DE2159929A1 - Ringförmiges Laufrad - Google Patents
Ringförmiges LaufradInfo
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Description
ing. B. EOLSBIl
fi9 AUQSBUTiG
Augsburg, den 17. April 1972
Amtl.Az.: P 21 59 929-1
Anw. Az.: R. 823
The Secretary of State for Defence in Her Britannic Majesty's Government of the United Kingdom of Great Britain
and Northern Irelands Whitehall, London, S.W.I, England
Ringförmiges Laufrad
Die Erfindung betrifft ringförmige Laufräder zur Halterung einer Vielzahl von jeweils um ihre Längsachse
drehbaren Schaufeln.
Derartige Laufräder finden insbesondere bei Turboluftstrahltriebwerken zur Halterung der Schaufeln
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eines Gebläses mit einstellbarer Schaufelsteigung Verwendung.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, den Aufbau eines Laufrades der genannten Art derart
zu verbessern, daß sieh im Betrieb eine optimale Verteilung
der von den Schaufeln auf das Laufrad übertragenen Kräfte ergibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung • von einem ringförmigen Laufrad zur Halterung einer Vielzahl
von jeweils um ihre Längsachse drehbaren Schaufeln aus. Ein derartiges Laufrad ist gemäß der Erfindung durch
zwei mit Abstand voneinander angeordnete Stirnwände gekennzeichnet, welche einerseits in Umfangsrichtung derart
gewellt sind, daß sie an ihren radial äußeren Rändern abwechselnd einander genähert und voneinander entfernt
sind und dadurch eine Vielzahl von in Umfangsrichtung nebeneinander angeordneten Halbringen gebildet ist, die
jeweils mit ihren gegenüberliegenden Halbringen öffnungen zur Aufnahme von die Schaufelfüße halternden Lagern bilden,
und welche andererseits an ihren radial inneren Rändern jeweils eine achssenkrechte Ringscheibe aufweisen,
welch letztere jeweils so angeordnet ist, daß jeweils die, die Schwerpunkte der radial äußeren Halbringe
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enthaltenden achssenkrechten Ebenen die betreffenden Ringscheiben enthalten.
Die Stirnwände haben gemäß der Erfindung eine gewellte Form, welche am radial äußeren Teil des
Laufrades am ausgeprägtesten ist und welche mit abnehmendem Radius des Laufrades geringer,
schließlich eben wird und in die Ringscheiben übergeht.
Auf Grund dieses Aufbaues des Laufrades nach der Erfindung werden die im Betrieb auf das Laufrad
ausgeübten Fliehkräfte hauptsächlich durch Zugbelastungen
in den Stirnwänden auf die Ringscheiben übertragen, und zwar unter Biegemomenten von
minimaler Ausbildung. Axialbelastungen, die durch die nicht radiale Anordnung der Stirnwände verursacht
werden, werden von dem Laufrad als Ganzem im wesentlichen ausgeglichen.
Bei dem Laufrad nach der Erfindung sind die
Jeweils einen Schaufelfuß tragenden Lager jeweils
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auf ihrem gesamtem Umfang durch einen Halter mit gleichmäßiger Steifigkeit gehaltert.
In Weiterbildung der Erfindung ist an jeder Stirnwand genau radial außerhalb der Stelle, an welcher
die Stirnwände auf die Ringscheiben treffen, ein axial vorragender, zylindrischer Bund angebracht, um das
Übertragen nicht radialer Belastungen auf die Ringscheiben zu verhindern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Laufrad aus zwei gleichen Hälften, die längs
einer achssenkrechten Teilungsebene miteinander verbunden
sind. Bei einem derart aufgebauten Laufrad nach der Erfindung ist es möglich, die nach innen projizierten
Schenkel des Neigungswinkels jeder Stirnwand in jedem beliebigen Axialschnitt des Laufrades durch den Flächenschwerpunkt
der Ringscheibe hindurchgehen zu lassen.
Die Erfindung beinhaltet außerdem die Anwendung eines erfindungsgemäßen Laufrades, welches mit einer
Vielzahl von in umfangsmäßigen Abständen angeordneten
Laufschaufeln versehen ist, die an ihren Schaufelfüßen jeweils in Lagern um ihre Längsachse drehbar gelagert
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sind, bei einem Turboluftstrahltriebwerk.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Ringe in radialer Richtung derart bemessen, daß eine Vielzahl von
in umfangsmäßigen Abständen nebeneinander angeordneten
und von dem Laufrad wegragenden Zylindern gebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schema eines Turboluft
strahltriebwerkes mit einem Laufrad nach der Erfindung,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung
ein Gebläselaufrad nach der Erfindung für das in Fig. 1 dargestellte Triebwerk,
Fig. J5 einen Schnitt auf der
Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt auf der
Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt auf der
Linie V-V in Fig. 3, und
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Fig. 6 einen Schnitt auf der Linie III-III
in Fig. 2, wobei jedoch eine Schaufel in das Laufrad nach
der Erfindung eingesetzt ist.
In Fig. 1 ist ein Mantelstrom-Turboluftstrahltriebwerk mit einem Grundtriebwerk 1 dargestellt, welch
letzteres einen Verdichter 2, eine Brennkammeranordnung 3
und eine Turbine 4 aufweist. Das Grundtriebwerk wird nicht näher beschrieben, da dessen Aufbau keinen Teil
der Erfindung bildet. Das Grundtriebwerk erzeugt heiße Gase, die zum Antrieb eines in einem Gebläsekanal 6
angeordneten Gebläses 5 verwendet werden.
Die Steigung der Gebläseschaufeln ist einstellbar, d.h. die Schaufeln sind derart an einem Laufrad gehaltert,
daß sie zwecks Änderung ihres Anstellwinkels um ihre Längsachsen drehbar sind. Die Schaufeldrehung erfolgt
über eine Steigungsverstellvorrichtung 7» welche von
beliebiger geeigneter Bauart sein kann und welche nicht näher beschrieben wird.
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Während des normalen Triebwerksbetriebes sind die Gebläseschaufeln auf eine Steigung eingestellt, bei
welcher ein Vorwärtsschub erzeugt wird und Luft durch den Gebläsekanal 6 hindurch nach hinten, d.h. von einem
Einlaß 8 zu einer Düse 10 hin strömt. Ein Teil dieses Luftstromes wird in einen Einlaß 9 des Grundtriebwerkes
abgezweigt. Die Gebläseschaufeln sind außerdem in eine Stellung drehbar, in welcher ein Umkehrschub erzeugt
wird und Luft durch den Gebläsekanal 6 hindurch nach vorn, d.h. von der Düse 10 zum Einlaß 8 hin strömt.
In den Fig. 2 bis 5 ist ein ringförmiges Laufrad dargestellt, an welchem die Gebläseschaufeln befestigt
sind und welches zwei geneigte Stirnwände 10 und 11 aufweist, die an ihren radial inneren Rändern jeweils
mit einer radial gerichteten Ringscheibe 12 bzw. 13 versehen sind«
Die Stirnwände verlaufen an ihren radial äußeren Rändern abwechselnd aufeinander zu und voneinander weg
und bilden dadurch eine Folge von in umfangsmäßigen Abständen angeordneten Ringen 14, welche öffnungen 15
zur Aufnahme von Lagern bilden, die bei zusammengebautem, d.h. mit Schaufeln versehenem Laufrad die Schaufelfüße
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haltern. Stege 16 zwischen den Ringen Ik werden von
Verbindungsteilen zwischen den Stirnwänden gebildet.
Die Stirnwände sind derart geformt, daß sie in die Form der Ringe übergehen. Zu diesem Zweck weisen die
Stirnwände im Bereich ihrer radial äußeren Ränder eine gewellte Form auf, so daß sie abwechselnd um den Durchmesser
einer öffnung 15 voneinander entfernt und an einer Vielzahl von Stegen 16 miteinander verbunden sind.
Die Fig. U und 5 zeigen Querschnitte durch die
Stirnwände auf den Linien IV-IV und V-V in Fig. 3, aus welchen die sich mit kleiner werdendem Radius ergebende
Änderung der Größe der Wellungen hervorgeht, welche an den radial äußeren Rändern der Stirnwände ein Maximum
hat und genau oberhalb der Ringscheiben Null ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 3 sind die Stirnwände derart geneigt, daß sie auf einer Umfangslinie in
einem Punkt P zusammenlaufen. Die Kräfte in den Stirnwänden haben deshalb Axialkomponenten, welche an verschiedenen
Stellen um das Laufrad herum verschieden groß sind. Obwohl sich alle diese Axialkomponenten, wenn man
da3 Laufrad als Ganzes betrachtet, ausgleichen werden,
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werden sie doch örtlich versuchen, die ebenen Ringscheiben zu verziehen.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es deshalb von' Vorteil, die Neigungswinkel der Stirnwände derart
zu wählen, daß die Projektionen der Stirnwände nach innen zu auf einer Umfangslinie durch die Ringscheibe
hindurch zusammenlaufen und vorzugsweise durch den Flächenschwerpunkt der Ringscheibe hindurchgehen, in welchem
der Querschnitt für die Aufnahme der Belastung groß genug ist.
Wenn das Laufrad jedoch aus einem einzigen Stück besteht, ist das Bearbeiten der Ringscheiben zwecks
Erzielung dieser bevorzugten Neigungswinkel schwierig. Diese Schwierigkeit kann durch das Anbringen axial vorragender
Urafangsbunde 17 und 18 in der Nähe der Linie P überwunden werden, welche die axialen Belastungskomponenten
direkt aufnehmen und das übertragen dieser Komponenten auf die Ringscheibe verhindern. Der Bund 18
ist Über eine Schweißverbindung mit einer Antriebswelle 19 des Laufrades verbunden, während der Bund
mit einer nicht dargestellten Nasenhaube verbunden ist.
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Die Ringscheiben sind wegen der radialen Neigung der Stirnwände jeweils unterhalb des Schwerpunktes derselben
auf beiden Seiten einer durch eine Mittellinie A-A des Laufrades hindurchgehenden achssenkrechten
Ebene angeordnet. Die radialen Belastungen, welche im Betrieb durch auf das Laufrad einwirkende Fliehkräfte
hervorgerufen werden, werden deshalb hauptsächlich durch Radialkräfte in den Stirnwänden auf die Ringscheiben übertragen; außerdem werden dadurch weniger Biegekräfte
erzeugt.
Bei anderen Ausführungsbeispielen des Laufrades nach der Erfindung kann es vorkommen, daß die Radialebenen, in welchen die Schwerpunkte der Ringscheiben liegen,
nicht genau unterhalb der Schwerpunkte der betreffenden Stirnwände liegen. Das Kriterium für die Positionierung"
der Ringscheiben besteht darin, eine optimale Verteilung nicht radialer Beanspruchungen in dem Laufrad, welche
sich von einem Laufrad zum anderen ändern können, zu erzielen. Im allgemeinen geht aufgrund der Dicke der
Ringscheiben eine Radialebene durch den Schwerpunkt der Stirnwand auf einer Seite der Mittellinie A-Adurch die
betreffende Ringscheibe hindurch.
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Bei einer bevorzugten Ausführungform des Laufrades nach der Erfindung kann dieses aus zwei Hälften hergestellt
sein, welche längs einer achssenkrechten Teilungsebene, beispielsweise mittels Schrauben, miteinander verbindbar sind.
Ein derartiger Aufbau vereinfacht die Herstellung des Laufrades und ermöglicht es, den Neigungswinkel der Stirnwand
jedes beliebigen Schnittes des Ringkörpers derart auszubilden, daß eine Projektion der Stirnwand nach innen
zu durch die Ringscheibe hindurchgeht, und zwar nahe bei oder durch deren Flächenschwerpunkt hindurch. Die Axialkomponenten
der Stirnwandkräfte werden dann innerhalb der Ringscheibe an einer Stelle aufgenommen, an welcher
der Ringscheibenquerschnitt groß genug ist, um die Belastungen aushalten zu können. Die Bunde 17 und 18 sind
für diesen Zweck nicht erforderlich, obgleich sie trotzdem zur Befestigung einer Nasenhaube auf der einen
Seite und einer Antriebswelle auf der anderen Seite vorgesehen sein können.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch das Laufrad nach der Erfindung mit einer eingesetzten Schaufel.
Die in Fig. 6 dargestellte Anordnung ist so getroffen, daß die Schaufel, ihre Lager und ihre Verstellvorrichtung
außerhalb des Laufrades zusammengebaut und von einer radial
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außerhalb des Laufrades gelegenen Stelle aus geraeinsam in
eine öffnung eingeführt und eingeschraubt werden können.
Die Schaufel 5 weist einen mit einem Innengewinde versehenen Fußteil 20 auf. Das Innengewinde 21 ist auf
ein entsprechendes Außengewinde eines Bolzens 22 aufschraubbar. Um den Schaufelfuß 20 herum ist ein Distanzring
23 mit einer Vertiefung 24 für eine nicht dargestellte Dichtung angeordnet. Eine Mutter 26, welche
den Distanzring umschließt, weist eine Fläche 27 auf, die mit der Dichtung zusammenwirkt und ein Auslecken
von Strömungsmittel an der Dichtung verhindert. Die Mutter 26 weist außerdem eine Fläche 28, welche
einen äußeren Laufring für ein Lager 29 bildet, und ein Außengewinde 30 auf, mittels welchem die Mutter in
ein entsprechendes, in einem der Ringe 1*4 des Laufrades
gebildetes Innengewinde einschraubbar ist. Ein weiterer Distanzring 32 umschließt den Schaufelfuß zwischen
dem Bolzen 22 und der Mutter 26. Dieser weitere Distanzring ist mit einer Fläche 33, welche einen Innenlaufring
für das Lager 29 bildet, einer Fläche 31J, die an
einer entsprechenden Fläche des Distanzringes 23 anliegt, einer Gruppe von Anschlägen 35, die mit entsprechenden
Anschlägen an dem Schaufelfußteil 20 zusammenwirken, und
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mit einer weiteren Reihe von Anschlägen 36 versehen, die mit einer entsprechenden Reihe von Anschlägen an
einem Arretierungsring 37 zusammenwirken.
Beim Zusammenbauen der Schaufel und des Laufrades werden zunächst der Distanzring 23, die Mutter 26,
die Dichtung 25, das Lager 29 und der Distanzring 32 am Schaufelfuß angebracht. Anschließend wird der Bolzen
in das Gewinde 21 im Schaufelfuß eingeschraubt und dadurch die Anordnung aus den genannten Teilen zusammengehalten.
Diese Anordnung wird sodann mittels der Mutter 26 in das Laufrad eingeschraubt.
Der Arretierungsrxng 37 ist eingepaßt und greift in die Anschläge 35 an dem Distanzring 23 und in
Anschläge 40 an dem Bolzen ein, wenn der übrige Teil
der Anordnung, zu welchem der nicht dargestellte Antrieb von der Steigungsverstellvorrichtung her gehört, eingebaut
ist.
Andere Ausführungsformen der beschriebenen Anordnung können unter Verwendung des Laufrades nach der Erfindung
mühelos konstruiert werden. Wenn beispielsweise das Laufrad aus zwei Hälften besteht, kann das Einbauen der
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Schaufeln in das Laufrad leichter vorgenommen werden, ohne daß der Schaufeluß mit Mitteln versehen zu werden
braucht, welche das Zusammenbauen einer Anordnung ermöglichen, die dann von außen her eingeschraubt wird.
Bei einem derartigen Laufrad nach der Erfindung kann
deshalb auf die Mutter 26 verzichtet werden, wodurch lediglich geringfügige weitere Konstruktionsänderungen
erforderlich werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform
des Laufrades nach der Erfindung können die Ringe 14 radial derart verlängert werden, daß sie eine Vielzahl
von in umf angsniäß igen Abständen nebeneinander angeordneten Zylindern bilden, die von dem Laufrad wegragen
und die Schaufelfüße aufnehmen. Durch diese Anordnung lassen sich die aufgrund von Fliehkräften in dem
Laufrad auf die Schaufelfuße einwirkenden Kräfte,
welche ein Verziehen der runden öffnungen 15 hervorzurufen versuchen, verringern.
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Claims (6)
- Patentansprüche tfIT)Ringförmiges Laufrad zur Halterung einer Vielzahl von jeweils um ihre Längsachse drehbaren Schaufeln, gekennzeichnet durch zwei mit Abstand voneinander angeordnete Stirnwände (10, 11), welche einerseits in ümfangsrichtung derart gewellt sind, daß sie an ihren radial äußeren Rändern abwechselnd einander genähert und voneinander entfernt sind und dadurch eine Vielzahl von in Ümfangsrichtung nebeneinander angeordneten Halbringen (14) gebildet ist, die jeweils mit ihren gegenüberliegenden Halbringen öffnungen (15) zur Aufnahme von die Schaufelfüße halternden Lagern bilden, und welche andererseits an ihren radial inneren Rändern jeweils eine achssenkreehte Ringscheibe (12 bzw. 15) aufweisen, welch letztere jeweils so angeordnet ist, daß jeweils die, die Schwerpunkte der radial äußeren Halbringe enthaltenden achssenkrechten Ebenen die betreffenden Ringscheiben enthalten.
- 2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellung der Seitenwände (10, 11) am Außenumfang des Laufrades am größten ist und mit kleiner werdendem Radius an den Ringscheiben (12, 13) bis auf Null abnimmt.- 15 -209832/0600
- 3. Laufrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei Hälften besteht, die längs einer achssenkrechten Teilungsebene miteinander verbunden sind.
- 4. Laufrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (10, 11) radial außerhalb der Ringscheiben (12, 13) jeweils mit einem Axialbund (17, 18)' versehen sind, um eine Übertragung nicht radialer Belastungen auf die Ringscheiben zu vermeiden.
- 5. Laufrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (14) in radialer Richtung derart bemessen sind, daß eine Vielzahl von in umfangsmäßigen Abständen angeordneten und von dem Laufrad wegragenden Zylindern gebildet ist.
- 6. Anwendung eines Laufrades nach einem der Ansprüche 1 bis 5, welches mit einer Vielzahl von in umfangsmäßigen Abständen angeordneten Laufschaufeln versehen ist, die an ihren Schaufelfüßen jeweils in Lagern um ihre Längsachse drehbar gelagert sind, bei einem Turboluftstrahltriebwerk.- 16 -209832/0600
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |