DE2162485B2 - Witterungsbeständige und schlagfeste Harzmasse - Google Patents
Witterungsbeständige und schlagfeste HarzmasseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine witterungsbeständige und schlagfeste Harzmasse. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf eine Harzmasse dieser Art, für die es kennzeichnend ist, daß die darin enthaltenen Teilchen
eines vernetzten Elastomerlatex vom Acrylestertyp mindestens zwei Schichten aufweisen, die sich in der
Zusammensetzung und/oder im Quellungsgrad unterscheiden.
In den letzten Jahren hat das ABS-Harz als technischer Kunststoff zunehmend an Bedeutung
gewonnen, ein schlagfestes binäres Harz, das aus einem Elastomeranteil und aus einem Harzanteil besteht.
Wegen der darin enthaltenen Dienverbindung läßt das ^BS-Harz jedoch hinsichtlich seiner Witterungsbeständigkeit
zu wünschen übrig und seine Verwendungsmöglichkeiten im Freien sind begrenzt. Wenngleich diesem
Mangel in einem gewissen Umfang durch Zugabe eines ultraviolettabsorbierenden Stoffes oder eines Antioxidans
entgegengewirkt werden kann, läßt sich eine grundlegende Verbesserung der Witterungsbeständigkeit
eines solchen Harzes durch diese Zusatzstoffe nicht erzielen. In dem Bemühen, hinsichtlich der Witterungs-
beständigkeit grundlegende Fortschritte zu erzielen, hat
man die Untersuchungsarbeiten auch auf andere Elastomerarten als die vom Dientyp ausgedehnt, und es
ist als geeignete Stoffkomponente ein Elastomeres vom Alkylacrylattyp ins Auge gefaßt worden. Doch ist die
Witterungsbeständigkeit auch bei einer in dieser Weise modifizierten Harzmasse noch nicht hinreichend, und es
ergeben sich noch gewisse Probleme hinsichtlich der Schlagfestigkeit, des Aussehens der Formerzeugnisse
usw, so daß auch solche Massen für praktische Zwecke nicht befriedigend sind.
Die Zweikomponenten-Harzmasse mit einem Elastomer- und einem Harzanteil, wie sie das ABS-Harz
darstellt, kann auch durch ein mechanisches Mischen des Elastomeranteils und des Harzanteils erzeugt
werden, doch wird sie wegen der gröDeren Schlagfestigkeit,
der sonstigen mechanischen Eigenschaften, des Aussehens und der Verpreßbarkeit meistens durch
Polymerisieren eines die Harzkomponente bildenden ungesättigten Monomeren in einer latexartigen wässerigen
Dispersion einer Elastomerkomponente hergestellt (dieser Polymerisationsvorgang wird als »Polymerisation
in Gegenwart eines Elastomerlatex« oder als »Pfropfpolymerisation« bezeichnet), und das so erzeugte
Harz wird entweder in dieser Form oder im Gemisch mit einem gesondert hergestellten starren Harz
verwendet.
Die als Elastomeranteil eingesetzten Acrylesterelastomeren müssen im allgemeinen eines Elastomerkomponente
mit einer quervernetzten, retikularen Struktur enthalten. Zur Erzeugung eines Acrylelastomeren mit
dieser Struktur insbesondere in Form eines Latex hat man sich einer Verfahrensweise bedient, bei der die
Emulsionspolymerisation in Gegenwart eines polyfunktionellen Monomeren vorgenommen wird, oder eines
Verfahrens, bei dem die Quervernetzung durch ein organisches Peroxid wie beispielsweise Benzoylperoxid
bewirkt wird. Das Acrylesterelastomere hat gegenüber dem Dienelastomeren die Nachteile einer geringen
Härte und einer langsamen Rückfederung. Verwendet man einen solchen Elastomeranteil zur Herstellung
einer Harzmasse und setzt man diese als Formmasse für den Spritzguß ein, so macht sich die Orientierung des
Elastomeranteils in einer so ausgeprägten Weise bemerkbar, daß der Formgegenstand an der gesamten
Oberfläche einen perlenartigen Glanz zeigt, der sich beim Färben noch verstärkt, so daß das Produkt für eine
allgemeine Verwendung nicht geeignet ist. Die Schlagfestigkeit einer solchen Formmasse ist stellenweise
recht unterschiedlich. Ein Mittel zur Behebung dieser Mängel besteht darin, den Vernetzungsgrad des
Elastomeren zu erhöhen. Ist das Elastomere jedoch stark vernetzt, so wird die Schlagfestigkeit stark
herabgesetzt, obwohl hinsichtlich der äußeren Erscheinung des Materials eine Verbesserung zu konstatieren
ist. Man könnte nun in Erwägung ziehen, ein stark vernetztes Elastomeres, das also das Aussehen verbessert,
mit einem anderen Elastomeren zu vermengen, dessen Vernetzungsgrad ein solcher ist, daß eine
hinreichende Schlagfestigkeit gewährleistet ist. Doch haben sich solche Mischungen als urzulänglich erwiesen.
Es ist auch bekannt, daß in einer Harzmasse mit Elastomergehalt die Teilchengrößenverteilung des
Elastomeren die physikalischen Eigenschaften der Harzmasse im allgemeinen stark beeinflußt. Andererseits
geht man davon aus, daß jedes Elastomerteilchen in sich homogen ist, und daß demzufolge der
Vernetzuneserad in iedem Teilchen zwangsläufig einheitlich ist.
Die ältere DE-OS 21 07 350 enthält einen Vorschlag zur Herstellung schlagfester Harzmassen durch Polymerisation
eines Monomergemischs einer aromati- -, sehen Vinylverbindung und einer ungesättigten Acrylverbindung
in Gegenwart eines Latex eines Polymeren mit Teilchen mit einer inneren oder Zentralschicht und
mindestens einer Außenschicht, die sich in der Zusammensetzung oder im Quellungsgrad oder in
in beidem unterscheiden.
Ausgehend von diesem Konzept der Verwendung von Elastomerteilchen mit einer ausgeprägten Schichtstruktur,
d.h. mit einem aus einer Zentralschicht gebildeten inneren Kern und einer diesen umschließen-
r, den Außenschicht, betrifft die vorliegende Erfindung
somit eine witterungsbeständige und schlagfeste Harzmasse, hergestellt durch Polymerisation von (b) 5 bis
1900 Gewichtsteilen eines Monomergemisches von (Γ)
90 bis 10 Gewichtsteilen einer aomatischen Vinylverbin-
2() dung und (2') 10 bis 90 Gewichtsteilen mindestens einer
ungesättigten Verbindung der allgemeinen Formel CH2 = CRX, in der R ein Wasserstoffatom oder eine
Methylgruppe und X eine -CN- oder -COOR'-Gruppe ist, worin R' eine Alkylgruppe mit 1 bis 4
2Ί Kohlenstoffatomen darstellt (wobei sich die Gesamtmenge
von (Γ) und (2') auf 100 Gewichtsteile-belauft) in
Gegenwart von (a) 100 Gewichtsteilen (Feststoffteilen) eines Latex eines Polymeren mit Teilchen mit einer
Zentralschicht und mindestens einer Außenschicht, die
in sich in der Zusammensetzung oder im Quellungsgrad
oder aber in der Zusammensetzung wie auch im Quellungsgrad unterscheiden, und bestehend aus (1) 60
bis 99,9 Gewichtsteilen mindestens eines Acrylsäureester, (2) 39,9 bis 0 Gewichtsteilen mindestens eines
Comonomeren aus der Gruppe von Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Acrylnitril, Methacrylnitril, Styrol,
alpha-Methylstyrol und Acrylamid und (3) 0,1 bis 10
Gewichtsteilen eines vernetzenden Monomeren mit 2 oder mehr funktioneilen Gruppen, das mit den
4« Monomeren (1) und (2) «!polymerisierbar ist, oder eines
organischen Peroxids oder eines Gemisches beider Verbindungen (wobei sich die Gesamtmenge von (1), (2)
und (3) auf 100 Gewichtsteile beläuft).
Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung einer
<r> Harzmasse zugrunde, die bei hoher Schlagfestigkeit und
guter Witterungsbeständigkeit eine hohe Formbeständigkeit bei der formgebenden Verarbeitung der Massen
zu Formkörpern und ein gutes Aussehen dieser als Enderzeugnisse hergestellten Formkörper gewährlei-
r)0 stet.
Zu diesem Zweck ist bei einer in der vorstehend genannten Weise erhaltenen witterungsbeständigen
und schlagfesten Harzmasse gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Außenschichten dieser Teilchen
Yy einen höheren Elastizitätsmodul aufweisen als die
Zentralschicht, wobei die Zentralschicht von den 100 Gewichtsteilen (a) 90 bis 40 Gewichtsteile enthält und
einen Quellungsgrad von 7 bis 30 aufweist und wobei die Außenschichten von den 100 Gewichtstcilen (a) IO bis
fao 60 Gewichtsteile enthalten und einen Quellungsgrad
von 7 bis 3 aufweisen.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen witterungsbeständigen und
schlagfesten Harzmasse, das durch die folgenden
hj Verfahrensschritte gekennzeichnet ist: das Unterteilen
eines Monomergemischs (a) bestehend aus (1) 60 bis 99,9
Gewichtsteilen mindestens eines Acrylsäureesters, (2) 39,9 bis 0 Gewichtsteilen mindestens eines Comonome-
ren aus der Gruppe Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat,
Acrylnitril, Methacrylnitril Styrol, alpha-Methylstyrol
und Acrylamid und (3) 0,1 bis 10 Gewichtsteilen eines vernetzenden Monomeren mit 2 oder mehr
funktionellen Gruppen, das mit den Monomeren (1) und
(2) copolymerisierbar ist, oder eines organischen Peroxids, oder eines Gemisches des vernetzenden
Monomeren und des organischen Peroxids (vobei sich die Gesamtmenge von (1). (2) und (3) auf 100
Gewjr.htsteile beläuft) in einen ersten Anteil und einen
zweiten Anteil, wobei sich das Mengenverhältnis des ersten Anteils zum zweiten Anteil auf 90 bis 40
Gewichtsteile zu 10 bis 60 Gewichtsteile beläuft; die in einem wäßrigen Medium in üblicher Weise vorgenommene
Emulsionspolymerisation des ersten Anteils; die Erzeugung eines Latex eines Polymeren mit einem
Quellungsgrad von 30 bis 7; anschließende Polymerisation des zweiten Anteils mit einem gleichen oder
größeren Gehalt an VernetzungsmiUel oder mit einem Vernetzungsmittel mit ausgeprägterer Vernetzungsieistung
in Gegenwart des resultierenden Latex des ersten Anteils unter kontinuierlicher Zugabe des zweiten
Anteils; die Herstellung von Mehrschichten-Polymerlatexteilchen mit Außenschichten mit einem Quellungsgrad
von 7 bis 3; die in Gegenwart von 100 Gewichtsteilen (Feststoffteilen) des resultierenden Latex
vorgenommene Polymerisation von 10 bis 1900 Gewichtsteilen eines Monomergemisches (b) bestehend
aus (Γ) 90 bis 10 Gewichtsteilen einer aromatischen Vinylverbindung und (2') 10 bis 90 Gewichtsteilen
mindestens einer ungesättigten Verbindung der allgemeinen Formel CH? = CRX, in der R ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe und X eine -CN- oder — COOR'-Gruppe ist, worin R' eine Alky!gruppe mit 1
bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt (wobei sich die Gesamtmenge von {!') und (2') auf 100 Gewichtsteile
beläuft), in Gegenwart eines Radikalinitiators.
Der Erfindung liegt eine eingehende Beschäftigung mit Fragen der Homogenität des Vernetzungsgrades
der Elastomerteilchen zugrunde, wobei spezielle Aufmerksamkeit der Erzielung uneinheitlicher Vernetzungsgrade
innerhalb jedes Teilchens der Acrylesterelastomeren zugewandt wurde. Der Erfindung liegt in
diesem Zusammenhang die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß eine Elastomerharzmasse, bei deren
Herstellung Elastomerteilchen mit uneinheitlichem Vernetzungsgrad verwendet wurden, eine wesentlich
bessere Wstterungsbeständigkeit und Schlagfestigkeit (insbesondere Kerbschlagzähigkeit) aufweist. Von den
Harzmassen mit Doppelschichtstruktur der Elastomerteilchen gemäß der erwähnten älteren DE-OS 21 07 350
unterscheiden sich die erfindungsgemäßen Massen sowohl hinsichtlich der Zielsetzung als auch hinsichtlich
ihrer Ausbildung. Bei dem älteren Vorschlag geht es um eine Erhöhung der Schlagfestigkeit der Außenschicht
durch den von der inneren oder Zentralschicht gebildeten harten Harzkern, wobei dieser harte
Innenkern einen höheren Elastizitätsmodul als die Elastomer-Außenschicht besitzt, und infolge des Fehlens
einer Vernetzungsstruktur in dem harten Harzkern der Zentralschicht der Quellungsgrad in dieser gegen
Unendlich tendiert, während der Quellungsgrad der Elastomer-Außenschicht nicht näher definiert ist.
Demgegenüber wird bei der vorliegenden Erfindung, bei Gewährleistung einer hohen Schlagfestigkeit und
Witterungsbeständigkeit, eine Beeinträchtigung des Aussehens des als Enderzeugnis hergestellten Formkörpers
als Folge einer Deformation bzw. Verformung der inneren Elastomerschicht vermieden; zu einer derartigen
Deformation würde es ohne die erfindungsgemäßen Maßnahmen bei der formgebenden Verarbeitung
derartiger Massen zu den als Enderzeugnis hergestell- -i ten Formkörpern kommen können; bei dem erfindungsgemäßen
Material besitzt die Außenschicht der einzelnen Elastomerteilchen einen größeren Elastizitätsmodul
und einen höheren Ver.ietzungsgrad als die Innenschicht und einen niedrigeren Queliungsgrad als
in die Zentralschicht, wobei jedoch der Quellungsgrad in
beiden Schichten endlich ist; hierdurch wird die erwähnte Beständigkeit der Zentralschicht gegen
Deformation bei der formgebenden Verarbeitung der Masse und das verbesserte Aussehen der als Fertiger-
r> zeugnis aus den Massen hergestellten Formkörper
erzielt, und zwar ohne Einbuße an Schlagfestigkeit und bei gleichzeitiger Verbesserung der Wetterbeständigkeit.
Zu den Acrylsäureester^ die zur Verwendung in der
Zu den Acrylsäureester^ die zur Verwendung in der
jn erfindungsgegemäßen Masse in Betracht kommen, gehören Alkylester, wobei das Alkyl 1 bis 8 Kohlenstoffalome
aufweist, wie beispielsweise im Methyl-, Äthyl-, Butyl-, Octyl- und 2-Äthylhexylrest; Halogenalkylester,
wobei das Halogenalkyl vorzugsweise 1 bis 8 Kohlen-
r> Stoffatome aufweist, wie beispielsweise im chloralkylacrylat;
und aromatische Ester, wie beispielsweise Benzylacrylat und Phenäthylacrylat. Sie werden entweder
für sich allein oder in Kombination eingesetzt, wobei es sich vorzugsweise bei mindestens einem der
in Acrylsäureester um einen der obengenannten Alkylester
handelt. Diese Ester sind in einem Anteil von mindestens 60 Gewichtsteilen in 100 Gewichtsteilen des
Elastomeren enthalten, damit das Elastomer unter Raumtemperatur in einem gummiartigen Zustand
r, verbleibt. Zur Erzielung einer vernetzten Struktur des
Elastomeren werden die Acrylsäureester in Gegenwart eines polyfunktionellen Monomeren polymerisiert, wie
etwa eines Esters einer ungesättigten Säure mit einem Polyol (wobei der Esterrest vorzugsweise 8 bis 20
4(i Kohlenstoffatome aufweist), beispielsweise also Äthylenglycoldimethacrylat
u. dgl., eines Esters einer mehrbasischen Säure mit einem ungesättigten Alkohol (wobei der Esterrest vorzugsweise 8 bis 30 Kohlenstoffatome
aufweist), so z. B. Triallyllylcyanurat, Triallyliso-5
cyanurat u.dgl., einer Divinylverbindung im engeren Sinne, beispielsweise Divinylbenzol u. dgl., eines Esters
einer ungesättigten Säure mit einem ungesättigten Alkohol (wobei der Esterrest vorzugsweise 6 bis 12
Kohlenstoffatome aufweist), beispielsweise Allylmethacrylat u. dgl., eines Phosphorsäure^sters, beispielsweise
Triallylphosphat u. dgl., und 1,3,5-Triacryloylhexahydros-triazin.
Besonders bevorzugte polyfunktionelle Monomere sind Triallylcyanurat, Triallylisocyanurat, Triallylphosphat,
Allylmethacrylat, Äthylenglycoldimethacrylat und 1,3,5-Triacryloylhexahydro-s-triazin. Erwünschtenfalls
können die in Form eines Latex polymerisierten Acrylsäureester auch mit einem organischen Peroxid
wie beispielsweise Benzoylperoxid, Dicumylperoxid u. dgl. vernetzt werden. Es kommt auch eine Kombinate)
tion der beiden obigen Vernetzungsmethoden in Betracht. Der Anteil des zur Vernetzung benutzten
polyfunktionellen Monomeren und/oder des organischen Peroxids beläuft sich auf 0,1 bis 10 Gewichtsteile
auf 100 Gewichtsteile des Elastomeren. Das Elastomer
t,5 kann zusätzlich zu den obigen, unentbehrlichen
Bestandteilen noch ein copolymerisierbares Monomeres oder mehrere solcher Monomeren vom Vinyl- oder
Vinylidentyp enthalten, beispielsweise also Methylmeth-
acrylat. n-Butylmethacrylai, Acrylnitril, Methacrylnitril.
Styrol, A-Methylstyrol. Acrylamid od. dgl., und zwar in
einem Anteil, der nicht über 39,9 Gev\ ichtsteilen auf 100
Gewichtsteile des Elastomeren liegt.
Im Rahmen der Erfindung kann der Latex des ι
vernetzten Elastomeren wie folgt hergestellt werden, um zu erreichen, daß die Teilchen dieses Latex
mindestens zwei Schichten aufweisen, die sich in der Zusammensetzung und/oder im Quellungsgrad unterscheiden,
und daß ihre Außenschichten einen größeren κι Elastizitätsmodul besitzen als die Zentralschicht.
Zunächst wird eine übliche Emulsionspolymerisation vorgenommen, wobei eine Masse mit Bestandteilen
eingesetzt wird, die ein Elastomer mit relativ geringem Vernetzungsgrad liefern (entsprechend einem Quei- ι
> lungsgrad von 30 bis 7). Hierbei kann die Polymerisation in der Weise durchgeführt werden, daß man entweder
gleich die Gesamtmenge des Monomergemisches in das Polymerisationssystem einbringt oder daß man das
Monomergemisch anteilsweise oder kontinuierlich zu Jn
dem Polymerisationssystem gibt. Die vernetzte Struktur wird durch Zugabe eines polyfunktionellen Monomeren
zu dem Monomergemisch oder auch durch Vernetzen des Polymeren mit einem organischen Peroxid nach
erfolgter Polymerisation gebildet, oder aber durch eine j~>
Kombination beider Methoden. Es wird dann ein zweites Monomergemisch polymerisiert, indem dieses
Gemisch kontinuierlich in das Polymerisationssystem zu dem so erhaltenen vernetzten Elastomeren gegeben
wird, und zwar unter Einhaltung von Bedingungen, die 3<> geeignet sind, die Bildung neuer Teilchen möglichst
vollständig zu unterbinden und die darüber hinaus die Gewähr geben, daß ein Dispersionsstabilisator wie etwa
ein Emulgator in einem Mengenanteil vorhanden bleibt, wie er für die Oberflächenbeschichtung der Elastomer- r>
teilchen erforderlich ist. Erforderlichenfalls kann man auch noch ein drittes Monomergemisch, ein viertes
Monomergemisch usw. in ähnlicher Weise polymerisieren lassen, wie dies obenstehend beschrieben wurden.
Damit die im zweiten Stadium und in den folgenden ■»<>
Stadien gebildeten Elastomeren, d. h. die AuBenschichten, einen größeren Elastizitätsmodul aufweisen als die
im ersten Stadium erzeugte Zentralschicht, kann ein höherer Mengenanteil des Vernetzungsmittels eingesetzt
werden als bei der Zentralschicht, oder es kann ein ·» >
Vernetzungsmittel mit ausgeprägterer Vernetzungsleistung benutzt werden als bei der Zentralschicht.
Erwünschtenfalls kann für die Außenschicht bzw. für die weiteren Außenschichten auch ein Bestandteil von
größerer Starrheit oder ein höherer Mengenanteil des starren Bestandteils hinzugegeben werden. Durch ein
solches Vorgehen kann erreicht werden, daß die als Außenschicht bzw. als Außenschichten in jedem der
Elastomerteilchen gebildeten Schichten einen Quellungsgrad von 7 bis 3 aufweisen, also einen niedrigeren
Quellungsgrad als die Zentralschicht Ein geeignetes Mengenverhältnis zwischen dem Polymeren der Zentralschicht
und dem bzw. den Polymeren der Außenschicht bzw. der Außenschichten liegt vor, wenn auf 90
bis 40 Gewichtsteile des erstgenannten 10 bis 60 Gewichtsteile des letztgenannten entfallen. Beläuft sich
der Anteil des Polymeren der Zentralschicht auf mehr
als 90 Gewichtsteile, so tritt der erwartete Effekt der
Mehrschichtenstruktur nicht zu Tage, während sich ein geringerer Anteil als der von 40 Gewichtsteilen auf die
Schlagfestigkeit des gebildeten Elastomeren ungünstig auswirkt Die erwähnte Mehrschichtenstruktur der
Elastomerteilchen und die Einheitlichkeit des Vernetzungsgrades der Elastomerteilchen stellen die wichtigsten
Aspekte der Erfindung dar.
Liegt der Quellungsgrad der Zentralschicht über 30, so wird das Aussehen der Formgegenstände beeinträchtigt,
wohingegen bei einem Quellungsgrad unter 7 die Schlagfestigkeit zu gering wird. Der Grund dafür, den
Quellungsgrad der Außenschicht bzw. der Außenschichten so zu wählen, daß er in den Bereich von 7 bis 3 fällt,
ist hauptsächlich der, daß sich dies für das Aussehen der Formgegenstände günstig auswirkt. Verwendet man ein
Elastomer wie beispielse ein Acrylelastomeres, so läßt sich im Aussehen der Formerzeugnisse eine bemerkenswerte
Verbesserung erzielen, wenn die Außenschicht der Elastomerteilchen eine größere Härte und einem
größeren Elastizitätsmodul besitzt ais die Zentralschicht. Die Witterungsbeständigkeit wird besser, wenn
die Zentralschicht der Elastomerteilchen einem größeren Elastizitätsmodul besitzt und die Außenschicht
einen geringerem Elastizitätsmodul, doch bleibt dieser Fall außerhalb des Rahmens der Erfindung. Eine solche
Struktur der Elastomerteilchen kann ins Auge gefaßt werden, wenn der Formgegenstand für Verwendungszwecke
eingesetzt werden soll, die ein gefälliges Aussehen nicht erforderlich machen.
Die Vermutung, daß die in der obigen Weise erzeugten, vernetzten Elastomerteilchen jeweils Schichten
aufweisen, die sich im Vernetzungsgrad oder in der Struktur unterscheiden, ergibt sich aus den Befunden,
daß die Quellungsgrade von vernetzten Elastomeren, die gesondert aus den jeweiligen Monomergemischen
der einzelnen Stadien erzeugt wurden, andere sind als der des nach der obigen Technik bereiteten vernetzten
Elastomeren, und daß offenbar die Bildung neuer Teilchen im wesentlichen unterdrückt wird, da sich der
Durchmesser der vernetzten Elastomerteilchen mit fortschreitendem Polymerisationsstadium im wesentlichen
arithmetisch erhöhte.
In Gegenwart von 100 Gewichtsteilen (Feststoffanteil) des vernetzten Elastomerlatex, der 60 oder mehr
Gewichtsprozent des nach der obigen Methode erhaltenen Acrylsäureester enthält, wird nun unter
Zuhilfenahme eines Radikalinitiators eine Polymerisation von 5 bis 1900 Gewichtsteilen eines Monomeren
oder eines Gemisches von zwei oder mehr Monomeren vorgenommen, bei denen es sich um aromatische
vinylverbindungen (vorzugsweise Styrol oder «-Methylstyrol)
oder um Acrylmonomere (vorzugsweise Acrylnitril, Methacrylnitril, Acrylsäure- oder Methacrylsäureester
von Alkanolen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen) handelt, indem man das Monomere oder das Monomergemisch
zu diesem Zweck entweder auf einmal, anteilweise oder kontinuierlich in den Latex einbringt.
Die Methode der kontinuierlichen Zugabe wird besonders für den Fall bevorzugt, daß ein hoher
Mengenanteil des Monomeren oder der Monomeren in Gegenwart des Elastomerlatex polymerisiert werden
soll, um so die Schmelzflüssigkeit des gebildeten Polymeren zu erhalten und die Bildung des Pfropfpolymeren zu begünsigen. Das durch Polymerisation in
Gegenwart des Elastomerlatex erhaltene Polymerisationsprodukt kann als solches Verwendung finden,
sofern der Gehaltsanteil des vernetzten Elastomeren, bezogen auf die Gesamtmenge des Produkts, in dem
Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent liegt Erforderlichenfalls sowie für den FaIL daß der Gehaltsanateil
diesen Bereich überschreitet, kann das Polymerisationsprodukt indessen auch mit einem starren Harz
vermischt werden, das gesondert erzeugt wurde, so daß
die hieraus resultierende Masse dann einen Anteil von 5 bis 40 Gewichtsprozent des vernetzten Elastomeren
enthält. Bei dem in diesem Fall zu verwendenden starren Harz kann es sich vorzugsweise um ein Styrol-Methylmethacrylat-Acrylnitril-Terpolymer,
ein Styrol-Acrylnitril-Copolymer, ein Styrol-Acrylnitril-Acrylester-Terpolymer
oder um ein Polycarbonat handeln.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugte schlagfeste Masse kann nötigenfalls mit Färbemitteln
wie beispielsweise Farbstoffen und Pigmenten, mit Stabilisatoren gegen Licht- oder Wärmeeinwirkung,
Weichmachern, Schaummitteln und organischen oder anorganischen Füllstoffen in Körnchen-, Pulver- oder
Faserform vermengt werden. Die Masse kann nach verschiedenen Formverfahren verformt werden, beispielsweise
etwa durch Spritzguß oder durch Strangpressen, und kann für Formgegenstände verschiedener
Art verwendet werden, die witterungsbeständig und schlagfest sein müssen, wie ebenso auch für Elemente
mit Mehrschichtenstruktur, beispielsweise also als Außenschicht einer solchen Struktur.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert, doch sollen
diese lediglich der Veranschaulichung dienen und sind daher nicht in einem die Erfindung einschränkenden
Sinn aufzufassen.
Bei der Angabe von Teilen und Prozentsätzen sind in den Ausführungsbeispielen stets die Gewichtsanteile
zugrunde gelegt, sofern nicht anderweitige Feststellungen getroffen sind.
Ausführungsbeispiel 1
A. Synthese des Elastomeren
A-I
A-I
In ein Reaktionsgefäß wurden 200 Teile entionisiertes Wasser mit einem Gehalt von 0,15 Teilen Kaliumpersulfat
(im folgenden als KPS bezeichnet) gegeben, nachdem vorher mit Stickstoff gespült worden war. In
das Gefäß wurde im Verlauf von etwa 1,5 Stunden unter Aufrechterhaltung einer Stickstoff atmosphäre bei 700C
ein stickstoffgespültes Monomergemisch von 63 Teilen n-Butylacrylat (BuA), 7 Teilen Methylmethacrylat
(MMA) und 0,35 Teilen Triallylcyanurat (TAC) eingetropft, das 1,68 Teile eines handelsüblichen Natriumdioctylsulfosuccinats
(OTP) mit einem Reinheitsgrad von 70 Prozent gelöst enthielt. Nach Beendigung der
Eintröpfelung wurde die Reaktion noch für die Zeitdauer von weiteren 30 Minuten bei der gleichen
Temperatur fortgeführt, um die Polymerisation zum Abschluß zu bringen. Der (im folgenden mit QC
bezeichnet) Quellungsgrad einer in diesem Stadium entnommenen Polymerprobe belief sich auf 9,7.
Anschließend wurde im Verlauf von 30 Minuten in ähnlicher Weise ein Monomergemisch von 27 Teilen
BuA, 1,8 Teilen MMA, 1,2 Teilen Äthylenglycoldimethacrylat (EDMA) und 0,6 Teilen TAC eingetropft, das
0,72 Teile des handelsüblichen OTP gelöst enthielt. Nach Beendigung der Eintröpfelung wurde die Reaktion noch
weitere 30 Minuten bei der gleichen Temperatur fortgeführt, um die Polymerisation zum Abschluß zu
bringen. Das so erhaltene Elastomere hatte einen Quellungsgrad von 6,0, einen Gelgehalt von 98% und
einen Teilchendurchmesser von 0,27 μ. Ein durch Polymerisation nur des zweiten Monomergemisches
gesondert erzeugtes Elastomeres hatte einen Quellungsgrad von 4,6.
In ähnlicher Weise wurden Elastomerlatices synthetisiert, deren jeweilige Zusammensetzung in Tabelle 1
aufgeführt ist.
Die Bestimmung des Quellungsgrades wurde wie folgt vorgenommen: Ein Elastomerlatex wurde bei 6O0C
verwahrt, bis er zu einem Film eingetrocknet war. Von diesem Film wurde eine Menge von 0,2 bis 0,3 g (W0) in
ein Wägekölbchen eingewogen und mit Methylethylketon in einer Menge entsprechend etwa dem 150fachen
des Filmgewichts durchgemischt. Nach 24stündigem Verwahren in einem Thermostaten bei 30 ± 0,5° C wurde
das Gewicht (W^der Probe ermittelt. Die Probe wurde
dann vollständig getrocknet und abermals gewogen ()
QG =
Wx-W2
W-,
W1
Gelgehalt (%) = -^- χ 100
W
W
| Tabelle 1 | A-I | A-2 | A-3 | A-4 | A-5 | A-6 | A-7 |
| Monomermasse der Zentral | |||||||
| schicht | 63 | 100 | 40 | 95 | 90 | 95 | 95 |
| (al) (1) BuA | 7 | - | 10 | - | 10 | 5 | 5 |
| (2) MMA | 0,35 | - | 0,5 | 0,3 | - | - | 0,3 |
| (3) TAC | KPS | BPO | 2EHA | AN | TAIC | TAP | - |
| andere Stoffe | 0,15 | 1,0 | 50 | 5 | 0,5 | 0,5 | |
| 11,0 | 10,2 | 14,3 | 9,8 | 11,0 | 14,0 | ||
| QG | 60 | 70 | 80 | 50 | 70 | 50 | |
| Anteil | |||||||
| Monomermasse der ersten | |||||||
| Außenschicht | 27 | 90 | 90 | 90 | 90 | 90 | 95 |
| (a2) (1) BuA | 1,8 | 10 | 10 | 6 | - | 6 | 5 |
| (2) MMA | 1,2 | — | — | 4 | 4 | 4 | — |
| (3) EDMA | |||||||
•orlscl/iinii
A-I
Λ-2
Λ-4
Λ-5
A-7
| ι.ο | 1,0 | 3 | 2 | 2 | 0,7 |
| - | - | - | ΛΝ 6 | - | - |
| 6,0 | 6,0 | 4,2 | 4,0 | 4,6 | 6,3 |
| 40 | 30 | 20 | 50 | 30 | 30 |
| _ | _ | _ | 90 | ||
| - | - | - | - | - | 6 |
| - | - | - | - | - | 2 |
| _ | - | _ | _ | — | EÜMA |
| 4 | |||||
| - | - | - | - | - | 4,6 |
| _ | _ | _ | _ | 20 |
Monomerniasse der ersten
Aiilknsehiclit
Aiilknsehiclit
(3) TAC 0,6
andere Stolle
QC
Anteil
Monomermasse der zweiten
Außenschicht
Außenschicht
HuA
MMA
TAC
andere Stolle
QC
Anteil
Anteil
Eigenschaften des Elastomeren:
Teilchendurchmesser, ;;.
QG
Gelgehall, %
Anmerkungen zur Tabelle 1:
BPO bedeutet Benzoylperoxid. Bei Verwendung von BPO wurde das Monomergemisch, in dem das BPO gelöst war, unter Zuhilfenahme
eines Redoxiniliators bei einer Temperatur von 30 C polymerisiert und das Polymerisat wurde hierauf bei 95 C einer
3 Stunden andauernden Vernelzungsreaktion unterworfen, wodurch schließlich das vernetzte Polymere erhallen wurde.
2 EIIA bedeutet 2-Athylhexylacrylat, AN bedeutet Acrylnitril, TAP steht lurTriallylphosphat und TAIC fürTriallylisocyanural.
2 EIIA bedeutet 2-Athylhexylacrylat, AN bedeutet Acrylnitril, TAP steht lurTriallylphosphat und TAIC fürTriallylisocyanural.
0,29
0,24
0,17
0,20
0,17
0,18
| 6,8 | 6,3 | 5,6 | 5,2 | 6,0 | 6,2 |
| 94 | 97 | 96 | 93 | 94 | 96 |
Die in Tabelle 1 in den entsprechenden Zeilen unter den Monomermassen für die Zentralschicht und die
erste und die zweite Außenschicht aufgeführten QG-Werte sind die der betreffenden Polymeren, die
durch die jeweils gesondert vorgenommene Polymerisation dieser Monomergemische erhalten wurden.
Der Teilchendurchmesser wurde anhand der elektronenmikroskopischen Daten und des Lichtabsorptionsverhaltens geschätzt
B. Herstellung eines Pfropfpolymeren
B-I
Etwa 300 Teile (100 Feststoffteile) des Elastomerlatex
A-I und 600 Teile entionisiertes Wasser wurden in ein Reaktionsgefäß gegeben und es wurde mit Stickstoff
gespült Gesondert hiervon wurden 60 Teile MMA, 60 Teile AN und 180 Teile Styrol (im folgenden mit St
bezeichnet) gemischt und mit Stickstoff gespült In einem Anteil von 30 Gewichtsteilen der 300 Teile des so
erhaltenen Monomergemisches wurden 1,5 Teile BPO gelöst und die so bereitete Mischung wurde in das
Reaktionsgefäß gegeben. Der Inhalt des Reaktionsgefäßes wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur im
Stickstoffstrom gerührt Die Temperatur der in dem Reaktionsgefäß befindlichen Stoffe wurde dann auf
700C erhöht Die übrigen 270 Teile des obigen
Monomergemisches wurden dann mit einer Zugabegeschwindigkeit entsprechend 60 Teilen pro Stunde in das
Reaktionsgefäß gegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Temperatur der in dem
Reaktionsgefäß befindlichen Stoffe auf 80° C erhöht und die Reaktion wurde noch etwa 30 Minuten fortgeführt,
um die Polymerisation zum Abschluß zu bringen. Ein
Anteil des Polymerisationsprodukts wurde entnommen,
koaguliert und getrocknet Das so erhaltene trockene Pulver wurde im Verlauf von 8 Stunden bei 900C mit
Methyläthylketon (MEK) extrahiert, um eine Trennung in einen MEK-löslichen Anteil und einen MEK-unlösli
chen Anteil vorzunehmen. Die MEK-Lösung des
löslichen Polymeren wurde konzentriert und das Polymere wurde dann mit Methanol ausgefällt. Nach
dem Trocknen wurde das Polymere in Dimethylformamid gelöst und es wurde die Viskosität dieser Lösung
bei 25° C gemessen, woraus sich für [η] ein Wert von
0,81 dl/gergab.
In ähnlicher Weise wie unter B-I wurile zu 100 Teilen
des Elastomeren A-2 zusammen mit entionisiertem Wasser, in dein 0,15 Teile Kaliumpersulfat gelöst waren,
ein Monomergemisch aus 24 Teilen St und 6 Teilen AN gegeben. Die so erhaltene Mischung wurde bei 70° C in
einer 90 Minuten andauernden Reaktion umgesetzt.
B"3
Ein Pfropfpolymer wurde in gleicher Weise wie unter B-2 erzeugt, wobei jedoch statt des Elastomeren A-2 das
Elastomere A-3 eingesetzt wurde.
B-4
Ein Pfropfpolymer wurde in gleicher Weise wie unter B-I erzeugt, wobei jedoch statt des Elastomeren A-I das
Elastomere A-4 eingesetzt wurde.
Der [j;]-Wert des extrahierten Polymeren wurde zu
0,79 dl/g ermittelt.
B-5
In ähnlicher Weise wie unter B-I, jedoch unter Verwendung des Elastomeren A-5, wurden 150 Teile
eines Monomergemisches St/MMA/AN =60/20/20 zur Erzeugung eines Latex pfropfpolymerisiert. Der
[?)]-Wert des extrahierten Polymeren wurde zu 0,83 dl/g ermittelt.
B-6
In gleicher Weise wie unter B-I wurden 200 Teile
eines Monomergemisches mit Monomeranteilen in dem Verhältnis St/MMA/AN =60/20/20 polymerisiert, wobei
jedoch statt des Elastomeren A-I der Elastomerlatex A-6 eingesetzt wurde. Das aus dem Polymerisationsprodukt
extrahierte Polymere hatte einen [?j]-Wert von 0,81 dl/g.
B-7
Zur Erzeugung eines Pfropfpolymeren wurde in gleicher Weise wie unter B-I verfahren, wobei jedoch
statt des Elastomeren A-I das Elastomere A-7 eingesetzt wurde. Der [f)]-Wert des extrahierten
Polymeren lag bei 0,77 dl/g.
gemischt, daß sich der Elastomergehalt auf 25 Prozent verringerte, und der gemischte Latex wurde dann
koaguliert. Die Koagulation erfolgte durch Eingießen des Latex in die dreifache Gewichtsmenge einer auf
900C gehaltenen wässerigen Lösung, die 0,15 Prozent
Aluminiumchlorid (AICIi · 6 HiO) enthielt. Das koagulierte
Polymere wurde entwässert, gewaschen und dann getrocknet. Das so erhaltene trockene Pulver wurde bei
etwa 200°C mit einer 40-mm-Spritzmaschine granuliert. Die erzeugten Granulate wurden in Entsprechung zu
den Pfropfpolymeren B-I bis B-7 mit D-I bis D-7 bezeichnet. Der Elastomergehalt von D-6 betrug 33
Prozent, was insofern eine Ausnahme darstellte.
Das Pulver D-6 wurde im Gewichtsverhältnis 50 zu 50 mit einem handelsüblichen Polycarbonatpulver gemischt
und in ähnlicher Weise extrudiert, wie dies im obigen erwähnt wurde, wobei ein Granulat erhalten
wurde, das mit D-8 bezeichnet ist.
Vergleichsbeispiel 1
Das nach A-I durch Polymerisation nur des Monomergemisches für die Zentralschicht erzeugte
Elastomere wurde in gleicher Weise wie unter B-I der Pfropfpolymerisation unterworfen, wobei eine Masse
erhalten wurde, die mit D-9 bezeichnet ist.
Vergleichsbeispiel 2
Das nach A-I durch Polymerisation nur des Monomergemisches für die erste Außenschicht erzeugte
Elastomere wurde in gleicher Weise wie unter B-I der Pfropfpolymerisation unterworfen, wobei eine Masse
erhalten wurde, die mit D-10 bezeichnet ist.
C. Herstellung eines Harzlatex für Mischungen
In einem Reaktionsgefäß wurden 0,15 Teile KPS in 200 Teilen entionisierten Wassers gelöst und die Luft
wurde durch Stickstoff verdrängt. Gesondert hiervon wurden 1 Teil des handelsüblichen OTP und 0,3 Teile
Laurylmercaptan in 100 Teilen eines Gemisches St/AN/MMA = 50/20/30 (Gewichtsverhältnis) gelöst
und es wurde mit Stickstoff gespült Von der so erhaltenen Mischung wurden 30 Teile in das Reaktionsgefäß gegeben, worauf auf 60°C erwärmt wurde. Nach
Einleitung der Polymerisation wurde das übrige Monomergemisch im Verlauf von 60 Minuten kontinuierlich in das Reaktionsgefäß gegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde der Inhalt des Reaktionsgefäßes auf 75°C erwärmt und die Polymerisation wurde
noch 30 Minuten fortgeführt, um die Reaktion zum Abschluß zu bringen. Es erfolgte eine 99prozentige
Umwandlung und der [ij]-Wert des Polymeren betrug 0,84 dl/g.
Der nach der unter B beschriebenen Verfahrensweise erhaltene Latex, bei dem sich der Elastomergehalt des
Pfropfpolymeren auf 25 Prozent belief, wurde ohne weitere Verarbeitungsbehandlung koaguliert Lag der
Elastomergehalt in dem Pfropfpolymeren über 25 Prozent, so wurde der Latex in einem solchen
Mengenverhältnis mit einem nach der unter C beschriebenen Verfahrensweise erzeugten Harzlatex
Vergleichsbeispiel 3
Die in den Ausführungsbeispielen 1 und 2 erhaltenen Elastomeren wurden im Verhältnis 70 zu 30 gemischt
und die Mischung wurde in ähnlicher Weise wie unter B-I der Pfropfpolymerisation unterworfen, wobei eine
Masse erhalten wurde, die mit D-11 bezeichnet ist.
Aus jedem der Granulate D-I bis D-Il wurde auf
einer üblichen Schneckenspritzmaschine (Punktanschnitt, 0 1,2) bei einer Zylindertemperatur von 2400C
eine Platte der Abmessungen 110 χ 110 χ 3 mm hergestellt Diese Platten wurden hinsichtlich ihrer Schlagfestigkeit und Witterungsbeständigkeit geprüft, wobei die
in Tabelle 2 zusammengefaßten Resultate erhalten wurden. Die durch die Erfindung vermittelten Vorteile
gehen aus einem Vergleich der Prüfergebnisse für D-I mit denen für D-9, D-10 und D-11 hervor.
In der Spalte »Dynstat-Schlagzähigkeit« in Tabelle 2 bedeutet die Bezeichnung »längs«, daß die Schlageinwirkung auf den Probekörper rechtwinklig zur Fließrichtung des geschmolzenen Harzes erfolgte, während
unter dem Begriff »quer« die Schlagfestigkeitswerte erscheinen, die bei einer Schlageinwirkung parallel zur
Fließrichtung ermittelt wurden. Die Izod-Kerbschlagzähigkeit wurde an einem gespritzen Probekörper
gemessen. Die Witterungsbeständigkeit ist ausgedrückt in der jeweiligen Zeitspanne (Stunden), in der sich die
Dynstat-Schlagzähigkeit bei der Kurzbewitterungsprüfung in einem handelsüblichen Bewitterungsapparat auf
50 Prozent des ursprünglichen Werts verringerte.
| 15 | 74 | quer | 21 62 485 | Witterungs- | 16 | Refiexion | |
| 83 | 83 | beständigkeit, | und | ||||
| Tabelle 2 | 80 | 83 | (Stunden) | Farbänderung | Schweiß | ||
| 68 | 67 | Izod-Kerbschlag- | bei der Bewitte- | linie | |||
| 80 | zähigkeit | 800 | rungsprüfung | O | |||
| Dynstat-Schlagzähigkeit | 82 | cmkg/cm2 | 850 | O | |||
| cmkg/ :n2 | 77 | 750 | keine | O | |||
| D-I, | 84 | 15,3 | 800 | keine | O | ||
| D-2 | längs | kein Bruch | 17,4 | 750 | keine | O | |
| D-3 | 85 | 13,0 | >3000 | keine | O | ||
| D4 | 86 | 61 | 14,0 | 800 | keine | O | |
| D-5 | 75 | 51 | 12,5 | >3000 | keine | O | |
| D-6 | 83 | 81 | 35,0 | keine | |||
| D-7 | 84 | 65 | 18,0 | 600 | keine | X | |
| D-8 | 77 | 60-70 | 500 | O | |||
| 87 | 600 | keine | + | ||||
| kein Bruch | 9,4 | 50 | keine | O | |||
| Vergleichsproben: | 4,3 | keine | |||||
| D-9 | 5,1 | von gelblich | |||||
| D-IO | 27,0 | weiß bis | |||||
| D-Il | gelblich-braun | ||||||
| Handels | |||||||
| übliches | |||||||
| ABS-Harz | |||||||
Anm.: O = keine unregelmäBige Reflexion
+ = etwas unregelmäBige Reflexion X = stark unregelmäBige Reflexion
Claims (5)
1. Witterungsbestlndige und schlagfeste Harzmasse,
hergestellt durch Polymerisation von (b) 5 bis > 1900 Gewichtsteilen eines Monomergemisches von
(1') 90 bis 10 Gewichtsteilen einer aromatischen Vinylverbindung und (2') 10 bis 90 Gewichtsteilen
mindestens einer ungesättigten Verbindung der allgemeinen Formel CPh=CRX, in der R ein i<
> Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und X eine -CN- oder -COOR'-Gruppeist, worin R' eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt (wobei sich die Gesamtmenge von (V) und (2') auf
100 Gewichtsteile beläuft) in Gegenwart von (a) 100
Gewichtsteilen (Feststoffteilen) eines Latex eines Polymeren mit Teilchen mit einer Zentralschicht und
mindestens einer Außenschicht, die sich in der Zusammensetzung oder im Quellungsgrad oder aber
in der Zusammensetzung wie auch im Quellungsgrad 2» unterscheiden, und bestehend aus (1) 60 bis 99,9
Gewichtsteilen mindestens eines Acrylsäureesters, (2) 39,9 bis 0 Gewichtsteilen mindestens eines
Comonomeren aus der Gruppe von Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Acrylnitril, Methacrylni- 2 >
tril, Styrol, alpha-Methylstyrol und Acrylamid und (3)
0,1 bis 10 Gewichtsteüen eines vernetzenden Monomeren mit 2 oder mehr funktioneilen Gruppen,
das mit den Monomeren (1) und (2) copolymerisierbar ist, oder eines organischen Peroxids oder m
eines Gemisches beider Verbindungen (wobei sich die Gesamtmenge von (1), (2) und (3) auf 100
Gewichtsteile beläuft), dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenschichten dieser Teilchen einen höheren Elastizitätsmodul aufweisen als r>
die Zentralschicht, wobei die Zentralschicht von den 100 Gewichtsteüen (a) 90 bis 40 Gewichtsteile
enthält und einen Quellungsgrad von 7 bis 30 aufweist und wobei die Außenschichten von den 100
Gewichtsteüen (a) 10 bis 60 Gewichtsteile enthalten und einen Quellungsgrad von 7 bis 3 aufweisen.
2. Harzmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei mindestens einem der unter
(a) erwähnten Acrylsäureester um ein Alkylacrylat handelt, dessen Alkylgruppe 1 bis 8 Kohlenstoffato- <r>
me aufweist.
3. Harzmasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralschicht und die
Außenschichten der Teilchen in dem Latex des vernetzten Elastomeren die gleiche Monomerzu- w
sammensetzung (abgesehen vom vernetzenden Monomeren) aufweisen und der Quellungsgrad der
Zentralschicht höher ist als der der Außenschichten.
4. Harzmasse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in den 5">
Außenschichten der Teilchen des Latex einen höheren Anteil des vernetzenden Monomeren als in
der Zentralschicht enthält.
5. Verfahren zur Herstellung einer witterungsbeständigen und schlagfesten Harzmasse gemäß einem wi
der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch das Unterteilen eines Monomergemisches (a)
bestehend aus (1) 60 bis 99,9 Gewichtsteüen mindestens eines Acrylsäureesters, (2) 39,9 bis 0
Gewichtsteüen mindestens eines Comonomeren aus μ der Gruppe Methylmethacrylat, n-Butylmethacrylat,
Acrylnitril, Methacrylnitril, Styrol, alpha-Methylstyrol und Acrylamid und (3) 0,1 bis 10 Gewichtsteüen
eines vernetzenden Monomeren mit 2 oder mehr funktionellen Gruppen, das mit den Monomeren (1)
und (2) copolymerisierbar ist, oder eines organischen
Peroxids oder eines Gemisches des vernetzenden Monomeren und des organischen Peroxids (wobei
sich die Gesamtmenge von (1), (2) und (3) auf 100 Gewichtsteile beläuft) in einen ersten Anteil und
einen zweiten Anteil, wobei sich das Mengenverhältnis des ersten Anteils zum zweiten Anteil auf 90 bis
40 Gewichtsteile zu 10 bis 60 Gewichtsteüen beläuft;
die in einem wässerigen Medium in üblicher Weise vorgenommene Emulsionspolymerisation des ersten
Anteils; die Erzeugung eines Latex eines Polymeren mit einem Quellungsgrad von 30 bis 7; anschließende
Polymerisation des zweiten Anteils mit einem gleichen oder größeren Gehalt an Vernetzungsmittel
oder mit einem Vernetzungsmittel mit ausgeprägterer' Vernetzungsleistung in Gegenwart des
resultierenden Latex des ersten Anteils unter kontinuierlicher Zugabe des zweiten Anteils; die
Herstellung von Mehrschichten-Polymerlatexteilchen mit Außenschichten mit einem Quellungsgrad
von 7 bis 3; die in Gegenwart von 100 Gewichtsteilen (Feststoffteilen) des resultierenden Latex vorgenommene
Polymerisation von 10 bis 1900 Gewichtsteüen eines Monomergemisches (b) bestehend aus
(V) 90 bis 10 Gewichtsteüen einer aromatischen Vinylverbindung und (2') 10 bis 90 Gewichtsteüen
mindestens einer ungesättigten Verbindung der allgemeinen Formel CH2 = CRX, in der R ein
Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe und X eine - CN- oder - COOR'-Gruppe ist, worin R' eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt (wobei sich die Gesamtmenge von (V) und (21) auf
100 Gewichtsteile beläuft) in Gegenwart eines Radikalinitiators.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45113069A JPS5034592B1 (de) | 1970-12-18 | 1970-12-18 |
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- 1971-12-17 US US00209422A patent/US3830878A/en not_active Expired - Lifetime
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| 8263 | Opposition against grant of a patent | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |