DE2161243A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von ZahnradernInfo
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Description
E 85/70 - 08/17 24. November 1971
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes für nach dem Wälzverfahren arbeitende
Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum Regeln des Übersetzungsverhältnisses zwischen
Werkzeug- und Werkstückdrehung für nach dem Wälzverfahren
arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug
jeweils von gesonderten Antriebsmotoren betrieben werden,
wovon einer als Leitmotor und der zweite als Folgemotor arbeitet und bei denen dem Werkzeugantrieb und der Antriebswelle
für den Werkstückträger jeweils impulserzeugende
Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit eines digitalen Vergleiches von Soll- und Istimpulszahlen
über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel das
Polgemotors nachgestellt wird«
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Für Wälzfräsmaschinen besteht die Forderung neben der genauen Einhaltung des Drehzahlverhältnisses des Werkstückträgers
zum Werkzeug auch eine definierte Drehwinkelzuordnung des Werkstückträgers zum Werkzeug zu gewährleisten.
Dieses ist besonders dann erforderlich, wenn aus technologischen Gründen die Bearbeitung unterbrochen worden ist
und das Werkzeug und das Werkstück ausser Eingriff gekommen sind. Für das Wiederineingriffbringen ist dann eine
drehwinkeldefinierte Zuordnung des Werkstückträger und
des Werkzeuges erforderlich.
Es ist bekannt, DrehzahlVerhältnisse zweier oder mehrerer
Antriebseinheiten zu r-egeln, in dem die Drehzahl jeder Antriebseinheit
digital erfasst wird und verglichen wird. Der aus dem Vergleich resultierende Differenzbetrag wird
in eine analoge Regelgrcsse umgewandelt, die als Steuergrösse
für die Folgeantriebseinheit fungiert. Bei dieser Schaltungsanordnung werden die Drehzahlen als
digitale Zählimpulse bis zu einem vorbestimmten Zählwert in getrennten Zählern erfasst» Sobald ein Zähler seinen
vorbestimmten ZShlwert erreicht hat, wird das Weiterzahlen
in diesem Zähler unterbrochen. Von dem Zeitpunkt an werden die Zählimpulse des anderen Zählers, der noch nicht seinen
Endwert erreicht hat, außerdem auf ein Differenszählwerk
gegeben, solange bis auch der Hauptzähler den vorbestimmten zä hlwert erreicht hat. .
20S829/CU?2 bad original
Von da ab werden beide Zählwerke zu einer neuen Zählung
gestartet, während das Differenzzählwerk auf dem erreichten Stand stehen bleibt, der nach Umwandlung dieses Differenzwertes in eine analoge Grosse die Steuergrösse darstellt.
gestartet, während das Differenzzählwerk auf dem erreichten Stand stehen bleibt, der nach Umwandlung dieses Differenzwertes in eine analoge Grosse die Steuergrösse darstellt.
Nachteilig ist, dass die absolute Stellung der Antriebseinheiten, d. h. der vom Ausgangspunkt an zurückgelegte
Winkelweg nicht erfassbar ist, da die Zählung der Impulse unterbrochen wird, bzw. die Impulszählung überhaupt nur
bis zu einen bestimmten Zählwert erfolgt.
Winkelweg nicht erfassbar ist, da die Zählung der Impulse unterbrochen wird, bzw. die Impulszählung überhaupt nur
bis zu einen bestimmten Zählwert erfolgt.
Eine definierte Zuordnung der Drehwinkel der Antriebseinheiten
zueinander ist damit nicht möglich, so dass diese
Schaltungsanordnung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen nicht geeignet ist.
Schaltungsanordnung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen nicht geeignet ist.
Eine andere bekannte Drehzahl-Einstelleinrichtung ist direkt
für Verzahnmaschinen entwickelt worden.
Bei dieser ist der Antriebsmotor des Werkzeuges der Leitmotor, während der Antriebsmotor des Werkstückträgers als Folgemotor arbeitet. Auf der Leitmotorwelle ist eine Scheibe mit einem optischen Markierungsraster befestigt, ebenso ist am Werkstückträger ein optische» Markierungsraster angebracht. Beide Raster werden durch fotoelektrische Leseköpfe abgetastet, deren Ausgangsimpulse und einem Signal-
Bei dieser ist der Antriebsmotor des Werkzeuges der Leitmotor, während der Antriebsmotor des Werkstückträgers als Folgemotor arbeitet. Auf der Leitmotorwelle ist eine Scheibe mit einem optischen Markierungsraster befestigt, ebenso ist am Werkstückträger ein optische» Markierungsraster angebracht. Beide Raster werden durch fotoelektrische Leseköpfe abgetastet, deren Ausgangsimpulse und einem Signal-
- 4 -209829/0472
vergleicher zugeführt werden. Die Signale des schneller laufenden Leitmotors werden vor dem Eingang in den Signalvergleicher
in einem Gruppenzähler im Sinne einer Division entsprechend dem erforderlichen Drehzahlverhältnis des Leitantriebs
zum Folgeantrieb verändert, so dass In den Signalvergleicher eine vergleichbare Anzahl von Impulsen von LeIt-
und Folgeantrieb eingehen. Die auftretenden Abweichungen % werden über einen Verstärker und ein Servoventil zur Nachstellung
eines Hydromotors herangezogen, der als Antriebsmotor des Folgeantriebes dient. Als sehr aufwendig bei dieser
Einrichtung ist die Rasterscheibe auf dem Werkstückträger anzusehen. Für eine hohe Auflösung des Drehwinkelweges
des Werkstückträgers muss die Rasterscheibe eine entsprechend hohe Anzahl von Markierungen besitzen. Die Herstellung
einer Rasterscheibe mit einem Auflösungsvermögen in Drehwinkelsekunden ist äusserst kompliziert und kostspielig.
Da der Werkstückträgerantrieb an nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen meistens über ein Genauigkeitsschnekkengetriebe
erfolgt, welches beim heutigen Stand der Technik mit sehr hoher Genauigkeit hergestellt werden kann,
ist es, ohne an Genauigkeit zu verlieren, ausreichend, das Markierungsraster mit dem Signalgeber auf der Schnekkenwelle
anzuordnen. Weiterhin ist das elektronische Schaltgetriebe bzw. der elektronische Gruppenzähler für
209829/0472 .
die Division der vom Signalgeber des Leitmotors kommenden Impulse eine aufwendige Schaltung, zumal für jedes gewünschte
Übersetzungsverhältnis des Leitantriebes zum Fol·- geantrieb die Division veränderlich vorwählbar sein muss.
Ausserdem ist das Bearbeiten schräger Verzahnungen nach dem Axialverfahren mit dieser Einrichtung nicht möglich, weil
der Gruppenzähler ein gebrochenes Drehzahlverhältnis, wie es durch die Zusatzdrehung entsteht, nicht erfassen und
verarbeiten kann.
Trotz dieses Relativ hohen Aufwandes an Steuereinrichtungen ist eine definierte Zuordnung der Drehwinkel der Antriebseinheiten
untereinander dann nicht mehr möglich, wenn Werkstück und Werkzeug ausser Tritt gefallen sind. Für eine
Weiterbearbeitung eines bereits angearbeiteten Werkstückes ist eine Drehwinkelpositionierung des Werkstückträgers
zum Werkzeug erforderlich, wozu die vorhandene Regeleinrichtung nicht geeignet ist. Zur Synchronisierung dieser
Antriebe müssen zusätzliche Mittel eingesetzt werden.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung des Zwangslaufes von Werkstück- und Werkzeugantrieb an nach dem Wälzverfahren
arbeitenden Maschinen mit relativ geringem Aufwand und hoher Genauigkeit durchzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren
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und eine Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum
Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug jeweils von gesonderten Antriebsmotoren
getrieben werden, wovon einer als Leitmotor und der andere als Folgemotor arbeitet und bei denen dem Werkzeug und der
Antriebswelle für den Werkstückträger jeweils impulserzeugende Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit
eines digitalen Vergleiches von Soll- und Istimpulszahlen
über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel des Folgemotors
nachgestellt wird, zu schaffen, bei dem für die digitale Drehzahlerfassung handelsübliche Messeinrichtungen
eingesetzt werden und mit dem ausserdem eine definierte Drehwinkellage der Werkzeug- zur Werkstückwelle möglich
ist, wobei auch das Bearbeiten schrägverzahnter Werkstükke durchgeführt werden soll.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in
Abhängigkeit des Drehwinkels und der Drehzahl des Leitantriebes Takte vorgegeben werden und die Sollimpulse des
Folgeantriebes innerhalb eines Taktes des Leitantriebes entsprechend dem erforderlichen Übersetzungsverhältnis
als feste Impulszahl gespeichert sind und die Istimpulse des Folgeantriebes während des gleichen Taktes gezählt werden,
wobei mit jedem Taktimpuls gleichzeitig sowohl die SoIlals
auch die Istirapulse getrennt summiert und verglichen werden.
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Die Aufgabe der Erfindung weiterhin von einer Schaltungsanordnung
dadurch gelöst, dass für die Sollimpulse ein Speicher vorgesehen und einem die Takte vorgebendem Messsystem
des Polgeantriebes ein Zähler nachgeschaltet ist, wobei der Ausgang des Speichers sowie der Ausgang des Zählers
über Je eine Torschaltung an je einem Summator liegt und die Ausgänge der Summatoren bekannterweise auf eine
Vergleichereinrichtung geführt sind, wobei der Taktgeber
den Zähler, die Torschaltungen und die Vergleichereinrichtung
ansteuert. Vorzugsweise wird zur drehwinkeldefinierten Zuordnung, des Folgeantriebes zum Leitantrieb sowohl am dem
Folgeantrieb zugeordneten Werkstückträger als auch am Leitantrieb eine abtastbare Nullmarkierung angeordnet, wobei
die Nullmarkierung am Leitantrieb eine Torschaltung für die Startbedingung der Takte des Messystems und die NuIlmarkierung
am Werkstückträger des Folgeantriebes eine Torschaltung für die Startbedingung, des Zählers der Istimpulse
ansteuert. Zum Schrägfräsen nach dem Axialverfahren ist das Messystem zur Taktvorgabe auf der Abtriebswelle eines
an sich bekannten Differentialgetriebes angeordnet, wobei die Antriebswelle des Differentialgetriebes mit dem Werkzeugantrieb
und der Steg des Differentialgetriebes über Differentialwechselräder mit dem Vorschubantrieb verbunden
ist. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird entsprechend der zu bearbeitenden Zähnezahl des Werkstückes
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unter Berücksichtigung des konstanten Übersetzungsverhältnisses
des Werkstücktischantriebes und der Messystemkonstanten
die Sollimpulezahl des Polgeantriebes (Werkstücktischantrieb)
rechnerisch ermittelt und eingespeichert.
Der Werkzeugantrieb ist im beschriebenen Beispiel der Leitantrieb und gibt entsprechend seinem Drehwinkel und seiner Drehzahl Impulssignale aus. Diese Impulssignale wirken als Talctsignale, da der Leitantrieb in der Zeiteinheit trotz
Der Werkzeugantrieb ist im beschriebenen Beispiel der Leitantrieb und gibt entsprechend seinem Drehwinkel und seiner Drehzahl Impulssignale aus. Diese Impulssignale wirken als Talctsignale, da der Leitantrieb in der Zeiteinheit trotz
seiner absolut höheren Drehzahl gegenüber dem Werkstückträger weniger Impulse ausgibt als vom digitalen Messystem des
Folgeantriebes in der gleichen Zeiteinheit abgegeben werden.
Innerhalb eines Taktes vom Leitantrieb werden die vom Folgeantrieb
abgegebenen Impulse gezählt. Die rechnerisch ermittelte Sollimpulszahl, welche abgespeichert ist, wird
dann mit Jedem weiteren Takt des Leitantriebes ebenso wie
dann mit Jedem weiteren Takt des Leitantriebes ebenso wie
^ die gezählten Impulse des Folgeantriebes getrennt summiert.
Mit dem folgenden Takt werden die beim vorhergehenden Takt summierten Soll- und Istimpulse miteinander verglichen und
das Ergebnis grössen- und vorzeichenabhängig über einen
Digital-Analog-Wandler zur Regelung des Folgeantriebes
herange zogen.
Digital-Analog-Wandler zur Regelung des Folgeantriebes
herange zogen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen:
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Pig. 1: ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und Fig. 2i eine Getriebeanordnung für das Schrägfräsen nach
dem Axialverfahren.
Die rechnerisch ermittelte Sollimpulszahl wird in einem
Speicher 1 eingegeben. Der Ausgang des Speichers 1 ist über ein Tor 2 mit einem Summator 3 verbunden. Ein Messystem 4,
welches auf der Antriebswelle für den Werkstückträger montiert ist, ist mit seinem Ausgang an einem Zähler 5 angeschlossen.
Der Ausgang des Zählers 5 ist über ein Tor β auf einen Summator 7 geführt. Die Ausgänge der Summatoren
und 7 sind auf eine Vergleicherschaltung 9 gegeben, der ein
Digital-Analog-Wandler 10 nachgeschaltet ist. Ein als Taktgeber arbeitendes Messystem 11 ist auf dem Werkzeugantrieb
montiert und zusätzlich mit einem Nullindikator 15 ausgerüstet.
Die Ausgänge des Messystemes 11 sind über eine Torschaltung 12 auf den Zähler 5 geführt. Der Nullindikator 15 steuert
die Torschaltung 12 an. Ausserdem ist auf dem Werkstückträger ein Nullindikator 14 angeordnet, dessen Ausgangssignal als
Startsignal auf den Zähler 5 geschaltet ist. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ist folgende:
Der Werkzeugantrieb, der als Leitantrieb wirkt, wird eingeschaltet. Damit wird das mit dem Werkzeugantrieb in Verbindung
stehende Messystera 11 In Bewegung gesetzt und gibt seine Impulse als Takte auf die Torschaltung 12, welch®
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vorerst gesperrt ist. Erst beim Vorbeilaufen der am Umfang
der Messscheibe des Messystems Il angebrachte Markierung
am Nullindikator 13 wird die Torschaltung 12 geöffnet
und die Takte werden durchgelassen. Der erste Takt öffnet die Tore 2 und 6, so dass die im Speicher 1 stehende Impulszahl
auf den Summator 3 gegeben wird. Der Zähler 5 steht noch auf Null, da der Werkstückantrieb noch nicht angelaufen
ist. Dadurch gehen beim Öffnen des Tores 6 noch keine Impulse auf den Summator 7. Im folgenden Takt werden vom
Vergleicher 9 der Impulssoliwert vom Summator 3 mit dem
Impulsistwert noch Null beträgt, entsteht eine sehr grosse Differenz, die umgewandelt in eine Analoggrösse eine sehr
grosse Stellgrösse ergibt. Dadurch läuft der Werkstückantrieb an. Infolge des inzwischen durch weitere Takte aufsummierten
Impulssoliwertes gegenüber einem noch Null betragenden ImpulsIstwert, kommt eine Stellgrösse zustande,
die den Werkstückantrieb auf maximale Drehzahl hochregelt. Sobald der Werkstückträger eine bestimmte Ausgangsposition
erreicht hat, bei der der Nullindikator 14 ein Startsignal
auf den Zähler 5 gibt, werden die vom Messystem 4 des WerkstücktrSgers
abgegebenen Impulse vom Zähler 5 gezählt. Die vom Messystem 11 des Werkstückträgers kommenden Takte öffnen
wie bereits beschrieben die Tore 2 und 6. Im Summator
werden weiterhin die Impulssollwerte addiert^ während Jetzt auch mit Jedem Takt die Istimpulse auf der Summator 7 ge-_
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IANgEN und dort aufaddiert werden. Am Vergleicher 9 wächst
jetzt infolge der hohen Drehzahl des Werkstückträgers der Impuls!stwert schneller an, als der Impulssollwert, so dass
nach einer bestimmten Verzögerungszeit der Werkzeugantrieb sowie der Werkstückträger in dem gewünschten Drehzahlverhältnis
synchron laufen unter genauer Zuordnung der Ausgangsdrehwinkelpositionen
beider Antriebe. Der mit jedem Takt durchgeführte Vergleich von Soll- und Istimpulsen garantiert
eine sehr genaue Einhaltung des Übersetzungsverhältnisses von Werkzeug und Werkstück. Ausserdera 1st durch
den definierten Start der Taktimpulse des Leitantriebes wie auch der Zählimpulse des Polgeantriebes eine genaue
drehwinkeldefinierte Zuordnung des Werkzeug- zum Werkstückantrieb
gewährleistet. Damit wird nach Aussertrittfallen der Antriebe auf Grund zerspanungsbedingter oder anderer
technologisch notwendiger Unterbrechungen des Bearbeitungsprozesses ohne zusätzliche Einrichtungen eine selbständige
Synchronisation der Drehwinkellage des Werkzeuges zum Werkstückträger erreicht.
Für das Schrägfräsen nach dem Axialverfahren ist das erfindungsgemässe
Verfahren und die beschriebene Schaltungs-
das
anordnung gleichermassen geeignet, wenn die Takte vorgebende
Messystem 11 des Werkzeugantriebes im Getriebezug der Verzahnmaschine an eine geeignete Stelle verlagert
wird. Während das Messystem 11 für die vorher beschriebenen Bearbeitungsfälle direkt auf der Werkzeugwelle ange-209829/0472 lo
12
ordnet war, so ist das Messystem 11 beim SchrSfräsen nach
dem Axialverfahren auf der Abtriebswelle des Differentialgetriebes angeordnet.
In Fig. 2 ist der Getriebeplan einer erfindungsgemessen
Wälzfräsmaschine schematisch dargestellt.
Der Motor Ml als Leitantrieb ist über feste Übersetzungsgetriebe i und i mit dem Werkzeug WZ verbunden. Ein Mo-
nl F
. tor M2 als Folgeantrieb für den Werkstücktisch T ist ebenfalls
über ein festes Übersetzungsgetriebe 1 mit der An-
n2 triebeschnecke für den Werkstücktisch T verbunden. Auf
der Schneckenwelle ist das Messystem 4 angeordnet. Die Vorschubbewegung wird von einem Motor M3 über ein Übersetzungsgetriebe
i und i auf die Vorschubspindel S über-
n5 ν ρ
tragen. Ein weiterer Getriebezug vom übersetzungsgetriebe i
läuft über Differentialwechselräder i sowie eine feste
DW übersetzung i zum Steg de» Differentialgetriebes D.
DA
Die Antriebswelle des Differentialgetriebes D steht mit
Die Antriebswelle des Differentialgetriebes D steht mit
dem Antrieb des Werkzeuges WZ über das Übersetzungsgetriebe
1 in Verbindung. An der Antriebswelle des Differenti-
algetrlebes D ist das Messystem 11 angeordnet. Die Getriebezüge
zum Differentialgetriebe D sind in einer Wfilzfräsaaschine
herkömmlicher Bauart für das AxialfrSsen vorhanden,
so dass die Voraussetzung für die erfindungsgemässe Drehwinkelregelung lediglich das Anbringen der Messysteme
let, ohne dass in den vorhandenen Getriebezug der WSIz-
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fräsmaschine eingegriffen werden muss. Die Zusatzbewegung für das Axialfräsen schräger Verzahnungen wird durch die
beschriebene Drehwinkelregelung ebenfalls gewährleistet. Dies ist deshalb möglich, weil das die Takte vorgebende '
Messystem 11 vom Vorschubantrieb über die Differentialgetriebe D eben die der Zahnschrägung entsprechende Zusatzbewegung
erhält und damit durch die in bereits beschriebener Weise ablaufende Folgeregelung des Tischantriebes
auch eine höhere, der Zusatzbewegung für die Zahnschrägung entsprechende, Drehzahl einstellt. Durch die Anordnung
des Messystemes 11 im Getriebezug hinter dem Differentialgetriebe
D ist die Berücksichtigung irrationaler Brüche, wie sie bei der Berechnung der Drehzahlverhältnisse von
Werkzeug- und Werkstückantrieb entstehen, im Regelsystem nicht erforderlich.
Dies liegt darin begründet, weil durch die Zwischenschaltung des Differentialgetriebes D vor das Messystem 11 die
gleichen Verhältnisse entstehen, als wenn geradverzahnte Werkstücke bearbeitet werden.
Die Anordnung des Messystems 11 im Getriebezug hinter dem Differentialgetriebe Dt gestattet auch das Regeln des Übersetzungsverhältnisses
für geradverzahnte Zahnräder, weil dann die Abtriebswelle des Differentialgetriebes D die
gleiche Drehzahl ausführt, wie die Antriebswelle. Ebenso ist es auch möglich, für das Schrggfrasen nach dem Axial-
. 14 209829/0472
verfahren ein zweites gleiches Messystem am Differentialgetriebe
D vorzusehen und je nach Bearbeitungsfall gerader oder schräger* Verzahnungen wahlweise das eine oder das andere
Messystem in den Regelkreis einzubeziehen. Durch die vorhandenen Getriebezüge vom Werkzeugantrieb (Motor Ml) zum
Differentialgetriebe D, welches hinter der Zwischenübersetzung i abzweigt, ist beim Sehr^irasen die drehwinkeldefi-
P
nierte Zuordnung des Werkzeugantriebes zum Werkstücktisch nicht mehr gewährleistet, weil das Messystem 11 pro Umdrehung des Werkzeuges WZ mehr als eine Umdrehung ausführt und damit eine Undefinierte Lage des Nullindikators 13 auf der Strichteilscheibe des Messystemes 11 entsteht. Diesen Umstand ist leicht abzuhelfen, indem entweder zwischen der Abtriebswelle des Differentialgetriebes D und dem Messystem 11 ein Zusatzgetriebe eingefügt wird, Welches ein umgekehrt proportionales Übersetzungsverhältnis zur Zwischenübersetzung 1 (also 1/1 ) hat, oder der Informa-
nierte Zuordnung des Werkzeugantriebes zum Werkstücktisch nicht mehr gewährleistet, weil das Messystem 11 pro Umdrehung des Werkzeuges WZ mehr als eine Umdrehung ausführt und damit eine Undefinierte Lage des Nullindikators 13 auf der Strichteilscheibe des Messystemes 11 entsteht. Diesen Umstand ist leicht abzuhelfen, indem entweder zwischen der Abtriebswelle des Differentialgetriebes D und dem Messystem 11 ein Zusatzgetriebe eingefügt wird, Welches ein umgekehrt proportionales Übersetzungsverhältnis zur Zwischenübersetzung 1 (also 1/1 ) hat, oder der Informa-
P P
tionsumfang des Messystemes 11 auf den i -ten Teil redu-
tionsumfang des Messystemes 11 auf den i -ten Teil redu-
P ziert wird, wobei dann allerdings über i -Umdrehungen ge-
F zählt werden muss.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung das Messystem 11 als absolutes Messystem auszubilden, wodurch beispielsweise
dem Wert Null des Mesaystems 11 die Startbedingung für die
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Takte zugeordnet werden kann. Ausserdem ist dann die Gefahr
des Auftretens von Fehlimpulsen durch Störeinwirkungen beseitigt, so dass Drehwinkelfehler durch Verlust von
Taktimpulsen nicht entstehen können.
Mit der Erfindung lässt sich eine nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschine unter Ausnutzung des vorhandenen Getriebeaufbaues
zu einer mit getrennten Antrieben für das Werkzeug und das Werkstück versehenen digital zwanglaufgeregelten
Maschine ausbauen. Dabei bleibt der Zusatzaufwand an Steuerungselementen in vertretbaren Grenzen und
wird darüber hinaus zur drehwinkeldefinierten Zuordnung des Werkzeug und Werkstücktischantriebes ausgenutzt, wobei
auch das Bearbeiten schräger Verzahnungen im Axialverfahren mit dem gleichen Steuerungsaufbau verwirklicht
werden kann.
- 16 .
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Claims (1)
- E 35/70 Patentansprüche: 2h. Nov. 1971/ öS/17f 1.JVerfahren zum Regeln des Übersetzungsverhältnisseszwischen Werkzeug- und Werkstückdrehung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug jeweils von gesonderten Antriebsmotoren getriefc ben werden, wovon einer als Leitmotor und der zweite als Folgemeter· arbeitet und bei denen dem Werkzeugantrieb und der Antriebswelle für den Werkstückträger jeweils Lnpulserzeugende Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit eines digitalen Vergleiches von SoIl- und Istimpulszahl über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel des Folgemotors nachgestellt wird, dadurch gekennzeichnet,dass in Abhängigkeit des Drehwinkels und der Drehzahl des Leitantriebes Takte vorgegeben werden und die SoIlimpulse des Folgeantriebes innerhalb eines Taktes des Leitantriebes entsprechend dem erforderlichen übersetzungsverhältnis als feste Impulszahl gespeichert sind und die Istimpulse des Folgeantriebes während des gleichen Taktes gezählt werden, wobei mit jedem Taktimpuls gleichzeitig sowohl die Soll- als auch die Istimpulse getrennt- summiert und verglichen werden.- 17 -209829/04722. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,dass für die Sollimpulse ein Speicher (l) vorgesehen ist und einen die Takte vorgebenden Messystem (11) des Folgeantriebes ein Zähler (5) nachgeschaltet ist, wobei der Ausgang des Speichers (1) sowie der Ausgang des Zählers (5) über je eine Torschaltung (2, 6) an je einem Summator (3, 7) liegt und die Ausgänge der Summatoren (j5, 7) in bekannter Weise auf eine Vergleichereinrichtung (s) geführt sind, wobei der Taktgeber den Zähler (5)> die Torschaltung (2, 6) und die Vergleichereinrichtung (9) ansteuert.5. Schaltungsanordnung air drehwinkeldefinierten Zuordnung des Folgeantriebes zum Leitantrieb nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet,dass sowohl am dem Folgeantrieb zugeordneten Werkstückträger als auch am Leitantrieb eine abtastbare Nullmarkierung angeordnet ist,' wobei die Nullmarkierung am Leitantrieb eine Torschaltung (12) für die Startbedingung der Takte des Messystems (11) und die NuI!markierung- 13 -209829/0472- 13 -am Werkstückträger des Folgeantriebes eine Torschaltung (15)-für die Startbedingung des Zählers (5) der Istimpulse ansteuert.h. Getriebeanordnung zum Schrägfrasen nach dem Axialverfahren nach Anspruch 1 bla 3,
dadurch gekennzeichnet,dass das Messystem (11) zur Taktvorgabe am* der Ablriebswelle eines an sich bekannten DiffereniInl^otriebes (D) angeordnet ist, wobei die Antriebswelle dta Differentialgetriebes mit dem Werkzeugantrieb und dei- Steg des Differentialgetriebes über Differentialwechselräder (iDW) mit dem Vorschubantrieb verbunden 1st.BAD 209829/0472Leerseite
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|---|---|---|---|---|
| DE3002565A1 (de) * | 1979-02-08 | 1980-08-28 | Werkzeugmasch Okt Veb | Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines folgeweges in abhaengigkeit eines leitweges |
| DE3345068C1 (de) * | 1983-10-18 | 1985-03-21 | Maag-Zahnräder & -Maschinen AG, Zürich | Verfahren und Anordnung zur Zahnradproduktion |
-
1971
- 1971-12-10 DE DE19712161243 patent/DE2161243A1/de active Pending
- 1971-12-16 CS CS875571A patent/CS158569B2/cs unknown
- 1971-12-28 FR FR7147128A patent/FR2121022A5/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3002565A1 (de) * | 1979-02-08 | 1980-08-28 | Werkzeugmasch Okt Veb | Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines folgeweges in abhaengigkeit eines leitweges |
| DE3345068C1 (de) * | 1983-10-18 | 1985-03-21 | Maag-Zahnräder & -Maschinen AG, Zürich | Verfahren und Anordnung zur Zahnradproduktion |
| EP0140831B1 (de) * | 1983-10-18 | 1988-07-20 | Maag-Zahnräder und -Maschinen Aktiengesellschaft | Verfahren und Anordnung zum Beseitigen der Zahnflanken-Welligkeit auf Zahnradproduktionsmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2121022A5 (de) | 1972-08-18 |
| CS158569B2 (de) | 1974-11-25 |
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