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DE2161693A1 - Drehkolben-brennkraftmaschine - Google Patents

Drehkolben-brennkraftmaschine

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Publication number
DE2161693A1
DE2161693A1 DE19712161693 DE2161693A DE2161693A1 DE 2161693 A1 DE2161693 A1 DE 2161693A1 DE 19712161693 DE19712161693 DE 19712161693 DE 2161693 A DE2161693 A DE 2161693A DE 2161693 A1 DE2161693 A1 DE 2161693A1
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
rotor
machine according
blades
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712161693
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Wohlfahrt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19712161693 priority Critical patent/DE2161693A1/de
Publication of DE2161693A1 publication Critical patent/DE2161693A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/44Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Drehkolben-Erennkraftmaschine Die Erfindung betrifft eine Drehkolben-Brennkraftmaschine, die einen als zylindrischen Hohlkörper ausgebildeten Stator und einen zu diesem Hohlkörper exzentrisch gelagerten zylindrischen Rotor umfaßt. Derartige Maschinen sind so aufgebaut, daß am Rotor eine Anzahl schwenkbarer Schaufeln gelagert ist, die den Expansionsraum in eine der Schaufelzahl entsprechende Anzahl von Expansionskammern unterteilt. Beim Drehen des Rotors wird der Reihe nach in diese Expansionskammern Treibgas zugeführt, das aus einer Brennkammer durch kontinuierliche Verbrennung des Kraftstoffs mit komprimierter Verbrennungsluft gewonnen wird.
  • Um den Wirkungsgrad der Maschine möglichst hoch zu halten, ist es erforderlich, die Expansionskammern gegeneinander und gegenüber dem Stator abzudichten was in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Außerdem weisen die bekannten Kon struktionen den Nachteil auf, daß in den Expansionsraum gelangte Verunreinigungen durch die Fliehkraft dort festgehalten werden, wo sie im Laufe der Zeit durch die zunehmende Verschmutzung schließlich die Schwenkbewegung der Schaufeln ganz unmöglich machen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und eine Sir den Dauerbetrieb besser geeignete Abdichtung der Expansionskammern gegenüber dem Stator und gegeneinander zu schaffen, und den Verschleiß der gegeneinander beweglichen Teile weitgehend zu vermeiden Diese Aufgabe wird nun bei einet trrehkolben-Brennkraftmaschine der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß jede Schaufel über ein Getriebe durch eine außerhalb der Expansionskammer und exzentrisch zur Rotordrehachse angeordnete Führung so geführt ist, daß in Jeder Stellung des Rotors die Kante der Schaufel der zylindrischen Außenwand der expansionsakammer dicht aber gerade berührungsfrei gegenübersteht Vorteilhafterweise umfaßt der innerhalb des Stators laufende Rotor im wesentlichen einen hohlzylindrischen Kolbenmantel und je eine an seinen Stirnseiten angeflanschte, einen Wellenstumpf tragende Kolbenseitenscheibe, in denen die Schaufeln mittels mit ihnen verbundenen Wellen drehbar gelagert sind.
  • Damit die Schaufeln durch die Fliehkraft nicht an die Außenwand der Expansionskammer gepreßt werden und dadurch dem alsbaldigen Verschleiß preisgegeben sind, sind die Wellen der Schaufeln mit ihren Enden mindestens durch eine der Kolbenseitenscheiben hindurchgeführt, wobei mit Jedem Wellenende ein Schaufelarm fest verbunden ist, an dessen Ende sich ein mit der Führung zusammenwirkendes Fungss tück befindet.
  • Eine befriedigende Abdichtung der einzelnen Expansionskammern gegeneinander wird dabei dadurch erzielt, daß am Kolbenmantel des Rotors zwischen den die Schaufeln tragenden Lagerungen Dichtplatten befestigt sind, die an beiden Längsseiten eine Dichtkante aufweisen, mit denen sie die Lagerungen in dichter Form aber greifen.
  • Die notwendige exzentrische Fixierung des Gehäuseinnenringes gegenüber dem Rotor und dem Gehäuse, sowie die Abdichtung und Kühlung des Rotors gegenüber dem Stator wird gemäß der Brfindung dadurch erreicht, daß der gegenüber dem Rotor exzentrisch angeordnete Stator einen Gehäuseinnenring aufweist, der gegenüber dem Rotor berührungslos mit Hilfe von Stützringen an einem Gehäuseaußenring befestigt ist, der mit an seinen beiden Stirnseiten befestigten Gehäusedeckeln das feststehende Gehäuse der Maschine bildet. Dabei ist durch die Exzentrizität WeW der inneren und äußeren Kreiszylinderfläche des Stützringes die gegenseitige Lage zwischen dem Kolbenmantel und dem Gehäuseinnenring festgelegt. Zum Durchfluß des Eishl- und Schmiermittels sind die Stützringe als Hohlkörper ausgebildet und mit einer Trennwand, sowie mit Sintrittsbohrungen und Austrittsbohrungen versehen.
  • Um Formveränderungen des Gehäuseinnenringes durch die Wärmeausdehnung zu vermeiden, ist er mit mindestens einem im wesentlichen in Achsrichtu-ng verlaufenden Schlitz versehen, wodurch die Ausdehnung im wesentlichen auf die Umfangsrichtung des Gehäuseinnenringes beschränkt ist.
  • Das Konstruktionsprinzip dieser Expansionskammer kann bei Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre ohne weiteres auf Kompressionskammern übertragen werden, wobei lediglich die Anordnung der Schaufeln und ihre Schwenkbewegung in sinngemäßer Weise umzukehren sind.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind nun im folgenden an Hand von zwei Ausführungsbeispielen näher beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Dabei sind der Übersichtlichkeit halber Teile mit gleicher Funktion in den verschiedenen Figuren mit denselben Bezugszahlen versehen.
  • Fig. 1 zeigt die neue Brennkraftmaschine in der Seitenansicht und Fig. 2 in der Ansicht von vorn; Fig. 3 zeigt die Expansionskammer im Querschnitt nach der Linie B - B gemäß Fig. 2; Fig. 4 zeigt die Expansionskammer im Längsschnitt nach der Linie C - C gemäß Fig. 1; Fig. 5 zeigt ein Detail in vergrößertem Maßstab aus Fig. 4; Fig. 6 zeigt die Expansionskammer im Querschnitt nach der Linie E - E gemäß Fig. 2; Fig. 7 zeigt eine der schwenkbaren Schaufeln in der Vorder- und Seitenansicht; Fig. 8 zeigt die Lagerung einer Schaufel im Rotor mit dem angeschlossenen Hebelgetriebe und ihre Einzelteile in Vorder-und Seitenansicht; Fig. 9 zeigt eine der am Kolbenmantel befestigten Dichtplatten in der Vorder- und Seitenansicht; Zig.10 zeigt einen der Stützringe in zwei Ansichten; Fig.11 zeigt die geöffnete Expansionskammer je zur Hälfte in zwei Schnittebenen; Fig. 12 veranschaulicht schematisch die Entstehung der Dichtungswirkung in bezug auf die einzelnen Expansionskammern am Beispiel einer in vergrößertem Maßstab dargestellten Schaufellagerung; Fig. 13 zeigt in Gegenüberstellung zu der Expansionskammer nach Fig. 3 die Anwendung der Erfindung auf eine Eompressionskammer.
  • Die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine arbeitet nach dem Prinzip der bekannten Drehkolbenmotoren. Nach dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Aufbau setzt sich die Maschine aus der Kompressionskammer 2 und der Eæpansionskammer 3 zusammen, die auf einem Sammelbehälter 1 für den Schmierstoff mit Hilfe der Haltebänder 4 befestigt sind, wobei der Sammelbehälter 1 gleichzeitig das Fundament der Maschine bildet. Eine Kupplung 5.ist die lösbare Verbindung der rotierenden Teile der Kompressionskammer mit der Expansionskammer. Auf einer Konsole 6 ist eine Brennkammer 7 befestigt, zu der über das Druckrohr 10 die in der Kompressionskammer 2 komprimierte Verbrennungsluft zugeführt wird. Durch einen Ansaugstutzen 8 der Eompressionskammer wird die Luft angesaugt und nach dem Verdichten über den Druckstutzen 9 und das Druckrohr 10 der Brennkammer 7 zugeleitet. Bei ihrem Eintritt in den Brennraum der Brennkammer 7 entstehen Primär- und Sekundär-Luftströme zur turbulenten Vermischung mit dem Kraftstoff. Das durch die Verbrennung entstehende Treibgas wird durch die Verbrennungsluft im Gegenstrom gekühlt, während sich diese gleichzeitig erhitzt. Das Treibgas tritt mit einer dem Werkstoff zuträglichen Temperatur über den Einlaßstutzen 17 in die ungekühlte Expansionskammer 9 und leistet hier Arbeit. Nach seiner Expansion strömt das Abgas durch den Abgasstutzen 18 nach außen.
  • An die Welle der Kompressionskammer 2 ist noch eine über die Zahnräder 41 angetriebene Schmierstoffpumpe angeschlossen. Mit einer der Wellen kann auch noch ein Anlasser und eine Kraftstoffpumpe gekuppelt sein.
  • Die in den Figuren 3, 4 und 6 in drei Schnitten dargestellte Expansionakammer 3 ist im wesentlichen aus einem Gehäuseinnenring 21 und einem in ihm exzentrisch drehbar gelagerten Drehkolben 19 gebildet, an dem eine Anzahl von schwenkbaren Schaufeln 22 befestigt ist. Der Drehkolben ist aus einem Kolbenmantel 19 mit zwei an seinen beiden Stirnseiten angeschraubten Kolbenseitenscheiben 20 aufgebaut, welche mit Je einem Wellenstumpf 20' eine starre Einheit bilden. Der im feststehenden Gehäuse 55 exzentrisch angeordnete Gehäuseinnenring 21 weist einen im wesentlichen axial verlaufenden Längsschlitz 24a auf, der eine Ausdehnung des Gehäuseinnenringes 21 in Umfangsrichtung ermöglicht. Der gesamte Expansionsraum ist durch die Schaufeln 22 in mehrere der Schaufel anzahl entsprechende Expansionskammern unterteilt. Die Schaufeln 22 sind mit Wellen 23 fest und gasdicht verbunden, die in Lagerbuchsen 24 der Kolbenseitenscheiben 20 drehbar gelagert sind.
  • Zwischen den Wellen 25 sind am Kolbenmantel 19 Dichtplatten 25 gasdicht befestigt, die an ihren beiden Längsseiten Dichtkanten 25a aufweisen, mit denen sie die Wellen 23 beidseitig übergreifen. Beim Drehen des Rotors werden die- Wellen 23 durch den Gasdruck und die Fliehkraft der Schaufeln 22 nach außen gegen die-Kanten 25a der Dichtplatten 25 gedrückt, und zwar auch dann, wenn in den Lagerbuchsen 24 zu viel Spiel vorhanden sein sollte. Hierdurch werden die Expansionskammern gegeneinander und gegenüber dem Kolbenmantel abgedichtet Wie insbesondere aus den im vergrößerten Maßstab dargestellten Figuren 7, 8 und 9 2;u erkennen ist, sind die durch die tolbenseitenscheiben 20 geführten Wellenenden 23a außerhalb des Expansionsraumes mit Schaufelarmen 26 mit Hilfe der Kegelstifte 26a fest verbunden Am anderen Ende tragen die Schaufelarme 26 Zapfen 27, die ebenfalls mit Kegelstiften 26b befestigt sind.
  • Die Achsen der Zapfen 27 haben mit den Schaufelkanten 22a denselben Radius und sie fluchten auch miteinander. Auf den Zapfen 27 sind Gleitklötze 28 drehbar gelagert, die in Führungsringen 29, -30 gleiten, die an der Innenseite der Gehäusedeckel 32 angebracht sind. Die Gleitklötze 28 sind so ausgebildet und dimensioniert, daß sie sich während ihres Umlaufes in den, Xührungsringen-29, 30 schräg stellen, so daß sich ein Schmierkeil bildet, der die aufnahme der radialen Schaufelkräfte ohne Verschleiß auch bei hohen Drehzahlen zuläßt. Dabei werden die Gleitklötze 28 und die Führungsringe 29, 30 durch reichliche Schmiermittelzufuhr außerdem gekühlt.
  • Wie aus Figur 4 ersichtlich, tragen die Gehäusesitendeckel 32 zentrisch angeordnete Gleit-lager 33 für die mit den Kolbenseitenscheiben 20 verbundenen- Wellenstümpfe 20'. Die --Gehäusedeckel 32 sind an den Stirnseiten des zylindrischen, feststehenden Gehäuseaußenringes 35 angeschraubt. Der Gehäuseinnenring 21 und der Gehäuseaußenring 35 weisen Durchbrechungen für den Anschluß und die Durchführung des Einlaßstutzens 17 and des Abgasstutzens 18 auf, an die RohrsttLcke 17a bzw. 18a angescbraubt oder angeflanscht sein können. Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist das Rohrstück 17a für die Zuleitung des Treibgases gegenüber dem Gehäuseaußenring 35 mit Hilfe einer Stopfbüchse 37 abgedichtet.
  • Zum Fixieren der gegenseitigen Lage des Gehäuseinnenringes 21 gegenüber dem Gehäuseaußenring 35 sind zwei als Hohlkörper ausgebildete ölgekühlte Stützringe 38 vorgesehen, die in Figur 10 in vergrößertem Maßstab dargestellt sind. Durch die Exzentrizität e zwischen der kreis zylindrischen Außen- und Innenfläche ist die gegenseitige Lage des Kolbenmantels 19 des Rotors gegenüber der Wandung des Gehäuseinnenringes 21 festgelegt. Die Stützringe 38 verhindern außerdem, daß sich der Gehäuseinnenring 21 bei Erhitzung radial ausdehnen kann, so daß zu großes Spiel zwischen dem Gehäuseinnenring 21 und den Schaufelkanten 22a und die daraus resultierenden Verluste durch Undichtheiten vermieden werden. Das durch die Eintrittsbohrungen 38' (Figur 10) in den durch eine Trennwand 39' abgeteilten Hohlraum 38a der Stützringe 98 eintretende Schmiermittel wird durch seitliche Austrittsbohrungen 39 in die Spalte zwischen den feststehenden Stützringen 38 und den drehbeweglichen Kolbenseitenscheiben 20 gedrückt, unter Vermeidung einer direkten metallischen Berührung der aneinander gleitenden Flächen. Wie aus Figur 4 leicht erkennbar ist, wird dadurch die Abdichtung des Expansionsraumes bewirkt. Das derart in den Spalt gedrückte Schmiermittel wird durch Gasdruck und die Fliehkraft nach außen befördert, so daß der Expansionsraum schmiermittelfrei bleibt. Eine Verschmutzung durch Öl- oder Verbrennungsrückstände ist deshalb ausgeschlossen.
  • Das radial nach außen austretende und durch die Kühlung des Expansionsraumes erhitzte Schmiermittel läuft durch Ablauföffnungen 40, die sich im unteren Teil des Gehäuseaußenringes befinden, nach unten in den Sammelbehälter 1 ab.
  • Die in Figur 6 gezeigten Bohrungen 31 dienen zum Zuführen des Schmiermittels für die inneren und äußeren Führungsringe 29 und 30. auch die Gleitlager 33 für die Wellenstümpfe 20' des Rotors werden über die in den Lagerdeckeln 34 vorgesehenen Schmierlöcher 36 mit Fischöl versorgt und gekühlt, wobei die Ölablauföffnungen 40a ebenfalls mit dem Sammelbehälter 1 in Verbindung stehen.
  • In Figur 5 ist ein in Figur 4 nicht erkennbares Detail in vergröBertem Maßstab dargestellt, das sich auf die Art der Befestigung des- Kolbenmantels 19 an den beiden Kolbenseitenscheiben 20 bezieht.
  • In Figur 11 ist die geöffnete Expansionskammer dargestellt, bei der der vordere Ghäusedeckel 32, die vorderen Schaufelarme 26 und die vordere Kolbenseitenscheibe 20 entfernt sind. Die hintere Kolbenseitenscheibe 20 und der Gehäuseinnenring 21 sind halbiert gezeigt, wobei ihre jeweils linke Hälfte zur besseren Veranschaulichung weggelassen sind. Hier ist die exzentrxische Anordnung der-Sührungsringe 29 und 30 sowie d-es Gehäuseinnenringes 21 besonders gut erkennbar. Ferner ist zu sehen, daß die Kanten 22a der Schaufeln 22 mit den Achsen der Zapfen 27 fluchten.
  • Figur 12 zeigt in vergrößertem Maßstab eines der Schwenklager für die Schaufeln 22. Die am Kolbenmantel 19 gelagerte Welle 23 wird von beiden Seiten von den am Kolbenmantel 19 gasdicht befestigten Dichtplatten 25 umfaßt9 die an ihren beiden Bangsseiten Dichtkanten. 25a aufweisen. Beim Rotieren des Drehkolbens wird durch den Gasdruck und durch die auf die Schaufel 22 und die Welle 23 einwirkende Fliehkraft, die durch den Pfeil Cf symbolisiert ist, die Welle 25 teils durch ihre Elastizität, teils durch das geringe Lagerspiel gegen die Dichtkanten 25a gedrückt.
  • Auf diese Weise werden die einzelnen Expansionskammern gegeneinander und gegenüber dem Kolbenmantel 19 abgedichtet. Durch die außerhalb des Expansionsraumes liegenden Führungen 29, 30 wird die Fliehkraft der Schaufeln 22 aufgefangen, so daß-diese mit ihren Kanten 22a dicht an der Wand des Gehäuseinnenringes 21 vorbeigleiten, ohne diese jedoch zu berühren. Der Expansionsraum kann deshalb völlig schmiermittelfrei bleiben, ohne daß es zu einem Verschleiß der gegeneinander gleitenden Teile führt.
  • Der in Figur 13 dargestellte Querschnitt durch die Eompressionskammer 2 nach der Linie D - D gemäß Figur 2 läßt erkennen, daß hier nach denselben Konstruktionsprinzipien verfahren werden kann wie bei der Expansionskammer 3. Wird hier bei gleicher Drehrichtung des Rotors lediglich die trage und Schwenkrichtung der Schaufeln umgekehrt, so sind bei einer solchen Eompressionskammer im wesentlichen dieselben Vorteile erzielbar wie bei der erfindungsgemäBen Expansionskammer. Dabei vertauschen die Stutzen 17 und 18 nach Figur 3 ihre Funktion in dem Sinne, daß nunmehr der nach oben gerichtete Ansaugstutzen 8 die zu komprimierende Luft ansaugt, während sie aus dem nach links gerichteten Druckstutzen 9 in das Druckrohr 10 gedrückt wird.
  • Mit der erfindungsgemäßen Drehkolben-Brennkraftmaschine ko'nnen hohe Drehzahlen erzielt werden, weil die Schaufeln 22 außerhalb des thermisch hochbelasteten Expansionsraumes abgestützt sind und deshalb während ihres Umlaufes mit den Kanten 22a nicht die Innenseite des Gehäuseinnenringes 21 berühren. Wegen der stänzeigen Einhaltung eines sehr geringen Spaltes zwischen den beweglichen Teilen ist auch keine Schmierung an diesen Stellen notwendig. Hieraus ergibt sich der weitere Vorteil, daß die reibgastemperaturen in diesem Bereich ohne Beeinträchtigung der Bunktionsfähigkeit sehr hoch gewählt werden können. Der noch verbleibende geringe Spalt zwischen dem rotierenden und feststehenden Teil, der zwischen den innen liegenden Stirnseiten der Eolbenseitenscheiben 20 und-den Stirnflächen der Sttitzringe 38 besteht, wird durch unter Druck ständig zugeführtes Schmiermittel, das gleichzeitig zum Abführen der überschüssigen Wärme dient, abgedichtet. Darüber hinaus ergeben sich die bei, Brennkraftmaschinen dieses Typs bekannten Vorteile, die in einer Verbrennung des Eraftstoff-Luft-Gemisches in einer außen liegenden Brennkammer begründet sind. Da nur die Verbrennungsluft verdichtet wird, sind keine klopffesten Xraftstoffe mit ihren umweltschäalichen Zusätzen notwendig. Die hochgradig vorgewärmte Verbrennungsluft begünstigt dabei eine gute, Verbrennung des Kraftstoffes, so daß, der Anteil anderer schädlicher Rückstande im Abgas wesentlich herabgesetzt wird. Schließlich ist für die Lebensdauer der Maschine von Bedeutung, daß in dem Bereich, in dem hohle Temperaturen auftretens keine beweglichen Teile, wie Ventile, Schieber, federnde Dich-tleisten und dergleichen vorhanden sind.

Claims (11)

  1. A n-s p r ü c h e
    U Drehkolben-Brennkraftmaschine, die einen als zylindrischen Hohlkörper ausgebildeten Stator und einen zu diesem Hohlkörper exzentrisch gelagerten zylindrischen Rotor umfaßt, und am Rotor eine Anzahl schwenkbarer Schaufeln gelagert ist, die den Expansionsraum in eine der Schaufelzahl entsprechende, Anzahl von Expansionskammern unterteilt, in die aus einer Brennkammer durch kontinuierliche Verbrennung des Kraftstoffes mit komprimierter Verbrennungsluft erhitztes Treibgas zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaufel (22)- über ein Getriebe (2Da, 26, 27, 28) durch eine außerhalb der Expansionskammer (19, 21) und exzentrisch (e) zur Rotordrehachse angeordnete Führung (29, 30) so geführt ist, daß in jeder Stellung des Rotors (19, 20) die Kante (22a) der Schaufel (22) der zylindrischen Außenwand (21) der Expansionskammer dicht, aber gerade berührungsfrei gegenübersteht.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor im wesentlichen einen hohlzylindrischen Kolbenmantel (19) und je eine an seinen Stirnseiten angeflanschte, einen Wellenstumpf (20') tragende Kolbenseitenscheibe (20) umfaßt, in denen die Schaufeln (22) mittels mit ihnen verbundenen Wellen (23) drehbar gelagert sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (23) mit ihren Enden (23a) mindestens durch eine der tolbenseitenscheiben (20) hindurchgeführt sind und daß mit jedem Wellenende (23a) ein Schautelarm (26) fest verbunden ist, an dessen Ende sich ein mit der Führung (29, 30) zusammenwirkendes Führungsstück (283 befindet.
  4. 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolbenmantel (19) des Rotors zwischen den die Schaufeln (22) tragenden Lagerungen t23) Dichtplatten (25) befestigt sind, die an beiden längsseiten eine Dichtkante- (25a) aufweisen, mit denen sie die Lagerungen (23) in dichter Form übergreifen.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber dem Rotor (19, 20) exzentrisch angeordnete Stator einen Gehäuseinnenring (21) aufweist, der gegenüber dem Rotor berührungslos mit Hilfe von Stützringen (38) an einem Gehäuseaußenring (35) befestigt ist, der mit an seinen beiden Stirnseiten befestigten Gehäusedeckeln (32) das feststehende Gehäuse der Maschine bildet.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Exzentrizität (e) der inneren und äußeren Kreiszylinderfläche des Stützringes (38) die gegenseitige Lage zwischen dem Kolbenmantel (19) und dem Gehäuseinnenring (2<) festgelegt ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (38) als Hohlkörper ausgebildet und mit einer Trennwand (39') sowie mit Eintrittsbohrungen (38') und Austrittsbohrungen (39) für den Durchfluß eines Eühl- und Schmiermittels versehen sind.
  8. 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseinnenring (21) und der Gehäuseaußenring (35) Durchbrechungen (17, 18) für den Anschluß und die Durchführung von Treibgaseinlaßstutzen (17a) und Abgasstutzen (18a) aufweisen.
  9. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Statorgehäuse (32, 35) Zuflußbohrungen (31) und Ablauföffnungen (40) für ein Schmiermittel vorgesehen sind die über einen Sammelbehälter (1) und ein Filter mit einer Sohmierstoffpumpe in Verbindung stehen.
  10. 10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseinnenring (21) mindestens einen im wesentlichen in Achsrichtung verlaufenden Schlitz (21a) aufweist (Fig. 3).
  11. 11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit entgegengesetzte Anordnung und Schwenkrichtung der Schaufeln (22) zur Verwendung als Kompressionskammer (2) (Fig. 13).
    L e e r s e i t e
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