DE2161848A1 - Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahlbehandlung und zum Aufbringen eines gegen Korrosion schützenden Metalls bei Metalloberflächen sowie zur Durchführung des Verfahrens geeignete Schleifmittelzusammensetzung - Google Patents
Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahlbehandlung und zum Aufbringen eines gegen Korrosion schützenden Metalls bei Metalloberflächen sowie zur Durchführung des Verfahrens geeignete SchleifmittelzusammensetzungInfo
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Description
J. C. Hompel's Skibsfarve-Fabrik A/S,
Lyngby / Dänemark
11 Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahlbehandlung
und zum Aufbringen eines gegen Korrosion Schützenden Metalls bei Metalloberflächen .sowie zur Durchführung des
Verfahrens geeignete Schleifmittelzusamniensetzung "
Prioritätr 14· Dezember 1970, Grossbritannien,
Anm.-Nr.: 59 328 / 70 (Provisional Specification)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahlbehändlung und zum
Aufbringen eines gegen Korrosion schützenden Metalls bei Metalloberflächen unter Verwendung eines Gemisches aus Schleifmittel
und Schutzmetall.
Es ist bereits ein zweistufiges Verahren bekannt, um Stahloberflächen
mit einem rostschützenden Zinküberzug zu versehen. In der ersten Stufe v/erden die Stahlbeile durch übliche Sandstrahlbehandlung
entzundert und in der zweiten Verfahrensstufe
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wird mittels einer v/eiteren Strahlbehandlung Zinkpulver gegen die gereinigten Stahloberflächen geschleuderte
Gemäss der in der GB-PS 1 041 620 beschriebenen Arbeitsweise ist
es auch möglich, Stahloberflächen gleichzeitig zu reinigen und mit einem korrosionsbeständigen Metall zu überziehen, indem man
Schleifmittelteilchen gegen die betreffenden Oberflächen schleudert, welche mit einem Schutzmetall, wie Zink, überzogen sind.
k Bei diesem bekannten Verfahren erfolgt das Überziehen der Schleifmittelteilchen mit dem Zink dadurch, dass man das Schleifmittel
und Zinkpulver gut miteinander vermischt.
Es wurde nunmehr gefunden, dass sich ein Verfahren der vorstehend
gekennzeichneten Art wesentlich dadurch verbessern lässt, dass man das Schutzmetall mittels eines Bindemittels mit den Schleif™
. mittelkörnern haftend verbindet. Auf diese Weise lassen sich die
nachstehenden wesentlichen technischen Vorteile erzielen :
^ a) Die Schleifmittelkörner können höhere Konzentrationen an dem
Schutzmetall aufnehmen;
b) es können auch andere Schutzmetalle ausser Zink verwendet werden
und ausserdem können die Schleifmittelkörnchen auch noch andere Zusatzstoffe sowie Mischungen von Zusatzstoffen und
Schutzmetall aufnehmen;
c) das Schutzmetall lässt sich in der verschiedensten Art und Weise auf den Schleifmittelkörnern verteilen, so dass für
einen gegebenen Zweck der höchste Wirkungsgrad einreicht werden kann. Beispielsweise kanu das Schutzmetall auf der äiusse-
;J ?■ J '7/1032 BAD ORIGINAL
reu Oberfläche des* Bindemitteis angereichert Bein, oder es
kann sich in der Bindemittelschicht selbst befinden, oder man
kann einen aus mehreren Schichten bestehenden Aufbau bzw.
einen Aufbau in Art eines "Sandwiches" anwenden.
d) Das Schleifmittel lässt sich schneller herstellen, und man
erzielt eine gleichförmigere Zusammensetzung.
e) Infolge der besseren Haftung des Schutzmetalls an den Schleifmittelkörnern
wird die Gefahr der Staubbildung und die Menge des Staubes während der Strahlbehandlung herabgesetzt.
f) Die Menge des von dem Schleifmittel aufgenommenen Schutzmetalls
"lässt sich mittels der Menge und/oder der Art des Bindemittels für jeden gewünschten Zweck leicht einstellen.
g) Mit der gleichen Menge an Schutzmetall wird ein besserer Korrosionsschutz erzielt.
h) Auch bei langer dauernder Strahlbehändlung wird die Schutzwirkung
in geringerem Ausinass herabgesetzt.
i) Für das anschliessende Aufbringen eines Anstriches werden ■
bessere Vorbedingungen geschaffen, d.h., die strahlbehandelte Metalloberfläche zeigt eine bessere Eignung als Anstrichträger. ·
Das erfindungsgemässe Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahlbehandlung und zum Aufbringen eines gegen Korrosion
schützenden Metalls bei Metalloberflächen unter Verwendung eines Gemisches aus Schleifmittel und Schutzmetall ist dem-
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gemäss dadurch gekennzeiöhnet, dass man ein Schleifmittel verwendet,
bei dem das Schutzmetall mittels eines Bindemittels mit den Schleifrnittelkörnern haftend verbunden ist.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden demgemäss die das
Bindemittel und ein Scliutzmetall aufweisenden Schleifmittelkörner
gegen die betreffenden Metalloberflächen gestrahlt oder geschleudert. Im Rahmen der Erfindung werden demgemäss die Ausdrücke
"Strahlbehandlung" bzw. "Schleudern" im weitesten Sinne . verstanden, ursd es zählt darunter jede Behandlung, mittels deren'
die Pchleifmittelkörner gegen die zu schützenden Metalloberflächen
geschleudert v/erden. Hierfür kann jede geeignete Vorrichtung bzw. jede geeignete Massnahme angewendet werden, beispielsweise
ein Schleuderradsystem oder eine andere mechanische Vorrichtung, welche sich zum Schleudern der Schleifmittelkörnchen
gegen die zu behandelnden Metalloberflächen eignet, und ferner kommen dafür Luftstrahlen oder Gasstrahlen und/oder Plüssigkeitsströme
in Betracht. Von besonderer Bedeutung ist im Rahmen des erfindungsgemässen Verfahrens die Methode des sogenannten
Nass-Strahlens, beispielsweise des Naßsand-Strahlens, wobei ein Wassersprühstrahl dazu verwendet wird, um den durch den Zerfall
der Schleifmittelkörner erzeugten Staub zu entfernen ο Ohne die
erfindungsgemäss bei einer solchen Strahlbehandlung gleichzeitig
erzielte Korrosionsschutzwirkung ist diese Methode des Nass-Strahlens in der Praxis von geringem Interesse, weil die während
der Strahlbehandlung entstehende feuchte Atmosphäre gleichzeitig die Korrosionsanfälligkeit der behandelten Metalloberflächen orhöht.,
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Bei dem erfindungsgemässen Verfahren können Schleifmittelkörner
der üblichen Art oder in spezieller Weise zusammengesetzte Schleifmittel verwendet werden. Beispiele für typische Schleifmittel
sind die folgenden: Metallische Schleifmittel, wie Drahtabschnitte, Gusseisenschrot und -kies sowie Stahlschrot und
-kies; ferner oxidische Schleifmittel synthetischer oder natürlich vorkommender Art, wie Aluminiumoxid und Zirkonoxid; kieselsäurehaltige
Schleifmittel, beispielsweise Sand, Glasschrot und -pulver sowie Flint; Konglomerate oder Schlacken, wie Mineralschlacke
oder Kupferschlacke. Die Schleifmittelkörner können beliebig
geformte Oberflächen haben, beispielsweise kann es sich um glatte , kantige, poröse oder geriefte Oberflächen handeln.
Die Auswahl eines geeigneten Schleifmittels für einen bestimmten Zweck hängt von den verschiedensten Überlegungen ab, beispielsweise
von der leichten Zugänglichkeit des Schleifmittels,. von seinen Kosten, seiner Farbe und insbesondere seiner Schleifwirkung,
die unter anderem von der Härte oder Zähigkeit des betreffenden Materials, der Grosse, der Form, der chemischen Zusammensetzung
und dem spezifischen Gewicht abhängte
Bei den erfindungsgemäss zu behandelnden Metalloberflächen han delt es sich im wesentlichen um Oberflächen von Konstruktionsoder Bauelementen aus Eisen oder Stahl, wie Stahlplatten, sowie
um Schweissnähte und Gußstücke aus Gusseisen. Selbstverständlich
bietet das erfindungsgemässe Verfahren aber auch Vorteile bei der
Anwendung auf Oberflächen anderer Metallgegenstände, die gegen Korrosion geschützt werden müssen·
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zeugte Schicht des Schutzmetalls auf der zu schützenden Metalloberfläche
nicht kontinuierlich ist, wird vorzugsweise ein Schutzmetall verwendet, welches auch über einen gewissen Abstand
hinweg noch eine Korrosionsschutzwirkung ausübt, wie beispielsweise Zink, Aluminium, Cadmium, Magnesium oder Blei. Selbstverständlich
können aber auch andere Metalle oder Metallegierungen verwendet werden, beispielsweise Zinn oder Mangan. Als Schutzmetall
eignen sich insbesondere Legierungen aus Zinn und Zink, aus Kupfer und Zink sowie das bekannte Wood'sehe Metall, welches
h . aus 25 Teilen Blei, 12,5 Teilen Cadmium, 50 Teilen Wismut' und
12,5 Teilen Zinn besteht.
Im Hinblick auf seine Preiswürdigkeit, die gute Schutzwirkung
und die geringe Gefahr bezüglich Gesundheitsschädigungen wird im Bahmen der Erfindung Zink als Schutzmetall besonders bevorzugt,
und daher wird die Erfindung nachstehend unter Verwendung dieses bevorzugten Metalles näher erläuterte
Die Menge des Bindemittels, welche in Kombination mit den
W Schleifmittelkörnern und dem Schutzmetall verwendet werden muss, beträgt üblicherweise 1 Gewichtsprozent oder weniger, bezogen
auf das Gesamtgewicht des Schleifmittels. In einigen Fällen werden gute Ergebnisee auch schon mit einem Bindemittelanteil
von 0,1 Gewichtsprozent erzielt, und die maximale Menge des Bin-
Tatsache, demittels ergibt sich gewöhnlich aus der/dass dann die Schlöifmittelteilchen
zusammenzukleben beginnen» Im Rahmen der Erfindung können eine Vielzahl 3er verschiedensten Bindemittel verwendet
werden, und die einzige Bedingung, welche beachtet werden miißs,
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"besteht darin, dass das. Bindemittel an den Schleifmittelkörnchen
haften muss und auch eine Haftwirkung in bezug auf das Schutzmetall aufweisen muss, so dass letzteres in stärkerem Ausrnass
an die Schleifmittelkörner gebunden wird^ als wenn kein Bindemittel
mitverwendet wird. Ausserdem soll das Bindemittel praktisch nicht verdampf bar sein, und es soll die korrosionsrnindernden
oder korrosionsverhindernden Wirkungen des Schutzmetalls nicht
wesentlich beeinträchtigen- Ausserdem ist es für eine gute Bindemittelwirkung
im Rahmen der Erfindung wünschenswert, dass dieses gute Benetaungseigenschaften und gute Eindringungseigenschaften
in bezug auf die Schleifmittelkörner aufweist, auch bei höheren Temperaturen stabil ist, eine niedrige Toxizität aufweist,
selbst wenn es bei höheren Temperaturen angewendet wird, und gegenüber dem schädigenden Einfluss von Wasser und alkalischen
Substanzen eine ausreichende Widerstandsfähigkeit zeigt. Darüber hinaus hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das
betreffende Bindemittel nicht zu spröde isto
Es wurde vorstehend bereits darauf hingewiesen, dass die Bindemittel
unter einer Vielzahl der verschiedensten Typen ausgewählt werden könnenο Beispielsweise kann es sich um unter dem Einfluss
von Sauerstoff trocknende Bindemittel handeln, wie Alkydharze, Lacke; trocknende Öle, Standöl, Phenolharze, mit Styrol modifizierte
Alkydharze und Epoxyesterharze. Ausserdem kommen physikalisch
trocknende Bindemittel in Betracht, wie Chlorkautschuk (mit oder ohne Weichmacherzusatz), Phenoxyharze, Zyklokautschuk,
Epoxyharze, Polyamidharze, Acrylharze, Isobutylenharze und Adduktharze aus Aminen und Epoxyverbindungen. Ausserdem können
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im Rahmen der Erfindung reaktiv trocknende Bindemittel eingesetzt werden, wie mittels Polyamiden gehärtete Epoxyharze, mittels Aminen gehärtete Epoxyharze, Natriumsilikat und Äthylsilikat.
Auch nichttrocknende Bindemittel, wie Weichmacher, Teer, Bitumen, oberflächenaktive Verbindungen von der Art der Silikonöle
und Lecithin, ferner Wachs sowie Pflanzenöle und Mineralöle
als Rohprodukte bzw ο als raffinierte Produkte kommen in Betracht.
Im allgemeinen sind weiche Bindemittel im Rahmen der Erfindung,
geeigneter als harte Bindemittel, und bezüglich des chemischen Aufbaues kann darauf hingewiesen werden, dass eine grosse Anzahl
der gut geeigneten Bindemittel eine Epoxygruppe im Molekül enthaltene Von besonderem Interesse als Bindemittel ist die Verbindung
Dibutylphthalat.
Besonders überraschend ist die Tatsache, dass bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens bei Einsatz . der. gleichen Menge
an Schutzmetall, wie beispielsweise Zink, eine wesentliche Verbesserung bezüglich der Korrosionsschutzwirkung erzielt wird
im Vergleich zu bekannten Massnahmen, bei denen Schleifmittel ohne ein Bindemittel eingesetzt werden» Um zu überprüfen,
ob diese besondere Wirkung darauf beruht, dass die Teilchen des SchutzmetalleB, beispielsweise die Zinkteilchen, mittels eines
Bindemittels an die Schleifmittelkörner gebunden sind, wurde ein Versuch mit einer behandelten Stahloberfläche durchgeführt
und anschliessend wurde die Stahloberfläche mit einem heissen Lösungsmittel abgewaschen, um jegliche Reste des Bindemittels
zu entfernen. Diese Massnahme hatte jedoch keinen Einfluss auf
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die Korrosionsschutzwirkung, und daraus muss geschlossen werden, dass die Haftung des Zinks auf der Stahloberfläche auf einer
direkten Metall-Metall-Bindung beruht und nicht etwa unter dem Einfluss des verwendeten Bindemittels zustande gekommen ist.
Durch die Anwendung eines Bindemittels ergeben sich ganz neue Möglichkeiten im Vergleich zu den bekannten Verfahren. Beispielsweise
lässt sich die Menge an Schutzmetall bis praktisch zu jedem beliebigen und gewünschten Wert steigern, und ausserdem kann
auch die Verteilung des Schutzmetalles auf den Schleifmittelkörnern
in einer besonderen Weise erfolgen»
Beispielsweise hat sich gezeigt, dass die Korrosionsschutzwir-,
kung mit der Menge an aufgebrachtem Schutzmetall ansteigt. Pur Zink als Schutzmetall verläuft diese Steigerung bis zu einem
Anteil von 30 bis 40 Gewichtsprozent auf Sand als Schleifmittel praktisch proportional« Wenn man grössere Zinkmengen in Kombina-.tion
mit Schleifmitteln von hohem spezifischem Gewicht verwendet, dann lässt sich die Korrosionsschutzwirkung bei dem erfindungsgemässen
Verfahren bei Stahloberflächen auch unter atmosphärischen Witterungsbedingungen bis auf mehrere Monate verlängern.
Von besonderer Bedeutung ist jedoch auch die Tatsache, dass schon sehr geringe Zinkmengen bei Anwendung des erfindungsgemässen
Verfahrens eine überraschend gute Korrosionsschutzwirkung ermöglichen. ' '
Weiterhin hat sich gezeigt, dass bei Zinkmengen von mehr als . 3 Gewichtsprozent bessere Ergebnisse bei Verwendung von sehr
feinem Zinkßtaub im Vergleich zu Zinkflocken und gröberem Zink-
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- ίο -
pulver erzielt werden« Bei niedrigeren Zinkkonzentrationen wird jedoch bezüglich der Anwendungsform des Zinks kein nennenswerter
Unterschied mehr festgestellt.
Eine Ausführungsform von besonderen Interesse bei dem erfindungsgemässen
Verfahren besteht darin, dass es möglich ist, eine Mischung aus dem Schutzmetall und einem Zusatzstoff in feinverteiltem
Zustand mit den Schleifmittelteilchen zu kombinieren, wobei dieser Zusatzstoff die Eignung der betreffenden Metalloberfläche
als Anstrichträger fördert. Es handelt sich dabei um Komponenten, welche die Haftung zwischen der behandelten Metalloberfläche
und dem Grundieranstrich oder einem anderen Färb-anstrieb,
erhöhen, der im Anschluss an die Strahlbehandlung aufgebracht
wird ο Ein Beispiel für eine solche, die Eignung der
Metalloberfläche als Anstrichträger fördernde Komponente ist Zinkoxid. Im Gegensatz zu dem Verhalten, das man eigentlich erwarten
müsste, hat sich gezeigt, dass Mischungen aus 50 Prozent Zink und 50 Prozent Zinkoxid nicht nur die Anstreichbarkeit der
behandelten Metalloberflächen verbessern, sondern ausserdem noch eine ausgezeichnete Korrosionsschutzwirkung zeigen. Bei den üblichen
Verfahren zum Aufbringen von zinkhaltigen Grundieranstrichen auf gereinigte Stahloberflächen ist bisher angenommen,
worden, dass die Zinkteilchen in einer solchen Konzentration in dem Anstrichmittel vorliegen müssen, dass sie nach der Anwendung
miteinander in Berührung stehen. Wie die gute Korrosionsschutzwirkung
von Mischungen aus Zink und Zinkoxid bestätigt, ist es jedoch bei dem erfindungsgemässen Verfahren nicht erforderlich,
dass ein solcher direkter Kontakt zwischen den Zink-
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■teilchen, besteht« Die Yerbesserung der Eignung von Metalloberflächen
als Anstrichträger bei Anwendung iron Mischungen aus
Zinkoxid und Zink: im erfindungsgemässen Verfahren ist von besonderem
praktischem Interesse« Es muss jedoch im gegebenen Zusammenhang
darauf hingewiesen werden, dass sich erfindungsgemäss behandelte Metalloberflächen auch dann gut für einen nachfolgenden
Anstrich eignen, wenn eine solche Zusatzkomponente nicht mitverwendet wird, da bereits durch die Strahlbehandlung den
Metalloberflächen die erforderliche Rauhigkeit verliehen wird. Wenn man hingegen übliche zinkhaltige Grundieranstriche auf eine
strahlbehandelte Stahloberfläche aufbringt, so wird dadurch eine Glättung der Oberfläche bewirkt«
Die Erfindung betrifft auch Schleifmittelzusammensetzungen, welche sich zur Durchführung des vorstehend gekennzeichneten
Verfahrens eignen, und die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie mindestens zum Teil aus Schleifmittelkörnern bestehen, an denen
ein Schutzmetall mittels eines Bindemittels haftend gebunden vorliegt.
Derartige Sehleifmittelzusammensetzungen können auf die verschiedenste
Art und Weise hergestellt werden, und auch in dieser Beziehung bietet die Mitverwendung eines Bindemittels beträchtliche
Vorteile.
Ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Sehleifmittelzusammensetzungen
besteht darin, auf die Schleifmittelkörner eine Mischung aus dem Schutzmetall und Bindemittel aufbringen,
wobei diese Mischung üblicherweise in Form einer
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Dispersion des feinverteilten Metalls in dem flüssigen Bindemittel
vorliegt. Das Bindemittel "kann dabei schon an sich eine Flüssigkeit sein, oder es kann durch Erhitzen, beispielsweise
wenn es sich um ein thermoplastisches Material handelt, oder durch Auflösen in einem geeigneten lösungsmittel, in den flüssigen
Zustand überführt werden. Viele im Handel erhältliche Bindemittel liegen bereits in Form solcher Lösungen vor. Die Mischung
aus der Dispersion des Schutzmetalles in dem Bindemittel und den Schleifmittelkörnern wird dann beispielsweise in einer Trommel'
|l - rotierend in Bewegung gehalten oder in anderer Weise gut durchmischt,
beispielsweise durch Schütteln oder Vibrieren, bis sich die Dispersion gleichmässig auf der Oberfläche der Schleifmittelkörner
verteilt hat. Falls man eine Lösung des Bindemittels verwendet, kann auch das Lösungsmittel während des Rotierens oder
Bonstigen Inbewegunghaltens der Mischung aus dieser verdampft werden, indem man beispielsweise Heissluft durch die Mischung
leitet.
Eine andere Möglichkeit zur Herstellung der erfindungsgemässen
™ Schleifmittelzusammensetzungen besteht darin, zunächst das Bindemittel
und dann erst das Schutzmetall auf die Schleifmittelkörner aufzubringen. Bei dieser Ausführungsform verteilt man
zunächst das Bindemittel gleichmässig auf der Körneroberfläche und bringt anschliessend das Schutzmetall auft beispielsweise in
Form eines feinteiligen Pulvers, welches sich dann auf der äusseren
Oberfläche des Bindemittelüberzuges anreichert. Diese Anreicherung
des Schutzmetalles auf der äusseren Oberfläche des Bindemittelüberzuges lässt sich dadurch besonders fördern,
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dass man das Bindemittel vor Zusetzen des Metalls eine höhere Viskosität annehmen lässt. Wenn es sich beispielsweise um ein
thermoplastisches Material handelt, so kann man das Bindemittel "bei erhöhter Temperatur auf die Schleifmittelkörner aufbringen,
und man lässt es dann vor dem Zusatz der Teilchen aus dem Schutzmetall auf beispielsweise Zimmertemperatur abkühlen. Hierdurch
erhält man eine Schleifmittelzusammensetzung, bei der das Schutzmetall in signifikanter Weise auf der äusseren Oberfläche des
Bindemittelüberzuges angereichert ist.
Derartige Schleifmittelzusammensetzungen mit einer hohen Konzentration
des Schutzmetalles auf der äusseren Bindemitteloberfläche sind deshalb von besonderem Interesse, weil bei ihrer Anwendung
hohe Korrosionsschutzwirkungen erzielt werden. Insbesondere ergeben sich bei dieser Ausführungsform Vorteile, wenn das betreffende
Schleifmittel nur einmal verwendet wird, wie es bei Sand und Kupferschlacke der Pail ist. Daher ist es bei Anwendung solcher
Schleifmittel vorzuziehen, dass das Schutzmetall in der angegebenen Weise auf der äusseren Oberfläche des Bindemittelüberzuges
angereichert ist.
Eine weitere praktisch interessante Ausführungsform besteht
darin, das Schutzmetall nur auf einer Seite jedes Schleifmittelkörnchens anzureichern ο Wenn beispielsweise Sand als Schleifmittel
und Zink als Schutzmetall eingesetzt werden, dann neigen die einzelnen Sandteilchen, bei denen das Zink nur auf einer Seite
angereichert ist, infolge des Unterschiedes im spezifischen Gewicht zwischen Zink (höheres spezifisches Gewicht) und Sand
(niedrigeres spezifisches Gewicht) dazu, daßs eich die Sand-
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-H-
teilchen unmittelbar vor dem Auftreffen auf die zu behandelnde
Oberfläche derart ausrichten, dass die an Zink angereicherte Seite zu der Metalloberfläche hin gerichtet ist» Auf diese Weise
besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein grosser Anteil des auf den Sandteilchen vorhandenen Zinks auch in die behandelte
Oberfläche eindringt und demgemäss ist weniger Zink erforderlich, um die gewünschte Korrosionsschutzwirkung zu erzielen
als wenn die gleiche Zinkmenge ganz gleiehmässig über die Oberfläche
der Schleifmittelkörnchen verteilt ist.
Schleifmittelzusammensetzungen gemäss der Erfindung, bei denen
das Schutzmetall nur auf einer Seite jedes Schleifmittelteilchens angereichert ist, können in der verschiedensten Weise hergestellt
werden. Eine Ausführungsform besteht darin, dass man eine Mischung
aus dem Schutzmetall und dem Bindemittel auf ein Bett aus den Schleifmittelteilchen aufsprüht, welches sich relativ zu der
Sprührichtung fortbewegte Es kann sich bei diesem Bett beispielsweise
um eine dünne Schicht der Schleifmittelteilchen auf einem k Förder- oder Transportband handeln, oder dieses aus Schleifmittelkörnern
bestehende Bett kann durch einen Vorhang aus fallenden Teilchen gebildet werden. Die Mischung aus Schutzmetall und
Bindemittel wird dann nur von einer Richtung auf diesen Vorhang . aufgesprüht.
Sehr gute Ergebnisse werden auch mittels einer Arbeitsweise erzielt,
bei der man zunächst einen Bindemittelüberzug auf die Schleifmittelteilchen aufbringt, dann eine Schicht aus dem
Schutzmetall oder aus einem schützenden Pigment oder aus einer
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die Eignung der Metalloberfläche als Anstrichträger fördernden Komponente, beispielsweise aus Zinkoxid, Graphit oder Asbestin,
anschliessend wieder eine Bindemittelschicht, dann eine weitere Schicht aus dem Schutzmetall oder die Eignung der Metalloberfläche
als Anstrichträger fördernde Komponente und in diesem Wechsel
weiter fortfährt, wobei die. äusserste bzw., letzte Schicht aus dem betreffenden Schutzmetall besteht« Auf diese Weise lassen
sich die unterschiedlichsten Kombinationen und Zusatzschichten in Form eines Aufbaues aus Mehrfachschichten oder in Form eines
Sandwich-Aufbaues erzeugen, was den Vorteil bietet, dass unter anderem
grosse Mengen an dem Schutzmetall oder zusätzlichen Komponenten auf die Schleifmittelkörnchen aufgebracht werden können.
Bei einem solchen Mehrfachaufbau soll, worauf vorstehend schon
'hingewiesen worden ist, die äusserste Schicht aus dem betreffenden
Schutzmetall bestehen.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann mittels der üblichen Vorrichtungen
oder Geräte für eine Strahlbehandlung durchgeführt werden, wobei ein nur einmal verwendbares Schleifmittel eingesetzt
werden kann, welches also nach Durchführung der Blas-.behandlung
nicht erneut verwendet wird, oder aber auch ein mehrfach verwendbares Schleifmittel zur Anwendung kommen kann» Jede
Schleifmittelart kann bei dem erfindungsgemässen Verfahren praktisch
vollständig aus Schleifmittelkörnern bestehen, die praktisch alle unter Verwendung des Bindemittels mit dem Schutzmetall
haftend verbunden sind, oder es kann eine Mischung aus solchen Schleifmittelkörnern und aus Schleifmittelkörnern ohne
Metall oder Bindemittel verwendet werden. Überraschenderweise
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— 1 D —
hat sich nämlich gezeigt, dass in den meisten Fällen praktisch kein Unterschied bezüglich der erzielten Korrosionsschutzwirkung
bei einer vorbestimmten Zinkmenge besteht, unabhängig davon, ob diese Zinkmenge auf alle Schleifmittelkörner verteilt ist oder
ob eine Mischung aus unbehandelten Schleifmittelkörnern und Schleifmittelkörnern mit einem hohen Zinkgehalt verwendet wird,
wobei im letzteren Fall die Zinkmenge so gewählt ist, dass der mittlere Zinkgehalt der Gesamtmischung der gleiche ist wie bei
den insgesamt behandelten Schleifmittelkörnern. Wenn man bei-Bpielsweise
die Blasbehandlung unter Verwendung einer Mischung aus 50 Teilen unbehandeltem Sand und 50 Teilen Sand mit einem
Zinkgehalt von 30 Prozent durchführt, so erzielt man praktisch die gleiche Korrosionsschutzwirkung/ als wenn man für die Blasbehandlung
einen Sand verwendet, auf den mittels eines Bindemittels 15 Prozent Zink aufgebracht worden ist. Hierdurch ergeben sich sehr interessante Möglichkeiten für den Versand der
erfindungsgemässen Schleifmittelzusammensetzungen, da dann
Schleifmittel mit einer hohen Konzentration an dein Schutzmetall
versandt werden körinen, die erst vom Endverbraucher in entsprechender
Weise mit einem Schleifmittel ohne Gehalt an Bindemittel und Schutzmetall verdünnt werden. ,'
Falls das erfindungsgemäsee Verfahren unter Verwendung von
Schleifmitteln durchgeführt wird, die mehr als einmal verwendet werden, beispielsweise unter Verwendung von Stahlsarid, Stahlkies
oder Stahlschrot, wobei es sich um eine der bedeutungsvollsten Ausführungsformeu der Erfindung handeln dürfte, kann
die Konzentration an dem Schutzmetall im Verlauf der Blasbehand-
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lung wegen des unvermeidlichen Verlustes des Schutzmetalles infolge
der Haftung an den zu behandelnden Oberflächen und eines Zerfalls der Schleifmittelkörner zu niedrig werden. In diesem
Fall kann man den erforderlichen Gehalt an dem Schutzmetall entsprechend neu einstellen, indem man noch nicht gebrauchtes
Schleifmittel'mit einem Gehalt an Schutzmetall zusetzt, wobei die Menge an frischem Schleifmittel und die Konzentration des
Schutzmetalles auf den Schleifmittelkörnern zweckmässig so gewählt
werden, dass der Verlust an Schutzmetall kontinuierlich ausgeglichen wird und damit ständig die gewünschte Korrosionsschutzwirkung
erzielt wird. Eine andere Möglichkeit zum Ausgleich des Verlustes an Schutzmetall, insbesondere wenn der Verbrauch
, an dem Schleifmittel selbst gering ist, wie beispielsweise im j Pall von Stahlsand, besteht darin, frisches Bindemittel und
; neues Schutzmetall zu dem "im Kreislauf geführten Schleifmittel
zuzusetzen und damit eine neue Schicht aus Schutzmetall auf die Schleifmittelkörner aufzubringen.
Eine weitere Möglichkeit zur Aufrechterhaltung der gewünschten
Korrosionsschutzwirkung bei Anwendung eines im Kreislauf geführten Schleifmittels besteht darin, das Schutzmetall in solchen
Mengen und auf eine solche Weise aufzubringen, dass die auf die zu behandelnden Metalloberflächen aufgebrachte Menge des Schutzmetalles
während der gesamten Lebensdauer des Schleifmittels praktisch konstant bleibt. Beispielsweise kann man mehrere
Schichten des Schutzmetalles auf die Schleifmittelkörner aufbringen und/oder hohe Mengen an Bindemittel einsetzen, beispielsweise
etwa 1 Gewichtsprozent oder darüber, bezogen auf
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die gesamte Schleifmittelzusammensetzung. Verglichen mit Schleifmitteln
mit geringerem Bindemittelanteil können zwar derartige
ι*
Schleifmittel zunächst eine niedrigere Korrosionsschutzwirkung zeigen, doch bleibt diese während praktisch der gesamten Einsatzdauer
des Schleifmittels unverändert.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren üben die Schleifmittel
bezüglich der behandelten Metalloberflächen praktisch die gleiche- Entzunderungswirkung oder Reinigungswirkung aus wie nicht
mit Bindemittel und Schutzmetall überzogene Teilchen. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kommt jedoch durch das Schutzmetali
zur gleichen Zeit wie die Sohleifmittelteilchen mit den zu behandelnden
Metalloberflächen in Berührung und schlägt sich dabei auf der gereinigten Oberfläche nieder. Ein Nachteil bei der
üblichen Strahlreinigung von Stahloberflächen besteht darin, dass die frisch gereinigte Oberfläche hoch aktiv ist und sofort
mit der Luftfeuchtigkeit und anderen korrodierend wirkenden Komponenten der Atmosphäre reagiert, in welcher die Blasbehandlung
durchgeführt wird. Durch Aufbringen eines Grundieranstrichs kann zwar das Fortschreiten einer solchen Korrosion verhindert
werden, aber es hat immer schon eine gewisse, wenn auch äusserlich
nicht sichtbare, Korrosion in dem Zeitintervall zwischen der Strahlbehandlung und dem Aufbringen des Grundieranstriches
stattgefunden. Im Gegensatz hierzu ermöglicht das erfindungsgemässe Verfahren^ das Auftreten jeglicher Korrosionserscheinun-
zu verhindern,
gen/weil praktisch keine messbare Zeit zwischen der Strahlbehandlung
und dem Niederschlagen des Schutzmetalls verstreicht. Infolge der innigen Berührung zwischen dem Schutzmetall und der
209827/1032 j,
behandelten Oberfläche "ist auch für eine ausreichende KorrosionsBchutzwirkung
eine geringere Menge des Schutzmetalles erforderlich, und dadurch ergeben sich geringere Geschwindigkeitsminderungen beim Schneiden und beim Schweissen der Metalloberflächen
sowie eine höhere Qualität bezüglich der Schweissnähte und eine geringere Bildung giftiger Dämpfe während des Abbrennens,
des Schneidens und des Schweissens im Vergleich zur Anwendung üblicher Grundiervoranstriche«
j Darüber hinaus bietet das erfindungsgemässe Verfahren auch Vorteile
beim Reinigen von alten Stahlkonstruktionen, insbesondere, wenn diese der Einwirkung des Meeresklimas ausgesetzt waren und
tiefe Rosttaschen zeigen, welche üblicherweise zerfliessliche
Bisensalze enthalten, wie Chloride und Sulfate. Mittels des er-
■ findungsgemässen Verfahrens werden die schädlichen Wirkungen
solcher Salze neutralisiert. Die günstige Wirkung des Schutzmetalles kann in manchen Fällen auch nach dadurch verstärkt
werden, dass man zusätzlich auf die Schleifmittelkörner Katalysatoren oder andere Zusatzstoffe aufbringt, welche mit dem
Schutzmetall zusammenwirken.
Obwohl bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens eine
bessere Korrosionsschutzwirkung erzielt wird, lässt eich äusserlich
kein Unterschied zwischen einer in bekannter Weise gereinig-,ten Metalloberfläche und einer erfindungsgemäss gereinigten Oberfläche
feststellen, obwohl bei einer in üblicher Weise gereinigten Metalloberfläche bereits eine Korrosion stattgefunden haben
kann. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass üblicherweise
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eine gewisse Zeit verstreicht, bevor ein Korrosionsangriff auch äusserlich in Erscheinung tritt. Aus diesem Grund kann es
zweckmässig sein, den im erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten
Schleifmittelkörnern einen Indikator zuzusetzen, beispielsweise eine Indikatorverbindung, so dass sich eine erfindungsgemäss
gereinigte Oberfläche auch äusserlich leicht von einer in üblicher Weise gereinigten Metalloberfläche unterscheiden
lässt ο Als eine solche Indikatorverbindung kann beispiels-
·; weise ein Pigment mit hoher Farbkraft eingesetzt werden, wel- ·
^ ' ches mittels des Bindemittels gleichfalls fest haftend an die
Schleifmittelkörner gebunden ist.
; Die Erfindung wird durch die.nachstehenden Beispiele näher erläutert.
In diesen Beispielen werden verschiedene Vorrichtungen für die Strahlbehandlung verwendet, nämlich
Vorrichtung 1 :
ein mit Rezirkulation arbeitendes Saugsystem kleiner Abmessung
(Hersteller:Clementine USA).
Vorrichtung 2 :
ein Saugsystem grösserer Abmessungen (Hersteller'-Guyson Industrial
Equipment Ltd., England).
Vorrichtung 5 t
ein Schleudersystem (Hersteller,"Firma Vogel & Schemman AG, BRD»)
Die Prüfung der strahlbehandelten Bleche erfolgt gemäss der ASTM-Norm
B 117-64 (Salzsprühtest bei 35°C) und bezüglich der Rostbildung
gemäss der ASTM-Norm D 610-68 . Die Rostbewertungs-
209827/1032
zahlen haben dabei die folgende Bedeutung
| 10 = | 0 | % | $> | Rost |
| 9 = | 0, | 03 | Io | Il |
| 8 = | 0, | 1 | fo | Il |
| 6 = | 1 | It | ||
| 4 = | 10 | si | Il | |
| 2 = | 33 | It | ||
| 1 = | 50 | 11 | ||
| 0 = | 100 | 11 | ||
Für die Durchführung der Ausführungsbeispiele werden die nachstehenden
Substanzen verwendet :
Methylisobutylketon, abgekürzt als MIBKo Äthylenglykolmonoäthyläther, abgekürzt als Ox«
Hochfeiner Zinkstaub (Hersteller;.Morris Ashby, England)
Zink in Flockenform in Form einer Paste mit einem Zinkgehalt
von 83 Prozent (Hersteller; Eckart Werke, BRD)
Wood'schqs Metall (Hersteller; Eckart Werke, BRD)
Magnesium (Hersteller;Eckart Werke,. BRD)
Sand mit einer Teilchengrösse von 0,5 bis 1,5 mm
(Hersteller; Oo Poulsen, Dänemark)
Epoxyharz A (Epoxyd-Äquivalent 175 bis 210) Epoxyharz B (Epoxyd-Äquivalent 225 bis 290)
Epoxyharz C (Epoxyd-Äquivalent 450 bis 525)
Epoxyharz C in Form eines Sols (Lösung von 50 g Epoxyharz C
in 25 g Xylol und 25 g MIBK)0
Zinkoxid (Hersteller:Firma Ranaes Bruk, Schweden).
Epoxyester-50 Prozent, hergestellt durch Veresterung der Epoxydgruppen
und Hydroxylgruppen eines Epoxyharzes mit Fettsäuren trocknender Öle. Gehalt an Fettsäure:
bis 40 Prozent. Angewendet in Form einer 50gewichtsprozentigen
Lösung in Xylol.
209827/1032
Polymer D (Polymerisat aus Acrylsäure und Methacrylsäure mit
einer Viskosität von 1200 bis 1900 cP bei 125°C, angewendet in Form einer Lösung in Methyläthylketon
mit einem Peststoffgehalt von 35 Prozent)
Chlorkautschuk (chlorierter Naturkautschuk) mit einem Chlorgehalt
von etwa 76 Prozent. Viskosität: 20 cP bei 25°C, angewendet in Form einer Lösung in Toluol mit
einem Peststoffgehalt von 20 Prozent.
Chloriertes Paraffin mit einem Chlorgehalt von etwa 50 Prozent, Viskosität: etwa 20 000 cP bei 200C.
^ Hochsiedendes Antracenöl (Hersteller: Firma Superfos, Dänemark)
Sojalecithin (Hersteller: Dansk Sojakagefabrik, Dänemark)
Graphit (Hersteller: L.Struve, BRD)
Kupferschlacke mit einer Teilchengrösse von 0,5 bis 3,5 mm
(Hersteller: Firma Melchemie, Niederlande)
Korund (Hersteller: Dynamit Nobel AG, BRD)
Drahtabschnitte mit einer Länge von 0,6 mm
Stahlkies (Hersteller: Panner Continental, Niederlände)"
Äthylsilikat (Mischung aus Äthylpolysilikaten mit im Mittel 5 Siliciumatomen je Molekül,
Gehalt an SiO2 etwa 40 Prozent).
Die Art und die Form des Schutzmetalls und die Zusammensetzung der Schleifmittel ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle I.
Die Schleifmittel werden in der folgenden Weise hergestellt: Sand mit einer Teilchengrösse von 0,5 bis 1,5 mm wird mit dem
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auf 6O0C vorerhitzten Epoxyharz A vermischt, und dann lässt man
so lange rotieren, bis alle Sandteilchen vollständig benetzt sind. Anschliessend wird das Metallpulver zugesetzt, und man
lässt weiter bis zur völligen Staubfreiheit rotieren (etwa 2 bis 5 Minuten). Das Zink in Flockenform, Magnesium und das
Wood'sehe Metall werden mit dem Sol des Epoxyharzes c und den
Lösungsmitteln vor Zusetzen zu dem Sand vermischt und durch Rotieren homogenisiert.
Für die Prüfung der betreffenden Schleifmittel wird der vorbehandelte
Sand unter Verwendung der Strahlvorrichtung Nr. 1 3 Sekunden lang auf Stahlplatten aufgeblasen, die mit einem
ganz dünnen Grundieranstrich versehen sind. Dieser Grundieranstrich besteht aus einem Polyvinylbutyral-Phenolharz und
weist nur eine Stärke von etwa 5 bis 10/U auf, so dass sich
die bestrahlte Fläche visuell gerade feststellen lässt.-
Die strahlbehandelten Tafeln werden dann gemäss dem Salzsprühtest
(ASTM-Norm B 117-4) behandelt, und es wird derjenige Zeitraum
gemessen, der bis zum Erreichen einer Rostbewertungszahl
von 8 bzw. 6 verstreicht.
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Art und Form des Schutzmetalls in den Schleifmittelzusammensetzungen
Vormischung
Epoxyharz C - Sol
MIBK
! Ox
! Ox
Xylol
Zinkstaub
Zink in Flockenform . Wood'sches Metall
Magnesium
Zugesetzt zu Sand
28
200
200
11
18 2
27 2
54 9
73 200
1000
1000
1000
Rost-Bewertungszahl 8
Rost-Bewertungszahl 6
Std. 4 Std. 5 Std. 4 Std.
Std. 5 Std. 6 Std. 6 Std»
8 27/1032
Mit wechselnden Metallmengen bzw. unter Verwendung von die Anstreichbarteelt
fördernden Zusatzstoffen hergestelllte
Schleifmittelzusammensetzungen
Sand
Epoxyharz A
Epoxyharz A
Zinkstaub
Zinkoxid ]
Zinkoxid ]
gemischt.
1000
| 1000 | 1 | 000 | 1000 | 1 | 000 |
| 5 | 5 | 5 | 8 | ||
| 20 | 120 | 200 | 25 |
Eost-Bewertungszahl 8
Rost-Bewertungszahl 6 ,
0,1 Std. 6 Std. 24- Std. 86 Std. 4 Std. 0,2 Stdo 7 Std. 27 Std. .88 Std. ,5 Std.
Beispiel 2
Die Zusammensetzung der verwendeten Schleifmittel ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle III.
Für die Herstellung werden die betreffenden hochmolekularen Bindemittel, nämlich der Epoxyester, das Polymer D bzw. der
Chlorkautschuk, zunächst in den angegebenen Lösungsmitteln aufgelöst, dann wird der Zinkstaub darin dispergiert und schliesslich
setzt man den Sand zu und vermischt durch Rotieren ο
Die anderen Bindemittel, nämlich Epoxyharz A, Dibutylphthalat,
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Antracenöl und Sojalecithin, werden direkt zu dem Sand zugesetzt
und nachdem sie gut auf der Teilchenoberfläehe dispergiert sind, setzt man den Zinkstaub hinzu und vermischt unter
Rotieren bis zur Staubfreiheit, d.h. etwa 2 bis 5 Minuten,
(vgl. Tabelle IV).
Die Prüfung der bestrahlten Stahltafeln erfolgt in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 ο
Art urd Form des Schutzmetalls
in den Schleifmittelzusammensetzungen
Epoxyester — 50 Prozent einschl. Trockenmittel
Xylol
Polymer D
MIBK
Chlorkauts chuk Chloriertes Paraffin Zinkstaub
zugesetzt zu
Sand
Sand
| 16 | — | 32 |
| 10 | 9 | - |
| - | 9 | |
| 8 | 13 | |
| - | - | 10 |
| - | — | 200 |
| 30 | 100 | |
1000
1000
1000
Rost-Bewertungszahl 8 Rost-Bewertungseahl 6
4 Std.
5 Std.
4 Std.
6 Std.
6 Std.
6 Std 8 Std
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Art und Form des Schutzmetalls in den Schleifmittelzusammensetzungen
g gg gg g g
Sand 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000
Epoxyharz A 0 1 2 4 _
Dibutylphthalat . - - - 6
Antracenöl - - . " - - - - 6 -
Sojalecithin - - - - - - 6
Zinkstaub 50 50 50 50 50 50 50
50St""+ 0,8 3 7 10 15 12 H
fü?r Q gs~ Std. Std. Std. Std. Std« Std. Std.
zaji ο
Rost- 1,4 4 9 11 17 13 16
Bewertungs- Std. Std. Std. Std. Std. Std. Std.
zahl 6
Die Zusammensetzung der verwendeten Schleifmittel und die Art
ihrer Herstellung ergibt sich aus den Tabellen V und VI.
Pur die Herstellungsart A (mit Lösungsmittel) wird das betreffende
Bindemittel zunächst in den Lösungsmitteln aufgelöst und dann dispergiert man den Zinkstaub in der Lösung. Diese Mischung
2 09027/1032
wird zu dem Sand zugesetzt, und dann vermischt man unter Rotieren,
wobei Heissluft durch den MiBchungsbehälter hindurchgeleitet
wird, um die Lösungsmittel zu entfernen.
Arbeitsweise B (ohne Lösungsmittel): Das Bindemittel wird als Flüssigkeit verwendet oder verflüssigt, wie beispielsweise durch
Erhitzen beim Epoxyharz A. Es wird dann auf den Sandteilchen unter Rotieren verteilt» Anschliessend setzt man den Zinkstaub
hinzu-und mischt weiter unter Rotieren biB zur Staubfreiheit, .
j d.h. etwa 2 bis 5 Minuten.
: Arbeitsweise C (Aufbringen mehrerer Schichten): Um höhere Zinkmengen
auf die Sandkörner aufzubringen und/oder um zusätzliche Komponenten mitzuverwenden, bzw. zwecks Verbesserung der Haftung
von Anstrichfilmen, wird zunächst eine Bindemittelschicht
auf die Sandkörner aufgebracht, anschliessend eine Schicht aus Zink oder den zusätzlichen Komponenten, dann wieder eine Bindemittelschicht
und so fort ο Die letzte Schicht soll aus Zink bestehen. Dieee Arbeitsweise kann mit oder ohne Lösungsmittel
durchgeführt werden und bezüglich der Art und Anzahl der verschiedenen
Schichten besteht keine Einschränkung.
Die Prüfung der bestrahlten Stahlbleche erfolgt gemäSB
Beispiel 1 . _.. '
0 9 3 2 7/1032
| Art | der | Herstellung | der | Schleifmittelzusammensetzungen |
| A B | ||||
| g g |
| Epoxyharz A | 9 | 9 . |
| MIBK | 2 | - |
| Xylol | 6 | - |
| Ox | 3 | - |
| Zinkstaub | 100 | 100 |
| Sand | 1 000 | 1000 |
| Rost-Bev/ertungszahl 8 | 3 Std. | 13 Std. |
| Roßt-Bewertungszahl 6 | 5 Std. | 16 Std. |
A = Mit Lösungsmittel B = ohne Lösungsmittel
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| Art | • | der | Herstellung | der | Schleifmittelzusammensetzungen |
| Methode . C | |||||
| g | g g |
Sand
Epoxyharz A Zinkstaub
Epoxyharz A Zinkstaub
| 1000 | 1000 | 1000 |
| 5 50 |
5 Zinkoxid: 38 |
5 Graphit 15 |
| VJl | VJl | VJl |
| 50 | 50 | 50 |
| 6 Std. | 7 Std. | 8 Std. |
| 8 Std. | 8 Std. | 9 Std. |
Rost~Bewertung3zahl 8
Rost-Bewertungszahl 6
Rost-Bewertungszahl 6
Dieses Beispiel erläutert den Einsatz von nur einmal verwendbaren Schleifmittelnο Die Art und Zusammensetzung der Schleifmittel
ergibt eich aus der nachstehenden Tabelle VIIo Die Strahlbehandlung wird mit der Vorrichtung Nr0 1 durchgeführt,
wobei mittels Behandlungszeiten von 3 Sekunden identische
Ergebnisse erzielt werden wie bei Reinigungsbehandlungen üblicher Art. Zum Vergleich wird auch eine Schleifmittelzusammensetzung
mit Korund geprüft, d.h., ein Schleifmittel, welches mehrmals verwendet werden kann. Die Prüfung der behandelten
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Stahlbleche erfolgt gemäss Beispiel 1 -
■ ' ' ■
Tabelle ¥11
(ohne Lösungsmittel hergestellt)
Sand 1000
j Kupferschlacke - 1000
Korund. - - 1000
Epoxyharz A 9 '9 2
ZinkBtaiib . 100 100 50
| 9 | 22 | * 9 | |
| 100 | 23 | 100 | |
| 13 | Std. | Std | |
| 16 | Std. | Std | |
RoBt-Bewertungszahl 8 13 Std- 22 Std. 17 Std.
Rost-BewertnngBzahl 6 16 Std. 23 Std. 23 Std.
Iu entsprechender Weise werden auch Schleifmittel geprüft,
welche mehrmals verwendet werden können» Die Schleifmittelzusammensetziragen
werden mit und ohne Yerwendung von lösungsmitteln
hergestellt. Bei dem als Tergleich aufgeführten Versuch ohne Anwendung eines Bindemittels werden die Drahtabsehnitte und die
Zinkkomponente 2 Stunden lang miteinander unter Rotieren ververmiseht,
ohne dass Staubfreiheit eintritt. Bä in der letzten
Stunde des Mischens die Staubmenge keine Änderung mehr zeigt t
bricht man die Misehbehandlung nach 2 Stunden ab.
20982?/1032
Um den Einfluss der Behandlungszeit zu "bestimmen, werden bereits
korrodierte Bleche gereinigt, nachdem das Schleifmittel 1/2 "bzw.
1 Stunde in Gebrauch gewesen ist. Die dabei erzielten Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle VIII zusammengefasst.
Tabelle VIII
Schleifmittelzusammensetzungen
Vorrichtung Nr0 2
Vorrichtung Fr. 3
Vorrichtung Nr o 1
Drahtabschnitte Stahl lcies
Korund
Epoxyharz A
Korund
Epoxyharz A
Epoxyharz B
Vorhydrolysiertes Äthylsilikat
Isopropanol
Ox
Zinkstaub
1000 1000
1000
1000
80 80
| — | 5 | — | 1000 | — | 5 | 1000 |
| 2, | VJl | - | 12 | 2, | VJl | 12 |
| 2, | - | - | 2, | - | ||
| _ | 14 | _ | — | — | ||
| - | 7 | - | — | — | ||
| - | 6 | - | — | - | ||
| 80 | 100 | 100 | 80 | 100 | ||
Kost-Bewertungszahl 8 (Stdo)
Nach
1/2 Std.Strahlbehandlung (Std.) Nach
1 Std. Strahlbehandlung (Std.)
1,5 16
0,5
15 11
12 4
Rost-Bewertungszahl 6 (Std.) Nach
1/2 Std.Strahlbehandlung (Std.) Nach
1 Std. dto.(Stdo)
1 Std. dto.(Stdo)
4
1
1
16
13
13
5 2,5
209827/1032
Claims (1)
- 2161843Patentansprüche :Π.) Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung mittels Strahl- K-y gegenbehandlung und zum Aufbringen eines/Korrosion schützenden Metalls bei Metalloberflächen unter Verwendung eines Gemisches aus Schleifmittel und Schutzmetall, dadurch gekennzeichnet 9 dass man ein Schleifmittel verwendet, bei dem das Scliutzmetall mittels eines Bindemittels mit den Schleifmittel"körnern haftend verbunden ist»2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alo Schutzmetall Zink verwendet wirdo3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine die Eignung der Metalloberfläche als Anstrichträger fördernde Komponente mit den Schleifmittelkörnorn haftend verbunden ist ο4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass al Ei Zupati/.koraponente Zinkoxid verwendet wird.1Jc Verfahren nach Anspruch 1 bin 4, dadurch gekennzeichnet, ανά', η clLo einzelnen Hohle Lfm Lt- tel körner mindestens zum Teil mit elneiii Überzug au;j dem Bi η Ί ami. fc te 1 versehen π Lud und dans du:: fjchu Itwü'1 tHl 1 auf der Hunseren Obnrf Lache des Bi mi f.·- KiL! In! übi!r:'.u::iäij ari{;& vu Lchor L i r, l.,2 Cj 9 ;i_2 "//.IUJJVerfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifmittelkörner eine geringere Dichte *als das Schutzmetall aufweisen und 'dass bei mindestens einem Teil der Körner das Schutzmetall nur auf einer Seite derselben angereichert ist.7· Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifmittelkörner eine Anzahl übereinander angeordneter Schichten aufweisen, von denen jede das Schutzmetallι und/oder eine die Eignung der Metalloberfläche als Anstrichträger fördernde Komponente enthält, und dass mindestens die äusserste Schicht das Schutzmetall enthalte8ο Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Schleifmittel verwendet, welches zum Teil aus Schleifmittelkörnern ohne Schutzmetall und zum Teil aus Schleifmittelkörnern mit Bindemittel und Schutzmetall besteht.9·) Sohleifmittelzusammensetzung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens zum Teil aus Sohleifinittelkörnern benbeht, an denen ein Schutzmetall mittels eines Bindemittels haftend verbunden vorliegt.l()o SchleifmLt telzusammtiuse Lsutift nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dasi» ο ie aLr> ίϊο hut Knie ta. 1.1 Zink crithäl UBAD11. Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung aus Schutzmetall und einer die Eignung der Metalloberfläche als Anstrichträger fördernden Komponente mittels des Bindemittels haftend an die Schleifmittelkörner gebunden vorliegt.12o Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifmittelkörner mit einer Mischung aus Zink und Zinkoxid versehen sind ο13° Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 'j bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schleifmittelkörner mindestens zum Teil einen Überzug aus dem Bindemittel aufweisen, und dass das Schutzmetall auf der äusseren Oberfläche des Bindemittelüberzugs angereichert ist ο14-Ο Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifmittelkörner eine geringere Dichte als das Schutzmetall aufweisen, und dass bei mindestens einem Teil der Körner das Schutzmetall nur auf einer Seite derselben angereichert iste15- Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifmittelkörner eine Mehrzahl übereinander angeordneter Schichten aufweisen, von denen jede das Schutzmetall und/oder eine die Eignung der Metalloberfläche als Anstrichträger fördernde Komponente enthält, und dass mindestens die äussere Schicht das Schutzmetall enthalte209827/103216. Verfahren zur Herstellung einer Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 9 "bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass man zunächst das Bindemittel und dann das Schutzmetall auf die Schleifmittelkörner aufbringt.17. Verfahren zur Herstellung einer Schleifmittelzusammensetzung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung aus Schutzmetall und Bindemittel auf ein aus den Schleifmittelkörnern bestehendes Bett aufsprüht, welches sich relativ zur Sprührichtung fortbewegto.Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Schleifmittelkörnern bestehende Bett durch einen Vorhang aus fallenden Körnern gebildet wird ο13827/1 0 32
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