[go: up one dir, main page]

DE2161243A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern

Info

Publication number
DE2161243A1
DE2161243A1 DE19712161243 DE2161243A DE2161243A1 DE 2161243 A1 DE2161243 A1 DE 2161243A1 DE 19712161243 DE19712161243 DE 19712161243 DE 2161243 A DE2161243 A DE 2161243A DE 2161243 A1 DE2161243 A1 DE 2161243A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
tool
master
pulses
measuring system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712161243
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl Ing Kluge Hans Joachim Dipl Ing Sfax Egon Dipl Ing χ 9000 Karl Marx Stadt Heiland Werner χ 9270 Hohenstein Ernst thai Klinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Original Assignee
Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB filed Critical Werkzeugmaschinenkombinat Fritz Heckert VEB
Publication of DE2161243A1 publication Critical patent/DE2161243A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/182Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by the machine tool function, e.g. thread cutting, cam making, tool direction control
    • G05B19/186Generation of screw- or gearlike surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/006Equipment for synchronising movement of cutting tool and workpiece, the cutting tool and workpiece not being mechanically coupled
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/20Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
    • B23F5/22Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making spur gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

E 85/70 - 08/17 24. November 1971
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum Regeln des Übersetzungsverhältnisses zwischen Werkzeug- und Werkstückdrehung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug jeweils von gesonderten Antriebsmotoren betrieben werden, wovon einer als Leitmotor und der zweite als Folgemotor arbeitet und bei denen dem Werkzeugantrieb und der Antriebswelle für den Werkstückträger jeweils impulserzeugende Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit eines digitalen Vergleiches von Soll- und Istimpulszahlen über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel das Polgemotors nachgestellt wird«
209829/0472
Für Wälzfräsmaschinen besteht die Forderung neben der genauen Einhaltung des Drehzahlverhältnisses des Werkstückträgers zum Werkzeug auch eine definierte Drehwinkelzuordnung des Werkstückträgers zum Werkzeug zu gewährleisten. Dieses ist besonders dann erforderlich, wenn aus technologischen Gründen die Bearbeitung unterbrochen worden ist und das Werkzeug und das Werkstück ausser Eingriff gekommen sind. Für das Wiederineingriffbringen ist dann eine drehwinkeldefinierte Zuordnung des Werkstückträger und des Werkzeuges erforderlich.
Es ist bekannt, DrehzahlVerhältnisse zweier oder mehrerer Antriebseinheiten zu r-egeln, in dem die Drehzahl jeder Antriebseinheit digital erfasst wird und verglichen wird. Der aus dem Vergleich resultierende Differenzbetrag wird in eine analoge Regelgrcsse umgewandelt, die als Steuergrösse für die Folgeantriebseinheit fungiert. Bei dieser Schaltungsanordnung werden die Drehzahlen als digitale Zählimpulse bis zu einem vorbestimmten Zählwert in getrennten Zählern erfasst» Sobald ein Zähler seinen vorbestimmten ZShlwert erreicht hat, wird das Weiterzahlen in diesem Zähler unterbrochen. Von dem Zeitpunkt an werden die Zählimpulse des anderen Zählers, der noch nicht seinen Endwert erreicht hat, außerdem auf ein Differenszählwerk gegeben, solange bis auch der Hauptzähler den vorbestimmten zä hlwert erreicht hat. .
20S829/CU?2 bad original
Von da ab werden beide Zählwerke zu einer neuen Zählung
gestartet, während das Differenzzählwerk auf dem erreichten Stand stehen bleibt, der nach Umwandlung dieses Differenzwertes in eine analoge Grosse die Steuergrösse darstellt.
Nachteilig ist, dass die absolute Stellung der Antriebseinheiten, d. h. der vom Ausgangspunkt an zurückgelegte
Winkelweg nicht erfassbar ist, da die Zählung der Impulse unterbrochen wird, bzw. die Impulszählung überhaupt nur
bis zu einen bestimmten Zählwert erfolgt.
Eine definierte Zuordnung der Drehwinkel der Antriebseinheiten zueinander ist damit nicht möglich, so dass diese
Schaltungsanordnung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen nicht geeignet ist.
Eine andere bekannte Drehzahl-Einstelleinrichtung ist direkt für Verzahnmaschinen entwickelt worden.
Bei dieser ist der Antriebsmotor des Werkzeuges der Leitmotor, während der Antriebsmotor des Werkstückträgers als Folgemotor arbeitet. Auf der Leitmotorwelle ist eine Scheibe mit einem optischen Markierungsraster befestigt, ebenso ist am Werkstückträger ein optische» Markierungsraster angebracht. Beide Raster werden durch fotoelektrische Leseköpfe abgetastet, deren Ausgangsimpulse und einem Signal-
- 4 -209829/0472
vergleicher zugeführt werden. Die Signale des schneller laufenden Leitmotors werden vor dem Eingang in den Signalvergleicher in einem Gruppenzähler im Sinne einer Division entsprechend dem erforderlichen Drehzahlverhältnis des Leitantriebs zum Folgeantrieb verändert, so dass In den Signalvergleicher eine vergleichbare Anzahl von Impulsen von LeIt- und Folgeantrieb eingehen. Die auftretenden Abweichungen % werden über einen Verstärker und ein Servoventil zur Nachstellung eines Hydromotors herangezogen, der als Antriebsmotor des Folgeantriebes dient. Als sehr aufwendig bei dieser Einrichtung ist die Rasterscheibe auf dem Werkstückträger anzusehen. Für eine hohe Auflösung des Drehwinkelweges des Werkstückträgers muss die Rasterscheibe eine entsprechend hohe Anzahl von Markierungen besitzen. Die Herstellung einer Rasterscheibe mit einem Auflösungsvermögen in Drehwinkelsekunden ist äusserst kompliziert und kostspielig. Da der Werkstückträgerantrieb an nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen meistens über ein Genauigkeitsschnekkengetriebe erfolgt, welches beim heutigen Stand der Technik mit sehr hoher Genauigkeit hergestellt werden kann, ist es, ohne an Genauigkeit zu verlieren, ausreichend, das Markierungsraster mit dem Signalgeber auf der Schnekkenwelle anzuordnen. Weiterhin ist das elektronische Schaltgetriebe bzw. der elektronische Gruppenzähler für
209829/0472 .
die Division der vom Signalgeber des Leitmotors kommenden Impulse eine aufwendige Schaltung, zumal für jedes gewünschte Übersetzungsverhältnis des Leitantriebes zum Fol·- geantrieb die Division veränderlich vorwählbar sein muss. Ausserdem ist das Bearbeiten schräger Verzahnungen nach dem Axialverfahren mit dieser Einrichtung nicht möglich, weil der Gruppenzähler ein gebrochenes Drehzahlverhältnis, wie es durch die Zusatzdrehung entsteht, nicht erfassen und verarbeiten kann.
Trotz dieses Relativ hohen Aufwandes an Steuereinrichtungen ist eine definierte Zuordnung der Drehwinkel der Antriebseinheiten untereinander dann nicht mehr möglich, wenn Werkstück und Werkzeug ausser Tritt gefallen sind. Für eine Weiterbearbeitung eines bereits angearbeiteten Werkstückes ist eine Drehwinkelpositionierung des Werkstückträgers zum Werkzeug erforderlich, wozu die vorhandene Regeleinrichtung nicht geeignet ist. Zur Synchronisierung dieser Antriebe müssen zusätzliche Mittel eingesetzt werden.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung des Zwangslaufes von Werkstück- und Werkzeugantrieb an nach dem Wälzverfahren arbeitenden Maschinen mit relativ geringem Aufwand und hoher Genauigkeit durchzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren
209829/0472 ,
und eine Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug jeweils von gesonderten Antriebsmotoren getrieben werden, wovon einer als Leitmotor und der andere als Folgemotor arbeitet und bei denen dem Werkzeug und der Antriebswelle für den Werkstückträger jeweils impulserzeugende Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit eines digitalen Vergleiches von Soll- und Istimpulszahlen über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel des Folgemotors nachgestellt wird, zu schaffen, bei dem für die digitale Drehzahlerfassung handelsübliche Messeinrichtungen eingesetzt werden und mit dem ausserdem eine definierte Drehwinkellage der Werkzeug- zur Werkstückwelle möglich ist, wobei auch das Bearbeiten schrägverzahnter Werkstükke durchgeführt werden soll.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in Abhängigkeit des Drehwinkels und der Drehzahl des Leitantriebes Takte vorgegeben werden und die Sollimpulse des Folgeantriebes innerhalb eines Taktes des Leitantriebes entsprechend dem erforderlichen Übersetzungsverhältnis als feste Impulszahl gespeichert sind und die Istimpulse des Folgeantriebes während des gleichen Taktes gezählt werden, wobei mit jedem Taktimpuls gleichzeitig sowohl die SoIlals auch die Istirapulse getrennt summiert und verglichen werden.
209029/0472
Die Aufgabe der Erfindung weiterhin von einer Schaltungsanordnung dadurch gelöst, dass für die Sollimpulse ein Speicher vorgesehen und einem die Takte vorgebendem Messsystem des Polgeantriebes ein Zähler nachgeschaltet ist, wobei der Ausgang des Speichers sowie der Ausgang des Zählers über Je eine Torschaltung an je einem Summator liegt und die Ausgänge der Summatoren bekannterweise auf eine Vergleichereinrichtung geführt sind, wobei der Taktgeber den Zähler, die Torschaltungen und die Vergleichereinrichtung ansteuert. Vorzugsweise wird zur drehwinkeldefinierten Zuordnung, des Folgeantriebes zum Leitantrieb sowohl am dem Folgeantrieb zugeordneten Werkstückträger als auch am Leitantrieb eine abtastbare Nullmarkierung angeordnet, wobei die Nullmarkierung am Leitantrieb eine Torschaltung für die Startbedingung der Takte des Messystems und die NuIlmarkierung am Werkstückträger des Folgeantriebes eine Torschaltung für die Startbedingung, des Zählers der Istimpulse ansteuert. Zum Schrägfräsen nach dem Axialverfahren ist das Messystem zur Taktvorgabe auf der Abtriebswelle eines an sich bekannten Differentialgetriebes angeordnet, wobei die Antriebswelle des Differentialgetriebes mit dem Werkzeugantrieb und der Steg des Differentialgetriebes über Differentialwechselräder mit dem Vorschubantrieb verbunden ist. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird entsprechend der zu bearbeitenden Zähnezahl des Werkstückes
209829/0472
unter Berücksichtigung des konstanten Übersetzungsverhältnisses des Werkstücktischantriebes und der Messystemkonstanten die Sollimpulezahl des Polgeantriebes (Werkstücktischantrieb) rechnerisch ermittelt und eingespeichert.
Der Werkzeugantrieb ist im beschriebenen Beispiel der Leitantrieb und gibt entsprechend seinem Drehwinkel und seiner Drehzahl Impulssignale aus. Diese Impulssignale wirken als Talctsignale, da der Leitantrieb in der Zeiteinheit trotz
seiner absolut höheren Drehzahl gegenüber dem Werkstückträger weniger Impulse ausgibt als vom digitalen Messystem des Folgeantriebes in der gleichen Zeiteinheit abgegeben werden.
Innerhalb eines Taktes vom Leitantrieb werden die vom Folgeantrieb abgegebenen Impulse gezählt. Die rechnerisch ermittelte Sollimpulszahl, welche abgespeichert ist, wird
dann mit Jedem weiteren Takt des Leitantriebes ebenso wie
^ die gezählten Impulse des Folgeantriebes getrennt summiert. Mit dem folgenden Takt werden die beim vorhergehenden Takt summierten Soll- und Istimpulse miteinander verglichen und das Ergebnis grössen- und vorzeichenabhängig über einen
Digital-Analog-Wandler zur Regelung des Folgeantriebes
herange zogen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen:
209829/0472 - 9 -
Pig. 1: ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und Fig. 2i eine Getriebeanordnung für das Schrägfräsen nach dem Axialverfahren.
Die rechnerisch ermittelte Sollimpulszahl wird in einem Speicher 1 eingegeben. Der Ausgang des Speichers 1 ist über ein Tor 2 mit einem Summator 3 verbunden. Ein Messystem 4, welches auf der Antriebswelle für den Werkstückträger montiert ist, ist mit seinem Ausgang an einem Zähler 5 angeschlossen. Der Ausgang des Zählers 5 ist über ein Tor β auf einen Summator 7 geführt. Die Ausgänge der Summatoren und 7 sind auf eine Vergleicherschaltung 9 gegeben, der ein Digital-Analog-Wandler 10 nachgeschaltet ist. Ein als Taktgeber arbeitendes Messystem 11 ist auf dem Werkzeugantrieb montiert und zusätzlich mit einem Nullindikator 15 ausgerüstet. Die Ausgänge des Messystemes 11 sind über eine Torschaltung 12 auf den Zähler 5 geführt. Der Nullindikator 15 steuert die Torschaltung 12 an. Ausserdem ist auf dem Werkstückträger ein Nullindikator 14 angeordnet, dessen Ausgangssignal als Startsignal auf den Zähler 5 geschaltet ist. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung ist folgende: Der Werkzeugantrieb, der als Leitantrieb wirkt, wird eingeschaltet. Damit wird das mit dem Werkzeugantrieb in Verbindung stehende Messystera 11 In Bewegung gesetzt und gibt seine Impulse als Takte auf die Torschaltung 12, welch®
209829/0472
vorerst gesperrt ist. Erst beim Vorbeilaufen der am Umfang der Messscheibe des Messystems Il angebrachte Markierung am Nullindikator 13 wird die Torschaltung 12 geöffnet und die Takte werden durchgelassen. Der erste Takt öffnet die Tore 2 und 6, so dass die im Speicher 1 stehende Impulszahl auf den Summator 3 gegeben wird. Der Zähler 5 steht noch auf Null, da der Werkstückantrieb noch nicht angelaufen ist. Dadurch gehen beim Öffnen des Tores 6 noch keine Impulse auf den Summator 7. Im folgenden Takt werden vom Vergleicher 9 der Impulssoliwert vom Summator 3 mit dem Impulsistwert noch Null beträgt, entsteht eine sehr grosse Differenz, die umgewandelt in eine Analoggrösse eine sehr grosse Stellgrösse ergibt. Dadurch läuft der Werkstückantrieb an. Infolge des inzwischen durch weitere Takte aufsummierten Impulssoliwertes gegenüber einem noch Null betragenden ImpulsIstwert, kommt eine Stellgrösse zustande, die den Werkstückantrieb auf maximale Drehzahl hochregelt. Sobald der Werkstückträger eine bestimmte Ausgangsposition erreicht hat, bei der der Nullindikator 14 ein Startsignal auf den Zähler 5 gibt, werden die vom Messystem 4 des WerkstücktrSgers abgegebenen Impulse vom Zähler 5 gezählt. Die vom Messystem 11 des Werkstückträgers kommenden Takte öffnen wie bereits beschrieben die Tore 2 und 6. Im Summator werden weiterhin die Impulssollwerte addiert^ während Jetzt auch mit Jedem Takt die Istimpulse auf der Summator 7 ge-_
209029/0471
IANgEN und dort aufaddiert werden. Am Vergleicher 9 wächst jetzt infolge der hohen Drehzahl des Werkstückträgers der Impuls!stwert schneller an, als der Impulssollwert, so dass nach einer bestimmten Verzögerungszeit der Werkzeugantrieb sowie der Werkstückträger in dem gewünschten Drehzahlverhältnis synchron laufen unter genauer Zuordnung der Ausgangsdrehwinkelpositionen beider Antriebe. Der mit jedem Takt durchgeführte Vergleich von Soll- und Istimpulsen garantiert eine sehr genaue Einhaltung des Übersetzungsverhältnisses von Werkzeug und Werkstück. Ausserdera 1st durch den definierten Start der Taktimpulse des Leitantriebes wie auch der Zählimpulse des Polgeantriebes eine genaue drehwinkeldefinierte Zuordnung des Werkzeug- zum Werkstückantrieb gewährleistet. Damit wird nach Aussertrittfallen der Antriebe auf Grund zerspanungsbedingter oder anderer technologisch notwendiger Unterbrechungen des Bearbeitungsprozesses ohne zusätzliche Einrichtungen eine selbständige Synchronisation der Drehwinkellage des Werkzeuges zum Werkstückträger erreicht.
Für das Schrägfräsen nach dem Axialverfahren ist das erfindungsgemässe Verfahren und die beschriebene Schaltungs-
das
anordnung gleichermassen geeignet, wenn die Takte vorgebende Messystem 11 des Werkzeugantriebes im Getriebezug der Verzahnmaschine an eine geeignete Stelle verlagert wird. Während das Messystem 11 für die vorher beschriebenen Bearbeitungsfälle direkt auf der Werkzeugwelle ange-209829/0472 lo
12
ordnet war, so ist das Messystem 11 beim SchrSfräsen nach dem Axialverfahren auf der Abtriebswelle des Differentialgetriebes angeordnet.
In Fig. 2 ist der Getriebeplan einer erfindungsgemessen Wälzfräsmaschine schematisch dargestellt. Der Motor Ml als Leitantrieb ist über feste Übersetzungsgetriebe i und i mit dem Werkzeug WZ verbunden. Ein Mo-
nl F
. tor M2 als Folgeantrieb für den Werkstücktisch T ist ebenfalls über ein festes Übersetzungsgetriebe 1 mit der An-
n2 triebeschnecke für den Werkstücktisch T verbunden. Auf der Schneckenwelle ist das Messystem 4 angeordnet. Die Vorschubbewegung wird von einem Motor M3 über ein Übersetzungsgetriebe i und i auf die Vorschubspindel S über-
n5 ν ρ
tragen. Ein weiterer Getriebezug vom übersetzungsgetriebe i läuft über Differentialwechselräder i sowie eine feste
DW übersetzung i zum Steg de» Differentialgetriebes D.
DA
Die Antriebswelle des Differentialgetriebes D steht mit
dem Antrieb des Werkzeuges WZ über das Übersetzungsgetriebe 1 in Verbindung. An der Antriebswelle des Differenti-
algetrlebes D ist das Messystem 11 angeordnet. Die Getriebezüge zum Differentialgetriebe D sind in einer Wfilzfräsaaschine herkömmlicher Bauart für das AxialfrSsen vorhanden, so dass die Voraussetzung für die erfindungsgemässe Drehwinkelregelung lediglich das Anbringen der Messysteme let, ohne dass in den vorhandenen Getriebezug der WSIz-
209829/0472
fräsmaschine eingegriffen werden muss. Die Zusatzbewegung für das Axialfräsen schräger Verzahnungen wird durch die beschriebene Drehwinkelregelung ebenfalls gewährleistet. Dies ist deshalb möglich, weil das die Takte vorgebende ' Messystem 11 vom Vorschubantrieb über die Differentialgetriebe D eben die der Zahnschrägung entsprechende Zusatzbewegung erhält und damit durch die in bereits beschriebener Weise ablaufende Folgeregelung des Tischantriebes auch eine höhere, der Zusatzbewegung für die Zahnschrägung entsprechende, Drehzahl einstellt. Durch die Anordnung des Messystemes 11 im Getriebezug hinter dem Differentialgetriebe D ist die Berücksichtigung irrationaler Brüche, wie sie bei der Berechnung der Drehzahlverhältnisse von Werkzeug- und Werkstückantrieb entstehen, im Regelsystem nicht erforderlich.
Dies liegt darin begründet, weil durch die Zwischenschaltung des Differentialgetriebes D vor das Messystem 11 die gleichen Verhältnisse entstehen, als wenn geradverzahnte Werkstücke bearbeitet werden.
Die Anordnung des Messystems 11 im Getriebezug hinter dem Differentialgetriebe Dt gestattet auch das Regeln des Übersetzungsverhältnisses für geradverzahnte Zahnräder, weil dann die Abtriebswelle des Differentialgetriebes D die gleiche Drehzahl ausführt, wie die Antriebswelle. Ebenso ist es auch möglich, für das Schrggfrasen nach dem Axial-
. 14 209829/0472
verfahren ein zweites gleiches Messystem am Differentialgetriebe D vorzusehen und je nach Bearbeitungsfall gerader oder schräger* Verzahnungen wahlweise das eine oder das andere Messystem in den Regelkreis einzubeziehen. Durch die vorhandenen Getriebezüge vom Werkzeugantrieb (Motor Ml) zum Differentialgetriebe D, welches hinter der Zwischenübersetzung i abzweigt, ist beim Sehr^irasen die drehwinkeldefi-
P
nierte Zuordnung des Werkzeugantriebes zum Werkstücktisch nicht mehr gewährleistet, weil das Messystem 11 pro Umdrehung des Werkzeuges WZ mehr als eine Umdrehung ausführt und damit eine Undefinierte Lage des Nullindikators 13 auf der Strichteilscheibe des Messystemes 11 entsteht. Diesen Umstand ist leicht abzuhelfen, indem entweder zwischen der Abtriebswelle des Differentialgetriebes D und dem Messystem 11 ein Zusatzgetriebe eingefügt wird, Welches ein umgekehrt proportionales Übersetzungsverhältnis zur Zwischenübersetzung 1 (also 1/1 ) hat, oder der Informa-
P P
tionsumfang des Messystemes 11 auf den i -ten Teil redu-
P ziert wird, wobei dann allerdings über i -Umdrehungen ge-
F zählt werden muss.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung das Messystem 11 als absolutes Messystem auszubilden, wodurch beispielsweise dem Wert Null des Mesaystems 11 die Startbedingung für die
- 1*5 -
209829/0472
Takte zugeordnet werden kann. Ausserdem ist dann die Gefahr des Auftretens von Fehlimpulsen durch Störeinwirkungen beseitigt, so dass Drehwinkelfehler durch Verlust von Taktimpulsen nicht entstehen können.
Mit der Erfindung lässt sich eine nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschine unter Ausnutzung des vorhandenen Getriebeaufbaues zu einer mit getrennten Antrieben für das Werkzeug und das Werkstück versehenen digital zwanglaufgeregelten Maschine ausbauen. Dabei bleibt der Zusatzaufwand an Steuerungselementen in vertretbaren Grenzen und wird darüber hinaus zur drehwinkeldefinierten Zuordnung des Werkzeug und Werkstücktischantriebes ausgenutzt, wobei auch das Bearbeiten schräger Verzahnungen im Axialverfahren mit dem gleichen Steuerungsaufbau verwirklicht werden kann.
- 16 .
209829/0472

Claims (1)

  1. E 35/70 Patentansprüche: 2h. Nov. 1971/ öS/17
    f 1.JVerfahren zum Regeln des Übersetzungsverhältnisses
    zwischen Werkzeug- und Werkstückdrehung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnrädern, bei welchen der Werkstückträger und das Werkzeug jeweils von gesonderten Antriebsmotoren getriefc ben werden, wovon einer als Leitmotor und der zweite als Folgemeter· arbeitet und bei denen dem Werkzeugantrieb und der Antriebswelle für den Werkstückträger jeweils Lnpulserzeugende Signalgeneratoren zugeordnet sind und in Abhängigkeit eines digitalen Vergleiches von SoIl- und Istimpulszahl über einen Digital-Analog-Wandler der Drehwinkel des Folgemotors nachgestellt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass in Abhängigkeit des Drehwinkels und der Drehzahl des Leitantriebes Takte vorgegeben werden und die SoIlimpulse des Folgeantriebes innerhalb eines Taktes des Leitantriebes entsprechend dem erforderlichen übersetzungsverhältnis als feste Impulszahl gespeichert sind und die Istimpulse des Folgeantriebes während des gleichen Taktes gezählt werden, wobei mit jedem Taktimpuls gleichzeitig sowohl die Soll- als auch die Istimpulse getrennt- summiert und verglichen werden.
    - 17 -
    209829/0472
    2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass für die Sollimpulse ein Speicher (l) vorgesehen ist und einen die Takte vorgebenden Messystem (11) des Folgeantriebes ein Zähler (5) nachgeschaltet ist, wobei der Ausgang des Speichers (1) sowie der Ausgang des Zählers (5) über je eine Torschaltung (2, 6) an je einem Summator (3, 7) liegt und die Ausgänge der Summatoren (j5, 7) in bekannter Weise auf eine Vergleichereinrichtung (s) geführt sind, wobei der Taktgeber den Zähler (5)> die Torschaltung (2, 6) und die Vergleichereinrichtung (9) ansteuert.
    5. Schaltungsanordnung air drehwinkeldefinierten Zuordnung des Folgeantriebes zum Leitantrieb nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sowohl am dem Folgeantrieb zugeordneten Werkstückträger als auch am Leitantrieb eine abtastbare Nullmarkierung angeordnet ist,' wobei die Nullmarkierung am Leitantrieb eine Torschaltung (12) für die Startbedingung der Takte des Messystems (11) und die NuI!markierung
    - 13 -
    209829/0472
    - 13 -
    am Werkstückträger des Folgeantriebes eine Torschaltung (15)-für die Startbedingung des Zählers (5) der Istimpulse ansteuert.
    h. Getriebeanordnung zum Schrägfrasen nach dem Axialverfahren nach Anspruch 1 bla 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Messystem (11) zur Taktvorgabe am* der Ablriebswelle eines an sich bekannten DiffereniInl^otriebes (D) angeordnet ist, wobei die Antriebswelle dta Differentialgetriebes mit dem Werkzeugantrieb und dei- Steg des Differentialgetriebes über Differentialwechselräder (i
    DW) mit dem Vorschubantrieb verbunden 1st.
    BAD 209829/0472
    Leerseite
DE19712161243 1970-12-31 1971-12-10 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern Pending DE2161243A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD15235470 1970-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2161243A1 true DE2161243A1 (de) 1972-07-13

Family

ID=5483328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712161243 Pending DE2161243A1 (de) 1970-12-31 1971-12-10 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern

Country Status (3)

Country Link
CS (1) CS158569B2 (de)
DE (1) DE2161243A1 (de)
FR (1) FR2121022A5 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3002565A1 (de) * 1979-02-08 1980-08-28 Werkzeugmasch Okt Veb Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines folgeweges in abhaengigkeit eines leitweges
DE3345068C1 (de) * 1983-10-18 1985-03-21 Maag-Zahnräder & -Maschinen AG, Zürich Verfahren und Anordnung zur Zahnradproduktion

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3002565A1 (de) * 1979-02-08 1980-08-28 Werkzeugmasch Okt Veb Verfahren und schaltungsanordnung zur steuerung eines folgeweges in abhaengigkeit eines leitweges
DE3345068C1 (de) * 1983-10-18 1985-03-21 Maag-Zahnräder & -Maschinen AG, Zürich Verfahren und Anordnung zur Zahnradproduktion
EP0140831B1 (de) * 1983-10-18 1988-07-20 Maag-Zahnräder und -Maschinen Aktiengesellschaft Verfahren und Anordnung zum Beseitigen der Zahnflanken-Welligkeit auf Zahnradproduktionsmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2121022A5 (de) 1972-08-18
CS158569B2 (de) 1974-11-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2724602C3 (de) Einrichtung zur Gleichlaufregelung einer Zahnradbearbeitungsmaschine
DE2823571A1 (de) Einrichtung zur positionssteuerung
DE1538522C3 (de) Lageregelein richtung
CH632947A5 (de) Verfahren zur steuerung des einfahrens eines werkzeugs in ein werkstueck an einer zahnradbearbeitungsmaschine und einrichtung zur ausfuehrung des verfahrens.
DE2111635C2 (de) Einrichtung zum Umsetzen der sich im Vergleich zu einer Bezugsphasenlage ändernden Phasenlage eines periodischen Eingangssignals in eine Folge von Impulsen
DE2051432A1 (de) Numerische Werkzeugmaschinen Lageregelemnchtung
DE3635621A1 (de) Gewindeschneidesteuerverfahren
EP0272345B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Beeinflussung der Bewegung eines beweglichen Organs, insbesondere eines Werkzeugträgers
DE2724664A1 (de) Verfahren zur erzeugung einer zusatzdrehbewegung eines schraegverzahnten zahnrad-werkstuecks in einer zwangslaufgesteuerten, nach dem schraubwaelzverfahren arbeitenden zahnrad-bearbeitungsmaschine und einrichtung zur ausfuehrung des verfahrens
DE3641888C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Lageregelung fuer motorisch bewegte Bauteile von NC- und CNC-Werkzeugmaschinen
DE1463031C (de)
DE2348026A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bremsen und weiterschalten einer schnellaufenden werkzeugmaschinenspindel
EP0672976B1 (de) Elektronische Steuereinrichtung für Einzelantriebe von Bearbeitungsmaschinen und Verfahren zum Steuern der Einzelantriebe
DE2360752A1 (de) Vorschubgeschwindigkeits-regelsystem fuer eine nc-vorrichtung, insbesondere fuer eine werkzeugmaschine
DE2161243A1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Herstellung des Zwanglaufes fur nach dem Walzverfahren arbeitende Maschinen zum Verzahnen von Zahnradern
DE1463031B2 (de) Geraet zur steuerung einer arbeitsmaschine
DE3402429A1 (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen positionieren eines verzahnungs- oder nutenfraesers in bezug auf eine bereits vorhandene verzahnung oder nutung
DE2052161B2 (de) Schaltungsanordnung für eine Elektroerosionsmaschine zum Steuern der relativen Bewegung zwischen mindestens einer Elektrode und mindestens einem Werkstück
CH535456A (de) Schaltungsanordnung mit mindestens einem Vorschubmotor für Werkzeugmaschinen
DE1538595C3 (de) Numerisch arbeitende Programmsteuerungsanordnung für Werkzeugmaschinen
DE3314793A1 (de) Verfahren und einrichtung zum automatischen einregulieren der winkellage eines vorverzahnten werkstueckes bezueglich eines schneckenfoermigen werkzeugs
DE2560651C2 (de)
CH673541A5 (de)
DE2400577A1 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum regeln des uebersetzungsverhaeltnisses zwischen werkzeug- und werkstueckdrehung fuer nach dem waelzverfahren arbeitende maschinen zum verzahnen von zahnraedern
DE2442679C3 (de) Einrichtung zum Einstellen der Relativlage zwischen Werkzeug und Werkstück an Bearbeitungsmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
OHW Rejection
OI Miscellaneous see part 1