DE2160476A1 - Selbstentleerende Zentrifuge - Google Patents
Selbstentleerende ZentrifugeInfo
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-
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Potontonwcli·
A 1262 ·Μ0ηώβη27,Ρΐβηζθηαυ·τατ.2
Alfa-L-aval AB, S14 700 Tumba, Schweden
"Selbstentleerende Zentrifuge"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trennzentrifugen
oder Zentrifugalseperatoren, bei denen die Schleudertrommel einen Einlaß für das zu trennende Gemisch, einen
zentralen Auslaß für die getrennte flüssige Komponente und am Umfang Auslässe für die getrennten Ablagerungen aufweist.
Ein problern, das trotz vieler vorgeschlagener Lösungen bei
Zentrifugen dieser Art immer noch aktuelles Interess besitzt, ist, wie eine ausreichend genaue und zuverlässige
Messung der in der Schleudertrommel getrennten Ablagerungsmenge durchgeführt werden soll, so daß bei der Messung einer
vorherbestimmten Ablagerun^smenge ein Signal an eine in der
Zentrifuge angeordnete Sondervorrichtung gegeben wird, die
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so eingerichtet ist, daß sie die am Tromme !umfang liegenden
Auslässe während des Betriebes öffnet.
Abgesehen davon, daß die getrennte Ablagerung sich immer in
einem Raum befindet, der während des Betriebes der Zentrifuge schwer zugänglich ist, ist ein wesentlicher G-rund für dieses
Meßpröblem, daß die meisten Ablagerungsarten keine eindeutig meßbaren Eigenschaften oder physikalischen Größen aufweisen.
Ein weiterer wichtiger Grund für dieses Problem ist die Schwierigkeit,
zwischen der getrennten Ablagerung und der getrennten flüssigen Komponente innerhalb der Schleudertrommel eine
scharfe Grenze zu erhalten. Aus diesen Gründen erwiesen sich die bis jetzt unterbreiteten Vorschläge zum Messen der Ablagerungsmenge
in der Trommel, die hauptsächlich auf Unterschiede der Konsistenz oder Dichte der Ablagerung bzw. der getrennten
flüssigen Komponente gestützt sind, in der Praxis als nicht
ganz zufriedenstellend.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Zentrifuge der
erwähnten Art, bei der das oben beschriebene Meßproblem zufriedenstellend gelöst wird„
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß eine
i χ ie
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Zentrifuge versehen wird mit Vorrichtungen zum ^u11en der
Schleudertrommel mit einer Flüssigkeit,, deren Dichte größer als die der leichten flüssigen Komponente aber kleiner als
die der Ablagerung ist und mit. Vorrichtungen zum Wahrnehmen, wenn sich eine in der Schleudertrommel zwischen der getrennten
leichten flüssigen Komponente und der zugeführten Flüssigkeit gebildete Grenzfläche radi-al nach innen bis zu einem
vorherbestimmten ÜTiveau in der Schleudertrommel bewegt hat, i
wobei die Wahrnehmungsvorrichtung so eingerichtet ist, daß sie bei dieser Wahrnehmung die Vorrichtung zum Offnen der am
Umfang gelegenen Aus lasse betätigt.
Somit besteht die Erfindung darin, die Schleudertrommel mit einer Flüssigkeit zu füllen, aie bekannte meßbare Eigenschaften oder physikalische Größen hat, wodurch in der Schleudertrommel
zwischen dieser Flüssigkeit und der getrennten leichten flüssigen Komponente eine Grenzfläche gebildet wird, de-
ren Lage sich leicht bestimmen läßt ο Während des Trennvor- ^
ganges nehmen die getrennten Ablagerungen die Stelle der etwas leichteren Flüssigkeit ein, so daß sich die genannte
Grenzfläche in der Erommel radial nach innen bewegt. Hat die Grenzfläche eine vorherbestimmte Höhe in der Tronrnel
erreicht, zeigt dies an, daß im Falle der Zuführung einer
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vorherbestimmten Flüssigkeitsmenge zu der Trommel so viele Ablagerungen getrennt worden sind, daß die Umfangsauslässe
geöffnet werden sollten. Die genannte Flüssigkeitsmenge wird der Trommel vorzugsweise sofort nach dem Öffnen
der Umfangsauslasse zugeführt.
Anstatt die Schleudertrommel mit einer begrenzten Flüssigkeitsmenge
zu füllen, kann es in"bestimmten Fällen zweckmäßig sein, die Trommel pro Zeiteinheit mit einer vorherbestimmten
^'lüssigkeitsmenge zu beschicken. E'ine^ solche
Zufuhr, die intermittierend oder kontinuierlich erfolgen kann, dient zur Begrenzung der Zeitspanne, die zwischen den Öffnunggvorgängeη der TJmfangsäuslässe liegt. Dadurch wird ein zu festes Zusammenpacken der getrennten Ablagerungen in der Trommel verhindert, wodurch das entleeren der Trommel erschwert oder unmöglich gemacht werden würde.
Zufuhr, die intermittierend oder kontinuierlich erfolgen kann, dient zur Begrenzung der Zeitspanne, die zwischen den Öffnunggvorgängeη der TJmfangsäuslässe liegt. Dadurch wird ein zu festes Zusammenpacken der getrennten Ablagerungen in der Trommel verhindert, wodurch das entleeren der Trommel erschwert oder unmöglich gemacht werden würde.
Da das Wahrnehmen der Ablagerung in einer Zentrifuge nach
der Erfindung die Auffindung der Lage einer zwischen zwei Flüssigkeiten in der Trommel befindlichen Grenzfläche ist,
können bereits erprobte herkömmliche Meßverfahren angewandt
werden. Daher ist die Schleudertrommel der Zentrifuge in
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einer Ausführungsform der Erfindung mit einem Kanal,der
sich vom radialen Außenteil der Trommel bis zur Trommelachse
erstreckt, und mit Vorrichtungen versehen, um die !Flüssigkeitsdrücke in einem bestimmten Abstand von der
Trommelachse zu vergleichen, nämlich einerseits in diesem Kanal und andererseits in der Trennkammer der Trommel.
Wenn der zentrale Auslaß für die getrennte flüssige Komponente ein Überlaufauslaß ist, der die gleiche Punktion
wie ein Ventil in diesem Auslaß erfüllt, das den Druck der durch den Auslaß fließenden Flüssigkeit unabhängig
von der Größe der Flüssigkeitströmung konstant hält, kann
die genannte Druckvergleichsvorrichtung aus einem einzigen mit dem Kanal verbundenen Druckwahrnehmungsinstrument
gebildet sein.
Da nun aber eine flüssigkeit mit leicht messbaren Eigenschaften
oder physikalischen Größen als Heßobjekt anstatt jjj
der Ablagerungen verwendet werden kann, wird durch die Erfindung auch die Möglichkeit eröffnet, auch schon vorgeschlagene
Meßverfahren, die bia jetzt noch nicht erfolgreich benutzt werden konnten, zu verwenden, Anstatt den
Druck zu messen, läßt sich die Messung vorzugsweise mit Vorrichtungen vornehmen, die den Unterschied zwischen der
in der Trommel getrennten flüssigen Komponente und der zu-
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geführten Flüssigkeit wahrnehmen, ζ. B. den Unterschied zwi-
- sehen den Dielektrizitätskonstanten dieser beiden Flüssigkeiten.
Verschiedene andere physikalische Größen, wie Viskosität, Dichte, etc., können die Grundlage für Messungen sein.
Sowohl optische als auch elektrische Meßverfahren verschiedener Art können ebenfalls angewandt werden.
Eine Einrichtung zum YiTahrnehmen des Unterschiedes zwischen
der getrennten flüssigen Komponente und einer der Trommel zugeführten flüssigkeit kann in der Trommel angeordnet werden und mit dieser umlaufen. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Zentrifuge nach der Erfindung jedoch einen, an
der vorher genannten, vorherbestimmten Höhe in der Trommel
anfangenden Kanal auf sowie Vorrichtungen zur Erzeugung einer Flüssigkeitsströmung durch diesen Kanal von der vorher bestimmten
Höhe in der Trommel an. Die Einrichtung zum Wahrnehmen eines Unterschiedes zwischen der getrennten flüssigen
Komponente und der der Trommel zugeführten Flüssigkeit kann dann vorzugsweise zur unmittelbaren Wahrnehmung der durch
diesen Kanal fließenden Flüssigkeit ausgebildet werden.
Eine konstante Flüsaigkeitsatrömung durch diesen Kanal ist
nicht notwendig. Es kann auch eine Anordnung zur Erzeugung
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einer intermittierenden Strömung verwendet werden. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung erfolgt zwar eine kontinuierliche Strömung durch den Kanal, aber das
von der genannten vorherbestimmten Höhe in der Trommel entfernte Ende des Kanals öffnet sich in die Zuführleitung der
Trommel für das zu trennende Gemisch. Auf diese Weise wird die sonst erforderliche spezielle Steuervorrichtung für einen
solchen Durchfluß und auch der Verlust getrennter Flüssigkeit
vermieden.
Die Erfindung liefert, wie aus Obigem ersichtlich, für das anfangs beschriebene Meßproblem eine Lösung, welche die gewünschte
Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Meßwerte erreicht. Durch die Erfindung werden ferner Möglichkeiten geschaffen,
durch die sogenannte Teilentleerung· der Trommel durch die an ihrem ünfang liegenden Auslässe sämtliche getrennten
Ablagerungen zu entleeren, ohne daß ein Teil der getrennten flüssigen Komponente des der Trommel zugeführten
Gemisches die Trommel auf demselben Wege verläßt. Die Teilleerung der Trommel kann nämlich so gesteuert werden, daß die
gesamte Ablagerung und nur ein Teil der der Trommel zur Objektwahrnehmung
zugeführten flüssigkeit die Trommel durch ihre Umfangsauslässe verlassen. Es ist an sich bekannt, eine in
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der Trommel getrennte Flüssigkeit durch eine etwas schwerere Flüssigkeit direkt vor dem öffnen der Trommelumfangsauslässe
zu verdrängen. In diesen Fällen wird jedoch der Öffnungsverlauf durch eine spezielle Einrichtung eingeleitet, die wahrnimmt,
wieviel Ablagerung in der Trommel getrennt wurde. Durch die Erfindung lassen sich diese beiden funktionen, d. h.,
einerseits der Wahrnehmungsvorgang und andererseits die Verdrängung kombinieren, so daß für diese Funktionen keine getrennten Einrichtungen benötigt werden.
einerseits der Wahrnehmungsvorgang und andererseits die Verdrängung kombinieren, so daß für diese Funktionen keine getrennten Einrichtungen benötigt werden.
Die Erfindung wird im folgenden weiter beschrieben mit Bezug auf die Zeichnung . In dieser zeigen:
Fig. 1i einen Querschnitt durch eine Schleudertrommel einer
- Zentrifuge nach der Erfindung}
Fig. 2ίϊ ein Fließschema, in dem die Zentrifuge einen Teil
bildet j
bildet j
Fig. 3i eine schematische Darstellung einer Wahrnehmungseinrichtung
in einer Ausführungsform.
Die Schleudertrommel in ^ig. 1 umfaßt ein unteres Teil 1 und
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ein oberes Teil 2. Diese Teile werden durch einen Schließring 3 zusammengehalten. Die Trommel ist auf einer Antriebswelle
4 gelagert, die einen zentrischen Kanal 5 zum Zuführen eines in der Tromaael zu trennenden Gemisches aufweist.
Das-Gemisch wird durch einen mit Mitnahmeelementen 6'versehenen
Verteiler 7 in eine Trommeltrennkammer 8 gelenkt, in
der ein Satz konischer Scheiben oder Tellerscheiben 9 angeordnet
ist. Ablagerungen, die von dem der Trommel zugeführten Gemisch getrennt sind, werden bei 10 in der Trommelablagerungskammer
8 gesammelt. Zur intermittierenden Entleerung dieser Ablagerungen während des Betriebes der Zentrifuge weist die Schleudertrommel an ihrem Umfang eine Anzahl
Öffnungen 11 auf. Zum Freigeben und Schließen dieser Öffnungen
ist ein Ventilteller 12 angeordnet, der den Boden der Trennkammer 8 bildet. Der Ventilteller 12 ist in bekannter
Weise mittels einer Flüssigkeit betätigbar, die seiner Unterseite durch ein die Antriebswelle 4 umgebendes Zuführungselement 13 zugeführt wird. Wenn die Flüssigkeit einem zwischen
dem unteren Teil 1 der Trommel und dem Ventilteller 12 gelegenen
Raum 14 zugeleitet wird der Ventilteller 12 in seiner oberen lage gehalten, in der er gegen das obere Teil 2 der
Trommel gepreßt wird. Durch eingeengte Öffnungen 15 im Trommelteil 1 fließt Flüssigkeit aus dem Raum 14. V/ird die Flüssigkeitszufuhr
zu dem Raum 14 unterbrochen, wird dieser Raum
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- ίο -
von der i'lü^sigkeit durch die Öffnung 15 entleert, wobei der
Ventilteller durch den Flüssigkeitsdruck in der Trennkammer 8 nach unten gedruckt wird, so daß die öffnungen 11 freigegeben
werden.Wird die Flüssigkeitszufuhr in den Raum 14 wieder aufgenommen,
so wird der Ventilteller 12 wieder nach unten gepreßt,
so daß die Öffnungen 11 geschlossen werden. Die flüssi- ^ ge Komponente, die von dem der Trommel zugeführten Gemisch
getrennt wurde, verläßt die Trennkammer 8 durch einen zentrisch
gelegenen Überlaufauslaß 16 und fließt danach in die Kammer
17· Mittels einer in dieser Kammer angeordneten Schälecheibe 18 wird dann die getrennte flüssige Komponente weiter durch
eine Auslaßleitung 19 herausgepumpt.
Von dem radialen äußeren Teil der Trommeltrennkammer, d.h.,
in dem Gebiet der Außenkanten der Tellerscheiben 9» erstreckt sich ein Kanal 21 innen gegen die Trommelachse bis zu einer
" dort gelegenen Kammer 21. In der Kammer 21 ist eine Schälscheibe
22 angeordnet, die Flüssigkeit aus der Kammer durch eine leitung 23 herauapumpt, die somit eine Fortsetzung des Kanals
20 bildet.
In der Fig. 2 bedeutet 24 eine Leitung, durch die ein in einer
Zentrifuge S zu trennendes Gemisch dieser zugeführt wird. Die
leitung 24 ist somit direkt mit dem Kanal 5 ic der Antriebs-
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welle 4 (siehe Fig. 1) verbunden. Die von dem Gemisch getrennte Ablagerung wird, durch eine Leitung 25 abgeleitet, während
die getrennte flüssige Komponente durch die Leitung 19 abgeleitet wird. Die in der Kammer 21 an der Schälscheibe 22
beginnende Leitung 23 ist mit der Einlaßleitung 24, wie aus Mg. 2 ersichtlich, verbunden und enthält eine Drosselung
oder Verengung 26, um den Durchfluß zu beschränken. Mit der Einlaßleitung 24 ist auch eine Leitung 27 verbunden, die zur I
Zuführung einer speziellen flüssigkeit in dieTrommel eingerichtet
ist. Pur diese Zufuhr ist eine Pumpe 28 in der Leitung
27 angeordnet.
Mit 29 ist eine Steuereinrichtung bezeichnet, mit der alle Funktionen der Zentrifuge S .gesteuert werden» Über eine als
gestrichelte Linie dargestellt Verbindung 30, erhält die Steuereinrichtung 29 von einer mit der Leitung 23 verbundenen
Wahrnehmungs- oder AbfühIvorrichtung 31 Information hinsieht- ä
lieh eines bestimmten Kennzeichens des Flüssigkeitsflusses in der -leitung 23. Dieses Kennzeichen kann der Flüssigkeitsdruck
in der Leitung 23, die Größe des durch die Leitung fließenden Flusses oder die Anzeige sein, ob Flüssigkeit der
einen oder der anderen Art, 44e durch die Leitung 23 fließt.
Eine Vorrichtung zum Wahrnehmen eines zwischen zwei verschiedenen Flüssigkeiten bestehenden Unterschiedes ist schon in
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- ΛΖ -
voneinander abweichenden Ausführungsformen bekannt,abhängig davon welche Eigenschaft oder physikalische Größe
der Flüssigkeiten wahrgenommen und verglichen v/erden soll (Fig. 3). Wenn das Kennzeichen der Druck der Flüssigkeit
in der Leitung 23 ist, kann die Leitung hinter dem Druckindikator
grundsätzlich geschlossen sein, mit änderen Worten, keine Flüssigkeitsströmung durch die Leitung ist erforderlich.,
Der Flüssigkeitsdruck in der Kammer 21 kann natürlich auch auf viele andere Arten wahrgenommen oder
abgefühlt werden.
Die oben beschriebene Zentrifuge arbeitet wie folgt:
Durch die Leitung 24 und den Kanal 5 wird die Schleudertrommel
mit einem Gemisch gefüllt, das hauptsächlich aus einer flüssigen Komponente und einer festen Komponente,
P hier als Ablagerung bezeichnet, besteht. Gleichzeitig wird mittels der Pumpe 28 durch die Leitungen 27 und 24 und den
Kanal 5 der Trommel weitere Flüssigkeit zugeführt, deren Dichte kleiner ist als die der getrennten Ablagerung in der
Trommel, aber größer als die Dichte der getrennten flüssigen Komponente/der Trommel. In der Trommel wird die Ablagerung
daher am Trommelumfang gesammelt und dort wird zwischen
der getrennten flüssigen Komponente und der genannten
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weiteren Flüssigkeit eine Grenzfläche gebildet. Während die
getrennte flüssige Komponente die Trommeltrennkammer 8 kontinuierlich
durch den Über lauf auslaß 16 verläßt, wird· die genannte Grenzfläche langsam radial nach innen in der Trommel
verdrängt, was einerseits teils von der Tatsache abhängt, daß die Menge der sogenannten weiteren Flüssigkeit in der
Trommel zunimmt und andererseits davon abhängt, daß sich die Menge der getrennten Ablagerung in der Trommel vergrößert»
Die Menge der der Trommel pro Zeiteinheit zugeführten weiteren Flüssigkeit kann hinsichtlich des erwarteten Ablagerungsgehaltes in dem getrennten Gemisch und/oder der Neigung zu fester
Ablagerungszusammenpackung am Tromrnelumfang variiert
werden, normalerweise ist die zugeleitete Menge der sogenannten weiteren Flüssigkeit beträchtlich kleiner als die
Menge des zu trennenden Gemisches.
Aus der Trommeltrennkammer wird gleichzeitig durch den Kanal 20 und die Kammer 21 ein Flüssigkeitsstrom durch die
Leitung 23 herausgepumpt, von wo aus er wieder zurück in die
TrouK'iel durch die Sinlaßleituri,0· 24 und den Kanal 5 geführt
wird. Solange die Grenzfläche radial außerhalb der Öffnung uea Kanals 20 in der Trom.nel liegt, fließt getrennte flüssige
-iomponente durch die Leitung 23, wobei der Druck darin im v/es ent liehen konstant bleibt. Wenn aber die Grenzfläche
-H-•^ '^;;*.;, ;y>; 209825/0 805 BAD ORIGINAL
die genannte Öffnung erreicht hat (vgl. gestrichelte Linie '■
32 in Fig. 1), fällt der Druck in der leitung 23 sehr■schnell,
und die genannte weitere Flüssigkeit beginnt statt dessen,. -in diese Richtung zu fließen. Wenn die G-renzflache sich
weiterhin auf die=Trommelachse hinbewegt, wird der Druck
in der leitung 23 wieder ansteigen.
Wenn die Grenzfläche die öfinung des Kanals 2Ό in der Trommel
erreicht hat, wird dies von der Wahrnehmungseinrichtung
31 wahrgenommen und zwar unabhängig davon, ob sie zur Wahrnehmung
des Flüssigkeitsdruckes in der Leitung 23 oder zur Wahrnehmung einer Änderung anderer Art der durch die Leitung
fließenden Flüssigkeit eingerichtet ist. Über die Verbindung 30 erhält dann die Steuereinrichtung 29 der Zentrifuge
über diesen Vorgang Informationen, wobei genannte Einrichtung
in einer zuvor beschriebenen Weise dafür sorgt, daß die Tromrnelumfangsauslässe 11 gelegentlich freigegeben werden,
so daß die getrennte Ablagerung entleert wird.
Oben wurde angenommen, daß die sogenannte weitere Flüssigkeit der Sohleudertromriel kontinuierlich in einer bestimmten Menge pro Zeiteinheit zugeführt wird. Abhängig von der
Art und Menge der Ablagerung in dem getrennten Gemisch ist
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es auch möglich, jedesmal, wenn die Trommelumfangsauslässe
geöffnet worden sind, der Tromnel eine bestimmte Menge
weiterer Flüssigkeit zuzuführen. In diesem Falle hängt die Zeitspanne zwischen den Öffnungsvorgängen der Trommelumfangsauslässe
11 gänzlich von dem Ablagerungsgehalt in dem getrennten Gemisch ab.
Natürlich kann die sogenannte weitere Flüssigkeit der [Trommel
auch in einer anderen als hier beschriebenen Weise zugeführt werden. Man kann auch ohne die Anordnung auskommen,
die in der beschriebenen Bauart die Umwälzpumpbewegung der Flüssigkeit durch die Leitung. 2'-j besorgt. Die Lage der zwischen
der getrennten flüssigen Komponente und der genannten weiteren Flüssigkeit gebildeten Grenzfläche läßt sich
nämlich auch auf andere Viel se, z. B. durch innerhalb oder
außerhalb der Trommel angeordnete Elemente,wahrnehmen. Wird
der Flüssigkeitsdruck in der Kammer 21 als Nennwert für die
Lage der genannten Grenzfläche gewählt, dann läßt sich dieser Druck durch Einpumpen von Luft bis zu einem geeigneten
Niveau unterhalb der in der Kammer 21 gebildeten Flüssigkeitsoberfläche
wahrnehmen, wobei eine Änderung des Yfiderstandes gegen diese Luftzufuhr gemessen wird.
In Fig. 3 ist eine bereits bekannte Einrichtung zum Wahrneh-
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BAD
men der Dielektrizitätskonstante einer durch eine Leitung fließenden Flüssigkeit schematisch dargestellt. Diese Einrichtung
besteht aus einem in der Leitung angeordneten Wahrnehmungs- oder Abfühlelement 33, einem an eine Stromquelle
34 angeschlossenen Anzeigeinstrument 35 und unter anderem aus einem Oszillator. Das Anzeigeinstrument ist einerseits
mit dem Abfühlelement 33 und andererseits mit der Leitung
23 verbunden, durch Vielehe die abzufühlende Flüssigkeit fließt. Da diese Einrichtung schon bekannt ist, bildet sie
keinen Teil der vorliegenden Erfindung und braucht nicht näher beschrieben zu werden.
20982 5/0805
Claims (9)
- ή7 Dr.-ha. HANS RUSCHKE■DipWng. 5 .-■•"•I/ ACAHARβ ΜΰηφΟϊΊ 27,;-;3:;zc-.>oueiStr. 2AB. Dez.PatentansprücheZentrifuge, deren Schleudertrommel einen Einlaß für ein zu trennendes Gemisch, einen zentralen Auslaß für eine getrennte flüssige Komponente und am Umfang gelegene Auslässe für getrennte Ablagerung aufweist, wobei Vorrichtungen zum intermittierenden Öffnen der ITmfangsauslasse während des Betriebes und Vorrichtungen zum Füllen der Schleudertrommel mit Flüssigkeit angeordnet sind, deren Dichte größer als die der genannten flüssigen Komponente, aber kleiner als die der Ablagerung ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (31) zum Wahrnehmen oder Abfühlen, wenn sich eine in der Schleudertrommel zwischen der getrennten flüssigen Komponente und der genannten zugeleiteten Flüssigkeit gebildete Grenzfläche radial nach innen bis zu einer vorher bestimmten Höhe (32) bewegt hat, wobei die Wahrnehmungsoder Äbfühlvorriehtung (31) so eingerichtet ist, daß sie bei diesem Wahrnehmungsvorgang die genannten Vorrich-- 2 209 8 25/0 805"fcungen (12, 29) zum Öffnen der Umfangsauslässe (11) betätigt.
- 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüasigkeitszufiüirungsvorrichtung (27, 28) so eingerichtet ist, daß die Schleudertrommel mit einer vorherbestimmten Flüssigkeitsmenge nach jedem Öffnen und Schliessen der Umfangsauslässe (11) gefüllt wird.
- 3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuführungsvorrichtung (27, 28) so eingerichtet ist, daß die Schleudertrommel während des Betriebs mit einer vorherbestimmten Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit gefüllt wird.
- 4. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- W- kennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuführungsvorrichtung (27, 28) zur kontinuierlichen Flüssigkeitszuführung an die Schleudertrommel eingerichtet ist.
- 5. Zentrifuge nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch fiekennzeichnet, daß die Wahrnehmungavorrichtung (31) so eingerichtet ist, daß sie einen Unterschied zwischen der209825/0805getrennten flüssigen Komponente und der zugeführten Flüssigkeit wahrnimmt oder abfühlt, z. B. einen Unterschied zwischen ihren Dielektrizxtätskonstanten.
- 6. Zentrifuge nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Kanal(20, 23) der an der vorherbestimmten Höhe (32) in der Schleudertrommel beginnt, und eine Vorrichtung (22) zum Erzeugen eines Flüssigkeitsflusses durch den Kanal von dieser Höhe in der Schleudertrommel ausgehend, wobei die Wahrnehmungsvorrichtung (31) so eingerichtet ist, daß sie die durch den Kanal (20, 23) fließen de Flüssigkeit abfüllt.
- 7. Zentrifuge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der in der bestimmten Hohe (3 2) in der Schleudertrommel anfangende Kanal (20, 23) sich in die Zuführungsleitung (24) der Schleudertrommel für das zu trennende Gemisch öffnet.
- 8. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Kanal (20) der sich von dem radialen Aussenteil der Schleudertrommel bis an die Tromme!achse erstreckt, und eine Vorrichtung (31), die zum Vergleichen209825/08 0 5des Flüssigkeitsdruckes in einem bestimmten Abstand von der Trommelachse in diesem Kanal (20) und in der Trommeltrennkammer (8) eingerichtet ist.
- 9. Zentrifuge nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch in dem zentralen Auslaß für die getrennte flüssige Komponente angeordnete Elemente (16), die so eingerichtet sind, daß sie den flüssigkeitsdruck am Auslaß der Schleudertrommel unabhängig vom durchlaufenden Flüssigkeitsfluß konstant halten, wobei die Druckvergleiehsvorrichtung (31) von einem mit dem genannten Kanal (20) verbundenen Druckwahrnehmungselement gebildet ist«209825/0805Leerseite
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