DE2162528A1 - Wiedergabesystem - Google Patents
WiedergabesystemInfo
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- Control Of Velocity Or Acceleration (AREA)
Description
it 1998
Sony Corporation, Tokyo / Japan
Wiedergäbesystem
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wiedergabesystem für eine Einrichtung zur magnetischen Aufzeichnung und/oder
Wiedergabe unter Verwendung eines Magnetbandes und einer rotierenden Magnetkopf-Anordnung zur schrägen Abtastung
des Bandes. Die Erfindung betrifft im einzelnen ein Steuersystem für eine derartige Einrichtung, durch die der An- i
trieb des Bandes bei der Wiedergabe so gesteuert wird, daß man verbesserte Wiedergabesignale erhält.
Bei Einrichtungen zur magnetischen Aufzeichnung und/oder
Wiedergabe unter Verwendung eines rotierenden Magnetkopfes zur Aufzeichnung eines Video-Signales auf einem Magnetband
und/oder zur Wiedergabe des auf einem solchen Magnetband aufgezeichneten Video-Signales wird im allgemeinen in dem
wiedergegebenen Bild ein gewisses Zittern hervorgerufen. Es beruht auf spannungsbedingten Dehnungen oder Eontraktionen
des Magnetbandes.bei seiner Bewegung. So wird beispielsweise ein Zittern durch die relative Abweichung des
rotierenden Magnetkopfes in seiner Lage gegenüber den Auf- " Zeichnungsspuren auf dem Magnetband hervorgerufen. Das Videosignal
wird in Form einer Vielzahl paralleler Spuren, die schräg über das Magnetband verlaufen, durch den rotierenden
Magnetkopf auf dem Band aufgezeichnet; bei der Wiedergabe weruen die schrägen Spuren durch den rotierenden Magnetkopf
abgetastet, um das aufgezeichnete Signal abzunehmen. Im allgemeinen wird die Relativgeschwindigkeib des sich bewegenden
Magnetbandes (ermittelt anhand von auf dem Magnetband aufgezeichneten Steuersignalen) und die Drehgeschwindigkeit
des rotierenden Magnetkopf es ermittelt; die Drehung der.
rot ioreriaen harnet kopfes wird dann mitteln des festgestellten
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BAD OFHGiNAL
Ausgangssignales derart servogesteuert, daß die Anfangs-Altaststellung
des rotierenden Magnetkopfes mit der Startstellung jeder schrägen Spur zusammenfSlit. Wenn sich unter
solchen Abspielbedingungen das Magnetband in Längsrichtung dehnt, so werden die schräg verlaufenden Spuren stärker
geneigt. Der rotierende Magnetkopf stimmt dann zwar noch zu Beginn des Abtastens jeder schrägen Spur mit dieser überein
(da der rotierende Magnetkopf, wie erwähnt, entsprechend gesteuert wird); bei fortschreitender Abtastung weicht jedoch
der rotierende Magnetkopf allmählich von der Spur ab. In dem dann wiedergegebenen Video-Signal ist der Teil, der
von der Anfangszone jeder schräg verlaufenden Spur abgenommen wird, d.h. der Teil zu Beginn des Abtastens jeder
Spur durch den rotierenden Magnetkopf, in der Phase korrekt bzw. die Phasenabweichung ist ein Minimum. Der vom Endbereich
jeder Spur gewonnene Teil des Video-Signales, d.h. der Teil gegen Ende des Abtastens jeder Spur, besitzt dagegen eine
maximale Phasenabweichung. Üblicherweise wird nun auf einer Spur jeweils das Signal eines Rasters aufgezeichnet, wobei
ein vertikales Synchronisiersignal zu Beginn jeder schräg verlaufenden Spur registriert wird; der rotierende Magnetkopf
tritt in jeder vertikalen Austastperiode von einer Spur auf die folgende über. Die Abweichung in der Phase des wiedergegebenen
Video-Signales ist daher unmittelbar vor jedem vertikalen Synchronisiersignal ein Maximum und unmittelbar
danach ein Minimum. Eine solche Phasenabweichung stellt sich im wiedergegebenen Video-Signal als Ziffern dar.
Zur Kompensation des auf diese Weise hervorgerufenen
Zitterns wurde bereits verschiedene Systeme vorgeschlagen. Ein Vorschlag geht dahin, die Spannung des Bandes bei der
Aufzeichnung und Wiedergabe konstant zu halten. Dieser Vorschlag pent von der Tatsache aus, daß das 2Mttern hauptsächlich
auf Änderungen in eier Gpannungxles Magnetbandes
teruht. Nachteilig ist jedoch bei diesem Verfahren, daß wegen
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der fehlenden Rückkopplung der Steuerung der Bandspannung
eine voll wirksame und korrekte Kompensation nicht erreicht werden kann. Es wurde ferner bereits ein Rückkopplungssteuersystem
vorgeschlagen, bei dem das Zittern bei der Wiedergabe festgestellt und die Bandspannung entsprechend gesteuert wird;
aer Kachteil dieses Systems liegt jedoch darin, daß der Aufbau des i.it ter-Detektors L'ußerst kompliziert ist.
Der I rfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Litirichtunr. zur Aufzeichnung und Wiedergabe mittels eines
Magnetbandes zu schaffen,bei der Signalverzerrungen bei der
Wiedergabe i <anpensiert sind. Bei einer Einrichtung zur Aufzeichnung;
urii Wiedergabe eines Videc-Signales soll insbesondere
aie Spannung des Bandes bei der Wiedergabe derart gesteuert werden, uaß Gitter-Komponenten in den wiedergegebenen
Signalen und danit letztlich im Bild eliminiert sind.
Die Lrfindung geht aus von einem Wiedergabesystem für
eine Einrichtung zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe unter Verwendung eines Magnetbandes, auf dem ein
Signal in Form mehrerer, sehrI"g verlaufender Spuren aufgezeichnet
ist, enthaltend
a) eine rotierende Magnetkopfanordnung zur V/iedergabe
des auf dem band aufgezeichneten Signales durch Abtasten der schrägen Spuren, ferner mit
L) einer Schaltung, die mit den von der rotierenden
Magnetkopfanordnung reproduzierten Signal gespeist
wird und wieder die ursprüngliche Form dieses Eignales herstellt.
Bei einem derartigen Wiedergabesystem besteht die Lrfindung darin, daß
c) eine erste Einrichtung zur Gewinnung eines ersten Bezugssignales
aus einem Teil des reproduzierten Signales, der am Ende des Abtastens einer der schrägen
Spuren durch die rotierende Magnetkopf-Anordnunp wiedergegeben
wird,
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d) eine zweite Einrichtung zur Gewinnung eines zweiten
Bezugssignales aus einem Teil des reproduzierten Signales, der bei Beginn des Abtastens der nächsten
schräg verlaufenden Spur durch die rotierende Hagnetkopf-Anordnung
wiedergegeben wird,
e) eine Einrichtung zur Bestimmung des Zeitintervalles zwischen dem ersten und dem zweiten Bezugssignal,
f) eine Einrichtung zur Erzeugung eines Steuersignales entsprechend dem festgestellten Zeitintervall,
g) eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Bandspannung bei der Wiedergabe, in Abhängigkeit von dem Steuersignal
zwecks Kompensation von Störungen im wiedergegebenen Signal.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
Pig.l ein Schema einer erfindungsgemäßen Einrichtung
zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe;
Pig.2A bis 21 Diagramme zur Erläuterung der Funktion der Einrichtung gemäß Pig.l;
Fig.3 ein Blockschaltbild eines abgewandelten Ausführungsbeispieles der Erfindung;
Fig. 1IA bis 4C Diagramme zuer Erläuterung der
Funktion der Ausführung gemäß Fig.3·
Erfindungsgemäß wird eine Phasenabweichung eines reproduzierten Signales, hervorgerufen durch eine Abweichung in
der Relativlage zwischen einer auf dem Band aufgezeichneten Spur und einem Abtastenden rotierenden Magnetkopf, wirksam
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festgestellt und die Bandspannung durch das ermittelte Ausgangssignal so gesteuert, daß die Phasenabweichung
des reproduzierten Signales kompensiert wird.
Anhand von Fig.l sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert. Eine rotierende Magnetkopf-Anordnung 1 enthält zwei Magnetköpfe 2 und 3, die um einen
Winkel von etwa 18O gegeneinander versetzt sind. Die Magnetkopfanordnung
1 wird mit vorbestimmter Drehgeschwindigkeit durch einen Motor 4 angetrieben. Ein Magnetband 5 läuft
von einer Vorratsspule 6 zu einer Aufnahmespule 7 und wird durch eine Welle 8 und eine Druckrolle 9 mittels eines geeigneten
Antriebes angetrieben. Zwischen der Vorratsspule und der Aufnahmespule 7 läuft das Magnetband 5 schraubenförmig
um die rotierende Magnetkopf-Anordnung 1 und wird abwechselnd schräg durch die Magnetköpfe 2 und 3 abgetastet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Magnetköpfe 2 und 3 derart ausgebildet, daß sie bei einem Abtasten ein Video-Signal
eines Rasters (eine vertikale Periode) wiedergeben, wobei jedes vertikale Synchronisiersignal zu Beginn des
Abfcastens reproduziert wird. Auf einer Welle 10, die die rotierende Magnetkopf-Anordnung 1 antreibt, ist ein Detektor
11 angebracht, der die Drehgeschwindigkeit und die Drehphase der rotierenden Magnetköpfe 2 und 3 feststellt. Ein fester
Magnetkopf 12 (Steuerkopf) gibt ein Steuersignal wieder, das auf einer Steuerspur des Magnetbandes 5 aufgezeichnet
ist; hierdurch wird die Bewegungsgeschwindigkeit des Magnetbandes festgestellt. Die Ausgangssignale des Detektors 11
und des Steuerkopfes 12 werden einem Vergleichselement 13 zugeführt, und hier miteinander verglichen; das Vergleichs-Ausgangssignal
gelangt zu einem Steuersignalgenerator 14, der ein Steuersignal entsprechend dem Vergleichs-Ausgangssignal
liefert. Das Steuersignal wird einer Motorsteuerung 15 zugeführt, die den Motor 4 steuert und damit das Magnetband
5 und die rotierenden Magnetköpfe 2 und 3 stets in der richtigen gegenseitigen Beziehung hält. Dadurch stimmt die
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Anfangsstellung der Bandabtastung für jeden der rotierenden Magnetköpfe 2 und 3 stets mit der Anfangsstellung jeder
auf dem Magnetband 5 ausgebildeten schrägen Spur überein. Diese Drehsteuerung der rotierenden Magnetkopf-Anordnung
ist an sich bekannt.
Die durch die rotierenden Magnetköpfe 2 und 3 wiedergegebenen Video-Signale werden in einem Mischverstärker 16
miteinander gemischt und dann einem Demodulator 17 zugeführt. Da das Video-Signal üblicherweise nach Frequenzmodulation
auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, erfolgt durch den Demodulator 17 eine Frequenz-Demodulation des wiedergegebenen
Video-Signales in das ursprüngliche Video-Signal. Das demodulierte Video-Signal wird am Ausgang 19 über einen Video-Ausgangskreis
18 abgenommen und dann beispielsweise einem Monitor-Empfänger zur Wiedergabe zugeführt.
Bei einer Einrichtung der beschriebenen Art wird ein wiedergegebenes Video-Signal, das vom Demodulator 17 abgenommen
wird und in Fig.2A dargestellt ist, einem Vertikalsynchronisiersignal-Trennkreis
20 und einem Horizontalsynchronisiersignal-Trennkreis 21 zugeführt, so daß aus dem
Video-Signal vertikale und horizontale Synchronisiersignale (vgl. Fig.2B, 2C) getrennt werden. Das Ausgangssignal des
Horizontalsynchronisiersignal-Trennkreises 21, d.h. das horiaontale Synchronisiersignal, wird einem Impulszähler 22 zugeführt.
In diesem Falle erzeugt der Impulszähler 22 ein Ausgangssignal, wenn ein vorbestimmtes horizontales Synchronisiersignal,
das gerade vor dem vertikalen Synchronisiersignal liegt, also im Endteil jeder Spur auf dem Band reproduziert
wird, dem Impulszähler 22 zugeführt wird. Ist beispielsweise das auf einer Spur aufgezeichnete Video-Signal ein NTSC-Video-Signal
von 525 Zeilen, so gibt der Impulszähler 22 an seinem
Ausgang ein Impulssignal (Fig.2D) ab, wenn er 259 horizontale Synchronisiersignale gezählt hat. Der Impulszähler 22
wird ferner durch das vertikale Synchronisiersignal zurückgestellt.
Der vom Impulszähler 22 abgenommene Ausgangsimpuls,
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also das Signal gemäß Fig.2D, wird einem Impulssignalgenerator
23 zugeführt, der ein Impulssignal einer vorbestimmten Breite (vgl. Pig.2E) erzeugt, das mit dem Ausgangssignal
des Impulszählers 22 synchronisiert ist. Der Impulssignalgenerator 23 enthält einen monostabilen Multivibrator,
der einen Impuls vorbestimmter Breite, beispielsweise 7 Zeilenperioden, erzeugt und mit dem Impuls des Zählers 22 ansteigt
und nach einer durch eine vorbestimmte Zeitkonstante definierten Zeit wieder abfällt. Das Ausgangssignal des
Impulssignalgenerators 23 wird einem Integrator 27 zugeführt, der das Impulssignal gemäß Fig.2E integriert; hierdurch
ergibt sich ein Sägezahnsignal gemäß Fig.2F. Seine Phase ist derart, daß beispielsweise, wenn keine Zitterkomponente
im wiedergegebenen Video-Signal enthalten ist, der Anstiegspunkt des vertikalen Synchronisiersignales (Fig.2B)
etwa mit der Mitte des ansteigenden Teiles des Sägezahnsignales
zusammenfällt. Das Ausgangssignal des Integrators 21I
wird einem Abtast-Gate 25 zugeführt; das vom Startpunkt jeder Spur abgenommene vertikale Synchronisiersignal, das von dem
Vertikalsynchronisiersignal-Trennkreis 20 geliefert wird, gelangt zu einem Abtastsignal-Generator 26, der einen Abtastimpuls
gemäß Fig.2G liefert, der dem aufsteigenden Teil des vertikalen Synchronisiersignales entspricht. Der so gewonnene
Abtastimpuls wird dem Gate 25 zugeführt, an dessen Ausgang eine Spannung des Abtastsignales abgenommen wird, die dem
abgetasteten Wert des vom Integrator 21J abgenommenen Ausgangssignales
entspricht. Diese Ausgangsppannung ändert sich mit der Zeitdauer, bis das Signal (das vertikale Synchronisiersignal)
zu Beginn einer folgenden Spur nach dem Signal am Ende einer Spur erhalten wird. Die Ausgangsspannung vergrößert
und verkleinert sich also mit Vergrößerung und Verkleinerung des Zeltintervalles zwischen den beiden Signalen.
Das Signal zu Beginn jeder Spur wird somit durch die Servosteuerung der Drehung der Magnetkßpfe korrekt oder mit einer
minimalen Phasenabweichung reproduziert, so daß eine Ab-
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weichung des Signales am Ende jeder Spur, d.h. des horizontalen Synchronisiersignales, das erhalten wird, kurz
ehe jeder rotierende Magnetkopf von einer Spur auf die folgende übergeht, festgestellt wird (wobei diese zeitliche
Abweichung auf einer relativen Abweichung zwischen der Spur auf dem Band und dem rotierenden Magnetkopf beruht). Es
wird also die Phasenabweichung zwischen den Punkten a und b in Fig.2 festgestellt. In diesem Falle sind ungeradzahlige
und geradzahlige Raster des Video-Slgnales im allgemeinen
im Zeilensprungverfahren miteinander verknüpft, so daß eine Differenz von 0.5 Zeilenintervall zwischen dem Zeitpunkt des
letzten horizontalen Synchronisiersignales des ungeradzahligen Rasters bis zum ersten vertikalen Synchronisiersignal
des geradzahligen Rasters (und umgekehrt) besteht. Selbst wenn also die Spuren auf dem Magnetband durch die rotierenden
Magnetköpfe richtig abgetastet werden, unterscheidet sich die Feststellung zwischen dem ungeradzahligen Raster
und dem geradzahligen Raster sowie zwischen dem geradzahligen Raster und dem ungeradzahligen Raster voneinander
in der Relativlage des Gate-Signales des Gate-Signal-Generators 26 zum Sägezahnsignal des Integrators 24. Infolgedessen
unterscheiden sich die Ausgangssignale des Abtast-Gates 25. Der Steuersignalgenerator 27 nimmt daher nur
jedes zweite Ausgangssignal des Gate 25 auf (vgl. Fig.2H)
und erzeugt basierend auf diesem Signal eine Spannung (Fig.21),
die als Steuersignal dient. Zu dieser teilweisen Signalverwertung ist ein Gate-Signal-Generator 28 vorgesehen, der
ein Gate-Signal dem Steuersignalgenerator 27 zuführt. Es ist in diesem Falle auch möglich, das Gate-Signal bei jedem
zweiten Raster dem Abtast-Gate 25 zuzuführen. Fig.3 veranschaulicht
ein Ausführungsbeispiel hierfür. Eine Flip-Flop-Schaltung 31 wird mit einem vertikalen Synchronisiersignal
(Tgl. Fig.4A) gespeist, das von dem Vertikalsynchronisiersignal-Trennkreis
20 abgenommen wird. Ein Gate-Signal wird durch einen Gate-Signal-Generator 32 beim Anstieg des Aus-
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gangssignales der Flip-Flop-Schaltung 31 erzeugt. Das Ausgangssignal
der Flip-Flop-Schaltung 31 ist in Flg.^B dargestellt; es steigt bei jedem zweiten Raster an, so daß
auch das Gate-Signal (vgl. Fig.4C) bei jedem zweiten Raster erzeugt wird; es gelangt zum Abtast-Gate 25.
Die vom Steuersignalgenerator 27 abgenommene Spannung wird einer Bandrückspannung-Steuereinrichtung zugeführt,
die die Rückspannung des Magnetbandes steuert und damit gewährleistet, daß die rotierenden Magnetköpfe die Spuren auf
dem Band korrekt abtasten. Erfindungsgemäß wird das Ausgangssignal
des Steuersignalgenerators 27 einer Steuerschaltung 29 zugeführt, die einen Motor 30 steuert, der die
Vorratsspule 6 antreibt. Zur Beeinflussung der Rückspannung des Magnetbandes kann man auch Bremsen auf der Seite der
Vorratsspule oder das Antriebsmoment der Bandantriebswelle auf der Seite der Vorratsspule oder auf der Seite der Aufnahmespule
(im Falle der sog. Doppelantriebswellen-Anordnung) steuern.
Die Phasenabweichung (Zitterkomponenten) im wiedergegebenen Video-Signal aufgrund der relativen Abweichung der
Spuren des Magnetbandes gegenüber jedem der rotierenden Magnetköpfe wird somit dadurch festgestellt, daß die Zeit
zwischen Bezugssignalen ermittelt wird, die von Signalen gewonnen werden, bevor und.nachdem der Magnetkopf von einer
Spur auf die folgende Spur übergeht. Die relative Abweichung der auf dem Band vorgesehenen Spuren gegenüber jedem der
rotierenden Magnetköpfe wird durch das ermittelte Ausgangssignal eliminiert, so daß die Zitterkomponenten effektiv
kompensiert werden.
Erfindungsgemäß läßt sich somit die Zitterkomponente im wiedergegebenen Video-Signal durch das vorstehend beschriebene
Rückkopplungs-Steuersystem kompensieren und damit wirksam eliminieren. Da ferner die Zitterkomponente mit
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einem Signal kompensiert wird, das im wiedergegebenen
Video-Signal enthalten ist, kann man auch Zitterkomponenten beseitigen, die durch "wow" und "flutter" des rotierenden Hagnetkopfes bei der Aufzeichnung entstanden sind.
Video-Signal enthalten ist, kann man auch Zitterkomponenten beseitigen, die durch "wow" und "flutter" des rotierenden Hagnetkopfes bei der Aufzeichnung entstanden sind.
Bei dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel werden
das vertikale und das horizontale Synchronisiersignal als
Bezugssignale aus dem wiedergegebenen Video-Signal herausgezogen, um Vergleichssignale zu erzeugen. Man kann jedoch auch Bezugssignale in das wiedergegebene Video-Signal einfügen, die wiedergegeben werden, ehe und nachdem die rotierendem Magnetköpfe von einer Spur auf die folgende Spur übergehen; in diesem Falle wird die Phasenabweichung zwischen den Bezugssignalen festgestellt.
das vertikale und das horizontale Synchronisiersignal als
Bezugssignale aus dem wiedergegebenen Video-Signal herausgezogen, um Vergleichssignale zu erzeugen. Man kann jedoch auch Bezugssignale in das wiedergegebene Video-Signal einfügen, die wiedergegeben werden, ehe und nachdem die rotierendem Magnetköpfe von einer Spur auf die folgende Spur übergehen; in diesem Falle wird die Phasenabweichung zwischen den Bezugssignalen festgestellt.
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Claims (8)
- Patentansprüche'Wiedergabesystem für eine Einrichtung zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergabe unter Verwendung eines Hagnetbandes, auf dem ein Signal in Form mehrerer, schräg verlaufender Spuren aufgezeichnet ist, enthaltenda) eine rotierende Magnetkopf-Anordnung zur Wiedergabe des auf dem Band aufgezeichneten Signales durch Abtasten der schrägen Spuren, ferner mitb) einer Schaltung, die mit dem von der rotierenden Magnetkopf-Anordnung reproduzierten Signal gespeist wird und wieder die ursprüngliche Form dieses Signales herstellt,dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen sindc) eine erste Einrichtung zur Gewinnung eines ersten Bezugssignales aus einem Teil des reproduzierten Signales, der am Ende des Abtastens einer der schrägen Spuren durch die rotierende Magnetkopf-Anordnung wiedergegeben wird,d) eine zweite Einrichtung zur Gewinnung eines zweiten Bezugssignales aus einem Teil des reproduzierten Signales, der Lei Beginn des Abtastens der nächsten schrt-g verlaufenden Spur durch die rotierende Hagnetkopf-Anordnung wiedergegeben wird,e) eine Einrichtung zur Bestimmung des Zeitintervalles zwischen dem ersten und dem zweiten Bezugssignal,f) eine Einrichtung zur Erzeugung eines Steuersignales entsprechend dem festgestellten Zeitintervall,20S827/0943 BADOR(G1NALg) eine Steuereinrichtung zur Steuerung derBandspannung bei der Wiedergabe, in Abhängigkeit von dem Steuersignal zwecks Kompensation von Störungen im wiedergegebenen Signal.
- 2.) Wiedergabesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die die Drehung der rotierenden Magnetkopf-Anordnung derart steuert, daß zu Beginn des Abtastens die Lage des Magnetkopfes genau mit dem Anfangsteil jeder schrägen Spur auf dem Magnetband übereinstimmt.
- 3·) Wiedergabesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung die Antriebseinrichtung für das Magnetband steuert.
- 4.) Wiedergabesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in jeder schräg verlaufenden Spur des Magnetbandes aufgezeichnete Signal ein moduliertes Video-Signal einer vertikalen Perlode ist, daß ferner ein Demodulator vorgesehen ist, der mit dem von der rotierenden Magnetkopfanordnung wiedergegebenen Video-Signal gespeist wird und das Signal demoduliert, und daß die Steuereinrichtung die Bandspannung so steuert, daß Phasenverzerrungen im wiedergegebenen Video-Signal kompensiert werden.
- 5.) Wiedergabesystem nach Anspruch H, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Magnetkopf-Anordnung das Video-Signal jeder Rasterperiode mit einem vertikalen Synchronisiersignal zu Beginn reproduziert und daß die erste und zweite Einrichtung zur Gewinnung eines ersten bzw. zweiten Bezugssignales ein Horizontal-Synchronisiersignal Gate bzw. ein Vertikal-Synchronisiersignal Gate enthalten.209ß27/0943
- 6.) Wiedergabesystem nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung als erstes Bezugssignal ein bestimmtes Horizontal-Synchronisiersignal, gezählt vom ersten Horizontal-Synchronisiersignal in einer Rasterperiode, extrahiert und daß die zweite Einrichtung als zweites Bezugssignal das Vertikal-Synchronisiersignal extrahiert.
- 7.) Wiedergabesystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor ein Ausgangssignal proportional zum Zeitintervall zwischen dem extrahierten bestimmten Horizontal-Synchronisiersignal und dem Vertikal-Synchronisiersignal erzeugt und daß dieses Detektorausgangssignal zur Bildung des Steuersignales verwendet wird.
- 8.) Wiedergabesystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung den Antrieb einer Vorratsspule steuert, von dem das Magnetband abgezogen wird.209 8 27/0 943Leerseite
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |