DE2160339A1 - Armatur fuer heisswasserbereiter - Google Patents
Armatur fuer heisswasserbereiterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Armatur für einen Heißwasserbereiter mit einem axial über eine Zug- und Druckstange
direkt betätigbares Frischwassereinlaßventil, über dessen Bedienungsgriff ein Wasserverteilungsorgan in einer zylindrischen
Misch- bzw· Verteilerkammer zur Absperrung des Auslaufes oder des Zulaufes zum Gerät verdrehbar ist.
Zur Bedienung von Heißwasserbereitern werden in der Regel Armaturen mit drei voneinander unabhängigen Ventilen eingesetzt,
für den Kaitwassereinlauf, für den Zulauf zum
Gerät und für den Ablauf vom Heißwasserbereiter. Durch gleichzeitiges Öffnen des Kaltwasser- und Ablaufventiles
kann eine Mischung von Kalt- und Warmwasser vorgenommen werden.
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Man hat nun in der Vergangenheit versucht, derartige Armaturen für Heißwasserbereiter zu vereinfachen und
insbesondere auf einen einzigen Bedienungsgriff zu reduzieren.
Es ist eine Armatur für einen Heißwasserbereiter bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1 h$h 686)
bestehend im wesentlichen aus einem Frischwassereinlaß— ventil und einem Wasserverteilungsorgan zur Frischwasserführung
wahlweise entweder in den Heißwasserbereiter fc und/oder in den Armaturenauslauf, sowie auch zur Wasserführung
aus dem Heißwasserbereiter in den Armaturenauslauf, bei der das Frischwässereinlaßventil und das Was—
serverteilungsorgan gleichachsig hintereinander angeordnet und mittels eines und desselben Handgriffes steuerbar
sind· Dabei sind das Frischwassereinlaßventil und das Wasserverteilungsorgan gemeinsam auf einer mittels
des Bedienungsgriffes axial hin- und herbeweglichen Zug—
und Druckstange angeordnet· Die Absperrung bzw· die Öffnung
der radialen Zulauf- und der Ablaufbohrung in der zylindrischen Verteilerkammer sollen über ein Wasserverteilungsorgan
erfolgen, welches eine etwa Z-förmige Abdicht—
fläche besitzt. Mit diesem Organ wird die Verteilerkammer in zwei Räume getrennt, deren Trennfläche durch die Z-for—
mige Abdichtfläche gebildet wird· Je nach Verdrehung
dieses Abdichtorganes kann das axial einströmende Wasser
zum Zulauf zum Gerät oder zum Auslauf strömen· Es ist auch.
eine Mischstellung möglich, bei der das Wasser vom Gerät mit Frischwasser vermischt zum Auslauf strömt. Bei dieser
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Konstruktion hat das Abdichtorgan den Nachteil, daß es
in der Verteilerkammer über eine relativ große Länge abdichten muß. Die Gefahr, daß undichte Stellen auftreten
ist daher groß. Es muß aber bei den Heißwasserbereitern auf jeden Fall vermieden werden, daß heißes
Wasser in der Verschlußstellung austritt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Armatur der eingangs genannten Art für einen Heißwasserbereiter'
so zu gestalten, daß eine Bedienung sämtlicher Funktionsstellungen über einen einzigen Bedienungsgriff erfolgen
kann, wobei die Nachteile der bekannten Armaturen dieser Art bezüglich der Abdichtung des Wasserverteilungsorganes
vermieden werden soll.
Zur Lösung dieser Erfindungsaufgabe ist daher eine solche Armatur dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserverteilungsorgan
eine in die Verteilerkammer axial unverschiebbare, nach außen abgedichtete, radial durchbohrte Hülse ist mit
einem an der Kammerinnenwand anliegenden Abdichtteil in
Form eines Zylinderabschnittes, in dem tangential eine Dichtung vorstehend eingesetzt ist, die in der entsprechenden
Drehstellung der Hülse die radiale Auslauf- und die Zulaufbohrung zum Gerät verschließt, wobei die Hülse und
der Bedienungsgriff nur in Drehrichtung formschlüssig miteinander
verbunden sind. Nach einer bevorzugten Ausführungsforai
ist diese Dichtung ein 0-Riiig.
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Nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung ist diese
verdrehbare Hülse das Gehäuse des Frischwassereinlaßventiles, durch dessen Boden ein Einlaufrohr geführt ist,
dessen hineinragendes Ende mit einem axial verschiebbaren Verschlußteil des Einlaßventiles verschließbar ist. Diese|
Verschlußteil ist dabei als einseitig offenes, mit der Zug- und Druckstange verbundenes Rohr ausgebildet,
welches dichtend koaxial über das Einlaufrohr schiebbar ist.
Zur Erfindung gehört auch der Vorschlag, das rohrartige Verschlußteil außen mit einem Absatz auszubilden, wobei
zwischen diesem Absatz und einem entsprechenden Absatz im Inneren des Einlaßventilgehäuses ein Ausgleichsdruckraum
gebildet ist, der über eine Ausgleichsbohrung im Verschlußteil mit dem Ventilinnenraum in Verbindung steht.
Mit dieser Maßnahme wird verhiadart, daß sich die Zug- und Druckstange mit dem Bedienungsgriff bei Druck im Ventil-P
gehäuse selbsttätig nach außen bewegt.
Von besonderer Bedeutung für die Erfindung ist die Ausbildung
der verdrehbaren Hülse des Wasserverteilungsorganes,'
auf die ein Abdichtteil in Form eines Zylinderabschnittes aufgesetzt oder gegebenenfalls angeformt ist. Es hat sich
als sehr vorteilhaft erwiesen, in dieses Abdichtteil tangential eine Dichtung vorstehend einzusetzen. Die Abdichtung
erfolgt dabei jeweils nur unmittelbar im Bereich der radialen
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Bohrung in der Verteilerkammer. Bei Undichtheiten läßt
sich die Dichtung leicht auswechseln·
Gegenstand der Erfindung sind auch Konstruktionsvorschläge zur Anordnung dieser Dichtung im Abdichtteil. Eine solche
Dichtung, beispielsweise ein O-Ring, kann mit einem Einsatzteil in ein auf die verdrehbare Hülse aufgesetztes
Abdichtteil gesprengt sein. Dabei erweist es sich als zweckmäßig, im Einsatzteil, beispielsweise aus Kunststoff,
eine kreisförmige hinterformte Nut vorzusehen, in der der
O-Ring eingesetzt ist. Durch den vorstehenden Rand der hinters tochenen Nur wix(( die Dichtung gegen unbeabsichtigtes
Herauslösen gehalten.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, jeweils im Bereich
der Auslauf- bzw. der Zulaufbohrung einen O-Ring fest
einzusetzen, gegen den das Abdichtteil in Form eines Zylinderabschnittes in der entsprechenden Stellung die
jeweilige Bohrung verschließt. Um den O-Ring an der Innenwand der Verteilerkammer im Bereich der Bohrung halten zu
können, wird dazu eine radial durchbohrte Büchse in die Verteilerkammer eingesetzt, in deren Bohrungen zusammen mit
einer nach innen in die Kammer vorstehenden, in die Auslauf- bzw. die Zulaufbohrung eingesetzten Hülse der
O-Ring gehalten ist.
Ein solches Wasserverteilungsorgan gemäß der Erfindung kann ein Abdichtteil aus Kunststoff besitzen. Es ist auch
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möglich, die gesamte Hülse mit dem Abdichtteil aus einem entsprechenden Kunststoff herzustellen.
Im folgenden wird anhand von abgebildeten Ausführungsbeispielen die Erfindung näher erläutert» Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Armatur für einen Heißwasserbereiter»
Fig. 2-4 einen Schnitt nach der Linie I - I der Fig. 1
in verschiedenen Stellungen des Vasserverteilungsorganes,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsart
einer Mischbatterie und
Fig.6-9 Einsetzmöglichkeiten eines O-Ringes im Bereich
der abzuschldeß enden Bohrungen.
Zunächst wird auf die Figuren 1 - 4 Bezug genommen. In die
Verteiler- und Mischkammer 5 des Armaturengehäuses 1 münden
axial die Frischwassereinlaufbohrung 2 und radial die Auslaufbohrung 3 und die Zulaufbohrung 4 zum Heißwasserbereiter.
In die Einlaßbohrung 2 ist ein Einlaufrohr 8 mit einem Ringbund 9 dichtend eingesetzt . Die entsprechende Dichtung
trägt die Ziffer 10. Über das Einlaufrohr 8 ist das Einlaßventilgehäuse in Form einer Hülse 6 aufgeschoben,
die mit einem Ringbund 12 dichtend an der Innenwand der
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zylindrischen Verteilerkammer 5 anliegt. Als Dichtung
wurde ein O-Ring I3 verwendet. Diese das Einlaßventilgehäuse
bildende Hülse 6 ist in der Verteilerkammer 5 von außen verdrehbar. Im Bereich der Auslaufbohrung 3
und der Zulaufbohrung k besitzt die Hülse 6 ein Abdichtteil
27f in welchem ein Einsatzteil 28 mit einer Schraube
26 befestigt ist. In diesem Einsatzteil 28, welches vorzugsweise aus Kunststoff besteht, ist tangential ein
nach außen vorstehender O-Ring 29 eingesetzt. Bei ent- ,
sprechender Stellung der Hülse 6 drückt das Abdichtteil 27t welches ebenfalls aus Kunststoff bestehen kann, die
Dichtung 29 im Bereich um die radiale Bohrung 3 bzw. k
an und verschließt damit diese Bohrung.
Das eigentliche Prischwassereinlaßventil wird gebildet
durch das in die Hülse 6 hineinragende Ende des Einlaufrohres 8 mit dem Dichtungsring l6, über das ein Verschlußteil
18 in Form eines einseitig geschlossenen Rohres koaxial schiebbar ist· Dieses Verschlußteil 18 ist dabei
das Ende einer von außen zu betätigenden Zug- und Druckstange 17· Wenn das Verschlußteil 18 vom Einlaufrohr 8
abgezogen ist, kann Frischwasser durch die Einlaßbohrung und das Einlaufrohr 8 in das Einlaßventilgehäuse 6 strömen
und von dort über die radiale Bohrung 7 in dieser Hülse
in die Verteilerkammer 5· Je nach Stellung des Abdicht·*
teiles 27 kann das Frischwasser zur Auelaufbohrung 3 oder
zur Zulaufbohrung h strömen.
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Ist das Verschlußteil 18 über das Einlaufrohr geschoben, so kann keiny Frischwasser mehr zufließen.
Um ein Herausdrücken des Verschlußteiles mit der Zug- und Druckstange 17 unter dem Wasserdruck zu verhindern, ist
zwischen einem äußeren Absatz 18 a des Verschlußteiles und einem entsprechenden inneren Absatz der Hülse 6 ein
Druckausgleichsraum 20 geschaffen, der über die Ausgleichsbohrung
19 im Verschlußteil 18 mit dem Inneren des Ik Ventilgehäuses in Verbindung steht. Die Flächen sind dabei
so bemessen, daß ein Druckausgleich stattfindet. Der innere Absatz ist dabei von einer in die Hülse eingeschraubten
Dichtungsbuchse 2k gebildet mit den Dichtungen 25, durch
die die Zug- und Druckstange 17 hindurchgeführt ist. Um
den Druckausgleichsraum 20 auch gegen das Innere des Einlaßventilgehäuses
6 abzudichten, ist eine O-Ringdichtung Ik vorgesehen, die außen am Verschlußteil 18 anliegt.
Die Zug- und Druckstange 17 ist in bekannter Weise mit
einem Vierkantende 30 und einer Schraubverbindung 31 mit
dem Bedienungsgriff 32 verbunden» Um ein Verdrehen der
das Wasserverteilungsorgan und gleichzeitig das Einlaßventilgehäuse bildenden Hülse 6 zu erreichen, ist innen
am Bedienungsgriff 32 ein Steg 22 angeformt, der in axialer
Richtung in einer Nut 21 in einem Ringbund 23 der Hülse gleitet. Bei Verdrehung des Bedienuiigsßriffes 32 wird also
die Hülse 6 mitgenommen. Beim axialen Verschieben des
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Bedienungsgriffes 32 mit der daran befestigten Zug- und
Druckstange verbleibt die Hülse 6 in ihrer Stellung. Um die axiale Unverschieblichkeit der Hülse 6 zu sichern,
ist im Batteriegehäuse 1 eine Sperrvorrichtung, beispielsweise in Form der gezeigten Anschlagschraube 15» angebracht,
die hinter den Ringbund 12 der Hülse 6 greift.
In Figur 2 ist die Stellung des Wasserverteilungsorganes
mit dem Abdichtteil 27 gezeigt, in der Wasser durch den Auslauf 3 ausströmen kann. Bei Öffnung des Einlaßventiles
strömt Frischwasser aus dem Einlaufrohr 8 in das Innere der Hülse 6 und durch die radiale Bohrung 7 zxua Auslauf 3·
Die Zulaufbohrung 4 ist durch das Abdichtteil 27 mit dem
O-Ring verschlossen.
In Figur 3 is* die Auslaufbohrung 3 in entsprechender Weise
verschlossen. Das durch das Einlaufrohr einströmende Wasser kann durch die Hülse 6 und deren Bohrung 7 in den Verteilerraum
5 einströmen und von dort über die radiale Bohrung h zum Heißwasserbereiter weiterfließen.
Die Heiß- bzw. Kochendwasserzapfung ist in Figur k gezeigt.
Hierbei sind sowohl die Auslaufbeiirung 3 als auch die Zulaufbohrung
h zum Heißwasserbereiter frei. Durch Ziehen des Bedienungsgriffes 32 kann in dieser Stellung kaltes Wasser
zugemischt werden.
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Mit Figur 5 ist eine Ausführungsart mit einem geteilten Wasserverteilungsorgan gezei/tfgt, welches ebenfalls das
Einlaßventilgehäuse 106 bildet. Der Hülsenteil 106 a, der
das Abdichtteil 127 trägt, ist formschlüssig mit dem Hülsenteil 106 b verbunden. Dieses Wasserverteilungsorgan 106
ist abgedichtet verdrehbar in die zylindrische Misch- bzw. Verteilerkammer 105 des Batteriegehäuses 101 eingeschoben·
Entsprechend der Ausführungsart nach Figur 1 besitzt auch dieses Batteriegehäuse eine Einlaßbohrung 102, eine Auslaßbohrung
1Q3 und die Zulaufbohrung 104 zum Heißwasserbereiter.
Mit der Dichtung 110 und einem Ringbund 109 ist ein Einlaufrohr 108 in die Einlaßbohrung 102 eingesetzt. Dieses Einlaufrohr
108 mit einer endseitigen 0-Ringdichtung 116 ragt in das Innere des zweigeteilten Einlaßventilgehäuses 106
hinein. In der bereits beschriebenen Weise ist dieses Einlaufrohr 108 von dem Verschlußteil 118 abschließbar, welches
das Ende der Zug- und Druckstange 117 darstellt, die mit dem Bedienungsgriff 132 verbunden ist. Bei dieser Konstruktion
ist das Hülsenteil 106 b in der Verteilerkammer 105 axial
unverschiebbar durch eine Sperrvorrichtung; beispielsweise
die gezeigte Anschlagschraube 115» im Armaturengehäuse 101
gehalten. Nach außen ist dieser Hülsenteil 106 b abgedichtet. Durch den Ringbund 123 des Hülsenteiles 106 b ist die Zug-
und Druckstange 117 abgedichtet hineingeführt. Der Sprengring zum Halten der Dichtungen trägt die Ziffer 125.
Zwischen dem Inneren des Ringbundes 123 und dem äußeren Absatz des Verschlußteiles 118 it wiederum der Druckaus-
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gleichsraum 120 gebildet, der über die Druckausgleichsbohrung
119 mit dem Innenraum des Einlaßventiles in Verbindung steht. Das Verschlußteil 118 dichtet über den 0-Ring
Il4 den Druckausgleichsraum 120 gegen das Hülsenteil
106 b ab.
Die Verdrehung der Hülse 106 erfolgt wiederum über den Bedienungsgriff
132, an dem innen ein Steg 122 angeformt
ist, der in eine Nut 121 am Ringbund 123 des Hülsenteiles
IO6 b eingreift.
Das innere Hülsenteil IO6 a trägt das Abdichtteil 127,
in dem der O-Ring 129 mit dem Einsatzteil 128 gehalten ist. Im übrigen entspricht diese Ausführungsart prinzipmäßig
der Ausführungsart nach Figur 1.
Wie in den Figuren 6 und 8 gezeigt, ist es möglich, einen
O-Ring 36 jeweils im Bereich der Auslaufbohrung 3 bzw.
der Zulaufbolirung k anzuordnen. Dazu beispielsweise ist
in der Verteilerkammer 5 eine Hülse 33 eingesetzt, die jeweils im Bereich der Bohrungen 3 und h radial durchbohrt
ist. In dieser Bohrung Jk liegt nun der 0-Ring j6 und wird
nach innen durch eine in der Bohrung 3 bzw. k eingesetzte
Hülse 39 gehalten, die in die Verteilerkammer geringfügig vorsteht. Um ein Herausspringen des O-Ringes nach innen zu
verhindern, sind die Bohrungen 3^ in der Hülse 33 mit einem
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innen vorstehenden Rand 35 versehen, der den O-Ring 36
zurückhält. Das eigentliche Abdichtteil kann dabei entweder wie in Figur 6 gezeigt ein zylinderabschnittförmiges
Kunststoffteil 37 sein, welches mittels einer Schraube auf die Hülse 6 aufgeschraubt ist, oder es kann bereits
nach der Ausführungsart gemäß Figur 8 als Formteil 45 an
einer Hülse 44 angeformt sein.
Am zweckmäßigsten erscheint jedoch eine Ausführungsart,
fc, bei der die Dichtung jeweils im Abdichtteil eingesetzt
ist, da bei dieser Konstruktion lediglich eine Dichtung zur Absperrung benötigt wird. Die in Figur 7 gezeigte Ausführungsart
entspricht dabei im wesentlichen der Darstellung in Figur 1. Das eigentliche Abdichtteil 27 aus Kunststoff
ist auf die verdrehbare Hülse 6 aufgesetzt, entweder angeklebt oder aufvulkanisiert. In das Abdichtteil
ist ein Einsatzteil 4l aus Kunststoff eingesetzt mit einer Ringnut 42, in der der O-Ring 43 gehalten ist.
Es besteht auch die Möglichkeit, wie in Figur 9 gezeigt, das Einsetzteil 48 in eine entsprechende Ausnehmung des
Abdichtteiles 47 einzusprengen. Die entsprechende Dichtung
49 wird dabei wiederum in einer hinterstochenen Kreisnut
gehalten. Bei dieser Konstruktion ist das Abdichtteil 47
wiederum auf die Hülse 6 aufgesetzt, wobei in diesem Bereich
auch die Auslaßbohrung 50 durch die Hülse 6 vorgesehen ist.
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Die als Armatur für Heißwasserbereiter bezeichnete Vorrichtung
kann prinzipiell auch als Uraschaltorgan in der Art eines Mehrwegeventiles eingesetzt werden.
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Claims (13)
1. \ Armatur für Heißwasserbereiter mit einem axial über
eine Zug- und Druckstange direkt betätigbares Prischwas
sereinlaßventil, über dessen Bedienungsgriff ein Wasserverteilungsorgan in einer zylindrischen Mischbzw.
Verteilerkammer zur Absperrung des Ablaufes oder des Zulaufes zum Gerät verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wasserverteilungsorgan eine in die Verteilerkammer (5) axial unverschiebbare, nach
außen abgedichtete, radial durchbohrte Hülse (6) ist mit einem an der Kammerinnenwand anliegenden Abdichtteil
(27) in Form eines Zylinderabschnittes, in dem tangential· eine Dichtung (29) vorstehend eingesetzt
ist, die in der entsprechenden Drehstellung der Hülse (6) die radiale Auslauf- (3) und die Zulaufbohrung (4)
zum Gerät verschließt, wobei die Hülse (6) und der Bedienungsgriff (32) nur in Drehrichtung formschlüssig
miteinander verbunden sind.
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tangentiale Dichtung ein O-Ring (29) ist.
3. Armatur nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verdrehbare Hülse (6) das Gehäuse
des Prischwassereinlaßventiles ist, durch dessen
Boden (ll) ein Einlaufrohr (8) geführt ist, dessen
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hineinragendes Ende mit einem axial verschiebbaren Verschlußteil (18) des Einlaßventiles verschließbar
ist.
4. Armatur nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil als einseitig offenes,
mit der Zug- und Druckstange (lY) verbundenes Rohr (18) ausgebildet ist, welches dichtend koaxial über das
Einlaufrohr (8) schiebbar ist.
5· Armatur nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das rohrartige Verschlußteil (l8) außen mit einem Absatz (l8 a) ausgebildet ist, wobei zwischen
diesem Absatz (l8 a) und einem entsprechenden Absatz im Inneren des Einlaßventilgehäuses (6) ein abgedichteter
Ausgleichsdruckraum (20) gebildet ist, der über eine Ausgleichsbohrung (19) im Verschlußteil (18) mit
dem Ventilinnenraum in Verbindung steht.
6. Armatur nach den Ansprüchen 1 bis 5t dadurch gekennzeichnet,
daß in das verdrehbare Einlaßventilgehäuse
(6) eine Dichtungsbüchse (24) eingeschraubt ist, durch die die Zug- und Druckstange (l7) abgedichtet hindurchgeführt
ist.
7. Armatur nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die verdrehbare Hülse (lO6) des Vertex-
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lungsorganes quer zur Achsrichtung geteilt ist, wobei
die beiden Teile (lO6 a und 106 b) formschlüssig ineinander geschoben sind.
8. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innensteg (22) am Bedienungsgriff (32) in
einer äußeren Längsnut (2l) an der vetdrehbaren Hülse
(6) in Achsrichtung verschiebbar gehalten ist.
9. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (29) mit einem Einsatzteil (28)
in ein auf die verdrehbare Hülse (6) aufgesetztes Abdichtteil (27) eingesprengt ist.
10. Armatur nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß im Einsatzteil (kl) eine kreisförmig hinterformte
Nut (k2) vorgesehen ist, in der die Dichtung eingesetzt ist.
11. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils an der Auslauf- (3) bzw. der Zulaufbohrung
(k) an der Innenwand der Verteilerkammer (5) ein O-Ring (36) eingesetzt ist, der mit dem Abdichtteil
(37) in Form eines Zylinderabschnittes in der
entsprechenden Stellung die jeweilige Bohrung verschließt, wobei in der Verteilerkammer (5) eine
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jeweils im Bereich der Auslauf- (3) und der Zulaufbohrung·
(4) radial durchbohrte Büchse (33) eingesetzt ist, in deren Bohrungen (34) zusammen mit einer
nach innen in die Kammer (5) vorstehenden, in die Auslauf- bzw. die Zulaufbohrung eingesetzte Hülse
(39) der O-Ring (36) gehalten ist.
12. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdichtteil (47) aus Kunststoff besteht und
an der verdrehbaren Hülse (6) des ¥asserverteilungsorganes befestigt oder gegebenenfalls angeformt ist.
13. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Umschaltorgan in der Art eines Mehrwegeventiles einsetzbar ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2509754C2 (de) | 1983-11-17 |
| DE2509754A1 (de) | 1976-09-16 |
| DE2160339C2 (de) | 1981-09-24 |
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