DE2161632A1 - Geraet zum dosierten auftragen einer zuvor darin gespeicherten behandlungsfluessigkeit - Google Patents
Geraet zum dosierten auftragen einer zuvor darin gespeicherten behandlungsfluessigkeitInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Gerät zum dosierten AuStragen einer zuvor darin gespeicherten Behandlungsflüssigkeit Die Erfindung betrifft ein Gerät zum dosierten AuStragen einer zuvor darin gespeicherten Behandlungsflüssigkeit, bestehend aus einem elastischen, eine Ampulle enthaltenden, einseitig fest verschlossenen, rohrförmigen Griffstück, in dessen Austrittsöffnung ein Dochtbündel eingesetzt ist.
- In derartigen bekanntgewordenen Geräten befindet sich üblicherweise eine aus Glas bestehende Ampulle, die die äeweilige Behandlungsflüssigkeit enthält und die zwecks Anwendung der Flüssigkeitsbehandlung durch Fingerdruck auf das elastische Griffstück zerstört wird. Danach tritt die nunmehr freigewordene Flüssigkeit in das Dochtbündel ein und kann nun, durch die Saugfähigkeit des Dochtbündels begrenzt, auf eine beliebige Fläche gestrichen bzw. getupft werden. Ein weitverbreitetes Anwendungsgebiet derartiger Geräte ist das Reinigen der Typen von Schreibmascrinen.
- Die Befestigung des Dochtbündels in der Austrittsöffnung des rohrförmigen, elastischen Griffstückes bereitet gewisse Schwierigkeiten, weil einerseits gewährleistet sein muß, daß die gesamte Flüssigkeit nur durch das Dochtbündel und nicht nebenher austreten kann und andererseits, da es sich um einen Massenartikel handelt, eine äußerst rationelle, einfache und völligaltomatische Herstellung des Gerätes angestrebt wir. ~ Das naheliegende Verkleben des Dochtbündels mit der Innenwandung der Austrittsöffnung des rohrförmigen Griffstückes scheidet als Befestigungsart in der Automatenfabrikation aus; es ist nur von Hand durchzuführen. Das gleiche gilt für eine ebenfalls bereits bekanntgewordene Befestigungsart, bei der die Austrittsöffnung des Griffstückes mit einem Innengewinde versehen wird, in das das zuvor nit Klebstoff versehene Dochtbündel eigeschraubt wird.
- Man ist auch schon bereits dazu übergegangen, die Verbindung zwischen dem Dochtbündel und der Austrittsöffnung des rohrförmigen Griffstückes durch einen Schweißvorgang in der Weise zu bewirken, daß der das Dochtbündel umgebene Teil des Griffstückes, das in diesem Falle allerdings aus einem thermoplastischen Kunststoff bestehen muß, zwischen den Backen eines heizbaren Werkzeuges erfaßt und so teilweise verflüssigt wird. Das so plastisch gemachte Material soll dann in einer schmalen Randzone in und zwischen die zu einem Bündel vereinigten Dochte, bzw. deren Fasern oder Faserstränge dringen. Nach dem Erkalten und damit verbundenen Verfestigen des thermoplastischen Materials ist dann das Dochtbündel mit dem Griffstück verwunden. Auch diese bekanntgewordene Befestigung des Dochtbündels innerhalb des Griffstückes weist den Nachteil der zuvor geschilderten geräte auf, daß nämlich ein mehr oder weniger großer Anteil des Dochtgewebes mit Klebstoff bzw. ariffs'üca aterial durchsetzt ist und für die Saugfähzgkeit, bzw. den Flüssigkeitsdurchtritt verloren ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein derartiges Gerät so zu gestalten, daß das gesamte Dochtmaterial ohne jede Einschränkung an der Flüssigkeitsweiterleitung teilnehmen kann und daß es möglich ist, die Verbindung auf einer automatisch arbeitenden Maschine herzustellen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Dochtbündel durch einen oder mehrere quer durch die Wandung des Griffstückes und den darin befindlichen Teil des Dochtbündels gedrückte Stifte in der Austrittsöffnung befestigt ist. Ein Verschweißen oder Verkleben des Dochtbündels mit dem Griffstück ist nunmehr völlig überflüssig geworden.
- Diese erfindungsgemäße Befestigung des Dochtbündels innerhalb der Austrittsöffnung des Griffstückes gewährleistet einen festen Sitz des Dochtbündels und ist außerordentlich einfach sowie kosten- und zeitsparend herzustellen. Darüberhinaus bietet sie gegenüber einer Verklebung oder Verschweißung des Dochtbündels mit dem Griffstück den wesentlichen Vorteil, daß der saugfähige Querschnitt des Dochtbündels voll erhalten bleibt.
- Wie es sich gezeigt hat, ist mit dem einfachen Durchdrücken des oder der Stifte, das bei maschineller Fertigung nur Bruchteile einer Sekunde dauert, der Befestigungsvorgang praktisch beendet; denn die Stifte sind bereits durch den sich wäiirend des abscherens eines Riftes von einem Hetall- oder unststoffdraht stets wegen dem Grat an seinen Enden ausreichend fixiert.
- lediglich zur weiteren Erhöhung der Sicherheit der Defestiein kann man nach einem weiteren Erfindungsgedanken d beiderseits aflb deu Griffstück etwas hervorstchenden Enden des oder der Stifte durch Stauchen oder Quetschen partiell verbreitern.
- Im Rahmen der Erfindung lassen sich vorteilhaft aus thermoplastischem Kunststoff bestehende Stifte verwenden, deren aus dem Griffstück herausragende Enden unter Wärmeeinwirkung deformiert wer den .Hier gestaltet sich also auch die 3usätzliche Fixierung der Stifte innerhalb des Griffstückes besonders einfach. Für den angegebenen Verwendungszweck sind Stifte aus Kunststoff noch besser geeignet als solche aus Metalldraht, weil sie diesen gegenüber neben dem vorzug der Billigkeit noch denjenigen der geringeren Härte haben. Die Gefahr, daß sich die ein erfindunsgemäßes Gerät benützende Person an den, wenn auch nur um Milimeterbruchveile aus der Wandun, des Griffsücktes herausragenden Enden der Stifte einen kleinen Kratzer zufügen könnte, ist nunnellr vollkoammen beseitigt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines Längsschnittes durch ein Gerät dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird.
- Ianerilalb des aus elastischem Material bestehenden rohrförmigen driffstückes 1 ruht die Ampulle 2, die aus Glas be3teh und beispielsweise ein Lösungsmittel für bestimmate Farben oder lacke enthält. Durch mittelstarken seitlichen druck auf das Griffstück 1 wi; die Ampulle 2 zerstört und die darin enthaltene Flüssigkeit fließt in den Hohlraum des Griffstückes 1, von dem aus sie, bei nach unten gehaltenem Dochtbündel 3, dasselbe durchdringt um danach auf eine zu behandelne, nicht dargestellte Fläche gestrichen oder getupft zu werden. Zur Befestigung des Dochtbimdels 3 an dem Griffstück 1 ist der Stift 4 durch den entsprechenden Teil des Griffstückes 1 gedrückt worden, dessen Enden danach etwas deformiert wurden, so daß sich die Wandung des Griffstückes 1, die beim Eindringen des Stiftes 4 etwas zusammengedrückt wurde, nicht von den Enden des Stiftes 4 lösen kann.
Claims (3)
- Pat entansprüche
- Gerät zum dosierten Auftragen einer zuvor darin gespeicherten Dehandlungsflüssigkeit, bestehend aus einet elastischen, eine Ampulle enthaltenden einseitig fest verschlossenen, rohrförmigen Griffstück, in dessen Austrittsöffnung ein Dochtbündel eingesteckt ist, adurch gekennz e i c h n e t, daß das Dochtbündel (3) durch eine oder mehrere quer durch die Wandung des Griffstückes (1) und den darin befindlichen Teil des Dochtbündels (3) gedrückte Stifte (4) in der Austrittsöffnung befestigt ist0 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die beiderseits aus dem Griffstück (1) etwas herausstehenden Enden des oder der Stifte (4) durch Stauchen oder Quetschen partiell verbreitert sind.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der oder die Stifte (4) aus thersoplastischen Kunststoff bestehen und ihre aus dem Griftück (1) herausragenden munden unter Wärmeeinwintin deformiert worden sind.
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1971
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1972
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