DE2161599B2 - Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer Ausgangswechselspannung - Google Patents
Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer AusgangswechselspannungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer einphasigen Ausgangswechselspannung
unter Verwendung eines dreischenkligen Magnetkernes mit zwei Außenschenkeln, einem Mittelschenkel und zwei Jochen, wobei sich in
jeder Hälfte des einen Joches eine öffnung befindet, in der jeweils paarweise zwei Steuerwicklungen angeordnet
sind, die bezogen auf den sich um die öffnung bildenden magnetischen Hilfskreis gleichsinnig geschaltet
und so durch Gleichstrom erregbar sind, daß die zugeordnete Hälfte des Joches stetig sättigbar ist.
In der französischen Patentschrift 9 98 502 und der deutschen Offenlegungsschrift 15 38271 sind dreischenkiige
Magnetkerne gezeigt, in deren Jochen sich öffnungen befinden, wobei in diesen öffnungen Wicklungspaare
angeordnet sind, an die jeweils ein Steuerstrom herangeführt wird. Während auf dem mittleren
Schenkel des Kerns die Primärwicklung des Kernes angeordnet ist, «ind die Sekundärwicklungen auf den
Außenschenkeln angebracht.
Die in der deutschen Offenlegungsschrift 15 38271
beschriebene Anordnung ist eine Steueranordnung, die z. B. als langsamer Schalter, als automatische Verstärkungssteuerung,
als Phasendetektor usw. verwendet werden kann. Insbesondere soll diese Anordnung eine
definierte Dämpfung zwischen dem primärseitig zugeführten Eingangssignal und dem ausgangsseitig abnehmbaren
Ausgangssignal ermöglichen. Dies wird bei dieser bekannten Anordnung dadurch erreicht, daß die
in den öffnungen angebrachten Steuerwicklungen von einer einstellbaren Gleichstromquelle oder von mehreren
solchen Quellen angesteuert werden, so daß durch den mehr oder weniger eintretenden Sättigungseffekt
die Kopplung zwischen Eingang und Ausgang verändert werden kann. Dabei wird jedoch jeweils, wie vorstehend
schon ausgeführt, eine Gleichspannung fesi eingestellt.
In der französischen Patentschrift 9 98 502 ist dar
über hinaus noch eine Anordnung gezeigt, bei der dit
oben erwähnte Steuerwicklung in Abhängigkeit vor den Schwankungen der Ausgangsspannung gesteuert
wird. Dadurch wird eine Regelung der Ausgangspan nung erreicht. Eine solche Regelung ist jedoch vor al
lern dann, wenn große Leistungen ausgeregelt werder sollen, nicht mehr akzeptabel, weil durch das unter
schiedliche Aufbringen von Primär- und Sekundärwick lung auf getrennten Schenkein eines Kerns eine erheb
iche Streuung auftritt, die im Endeffekt zu einem kleinen
Leistungsfaktor führt Außerdem tritt bei Belastung eine Distorsion der Sekundärspannung auf.
Durch diese Nachteile wird die bekannte Anordnung gchon bei einer Leistung von enigen hundert VA unbrauchbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Regeltransformatoranordnung zu finden, die geringe
Streuung und niedrigen Oberwellengehal' aufweist
Gemäß 4ττ Erfindung wird der Transformator der
eingangs genannten Art derart ausgebildet, daß die beiden Außenschenkel je eine Primärwicklung tragen, die
in Reihe geschaltet sind und gleiche Windungszahl besitzen, daß die beiden Außenschenkel außerdem je eine
Sekundärwicklung tragen, die in Reihe geschaltet sind und unterschiedliche Windungszahl besitzen und daß
der Wickelsinn der Primärwicklungen so festgelegt ist, daß sich die Flüsse der beiden Außensctenkel im Mittelschenkel
addieren.
Durch diese Maßnahmen erhält man einen Transformator mit stetiger Einstelibarkeit einer einphasigen
Ausgangswechselspannung, bei dem die Streuung auf ein Minimum reduziert ist Darüber hinaus sind derartige
Transformatoren sowohl für kleine als auch für gro-Be Leistungen einfach in der Herstellung, insbesondere
erhält man eine kontinuierliche Regelung von Wechselspannungen mit gleichzeitig niedrigem Oberwellengehalt
Bildet man den Transformator so aus, daß der Mittelschenkel eine dritte Primärwicklung trägt, die zu der
Reihenschaltung der beiden anderen Primärwicklungen parallel liegt, und daß der Mittelschenkei eine dritte
Sekundärwicklung trägt, die zu den beiden anderen Sekundärwicklungen
in Reihe liegt, so kann ohne Joch verbreiterung durch den Mittelkern der für die Reglur.g
erforderliche Fluß erzielt werden.
Eine weitere Vereinfachung im Aufbau erzielt man, wenn man die Primärwicklung eines Schcr.J eis nach
Art eines Autotransformators verknüpft.
Eine weitere Erkenntnis im Rahmen der Erfindung zeigt daß durch die magnetische Charakteristik die
Transformalorbleche des Magnetkerns nicht linear sind, so daß diese Asymmetrie des magnetischen
Widerstandes für die beiden Wege des Hauptflusses über die Jeweilsgen Stege der Öffnungen in denen die
Wicklungspaare mit ihren Teilwicklungen angeordnet sind, zu verschiedenen Werten der Induktion B führen,
wodurch in den Regelwicklungen eine unterschiedliche EMK auf den Enden der Wicklungen induziert werden
kann. Es wäre also die Wechselstromkorrponente der EMK in den Regelwicklungen nicht vollkommen kompensiert,
was wiederum große Schwierigkeiten bei dem elektronischen Regelteil, das diesen Wicklungen vorgeschaltet
ist herbeiführen würde, weil für diese Regelung dann wieder eine zusätzliche Energie aufgewendet
werden müßte Um daher eine solche unterschiedliche Restwechselstromkomponente zu vermeiden wird als
weitere Maßnahme zur Verbesserung der Regeleigenschaften vorgeschlagen, die beiden Teilwicklungen d«r
Wicklungspaare unterschiedlich auszuführen, so daß eine Teilwicklung etwa um 0,6% kleiner sein soll als die
andere.
Um eine vollkommene Kompensation unerwünschter Komponenten induktiver elektromotorischer Kräfte
in den Steuerwicklungen zu vermeiden, wird der Transformator ferner so ausgebildet, daß in jeder Öffnung
mindestens eine Kompensationswicklung angeordnet ist, die aus einem Wicklungspaar gleicher
Windungszahl besteht und kurzgeschlossen ist.
Ferner kann parallel zur Primärwicklung des einen Außenschenkels ein Siebglied, bestehend aus der Reihenschaltung
einer Induktivität und eines Kondensators, liegen, das auf die zu kompensierende Harmonische
abgestimmt ist.
Dadurch kann eine wesentlich bessere Beseitigung der jeweils unerwünschten Harmonischen als bei bekannten
Anordnungen, bei denen die Filtrierung auf der Sekundärseite erfolgt erzielt werden.
Weiterhin läßt sich der Sekundärwicklung ein Gleichrichter mit einem Filter im Gleichstromkreis
nachschalten, wodurch der Regeltransformator auch für Gleichspannungsregelung und als Stabilisator verwendet
werden kann.
Bildet man den Transformator so aus, daß die Änderungen der Gleichströme in den Steuerwicklungen kontinuierlich
und kontaktlos durch steuerbare Halbleiterelemente derart von Null bis zu einem jeweiligen Maximalwert
erfolgen, daß ihre Summe für den jeweiligen Regelbereich konstant ist, so erhält man ein Optimum
an Regelgenauigkeit.
Außerdem wird dadurch sowohl die Hand- als auch die automatische Regelung in Halbleiterelementen unter Anwendung integrierter Schaltungen eröffnet, was einen hohen Grad an Genauigkeit und Verläßtlichkeit in der Arbeit, Verkleinerung der Abmessungen und Verringerung des Preises gegenüber den bisher bekannten Anordnungen mit Transduktoren oder elektrischen Röhren als Hauptelemente der Regelung oder bei nur teilweisem Gebrauch einiger elektrischer Halbleiter ermöglicht.
Außerdem wird dadurch sowohl die Hand- als auch die automatische Regelung in Halbleiterelementen unter Anwendung integrierter Schaltungen eröffnet, was einen hohen Grad an Genauigkeit und Verläßtlichkeit in der Arbeit, Verkleinerung der Abmessungen und Verringerung des Preises gegenüber den bisher bekannten Anordnungen mit Transduktoren oder elektrischen Röhren als Hauptelemente der Regelung oder bei nur teilweisem Gebrauch einiger elektrischer Halbleiter ermöglicht.
Das Schlichten der Bleche für das Joch mit den öff-
■!5 nungen für die Steuer- und Kompensationswicklungen
kann mit Blechen mit H-förmigem Querschnitt erfolgen, wobei die beiden radialsymmetrisch gegenüberliegenden
Schenkel gegenüber den anderen beiden Schenkeln verlängert sind oder mit Blechen mit U-förmigem
Querschnitt, wobei der eine Schenkel gegenüber dem anderen verlängert ist. so daß die H- bzw.
U-förmigen Bleche mit den weiteren Blechen mit rechteckigem Querschnitt eine Einheit mit dem restlichen
Magnetkern bilden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Transformator als Drehstromtransformator in
der Weise ausgebildet ist, daß der Magnetkern sechs Schenkel, von denen jeweils zwei in einer Linie liegen,
und drei Joche aufweist, von denen die beiden äußeren
so Joche je zwei Öffnungen besitzen.
Dadurch erhält man in einfacher Weise Drehtransformatoren, die bezüglich der Regelbarkeit die gleichen
Vorteile aufweisen wie dies vorstehend an Hand der Einphasentransformatoren bereits ausgeführt wurde.
Die Erfindung kann überall dort angewendet werden, wo es notwendig ist, Wechsel- oder Gleichspannung zu
erzeugen, mit oder ohne automatischer Regelung, für normale oder Tiefenregelung, für Nieder- oder Hochspannung,
besonders auch als genauer StabihUitor mit
(<o Transformator- odtr AutotransfoffltttorMitfthrunf, ftti
Wechsel- oder Gleichstrom, in Radio- oder Fernsehstu dios und entsprechenden Einrichtungen bei der Pos
und in Verteilernetzen zur Regelung von Transform« toren für elektrische öfen, wobei Transformatoren mi
('5 Trocken-Flüssigkeits- fester oder Gas-Isolation ohni
Begrenzung des Spannungsbereichs in ein oder drei phasiger Ausfertigung erstellt werden können.
An Hand der Ausführungsbeispiele nach den F i g.
bis 10 wird die Erfindung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Regeltransformator bzw. Stabilisator, der aus einer magnetischen Spule mit Regelwicklungen
dund eund Kompensationswicklungen f, einem
Filter, einem elektronischen Regler für Hand oder automatische Regelung und Gleichrichter sowie Filter
für den Fall der Gleichstromregelung enthält. Der magnetische Kreis des einphasigen Regel-Transformators
oder Stabilisators besieht aus den Kernen 5, 6 und 7 sowie zwei Jochen. Auf einem joch befinden sich zwei
öffnungen 1 und 2. Der Spulenkern der Magnetspule ist aus Transformatorenblech hergestellt. Die Arbeitswicklungen bilden die drei primären Teilwicklungen a
und g sowie die drei sekundären Teilwicklungen b. c. h. Die Regelwicklung besteht aus einem Paar Wicklungen 1 s
(/und eund ferner enthält jede Regelungswicklung eine
oder mehrere Kompensationswicklungen f. Die Teilwicklungen der Primärwicklung haben die gleiche Windungszahl,
die Teilwicklungen der Sekundärwicklung verschiedene Windungszahlen. Die Wicklung b hat 10
bis 85% der Wicklung von c, je nach gewünschtem Regelbereich.
Die Kompensationswicklungen sind einschichtig und gleich ausgebildet. Sie können mit jeder Regelwicklung
d und e ein- oder mehrmals verbunden sein. Im letzteren
Fall sind sie im Inneren galvanisch isoliert, wie in F i g. 2 gezeigt, geschaltet. Dabei sind die Wicklungen a
der Primärwicklung in Reihe und die Wicklung g der Primärwicklung zu den Wicklungen a parallel geschaltet
Die Teilwicklungen der Sekundärseite liegen in Reihe. Soll der Regeltransformator als regelbarer
Gleichrichter oder Stabilitsator für Gleichspannung verwendet werden, so ist sekundärseitig der Gleichrichter
8 und das Filter 9 angeschlossen. Primärseitig ist auf der Wicklung a des Kerns 5 oder auf besonderen
Wicklungen um den Kern 5 parallel die Filterwicklung
3 und 4 vorhanden. Sie hat die Aufgabe der Vernichtung
der dritten Harmonischen der sekundärseitig abgegebenen Spannung.
Wenn die Anordnung als Stabilisator verwendet werden soll, werden die in den Schlitzen des Joches
befindlichen Wicklungen aus einer gesonderten Quelle gespeist Wird die Anordnung als Regeltransformator
verwendet, so erfolgt die Speisung aus den Sekundärwicklungen über einen Gleichrichter, dessen Stromstärke
über Transistoren oder Thyristoren als Stellglieder verändert wird.
Transistoren und Thyristoren sind Grundelemente für die kontinuierliche Regelung des Gleichstromes in
den Wicklungen d und e Die Wicklungspaare der w Wicklungen d. e und f sind so miteinander verbunden,
daß deren Flufi dem Fluß der Grundwelle entgegenwirkt.
Die den Gleichstrom regelnden Wicklungen d und e
sind auf einen Teil des magnetischen Kreises, wie in *s
F i g. 2 gezeigt aufgebracht. Die Regelung der Spannung erfolgt durch verschiedene Aufteilung des Gleichstromes
in den Regehvicklungen d und e in einem be stimmten optimalen Verhältnis, wobei die Summe der
beiden Ströme konstant bleibt Die maximale Sekun- 6c
därspannung erhält man. wenn die Primärspannung
konstant ist und in der Wicklung eder maximale Regelstrom
fließt und der minimale Regelstrom in der Wickhing d. Umgekehrt erhält man die minimale Sekundär
spannung dann, wenn der Regelstrom den Maximal- '■-wert
in der Wickhing d und den Minimalwert in der Wicklung e hat. Wenn sich das Verhältnis des Regelst
romes in den Wicklungen d und c ändert, ändert sich
auch die Sekundärspannung kontinuierlich. Wenn man die automatische Regelung so einstellt, daß sie die Sekundärspannung
konstant hält, wenn sie in den bestehenden Grenzen der Primärspannung sich ändert, erhält
man einen Stabilitsator. Im gesamten Bereich der Regelspannung von Leerlauf bis zur Nennlast erfolgt
die Regelung für ohmsche, induktive und kapazitive Belastung kontinuierlich ohne höhere Harmonische der
sekundären Ausgangsspannung (Klirrfaktor kleiner 1.5%). bei einem hohen Leistungsfaktor und geringen
Regelzeitkonstanten.
Bei einer Erprobung bei Transformatoren zwischen 5 105 kVA wurden bezüglich der kontinuierlichen Regelung
von Wechsel- und Gleichstrom gute technische und ökonomische Ergebnisse erzielt.
Verwendet man an Stelle eines Einphasen-Transfor mators. wie vorstehend beschrieben, einen Dreiphasen-Transformator,
so kann die Regelung in gleicher Weise erfolgen. Dabei ist es möglich, entweder je Phase eine
Regelung vorzusehen oder aber für alle drei Phasen gemeinsam /u regeln.
Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in den F 1 g. 3 und
4 gezeigt, wobei an Stelle einer einphasigen eine dreiphasige Regelung erfolgt.
Eine Anordnung, bei der an Stelle von Gleichstrom Wechselstrom geregelt wird, die aber ansonsten die
gleiche Funktionsweise und den gleichen Aufbau aufweist wie die Anordnung nach F 1 g. 1, ist in den F i g. 5
und 6 gezeigt.
Nach diesem Prinzip können auch einphasige und dreiphasige Autotransformatoren arbeiten. In den
F i g. 3 und 4 ist das Schema eines dreiphasigen Autotransformators auf einem Magnetkreis geneigt. Er besteht
aus zwei geschlossenen Dreiphasen-Magnetkrei sen 1 und 2 mit gemeinsamen Joch; am oberen und
unteren Joch befinden sich je zwei öffnungen 3 und 4. In jede dieser öffnungen sind je ein Paar Regelwicklungen
d und e. die wie in der Anordnung nach den F i g. 1 und 2 geschaltet sind, angeordnet, die die Regelung
gemeinsam bewirken. Die Arbeitswicklungen bestehen aus je zwei Paar Primärwicklungen a. die in Reihe
geschaltet sind und aus je zwei Sekundärwicklungen b und c. die ebenfalls in Reihe geschaltet sind. Die Maximalspannung
auf der Sekundärseite tritt an den Klemmen 8,9 und tO auf. wenn der Wert des regelnden
Stromes in den Wicklungen e maximal und in den Wicklungen (/minimal ist. Die minimale Sekundärspannung
erhält man, wenn der Regelstrom in den Wicklungen e minimal und in d maximal ist. wobei das Primärspannungsnetz
5. 6 und 7 konstant bleibt. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie beim vorhergehend beschriebenen
Einphasentransformator.
Die F i g. 5 und 6 zeigen das Schema der Schaltung eines Einphasen-Autotransformators, den Magnetkreis,
die Regehvicklungen d und e. die Kompensationswicklungen f. Die Funktionsweise ist die gleiche wie beim
Einphasentransformator wie er in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist Die Primärwicklung besteht aus drei
Teil wicklungen, von denen jeweils zwei Wicklungen a
in Reihe und eine Teihvicklung g parallel geschaltet
sind. Die Sekundärwicklung besteht aus drei Teihwicklungen c. h und b. die in Reihe geschaltet sind wobei die
Sekundärwicklung h und die Primärwicklung g als Auto Transformatoren ausgeführt sind. Das Filter, welches
aus der Kapazität 3 und Induktivität 4 besteht, liegt parallel zur Primärwicklung a.
Der Magnetkern wird aus Transformatorenblech hergestellt. Wenn die öffnungen 1 und 2 ausgespart
oder ausgestanzt sind, können die Wicklungen d, e und
f nur im Durchfädel-Verfahren hergestellt werden. Das ist jedoch für eine Industriefertigung zu langsam und zu
unwirtschaftlich.
Um es zu ermöglichen, daß die Wicklungen d, e und / so wie auch die Arbeitswicklungen des Transformators
getrennt gefertigt werden können, damit sie fertig montiert auf den Magnetkern aufgebracht werden können, müssen die Bleche für den Magnetkern mit ihren
Offnungen 1 und 2 auf eine besondere Art und Weise geschlichtet werden, -nd die Montage der Wicklungen
muß nach einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen . werden.
Die Schlichtung der einzelnen Bleche für den Magnetkern ist aus den F i g. 7 bis 10 ersichtlich.
Im Prinzip können die Magnetbleche so geschlichtet werden, daß der Magnetkern aus einem, zwei oder
mehreren Teilen in ein Ganzes zusammengefügt wird.
In den F i g. 7 und 8 ist die vorgesehene Art und Weise für das Schlichten der Bleche dargestellt, und zwar
für die geradzahligen und ungeradzahligen Schichten für die Konstruktion eines Magnetkernes aus zwei Teilen k und /. Das Teil 1 wird nach der herkömmlichen
Methode erstellt. Das Teil k wird aus den Blechen It und 12 zusammengefügt. Das Blech hat die Form des
Buchstabens H in bezug auf die verlängerten Seitenteile, mit den eingebrachten Öffnungen t und 2. Die Bleche 12 haben rechteckige Form. Das Schlichten der
Bleche wird zuerst für alle Schichten der Blechform 11 vorgenommen. Sodann werden die Bleche befestigt
und danach die gesondert gefertigten Wicklungen d, t und /"darauf befestigt. Danach erst werden die Bleche
mit der Form 12 geschlichtet und der ganze Magnet kern zusammengefügt.
Für die Ausführung des Magnetkernes aus einen Stück ist das Schlichten der Bleche in F i g. 9 für dii
geradzahligen Schichten und in Fi g. 10 für die unge radzahligen Schichten, dargestellt. Die spezialgeform
ten Bleche sind hierbei die Bleche 11 und 13. Das Blecl
13 ist in seiner Form ähnlich einem unsymmetrischer Buchstaben U, in das noch die Öffnungen 1 bzw. 2 ein
geschnitten sind. Die Bleche U und 12 für die gerad zahligen und 12 und 13 für die ungeradzahligen Schich
ten werden auf die Magnetkernbleche 14, 15 und 11 bzw. 16,17 und 18 aufgeschlichtet.
909 530»
Claims (10)
- Patentansprüche:!.Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer einphasigen Ausgangswechselspannung unter Verwendung eines dreischenkligen Magnetkernes mit zwei Außenschenkeln, einem Mittelschenkel und zwei Jochen, wobei sich in jeder Hälfte des einen Joches eine Öffnung berindet, in der jeweils paarweise zwei Steuerwicklungen angeordnet sind, die ι ο bezogen auf den sich um die Öffnung bildenden magnetischen Hilfskreis gleichsinnig geschaltet und so durch Gleichstrom erregbar sind, daß die zugeordnete Hälfte des Joches stetig sättigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenschenkel (5,7) je eine Primärwicklung (a) tra gen, die in Reihe geschaltet sind und gleiche Windungszahl besitzen, daß die beiden Außenschenkel (5, 7) außerdem je eine Sekundärwicklung (c, b) tragen, die in Reihe geschaltet sind und unterschiedliehe Windungszahl besitzen und daß der Wickelsinn der Primärwicklungen (a) so festgelegt ist, daß sich die Flüsse der beiden Außenschenkel im Mittelschenkel addieren.
- 2. Transformator nach Anspruch 1. dadurch gckennzeichnet, daß der Mittelschenkel eine dritte Primärwicklung (g) trägt, die zu der Reihenschaltung der beiden anderen Primärwicklungen (a) paraüel liegt, und daß der Mittelschenkel eine dritte Sekundärwicklungen (Λ) trägt, die zu den beiden anderen Sekundärwicklungen (c b) in Reihe liegt.
- 3. Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dd durch gekennzeichnet, daß die Primär- (a, g) und Sekundärwicklung (c, h, b) eines Schenkels nach Art eines Autotransformators (Sparschaltung) verknüpft sind.
- 4. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Windungszahlen der beiden Steuerwicklungen (d. e) einer Öffnung (1, 2) zwischen 1,006 bis 0.994 wählbar ist.
- 5. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Öffnung (1, 2) mindestens eine Kompensationswicklung (f) angeordnet ist, die aus einem Wicklungspaar gleicher Windungszahl besteht und kurzgeschlossen ist.
- 6. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Primärwicklung (a) des einen Außenschenkels (5) ein Siebglied, bestehend aus der Reihenschaltung einer Induktivität (4) und eines Kondensators (3) liegt, das auf die zu kompensierende Harmonische abgestimmt ist.
- 7. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärwicklung ein Gleichrichter (8) mit einem Filter (9) im Gleichstromkreis nachgeschaltet ist.
- 8. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis7, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungen der Gleichströme in den Steuerwicklungen (d, e) konti- to nuierlich und kontaktlos durch steuerbare Halbleiterelemente derart von Null bis zu einem jeweiligen Maximalwert erfolgen, daß ihre Summe für den jeweiligen Regelbereich konstant ist.
- 9. Transformator nach einem der Ansprüche I bis ()58, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlichten der Bleche für das Joch (it) mit den Öffnungen (1, 2) für die Steuer- und Kompensationswicklungen (a, e) mit Blechen (11) mit H-förmigem Querschnitt, bei dem die beiden radial symmetrisch gegenüberliegenden Schenkel gegenüber den anderen beiden Schenkeln verlängert sind bzw. mit Blechen mit U-förmigem Querschnitt, wobei der eine Schenkel gegenüber dem anderen verlängert ist, durchgeführt ist und daß die H- bzw. U-förmigen Bleche (11,13) mit den weiteren Blechen (12... 18) mit rechteckigem Querschnitt eine Einheit mit dem restlichen Magnetkern (1) bilden. .
- 10 Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator a'ls Drehstromtransformator in der Weise ausgebildet ist, daß der Magnetkern sechs Schenkel, von denen jeweils zwei in einer Linie liegen, und drei Joche aufweist, von denen die beiden äußeren Joche je zwei öffnungen (3,4) besitzen.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| YU1291171 | 1971-08-26 | ||
| YU1291171 | 1971-08-26 | ||
| YU1403971 | 1971-09-17 | ||
| YU1403971 | 1971-09-17 | ||
| YU1524371 | 1971-10-08 | ||
| YU1524371 | 1971-10-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2161599A1 DE2161599A1 (de) | 1973-03-08 |
| DE2161599B2 true DE2161599B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2161599C3 DE2161599C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410243A1 (de) * | 1974-03-04 | 1975-09-11 | Klein Kg Elektro Geraete G | Regelbarer drehstromtransformator |
| DE2530925A1 (de) * | 1975-06-30 | 1977-01-27 | Inst Elektroswarki Patona | Regeltransformator |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410243A1 (de) * | 1974-03-04 | 1975-09-11 | Klein Kg Elektro Geraete G | Regelbarer drehstromtransformator |
| DE2530925A1 (de) * | 1975-06-30 | 1977-01-27 | Inst Elektroswarki Patona | Regeltransformator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2161599A1 (de) | 1973-03-08 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |