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DE216448C - - Google Patents

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Publication number
DE216448C
DE216448C DENDAT216448D DE216448DA DE216448C DE 216448 C DE216448 C DE 216448C DE NDAT216448 D DENDAT216448 D DE NDAT216448D DE 216448D A DE216448D A DE 216448DA DE 216448 C DE216448 C DE 216448C
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DE
Germany
Prior art keywords
brushes
glass
roller
brush
fabric
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Active
Application number
DENDAT216448D
Other languages
English (en)
Publication of DE216448C publication Critical patent/DE216448C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Elften = (Ejcmplor
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- Λ» 216448 KLASSE So. GRUPPE
WALTER STOSZ in CRIMMITSCHAU.
Vorrichtung zum Rauhen, Schleifen und Polieren von Geweben und Filzen aller Art
mittels Bürsten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1908 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rauhen, Schleifen und Polieren von Geweben und Filzen aller Art mit Hilfe von Bürsten.
Die Bürsten, mit welcher die Gewebe gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt werden sollen, bestehen aus Glasfaden, die von Hülsen aus Papier oder Bindfaden o. dgl. zusammengehalten werden.
ίο Derartige Bürsten sind an sich nicht neu, sie haben aber bisher noch nicht zu den oben genannten Behandlungen von Textilstoffen Anwendung gefunden. Die Bürsten werden in entsprechender Anzahl auf einer Walze vereinigt, und zwar derart, daß bei der Drehung dieser Walze das Gewebe an allen Punkten von den Bürsten berührt ,werden muß; es darf also kein Gewebestreifen bleiben, der nicht berührt wird.
Bei der Verwendung der Glasbürste wird das Gewebe äußerst zart und schonend behandelt, und man erzielt eine feinere Haardecke und ein Aussehen, als wenn das Gewebe aus; feinster Wolle hergestellt sei, da die unendlich feinen Glasspitzen auf das Wollhaar zerteilend einwirken, wodurch eine dichtere Haardecke entsteht. Dabei greifen die feinen Glasspitzen den Faden des Gewebes nicht an, sondern sie wirken schonend und glättend. Wie hieraus hervorgeht, hat die Glasbürste bedeutende Vorteile vor der sonst gebräuchlichen Schmirgelwalze, und da die Anwendung sehr bequem ist und die Bürsten auch nicht teuer sind, stellt dieses Verfahren einen bedeutenden Fortschritt dar, der noch dadurch vergrößert wird, daß die Bürsten leicht auswechselbar und genau einstellbar sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist dargestellt, wie die Glasbürsten an einer Walze befestigt werden können, um eine brauchbare Einrichtung für diese Behandlung der Gewebe vorzuführen. Indessen ist die dargestellte Konstruktion nur eine beispielsweise Ausführungsform und kann man selbstverständlich auch noch andere Konstruktionen anwenden. Fig. ι zeigt eine Walze in der Ansicht, und Fig. 2 ist die Ansicht eines einzelnen Ringes. . Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Befestigungsvorrichtung für eine Bürste, und Fig. 4 ist die Draufsicht darauf. . Zweckmäßig ordnet man auf einer Walze oder Welle α einzelne Ringe b an, die schräge Zylinderabschnitte bilden und die an ihrem Umfang mit den Glasborstenbündeln c besetzt werden. Dabei ist die Anordnung so zu treffen, daß eine tangential und rechtwinklig zur Walzenachse an den Umfang eines Bürstenbündels (d. h. an den äußersten Glasfaden) gelegte Linie das nächstfolgende Bürstenbündel nicht nur ebenfalls berührt, sondern auch durchschneidet. Auf diese Weise wird bei der Drehung der Walze keine Lücke zwischen den wirkenden Flächen der Bürstenwalze verbleiben, und das Gewebe oder der Filz wird überall gleichmäßig angegriffen.
Die Ringe b haben an ihrem Umfange, gleichmäßig verteilt, Warzen d, die mit Gewinde versehen sind.
In dieses Gewinde können Büchsen e aus Rotguß oder Stahl o. dgl. geschraubt werden, die an ihren hervorragenden Enden konisches Gewinde haben, und die einmal oder mehrfach aufgeschnitten sind. Durch eine Mutter f mit - konischem Gewinde kann man die in die Hülse ίο gesteckten Glasbürsten c in jeder beliebigen Lage festschrauben. Durch eine unter die Bürste c wirkende Feder g wird die Einstellung der Bürste erleichtert, indem man sie z. B. gegen eine zur Achse der Welle genau parallel stehende Fläche anfedern läßt und dann festschraubt.
Die beschriebene Konstruktion ist, wie bereits erwähnt, nur eine beispielsweise und kann sowohl die Zusammensetzung der Walze als auch die Befestigungsart der Bürsten anders ausgeführt werden. . . .

Claims (2)

Patent-An sprüch e:
1. Vorrichtung zum Rauhen, Schleifen und Polieren von Geweben und Filzen aller Art mittels Bürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche dieser Stoffe mit Bürsten, deren Borsten aus Glasfaden bestehen, bearbeitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Burst werkzeuge als Walzen ausgebildet und diese aus schräg zu deren Achse liegenden Ringen (b) zusammengesetzt sind, welche die Glasborstenbündel (c) tragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216448D Active DE216448C (de)

Publications (1)

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Country Status (1)

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DE (1) DE216448C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5588192A (en) * 1994-01-27 1996-12-31 Sperotto Rimar S.P.A. Profiled cylinder for teaseling and/or fluffing machines
DE19600643A1 (de) * 1996-01-10 1997-07-17 Sucker Mueller Hacoba Gmbh Schmirgelmaschine
EP0796941A2 (de) 1996-03-18 1997-09-24 Sucker-Müller-Hacoba GmbH & Co. Kontinuierlich arbeitende Waschmaschine mit einem nachgeschalteten Schmirgelaggregat
EP1072713A3 (de) * 1999-07-30 2001-04-04 LAFIN Srl Vorrichtung und Verfahren zum Schmirgeln von Textilmaterial

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EP0796941A2 (de) 1996-03-18 1997-09-24 Sucker-Müller-Hacoba GmbH & Co. Kontinuierlich arbeitende Waschmaschine mit einem nachgeschalteten Schmirgelaggregat
DE19610587A1 (de) * 1996-03-18 1997-09-25 Sucker Mueller Hacoba Gmbh Kontinuierlich arbeitende Waschmaschine
EP0796941A3 (de) * 1996-03-18 1999-04-14 Sucker-Müller-Hacoba GmbH & Co. Kontinuierlich arbeitende Waschmaschine mit einem nachgeschalteten Schmirgelaggregat
DE19610587C2 (de) * 1996-03-18 1999-05-20 Sucker Mueller Hacoba Gmbh Kontinuierlich arbeitende Waschmaschine
EP1072713A3 (de) * 1999-07-30 2001-04-04 LAFIN Srl Vorrichtung und Verfahren zum Schmirgeln von Textilmaterial

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