DE2160773A1 - Mähwerk - Google Patents
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Description
2150773
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLOPSCH DIPL-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
6. Dez . 1971 Sch-DB/ls
Massey-Ferguson Services N.V.
Abraham de Veerstraat 7A, Curacao, Niederl. Antillen
Mähwerk
Die Erfindung betrifft Mähwerke, insbesondere Mähwerke mit einem um eine nach oben gerichtete Achse drehbaren
Schneidorgan und einer Anbauvorrichtung zur Verbindung des Mähwerkes mit einem Schlepper derart, daß das Schneidorgan
in Arbeitsstellung zu dem Schlepper seitlich versetzt 1st.
Bekannte Mähwerke der erwähnten Gattung haben den Nachteil, daß sie zu schwer, zu teuer oder in anderer Weise
mangelhaft sind und der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, in dieser Hinsicht verbesserte Mähwerke
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei einem Mähwerk gelöst durch einen bodennahen Trägerteil, auf dem das Schneidorgan relativ
zu diesem drehbar angeordnet ist; durch ein mit dem
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Schneidorgan antriebsmäßig verbundenes, dieses in Drehung versetzendes Kraftübertragungsglied, das aus einer
Position oberhalb des Schneidorgans nach unten gerichtet ist, wobei die Anbauvorrichtung Zugkräfte auf
das Schneidorgan ausübt, um es nur über den bodennahen Trägerteil durch das zu mähende Erntegut zu bewegen
und mit dem Trägerteil zur Übertragung der Zugkräfte an nur einem Ende desselben verbunden ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung wird ein Mähwerk vorgeschlagen, das sich auszeichnet durch einen
bodennahen Trägerteil, auf dem das Schneidorgan relativ zu diesem drehbar angeordnet ist; durch ein mit dem
Schneidorgan antriebsmäßig verbundenes, dieses in Drehung versetzendes Kraftübertragungsglied, das aus einer
Position oberhalb des Schneidorgans nach unten gerichtet ist, wobei die Anbauvorrichtung Zugkräfte auf das
Schneidorgan ausübt, um es nur über den bodennahen Trägerteil durch das zu mähende Erntegut zu bewegen und durch
Verbindungselemente der Anbauvorrichtung, durch die auf das Kraftübertragungsglied Hubkräfte ausgeübt werden,
und die mit dem Trägerteil zur Übertragung der Hubkräfte auf diesen nur durch das Kraftübertragungsglied verbunden
sind, wobei die auf die Verbindungselemente einwirkenden Hubkräfte nur durch das Kraftübertragungsglied
auf den Trägerteil ausgeübt werden.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand in der Zeichnung
dargestellter Beispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische schaubildliche Ansicht eines an einen Schlepper angebauten Mähwerkes,
Fig. 2 das Mähwerk nach Fig. 1 in Rückansicht, teilweise weggeschnitten,
- 3 209828/0588
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Teil des Mähwerkes nach
Fig. 1 bildenden Anbauvorrichtung in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 gesehen,
Fig. 4 eine Draufsicht des Mähwerkes nach den Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 eine schaubildliche Draufsicht des Mähwerkes nach den Fig. 1 bis 4 in Transportstellung,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 eine schematisierte Rückansicht einer dritten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 8 einen Schnitt eines dem Mähwerk der Fig. 1 bis 5
zugehörigen Rotors,
Fig. 9 eine Draufsicht eines Teiles des Rotors in Richtung des Pfeiles B in Fig. 8 gesehen und
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9·
Ein Mähwerk 1 mit zwei um nach oben gerichtete Achsen drehbaren Rotoren 2, 3 1st so an einen Schlepper 4 angebaut,
daß die Rotoren zu einer Schlepperseite versetzt sind.
Die Rotoren 2,3 werden von einer nicht gezeichneten Zapfwelle des Schleppers 4 über ein erstes, zweites und
drittes Kegelradgetriebe 5» 6 bzw. 7 sowie erste, zweite
und dritte Antriebswellen 8, 9 bzw. 10 angetrieben. Zur Übertragung des Antriebes zwischen dem Getriebe 5
und den Wellen 8 bzw. 9 dienen Universalgelenkkupplungen
- 4 209828/058 8
8a (Pig. 3) und 9A. Die Welle 8 umfaßt eine nicht gezeichnete Überlastkupplung.
Der Schlepper 4 ist mit einem hydraulischen Krafthebersystem
ausgestattet, zu dem untere Lenker 11, 12 und ein oberer Lenker 13 gehören.
Das Mähwerk 1 ist mittels einer Anbauvorrichtung 14
mit den Dreipunkt-Lenkern 11, 12, 13 des Schleppers 4
verbunden. Die Anbauvorrichtung 17 weist einen auf den Schlepperlenkern 11, 12, 13 montierten A-Rahmen 15 auf,
der aus einer senkrechten rohrförmigen Zentralsäule 16 | und zwei starr an dieser befestigten seitlich und nach
vorne gerichteten sich verjüngenden Armen 17» 18 mit Kastenprofil besteht. Das untere Ende jedes Armes 17»
18 ist an den jeweiligen unteren Lenker 11, 12 des Schleppers angelenkt. Mit dem oberen Ende der Zentralsäule
16 ist ein nach vorne gerichteter Träger 19 verbunden, der den A-Rahmen 15 mit dem oberen Lenker der
Schlepperanbauvorrichtung kuppelt.
Das erste Kegelradgetriebe 5 ist auf einem im wesentlichen waagerechten Schenkel einer stabilen L-förmigen
Gelenkstange 20 angeordnet, die ihrerseits in der Zentralsäule 16 um ihre nach oben gerichtete Achse dreh-
w bar gelagert ist.
An die Unterseite des ersten Kegelradgetriebes 5 ist mittels Bolzen eine Anhängeschiene 21 mit Kastenquerschnitt
sich seitlich nach unten und etwas nach hinten erstreckend angesetzt, die über eine Gelenkstelle 21A
an ihrem unteren Außenende mit einem seitwärts gerichteten starren Rotorbalken 22 verbunden ist. Der Rotorbalken
ist flach und sein Querschnitt ähnelt demjenigen des Fingerbalkens eines Mähwerkes mit hin- und herbeweg-
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lichen Messern. Die Anhängeschiene ist mittels eines nach vorne gerichteten herkömmlichen Kupplungsgliedes
22A zwischen ihren Enden an das untere Ende des Armes 17 des A-Rahmens 15 angeschlossen.
Der Rotorbalken 22 trägt die Rotoren 2, 3. Wie aus Fig.
8 hervorgeht, ist jeder Rotor auf einem kurzen aufragenden Achsschenkel 25 gelagert, der starr mit dem Rotorbalken
22 verbunden ist. Jeder Rotor weist eine umgekehrt schalenförmige Scheibe 23A auf, an deren Unterseite
im Bereich ihrer Peripherie eine Reihe von Schneidelementen bzw. Messerklingen 24 beweglich angebracht
sind.
Jede Messerklinge 24 sitzt beweglich auf einer Zylinderschraube 24a, deren Schaft in drei jeweils schmaler
werdende Abschnitte 24B, C und D aufgeteilt ist. Die Schraube durchquert einen gewölbten Trägerteil 24E, der
an die Scheibe 2j5A angenietet ist und eine Gewindebohrung zur Aufnahme des Gewindeteiles 24B der Schraube
24A aufweist. Der Teil 24c der Schraube 24A befindet sich in einer Durchbrechung der Messerklinge 24, während
der Teil 24D der Schraube in einen Klingenhalterungsriegel 24F hineinragt, der über den Trägerteil 24E gelegt
und mit der Scheibe 2j5A vernietet ist. Die Schraube 24a ist durch eine Öffnung 24G in der Scheibe 24A zugänglich.
(Fig. 9 und 10).
Jede Rotorscheibe 23A steht mit einer Aluminiumhohlwelle
25 in Verbindung, die mittels eines Rollenlagers 26 auf
dem Achsschenkel 23 gelagert ist. Eine zylindrische Gutführungstrommel
27 umgibt die Hohlwelle und ist auf dieser befestigt. Jede Hohlwelle wird von der jeweiligen
Antriebswelle 9 oder 10 über Kegelräder 28, 29 des Getriebes
6 oder 7 und eine nach unten gerichtete mit der
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Hohlwelle verbundene Welle 30 angetrieben. Im Falle des
Rotors 2 wird der Antrieb von. der Antriebswelle 9 über eine Universalkupplung Jl, die auf eine Welle 32, mit
der das Getrieberad 28 verbunden ist, aufgekeilt ist, zu dem Kegelrad 28 des Getriebes 6 übertragen.
Die Rotoren 2, J sind von einer Abdeckung 33 umschlossen,
die die Personen gegen von den Rotoren 2 und 3 hochgerissene Steine und dgl. schützt. Die Abdeckung wird von
zwei seitlich gerichteten Stützen 34, 35 L-förmigen Querschnitts über den Rotoren 2, 3 gehalten. Die Stützen
34, 35 sind mit entgegengesetzten Seiten der Getriebe-™
kästen 6, 7 starr verbunden und bilden mit den Getriebekästen einen festen Rahmen, der einem noch zu erläuternden
Zweck dient. Seitwärts nach außen gerichtete, die Oberseite des Getriebegehäuses 7 und die Außenenden der
Stützen 34, 35 verbindende Stege 34A, 35A vermitteln
eine besondere Steifigkeit.
Die Anbauvorrichtung 14 weist obere und untere Hubstangen 36, 37 auf, die die Rotoren 2, 3 zum Transport anheben.
Die Stangen 36, 37 stehen an einem Ende jeweils mit einem
Hubarm 38 in Verbindung. Der Hubarm ist mittels eines
Stiftes 39, der dem Ende 40 näher liegt als dem Ende 41 ) mit der Zentralsäule l6 gelenkig verbunden. Der Hubarm
ist mit einem nach vorne vorstehenden Zapfenansatz 39A (Fig. 3) ausgestattet, der einen mit der Zentralsäule
16 zusammengreifenden Anschlag darstellt, durch den die
Bewegung des Hubarmes im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 1) begrenzt wird. Die obere Hubstange 36 ist mittels eines
Stiftes 42 an ihrem Ende 41 beweglich mit dem Hubarm 38 verbunden. Der Stift 42 ragt in einen Längsschlitz 43
der Hubstange hinein. Der äußere Ende der Hubstange 36
ist gabelförmig gestaltet und an die Außenseiten des Getriebegehäuses 6 gelenkig angesetzt.
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Die Hubstange 37 greift über einen Stift 44 an ihrem Ende 40 beweglich mit dem Hubarm 38 zusammen. Der Stift
44 gleitet in einem Schlitz 44A der Hubstange. Das äußere Ende der Hubstange 37 ist schwenkbar an das innere
Ende des Rotorbalkens 22 angeschlossen.
Jedem Rotor ist eine abgeflachte schalenform!ge Bodenkufe
45 zugeordnet, die an der Unterseite des Rotorbalkens
22 unterhalb jedes Rotors 2, 3 angebracht ist. An dem inneren Ende des Rotorbalkens ist eine nach vorne
gerichtete schuhartige Kufe 45A befestigt, die eine
als nach oben hinten und seitlich auswärts gerichtete Grasstange 46 gerichtete Gutzuführung trägt.
Ein senkrecht einstellbares, mit dem Arm l8 des A-Rahmens
15 verbundenes Bein 47 dient als Standbein für
das nicht an einen Schlepper angebaute Mähwerk (Fig. 3)·
Während des Transportes des Mähwerkes greift ein Ansatz 48 auf dem rückwärtigen Ende der Gelenkstange 20 in
eine öffnung 49 eines nach hinten gerichteten Verriegelungsteiles
50 ein. Der Verriegelungsteil 50 wird von dem Arm l8 des A-Rahmens 15 getragen und von einer.
Druckfeder 51 in Stellung gehalten (Fig. 4). Zum Zusammendrücken der Feder 5I und der Auslösung des Ansatzes
48 kann der Verriegelungsteil von Hand seitwärts nach außen bewegt werden.
Während des Betriebes nehmen die Rotoren 2, 3 die in
Fig. 1 gezeigte Lage an und werden von der Zapfwelle des Schleppers gedreht. Jedes Getriebe 4, 6, 7 erhöht
die Rotationsgeschwindigkeit der Rotoren relativ zur Welle. Die Rotoren drehen sich gemäß Fig. 1 gegensinnig
und das von den Messerklingen 24 abgeschnittene Gut gelangt zwischen die Trommeln 27 und wird in einem Schwad
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abgelegt. Während des Betriebes wird das Gewicht der Rotoren 2, 3 sowie ihrer Halterungs- und Antriebsaufbauten
von den über den Boden gleitenden Kufen 45, 45A getragen.
Die Gelenkverbindung zwischen dem Rotorbalken 22 und der Anhängeschiene 21 gestattet ein senkrechtes Schweben
der Rotoren derart, daß sie den Bodenkonturen genau folgen. Eine entsprechende Bewegung der Hubstange
36 wird durch ihren Schlitz 43 ermöglicht. Durch das
Kupplungsglied 22A kann die gesamte Rotoranordnung um die Achse der Zentralsäule 16 nach hinten schwenken, wenn
" die Rotoren auf ein Hindernis treffen.
Eine Schnitthöheneinstellung läßt sich durch Verkürzung oder Verlängerung des oberen Lenkers I3 des Schleppers
erreichen, durch die die Rotoren aus den dargestellten Podtionen nach vorne bzw. nach hinten geneigt werden.
Zur Einschwenkung des Mähwerkes in seine Transportstellung wird als erstes das Kupplungsglied 22A gelöst und
sodann werden die unteren Lenker 11, 12 von dem KraftT heber des Schleppers angehoben. Gleichzeitig werden
der A-Rahmen 15 und der mit diesem verbundene Hubarm 38 angehoben. Die Stifte 42, 44 auf dem Hubarm 38 bewegen
sich gegen die Enden der Schlitze 43, 45 in den
Hubstangen 36, 37 und eine weitere Aufwärtsbewegung
der unteren Lenker bewirkt, daß der Hubarm über die Hubstangen die Rotoranordnung anhebt. Der Stift 39 des
Hubarmes 38 ist so angebracht, daß die auf den Arm wirkenden,
sich aus dieser weiteren Aufwärtsbewegung ergebenden Kräfte eine Drehung des Armes im Gegenuhrzeigersinn
anstreben (Fig. l). Die Drehung des Hubarmes 38 im Gegenuhrzeigersinn wird durch den Anschlag 39A aufgehalten,
wenn der Arm beinahe senkrecht steht. Wenn
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BAD ORIGINAL
-J-
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der Hubarm diese Stellung eingenommen hat und die Stifte 42, 44 in den Enden der Schlitze 43, 45 zu liegen kommen,
erstreckt sich der Rotorbalken 22 im wesentlichen waagerecht, vorausgesetzt, daß die Zentralsäule 16 senkrecht
steht. Daher nimmt der zum Transport angehobene Rotorbalken 22 relativ zum Schlepper immer die gleiche Stellung
ein.
Nach Anheben der unteren Lenker läßt sich die gesamte Rotoranordnung von Hand um die Achse der Zentralsäule
des A-Rahmens 15 nach hinten schwenken, bis der Ansatz auf der Gelenkstange 20 den VerriegelungsteiI 50 nach
außen drückt, zu der öffnung 49 in dem Verriegelungsteil
ausgerichtet wird und in diese einrastet. Das Mähwerk befindet sich nun in seiner Transportstellung gemäß Fig. 5>
in der es nach hinten ragt.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung geht aus Fig.
hervor. Diese Anordnung ist der im vorangegangenen beschriebenen ähnlich bis auf folgende Merkmale:
Ein Gelenk 52 zwischen den Rotoren 2, 3 teilt den Rotorbalken
53 in zwei um die Gelenkachse, schwenkbare Abschnitte.
Zur Anpassung an die durch das Gelenk vermittelte Schwenkbewegung der Rotoranordnung 2, 3 weist
die Antriebswelle 10 zwischen den Getriebegehäusen 6, zwei Teleskopabschnitte 1OA, 1OB auf und die Getriebegehäuse
werden von einer teleskopierbaren Stange mit zwei Teleskopabschnitten 54, 54A verbunden, die beweglich an
ihnen befestigt ist und eine Drehung der Getriebegehäuse um die Achsen der Achsschenkel 23 verhindert. Den T-Stützen
34, 55 der vorstehend erläuterten Ausführungsform
entsprechende Bauteile sind nicht vorhanden. Die nicht gezeichnete Abdeckung besteht aus zwei Teilen, die auf
dem jeweiligen Rotor befestigt sind und der Schwenkbe-
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wegung der Rotoranordnung zu folgen vermögen.
Zum Anheben des Rotors 3 ist eine zusätzliche Hubstange 55 vorgesehen, die neben der Hubstange 36 mit dem in
Fig. 6 nicht gezeigten Hubarm 38 verbunden ist, zur Anpassung an die Schwenkbewegung des Rotors 3 einen nicht
dargestellten Längsschlitz aufweist und an ihrem anderen Ende gelenkig an das Getriebegehäuse 7 angreift.
Diese Ausführungsform arbeitet in der bereits beschriebenen
Weise, kann jedoch wegen der zugelassenen unabhängigen senkrechten Schwebebewegung der Rotoren klei-™
nen Bodenunebenheiten und Hügeln noch genauer folgen.
Fig. 7 zeigt ein Viertrommelmähwerk, das eine weitere
Ausführungsform der Erfindung darstellt. Es sind zwei innere Rotoren 56, 57 vorhanden, die auf einem Rotorbalken
61 gelagert sind. Die Rotoren 56, 57 entsprechen hinsichtlich ihres Aufbaus, ihrer Anordnung, ihres Antriebes
und ihrer Halterung im wesentlichen den Rotoren 2, 3 der Ausführungsform der Fig. 1 bis 5 bis auf de
Tatsache, daß die Hubstange 58* die das Gegenstück zu
der Hubstange 36 der ersten Ausführungsform darstellt, anstatt mit dem Getriebegehäuse 6 mit dem Getriebegehäuse
7 beweglich in Verbindung steht. Ein zweites Rotorpaar
59, 6O, das den Rotoren 56, 57 ähnelt, befindet sich auf einem Rotorbalken 62, der dem Rotorbalken 6l
ähnelt und über eine Gelenkstelle 63 mit dessen äußerem
Ende verbunden ist. Eine zweite Hubstange 64 greift mit einem Ende gelenkig an das Kegelradgetriebegehäuse
65 auf dem Rotor 6O an, während ihr anderes Ende dem Hubarm 38 (nicht gezeigt, Fig. 7) auf dem A-Rahmen 15
zugeordnet 1st.
Die Antriebswellen 66, 67 übertragen den Antrieb -.-.u den
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Rotoren 59* 6o» wobei an jedem Ende der Welle 66,die zur
Anpassung an die relative Schwenkbewegung der Rotoranordnung 57* 59 teleskopierbar ist, Universalgelenke 68
vorgesehen sind.
Das Gelenk 6~} zwischen den Rotorbalken 61, 62 gestattet,
daß die Rotoranordnung der Bodenkontur genau folgt.
Zu den Vorzügen der beschriebenen Ausführungsformen gehört
die verbesserte Halterung der Rotoren. Die robusten, starr auf den Rotorbalken befestigten Achsschenkel halten
die Rotoren auf Bodenniveau und werden dabs' weniger hoch beansprucht als die Rotorträger bekannter von oben
angetriebener Mähwerke, bei denen die Rotorhalterungen von einer Rahmenstruktur oberhalb der Rotoren nach unten
ragen.
Infolge d=r verbesserten Rotorlagerung sind die nach unten
gerichteten, die Rotoren antreibenden Wellen 25 keinerlei
Biegebeanspruchungen unterworfen, weshalb sie nur verdrehungssteif sein müssen und aus Leichtlegierungen
oder Aluminium gefertigt sein können - ein wesentliches gewichtsparendes Merkmal.
Die Geometrie des von der Anhängeschiene 21, dem Getriebegehäuse
5 und der Gelenkstange 20 gebildeten Gestänges ist so geartet, daß bei zum Transport angehobenem Mähwerk
die gesamte Rotoranordnung ein kurzes Stück nach innen gegen den Schlepper schwenkt, wodurch der Schwerpunkt
des Mähwerkes in Richtung des Schleppers verlagert und das von dem Mähwerk auf den Schlepper einwirkende
Übergewicht merklich verringert wird. Diese Einwärtsschwenkung ergibt sich im Grunde genommen daraus, daß
die Anhängeschiene 21 an einem Ende an die Gelenkstange 20 und am anderen Ende an den Rotorbalken 22 angelenkt
2 0 9 8 2 8 / Π B 8 8
ist und sich zwischen diesen unter einem flachen Winkel nach unten erstreckt. Bei angehobenem Mähwerk hat dies
zur Folge, daß die Anhängeschiene 21 um die von dem
waagerechten Teil der Gelenkstange 20 gebildete Gelenkachse nach unten schwenken will, d.h. im Uhrzeigersinn
wie in Fig. 1 dargestellt. Eine solche Bewegung führt die Rotoranordnung zwangsweise gegen den Schlepper.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Rotorbalken es ermöglichen, höhenverstellbare Kufen in herkömmlicher
Weise einfach anzubringen. Derartige Kufen stellen ein einfaches Mittel zur Schnitthöheneinstellung des Mähwerkes
dar.
Bei einer Abwandlung der beschriebenen Ausführungsformen werden die Rotoren von Hydraulikmotoren angetrieben,
deren Antriebskraft beispielsweise von einem hydraulischen Hilfsversorgungssystem auf dem Schlepper oder
von einer durch die Schlepperzapfwelle antreibbaren Hydraulikpumpe herleitbar ist.
- 35-
? 0 9 8 ? U / 0 K 8 8
Claims (26)
- AnsprücheMähwerk mit einem um eine nach oben gerichtete Achse drehbaren Schneidorgan und einer Anbauvorrichtung zur Verbindung des Mähwerkes mit einem Schlepper derart, daß das Schneidorgan in Arbeitsstellung zu dem Schlepper seitlich versetzt ist, gekennzeichnet durch einen bodennahen Trägerteil (22; 53; 6l, 62), auf dem das Schneidorgan (2, 3; 56, 57* 59» 60) relativ zu diesem drehbar angeordnet ist; durch ein mit dem Schneidorgan antriebsmäßig verbundenes,dieses in Drehung versetzendes Kraftübertragungsglied, das aus einer Position oberhalb des Schneidorgans nach unten gerichtet ist, wobei die Anbauvorrichtung (14) Zugkräfte auf das Schneidorgan ausübt, um es nur über den bodennahen Trägerteil durch das zu mähende Erntegut zu bewegen und mit dem Trägerteil zur Übertragung der Zugkräfte an nur einem Ende desseLben verbunden ist.
- 2. Mähwerk, gekennzeichnet durch einen bodennahen Trägerteil (22; 53; 6l, 62), auf dem das Schneidorgan (2, 3; 56, 57, 59, 60) relativ zu diefsem drehbar angeordnet ist; durch ein mit dem Schneidorgan antriebsmäßig verbundenes, dieses in Drehung versetzendes Kraftübertragungsglied, das aus einer Position oberhalb des Schneidorgans nach unten gerichtet ist, wobei die Anbauvorrichtung (14) Zugkräfte auf das Schneidorgan ausübt, um es nur über den bodennahen Trägerteil durch das zu mähende Erntegut zu bewegen und durch Verbindungselemente der Anbauvorrichtung d}l), durch die auf das Kraftübertragungsglied Hubkräft.fi ausgeübt werden, und die mit dem Trägerteil zur übertragung der Hubkräfte auf diesen nur durch da:; Kraftübertra^urip^^liod verbunden .sLncl, wobei (iß2 0 9 8 ? U I 0 h 8 8BAD ORIGINALauf die Verbindungselemente einwirkenden Hubkräfte nur durch das Kraftübertragungsglied auf den Trägerteil ausgeübt werden.
- 3. Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidorgan ein erstes Schneidelement (2; 56, 57) aufweist, und daß ein zweites Schneidelement (3; 59* 60) vorhanden ist, das in. ähnlicher VJäse wie das erste Schneidelement antreibbar und auf dem Trägerteil montiert ist.
- 4. Mähwerk nach Anspruch 3* dadurch gekenn-™ zeichnet, daß der Trägerteil einen starrenBalken (22; 53; 6l, 62) aufweist, der während des Betriebes zur normalen Fahrtrichtung des Mähwerkes im wesentlichen quer-gerichtet ist.
- 5. Mähwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Balken aufgerichtete mit ihm fest verbundene Achsschenkel (23) trägt, und daß die Schneidelemente auf den Achsschenkeln drehbar gelagert sind.
- 6. Mähwerk nach den vorangegangenen Ansprüchen, d a ) durch gekennzeichnet, daß wenigstens ein überwiegender Anteil des Kraftübertragungsgliedes des oder jedes Schneidelementes aus Aluminium gebildet ist, dessen Festigkeit unter derjenigen von Stahl liegt.
- 7· Mähwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens ein überwiegender Anteil des Kraftübertragungsgliedes des oder jedes Schneidelementes aus Aluminium besteht.209828/0588
- 8. Mähwerk, nach den vorangegangenen Ansprüchen mit Antrlebsübertragungsmittein, dadurch gekennzeichnet , daß das oder jedes Schneidelement mittels der Zapfwelle eines Schleppers (4) drehbar ist, daß die Antriebsübertragungsmittel · einen oberhalb des oder jedes Kraftübertragungsgliedes angeordneten Getriebekasten (6, 7 J- 65) und eine Antriebswelle (9, 10; 66, 6j) aufweisen, die mit dem Getriebegehäuse verbindbar ist, und daß das Kraftübertragungsglied und die Antriebswelle relativ zueinander etwa rechtwinklig geneigt sind.
- 9. Mähwerk nach Anspruch 8 in Abhängigkeit von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente auf dem bzw. einem der Getriebegehäuse vorgesehen sind.
- 10. Mähwerk nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebsübertragungsmittel ein weiteres Getriebegehäuse mit einem Abtriebsanschluß aufweisen, der mit der Antriebswelle verbindbar ist, und daß eine Antriebsverbindung vorgesehen ist, die über eine weitere Welle mit der Zapfwelle des Schleppers verbindbar ist.
- 11. Mähwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Getriebegehäuse so angeordnet ist, daß im Betrieb die Rotationsachse seiner Antriebsverbindung im wesentlichen mit der Rotationsachse der Schlepperzapfwelle fluchtet, und daß der Winkel zwischen den Rotationsachsen der Antri <~>bn- und Abtriebsverbindungen des weiteren Gotrirjbf>kaf5terE etwa ein rechter Winkel ist.- 16? 0 9 8 ? i·1 / (J 5 H BSAD ORJQjM.ii
- 12. Mähwerk nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauvorrichtung (14) einen Zugteil (21) aufweist, der innere Verbindungen aufweist, durch die er mit einem Ende auf den Kraftheberlenkern (11, 12) des Schleppers in vorbestimmter Stellung zu diesen montierbar ist, und daß der Zugteil an seinem anderen Ende äußere Verbindungen trägt, die die Zugkräfte auf den Trägerteil übertragen.
- 13· Mähwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Verbindungen des W Zugteiles (21) eine begrenzte Winkelbewegung sänes äußeren Endes um eine im wesentlichen waagerechte, nach vorne gerichtete Achse im Bereich des inneren Endes des Zugteiles zulassen.
- 14. Mähwerk nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet , daß die inneren Verbindungen einen nach hinten gerichteten Zapfenteil aufweisen, über den Zugkräfte auf das innere Ende des Zugteiles übertragen werden, und daß ein Zuglenker vorgesehen ist, dessen vorderes Ende mit den Kraftheberlenkern (11, 12) des Schleppers (4) und dessen hinteres Ende mit dem Zugteil (21) zwischen dessen Enden verbindbar ist.
- 15· Mähwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Zuglenker eine zugbegrenzende Einrichtung aufweist, die während des Betriebes das Mähwerk relativ zum Schlepper nach hinten schwenkt,wenn die auf das Mähwerk ausgeübte Zugkraft einen vorbestimmten Wert überschreitet*
- 16. Mähwerk mit den Merkmalen der Ansprüche 10 oder 112 0 9 8 7 H / 0 5 8 8BAD ORIGINALin Verbindung mit denjenigen des Anspruches 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauvorrichtung (14) einen Rahmen (15) aufweist, der auf den Kraftheberlenkern (11, 12) des Schleppers montierbar ist, daß ein im wesentlichen L-förmiger Teil (20) vorgesehen ist, dessen einer aufgerichteter Schenkel in dem Rahmen schwenkbar gelagert ist, so daß der andere Schenkel aus einer nach hinten gerichteten Stellung in eine Querstellung drehbar ist, daß der weitere Gehäusekasten (5) auf dem inneren Ende des Zugteiles (21) starr befestigt und auf dem anderen Schenkel des L-förmigen Teiles (20) um dessen Achse winkelbeweglich gelagert ist, und daß die Anbauvorrichtung (14) außerdem einen Zuglenker aufweist, dessen vorderes Ende an die Kraftheberlenker (11, 12) des Schleppers und dessen hinteres Ende an den Zugteil zwischen dessen Enden gelenkig angeschlossen sind.
- 17· Mähwerk nach den Ansprüchen 12 bis 16, dadurch gekennze ichnet , daß die äußeren Verbindungen des Zugteiles (21) eine Gelenkanordnung (21A) aufweisen, durch die der Trägerteil relativ zu dem Zugteil um eine im Betrieb nach vorne und im wesentlichen waagerecht gerichtete Gelenkachse schwenkbar ist.
- 18. Mähwerk nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ernte und zweite Stangen (30, 37) vorhanden sind, die Hubkräfte auf die Schneidorgane auszuüben vermögen, und mit ihrem inneren Ende an einen auf den Kraftheberlenkern (11, 12) des Schleppers befestigbaren !{ahmen (15) angelenkt sind, und daß die erste Hubntange (36) mit ihrem äußeren Knde gelenkig an das oder die nach unten gerichteten Kraftübertragungsglieder angreift, während die zweite Hubstange (37) mitBADihrem äußeren Ende an das innere Ende des bodennahen Trägerteiles angelenkt ist.
- 19. Mähwerk nach Anspruch 18, dadurch gekenn zeichnet , daß das innere Ende jeder Hubstange gelenkig an einen Hubarm (38) angreift, der auf dem Rahmen (I5) schwenkbar gelagert ist.
- 20. Mähwerk- nach Anspruch I9, dadurch gekenn zeichnet, daß der Hubarm (38) an einer zum Mittelpunkt versetzten Stelle zwischen den Gelenkanschlüssen (42, 44) der ersten und zweiten Hubstange* (36, 37) gelenkig an den Rahmen (15) angesetzt ist.
- 21. Mähwerk nach Anspruch 20, dadurch gekenn zeichnet , daß ein Anschlag (39A) vorgesehen ist, der die Winkelbewegung des Hubarmes (38) relativ zum Rahmen (15) begrenzt, und daß die Gestaltung der Hubstangen (36, 37) eine begrenzte verlorene Bewegung der Hubstangen relativ zum Hubarm zuläßt, so daß beim Anheben des Rahmens auf den Schlepperkraftheberlenkern (11, 12) der bodennahe Trägerteil in eine vorgegebene Stellung relativ zum Rahmen angehoben wirdk
- 22. Mähwerk nach Anspruch 4 oder den von diesem Anspruch abhängigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , daß der Balken zwischen den ersten und zweiten Schneidelementen angelenk^t ist, daß Balkenabschnitte das erste und zweite Schneidelement tragen und Winkelbewegungen relativ zueinander um eine Achse ausführen können, die im wesentlichen nach vorne gerichtet ist und horizontal verläuft, und daß Stützmittel vorgesehen sind, die die Abwärtsschwenkung des äußeren Balkenabschnittes bei angehobenem inneren Balkenabschnitt begrenzen.209828/0588BAD ORIGINAL
- 23. Mähwerk nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß die Stützmittel eine nicht ausziehbare Stange aufweisen, die über Leergangmittel an ihrem inneren Ende mit den Kraftheberlenkern des Schleppers verbindbar ist und an ihrem äußeren Ende · mit dem nach unten gerichteten Übertragungsglied des Schneidelementes auf dem äußeren Balkenteil in Verbindung steht.
- 24. Mähwerk nach den Ansprüchen 22 und 2^, gekennzeichnet durch eine teleskopierbare Antriebswelle (1OA, 10B), die die Getriebegehäuse (6, 7) über den ersten und zweiten Schneidelementen verbindet, um den Antrieb zwischen ihnen zu vermitteln.
- 25. Mähwerk nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidorgane schalenförmige Teile (2^A) aufweisen, an deren Außenumfang Messerklingen (24) befestigt sind.
- 26. Mähwerk nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der bodennahe Trägerteil höhenverstellbare Bodenkufen (45, 45A) aufweist, die der Schnitthöhenverstellung des Mähwerkes dienen.2098? 0 /0588L e e r s e i t e
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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