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DE2161551A1 - Zwei-Komponenten-Antitranspirant - Google Patents

Zwei-Komponenten-Antitranspirant

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Publication number
DE2161551A1
DE2161551A1 DE19712161551 DE2161551A DE2161551A1 DE 2161551 A1 DE2161551 A1 DE 2161551A1 DE 19712161551 DE19712161551 DE 19712161551 DE 2161551 A DE2161551 A DE 2161551A DE 2161551 A1 DE2161551 A1 DE 2161551A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
antiperspirant
aluminum
benzoylscopolamine
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712161551
Other languages
English (en)
Inventor
Salvatore Joseph Somerset N.J. DeSalva (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE2161551A1 publication Critical patent/DE2161551A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q15/00Anti-perspirants or body deodorants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/49Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Zwei-Komponenten-Antitranspirant
Bekannte Antitranspirantien enthalten als sehweißhemmende Substanz meist Metallsalze, wie Chloride, Chlorhydroxide, Sulfate, Sulfamate oder andere Salze von Zink, Aluminium, Zirkon oder Seltenen Erden, Die sehweißhenimende Wirkung dieser Präparate ist begrenzt. Es ist ferner, beispielsweise aus der britischen Patentschrift 9 Q^Q 279 bekannt, eine Mischung aus Aluirinlumsalz; als Adstringens und Benzoylscopolamin als Antiperspirant zu verwenden. Die Wirksamkeit derartiger Mischungen ist insbesondere wegen der nicht lange anhaltenden Schweißhemmung nur gering,
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein wirksames und lang anhaltendes Antitranspirant vorzuschlagen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgesehlagen ein Zwei-Kornponenten-Antitranspirant, bestehend aus zwei voneinander getrennt abgepackten
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BAD ORIGINAL
Lösungen, Emulsionen, Suspensionenoder Feststoffmisehungen, von denen eine Atropin, Scopolamin oder deren an der Hydroxyl-^ gruppe der Tropasäure veresterte Derivate, insbesondere Benzoyl> scopolamin oder Alkoxybenzoylscopolamin mit einer niederen Alkoxygruppe enthält, während die andere" ein sehweißhemmendes Metallsalz enthält, . .
Die sehweißhemmende Wirkung dieses Zwei-Komponenten-Antitr^anspirants ist bei getrennter Aufbringung überrasenenderY/eise sehr viel größer und langanhaltender als beim Aufsprühen oder Aufbringen der bislang bekannten Produkte, unabhängig davon, ob sie aus ein oder mehreren Wirkstoffen in Mischung b
Vorzugsweise wird, das Benzpylseppolamin als Hydrobromid einge^ set^fc, während als Me|all.salg Aluiainiumehlorid, AliMijiiunieMQP" hydroxid oder» eine Mischung diese?? verwendet WiPd9 Die YQPeinander getrennt abgepackten Lösungen, Emulsionen oder guspensioripn, die auch wasserfrei sein können j können in einer geineinsam.en Umverpackung vertrieben Vierden, auf der auch noch Markierungen oder andere Hilfsmittel angebracht sein können? jaifc denen man das Aufbringen der beiden Komponenten im entsprechenden, zeitlichen Abstand anzeigen oder kontrollieren kann,
Das als anticholinergische Verbindung-,bekannte Benzoylscopolamin kann außer als Hydrobromid noch als Hydrochlorid oder Hydrojodid oder in Form anderer Salze, meist der sauren Salze, verwendet werden, wie beispielsweise die der Salpetersäure, Zitronensäure, Essigsäure, Methoschwefelsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure Weinsäure, Milchsäure, Benzoesäure.
Außer Benzoylscopolamin können noch andere anticholinergische Verbindungen verwendet werden, wie Atropin, Scopolamin und Benzoylscopolaminderivate. Bevorzugte Derivate haben die folgende allgemeine Formel:
ti
CH-C-O
CH<
N - CH: -CH
CHn
-CH'
Il
CH.
-o-.c-TV
OR
in der R ein niederer Alkylrest mit 1 bis 6 und vorzugsweise 1 bis ^ Kohlenstoffatomen, insbesondere 1 bis 2 Kohlenstoffatomen ist. Derartige Verbindungen sind hydrolysenstabil und zeigen ausgezeichnete Antitranspiranseigenschaften.
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In der obigen Formel ist der Alkoxyrest in para-Stellung zum Benzoylrest angeordnet; der Substituent kann auch in ortho-Stellung oder meta-Stellung an dem Kohlenstoff neben dem Carbonylrest stehen. Die para-substituierten Verbindungen werden bevorzugt. Weitere Derivate derartiger Verbindungen können nichtstörende Substituenten meist an einem Phenylrest enthalten, wie beispielsweise Chlor, Hydroxy, Amino, niederes . Alkyl und dergleichen. Diese Derivate werden vorzugsweise zusammen mit Benzoylscopolamin oder mit dem mit einem niederen Alkoxyrest substituierten Benzoylscopolamin bzw. deren Salzen verwendet.
Von den Aluminium-, Zirkon-, Zink- und Seltenen Erdsalzen werden Aluminiumsalze bevorzugt, insbesondere Aluminiumehlorhydroxid und Aluminiumchlorid. Ferner können Aluminiumsulfat, Aluminiumsulf amat, Aluminiumsulfocarbonat und alkoxysubstituierte Aluminiumsalze verwendet werden, wie beispielsweise das dialkoxysubstituierte Aluminiumchlorid, wobei die Alkoxyreste 2 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten. Ebenso können die entsprechenden Zirkon-, Zink- und Seltenen Erdsalze verwendet werden, wie beispielsweise Zirkonchlorid, Zirkonsulfat, Zinksulfocarbonat, Zinkchlorid, Gadoliniumchlorid, Cersulfat und Hafniumchlorid. Ferner können noch unter anderem Lithiurnchlorid, Magnesiumsulfat, Eisen (III)-Chlorid, Cadmiumsulfat oder Titantetrachlorid verwendet werden.
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Die Benzoylscopolaminverbindung oder die entsprechenden Derivate werden meist in wässriger Lösung aufgebracht, während die Metallsalze nach einer Wartezeit von vorzugsweise mindestens einigen Stunden und in der Regel nicht mehr als 2k Stunden, vorzugsweise innerhalb von k bis 12 und insbesondere 1I bis 8 Stunden als Lösung, wässrige Lösung, als Emulsion oder als Suspension aus einer Aerosoldose, als Paste oder Pulver aufgebracht »werden. .
Die Schweißhemmung nach Aufbringung der ersten Komponente, nämlich der Scopolamxnverbindung, beträgt gewöhnlich 40 bis 80 %; oft wird.eine 50 bis 70 #ige Verringerung der normalen Schweißbildung und zwar innerhalb von H bis 8 Stunden.nach Anbringung erzielt. Diese Wirkung geht jedoch innerhalb von 24 Stunden verloren. Ein weiteres Aufbringen dieser Scopolaminkomponente führt zu keiner v/eiteren Steigerung der Schweißhemmung. Das gleiche gilt bei Verwendung des Metallsalzes, das selbst nach hintereinander erfolgender Aufbringung im Verlaufe von mehreren Tagen zu einer Schweißhemmung führt, überraschenderweise erhält man jedoch bei Verwendung des Zwei-Komponenten-Antitranspirants und Aufbringung der zweiten Metallsalzkomponente nach der oben angegebenen Wartezeit eine Schweißhemmung, die länger anhält oder noch stärker ist, insbesondere wenn man die Aufbringung der zweiten Komponente wiederholt. Selbst
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wenn 2 bis 10 Tage mit dieser Behandlung ausgesetzt wird, stellt sich keine Verringerung der Schweißhemmung bei Wiederaufnahme des Gebrauchs der zweiten Komponente ein. Wenn man beispielsweise die erste Komponente des .Zwei-Komponenten-Antitranspirants, nämlich Benzoylscopolaminhydrobromxd aufbringt. und dann nach einer Wartezeit von 6 bis 8 Stunden zweimal täglich Aluminiumchlorhydroxid oder eine Mischung aus Aluminiumchlorhydroxid und Aluminiumchlorid in wässriger Lösung aufbringt, so erhält man ohne weitere Verwendung der ersten Scopolaminkomponente eine gute schweißhemmende Wirkung, auch wenn 1 bis 10 Tage das Antitranspirants nicht mehr aufgebracht wurde. Bei einer dann erfolgenden Aufbringung des Aluminiumsalzes erhält man etwa die gleich große Schweißhemmung, wie sie ursprünglich durch die Aufbringung der ersten Komponente erzielt wurde. Darüber hinaus würde eine einmalige Aufbringung der ersten Scopolaminkomponente nach einer derartigen Ruhezeit von 1 bis 10 Tagen die Schweißhemmung noch mehr und über den vorher erreichten Wert hinaus verbessern, wobei durch anschließende Aufbringung der Metallsalzkomponente diese starke Schvieißhemmung bis zu 10 Tage und langer beibehalten wird. Vergleichsversuche mit anderen Kombinationen führten zu sehr viel schlechteren Vierten.
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Die erste Komponente, nämlich das Scopolaminderivat wird in Mengen von 0,0001 bis 0,1 g verwendet, während die zweite Komponente, nämlich das Metallsalz, gewöhnlich in Mengen von 0,01 bis 1 g angewendet wird, wobei man je Tag vorzugsweise 0,02 bis 0,5 g, aber nicht mehr als 3 Aufbringungen pro Tag anwenden soll.
Die erste Scopolaminkomponente kann die verschiedensten Zusätze, vorzugsweise Netzmittel, wie nichtionische Tenside oder Lösungsmittel enthalten, wie beispielsweise Kondensationsprodukte von Äthylenoxid und Propylenoxid mit Glykol mit Molekulargewichten zwischen 2 000 und 10 000 und einem Kthylenoxid/Propylenoxid-Verhältnis von 3:1 bis 1:3·
Im allgemeinen werden diese nichtionischen Tenside beispielweise mit Benzoylscopolaminhydrobromid in einer Konzentration von 0,1 bis 5 und vorzugsweise 0,5 bis 2 % verwendet.
Die zweite Komponente, nämlich die Metallsalze, können ebenfalls übliche Zusätze enthalten, wie Emulgatoren, Lösungsmittel, Verdickungsmittel, Emollientia, Farbstoffe, Pigmente, Riechstoffe, Bakterizide, Lanolin, öle oder Wachse. Diese Metallsalze liegen meist in' einer Konzentration von 0,1 bis 35* und vorzugsweise von 0,6 bis 25 % in der Zubereitung vor.
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Das Voluraenverhältnis oder das Gewichtsverhältnis der voneinander getrennt abgepackten beiden Komponenten liegt in einem Bereich von 1:5 bis l:25j wobei vorzugsweise das Benzoylscopolaminhydrobromid in wässriger Lösung und die zweite Komponente als aufrollbare Emulsion abgepackt ist. Bei Verwendung von Aluminiumchlorid und Aluminiumchlorhydroxid ist das Verhältnis dieser beiden Stoffe in einem Bereich von 1:100 bis 1:1 und vorzugsweise 1:25 bis 1:2, wobei das Aluminiumchlorid als Hexahydrat berücksichtigt worden ist.
Beispiel 1
Es wurde zur Herstellung des Zwei-Komponenten-Antitranspirants eine Lösung aus Benzoylscopolaminhydrobromid mit einer Konzentration von 0,025 % in einer 1 £igen Lösung eines nichtionis-chen Tensides in destilliertem Wasser hergestellt und mit Bromwasserstoff angesäuert. Als Tensid wurde ein Kondensationsprodukt aus Äthylenoxid und Propylenoxid mit einem Molekulargewicht von etwa 8 000 verwendet.
Die zweite Komponente wurde als aufrollbare Emulsion hergestellt und hatte die folgende Zusammensetzung:
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Aluminiumchlorhydroxid (50 % aktiv) Aluminiumchloridhexahydrat Äthanol (95 %)
destilliertes Wasser
nichtionisches Tensid (Alkylphenylpolyoxyäthylenäthanol)
Verdickungsmittel (Methy!cellulose) Lanolinderivat
Glyzerin
Glyzin
weitere Zusätze, wie Riechstoffe
44 Gewichtsteile
1,0 If
22,0 It
25,3 ti
1,0 Il
0,7 It
1,0 It
3,0 It
1,5 tt
0,5 tt
Diese getrennt abgepackten Wirkstoffe des Zwei-Komponenten-Antitranspirants wurden auf ihre Wirkung hin untersucht. Die erste Komponente wurde in einer Menge von 1 ml fünf Versuchspersonen mit starker Schweißbildung im Achselbereich verabfolgt. Nach 3 Stunden wurde die Schweißabsonderung dadurch bestimmt, daß ein Zellulosepolster in den Achselbereich gelegt und periodisch gewogen wurde. Es wurde festgestellt, daß die Perspiration im Durchschnitt auf etwa 65 % gegenüber dem Normalverhalten der Versuchspersonen verringert wurde* Nach 24 Stunden hatte die Schweißabsonderung wieder den ursprünglichen Ausgangswert erreicht. Bei Änderung des pH-Wertes der Lösung von 4,5 auf 3,0 und auf 6,5 wurden ähnliche Ergebnisse erreicht.
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24 Stunden nach Aufbringung der ersten Komponente wurde die zweite Komponente in Mengen von 2 bis 3 ml aufgebracht, worauf nach einer Wartezeit von 8 Stunden dieser Vorgang wiederholt ■wurde. Die nach 1 Stunde gemessene Schweißhemmung betrug 65 %-Dieser Wert wurde bei den Versuchspersonen beibehalten, wenn einbis zweimal täglich die zweite Komponente aufgebracht wurde. Nach 3 Tagen wurde die Aufbringung für weitere 3 Tage unterbrochen, worauf nach einer einmaligen Aufbringung der zweiten Komponente wieder eine 65 /Sige Schweißhemmung nach 1 Stunde gemessen wurde. Bei einer danach erfolgenden Aufbringung der ersten Komponente nach einem Zeitraum von 12 Stunden konnte die Schweißhemmung um mehr als 60 % verbessert und auch dieser Wert durch regelmäßige Anwendung der ersten Komponente beibehalten werden.
Ähnliche Ergebnisse wurden mit para-Methoxybenzoylscopolamin und Zinkphenolsulfonat bzw. Aluminiumsulfamat oder Zirkonchlorid erhalten.
Bei dem Zwei-Komponenten-Antitranspirant gemäß Erfindung wird vorzugsweise die Scopolaminkomponente in einer Sprühflasche oder einem Aerosolbehälter abgepackt, während die Metallsalzkomponente meist als Paste mit einer Kugelauftragsvorrichtung in einem Kunststoffbehälter abgepackt ist. Genauso kann die erste Komponente
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als Emulsion mit einem Kugelauftraggerät in einem Kunststoffbehälter abgepackt sein und die zweite Komponente als Lösung oder Pulver bzw. als Creme oder als Paste aufgetragen werden.
Beispiel 2
Zum Vergleich wurde die erste Komponente gemäß Beispiel 1 in der gleichen Menge und auf die gleiche Weise bei 4 Versuchspersonen aufgebracht und diese Aufbringung nach 24 Stunden wiederholt, wobei festgestellt wurde, daß die Schweißhemmung von etwa 63 % nach 24 Stunden auf etwa 20 % absank und 1 Stunde nach der zweiten Aufbringung nur einen Viert von 56 % annahm. Bei einem weiteren Vergleichsversuch wurden die gleichen Mengen der zweiten Komponente bei 4 Versuchspersonen aufgebracht und die Schweifthemmung nach 1, 3> 5> 7» 9 und 11 Aufbringungen im Verlaufe von 5 1/2 Tagen gemessen, und zwar bei jeweils zwei Aufbringungen je Tag in einem Abstand von 12 Stunden. Die ursprüngliche Schweißhemmung betrug etwa 20 % und stieg allmählich nach 51/2 Tagen auf etwa 50 % an.
Beispiel 3
Es wurde analog Beispiel 1 gearbeitet, wobei jedoch jetzt als Scopolaminkomponente para-OC-Methylbenzoylscopolaminhydrochlorid
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oder die entsprechende Scopolaminbase in einer Konzentration von 0,02 % in Vfasser in einer Menge von 1,5 ml Lösung verwendet wurde. Als zweite Komponente wurde eine 5 %ige wässrige Lösung von Aluminiumchloridhexahydrat, Zinkchlorid oder Zirkonsulfat oder eine Aerosolmischung mit 10 Gew.% Aluminiumchlorhydroxid verwendet, wobei etwa 1 g Metallsalz eingesetzt wurde. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse entsprachen denen des Beispiels 1.
Besonders vorteilhaft war bei Verwendung des Zwei-Komponenten-Antitranspirants, daß man mit sehr viel weniger Wirkstoff eine sehr viel stärkere Schweißhemmung erreicht und daß man die Aufbringung gegebenenfalls für mehrere Tage unterbrechen kann, um bei empfindlicher Haut Entzündungen zu vermeiden.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    -. 1, Zwei-Komponenten-Antitranspirant bestehend aus zwei voneinander getrennt abgepackten Lösungen, Emulsionen, Suspensionen oder Peststoffmischungen, von denen eine. Atropin, Scopolamin oder deren an der Hydroxylgruppe der Tropasäure veresterte Derivate, insbesondere Benzoylscopolamin oder Alkoxybenzoylscopolamin mit einer niederen Alkoxygruppe enthält, während die andere ein schweißhemmendes Metallsalz enthält.
  2. 2. Zwei-Komponenten-Antitranspirant nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente Benzoylscopolaminhydrobromid enthält.
  3. 3. Zwei-Komponenten-Antitranspirant nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Komponente ein Zinksalz, Aluminiumsalz, Zirkonsalz oder ein Salz der Seltenen Erden enthält.
  4. 4. Zwei-Komponenten-Antitranspirant nach Anspruch 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß die erste Komponente in wässriger
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    Lösung mit einem Gehalt von 0,001 bis 0,05 g vorliegt, während die zweite Komponente vorzugsweise nach einer Wartezeit von mindestens 2 Stunden in einer Menge von 0,01 bis 1,0 g aufgebracht wird.
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DE19712161551 1970-12-18 1971-12-11 Zwei-Komponenten-Antitranspirant Pending DE2161551A1 (de)

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GB (1) GB1369828A (de)
NL (1) NL7117425A (de)
ZA (1) ZA718153B (de)

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NL6916190A (de) * 1968-11-12 1970-05-14

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ZA718153B (en) 1973-07-25
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CH574241A5 (de) 1976-04-15
NL7117425A (de) 1972-06-20
FR2118124A1 (de) 1972-07-28
CA987596A (en) 1976-04-20
AU3671271A (en) 1973-06-14
GB1369828A (en) 1974-10-09
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