DE2160903A1 - Freilaufkupplung - Google Patents
FreilaufkupplungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description
Freilaufkupplung
Die Erfindung betrifft Freilaufkupplungen.
Insbesondere betrifft die Erfindung Freilaufkupplungen, welche im >
wesentlichen aus einem Eingangskörper und einem Ausgangskörper be-*
stehen, und bei welchen einer der beiden Körper mit einer Zwischenbzw. Mittelkupplung verbunden ist. Diese Kupplung wiederum ist in
Eingriff mit dem anderen der beiden Körper bewegbar bzw. kann sich
von diesem lösen.
Es sind kraftschlüssige Kupplungen bekannt, welche nach Maßgabe
der Relativ-Drehbewegung zwischen einem antreibenden und einem angetriebenen Körper selbsttätig einrücken und/oder ausrücken,
und welche Freilaufeigenschaften besitzen. Kupplungen dieser bekannten Fora werden am häufigsten, wenn auch nicht ausschließlich,
für Motorenanlasser verwendet. Selbsttätiges Einrücken bzw. Aus-
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rücken, bedeutet lediglich, daß ein axial bewegbarer Kupplungskörper
ohne äußere Antriebsmittel in einen entsprechenden Körper einrückt bzw. sich von diesem löst. Es werden die innerhalb der Kupplung
aus der Beschleunigung oder aus der Rotationsenergie abgeleiteten KrIfte verwendet, um die selbsttätigen Einrück- und Ausrückjkräfte
hervorzurufen. Eine Eigenschaft dieser Kupplungen besteht darin, daß einer der Kupplungskörper über eine Schraubverbindung
jmit einem der antreibenden und angetriebenen Körper in Verbin-I
dung steht, und zwar gewöhnlich mit dem antreibenden Körper. Die
dung steht, und zwar gewöhnlich mit dem antreibenden Körper. Die
ι Schraubverbindung kann eine Reaktionskraft mit einer axialen Kraft-
komponente auslösen; diese kann so bestimmt werden, daß der be-'wegbare
Kupplungskörper in der gewünschten Richtung verlagert wird.
j Eine Vorrichtung zur Erzeugung der erwähnten axialen Kraftkompo-
jnente besteht in der Verwendung eines Reibungs- bzw. Friktionsjverzögerers,
welcher am bewegbaren Kupplungskörper einen Widerstand im Drehsinn anlegt. Dieser Widerstand reicht nicht aus, die
Drehbewegung zu unterbinden, ist indessen genügend groß, um die axiale Reaktionskraft an der Schraubverbindung wirksam werden zu
lassen. An der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung darstel- ι
lenden Kupplung sollen Freilaufmittel vorgesehen sein, so daß der )
angetriebene Lastteil bezüglich d*s antreibenden Körpers zu ge- j
wissen Zeiten freilaufen kann. Bei passiven bzw. mittelbaren Be- ;
lastungen geschieht dies gewöhnlich kurz nach Beendigung bzw. <
nach Abschalten des Antriebesj während es bei aktiven Lasten '
mit Eigenantrieb, so bei Fahrzeugnotoren, bei dessen Anspringen
bzw. Anlaufen geschieht.
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ORlGW INSPECTED
j Ein wesentlicher Nachteil der Verwendung von Friktionsverzögeren* ;
bekannter Art besteht darin, daß die Friktionsverbindung während der Oberlauf- bzw. Freilauflage nicht aufhört. Die Friktionsver- ι
bindung führt zum Entstehen großer Hitze und zu Abnutzung, was die Lebenserwartung der Freilaufkupplung wesentlich herabsetzt.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Freilaufkupplung der eingangs erwähnten Art mit gegenüber den Friktionsverzögerern verbesserten Mitteln zu versehen,
um die zur axialen Bewegung erwünschten Kraftkomponenten zu erzeugen. '
Es gilt ferner als bekannt, Magnete zu verwenden, welche wahlweise
die zur axialen Versetzung dienenden Kraftkomponenten auslösen. Bekannte Magnetvorrichtungen unterliegen jedoch dem Nachteil, daß
sie beim Freilauf bzw. Oberlauf sehr stark erhitzen, da bei den
als bekannt anzusehenden Magnetvorrichtungen sich drehende Magnetfelder innerhalb einen der beiden relativ zueinander drehbaren
Kupplungskörper verwendet werden, um die erwünschte Axklkraftkomponente
auszulösen. Diese Magnetfelder besitzen bei hoher Frei- ä laufgeschwindigkeit die Neigung, in den Friktionsverzögerern vergleichbarer
Weise in starkem Ausmaß Hitze zu erzeugen.
!Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung ferner darin, eine
Kupplung der eingangs erwähnten Art mit Magnetmitteln zu\ersehen, jwelche die erwünschten axialen Kraftkomponenten auslösen, welche
jedoch ohne mit sich drehenden Magnetfeldern wirksam sind, um die erwünschten Yerschiebekräfte zu erzeugen.
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Die den Gegenstand der Erfindung darstellenden Kupplungen weisen einen Antriebskörper und einen Abtriebskörper auf; der Antriebsund
der Abtriebskörper sind drehbar. Ein axial verlagerbarer Mittelkörper ist an einem der drehbaren Körper angeschlossen und
axial zu diesem bewegbar. Der andere der beiden drehbaren Körper und der Mittelkörper sind je mit Drehmomente übertragenden Elementen
ausgestattet, vorzugsweise mit Klauenzähnen, um bei Eingriff der Zähne eine kraftschlüssige Verbindung zu erhalten. Die
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Magnetvorrichtungen am Mittelkörper und an dem in Eingriff mit ihm bewegbaren, drehbaren
Ψ Körper angeordnet sind, um eine axial gerichtete Kraftkomponente
am Mittelkörper zu erzeugen. Diese Kraftkomponente besitzt die Neigung,
den Mittelkörper axial gerichtet zu verlagern, was von der Richtung und von der Relativ-Rotationsgeschwindigkeit des Mittelkörpers und seines in Eingriff mit ihm bewegbaren Drehkörpers abhängt.
Nach einer Ausführungsform sind die Permanentmagnete in
radialem Abstand zueinander, während sie gemäß einer zweiten Ausführungsform axial im Abstand zueinander angeordnet sind. Bei der
zweiten Ausführungsform der Erfindung wird durch die Wahl des
eine
fc axialen Abstandes/weitere Kraftkomponente erzeugt, welche den Eingriff des Mittelkörpers und seines mit ihm in Eingriff gelangenden Drehkörpers unterstützt, wenn nahezu synchrone Drehung vorliegt.
fc axialen Abstandes/weitere Kraftkomponente erzeugt, welche den Eingriff des Mittelkörpers und seines mit ihm in Eingriff gelangenden Drehkörpers unterstützt, wenn nahezu synchrone Drehung vorliegt.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
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Fig. 1 stellt in Seiten-Teilschnittansicht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung dar. Die Permanentmagnete
sind axial im Abstand zueinander angeordnet;
Fig. 2 stellt in Teil-Schnittansicht eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung dar, bei welcher die Perma- ''
nentmagnete unter radialem Abstand zueinander angeordnet sind. Die Kupplung ist gemäß Fig. 2 in ausgerückter
Position;
Fig. 3 stellt die Kupplung gemäß Fig. 2 in eingerückter Position dar; und
Fig. 4 ist eine Schnittansicht unter Darstellung der Permanenttmagnete
der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform.
Die in Ejg. 1 dargestellte Kupplung ist in ausgerücktem Zustand
wiedergegeben. Die Kupplung 10 weist ein erstes, drehbares Element bzw. einen Drehkörper 12, einen zweiten Drehkörper 14 und
eine Mittelkupplung 16 auf. Die Mittelkupplung 16 ist mit Hilfe einer Keilverbindung 18 am Außenumfang des ersten Drehkörpers
angebracht.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform befindet sich
die Mittelkupplung 16 in Anlage an eine* Anschlagring 20 des Drehkörpers 12. Der Anschlagring 20 begrenzt die Axialbewegung
der Mittelkupplung 16 in vom zweiten Drehkörper 14 abgewandter
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Richtung. Der Drehkörper 14 und die Mittelkupplung 16 sind je mit komplementären Klauenzähnen 22 und 24 versehen, welche sich
bei dieser Ausführungsform axial aufeinander zugewandt erstrecken,
Ein erster Permanentmagnet 26 ist innerhalb der Mittelkupplung 16 fixiert gehalten. Ein Haltering 28 befindet sich innerhalb des
axial sich erstreckenden Teils 30 der Mittelkupplung 16, während elastische Spannmittel in Form einer Schraubenfeder 32 zwischen
dem Haltering 28 und dem Anschlagring 20 zusammengedrückt sind. Auf diese Weise erteilt die Feder der Mittelkupplung 16 eine
in Fig. 1 nach links gerichtete, axiale Spannung.
Der zweite Drehkörper 14 weist einen zweiten Permanentmagnet 34 auf. Dieser ist radial in gleicher Lage wie der erste Permanentmagnet
26 vorgesehen, befindet sich jedoch axial im Abstand zu diesem. Der erste und der zweite Permanentmagnet werden durch geeignete
Mittel, so durch Klebemittel oder durch Kitt gehalten und weisen eine gleiche Anzahl von Magnetpolen auf, welche unter
gleichem Abstand entlang der Permanentmagnete 26 und 34 vorgesehen sind. Man erreicht dies, indem mehrere einzelne Magnetkörper
innerhalb der Mittelkupplung 16 und des zweiten Drehkörpers 14 angeordnet werden. Man kann auch so vorgehen, daß die ersten .
und zweiten Magnetkörper aus einem geeignet zubereiteten, magnetisch-keramischem
Material gebildet sind, welches mehrere Magnetpole aufweist. Dieses Material ist in jeder zweckmäßigen Form
j verwendbar, so als Ringkörper. Eine Ausführungsform eines ge- j
eigneten, magnetisch-keramischen Material* ist unter der Be- j
zeichnung "Indiana General Corporation Indox 5 Ceramic Multi Pole Permanent Magnets" bekannt.
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Der erste Drehkörper 12 ist durch geeignete Mittel mit der Welle 36 verbunden; im vorliegenden Fall wird ein herkömmlicher Bolzen
38 verwendet, welcher sich durch den ersten Drehkörper 12 und durch die Welle 36 erstreckt. Der zweite Drehkörper 14 ist in
vergleichbarer Weise durch geeignete Mittel mit der Welle 14 verbunden, so durch die dargestellte Bolzenverbindung 42.
In Fig. 2 und 3 ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert, welches radial im Abstand zueinander befindliche erste und zweite Magnete aufweist. Die Kupplung 110 dieser
Ausführungsform besteht aus einem ersten Drehkörper 112, aus einem
zweiten Drehkörper 114 und aus einer mittleren Kupplung 116. Die
mittlere Kupplung 116 ist mit Hilfe von an ihrer Außenseite befindlichen
Schrägkeilen 118 mit dem ersten Drehkörper 112 verbunden.
Die Schrägkeile 118 wirken mit entsprechenden Keilen des ersten Drehkörpers 112 zusammen. Die mittlere Kupplung 116
ist fernerhim mit Klauenzähnen 124 ausgestattet, welche mit entsprechenden,
komplementären Klauenzähnen 122 des zweiten Drehkörpers 114 zusammenwirken. Gemäß Darstellung erstrecken sich die
Klauenzähne 122 und 124 axial aufeinander zu gewandt und sind ( mit komplementären Auflaufflächen 120 versehen. An der mittleren
Kupplung 116 befindet sich ein erster Magnet 126.
Bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform besteht die
mittlere Kupplung 116 aus einem im wesentlichen ringförmigen
Element, an dessen Außenumfang Keile 118 vorgesehen sind, während
am radialen Innenumfang ein erster Permanentmagnet 126 durch geeignete Mittel, so durch Kittbindung angebracht ist.
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209326/069A
BAD ORIGINAL
j - 8 -
Die Klauenzähne 124 befinden sich an einem Endteil der mittleren
; Kupplung 116. Der erste Drehkörper 112 weist einen ringförmigen,
axial sich erstreckenden Teil mit schräg verlaufenden Keilen 119 auf, welche sich am radialen Innenumfang erstrecken und zur Verbindung
mit dem mittleren Kupplungskörper dienen.
Der zweite, das Drehmoment übertragende Drehkörper 114 ist mit ; einem Wellenstummel 128 versehen, welcher sich axial über die
Klauenzähne 122 erstreckt. Der zweite Permanentmagnet 134 ist am Wellenstummel 128 fixiert.
Fig. 4 stellt eine Schnittansicht von Linie 4-4 in Fig. 2 dar. In dieser Ansicht sind die Lage des ersten Drehkörpers 112 bezüglich
der mittleren Kupplung 116 und des ersten Permanentmagneten
126 bezüglich des zweiten Permanentmagneten 134 wiedergegeben. Der erste Permanentmagnet 126 ist mit mehreren Magnetpolen
versehen, welche in gleichem Abstand zueinander ausgerich-
tet sind. Der Permanentmagnet ist als massiver Ring dargestellt. Es kann beispielsweise ein Ring aus Keramikmaterial verwendet
fc werden, in welchen Magnetpartikel eingebettet sind, um die er- ; wünschte Polstellung zu erreichen. Der zweite Permanentmagnet
134 ist gleichfalls als Ring ausgebildet, welcher die gleiche Anzahl von Magnetpolen wie der erste Permanentmagnet 126 aufweist.
Auch die Pole des zweiten Permanentmagneten 134 sind in gleichem
Abstand zueinander an diesem angebracht. Wahlweise können die ersten
und zweiten Permanentmagneten aus einer Anzahl einzelner Permanentmagnetkörper bestehen. Für die beste Arbeitsweise der
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Kupplung gemäß der Erfindung ist es gemäß Darstellung erforderlich,
daß sich die Magnetpole an den ersten und zweiten Magneten abwechseln, was eine gerade Anzahl von Magnetpolen erforderlich
macht.
'. Die Arbeitsweise der Kupplung gemäß der Erfindung wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Fign. 2, 3 und 4 erläutert. Die nachfolgende Beschreibung ist in gleicher Weise auf die in Fig. 1
dargestellte Ausführungsform anwendbar, wenn man der axialen Verlagerung anstelle der radialen Verlagerung Rechnung trägt.
Wenn zwischen den ersten und zweiten Drehkörpern eine leichte Relativbewegung stattfindet dann bewegen sich die Magnetpole
! eines Permanentmagneten langsam entlang der Magnetpole des anderen
Permanentmagneten. Es sei angenommen, daß sich der Drehkörper 112 in der Pfeilrichtung A bewege, während sich der Drehkörper
114 in der Pfeilrichtung B bewege, jedoch langsamer ist als der Drehkörper 112. Wenn man den Drehkörper 114 als Bezugsteil
' verwendet, dann bewegt sich der Drehkörper 112 mit der Differentialgeschwindigkeit
(A-B) entlang des Drehkörpers 114 in Rich-
tung des Pfeils A. Die Magnetpole (N & S) des Permanentmagneten i
t - i
J 126 nähern bzw. entfernen sich abwechselnd bezüglich der gleich-
j namigen und ungleichnamigen Magnetpole am Permanentmagneten 134.
Wenn sich die Magnetpole des Permanentmagneten 126 von den ungleichnamigen Magnetpolen des Permanentmagneten 134 entfernen !
und sich in Richtung der gleichnamigen Magnetpole bewegen, dann j hat die Anziehungskraft zwischen ungleichnamigen Magnetpolen und i
! ' die abstoßende Kraft zwischen gleichnamigen Magnetpolen zur
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BAD ORIGINAL
-ΙΟΙ Folge, daß an der mittleren Kupplung 116 eine im Drehsinn wirkende
Verzögerungskraft ausgeübt wird. Als Folge davon wird die Schraubverbindung. 118, 119 in Richtung des zweiten Drehkörpers
114 vorwärts bewegt. Falls die Verweilzeit als Funktion der Anzahl der Magnetpole und der Rotations-Differentialgeschwindigkeit
(A-B) ausreichend groß ist, dann bewegt sich die mittlere Kuppj
lung 116 genügend, so daß die Klauenzähne 124 in die Klauenzähne
lung 116 genügend, so daß die Klauenzähne 124 in die Klauenzähne
j 122 eingreifen. Jede weitere Belastung des zweiten Drehkörpers 114 vollendet diesen Eingriff. Falls die Geschwindigkeit (A-B)
indessen groß ist, verbleibt die mittlere Kupplung 116 im Abstand vom Drehkörper 114. Dieser Zustand ist natürlich nicht erwünscht.
Wenn man denselben Drehsinn annimmt und wenn man davon ausgeht, daß der zweite Drehkörper 114 einer Winkelbeschleunigung unterliegt,
ist die Differentialgeschwindigkeit (wobei der Drehkörper
114 wiederum als Bezugsteil verwendet wird) B-A. Bei dieser Beziehung trennen sich die Auflaufflächen der Zähne, wobei die
mittlere Kupplung 116 in vom Drehkörper 114 abgewandter Richtung
gedrückt wird. Wenn sich der zweite Drehkörper 114 weiterhin beschleunigt,
dann hat die bestehende Verweilzeit zur Folge, daß während der Beschleunigung eine Axialkraft besteht, welche in vom
zweiten Drehkörper 114 angewandter Richtung wirkt. Die mittlere Kupplung 116 besitzt also die Neigung, sich vom zweiten Drehkörper
114 zu entfernen. Zusätzliche, einer Abweichung entgegenwirkende Federn (unter Bezugsnummer 32 in Fig. 1 dargestellt) können eine
geringfügige, dem Eingriff entgegenwirkende Spannung auslösen. Bei konstanten Überlaufgeschwindigkeiten besitzt die mittlere
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Kupplung 118 die Neigung, infolge der Wirkung der sich drehenden Magnetpole bezüglich des ersten Drehkörpers 112 zu flattern.Diese:
Bewegung ist indessen im wesentlichen ausgeglichen.
Durch die Kupplung gemäß der Erfindung konnten demnach die eingangs
gestellten Aufgaben gelöst werden. Es wurde ein Verzögerungsmechanismus geschaffen, welcher den Eingriff einer mittleren Kupplung
in einer Kupplung mit Freilauf erleichtert. Die Freilaufkupplung gemäß der Erfindung ist in der Lage, die mechanische Verbindung
des Antriebs- und des Abtriebskörpers ohne Übertragung von Drehmoment zu beenden, weshalb die Kupplungsteile keinerlei Erwärmung
unterliegen. Durch Verwendung von Permanentmagneten mit abwechselnden Polstücken sowohl am mittleren Kupplungskörper als
auch am zweiten Drehkörper ist der diesen Magneten zugeordnete Magnetfluß mit geschlossenen Magnetschleifen versehen, und zwar
im wesentlichen unabhängig von den nicht magnetischen Teilen der Freilaufkupplung. Es kann also auf die sich drehenden Magnetfelder
verzichtet werden, welche bislang zur äußerst starken Erhitzung bekannter Kupplung bei Verwendung eines einzelnen Magneten geführt
haben. Die Verwendung abwechselnd einander gegenüberliegender Pole bzw. Polkörper bedeutet, daß die Magnetpole einer Richtung
der ersten Magnetvorrichtung nahe an den entgegengesetzt gerichteten Magnetpolen der zweiten Magnetvorrichtung zu liegen
kommen, wodurch die Anziehungskraft zwischen diesen Magnetpolen auf ein einem Maximum besteht. \
-12-
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Claims (8)
- I IDU3U0Patentanwalt·Dr. Ing. H. NegendankDipl. !ng. H. Ho'xk Dipl. Phys. V/. Schmitz 8 Mltneheri 15, Mozertrfr.23 The Bendix Corporation Tel. 5360586Executive OfficesBendix Center 7. Dezember 1971Southfield,Mich.4807 5,USA Anwaltsakte M-1834Patentansprücheίΐλλ Freilaufkupplung mit einem drehbaren Antriebskörper und einem axial mit diesem fluchtenden, drehbaren Abtriebskörper, mit einem Mittelkörper, welcher über eine Verbindung mit einem der beiden drehbaren Körper verbunden ist, wobei die Verbindung eine gegenseitige Axialbewegung zwischen Mittelkörper und einem der drehbaren Körper zuläßt und der Mittelkörper in den anderen, drehbaren Körper eingreifen kann, um ein Drehmoment zu übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Magnetvorrichtungen (26,34) sowohl am Mittelkörper (16) als auch am ! anderen, drehbaren Körper (14) angebracht sind, wobei die einander gegenüberliegenden Pole der Magnetvorrichtungen abwechselnd in Kreisform angeordnet sind, wodurch die erste Magnetvorrichtung (12) und der daran angebrachte Mittelkörper (16)nach Maßgabe der Relativ-Drehgeschwindigkeit und der Richtung der drehbaren Körper (12,14) in Richtung eines Mitlaufs in der Drehgeschwindigkeit des anderen, drehbaren Körpers (14) oder dieser Richtung entgegengesetzt verlagerbar sind.-13-209826/0694
- 2. Freilaufkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ;i die eine gegenseitige Axialbewegung zwischen dem Mittelkörper ,(16) und einem (12) der drehbaren Körper ermöglichende Verbindung (18) elastische Mittel (32) aufweist, welche den Mittel- [ körper (16) in vom anderen Drehkörper (14) abgewandter Rieh- ; tung verspannen.
- 3. Freilaufkupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schraub-Keilkörper (118) für die Relativ-Axialbewegung zwischen dem Mittelkörper (116) und einem (112) der Drehkörper.
- 4. Freilaufkupplung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Magnetvorrichtungen (26,34) axial im Abstand zueinander angeordnet sind.
- 5. Freilaufkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- '■ kennzeichnet, daß die ersten und zweiten Magnetvorrichtungen(126,134) im wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung im Ab- ; stand zueinander angeordnet sind.ι iι
- 6. Freilaufkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge-kennzeichnet, daß der Mittelkörper (16) und der andere Drehkörper (14) mit zur Übertragung des Drehmoments dienenden : Klauenzähnen (22,-24) versehen sind. |
- 7. Freilaufkupplunghach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Drehkörper (114) einen Wellenstummel (128) aufweist, welcher sich über die Klauenzähne (122,124) er--14-209826/0 694streckt, daß die zweitef&gnetvorrichtung (134) am Wellenstummel befestigt ist, und daß der Mittelkörper (126) in radialem Abstand dazu den Wellenstummel überlappt.
- 8. Freilaufkupplung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Magnetvorrichtungen (26,34) mehrere Permanentmagnet-PoIstücke aufweisen.209826/0 F, 94
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