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DE2164564A1 - Neue Antibiotica und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Neue Antibiotica und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE2164564A1
DE2164564A1 DE19712164564 DE2164564A DE2164564A1 DE 2164564 A1 DE2164564 A1 DE 2164564A1 DE 19712164564 DE19712164564 DE 19712164564 DE 2164564 A DE2164564 A DE 2164564A DE 2164564 A1 DE2164564 A1 DE 2164564A1
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DE
Germany
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antibiotic
chloroform
extinction coefficient
medium
acetone
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Application number
DE19712164564
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English (en)
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DE2164564C2 (de
Inventor
R L Hamill
M M Hoehn
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Eli Lilly and Co
Original Assignee
Eli Lilly and Co
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Publication date
Application filed by Eli Lilly and Co filed Critical Eli Lilly and Co
Publication of DE2164564A1 publication Critical patent/DE2164564A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2164564C2 publication Critical patent/DE2164564C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07GCOMPOUNDS OF UNKNOWN CONSTITUTION
    • C07G11/00Antibiotics

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)

Description

Χ-3320/28
OL-86 026
Eli Lilly and Company, Indianapolis, Indiana, V.St.A.
Neue Antibiotica und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf neue Antibiotica und ihre Herstellung und betrifft insbesondere zwei neue stickstoffhaltige Antibiotica, für die hierin die Bezeichnungen A-201A und A-201B verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Antibiotica werden durch Züchten des Organismus Streptomyces capreolus, Stamm NRRL 3817, in einem wässrigen Nährmedium unter submers-aeroben Fermentationsbedingungen erzeugt. Die Antibiotica werden aus der Fermentationsbrühe durch Extrahieren mit einem üblichen nicht mischbaren Lösungsmittel, zum Beispiel Chloroform, isoliert, und die Mischung wird durch Säulenchromatographie an einem aktiven Adsorbens, zum Beispiel Kieselgel, getrennt, und mit Aceton bzw. einer Mischung aus Aceton und Methanol (9:1) eluiert. Antibioticum A-201A wird durch Umkristallisieren aus kaltem Aceton gereinigt. Antibioticum A-201B ist bei Raumtemperatur ein öl und wird durch Konzentrieren des zum Eluieren verwendeten Lösungsmittels Aceton/Methanol (9:1) erhalten.
209828/1003
Die neuen Antibiotica A-201A und A-2O1B nach der Erfindung weisen Wirksamkeit gegen Bakterien, Pilze und Amoeben auf.
Die neuen Antibiotica nach der Erfindung sind stickstoffhaltige Verbindungen, die keine titrierbaren Gruppen enthalten. Die unten angegebenen Kenndaten beziehen sich auf Antibioticum A-201A als kristalline Substanz und Antibioticum A-201B als flüssige Substanz bei Raumtemperatur. Die Antibiotica werden zweckmäßig in diesen Formen isoliert und charakterisiert.
Antibioticum A-201A ist eine weiße kristalline Verbindung, die bei Kristallisation aus Aceton bei etwa 170 bis 172 0C schmilzt. Sie ist sehr gut löslich in Alkoholen und löslich in Aceton, Chloroform und Äthylacetat. Sie ist unlöslich in Wasser, Kohlenwasserstoffen und Äther.
Die elektrometrische Titration von A-201A in 67-prozentigem Dimethylformamid zeigt einen Anfangs-pH-Wert von 7,8 und ergibt keine titrierbaren Gruppen in dem pH-Bereich von 3,5 bis 13,5.
Die Mikroanalyse ergibt folgende ungefähre Elementarzusammensetzung von A-201A: C 55,20; H 6,72; N 10,45; 0 28,05; und das Molekulargewicht beträgt aufgrund des Massenspektrums etwa 693.
Das Infrarotspektrum von A-201A als kristalline Verbindung in Chloroformlösung ist in Figur 1 der beigefügten Zeichnungen dargestellt. Es werden folgende unterscheidbare Banden im Infrarotabsorptionsspektrum in dem Bereich von 2,0 bis 15,0 Mikron beobachtet: 2,96 (breit), 3,45, 3,53, 5,89, 6,06, 6,26, 6,33, 6,40, 6,67, 6,92, 7,06, 7,15, 7,28, 7,46, 7,60, 7,76, 7,92, 8,10, 8,30, 8,60, 8,87, 9,06, 9,14, 9,32, 9,54, 9,65, 10,12, 10,23, 10,59, 11,01, 11,30, 11,60 und 12,00 Mikron.
209828/1003
Das Ultraviolett-AbsorptionsSpektrum von Ά-201Α in einer Lösung in 95-prozentigem wässrigem Äthanol zeigt ein Absorptionsmaximum bei etwa 208 nm mit einem Extinktions-
1%
koeffizienten von E* = 535 und ein Absorptionsmaximum bei etwa 275 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von 4L -490·
Ein Pulverröntgenbeugungsdiagramm von kristallinem A-201A unter Verwendung von vanadiumgefilterter Chromstrahlung und einem Wellenlängenwert von 2,2896 8 zur Berechnung der Netzebenenabstände ergibt folgende Werte:
I/I.
14,0 0,20
9,5 0,05
6.7 1,00 5,0 0,50 4,5 0,05 4,2 0,10
3.8 0,05 3,5 0,10
Das Verhalten von kristallinem A-201A in papierchromatographischen Untersuchungen zeigen die nachstehend angegebenen Rf-Werte. Die Rf-Werte wurden in den angegebenen Losungsmittelsystemen erhalten, wobei in jedem Fall Whatman-Papier Nr. 1 verwendet wurde. Der Ort des Äntibioticums auf dem Chromatogramm wurde durch Bioautographie unter Verwendung von Sarcina lutea als Testorganismus bestimmt.
209828/1003
- 4 - Rf-Werta) 2164564
Lösungsmittelsystem 0,87
1 0,89
2 0,88
3 0,44
4 0,47
5 0,48
6 0,70
7 0,87
8 0,88
9 0,13
10 · 0,83
11
a)Der Rf-Wert ist als das Verhältnis der Strecke, die das Antibioticum vom Ursprung aus gewandert ist, zu der Strecke, die die Lösungsmittelfront von der Ursprungsstelle aus zurückgelegt hat, definiert.
Erläuterung der Lösungsmittelsysteme:
1. Mit Wasser gesättigtes Butanol
2. Mit Wasser gesättigtes Butanol plus 2 % para-Toluolsulfonsäure
3. Mit Wasser gesättigtes Butanol plus 2 % para-Toluol· sulfonsäure plus 2 % Piperidin
4. Mit Wasser gesättigtes Methylisobutylketon
5. Mit Wasser gesättigtes Methylisobutylketon plus 2 % para-Toluolsulfonsäure
6. Mit Wasser gesättigtes Methylisobutylketon plus 2 % Piperidin
209828/100 3
7. Wasser/Methanol/Aceton (12:3:1); diese Lösung wird mit NH4OH auf pH 10,5 eingestellt und dann mit H3PO4 auf pH 7,5 erniedrigt
8. 80-prozentiges Äthanol mit 1,5 % NaCl; Papier wird mit Im Natriumsulfatlösung imprägniert
9. Methanol/O,In HCl (3:1)
10. Mit Wasser gesättigtes Benzol
11. Wasser/Äthanol/Essigsäure (70:24:6)
Dünnschichtchromatogramme von kristallinem A-201A, die auf Kieselgelplatten (Brinkman silica gel F-254 plates) entwickelt wurden, zeigten folgende R--Werte:
Lösungsmittelsystem Rf_ Nachweis
Äthylacetat/Äthanol (4:1) 0,49 (Naphthorescorcin-Re-
( agens
Äthylacetat/Äthanol (1:1) 0,83 H2SO4,UV-Licht-oder Bio-
autogramm
25 Der spezifische Drehwert von A-201A beträgt ^alpha^
-129,6 °(C = 1, Methanol). D
209828/1003
Das NMR-Spektrum von kristallinem A-2O1A zeigt die Anwesenheit von 4 bis 5 Methylgruppen, aromatischen Bindungen und Hydroxylgruppen. Acetyliertes A-201A enthält etwa 21,17 % Acetylgruppen, und das NMR-Spektrum zeigt die Anwesenheit von Triacetyl-A-2O1A.
Antibioticum Ä-2O1B ist ein farbloses bis hellbraunes öl bei 25 C. Es ist in Alkoholen, Aceton, Chloroform und Äthylacetat löslich und in Wasser, Kohlenwasserstoffen und Äther unlöslich. Aus einer Kieselgelkolonne kann es zweckmäßig mit einer Mischung von Aceton und Methanol (9:1) eluiert werden.
Die elektrometrische Titration von A-2O1B in 67-prozentigem Dimethylformamid zeigt einen Anfangs-pH-Wert von 7,3 und ergibt keine titrierbaren Gruppen in dem pH-Bereich von 3,5 bis 13,5.
Die Mikroanalyse liefert folgende ungefähre Elementarzusammensetzung von A-201B in Prozent: C 65,41; H 9,03; N 5,76; 0 17,78; und das nach der osmotischen Dampfdruckmethode ermittelte Molekulargewicht beträgt etwa 417.
Das Infrarotspektrum von A-201B in einer Chloroformlösung ist in Figur 2 der beigefügten Zeichnungen dargestellt. Es werden folgende unterscheidbare Banden in dem Infrarotabsorptionsspektrum in dem Bereich von 2,0 bis 16,0 Mikron beobachtet: 2,77, 3,05, 3,45, 3,51, 5,90, 6,05, 6,20, 6,60, 6,86, 6,95, 7,10, 7,30-7,40, 8,30, 8,90-9,00, 9,64, 10,10, 11,20, 12,30 und 15,23 Mikron.
Das Ultraviolett-Absorptionsspektrum von A-201B in 95-prozentigem wässrigem Äthanol zeigt ein Absorptionmaximum bei etwa 222 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von
1%
E = 515, ein Absorptionsmaximum bei etwa 242 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von E, = 4O5, ein
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Absorptionsmaximum bei etwa. 327 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von E" =150 und ein Absorptionsmaximum bei etwa 340 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von Elcm =
Das Verhalten von A-201B in papierchromatographischen Untersuchungen zeigen die nachstehend angegebenen R^-Werte. Die Rf-Werte werden in den angegebenen Lösungsmittelsystemen erhalten, wobei in jedem Pall Whatman-Papier Nr. 1 verwendet wird. Die Lage des Antibioticums auf dem Chromatogramm wird durch Bioautographie unter Verwendung von Sarcina lutea als Testorganismus ermittelt.
Lösungsmittelsystera Rf-Werta'
1 0,65
2 0,92
a)Rf-Wert wie oben definiert
Erläuterung der Lösungsmittelsysteme:
1. Mit Methylisobuty!keton gesättigtes Wasser plus 2 % para-Toluolsulfonsäure und 1 % Piperidin
2. 80-prozentiges Äthanol mit 1,5 % NaCl-Papier wird mit Im Natriumsulfatlösung imprägniert.
Die neuen Antibiotica nach der Erfindung zeichnen sich durch hemmende Wirkung gegen das Wachstum von Mikroorganismen, zu denen sowohl Bakterien als auch Pilze gehören, aus, welche für Tiere und Pflanzen pathogen sind, und sind deshalb zur Unterdrückung des Wachstums solcher Organismen vorteilhaft.
Die minimale Hemmkonzentration der neuen Antibiotica nach der Erfindung in Mikrogramm pro Milliliter, die nach der Rohrchenverdünnungsmethode für eine Reihe von repräsenta tiven Mikroorganismen ermittelt wurde, ist in der folgenden Tabelle I angegeben.
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Tabelle I Aktivität der Antiblotica A-201A und A-201B
minimale Hemmkonzentration Testorganismus (mcg/ml)
Staphylococcus aureus Streptococcus faecalis Erwinia amylovora . Botrytis cinerea Trichophyton mentagrophytes Xanthomonas phaseoli Lactobacilus casei Leuconostoc citrovorum Vibrio metschnikovii Mycobacterium avium Diplococcus pneumoniae Neisseria meningitidis Mycoplasma gallispeticum Pasteurella hemolytica Pasteurella multocida Escherichia coli Escherichia insidioa Salmonella spp. Candida tropicalis Ceratocystis ulmi
Fusarium oxysporium F. lycopersici
Verticillium albo-atrum N.T. 12,50 a/ N.T. = nicht getestet
209878/1003
A-201A A-201B
1,56 6,25
12,50 25,00
12,50 25,00
100,00 0,39
25,00 3,12
50,00 50,00
12,50 N.T.ä/
0,20 N.T.
25,00 N.T.
1,56 N.T.
6,25 N.T.
'. 25,00 N.T.
0,78 N.T.
50,00 N.T.
3,12 > 100,00
50,00 y> 100,00
50,00 N.T.
50,00 >100,00
N.T. 50,00
N. T. 0,39
N.T. 50,00
Das Antibioticum A-201A weist Aktivität in vivo gegen Infektionen von Küken durch Mycoplasma gallisepticum auf. Wenn beispielsweise 5 mg A-201A subkutan in den Hals von Küken, die mit diesem Organismus infiziert sind, injiziert werden, zeigt sich die Aktivität an der Abnahme der Zahl von Luftsackschäden.
Bei oraler Verabreichung in einer Dosis von 100 mg/kg ist die Mischung der Antibiotica A-201 zur Behandlung von jungen Ratten, die mit Entamoeba histolytica infiziert sind, wirksam.
Die A-201-Antibioticummischung ist ferner bei intraperetonealer Verabreichung von 50 mg/kg zur Bekämpfung von Infektionen bei Mäusen durch Borrelia novyi wirksam.
Bei subkutaner Injektion von Mäusen weist Antibiticum A-201A antimikrobielle Aktivität in vivo gegen infektiöse Organismen auf; beispielsweise ergeben sich bei beispielhaften Infektionen, wenn eine Dosis angewandt wird, folgende EDgQ-Werte (wirksame Dosis zum Schutz von 50 % der Prüftiere): Staphylococcus aureus, 6,5 mg/kg; Diplococcus pneumoniae, 100 mg/kg; Streptococcus pyogenes C2O3, 12 mg/kg. Die Toxizität von A-201A beträgt LD50 (i.p.) 400 mg/kg bei Mäusen.
Antibioticum A-201A ist ferner zum Hemmen des Wachstums von Mikroorganismen wirksam, welche Periodontium-Erkrankungen hervorrufen. Beispielsweise v/eist eine Lösung von A-201A antimikrobielle Aktivität gegen belagbildende Organismen auf, wie folgender Versuch zeigts Röhrchen mit Nährbrühe, die 5 % Saccharose enthält, v/erden mit einem carlogenen Mikroorganismus beimpft. In das Medium werden Glasstäbe getaucht, und die Röhrchen werden über Nacht bei 37 0C inkubiert, worauf sich auf der Oberfläche des Stabs eine
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Schicht aus Belägen (hautsächlich Zellen und Dextran) bildet. Dann werden die Stäbe in Lösungen überführt, die verschiedene Konzentrationen an A-201A enthalten, und 5, 10 und 15 Minuten in Berührung mit dem Antibioticum belassen. Nachdem die betreffende Zeit verstrichen ist, werden die Stäbe zweimal mit sterilem deionisiertem Wasser abgespült und in ein nicht-beimpftes Medium eingetaucht, das 5 % Saccharose enthält, Nach Inkubation über Nacht bei 37 0C wird jedes Medium mit Bromthymolblau versetzt. Ein Wachstum wird durch die Farbänderungen von Blau nach Gelb infolge der Bildung von Säure durch die Organismen bei Züchtung auf einem Saccharose enthaltenden Medium nachgewiesen. In dem Test mit A-201A werden zwei cariogene Streptococcenstamme, nämlich A-31036 und A-31037, verwendet. Das Wachstum beider Organismen wird durch A-201A in einer Konzentration von 1,0 % verhindert, wenn die Lösung mit dem Teststab 5 Minuten in Berührung steht.
A-201A hemmt ferner das Wachstum von cariogenen Mikroorganismen in einem Brüheverdünnungstest. Beispielsweise werden folgende minimale Hemmkonzentrationen (MIC) an A-201A für die angegebenen Testorganismen gefunden:
Testorganismus minimale Hemmkonzentration (MIC) mcg/ml
Streptococcus mutans, NCPC 10449 1,O
(National Collection Type
Culture, London)
Streptococcus sp. (unidentifiziert), 2,0
Stamm-A31O36
Streptococcus sp. (unidentifiziert), 1,5
Stamm-A31O37
fadenartige Stäbchen,(unidentifiaiert), 2,5 Stamm-A31O38
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Der Zusatz von A-2O1A zu einer geeigneten Zahnpaste, Gel, Pulver oder dergleichen oder einem geeigneten Mundwasser oder anderen oralen Hygiene-Mitteln kann eine wirksame Methode zur Hemmung des Auftretens von Zahnkaries bieten. Alternativ kann eine Lösung von A-201A in geeigneter Konzentration mit einem geeigneten Bausch auf die Oberfläche des Zahnfleisches und der Zähne aufgetracht werden.
Antibioticum A-201A hat Sich auch zur Wachstumsförderung von Tieren als wirksam erwiesen. Wenn A-201A dem Grundfutter von 4 Tage alten Küken in einer Menge von 5Og/t (45.4 g./ton) zugesetzt wird, zeigt sich, daß die Gewichtszunahme und die Futterverwertung in einer Zeit von 10 Tagen verbessert wird. Küken, die das Antibioticum A-20IA zusammen mit dem Grundfutter erhalten, weisen eine Gewichtszunahme von 160 g auf, während diejenigen Küken, die nur das Grundfutter erhalten, um 148 g zunehmen. Außerdem wird die Futterverwertung so verbessert, daß diejenigen Küken, die das Antibioticum A-201A erhalten, nur 1,38 kg Futter pro kg Gewichtszunahme benötigen, während die Tiere, die nur das Grundfutter fressen, 1,52 kg Futter je kg Gewichtszunahme benötigen.
Die neuen Antibiotica nach der Erfindung werden durch Züchten eines A-201 erzeugenden Stamms des Genus streptorayces in einem geeigneten Kulturmedium unter submers-aeroben Bedingungen, bis das Kulturmedium beträchtliche antibiotische Aktivität enthält, erzeugt. Die Antibiotica können durch verschiedene übliche Isolierungs- und Reinigungsmethoden gewonnen werden. Das antibioticum-haltige Kulturmedium liefert eine Antibioticum-Mischung aus den Antibiotica A-201A und A-201B. Die einzelnen Antibiotica können voneinander und von anderen Nebenkomponenten der Fermentationsmischung getrennt werden. Antibioticum A-201A kann durch Chromatographie und Kristallisation in kristalliner Form
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erhalten werden. Antibioticum A-2O1B kann durch Chromatographie als öl bei Raumtemperatur erhalten werden.
Der Actinomyceten-Stamm, der erfindungsgemäß zur Produktion der Antibioticummischung verwendet wird, wurde als Stamm von Streptomyces capreolus Higgens identifiziert und ohne Beschränkung der Abgabe an Dritte bei der ständigen Kulturensammlung des Northern Utilization Research and Development Laboratory, Agriculture Research Service, United States Department of Agriculture, Peoria, Illinois, hinterlegt und erhielt die Kennbezeichnung Nr. NRRL 3817. Der Stamm wurde aus einer aus Venezuela stammenden Bodenprobe isoliert. Zur Isolierung des Organismus aus der Bodenprobe wurden Teile der Probe in sterilem destilliertem Wasser suspendiert, und die Suspension wurde in Streifen auf Nähragar aufgestrichen. Die beimpften Nähragarplatten wurden bei 25 bis 35 C inkubiert, bis Wachstum beobachtet wurde. Am Ende der Inkubationsdauer wurden Kolonien der A-201-bildenden Organismen mit Hilfe einer sterilen Platinschlinge auf Schrägagar übertragen. Die Schrägagarkulturen wurden dann zur Erzeugung geeigneter Mengen Inokulum für die Produktion von A-201 inkubiert.
Die hauptsächlichen morphologischen Merkmale des erfindungsgemäß verwendeten A-201-bildenden Stamms von Streptomyces capreolus sind: ovale bis leicht zylindrisch geformte glatte Sporen sind in langen gewellten verschlungenen Ketten angeordnet, die im allgemeinen 10 bis 50 Sporen pro Kette aufweisen, wobei einige Ketten mehr als 50 Sporen pro Kette haben. Die Sporen haben Abmessungen von 1,005 bis 2,01 Mikron χ 0,67 bis 1,005 Mikron. Die Sporenfarbe in Masse reicht von Weiß bis Gelb oder Rot auf verschiedenen Medien /Shirling, E.B. und Gottlieb, Inter. Bull. Systemic Bacteriol., 16, 313-40 (1966)/. Diese Kultur kann unter die weiße, gelbe und rote Gruppe nach Tresner und Backus, Applied Microbiology, 11, 335-8 (1963) eingeordnet werden.
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Zellwandanalysen nach der Methode von Becker et al., App. Microbiol., 12, 421-3 (1964) zeigen die Anwesenheit des Mesoisomeren von Diaminopimelinsäure. Die Kultur ist melanin-negativ. Die Kultur ist zu gutem Wachstum bei Inkubationstemperaturen von 35 c oder mehr fähig.
Andere Arten des Genus Streptomyces, die der A-201-bildenden ähnlich sind, sind Streptomyces alboflavus und Streptomyces canescus. Streptomyces alboflavus bildet jedoch ein Melaninpigment und Streptomyces canescus kugelförmige Sporen.
Für die taxonomischen Untersuchungen des A-201-bildenden Stamms von Streptomyces capreolus NRRL 3817 wurden die Methoden angewandt, die für das internationale Streptomyces-Projekt zur Charakterisierung von Streptomyces-Arten empfohlen wurden £Shirling und Gottlieb, ibid/. Die Ergebnisse der taxonomischen Untersuchungen sind im folgenden zusammengefaßt. Farbbezeichnungen wurden nach der Methode von Inter Society Color Conneil, National Bureau of Standards, (ISCC. NBS) method ^KeIIy, K. L. und Judd, D.B., U.S. Department of Commerce, Circ. 553 (1955)/ zugeordnet. Die Buchstaben in runden Klammern beziehen sich auf Farbblöcke und die unterstrichenen Buchstaben und Zahlen auf Farbplättchen nach Tresner und Backus, ibid. Die Zahlen in eckigen Klammern beziehen sich auf Farbblöcke nach Maerz, A., und Paul, M.R., Dictionary of Color, McGraw-Hill, New York (1950). Die ISP-Zahlen beziehen sich auf die Medien des internationalen Streptomyces-Projekts, deren Zusammensetzung in der Veröffentlichung von Shirling und Gottlieb, ibid, angegeben ist. Die Beobachtungen wurden nach 14 Tage langer Inkubation bei 30 0C vorgenommen, wenn nichts anderes angegeben ist.
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Mikroskopische Morphologie, Kulturmerkmale und Physiologie von Streptomyces capreolus NRRL 3817
Mikroskopische Morphologie
Die Sporen haben ovale bis schwach zylindrische Form und sind in langen, gewellten, verschlungenen Ketten mit 10 bis 50 Sporen pro Kette oder mehr angeordnet. Die Oberfläche der Sporen ist glatt, wie im Elektronenmikroskop beobachtet wird. Die Abmessungen der Sporen reichen von 1,005 bis 2,0 Mikron χ 0,67 bis 1,005 Mikron.
Kultureigenschaften
Tomatenpaste-Hafermehl-Agar: Gutes Wachstum mit spärlichem Luftmycel und Sporen (W) weiß b. Unterseite hellgraugelblich-braun /13B5/. Kein lösliches Pigment.
Czapek's-Agar: Gutes Wachstum mit spärlichem Luftmycel und Sporen (R) blaß-orange-gelb 3ca, /10B3/. Unterseite blaß-gelb /1QB2/. Kein lösliches Pigment.
Hefeextrakt-Agar: Reichliches Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite kräftig gelblich-rosa /2F9/. Kein lösliches Pigment.
Bennett-Agar: Reichliches Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite mäßig rot /3H10/. Kein lösliches Pigment.
Nähragar; Mittleres Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite hell-gräulich-braun. Kein lösliches Pigment.
Emerson-Agar: Gutes Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite dunkel-gräulich-gelb /13K3/· Kein lösliches Pigment.
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Glucose-Asparagin-Agar: Gutes Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite stark gelblich-rosa. Kein lösliches Pigment.
Calcium-Malat-Agar: Das Wachstum auf diesem Medium ist so schlecht, daß keine Farbzuordnung durchgeführt wurde.
Tyrosin-Agar: Mittleres Wachstum mit spärlichem Luftmycel und Sporen (Y) blaB-gelb 2db /11Cl/. Unterseite blaß-gelbgrün /10Bl/. Kein lösliches Pigment.
ISP-Medium Nr. 2: Reichliches Wachstum ohne Luftmycel oder Sporen. Unterseite gräulich-rötlich-orange /11A8/. Kein lösliches Pigment.
ISP-Medium Nr. 3: Mittleres Wachstum mit mittlerem Luftmycel und Sporen (R) gräulich-gelblich-rosa 5cb ^4A9/. Kein lösliches Pigment.
ISP-Medium Nr. 4; Spärliches Wachstum mit spärlichem Luftmycel und Sporen (W) weiß b. Unterseite blaß-gelb-grün /10Bl/. Kein lösliches Pigment.
ISP-Medium Nr. 5: Das Wachstum auf diesem Medium ist so schlecht, daß keine Farbzuordnung durchgeführt wurde.
Physiologische Merkmale:
Gelatineverflüssigung negativ
Nitratreduktion positiv Melaninpigmentbildung
(a) Pepton-Hefeextrakt-Eisen-Agar negativ
(b) Trypton-Hefeextrakt-Brühe negativ
Temperaturanforderungen:
Zwischen 26 und 30 0C wird nur vegetatives Wachstum beobachtet. Bei 37 C zeigt sich gutes vegetatives Wachstum. Bei
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bis 49 0C werden gutes vegetatives Wachstum und gutes Luftmycel beobachtet. Kein Wachstum bei 55 0C.
Reaktion der Substratfarbe auf pH-Änderung: unbeeinflußt,
In Tabelle II sind die Ergebnisse der Kohlenstoffverwertungstests zusammengefaßt, die mit dem A-201-bildenden Stamm von Streptomyces capreolus NRRL 3817 durchgeführt wurden. Die in der Tabelle verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:
+ " = Verwertung positiv
f (+) = Verwertung wahrscheinlich
(-) = Verwertung fraglich = keine Verwertung
Tabelle II KohlenstoffVerwertung von S. capreolus, Stamm NRRL 3817
Kohlenstoffquelle Response
L-Arabinose (-)
Cellobiose +
i-Inosit (-)
D(+)-Xylose + D-Mannit
E(-)-Fructose (-) D(+)-Raffinose
Saccharose (-)
L(+)-Rhamnose -
Dextrose + Kontrolle (kein Kohlenstoff)
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Wie erwähnt, kann Streptomyces capreolus, Stamm NRRL 3817 zur Produktion der Antibiotica A-201A und A-201B in einem Kulturmedium gezüchtet werden. Als Kulturmedium kann eines von vielen verschiedenen Medien verwendet werden. Zur Erzielung wirtschaftlicher Produktion, maximaler Ausbeute
und leichter Isolierung werden jedoch bestimmmte Medien
bevorzugt. Im allgemeinen bietet ein Mehrkomponentenmedium, in dem verschiedene Quellen für Kohlenhydrat und Stickstoff zur Verfügung stehen, das beste Wuchsmedium. Kohlenhydrat stammt aus Quellen wie Dextrinen, Melasse, Glucose, Glycerin und dergleichen. Gute Stickstoffquellen sind Aminosäuremischungen, Peptone und dergleichen. Sojabohnenmehl liefert sowohl Kohlenhydrat als auch Stickstoff.
In den Kulturmedien sind anorganische Nährsalze enthalten, welche die üblichen Salze umfassen, die Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Calcium-, Phosphat-, Sulfat-, Chlorid-, Bromid-, Nitrat- und Carbonationen und ähnliche Ionen liefern. Der Zusatz von Magnesium- und Eisensalzen, vorzugsweise als
Sulfate, hat eine besonders günstige Wirkung auf die
Produktion der A-201-Antibioticum-Mischung. Wie es für
das Wachstum und die Entwicklung anderer Mikroorganismen erforderlich ist, sollen dem Kulturmedium für die
Züchtung des erfindungsgemäßen Mikroorganismus ebenso
wesentliche Spurenelemente zugesetzt werden. Solche
Spurenelemente werden gewöhnlich als zufällige Verunreinigungen bei der Zugabe der anderen Bestandteile
des Kulturmediums eingeführt.
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Der zur Produktion von A-201A und A-201B verwendete Mikroorganismus ist in einem weiten pH-Bereich wachstumsfähig. Beispielsweise kann der pH-Wert der verschiedenen Medien, die zur Züchtung des Organismus verwendet werden können, von pH 6,2 bis pH 7,2 reichen. Wie es bei den meisten Streptomyceten der Fall ist, wird das Medium während der Wachstumsperiode allmählich alkalischer und kann einen pH-Wert von etwa 6,5 bis 8,0 erreichen. Zur Zeit des Aberntens am Ende der Wachstumsperiode beträgt der pH-Wert jedoch gewöhnlich etwa 6,8 bis 7,2.
ψ Vorzugsweise wird eine submers-aerobe Fermentation in großen tiefen Tanks für die Produktion großer Mengen der A-201-Antibioticummischung angewandt. Kleine Mengen der Antibiotica können mit Schüttelkolbenkulturen erzeugt werden. Bei der Produktion dieser Antibioticummischung wird die Verwendung eines vegetativen Inoculums bevorzugt, da bei Verwendung der Sporenform des Organismus eine zeitliche Verzögerung bei der Inoculation von großen Tanks auftritt. Das vegetative Inoculum wird dann in den größeren Tank überführt. Das Medium, das zur Züchtung des vegetativen Inoculums verwendet wird, kann das gleiche Medium sein, wie es für große Fermentationen verwendet wird. Es können aber auch andere Medien verwendet
werden.
Der A-201 bildende Mikroorganismus kann bei Temperaturen zwischen 30 und 50 0C gezüchtet werden. Die höchsten Ausbeuten der Antibiotica werden offenbar bei einer Temperatur zwischen 35 0C und 40 0C produziert.
Die Bildung antibiotischer Aktivität während der Fermentation kann durch Prüfung der Fermentationsbrühe auf antiobiotische Aktivität gegen Mikroorganismen,
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die bekanntermaßen gegen das Antibioticum empfindlich sind, verfolgt werden. Ein solcher Testorganismus, der für die erfindungsgemäßen Zwecke vorteilhaft ist, ist Bacillus subtilis. Der Biotest kann nach der Papierscheibenmethode oder mit Agarplatten durchgeführt werden.
Um ein wirksameres Wachstum des Organismus und eine vermehrte Antibioticumbildung zu erreichen, wird sterile Luft durch das Kulturmedium geleitet. Das Luftvolumen, das pro Minute durch das Kulturmedium gepumpt wird, beträgt gewöhnlich wenigstens 10,0 % des Volumens des Kulturmediums. Im allgemeinen ist das Wachstum um so wirksamer und die Antibioticumproduktion um so höher, je größer das Luftvolumen ist, das durch das Kulturmedium gepreßt wird, bis hinauf zu der Menge, die zu einer wallenden Bewegung führt. Gewöhnlich wird die maximale Bildung von antibiotischer Aktivität in etwa 72 bis 120 Stunden erreicht.
Die A-201-Antibiotica können durch Filtration, Extraktion und Adsorption von anderen Substanzen, die vorhanden sein können, abgetrennt werden. Die Flüssigkeit, welche die antibiotische Aktivität enthält, wird aus dem Wachstumsmedium durch Filtration abgetrennt. Das feste Mycel wird verworfen. Dabei wird gewöhnlich eine übliche Filterhilfe verwendet. Die Antibiotica A-201A und A-201B werden aus dem Filtrat in ein übliches, damit nicht mischbares Lösungsmittel extrahiert. Der Überführung der Antibioticummischung in das Lösungsmittel geht eine Einstellung des pH-Werts des Filtrats auf etwa 8,5 mit 5 η Natriumhydroxidlösung voraus. Nach dem Extrahieren wird die rohe A-201-Antibioticuiranischung durch Verdampfen des Lösungsmittels im Vakuum gewonnen. Dabei hinterbleibt ein trockener Rückstand, der in Methanol
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gelöst wird. Die Auflösung in Methanol ist unvollständig und das ungelöste Material wird abfiltriert und verworfen. Die verbleibende Methanollösung wird im Vakuum zur Trockne eingeengt und der so erhaltene getrocknete Rückstand wird in Chloroform gelöst. Diese Lösung wird zu 5 Volumenteilen Petroläther gegeben, wodurch sich ein Niederschlag bildet, der die antibiotische Aktivität enthält. Die ausgefällte rohe Mischung aus Antibioticum A-201A und A-201B wird abfiltriert und im Vakuum getrocknet .
Aus der Mischung von Antibioticum A-201A und A-201B
* können die einzelnen Substanzen abgetrennt und isoliert
werden. Die Antibioticummischung wird in 10 Volumenteilen Chloroform gelöst und an einer Kolonne mit Kieselgelfüllung (Grace 62, Davison Chemical Company) chromatographiert und dadurch in die Antibiotica A-201A und A-201B in praktisch reiner Form getrennt.Alternativ kann die Antibioticummischung an einer Kolonne mit einer chromatographischen Füllung wie aktiviertem Aluminiumoxid, Aktivkohle und dergleichen zur Gewinnung der getrennten einzelnen Antibiotica in praktisch reiner Form chromatographiert werden. Antibioticum A-201A, wie es bei der Chromatographie erhalten wird, wird durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel weiter gereinigt. Antibioticum A-201B, wie es beim Chromatographieren erhalten wird, ist eine Flüssigkeit bei Raumtemperatur.
Das chromatographische Verfahren zur Trennung der Antibioticummischung in ihre einzelnen Komponenten wird im folgenden ausführlicher beschrieben.
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Die rohe Antibioticummischung, die aus der Petroläther-Chloroform-Verteilung als Niederschlag erhalten wird, wird im Vakuum zur Trockne gebracht, in Aceton gelöst und oben auf eine Kolonne mit Kieselgel (Grace 62; Davison Chemical Co.) aufgegeben. Die Kolonne wird durch Aufschlämmen des Kieselgels in einer 1 : 1-Lösung von Chloroform/Aceton und Absinkenlassen des Kieselgels bei ablaufendem Träger gefüllt. Nachdem sich die Füllung gesetzt hat, wird die Kolonne mit drei Volumenteilen der 1:1-Chloroform-Aceton-Lösung gewaschen. Nach Aufgabe der Chloroformlösung der Antibioticummischung auf die Kolonne wird die Kolonne erneut mit 1 Volumenteil der 1 : l-Chloroform-Aceton-Lösung gewaschen und das Antibioticum A-201A wird mit Aceton eluiert. Das Eluat wird aus der Kolonne in Anteilen abgenommen und auf antibiotische Aktivität geprüft. Die Fraktionen, die antibiotische Aktivität enthalten, werden vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in warmem Aceton aufgenommen, die Lösung wird filtriert und das Filtrat wird 8 Stunden auf -20 C abgekühlt. Der Niederschlag, der sich in der kalten Acetonlösung bildet, besteht aus Antibioticum A-201A. Die Kristalle werden abfiltriert und im Vakuum getrocknet. Die Kieselgelkolonne, aus der die gesamte Aktivität an Antibioticum A-201A durch Eluieren mit Aceton entfernt ist, wird mit einer 9 : 1 Aceton-Methanol-Lösung eluiert. Das Eluat wird in Anteilen aufgefangen und auf antibiotische Aktivität getestet. Die Fraktionen, die antibiotische Aktivität zeigen, werden vereinigt und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand ist eine Flüssigkeit, die mit Aceton gewaschen und erneut zur Trockne eingedampft wird. Die lösungsmittelfreie Flüssigkeit besteht aus Antibioticum A-201B, einem farblosen bis hellbraunen öl.
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Wie bereits erwähnt wurde, ist die A-201-Antibioticum-Mischung gegen PPLO-Organisitien und verschiedene Arten von Pasteurella, Salmonella, Straptococci, Staphylococci und dergleichen wirksam und zeigt hemmende Wirkung gegen verschiedene pflanzenpathogene Mikroorganismen. Daher kann das gereinigte Antibioticum A-201A in jedem geeigneten Mittel verwendet werden, das gewöhnlich zur Behandlung von infizierten Tieren oder Pflanzen Anwendung findet. Beispielsweise kann Antibioticum A-201A als Lösung Schweinen, die mit Pasteurella-Arten infiziert
fe sind, injiziert oder zur Bekämpfung der Infektion dem Futter oder Trinkwasser der Tiere zugesetzt werden. Wie oben gezeigt wurde, hat Antibioticum A-201B antibakterielle Aktivität und kann zur Behandlung und Bekämpfung von solchen pathogenen Organismen wie Erwinia amylovora (Erreger des Feuerbrands bei Birnen) durch Zusatz von A-201B zu üblichen BlattwerksprühmitteIn verwendet werden, die gewöhnlich zur Behandlung und Bekämpfung des Bakteriums auf Birnenbäume aufgetragen werden. Ausserdem hat A-2O1B antifungale Aktivität und kann zur Bekämpfung von Pilzen, zum Beispiel Botrytis cinerea, eines Erregers, der verschiedene Zier- und Nutzpflanzen infiziert, verwendet werden.
Durch die folgenden Beispiele wird die Erfindung näher erläutert.
Beispiel 1 Schüttelkolbenfermentation von Antibioticum A-201
Eine Nähragar-Schrägkultur mit folgender Zusammensetzung wird mit Sporen von Streptomyces capreolus NRRL 3817 beimpft.
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Hefeextrakt-Agar Bestandteil Menge
Glucose 5 g
Hefeextrakt IO g
Agar 20 g
destill. Wasser 1 1
Die Schrägkulturen werden mit den Sporen von NRRL 3817 beimpft und sechs Tage bei 30 0C inkubiert. Die reifen Schrägkulturen werden dann mit sterilem destilliertem Wasser bedeckt und zur Ablösung der Sporen mit einer sterilen Schlinge abgeschabt. Die erhaltene Sporensuspension wird dann zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung intensiv durchgemischt und 1 ml der Suspension wird zum Beimpfen von 100 ml eines vegetativen Wuchsmediums mit folgender Zusammensetzung verwendet.
Medium für vegetatives Inoculum
Bestandteil Menge
Dextrose 15 g
Soj abohnenmehl 15 g
Maisquellwasserfeststoffe 5 g
CaCO3 2 g
NaCl 5 g
Leitungswasser 1 1
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Das vegetative Wuchsmedium wird vor dem Beimpfen 30 Minuten im Autoklaven bei 120 0C sterilisiert.
Das beimpfte vegetative Medium wird 48 Stunden bei 30 0C unter ständigem Schütteln auf einer Rotationsschuttelvorrichtung, die mit 250 UpM betrieben wird, wachsen gelassen.
Anteile von 100 ml des Produktionsmediums mit der gleichen Zusammensetzung, wie sie oben für das vegetative Inoculum angegeben wurde, werden in 500 ml Erlenmeyer-Kolben gegeben und 30 Minuten bei 120 0C sterilisiert. Nach Abkühlen werden die Kolben mit Anteilen von 5 ml des inkubierten vegetativen Med
schrieben erhalten wurde.
gegeben und 30 Minuten bei 120 0C sterilisiert. Nach kubierten vegetativen Mediums beimpft, das wie vorher be-
Die Produktionskultur wird 72 Stunden bei 30 0C auf einer Rotationsschuttelvorrichtung, die mit 250 Upm betrieben wird, geschüttelt. Der pH-Wert des Mediums vor dem Beimpfen beträgt etwa 7,0. Während der Fermentationsdauer steigt der pH-Wert allmählich an und beträgt beim Abernten etwa 7,5. Die antibiotische Aktivität wird aus der Fermentationsbrühe nach allgemein bekannten Methoden extrahiert.
B e i s ρ ie I 2
A. 946 1 (250 gallon) Tankfermentation von A-201-Antibiotica
Eine Nähragar-Schrägkultur mit der nachstehend angegebenen Zusammensetzung wird mit Sporen von Streptomyces capreolus NRRL 3817 beimpft:
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Bestandteil Menge
Glucose ad 5 g
Hefeextrakt 10 g
Agar 20 g
destill. Wasser 1 1
Die beimpfte Schrägkultur wird etwa 5 Tage bei etwa 30 0C inkubiert. Dann wird eine kleine Menge steriles destilliertes Wasser zugesetzt und die Agaroberflächw wird zur Ablösung der Organismen und Gewinnung einer wässrigen Suspension vorsichtig mit einer sterilen Platindrahtschlinge abgeschabt.
1/2 ml der so erhaltenen Suspension wird zum Beimpfen von 50 ml eines sterilen vegetativen Wuchsmediums mit folgender Zusammensetzung verwendet:
Bestandteil Menge
Dextrose 15 g
Bactopeton 10 g
Glycerin 10 g
Amber ALB -J 10 g
Blackstrap(dunkler
Likör)-Melasse 5 g
Nadrisol -/ 10 g
destill. Wasser ad 11 I/
Amber ALB ist eine Handelsbezeichnung für ein Milch-Albumin-Produkt der Firma Amber Laboratories, Juneau, Wisconsin 55039.
—'Nadrisol ist eine Handelsbezeichnung für ein Maisbrennerprodukt aus getrockneten löslichen Stoffen (Corn Distiller's dried solubles) der Firma National Distillers Products Company, New York. 209828/1003
Der pH-Wert dieses Wuchsmediums wird vor dem Sterilisieren mit 5 η Natriumhydroxid auf 7,0 bis 7,2 eingestellt. Nach dem Sterilisieren beträgt der pH-Wert des Mediums 6,5 bis 6,6. Das beimpfte vegetative Wuchsmedium wird 72 Stunden bei etwa 30 0C unter ständiger Durchmischung auf einer Rotationschütte!vorrichtung, die mit 250 UpM betrieben wird, wachsen gelassen.
Mit einem Anteil von 20 ml des so erzeugten vegetativen Inoculums werden als zweite Stufe 400 ml eines vegetativen Wuchsmediums mit der gleichen Zusammensetzung wie oben angegeben beimpft. Dieses zweite Inoculum wird etwa 48 Stunden bei 30 C unter konstanter Durchmischung auf einer Rotationsschüttelvorrichtung, die mit 250 UpM betrieben wird, wachsen gelassen.
42 1 eines Saatmediums mit der gleichen Zusammensetzung, wie sie oben für das vegetative Wuchsmedium der ersten Stufe angegeben wurde, mit einem Zusatz von 0,2 g eines Entschäumungsmittels pro 1 Medium werden nach 30 Minuten langem Sterilisieren bei 120 C in einen Fermentationstank gegeben. Das Saatmedium wird mit etwa 400 ml des vegetativen Inoculums der zweiten Stufe versetzt. Die Fermentation des Saatwuchsmediums wird etwa 24 Stunden bei etwa 30 0C unter Rühren mit einem Rührer mit 135 üpm und einer Belüftungsgeschwindigkeit von 0,0184 m /Minute (0,65 cubic feet/minute) durchgeführt. Nach etwa 24 Stunden langer Fermentation werden etwa 8,0 1 der Saattankkultur zum Beimpfen von 946 1 (250 gallons) eines sterilen Produktionsmediums mit folgender Zusammensetzung verwendet:
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- 27 - Bestandteil 2164564 % (Gew./Vol.)
Entschäumer 0,02
Dextrose 5,00
Soj abohnenschrot 1,50
Blackstrap-Melasse 0,30
Calciumcarbonat 0,25
destill. Wasser ad 100,0
Die Fermentation wird bei einer Temperatur von etwa 30 °C mit einer Rührgeschwindigkeit von etwa 250 Upm und einer Belüftungsgeschwindigkeit von 0,396 m /Minute (14 cubic feet/minute) etwa 48 Stunden lang durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird eine sterile Lösung von 472 kg Dextrose in 42 1 Wasser zugesetzt. Die Fermentation wird etwa 48 weitere Stunden fortgesetzt. Dann wird die Fermentation beendet und mit dem Abernten begonnen.
B. Isolierung der Antibioticummischung
900 1 Fermentationsbrühe, die wie unter A beschrieben erhalten wurde, werden unter Zusatz von 27 kg einer üblichen Filterhilfe (Hyflo Super-Cel) filtriert und das Filtrat wird mit 5 η Natriumhydroxidlösung auf pH 8,5 eingestellt. Das alkalische Filtrat wird zweimal mit 0,5 Volumenteilen Chloroform extrahiert. Die Chloroformextrakte werden vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird in 2 1 Methanol gelöst und die unlöslichen Teilchen werden abfiltriert und verworfen. Das Methanolfiltrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand wird in 470 ml Chloroform gelöst und zu 10 1 Petroläther gegeben. Dabei bildet sich ein Niederschlag. Der Niederschlag
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wird abfiltriert und im Vakuum getrocknet, wodurch 82,6 g rohe Antibioticum A-201-Mischung erhalten werden.
C. Auftrennung der A-201 Antibioticum-Mischung
63 g der rohen Antibioticum A-201-Mischung, die wie unter B beschrieben erhalten wurde, werden in 500 ml Chloroform gelöst. Eine chromatographische Kolonne mit den Abmessungn 7 cm χ 60 cm wird mit Kieselgel (Grace 62, Davison Chemical Co.) als Aufschlämmung in einer 1 : 1-Mischung von Chloroform und Aceton gefüllt. Der Träger wird abgelassen, wodurch sich das Kieselgel absetzt. Die Chloroformlösung der rohen A-201-Antibioticummischung wird oben auf die Kolonne aufgegeben und die Antibxoticumlosung wird durch die Kieselgelfüllung strömen gelassen. Nachdem 500 ml . Chloroform aus der Kolonne abgelaufen sind, wird die Kieselgelfüllung mit 10 1 einer 1 : 1-Chloroform-Aceton-Mischung gewaschen. Der Abfluß und die Waschlösung werden verworfen.
Dann wird Aceton durch die Kolonne geleitet und das Filtrat wird auf antibiotische Aktivität geprüft. Die Fraktionen, die antibiotische Aktivität enthalten, werden vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingeengt. Der so erhaltene Rückstand wird mit etwa 500 ml Aceton versetzt. Die Lösung wird erwärmt und dann über Nacht bei -20 °C stehengelassen, um das Antibioticum A-201A zu kristallisieren, Die Kristalle werden abfiltriert und im Vakuum getrocknet, wodurch 13,3 g Antibioticum A-201A mit einem Schmelzpunkt von 170 bis 172 °C erhalten werden.
Nach dem Eluieren des Antibioticums A-201A wird eine Mischung aus Aceton und Methanol (9:1) durch die Kolonne
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geleitet und in Fraktionen abgelassen, die auf antibiotische Aktivität geprüft werden. Alle Eluatfraktionen, die antibiotische Aktivität aufweisen, werden vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft, wodurch etwa 5 g Antibioticum A 201B als schwachgefärbtes weißes bis hellbraunes Öl bei 25 0C erhalten werden.
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Claims (4)

Patentansprüche
1. Antibioticum A-201A, eine weiße kristalline Verbindung, die in Alkoholen, Aceton, Chloroform und Äthylacetat löslich und in Wasser, Kohlenwasserstoffen und Äther unlöslich ist, bei etwa 170 bis 172 0C schmilzt, eine ungefähre Zusammensetzung aus 55r2O % Kohlenstoff, 6,72 % Wasserstoff, 10,45 % Stickstoff und 28,05 % Sauerstoff hat, ein massenspektroskopisch bestimmtes Molekulargewicht von 693 aufweist, ein Ultraviolettabsorptionsmaximum bei etwa 208 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von E1° = 535 und ein Absorptionsmaximum bei etwa 275 nm mit einem Extinktionskoeffizienten 1%
von E1 = 490 aufweist und bei Auflösung in Chloroform folgende unterscheidbare Banden im Infrarotabsorptionsspektrum zeigt: 2,96 (breit), 3,45, 3,53, 5,89, 6,06, 6,26, 6,33, 6,40, 6,67, 6,92, 7,06, 7,15, 7,28, 7,46, 7,60, 7,76, 7,92, 8,10, 8,30, 8,60, 8,87, 9,06, 9,14, 9,32, 9,54, 9,65, 10,12, 10,23, 10,59, 11,01, 11,30, 11,60 und 12,00 Mikron.
2. Antibioticum A-201B, ein öl bei 25 0C, das in Alkoholen, Aceton, Chloroform und Äthylacetat löslich und in Wasser,. Kohlenwasserstoffen, und Äther unlöslich ist, ein ungefähre Zusammensetzung aus etwa 65,41 % Kohlenstoff, 9,03 % Wasserstoff, 5,76 % Stickstoff und 17,78 % Sauerstoff hat, ein nach der osmotischen Dampfdruckmethode ermitteltes Molekulargewicht von 417 aufweist, ein ültraviolettabsorptionsmaximum bei etwa 222 nm mit einem Extinktionskoeffizienten von
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ΕΓ = 515 , ein Absorptionsraaximum bei etwa 242 nra lern -^
mit einem Extinktionskoeffizienten von Elcm = 405, ein Absorptionsmaximum bei etwa 327 nm mit einem Extinktions-
ig.
koeffizienten von E-V= 150 und ein Absorptionsmaximum bei etwa 340 nm mit einem Extinktionskoeffizienten
von E, = 225 hat und in Chloroform gelöst folgende unter-1 cm
scheidbare Banden im Infrarotabsorptionsspektrum zeigt; 2,77, 3,05, 3,45, 3,51, 5,90, 6,05, 6,20, 6,60, 6,86, 6,95, 7,10, 7,30, 7,40, 8,30, 8,90, 9,00, 9,64, 10,10, 11,20, 12,30 und 15,23 Mikron,
3. Verfahren zur Erzeugung der Antibiotica nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den Mikroorganismus Streptomyces capreolus, Stamm NRRL 3817, in einem flüssigen Kulturmedium, das assimilierbare Quellen für Kohlenstoff, Stickstoff und anorganische Salze enthält, unter submers-aeroben Bedingungen züchtet, bis das Kulturmedium eine beträchtliche Menge an antibiotischer Aktivität enthält.
4. Verfahren zur Isolierung der Antibiotica nach Anspruch 1 und nach Anspruch 2 als getrennte Substanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die nach dem Verfahren von Anspruch 3 erzeugte antibiotische Aktivität mit einem nichtmischbaren Lösungsmittel extrahiert, das Lösungsmittel verdampft, die antibiotische Aktivität in einem Lösungsmittel löst, die in der Lösung enthaltene antibiotische Aktivität an einem Chromatograph!sehen Adsorbens adsorbiert und jedes Antibioticum aus dem chromatographischen Adsorbens fraktioniert eluiert.
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