DE2163440A1 - Elektronisches Nachrichtensystem mit Tastwahl - Google Patents
Elektronisches Nachrichtensystem mit TastwahlInfo
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Description
Western Electric Company Incorporated
New York, N. Y., 10007, USA Anderson-Fenton 9-3
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Nachrichtensystem mit Tastwahl-Fernsprechapparaten,
die jeweils mit Tonsignale erzeugenden Drucktasten, mehreren Leitungswahltasten, einem Speicher zur Zwischenspeicherung
digitaler Information und mit einer Schaltung zur Digitalcodierung des Kennzeichens einer betätigten Leitungswahltaste
und Eingabe desselben in den Speicher, ausgestattet sind.
Bei Nachrichtensystemen, wie beispielsweise Systemen mit Tastwahl-Fernsprechapparaten,
kurz Tastwahlsysteme genannt, kann die Rufsignalinformation durch Wählimpulse oder Tonsignalgabe übertragen
werden. Die Tonsignalgabe ist jedoch die effektivere Methode, die auch einen höheren Wirkungsgrad besitzt und im wachsenden Umfang verwendet
wird. Daher wird eine wachsende Zahl von Tastwahl-Fernsprechapparaten,
im folgenden kurz als Tastwahlapparate bezeichnet, verwendet, die Tonsignal-Drucktasten benutzen. Die Verwendung der Tonsignalgabe
erfordert jedoch aufwendige Dedektoren, deren Kosten gewöhnlich zu hoch sind, als daß ihre praktische Verwendung für eine Fernsprechapparate
wahl innerhalb einer Nebenstellenanlage bei einem Nebenstellenkunden,
möglich wäre.
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Dieses Problem wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in
jedem Fernsprechapparat eine Anordnung für die Binärctodierung
des Kennzeichens einer betätigten tonsignaleerzeugenden Drucktaste der betätigten tonsignaleerzeugenden Drucktaste und für die Eingabe
eines derartigen Kennzeichens in einen Speicher, wenn die tonsignaleerzeugende
Drucktaste betätigt wird, vorgesehen ist. Die binärcodierte Information, die in die betätigte Drucktaste indentifiziert, kann danach
mit Hilfe einer einfacheren digitalen Einrichtung erkannt werden, die schon ein Teil des örtlichen Tastwahlsystem des Kunden ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das System mit einer Schaltungsanordnung versehen, die von dem Fernsprechapparat
entfernt angeordnet und von der Information gesteuert wird, die über eine Datenleitung von einem zugeordneten Fernsprechapparat empfangen
wurde, für die Übertragung der Tonsignale, die von einer betätigten * Drucktaste erzeugt wurden, über einer der Amtsleitungen, wenn eine
der Leitungswahltasten, die einer Amtsleitung zugeordnet ist, betätigt
wurde. Darüber hinaus ist eine Schaltungsanordnung für die Übertragung
der binarcodierten Information von dem Speicher zu einem örtlichen
Vermittlungsnetzwerk vorgesehen, wenn eine interne Nebenstellenleitungstaste betätigt wurde.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, eine Anzahl von
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Wechselverkehrsmodulen für die Steuerung eines Wechselverkehrs Vermittlungsnetzwerkes
vorgesehen ist. Jeder Modul enthält Schaltungen für die Prüfung der binären Information, die von dem Speicher
empfangen wurde, für die Herstellung der Verbindung über das Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerk,
in Abhängigkeit von der empfangenen Information.
Die genannten und weitere Merkmale der Erfindung sind in einem Ausführungsbeispiel
enthalten, bei dem eine Drucktasteneinheit eines Mehrfrequenzton-Fernsprechapparates so modifiziert ist, daß sie
einer Drucktaste gestattet, wenn sie gedrückt wird, sowohl die üblichen Multifrequenzsignale, als auch ein besonderes Muster digitaler Signale
erzeugt. In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein solcher Satz in einem elektronischen Tastwahl-Fernsprechsystem verwendet,
bei dem jeder Fernsprechapparat mit einem Datenleitungszugriff zu dem örtlichen Tastwahl-Vermittlungsnetzwerk für die Übertragung
von Daten ausgerüstet ist, die die Verbindung der Sprechwegadern des Apparates mit der Leitung, die durch die betätigte Drucktaste
des Apparates bestimmt wurde zu steuern und um zu dem Fernsprechapparat die hörbaren und sichtbaren Daten zurückzuübertragen,
die dem Zustand der Leitungen entsprechen, zu denen der Apparat Zugriff hat. Erfindungsgemäß können die Rufsignaltasten des Apparates
wenn sie so modifiziert sind, zusammen mit den Leitungswahl- oder Diensttasten verwendet werden, um die Zahl der möglichen Funktionen
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zu vergrößern, die von dem Apparat ausgesteuert werden. Wenn
eine ausgewählte Leitungswahltaste, im folgenden auch kurz als Leitungstaste bezeichnet, wie beispielsweise eine Taste für einen
Wechselverkehrsdienst betätigt wird, dann wird das Kennzeichen der Taste in digitaler Form in das Schieberegister des Fernsprechapparates
eingegeben und über eine Datenleitung übertragen, um das örtliche Tastwahlsystem zu veranlassen, daß es das Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerk
betätigt. Danach überträgt das Tastwahlsystem Wähltöne über die a- und b- Ader zu dem Fernsprechapparat und der
Teilnehmer kann die Huf signaltasten betätigen, um die gewünschte örtliche Station, die er zu rufen wünscht, zu wählen. Das Kennzeichen
der betätigten Rufsignaltaste wird codiert und in das gleiche Schieberegister
im Fernsprechapparat eingegeben, das zuvor dazu verwendet wurde, die Information der Leitungstaste zu dem örtlichen Tastwahlsystem
zu übertragen. Die Betätigung einer Rufsignaltaste erzeugt ferner die üblichen Mehrfrequenztonsignale, die für den Fernsprechteilnehmer
über die Rückhör schaltungen des Sprachnetzwerks des Fernsprechapparates hörbar gehalten werden, so daß der Teilnehmer die
- gleichen Hörersignale wahrnimmt, die normalerweise der Benutzung der Rufsignaltasten zugeordnet sind.
Darüber hinaus können die üblichen Mehrfrequenztonsignale, die zusammen
mit den digitalen Signalen erzeugt werden, für die Signalgabe
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durch ein Fernsprechamt benutzt werden, indem die üblichen Mehrfrequenz-Tonempfänger
in wirtschaftlicher Weise vorgesehen sind. Daher kann die Rufsignaleinrichtung gemäß der Erfindung sowohl
für normaler abgehende Rufe durch ein Fernsprechamt und zur Verbindung der Sprechstellen innerhalb eines Tastwahl-Fernsprechsystems
selbst verwendet werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines durch Zeichnungen erläuterten
Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines elektronischgesteuer
ten Tastwahl-Fernsprechsystems, bei dem die Übertragungseinrichtung für die digitale Rufsignalgabe
gemäß der Erfindung verwendet wird,
Fig. 2 einen Tastwahl-Fernsprechapparat mit Rufsig
naltasten, angeordnet gemäß der Erfindung, um örtliche Rufsignalinformation über eine Datenleitung
zu übertragen,
Fig. 3 einen Sprechstellenmodul und einen Wechselver
kehrsmodul für den Empfang der örtlichen Rufsignalinformation,
Fig. 4 ein Register für die Decodierung der örtlichen
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Rufsignalinformation, die über die Datenleitung von der Sprechstelle gemäß Fig. 2 übertragen
wird und
Fig. 5 eine Darstellung, wie die Fig. 2, 3 und 4 an
einander ge legt werden müssen.
^ Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines elektronisch gesteuerten
Tastwahl-Fernsprechsystems, indem die Rufsignaleinrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet wird und das ein bekanntes Tastwahlsystem beinhalten kann.
Bei diesem Tastwahl-Fernsprechsystem ist jedem von mehreren Tastwahl-Fernsprechapparaten
1, 2 ein entsprechender Sprechstellenmodul 4, 5 zugeordnet. Ohne Rücksicht auf die Zahl der Leitungstasten, mit
denen der Tastwahlapparat ausgerüstet ist, ist nur ein sechsadriges Kabel für die Verbindung mit den zentralgel^egenen Sprechstallenmodulen
4, 5 erforderlich. Somit besitzt der Fernsprechapparat 1, der mit seinem entsprechenden Sprechstellenmodul 4 über ein sechsadriges
Kabel verbunden ist, zwei Adern Tl, Rl für die SprechVerbindung und
vier Adern für den Datenkanal 104. Der Fernsprechapparat 1 ist mit einer Rufsignaltastenanordnung 1 TT und eine Anzahl von Leitungstasten
für die Belegung von Leitungen zu dem Amt und einer Taste IC für die
Belegung des örtlichen Wechselverkehrs-Verbindungsnetzwerkes 13
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ausgerüstet. Das Kennzeichen und der Zustand einer Leitungstaste des Fernsprechapparates kann von diesem zu ihrem zugeordneten
Sprechstellenmodul über ein Leitungspaar 104S in dem Datenkabel
104 übertragen werden. Ferner kann die Information von dem entspre*-
chenden Sprechstellenmodul, die für die Steuerung der Beleuchtung der Leitungstasten erforderlich ist und dem Aushänge zustand entspricht,
und die für die Klingel und Halteleitungen erforderlich ist, über das andere Paar 104 R von Datenleitungen übertragen werden.
Jeder Sprechstellenmodul ist über einen Kreuzverbindungsfeld 6 mit
den Leitungsmodulen oder Dienstmodulen verbunden, die notwendig sind, um dem Fernsprechapparat den Zugang zu den gewünschten Diensten
zu gewähren. Beispielsweise ist der Sprechstellenmodul 4, der dem Fernsprechapparat 1 zugeordnet ist in der Darstellung über das Kreuzverbindungsfeld
6 mit dem Leitungsmodul 9 verbunden, um der Leitungstaste des Fernsprechapparates Zugriff zu einer Amtsleitung zu gewähren,
die von dem Teilnehmer durch Niederdrücken der Taste 1 belegen kann. Ih ähnlicher Weise ist der Sprechstellenmodul 4 mit dem Leitungsmodul
10 verbunden, um dem Teilnehmer eine andere Amtsleitung
zu zuteilen, indem dieser die Taste 2 betätigt. Die äußerste Rechte oder sechste Taste des Fernsprechapparates 1, die als Taste 1 C bezeichnet
ist, ist in dem Kreuzverbindungsfeld 6 mit dem Wechselverkehrsmodul
21 verbunden, so daß der Teilnehmer am Fernsprechapparat 1 das Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerk 13 betätigen kann,
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um eine örtliche Wechselverkehrs verbindung mit einer der übrigen
Sprechstellen, wie beispielsweise der Fernsprechanschluß 2, herzustellen. Die Sprechstellenmodulen 4, 5 empfangen Steuerinformationen
von einem Mehrphasensystemtakterzeuger 7 über eine Sammelleitung, die hier als A-Datensammelleitung dargestellt ist, während
die Leitungsmodulen 9,10 und die Dienstmodulen, wie beispielsweise
die Wechselverkehrsmodulen 21, 22 Steuersignale von dem Mehrphasensystemtakterzeuger
7 über die Leitungen der B-Datensammelleitung empfangen.
Wenn der Teilnehmer des Tastwahlsystems am Fernsprechapparat 1 ein Wechselverkehrsgespräch einzuleiten wünscht, nimmt er den
Hörer von dem Gabelschalter ab und drückt die sechste Leitungstaste IC für eine Wechselverkehrsbedienung. Der Aushänge zustand des Fernsprechapparates
und das Kennzeichen und der Zustand der sechsten Drucktaste werden dann in das Schieberegister des Fernsprechapparates
eingegeben, daß ausführlicher in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Informationen
werden zu dem Sprechstellenmodul 4 über die Übertragungsleitungen 104 S des Datenkanals Io4 übertragen. Der Sprechstellenmodul
4 kennt die empfangenen Daten und legt an einen entsprechenden Leiter im Kreuzverbindungsfeld 6 ein Signal an, um den Wechselverkehrsmodul
21 die Anforderung für einen Zugriff zu dem örtlichen Wechselverkehrs-'Vermittlungsnetzwerkes
13 anzugeben. Der Wechselverkehrsmodul 21 signalisiert dem Leitungszuteiler 16 in dem Wechselverkehrs-
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Vermittlungsnetzwerk 13, ein Register 13R zu belegen. Das Register
bewirkt, daß der Wählton, eine Bezeichnung die hier für das freie Zeichen verwendet wird, über die a- und b- Adern Tl, Rl
zu dem Empfänger im Fernsprechapparat 1 zurückübertragen werden. Wenn der Teilnehmer das Wählzeichen, d. a. das Freizeichen hört,
kann er dann die Rufsignaltastenanordnung 1 TT betätigen, um die gerufene Station zu wählen, mit der er eine Sprechverbindung wünscht«
Gemäß der Erfindung wird das Kennzeichen der betätigten Rufsignaltaste in das gleiche Schieberegister (Fig. 2) des Fernsprechapparates
eingegeben, das zuvor zur Codierung des Zusandes und des Kennzeichens einer betätigten Leitungs- oder Spezialdiensttaste, wie beispielsweise
die Taste IC, die für die Belegung des Wechselverkehr-Vermittlungsnetzwerkes
13 betätigt wurde, benutzt wurde. In vorteilhafter Weise wird auch die normale Mehrfrequenztone rzeugungseinrichtung
mit der der Fernsprechapparat lausgestattet ist, betätigt, so daß der Fernsprechteilnehmer die normalen Mehrfrequenztöne, die der Betätigung
der Rufsignaltasten zugeordnet sind, über die Rückhör schaltung des Fernsprechapparates hören kann. Es ist jedoch ein Merkmal der
Erfindung, daß die Übertragung der digitalcodierten Rufsignalinformation für örtliche Zwecke vollständig die Notwendigkeit beseitigt, Komplexe
Mehrfrequenztonempfänger vorzusehen, die normaler Weise erforderlich sind, um Information zu empfangen, die durch die Rufsignaltasten
erzeugt wird,
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- ίο -
Um die Zahl der erforderlichen Leitungen für eine Kreuzverbindung
des Sprechstellenmoduls zu verringern, wie beispielsweise bei dem Sprechstellenmodul 4 mit seinem Wechselverkehrsmodul 21, wird ein
gemeinsamer Leiter verwendet, um sowohl die Anforderung für einen Wechselverkehrsdienst, als auch die nachfolgende digitalcodierte Rufsignalinformation
zu übertragen. Darüber hinaus dient der gleiche Leiter in der Rückwärts richtung, um von dem Wechselverkehrsmodul
zu dem Sprechstellenmodul die Information zurück zu übertragen, daß
die gerufene Sprechstelle gerade gerufen wird. Die Mehrfachverwendung dieses einzelnen Leiters in dem Kreuzverbindungsfeld 6 zwischen
einem Sprechstellenmodul und seinem zugeordneten Wechselverkehrsmodul
wird durch unterschiedliche Zeitabschnitte möglich gemacht, die von der B-Datensammelleitung, wie auch von bestimmten ausführlichen
Schaltungen innerhalb des Wechselverkehrsmoduls geliefert werden, die selbst noch ausführlich erläutert werden.
Wenn der Teilnehmer an einem Fernsprechapparat wünscht, ein abgehen
des Gespräch über das Fernsprechamt zu tätigen, drückt er die Taste 1 oder die Taste 2 nieder, um eine Amtsleitung zu belegen, die den
Leitungsmodulen 9 oder 10 jeweils zugeordnet sind. Die Mehrfrequenz-Ruf signaleinrichtung in dem Fernsprechapparat 1 arbeitet in der üblicherweise, um die Kombinationen von Tönen mit wechselnder Frequenz zu
dem fernen Amt zu übertragen. Auf diese Weise gestattet die Erfindung
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- ii-
eine Mehrfrequenzton-Signalgabe, die benutzt wird, wenn Anrufe
über das Fernsprechamt getätigt werden und die benutzt werden, um für den Teilnehmer an der Sprechstelle sicherzustellen, daß seine
Rufsignaltasten korrekt arbeiten, wenn die Tasten am Fernsprechapparat die sonst unhörbaren digitalen Signale zu dem örtlichen
Wechselverkehrs-Netzwerk übertragen.
Fig. 2 zeigt nun die modifizierte Mehrfrequenztonsignaltasten-Fernsprechapparatur
gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Fernsprechapparat 1 besteht aus einer Mehrfrequenz-Rufsignaltastenanordnung
201, eine Anzahl von Leitungs- oder Spezialdiensttasten im Tastenfeld
206, einem Handapparat 202 und einem Sprachnetzwerk 203. Das Sprachnetzwerk ist mit 4IMg1 BufSignaltastenanordnung über ein
Kabel 204 verbunden, so daß die Betätigung einer der Rufsignaltasten bewirkt, daß das übliche Paar von Hörfrequenzen erzeugt wird. Einzelheiten
der Verbindungen der Rufsignaltastenanordnung 201 mit dem Sprachnetzwerk 203 und Einzelheiten der Art und Weise, in der
Paare von Wechselstromtonfrequenzen durch die Betätigung der Drucktasten, sind ansicht bekannt und daher in der Zeichnung nicht berücksichtigt
worden. Es sei jedoch erwähnt, daß wenn immer eine der Rufsignaltasten betätigt wird, ein charakteristischer Ton im Empfänger
des Handapparates 202 gehört wird.
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Der Ferspechapparat 1 ist mit dem Sprechstellenmodul 4 in Fig. 3
über die Leitungen Tl und Rl verbunden, die den Sprechweg bilden. Es besteht ferner eine Verbindung über die Leitungen 104 R und 104 S,
die eine zweiseitige Übertragungsleitung zwischen dem Fernsprechapparat und dem Sprechstellenmodul herstellen. Die Digitalinformation,
die über die Datenleitung 104 von dem Fernsprechapparat 1 zu dem Sprechstellenmodul 4 in den oben erwähnten Anwendungen gesen-
det wurden, bestanden aus dem codierten Zustand des Gabelschalters
des Fernsprechapparates und jeder betätigten Taste in dem Tastenfeld 206. Die Digitalinformation, die von dem Sprechstellenmodul 4
zu dem Fernsprechapparat 1 übertragen wurde, bestand aus Signalen für die Betätigung der Tastenlampen und der Klingel in dem Fernsprechapparat
gemäß der Erfindung. Die Information, die von dem Fernsprechapparat 1 zu dem Sprechstellenmodul 4 übertragen wird,
enthält ferner das Kennzeichen der betätigten Drucktasten in der Ruf-
k Signaltastenanordnung 201, wenn die Taste IC betätigt wird, um ein
örtliches Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerk 13 zu belegen.
Die Art, in der der Datenübertrager 301 und der Datenempfänger bezüglich der Datenleitung 104 und des Dateneingangs-ZAusgangsregister
303 des Fernsprechapparates arbeiten, ist bekannt und wird daher hier nicht ausführlich wiederholt. Kurz erwähnt sei jedoch,
daß die Daten, die von dem Datensender 208 des Fernsprechapparates
1 zn dem Datenempfänger 302 des Sprechstellenmoduls 4 über die Leitung 104 S übertragen werden und ferner die Daten, die von
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dem Datensender 301 des Sprechstellenmoduls 4 zu dem Datenempfänger
207 des Fernsprechapparates 1 über die Leitung 104 R übertragen werden, werden normalerweise durch bipolare Wechselstromimpulse
übertragen. Die jeweiligen Datenempfänger und Datensender setzen dann die Impulse in ein unipolares Signalmuster um, das in
der Lage ist in dem entsprechenden Schieberegister 209 des Fernsprechapparates und dem Ein-/Ausgaberegister 303 des Sprechstellenmoduls
registriert zuwerden.
Der Sprechstellenmodul wird kreuzverbunden mit einer Anzahl von verschiedenen Leitungsmodulen, um der Fernsprechapparatetaste
Zugang zu verschiedenen Amtsleitungen zu verschaffen. Wenn Beispielsweise die Taste 1 des Fernsprechapparates 1 betätigt wird,
dann aktiviert der Sprechstellenmodul 4 seine Kreuzverbindung mit dem Leitungsmodul 9 in Fig. 1, in Abhängigkeit von dem Kennzeichen
der Taste 1, daß als erstes im Schieberegister 212 des Fernsprechapparates registriert und dann über die Datenleitung impulsweise
zu dem Fernsprechapparate-Ein/Ausgaberegister 303 des Sprechstellenmuduls
4 übertragen wird. Danach tätigt der Teilnehmer an dem Fernsprechapparat ein Amtsgesprach, indem er die Rufsignaltasten
201 auf normale Weise betätigt. Die Tonsignale, die von der Wähleinrichtung 201 erzeugt werden, werden über das Kabel 204 zu
dem Sprachnetzwerk 203 übertragen, wo sie von der Rückhör schaltung
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zu dem Empfänger des Handapparates 202 übertragen werden. Ferner werden sie von anderen konventionellen Koppelschaltungen über
die Leitungen Tl Rl zu dem Sprechstellenmodul 4 in Fig. 3 übertragen.
Über bekannte und in den Figuren nicht ausführlich dargestellte Einrichtungen baut der Sprechstellenmodul 4 einen Übertragungsweg
für diese Rufsignale zu dem Kreuzverbindungsfeld 6 und dem Leitungsmodul 9 auf.
■Wechselverkehrsgespräch
Wenn ein Teilnehraer ein Gespräch mit einem der übrigen Tastwahl-Fernsprechapparate
zu führen wünscht, der über das Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerk
13 erreichbar ist, hebt er den Hörer 202 von dem Hakenumschalter, auch Gabelschalter genannt, ab und drückt die Taste
IC in dem Tastenfeld 206. Das Kennzeichen der betätigten Taste wird
von dem Tastencodierer 211 codiert und ein codiertes Signalmuster auf das Kabel 211B übertragen. Gleichzeitig überträgt der Tastencodierer
211 ein niedriges Signal auf die Leitung PB, um die paralelle Eingabe in das Register 212 des codierten Musters, das auf dem Kabel
21IB erscheint, zu ermöglichen. Während die Taste IC niedergedrückt
wird, liegt der Inverter 215 ein Signal mit hohem Pegel an das NUR-Tor 216 an, um die Lesetaktimpulse zu blockieren, die auf der Leitung
DDC erscheinen. Wenn die Taste IC losgelassen wird, ist das NUR-Tor 260 nicht mehr gesperrt. Der Inhalt des Schieberegisters
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wird, von den Taktsignalen gesteuert, ausgelesen und mit Hilfe einer Taktwiedergewinnungsschaltung 207A auf die Leitung DDC
übertragen. Die Taktwiedergewinnungsschaltung 207A leitet die Taktsignale aus der Wellenform der Datensignale ab, die von dem
Datenempfänger 207 über die Datenleitung 104R vom Datensender 301 im Sprechstellenmodul empfangen wurden. Die Taktsignale, die
auf die Leitung DDC übertragen werden, werden von dem Inverter 217 invertiert und zu dem NUR-Tor 216 als Folge von Signalen mit
niedrigem Pegel übertragen.
Der Inhalt des Schieberegisters 212 wird daher serial zu dem Datensender
208 übertragen, der die digitale Information in einer für die Übertragung geeigneten Form über die Datenleitung 104S zu dem Datenempfänger 302 des Sprechstellenmoduls überträgt. Der Datenempfänger
302 wandelt die über die Leitung 104S empfangenen Signale in eine für die Eingabe in das untere Register des Fernsprechapparate-Datenein-/Ausgaberegisters
303 geeignete Form um. Der Inhalt des unteren Registers des Registers 303 wird von der Schaltung im Sprechstellenmodul
4, die nicht dargestellt ist, in ein Signal umgewandelte daß für eine Anforderung nach einem Wechselverkehrsdienst repräsentativ
ist, wobei dieses Signal über die Leitung B zu dem Weohselver«
kehrsmodul 21 übertragen wird. Eine Ausführungsform des Wechseiverkehrsmoduls
ist in Fig. 3 dargestellt,, v:.er ssa Folge des? Modal 21 g- ·
eignet ist, um (a) die Anfordenaxg narib. etem Wechselverkelirsdieast
203830/0530
von dem Sprechstellenmodul 1 während eines Zeitintervalles zu
empfangen, das von dem Decodierer 316 definiert ist, der ein bestimmtes
Wort auf der B-Datensammelleitung decodiert, (b) Wähldaten von dem Sprechstellenmodul 1 während eines anderen Zeitin tervalles
zu empfangen und (c) Klingelinformation zu dem Fernsprechapparat 1 während eines anderen Zeitintervalles zu übertragen. Die
Art, in der die Verkehrs- und*Sprechstellenmodulen Information austauschen,
wird im folgenden ausführlicher erläutert.
Es folgt nun die Beschreibung der Art und Weise, in der der Sprechstellenmodul
seiner Wechselverkehrsdienstanforderung seinem zugeordneten Wechselverkehrsmodul kunnt tut, und in der die Registrierung
des Kennzeichens des aktiven Zustandes der Taste IC im unteren Register
des Registers 303 von einer Schaltung, die nicht dargestellt ist, aber zu dem Sprechstellenmodul 4 gehört, in ein Signal mit hohem Pegel
am unteren Eingang des NAND-Tores 305 umgesetzt wird. Der
obere Eingang des NAND-Tores 305 wird mit einem Signal mit hohem Pegel von dem Ausgang eines Sprechstellenmoduldecodierers (nicht
dargestellt) beaufschlagt, der mit der A-Datensammelleitung verbunden
ist, die demWechselverkehrsmoduldecodierer 316 ähnlich ist, der an
die B-Datensammelleitung angeschlossen ist. Das coincidente Auftreten von Signalen mit hohem Pegel an den beiden Eingängen des NAND-Tores
305 bewirkt, daß ein Signal mit niedrigem Pegel am Ausgang dieses Tores 305 erscheint, der mit der Leitung D verbunden ist«
209830/0589
Das andere Ende der Leitung D ist in dem Krem?verbindungsfeld 6
kreuzverbunden mit der D-Leitung des Wechselverkehrsmoduls 21, der mit dem Ausgang des NAND-Tores 305 verbunden ist. Gemäß
dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3 sind beide NAND-Tore 305 und 306 vorteilhafterweise "Blank-KoHektor" - NAND-Tore d.h. sie
enthalten keinen Steilanstiegstransistor, in ihren Ausgangsstufen.
Daher können die Ausgänge der beiden NAND-Tore 305 und 306 direkt miteinander verbunden werden, ohne das die Gefahr einer Zerstörung
besteht.
Der Grund für die Verwendung eines "Blank-Kollektor" -NAND-Tores
besteht darin, das es gestattet, daß die D-Leitung in einen Zustand mit niedrigem Signalpegel von dem Ausgang eines der NAND-Tore
305, 306 gebracht werden kann, wenn die an die Eingänge des jeweils anderen der NAND-Tore angelegten Signale normalerweise
die D-Leitung in dem Zustand hohen Signalpegels erhalten würden. Die Zeit während der diese Signalgabe auftritt wird durch die Zeit bestimmt,
zu der die Information von dem Mehrphasen-Systemtakterzeuger 7 an die A- und B-Datensammelleitung in Fig. 1 angelegt wird.
Daher wird die Information auf der A-Datensammelleitung zur gleichen
Zeit von dem Sprechstellenmodul 4 decodiert, um ein Signal hohen Pegels an den oberen Eingang des NAND-Tores 305 anzulegen, wie die
Information auf der B-Datensammelleitung, die von dem Decodierer
209830/0589
316 decodiert wird, um ein Signal mit niedrigem Pegel an die Leitung
W4 anzulegen, die mit dem unteren Eingang des NAND-Tores 306 verbunden ist. Es sei daran erinnert, daß ein NAND-Tor eine
Schaltung ist, die an ihrem Ausgang ein Signal mit hohem Pegel erstellt, wenn an einem ihrer Eingänge ein Signal mit niedrigem
Pegel anliegt. Daher ist das Zeitintervall, daß von der A-Datensammelleitung definiert wird, und bewirkt, daß ein Signal mit hohem Pegel
an den oberen Eingang des NAND-Tores 305 angelegt wird und ferner von der B-Datensammelleitung definiert wird, die ein Wort
an den Decodierer 316 liefert, der ein Eingangssignal mit niedrigem
Pegel an den unteren Eingang des NAND-Tores 316 anlegt, ein Zeitintervall in dem der Sprechstellenmodul 4 die Anforderung für einen
Wechselverkehrsdienst zu dem Wechselverkehrs modul 21 übertragen kann.
Das Signal mit niedrigem Pegel, daß auf der Leitung W4 erscheint und am unteren Eingang des NAND-Tores 306 anliegt, würde normalerweise
bewirken, daß das Ausgangssignal des NAND-Tores 306, d. h. der Leitung D, in den Zustand eines hohen Signalpegels gebracht würde.
Die beiden Signale mit hohem Pegel jedoch, die an den Eingängen des NAND-Tores 305 auftreten, bewirken das die Leitung Dteinen Zustand
mit niedrigem Signalpegel annimmt und daher der Zustand niedrigem Signalpegels vorherrscht. Das Signal mit niedrigem Pegel, daß
an der Leitung D anliegt liegt auch über diese Verbindung an dem A-Eingang des Multiplexers 308. Der Multiplexer 308 sowie der Multi-
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plexer 311 sind logische Schaltungen, deren Verhalten sich nach der
folgenden Tabelle bestimmt:
| Tabelle I | |
| SO | Sl |
| 0 | 0 |
| 0 | 1 |
| 1 | 0 |
| 1 | 1 |
P B B
Wenn der Decodierer 316 ein Signal mit niedrigem Pegel an die Leitung
W4 anliegt, dann empfängt der Multiplexer 308 an seinem Eingang
Sl ein Signal mit niedrigem Pegel und an seinem Eingang SO ein Signal mit hohem Pegel. Dieser zuletzt genannte Zustand ergibt sich deshalb, weil der Inverter 309 das auf der Leitung W4 erscheinende Signal
invertiert. Unter diesen Umständen zeigt die Tabelle I, daß ein Signal mit hohem Pegel an dem F-Ausgang des Multiplexers 308 auftritt. Daher
wurde die von dem Sprechstellenmodul 4 übertragene Dienstanforderung im Multiplexer 308 des Wechselverkehrsmuduls 21 empfangen.
Der Flip-Flop 307 ist so angeschlossen, daß er von dem Ausgangszustand
des Multiplexers 304 eingestellt wird, wenn ein entsprechender Taktimpuls von dem Decodierer 306 an die Leitung W3 angelegt wird.
Dieses Signal mit hohem Pegel auf dem D-Eingang des Flip-Flops 307
209830/0589
bewirkt, daß ein Signal mit hohem Pegel am Q-Ausgang des Flip-Flops
erscheint, wenn ein Taktimpuls an den C-Eingang des Flip-Flops angelegt wird. Dieses Signal mit hohem Pegel am Q-Ausgang
des Flip-Flops 307 wird zu dem D-Eingang des Flip-Flops 312 übertragen, der eingestellt wird, wenn der Decodierer 316 einen Taktimpuls
an seinen C-Eingang anlegt. Die Einstellung des Flip-Flops 312 ' bewirkt, daß ein Signal mit niedrigem Pegel das an seinem Q-Ausgang
^ erscheint, der mit der Leitung fL verbunden ist. Das Signal mit nied-
rigem Pegel auf der Leitung h gibt an, daß sich der Fernsprechapparat
1 im Aushänge zustand befindet. Das Signal mit hohem Pegel, daß an dem Q-Ausgang des Flip-Flop 312 erscheint, wird von dem Inverter 313 invertiert
und zu dem Eingang eines gemeinsamen Gruppeninverters 314 übertragen, Die Ausgangsleitung G am Ausgang des gemeinsamen Gruppeninverters
314 wird daher in den Zustand eines hohen Signalpegels versetzt, indem er solange bleibt, als einer der Tastwahl-Fernsprechapparate
1, 2 sich im Aushänge zustand befindet, nachdem seine Wechselverkehr staste gedrückt wurde.
Das Signal mit niedrigem Pegel, daß auf der Leitung El erscheint, wird
von dem Inverter 401 invertiert und, wie es Fig. 4 zeigt, zu dem Leitungszuteiler
16 als Signal A21 übertragen. Das Signal mit hohem Pegel, daß auf der Leitung A21 auftritt, kann dann dazu verwendet werden,
den Leitungszuteiler 16 zu veranlassen, den Wähltongenerator 41
und die a- und b- Adern Tl, Rl des Wechselverkehrsmoduls 21 mit der
209830/0589
Sprechleitung zu verbinden. Der Wählton wird daher zu dem Empfänger
(Hörkapsel) des Fernsprechhörers 202 des Apparates 1 in Fig. 2 übertragen.
Wenn der Teilnehmer am Fernsprechapparat 1 den Wählton hört wird er eine der Rufsignaltasten der Tastenanordnung 201 betätigen. Die
betätigte Rufsignaltaste schließt über die üblichen Arbeitskontakten, die nicht dargestellt sind, Schaltungen, die ebenfalls-nicht dargestellt
sind, aber der Drucktastenanordnung für die Erzeugung eines Paars eines Wechselstromtones, entsprechend der betätigten Taste, zugeordnet
sind. Diese Töne werden über das Kabel 2-4 auf die übliche Weise zu dem Sprachnetzwerk 203 übertragen. Das Sprachnetzwerk 203 enthält
eine übliche Rückhör schaltung, so daß die Töne in dem Empfänger der Hörers 202 hörbar sind. Die Rufsignaltastenanordnung ist jedoch
gemäß der Erfindung dadurch modifiziert, das Kreuzpunktkontakthebel L1-L4 und H1-K3 eingefügt wurden, so daß ein zusätzlicher Kreuzpunktkontakt
an der Schnittstelle bestimmter dieser Hebel geschlossen wird, wenn eine Drucktaste betätigt wird. Wenn beispielsweise der Teilnehmer
die Taste 2 drückt, wird das Erdpotential an den horizontalen Kreuzpunktkontakthebel
Ll und den vertikalen Kreuzpunktkontakthebel H2 angelegt. Dieses Erdpotential, daß an die Kreuzpunktkontakthebel Ll bis
L4 und Hl bis H3 angelegt wird, erscheint als Erdsignaleingang oder
Signaleingang mit niedrigem Pegel am Drucktastencodierer 213. Das
2098 3 0/0539
Erdpotential an dem Hebel Ll wird zu einem Eingang des NAND-Tores 222 übertragen, während das Erdpotential an dem Hebel H2
an den Etagang des NAND!- Tores 221 und an den Eingang des Inverters
226 angelegt wird. Diese Eingangssignale mit niedrigem Pegel bewirken, daß Signale mit hohem Pegel an den Ausgängen der NAND-Tore
222, 221 und die Signale mit hohem Pegel an den Ausgängen der NAND-Tore-221 und 222 liefern eine binäre Eins jeweils an die Stufen
D, Ll und Hl des Registers 212. Die Betätigung einer Drucktaste bewirkt
stets, daß Erdpotential an einen der Eingängen des NAND-Tores 221 und an einen der Eingänge der Inverter 225 bis 227 des Codierers
213 angelegt wird. In ähnlicher Weise wird das Erdpotential, daß an
einen der Hebel Ll bis L4 angelegt wird, bewirken, daß ein Erdsignal jeweils an einen der Eingängen der NAND-Tore 221 bis 224 des Codierers
213 angelegt wird. Die Betätigung einer Drucktaste in der Rufsignaltastenanordnung
201 wird daher von dem Codierer 213 gemäß folgendem Schema codiert:
Ziffer/Zeichen Code Ll L2 L3 Hl H2 H3
1 10 0 10 0
2 10 0 0 10
3 10 0 0 0 1
4 0 10 10 0
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Ziffer/Zeichen Code Ll L2 L3 Hl H2 H3
5 0 10 0 10
6 0 10 0 0 1
7 0 0 110 0
8 0 0 10 10
9 0 0 10 0 1 0 1110 10
11110 0 1110 0 1
Während der spezielle: Etode ausgewählt wurde, um die Betätigung einer
speziellen Drucktaste in der Rufsignaltastenanordnung 201 durch Binärsignale darzustellen, ist es nicht unbedingt erforderlich den in Tabellen
dargestellten Elode zu verwenden, erbietet jedoch einige Vorteile. Dieser
Kode ist ein bekannter Hamming-Code, der die Fehlererkennung vereinfacht,
da benachbarte Ziffern durch binäre Muster dargestellt werden, die sich in ihren Bitwerten in mindestens zwei Bitpositionen voneinander
unterscheiden. Daher kann die dem Sprechstellendatenein-ZAusgaberegister
303 des Sprechstellenmoduls 4, zugeordnete Fehle rerkennungsschaltung Fehler bei der Übertragung digitaler Information vom Register
212 zu dem Sprechstellenmodul erkennen. Eine derartige Fehlererkennungsschaltung
im Sprechstellenmodul, die nicht in dem Teil dargestellt ist,
ist einer Fehlererkennungsschaltung ähnlich, die dem Register 401 in Fig. 4 zugeordnet ist. Zur gleichen Zeit, wie binäre Aus gangs signale
209830/0589
.24- 21634*0
des Codierers 213 zu den verschiedenen Stufen des Schieberegisters
212 des Fernsprechapparates übertragen werden, wird auch das Ausgangssignal
mit hohem Pegel des NAND-Tores 221 des Codierers
213 als Eingangssignal zu dem NAND-Tor 217 und zu dem Inverter 218 übertragen. Der Ausgang des Inverters 218 ist mit dem Eingang
PA des Registers 212 verbunden, um die paralelle Eingabe von codierten Tastenwählkennzeichen, die von dem Codierer 213 geliefert
k werden, zugestatten. Es sei erwähnt, daß das Signal am Ausgang des
NAND-Tores 221 nur während des kurzen Zeitintervalls bestehen bleibt,
in dem der Teilnehmer die bestimmte Drucktaste gedrückt hält. Wenn der Teilnehmer die Drucktaste wieder loslässt, so daß sie in ihre normale
Lage zurückkehrt, dann kehrt auch der Ausgang des NAND-Tores 221 wieder zu seinem Zustand mit niedrigem Signalpegel zurück. Das
Signal mit niedrigem Pegel am Ausgang des NAND-Tores 221 wird zu dem NOR-Tor 217 übertragen, so daß dieses die Taktimpulse überträgt,
die von der Taktwiedergewinnungsschaltung 207A an die Leitung DDC über den Inverter 217 und damit an den\ -yerschiebesignaleingang
CL des Schieberegisters 212 angelegt werden. Die Taktimpulse, die zudem Eingang CL übertragen werden, schieben den Inhalt serial
aus dem Register 212 zu dem Datensender 208.
Der Datensender 208 setzt die digitalen Signale in eine für die Übertragung
über die Leitung 104S der Datenverbindung 104 zu dem Sprechstellenmudul
4 in Fig. 3 geeignete Form um. Der Datenempfänger302
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im Sprechstellenmodul 4 empfängt den codierten Inhalt des Schieberegisters
212, der die betätigte Rufsignaltaste identifiziert, auf die gleiche Weise, wie er das Kennzeichen der vorher betätigten Taste
IC empfängt. In ähnlicher Weise empfängt das Apparatedatenein-/
Ausgaberegister 303 die Digitaldarstellung der betätigten Rufsignaltaste, und während des Auftretens eines vorgegebenen Wortes auf
der A-Datensammelleitung bewirkt er, daß der Inhalt des unteren
Schieberegisters des Ein-/Ausgaberegisters 303 über das NAND-Tor 305 herausgeschoben wird und auf die Leitung D zu dem Wechselverkehrsmodul
21 übertragen wird.
Jedes Mal, wenn eine binäre Eins aus dem unteren Schieberegister des Ein-/Ausgaberegisters 303 geschoben wird, wird sie von dem
NAND-Tor 305 als ein Signal mit niedrigem Pegel auf die Leitung D übertragen. Das Signal mit niedrigem Pegel auf der D-Leitung wird
zu dem Eingang A eines Multiplexers 308 übertragen, der ein entsprechendes Signal mit hohem Pegel an seinem Ausgang P abgibt. Dieses
Signal des Ausgangs F des Multiplexers 308 stellt das Flip-Flop 307 ein, wenn dieses einen Taktimpuls auf der Leitung W3 empfängt.
Wenn das Flip-Flop 307 eingestellt ist, liefert sein Q-Ausgang ein
Signal mit hohem Pegel über die Leitung Dl an das Register 13R in Fig. 4. Dieses Signal mit hohem Pegel auf der Leitung Dl wird zu
dem unteren Eingang des NAND-Tores 402 im Register 13R übertragen,,
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2163U0
Der obere Eingang dieses NAND-Tores 402 ist mit der Leitung MAl des Leitungszuteilers 16 verbunden. Die Art und Weise, in der äer Leitungszuteiler
16 die Leitung MAl erregt, ist ansich bekannt.
Das erste Bit am Ausgang des NAND-Tores 402 wird in die äußerste linke oder D-Stufe des Registers 401 eingegeben, wenn die Taktleitung
C erregt wird. Die Taktleitung G wird erregt, wenn der Decodierer 420, der ein Wort von der B-Datensammelleitung decodiert, die Leitung
Cp. erregt.Das Signal auf der Leitung C ., das von dem Inverter
423 invertiert wird, wird als ein Signal mit niedrigen Pegel zu dem oberen Eingang des NOR-Tores 416 übertragen. Wenn der Flip-Flop
415 zurückgestellt wird, wird ebenfals ein Signal mit niedrigem Pegel zu dem unteren Eingang des NOR-Tores übertragen, wodurch einem
Taktimpuls die Übertragung zu dem Register 401 gestattet wird.
Das erste Binärbit des Codemusters, das eine Binäre 1 ist, und das
in die Stufe D eingegeben wird, bewirkt, daß ein Signal mi niedrigem Pegel auf der Leitung DT* erscheint,, das den Wählton unterbricht. Der
Wählton, wird an die a- und b-Adern Tl, Rl des rufenden Fernsprechapparates
angelegt. Wenn das Binärmuster durch die Stufe D geschoben wird, erzeugt jede binäre Null wieder den Wählton. Ba jedoch
das Binärmuster impulsweiöe in das Register 401 über die Leitung
Dl durch eine aufeinanderfolgende Erregung der Leitung W3 in Fig.
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mit einer derartigen Geschwindigkeit eingegeben wird, daß jedes binäre
Bit etwa 2 Mikrosekunden für sich beansprucht, wird die Abtrennung des Wähltones von der ersten binären J von dem rufenden Fernsprechteilnehmer
nicht bemerkt. Wie im unteren Register des Apparatedaten Ein-/Ausgaberegisters 303 in Fig. 3 dargestellt ist, ist jedoch das siebente und letzte Bit, das von dem Register 303 zu dem
Register 401 übertragen werden soll das Aushängzustandsbit OH.
Wenn angenommen wird, daß der rufende Fernsprechapparat 1 gerade vor der Vervollständigung der Impulsabgabe ausgehängt ist, dann
wird das Aushängebit eine "l" und die Stufe D des Registers 401 wird
dieses Bit am Ende der Wahl enthalten. Daher wird schließlich der Wählton zurückgenommen, wenn das Register 401 entsprechend geladen
ist.
Die Bits in dem unteren Register des Registers 303 werden in das Register 401 über die Leitung D, den Wechselverkehrsmodul 21 und
die Leitung Dl übertragen. Jedes Bit wird aus dem Register 303 in Abhängigkeit von der Decodierung eines Wortes auf der A-Datensammelleitung
herausgeschoben, das gleichzeitig mit der Erregung der Leitung W4 durch den Decodierer 316 des Moduls 21 auftritt, der ein
Wort von der B-Datensammelleitung decodiert. Der Zustand der D-Leitung, die den Sprechstellenmodul 4 und den Wechselverkehrsmodul
21 verbinde^ wir d.am Eingang A des Multiplexers 308 eingegeben,
209830/0589
und es wird, wie zuvor, der Flip-Flop 307 eingestellt, wenn der Decodierer
316 die Leitung W3 erregt.
Die Leitung Dl zu dem Register 13R Fig. 4 wird noch einmal erregt,
um den Zustand des binären Bits, das von dem Ein-/Ausgaberegister 303 zu dem Wechselverkehrsmodul 21 übertragen wird, zu reflektieren.
Die Information auf der Leitung Dl wird zu der Stufe D des Registers 401 in Fig. 4 über das NAND-Tor 402 übertragen, das über die Leitung
MAl erregt bleibt. Danach erregt der Decodierer 420 noctueUmial
die Leitung C ., um den Inhalt des Registers um eine Stufe weiter
r A
nach rechts zu verschieben.
Die Decodierer 404 und 405 sind den Stufen Ll bis L3 Hl bis H3 des
Registers 401 zugeordnet. Der Decodierer 404 ist do verdrahtet, daß
er alle möglichen Muster von binären Bits in den Stufen Ll bis L3
»erkennt. Wenn eines der Muster 000, 011,101 oder 110 in den Stufen
Ll bis L3 auftritt, dann liefert der Decodierer 404 ein Signal mit niedrigem Pegel an seine entsprechend nummerierte Ausgangslei-
- tung zu dem NAND-Tor 407, Eine Bezugnahme auf die Tabelle II zeigt, daß die vorstehend genannten Code für diese Stufen des Registers
401 keine gültigen Code sind. Daher bewirkt, solange wie der Decoder 404 derartige ungültige Codes entdeckt, daß das NAND-Tor
407 ein Signal mithohem Pegel an den unteren Eingang des NOR-
209830/0589
2.163U0
Tores 409 anlegt. In ähnlicher Weise wird, wenn der Decodierer einen der ungültigen Code 000, 011, 101 oder 110 in den Stufen Hl
bis H3 des Registers 401 erkennt, dieser ein Signal mit niedrigem Pegel an einen der entsprechend nummerierten Eingänge des NAND-Tores
406 anlegen, das nun seinerseits ein Signal mit hohem Pegel an den oberen Eingang des NOR-Tores 409 abgibt. Das NOR-Tor 409
spricht auf das Anlegen eines Signals mit hohem Pegel an seinen beiden Eingängen auf die Weise an, daß es ein Signal mit niedrigem Pegel
an seinem Ausgang abgibt. Der Inverter 413 invertiert das Ausgangssignal des NOR-Tores 409 und legt ein Signal mit hohem Pegel
an den linken Eingang des NOR-Tores 414 an. Dieses hohe Signal am linken Eingang des NOR-Tores 414 verhindert, daß aufeinanderfolgende
Taktsignale auf der Leitung CD den Flip-Flop 415 einstellen.
Solang wie der Flip-Flop 415 zurückgestellt bleibt wird den Taktimpulsen,
die auf die Leitung Cp. übertragen werden die Passage
durch das NOR-Tor 416 gestattet. Daher wird der Inhalt des Registers 401 kontinuierlich nach rechts verschoben, bis die Decodierer
404 und 405 keine ungültigen Code mehr erkennen.
Wenn die Decodierer 404 und 405 nun gültige Code in ihren entsprechenden
Stufen des Registers 401 erkennen, werden keine Eingangssignale mit niedrigemPegel mehr an die NAND-Tore 406 und 407 angelegt.
Daher liegt am Ausgang des NOR-Tores 409 ein Signal mit
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hohem Pegel an und der Inverter 413 liefert an den linken Eingang des NOR-Tores 414 ein Signal mit niedrigem Pegel. Wenn der Decodierer
420 danach die Leitung C13 erregt, wird an den rechten Eingang
des NOR-Tores 414 von dem Inverter 422 ein Signal mit niedrigem Pegel angelegt. Das Ausgangs signal des NOR-Tores 414 stellt
dann den Flip-Flop 415 ein, wodurch das NOR-Tor 416 gesperrt wird.
Wenn im Register 401 ein gültiger Code registriert ist und ein Taktimpuls
C . von dem Einstellzustand des Flip-Flops 415 gesperrt ist, dann erregen die Ausgangsleitungen für einen gültigen Code des
Decodierers 404 und 405 beide Eingänge mehrerer NOR-Tore 426. Es sei nun angenommen, daß der Code 111 010 im Register 401 gespeichert
wurde. Das rechte der NOR-Tore 426 empfängt nun niedrige Signale an beiden Eingängen, wodurch ein Signal mit hohem Pe-
ψ gel an den Inverter 427 angelegt wird. Danach deccdiert der Deco-
dierer 420 ein Wort von der B-Datensammelleitung, so daß er die Leitung CG erregt. Das Signal, das auf der Leitung Cj erscheint,
wird von dem Inverter 421 invertiert und an den linken Eingang des
NOR-Tores 428 angelegt. Das NOR-Tor 480 liefert dann ain Signal
mit hohem Pegel an den Einstelleingang des Flip-Flop 440. Der Flip-Flop
440 legt im Einstellzustand ein Signal mit hohem Pegel an die Leitung RIO. Dieses hohe Signal auf der Leitung RIO ist ein KLingel-
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Steuersignal, das zu dem Wechselverkehrsmodul 22 in Fig. 3 übertragen
wird. Der Wechselverkehrsmodul 22 enthält eine Schaltung, die derjenigen ähnlich ist, die für den Wechselverkehrsmodul 21 dargestellt
wurde. Das Signal mit hohem Pegel, das auf der Leitung RIO . auftritt, wird von dem Wechselverkehrsrnodul 22 über die Leitung
D- zu dem Sprechstellenmodul 5 übertragen und zwar gesteuert von den Signalen auf der B-Datensammelleitung. Diese Signale steuern zusammen
mit den Signalen vom Decodierer 316 die Multiplexer, Flip-Plops und ein NAND-Tor im Wechselverkehrsmodul 22, die den Multiplexern,
Flip-Flops und dem NAND-Tor ähnlich sind, die ausführlich für den Wechselverkehrsmodul 21 dargestellt wurden. Wie im Zusammenhang
mit der ausführlichen Beschreibung des Wechselverkehrsmoduls 21 festgestellt wurde, ermöglichen die Flip-Flops, das "Blankkollektor-NAND-T
or" und die Multiplexer, daß eine einzige D-Leitung, die einen Sprechstellenmodul mit seinem zugeordneten Wechselverkehrsmodul
verbindet, daß Rufsignalinformationen und Überwachungssignale
in beiden Richtungen übertragen werden, Die Übertragung einer Überwachung, d.h. eines Wechselverkehrsdienst-Anforderungssignals von
dem Sprechstellenmodul zu dem Wechselverkehrsmodul und die Übertragung von Rufsignalinformationen von dem Sprechstellenmodul zu
dem Wechselverkehrsmodul wurden bereits beschrieben. Das Anlegen . eines Signals mit hohem Pegel an die Leitung RIO des Wechselverkehrsmodule
22 bewirkt eine Überwachung, d.h. daß KLingelsteuerinforma-
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2163U0
tion in der umgekehrten Richtung, d.h. von dem Zwischenverkehrsmodul
zu dem Sprechstellenmodul über eine D-Leitung übertragen wird.
Um die Figur weniger komplex zu halten, wurden das NAND-Tor,
die Flip-Flops und Multiplexer des Moduls 22 nicht ausführlich dargestellt.
Die Wirkungsweise der Schaltung im Modul 22 ist jedoch vom Auftreten des Klingelsteuersignals auf der Leitung RIO abhängig
und ist verständlich, wenn die ausführlich dargestellte Schaltung des Wechselverkehrsmoduls 21 in Betracht gezogen wird. Daher
wird das Signal mit hohem Pegel, daß auf der Leitung RIO erscheint,
am B-Eingang des Multiplexers im Wechselverkehrsmodul 22 empfangen, der dem Multiplexer 311 im Modul 21 entspricht. Während des
Auftretens eines vorgegebenen Wortes auf der B-Datensammelleitung
sind die Leitungen Bl und B2 dieses Multiplexers erregt. Diese Leitungen sind mit dem SO- und Sl Eingängen des Multiplexers verbunden,
der dem Multiplexer 311 entspricht. Eine Bezugnahme auf die Tabelle I zeigt, daß wenn SO = 0 und Sl = 1 ist, der Ausgang F des Multiplexers
den Zustand des Signals an seinem B-Eingang reflektiert. Folglich erregt der Decodierer 316 die Leitung W4, wodurch der Multiplexer
im Modul 22, entsprechend dem Multiplexer 308, veranlaßt wird, solche Signale an seinem F-Ausgang abzugeben, wie sie an seinem B-Eingang
anliegen. Daher liefert der dem Multiplexer 308 entsprechende Multiplexer an seinem F-Ausgang die Klingeisteuerinformation
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an die Leitung RIO. Während eines weiteren nachfolgenden Eingangssignals erregt der Decodierer 316 die Leitung W3, um die Taktsteuerung
des Flip-Flops von Modul 22 entsprechend dem Flip-Flop 30.7 des Moduls 21 vorzunehmen. Bei dieser Taktsteuerung liefert dieser Flip-Flop
an seinem Q-Ausgang die Klingelsteuerinformation der Leitung RIO, die von dem Multiplexer, der dem Multiplexer 308 entspricht,
die an seinen D-Eingang angelegt wurde. Es sei nun angenommen, daß
die Klingelsteuerinformation, die an die Leitung RIO angelegt wurde,
ein Signal mit hohem Pegel war. Dann empfängt das NAND-Tor des Moduls 22, daß dem NAND-Tor 306 des Moduls 21 entspricht, ein Signal
mit hohem Pegel an seinem oberen Eingang. Während eines nachfolgenden Intervalls liegt der Decodierer 316 ein Signal mit hohem Pegel
an die Leitung W4 an. Daher hat auch das NAND-Tor im Modul 21, daß dem NAND-Tor 306 entspricht, an seinen beiden Eingängen
Signale mit hohem Pegel, die bewirken, daß die Leitung D- zum Sprechstellenmodul
5 ein Signal mit niedrigem Pegel führt. Der Zustand niedrigen Signalpegels auf der Leitung D- wird von der Schaltung im
Sprechstellenmodul 5 erkannt und als Bit mit einem vorgegebenen Wert in die R-Stufe des oberen Registers eines Apparatedatenein-/Ausgaberegisters
in Modul 5 eingegeben, die der R-Stufe im oberen Register des Apparatedateneingabe-/Ausgaberegisters 303 des Sprechstellenmoduls
4 entspricht. Der Inhalt des Ein-/Ausgaberegistere im Sprech-Btellenmodul
5 wird zu seinem Datensender verschoben, der dem Daten-
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sender 301 entspricht, der nun seinerseits die Klingelsteuerinformation
über die Datenleitung sendet, die der Leitung 104R entspricht.
Der Fernsprechapparat 2 empfängt dann die Klingelsteuerinformation
und aktiviert seine Klingel und die sichtbaren Anzeigen für die Wechselverkehrstaste,
die der Taste IC im Fernsprechapparat 1 entspricht.
Der Klingensteuer-Flip-Flop 440, der von dem Ausgangssignal der
Decodierer 404 und 405 eingestellt wurde, wird nach Beendigung des Gesprächs zwischen den beiden Sprechstellen 1 und 2, das sind die
Fernsprechapparate 1 und 2, zurückgestellt. Unter diesen Umständen bleibt die Leitung h... in dem Zustand niedrigen Signalpegels. Die Leitung
G am Ausgang des gemeinsamen Gruppeninverters 314 in Fig. 3 führt ein Signal mit niedrigem Pegel nur dann, wenn alle Fernsprechapparate
im Einhängezustand sind. Unter diesen Umständen wird das NAND-Tor 429 zurückgestellt, daß das Klingelsteuersignal von der
Leitung RIO abtritt.
Es wurde also ein elektronisches Tastwahl-Fernsprechsystem dargestellt, bei dem Fernsprechapparate, die sowohl mit Tonsignale erzeugenden Tasten, als auch mit Leitungstasten ausgerüstet sind, benutzt werden können, um Rufsignalinformation in digitaler Form und
gleichzeitig hörbare Töne übertragen werden können, die den betätigten Tasten entsprechen und von dem Teilnehmer gehört werden können.
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2163A40
Auf diese Weise wird, obwohl die Rufsignalinformation zu dem Rufsignalregister
des örtlichen Wechselverkehrsnetzwerkes in digitaler Form übertragen wird, das Kennzeichen der betätigten Drucktasten
zu dem Fernsprechteilnehmer übertragen, damit er die gleichen hörbaren Töne wahrnimmt, wenn die Drucktasten dazu benutzt werden,
eine Wechselverkehrssprechstelle zu wählen, als wenn die Drucktasten dazu benutzt werden, ein Gespräch über eine Amtsleitung zu
tätigen. Die Schaltung, die im Zusammenhang mit dem Ausführungs beispiel erläutert wurde stellt nur eine Art dar, in der die Erfindung
verwirklicht werden kann.
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Claims (3)
- 2163UÖPATENTANSPRÜCHEily Elektronisches Nachrichtensystem mit Tastwahl-Fernsprechapparaten, die jeweils mit Tonsignale erzeugenden Drucktasten, mehreren Leitungswahltasten, einem Speicher zur Zwischenspeicherung digitaler Information und mit einer Schaltung zur Digitalcodierung des Kennzeichens einer betätigten Leitungswahltaste und Eingabe des-" selben in den Speicher ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, daßeine Einrichtung (213; Fig. 2) für die Codierung des Kennzeichens einer betätigten, ein Tonsignal erzeugenden Drucktaste in Binärform und Eingabe dieses Kennzeichens in den Speicher, wenn die das Tonsignal erzeugende Drucktaste betätigt wird, vorgesehen ist.
- 2. Elektronisches Nachrichtensystem nach Anspruch 1 bei demder Speicher aus einem Schieberegister besteht und das System weife terhin eine Datenverbindung zu jedem Sprechstellen-Schieberegister, einem örtlichen Wechselverkehrsnetzwerk und mehreren Amtsleitungen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung (303; Fig. 3), die von dem Fernsprechapparat entfernt angeordnet und durch Information steuerbar ist, die über die genannte Datenleitung empfangen wird, um Tonsignale, die durch die Betätigung einer Drucktaste erzeugt werden, über eine der Amtsleitungen zu übertragen und zwar209830/05893?2163U0nach der Betätigung einer der Leitungswahltasten (1, 2) und das ferner Schaltungen (303, 305, D) für die Übertragung der genannten Binärinformation von dem Schieberegister zu dem örtlichen Wechselverkehrsnetz werk und zwar wieder nach Betätigung einer anderen der genannten Wahltasten (6), vorgesehen sind.
- 3. Elektronisches Nachrichtensystem nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, daß Wechselverkehrsmodulen (21, 22; Fig. 1) für die Steuerung des Wechselverkehrs-Vermittlungsnetzwerkes vorgesehen sind, wobei jeder Modul-Schaltungen (401,404, 405,420, 415, 7) für die Prüfung der von dem Schieberegister empfangenen Binärinformation für die Herstellung einer Verbindung durch das Wechselverkehrs-Vernaittlungsnetzwerk entsprechend der empfangenen Information enthält.209830/058S
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Family Cites Families (2)
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| US3701854A (en) | 1972-10-31 |
| JPS553880B1 (de) | 1980-01-28 |
| JPS4713253A (de) | 1972-07-06 |
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| NL7117196A (de) | 1972-06-23 |
| IT943310B (it) | 1973-04-02 |
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| CA935583A (en) | 1973-10-16 |
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