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DE2164016A1 - Verfahren zur uebertragung von informationen beim vielfachzugriff im zeitvielfach (tdma) - Google Patents

Verfahren zur uebertragung von informationen beim vielfachzugriff im zeitvielfach (tdma)

Info

Publication number
DE2164016A1
DE2164016A1 DE19712164016 DE2164016A DE2164016A1 DE 2164016 A1 DE2164016 A1 DE 2164016A1 DE 19712164016 DE19712164016 DE 19712164016 DE 2164016 A DE2164016 A DE 2164016A DE 2164016 A1 DE2164016 A1 DE 2164016A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information
frame
channels
memory
stored
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712164016
Other languages
English (en)
Other versions
DE2164016C3 (de
DE2164016B2 (de
Inventor
Claus Heckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19712164016 priority Critical patent/DE2164016C3/de
Publication of DE2164016A1 publication Critical patent/DE2164016A1/de
Publication of DE2164016B2 publication Critical patent/DE2164016B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2164016C3 publication Critical patent/DE2164016C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems
    • H04B7/204Multiple access
    • H04B7/212Time-division multiple access [TDMA]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ubertragung von Informationen beim Vielfachzugriff im Zeitvielfach (TDMA) Insbesondere beim Nachrichtenverkehr über Nachrichtensatelliten ist es bekannt, die Informationen im Zeitvielfach mit Vielfachzugriff (TDMA) zu übertragen, um eine Übertragung zwischen mehreren Stationen zu ermöglichen. Jede Station sende-t dabei ihre Informationen, zu einem Impulsbündel komprimiert, so zum Satelliten aus, dass die Bündel aller Stationen beim Satelliten im Zeitvielfach eintreffen und dann wieder ausgesendet werden. Es findet in einer Sendestelle eine kontinuierliche Einspeicherung im PCII-Tak-t statt und dann eine komprimierte Auslesung im Töj-Takt. Der Grad der Komprimierung hängt von der Zahl der möglichen Stationen ab.
  • Da sich Schreiben und Lesen zeitlich überschneiden können, wird zwischen zwei Speichern umgeschaltet. Während im einen Speicher eingeschrieben wird, kann der andere komprimiert ausgelesen werden.
  • Bei bekannten Systemen entspricht die Dauer eines TDMA-Rahmens der Dauer eines PCM-Rahmens. Jede Bündelaussendung wird durch eine Hilfsinformation (Präambel) eingeleitet, die für Adressenangaben, Synchronisierung usw. notwendig ist, und durch eine Schutzzeit beendet. Die für die Übertragung dieser Hilfsinformation benötigte Zeit geht für die Nachrichtenübermittlung verloren.
  • Es vJurde deshalb schon ein Plan veröffentlicht, bei der Übertragung mehrere (n) Rahmen zu einem Überrahmen zusammenzufassen. Die Hilfsinformation ist dabei nur einmal notwendig und die sonst für die Übertragung von n-l Hilfsinformationen benötigte Zeit steht zusätzlieb für die Nachrichtenübermittlung zur zuzur Verfügung. Um diese Übertragung zu ermöglichen, sind nach dem Plan im wesentlichen nur die Speicher zu vergrössern. Bei einem Überrahmen mit n Rahmen braucht man dann die n-fache Speicherkapazität. Die Nachrichten werden wie üblich eingeschrieben, komprimiert und übertragen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Übertragung von Informationen in einem aus n Rahmen mit je m Kanälen zusammengesetzten Überrahmen beim Vielfachzugriff im Zeitvielfach , bei dem die Informationen in der Reihenfolge ihres Eintreffens gespeichert werden, insbesondere für Übertragung über Nachrichtensatelliten, zu schaffen, mit dem die Steuerung vereinfacht werden kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass in jedem Überrahmen die gleichnamigen Kanäle der n Rahmen ausgelesen und hintereinander übertragen werden und dass in der Empfangs stelle die Kanäle wieder in der ursprünglichen Rahmenanordnung gespeichert werden.
  • Es ergibt sich dadurch der Vorteil, dass in der Empfangsstation bei dieser kanalweisen Übertragung für alle gleichnamigen Kanäle in einem Überrahmen nur einmal festgestellt werden muss, ob sie für die Empfangsstelle bestimmte Nachrichten enthalten. Bei einer rahmenweisen Übertragung dagegen muss diese Feststellung für jeden einzelnen Kanal erfolgen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass in der Sendestelle in n Speicher rahmenweise nacheinander eingespeichert wird, dass die n Speicher durch einen parallel angelegten Takt ausgespeichert werden und dass die gleichzeitig ausgespeicherten Informationen nacheinander übertragen werden.
  • Es ergibt sich damit der weitere Vorteil, dass der Auslesetakt für den Sendespeicher auf n reduziert werden kann.
  • Eine andere Weiterbildung besteht darin, dass in der Empfangsstelle die nacheinander eintreffenden lanalinformationen in dieser Reihenfolge in die einzelnen Speicher eingeschrieben werden, dass alle n Speicher durch einen parallel angelegten Takt gesteuert werden und dass die Informationen dann in bekannter Weise- rahmenweise ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Auch hier ergibt sich der Vorteil, dass der Takt beim Einschreiben auf n reduziert werden kann.
  • Die Erfindung wird nun anhand des in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 schematisch die Zusammensetzung eines Überrahmens, Fig. 2 ein Blockschaltbild der beiden Endstellen und Fig. 3 ein Diagramm der verwendeten Steuerimpulse, Um eine Zeitvielfachübertragung über einen Nachrichtensatelliten durchführeil zu können, ist es erforderlich, dass die von den einzelnen Stationen ausgesendeten Impulsbündel beim Satelliten nacheinander ankommen. Jeder Station ist dabei eine bestimmte Zeitlage innerhalb des Überrahmens zugeordnet, wie es aus Fig. 1 zu entnehmen ist. Eine Station arbeitet als Feststation Ref, auf die sich die anderen Stationen einregeln. Das Impulsbündel der Station ) ist vergrössert dargestellt.
  • Nach der illIfsinformation P (Präambel) werden zunächst die Informationen aller Kanäle 1 der n Rahmen, die den Überrahmen bilden, übertragen, danach die Kanäle 2 usw. Nach dem letzten Kanal m bleibt dann noch eine Sicherheitszeit Si frei, damit sich bei geringfügigen Laufzeitschwankungen keine Störungen zwischen benachbarten Impulsbündeln ergeben.
  • Von den PCM-Einheiten werden die Informationen jedes Kanals in paralleler Form zu der TDMA-Endstelle übertragen und treffen dort über die Leitung I (Fig. 2) ein, die, ebenso wie die anderen Leitungen, über die PCM-Signale in Parallelform übertragen werden, zur Vereinfachung nur einadrig dargestellt ist.
  • Die PCM-Signale liegen so in Parallelform an den Speichern SSpl...SSpn an. Während des ersten Rahmens eines Überrahmens liegt an der UND-Schaltung U1 ein Signal sr 1 an, so dass der Schreibtakt st, der mit dem Kanaltakt der PCM-Einheit gleich ist und ebenfalls an dieser UND-Schaltung anliegt, als Schreibtakt für den Speicher SSpl wirkt und das Einschreiben der über die Leitung I angelegten Information steuert. Es ist dabei angenommen, dass es sich um ein Schieberegister handelt. Mit Beginn des zweiten Rahmens wird das Signal srl abgeschaltet und entsprechend durch ein Signal sr 2 das Einschreiben in den zweiten Speicher gesteuert, bis dann schliesslich der n-te Rahmen in den Speicher SSpn eingeschrieben wird, gesteuert über das Signal srn und die tND-Schaltung U2. In der Figur sind nur der erste und n-te Speicher mit den zugehörigen Steueranordnungen dargestellt.
  • Die nächsten n Rahmen werden dann in nicht dargestellter Weise in die zweite Speichergruppe eingeschrieben.
  • Wenn der Zeitpunkt für die Aussendung des Impulsbündels gekommen ist, wird nach der Aussendung der Hilfsinformation (Präambel) der Lesetakt lt an alle Speicher angelegt und die Informationen der jeweils ersten Kanäle liegen am Ausgang der Schieberegister SSpl, SSpn vor und-werden jetzt für die einzelnen Rahmen nacheinanderüber die UND-Schaltungen UD, U4 und die ODER-Schaltung Ol zu den bekannten Anordnungen für die Aussendung übertragen. Die UND-Schaltungen werden dabei durch kurze Impulse lr 1, lrn nacheinander freigegeben. Mit dem nächsten Lesetakt lt- liegen dann die Informationen der zweiten Kanäle am Ausgang des Schieberegisters und werden in entsprechender Weise übertragen.
  • Durch diese Art der Rahmenaufteilung lassen sich auch die Frequenzen für den Lesetakt lt in der Sendestelle und den Schreibtakt st in der Empfangsstelle um den Faktor n reduzieren.
  • Bei einem Überrahmen mit n = 4 Rahmen (500/us) und einem PCM-CodewOrt mit p = 8 bit ergibt sich bei einer TDMA-Datenrate von 125 Mbit/s eine maximale Taktfrequenz f - fTMA ~ 125 MHz 4 Nflz max p . n Bei dieser Taktfrequenz lassen sich ohne Schwierigkeiten auf dem Markt befindliche MOS-Speicher einsetzen.
  • In der Empfangsstelle werden die empfangenen Informationen wieder in Parallelform umgewandelt und liegen so an den UND-Schaltungen U5, U6 vor den Schieberegistern ESpl, ESpn an. In einem Vergleicher V wird eine Information über die Adresse der Sendestation und die Nummer des gerade übertragenen Kanals, die von einem Prüfgerät P6 ermittelt wird, mit den in einem Auswahlspeicher ASp gespeicherten Adressen und Kanalnummern verglichen. Im Auswahlspeicher ASp sind derartige Informationen für alle die Kanäle gespeichert, die Nachrichten für die jeweilige Endstelle übertragen.
  • Bei Übereinstimmung der empfangenen mit einer gespeicherter Kanalinformation gibt der Vergleicher V ein Ausgangssignal an die UND-Schaltungen U5, U6 und U11 ab.
  • Über die UND-Schaltung U11 kann jetzt der Schreibtakt st an die Speicher ESpl ... ESpn angelegt werden. Die UND-Schaltungen U5, U6 werden durch Impulse srl', srn' im Takt der ankommenden Kanäle freigegeben und die anliegenden Informationen werden in die einzelnen Speicher eingespeichert. Da alle gleichnamigen Kanäle der n Rahmen direkt nacheinander eintreffen, ist es nur einmal erforderlich, die Adresse und Kanalnummer zu prüfen.
  • Nach der Übertragung des Überrahmens sind die Kanäle wieder rahmenweise zusammengefasst und können bei der Auslesung in bekannter Weise auf die gewünschten Abgangsleitungen verteilt werden.
  • Während der Auslesezeit für den ersten Rahmen wird ein Signal lrl an die UND-Schaltungen U7, Ug angelegt. Der Lesetakt lt? kann jetzt über die UND-Schaltung ug an den Speicher ESpl angelegt werden und die ausgelesenen Informationen werden über die UND-Schaltung U7 und die ODER-Schaltung 02 abgegeben. Zur Auslesung des n-ten Rahmens im Speicher ESpn wird dann ein Signal lrn' an die UND-Schaltungen U8, U10 angelegt.
  • Die verschiedenen Taktimpulse werden in einer Zentralsteuerung erzeugt und sind in Fig. 3 für ein System mit drei Rahmen mit je fünf Kanälen dargestellt. Dabei ist jedoch die auf dem Übertragungsweg zwischen den Stationen durchgefurte Kompression nicht maßstabsgerecht dargestellt.
  • Da der Schreibtakt st der Sendestelle mit dem Lesetakt lt' der Empfangsstelle gleich ist, sind die beiden Impulsreihen nicht gesondert dargestellt. Gleiches gilt für die übrigen Zeilen.
  • Es ist auch möglich, sowohl in der Sende- als auch in der Empfangsstelle anstelle von n Schieberegistern einen Speicher mit der Kapazität für n Rahmen vorzusehen. Dieser Speicher muss dann mit wahlfreiem Zugriff arbeiten (Random Access Memory). Durch entsprechende Steuerung der jeweiligen Lese- bzw. Schreibstellen lässt sich die gleiche Übertragung ermöglichen.
  • 3 Blatt Zeichnungen 3 Patentansprüche

Claims (3)

  1. Patentansprüche : 5) Verfahren zur Übertragung von Informationen in einem aus n Rahmen mit je m Kanälen zusamnengesetzten Überrahmen beim Vielfachzugriff im Zeitvielfach, bei dem die Informationen in der Reihenfolge ihres Eintreffens gespeichert werden, insbesondere für flbertragung über Nachrichtensatelliten, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Überrahmen die gleichnamigen Kanäle der n Rahmen ausgelesen und hintereinander übertragen werden und dass in der Empfangsstelle die Kanäle wieder in der urspriinglichen Rahmenanordnung gespeichert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sendestelle in n Speicher rahmenweise nacheinander eingespeichert wird, dass die n Speicher durch einen parallel angelegten Takt ausgespeichert werden und dass die gleichzeitig ausgespeicherten Informationen nacheinander übertragen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Empfangsstelle die nacheinander eintreffenden Kanalinformationen in dieser Reihenfolge in die einzelnen Speicher eingeschrieben werden, dass alle n Speicher durch einen parallel angelegten Takt gesteuert werden und dass die Informationen dann in bekannter Weise rahmenweise ausgelesen und weiterverarbeitet werden.
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DE19712164016 1971-12-22 1971-12-22 Satelliten-Nachrichtenübertragungssystem mit Vielfachzugriff im Zeitmultiplex Expired DE2164016C3 (de)

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