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DE2164392A1 - Verfahren zu der Herstellung von 5-(A-Aminobutyl)-hydantoin - Google Patents

Verfahren zu der Herstellung von 5-(A-Aminobutyl)-hydantoin

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Publication number
DE2164392A1
DE2164392A1 DE19712164392 DE2164392A DE2164392A1 DE 2164392 A1 DE2164392 A1 DE 2164392A1 DE 19712164392 DE19712164392 DE 19712164392 DE 2164392 A DE2164392 A DE 2164392A DE 2164392 A1 DE2164392 A1 DE 2164392A1
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DE
Germany
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hydantoin
cyanopropyl
pressure
hydrogenation
hydrogen
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DE19712164392
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English (en)
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DE2164392B2 (de
DE2164392C3 (de
Inventor
Geertrudes Herman Geleen; Reichrath Werner Stein; Suverkropp (Niederlande)
Original Assignee
Stamicarbon N.V., Heerlen (Niederlande)
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Publication date
Application filed by Stamicarbon N.V., Heerlen (Niederlande) filed Critical Stamicarbon N.V., Heerlen (Niederlande)
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/66Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/72Two oxygen atoms, e.g. hydantoin
    • C07D233/76Two oxygen atoms, e.g. hydantoin with substituted hydrocarbon radicals attached to the third ring carbon atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C273/00Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C273/18Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas
    • C07C273/1854Preparation of urea or its derivatives, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups of substituted ureas by reactions not involving the formation of the N-C(O)-N- moiety

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Description

Kennzeichen 2367 D
β MOnch·η 2, Bräuhatmlroß· 4/|||
STAMICARBON N.V., HEERLEN (die Niederlande) Verfahren zu der Herstellung von 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zu der Herstellung von 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin durch Hydrierung von 5-(3-Cyanopropyl)hydantoin in der Flüssigkeitsphase mit Hilfe eines Hydrierungskatalysators bei erhöhter Temperatur. Das 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin lässt sich auf bekannte Weise durch Hydrolyse zu Lysin umsetzen.
Es ist bekannt (siehe die amerikanische Patentschrift 2.688.023), dass 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin hydriert werden kann, indem eine Lösung von 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin in flüssigem Ammoniak in Anwesenheit eines Hydrierungskatalysators unter Wasserstoffdruck auf 140 - 150 °C erhitzt und der Wasserstoffdruck aufrechterhalten wird, bis kein Wasserstoff mehr in das Reaktionsgemisch aufgenommen wird. Es stellt sich jedoch heraus, dass bei der Hydrierung von 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin auf diese bekannte Weise die Ausbeute an 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin nur etwa 55 % betrögt.
Es wurde nunmehr gefunden, dass bei der Hydrierung von 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin eine erheblich höhere Ausbeute erzielt werden kann, wenn die Hydrierung dadurch erfolgt, dass das 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin einer Suspension des Hydrierungskatalysators in einem inerten Lösungsmittel beigegeben wird, in dem 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin löslich ist, welche Suspension sich unter Wasserstoffdruck befindet und eine Temperatur von wenigstens 50 C hat.
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Es wurde ferner gefunden, dass sich diese Hydrierungsweise gleichfalls eignet für die Hydrierung eines Gemisches aus 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin und l-Ureido-4-cyanovaleramid. Letztere Verbindung wird dann zu l-TJreido-5-aminocapronamid hydriert, aus dem durch Hydrolyse gleichfalls Lysin gewonnen werden kann. Die Herstellung von Lysin auf Basis eines Gemisches aus 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin und l-Ureido-4-cyanovaleramid ist Gegenstand einer gesonderten Patentanmeldung, die Anmeldering gleichzeitig mit der vorliegenden Anmeldung eingereicht hat.
Vorliegende Erfindung verschafft ein Verfahren zu der Herstellung von 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin durch Hydrierung von 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin in der Flüssigkeitsphase mit Hilfe eines Hydrierungskatalysators bei erhöhter Temperatur, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet wird, dass das zu hydrierende 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, gegebenenfalls in Mischung mit l-Ureido-4-cyanovaleramid, einer Suspension des Hydrierungskatalysators in einem inerten Lösungsmittel beigegeben wird, in dem 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin löslich ist, welche Suspension sich unter Wasserstoffdruck befindet und eine Temperatur von wenigstens 50 C aufweist.
Bei der erfindungsgemässen Hydrierung können verschiedene Temperaturen über 50 C angewandt werden. In der Praxis sind jedoch Temperaturen über 300 C weniger geeignet, weil in diesem Falle zur Aufrechterhaltung einer Flüssigkeitsphase der anzuwendende Druck zu hoch wird.
Im Prinzip kann bei der erfindungsgemässen Hydrierung jedes Lösungsmittel Anwendung finden, das sich unter den Reaktionsbedingungen inert verhält und in dem 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin löslich ist. Beispiele geeigneter Lösungsmittel sind Wasser, Ammoniak, Ammoniakwasser, Alkohole wie Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Butanole und Glycole und Äther wie Dioxan und Tetrahydrofuran. Aus Gründen der Wirtschaftlichtkeit wird als Lösungsmittel vorzugsweise Wasser benutzt.
Das zu hydrierende Produkt kann der Katalysatorsuspension gemäss der ■ rr Erfindung sehr geeignet als Lösung im inerten Lösungsmittel beigegeben werden.
Die Löslichkeit des zu hydrierenden Produktes im Lösungsmittel kann dadurch gesteigert werden, dass ausserdem Ammoniak im Lösungsmittel gelöst wird. Das zu hydrierende Produkt kann der Katalysatorsuspension auch ganz oder teilweise als Suspension im inerten Lösungsmittel beigegeben werden, wenn nach den Zusatz die im Reaktionsgemisch vorhandene Lösungsniittelmenge zur Auflösung des zu hydrierenden Produktes bei Reaktionstemperatur ausreicht. .
Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit verschiedenen, bekannten Hydrierungskatalysatoren durchgeführt werden.
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Beispiele geeigneter Hydrierungskatalysatoren sind Nickel, Kobalt Platin und Palladium. Diese Metalle können gegebenenfalls auf einem Träger verwendet werden.
Der Wasserstoff-Partialdruck kann beim erfindungsgemässen Verfahren innerhalb weiter Grenzen, zum Beispiel zwischen 1 und 200 at, variiert werden. Beim Zusatz des zu hydrierenden Produktes kann man auf Wunsch einen anderen Wasserstoffdruck anwenden als bei Beendung der Hydrierung. Der Gesamtdruck ist beim erfindungsgemässen Verfahren nicht kritisch, ist aber im Zusammenhang mit der Temperatur derart zu wählen, dass die Hydrierung in der Flüssigkeitsphase stattfinden kann.
Nach beendeter Hydrierung kann die Katalysatormasse durch Filtrierung, vorzugsweise unter Wasserstoffdruck, von der Flüssigkeit getrennt und aufs neue benutzt werden.
Man kann auch die Katalysatormasse in der Reaktionsflüssigkeit unter Wasserstoffdruck absinken lassen, die ReaktionsflUssigkeit teilweise entfernen und die zurückbleibende Suspension aufs neue verwenden.
Nach Ausdampfung des gegebenenfalls vorhandenen Ammoniaks und des Lösungsmittels aus der anfallenden Reaktionsflüssigkeit bleibt ein Rückstand zurück, der das 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin, ggf. in Mischung mit l-Ureido-5-aminocapronamid, enthält und ohne weitere Reinigung für die Hydrolyse zu Lysin geeignet ist.
Bei Anwendung von Wasser als Lösungsmittel bei der Hydrierung fällt eine wässrige Lösung an und kann das hydrierte Produkt in Form einer wässrigen Lösung für die Hydrolyse zu Lysin verwendet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird an Hand folgender Beispiele näher erläutert; diese Beispiele stellen jedoch keine Einschränkung der Erfindung dar. Es folgen danach zum Nachweis der Wirkung der Erfindung zwei Vergleichsbeispiele, bei denen das erfindungsgemässe Verfahren keine Anwendung fand.
Beispiel I
In einen mit einem Rührer und einem Zufuhrsystem versehenen Autoklaven von 1 Liter Inhalt werden 2 g Raney-Nickel und 20 ml Ammoniakwasser (25 Gew. % NH3) eingebracht; nach Schliessung des Autoklaven werden über das Zufuhrsystem 88 g Ammoniak beigegeben. Anschliessend wird Wasserstoff bis zu einem Druck von 20 at in den Autoklaven eingepresst, wonach unter Rühren die Temperatur auf etwa 110 C und der Druck auf 70 at erhöht wird. Der auf diese Weise erhaltenen
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Katalysatorsuspension wird eine Lösung von 16,4 g 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin in 75 ml Ammoniakwasser (25 Gew. % NH3) beigegeben. Dabei wird der Inhaltdes Autoklaven gut gerührt. Das Rühren wird unter Aufrechterhaltung von Temperatur und Wasserstoffdruck fortgesetzt, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Nach Kühlung und Druckablass wird das anfallende Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat nahezu ganz trockengedampft. Erhalten werden 19,9 g Festprodukt, das gemäss einer DUnnschicht-Chromatographie im wesentlichen 5-(4-Aminobutyl> -hydantoin enthält. Zur Bestimmung des Hydrierungsgrads wird das Hydantoin zu Lysin hydrolysiert..Das rohe 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin wird mit 100 ml Salzsäure (36 Gew. % HCl) 4 Stunden auf 175 °C in einem Autoklaven erhitzt, wonach die anfallende Lösung trockengedampft und ein Rückstand erhalten wird, der 18,9 g Lysindihydrochlorid enthältt. Bezogen auf die ursprüngliche Menge 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, entspricht diese Menge Lysindihydrochlorid einer Ausbeute von 88 %. Der Hydrierungsgrad beträgt somit wenigstens 88 %.
Beispiel II
In den im Beispiel I beschriebenen Autoklaven werden 3 g Raney-Nickel und 135 g Ammoniak eingebracht; danach wird Wasserstoff bis zu einem Druck von 20 at hineingepresst. Anschliessend wird unter Rühren die Temperatur auf 110 0C und der Druck auf 70 at erhöht. Bei diesen Temperatur- und Druckverhältnissen wird eine Lösung von 31,1 g 5-(3-Cyanopropy1)-hydantoin in 300 ml ammoniakgesättigtem Methanol mit einer Temperatur von 60 C in den Autoklaven eingeleitet. Temperatur und Wasserstoffdruck werden aufrechterhalten, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Das Gemisch im Autoklaven wird stets gut gerührt. Nach Kühlung auf Zimmertemperatur und Druckablass wird das Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat trockengedampft. Das erhaltene, rohe 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin wird auf gleiche Weise wie im Beispiel I zu Lysindihydrochlorid umgesetzt. Erhalten werden 37,1 g Lysindihydrochlorid, was - bezogen auf die ursprüngliche Menge 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin - einer Ausbeute von 91 % entspricht.
Beispiel III
In den im Beispiel I beschriebenen Autoklaven werden 1 g Raney-Nickel, 100 ml Methanol und 70 g Ammoniak eingebracht; danach wird Wasserstoff bis zu einem Druck von 20 at hineingepresst. Anschliessend wird unter Rühren die Temperatur auf 110 °C und der Druck auf 62 at erhöht.
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Unter diesen Verhältnissen wird der Katalysatorsuspension eine Lösung von 14,2 g 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, 2,8 g l-Ureido-4-cyanovaleramid und 20 g Ammoniak in 200 ml Methanol beigegeben. (Das Gemisch aus 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin und l-Ureido-4-cyanovaleramid ist auf die in der eingangs erwähnten, gesonderten Patentanmeldung beschriebene Weise erhalten worden). Die Hydrierung wird fortgesetzt, bis keine Wasserstoffaufnahme mehr stattfindet. Nach Kühlung und Druckablass wird das Reaktionsgemisch filtriert und. das Filtrat trockengedampft. Der Rückstand wird auf gleiche Weise wie im Beispiel I zu Lysindihydrochlorid umgesetzt. Dabei werden 19,3 g Lysindihydrochlorid erhalten, was - bezogen auf das Ausgangsgemisch - einer Ausbeute von 87,8 % entspricht.
Beispiel IV
In den im Beispiel I beschriebenen Autoklaven werden 2 g Raney-Kobalt, 100 ml Methanol und 87 g Ammoniak eingebracht; danach wird Wasserstoff bis zu einem Druck von 20 at hineingepresst. Anschliessend wird die Temperatur auf 110 C und der Druck auf 62 at erhöht. Unter diesen Verhältnissen wird der Katalysatorsuspension eine Lösung von 13,7 g 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin und 15 g NH_ in 140 ml Methanol beigegeben. Durch Wasserstoffzufuhr wird der Druck auf etwa 70 at gehalten, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Beim Zusatz des Hydantoins und bei der Hydrierung wird gut gerührt und die Temperatur auf 110 °C gehalten. Nach Kühlung und Druckablass wird das Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat trockengedampft. Erhalten werden 15,3 g rohes 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin; hieraus werden auf gleiche Weise wie im Beispiel I 14,65 g Lysindihydrochlorid gewonnen, was - bezogen auf das Ausgangsprodukt einer Ausbeute von 81,5 % entspricht.
Vergleichsbeispiel I
16,7 g 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, 1 g Raney-Nickel und 10 g flüssiges Ammoniak werden in einen mit fester Kohlensäure gekühlten Autoklaven eingebracht. Nach Schliessung des Autoklaven wird Wasserstoff bis zu einem Druck von 105 at hineingepresst. Anschliessend wird unter Rühren die Temperatur auf 140 - 150 C erhöht und durch Wasserstoffzusatz der Druck auf 105 - 140 at gehalten, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Nach Kühlung auf Zimmertemperatur wird der Druck abgelassen. Nach fast vollständiger Verdampfung des Ammoniaks wird Methanol beigegeben und das Reaktionsgemisch filtriert. Nach Trockendampfung des Filtrats bleiben 17 g eines dunkelgrünen, glasartigen Produktes zurück,
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das gemäss einer DUnnschicht-Chromatographie 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin enthält. Das rohe Hydantoin wird auf gleiche Weise wie im Beispiel I zu Lysindihydrochlorid umgesetzt. Erhalten werden 12,1 g Lysindihydrochlorid, was - bezogen auf das Ausgangsprodukt - einer Ausbeute von 55 % entspricht.
Vergleichsbeispiel II
In einen Autoklaven von 0,5 Liter Inhalt werden 16,7 g 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, 150 ml Methanol, 52 g NH_ und 2 g Raney-Niekel eingebracht. Anschliessend wird bis zu einem Druck von 66 at Wasserstoff in den Autoklaven k eingepresst. Unter Rühren wird die Temperatur auf 120 C erhöht. Der Gesamtdruck beträgt jetzt 90 at. Die Reaktionsbedingungen werden aufrechterhalten, bis kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird. Nach Kühlung und Druckablass wird das Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat trockengedampft. Das gewonnene, rohe 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin wird auf gleiche Weise wie im Beispiel I zu Lysindihydrochlorid umgesetzt; dabei werden 12,6 g Lysindihydrochlorid erhalten, was - bezogen auf das Ausgangsprodukt - einer Ausbeute von 57,4 % entspricht.
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Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    '. Verfahren zu der Herstellung von 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin durch Hydrierung von 5-(3-=-Cyanopropyl)-hydantoin in der FlUssigkeitsphase mit Hilfe eines Hydrierungskatalysators bei erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass das zu hydrierende 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin, gegebenenfalls in Mischung mit l-Ureido-4-cyanovaleramid, einer Suspension des Hydrierungskatalysators in einem inerten Lösungsmittel beigegeben wird, in dem 5-(3-Cyanopropyl)-hydantoin löslich ist, welche Suspension sich unter Wasserstoffdruck befindet und eine Temperatur von wenigstens 50 C aufweist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser als Lösungsmittel verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zu hydrierende Produkt der Katalysatorsuspensxon als eine ammoniakalische wässrige Lösung beigegeben wird.
  4. 4.----—ee-r eeee.
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DE2164392A 1970-12-23 1971-12-23 Verfahren zur Hertstellung von 5-(4-Aminobutyl)-hydantoin oder dessen Mischung mit 1-Ureido-5-amino-capronamid Expired DE2164392C3 (de)

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DE2164392B2 DE2164392B2 (de) 1981-06-25
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JPS526993B1 (de) 1977-02-26
BE777108A (fr) 1972-06-22
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