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DE2159873A1 - Verfahren zur Aufnahme und Rekon struktion von Farbbildern - Google Patents

Verfahren zur Aufnahme und Rekon struktion von Farbbildern

Info

Publication number
DE2159873A1
DE2159873A1 DE19712159873 DE2159873A DE2159873A1 DE 2159873 A1 DE2159873 A1 DE 2159873A1 DE 19712159873 DE19712159873 DE 19712159873 DE 2159873 A DE2159873 A DE 2159873A DE 2159873 A1 DE2159873 A1 DE 2159873A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hologram
light
illuminated
recording
different
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712159873
Other languages
English (en)
Inventor
Kazuya Yokohama Yano Akio Kawasaki Kanagawa Matsumoto, (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2159873A1 publication Critical patent/DE2159873A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03HHOLOGRAPHIC PROCESSES OR APPARATUS
    • G03H1/00Holographic processes or apparatus using light, infrared or ultraviolet waves for obtaining holograms or for obtaining an image from them; Details peculiar thereto
    • G03H1/26Processes or apparatus specially adapted to produce multiple sub- holograms or to obtain images from them, e.g. multicolour technique

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufnahme und Rekonstruktion von Farbbildern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufnahme und Rekonstruktion von Farbbildern eines Objekts mit Hilfe eines Schwarzweißfilms.
  • Bei bekannten Verfahren zur Aufnahme von Farbbildern mit Hilfe eines Schwarzweißfilms werden die farbigen Informationen in drei Farben zerlegt, und die roten, grünen und blauen Informationen werden auf drei Schwarzweißfilmen aufgezeichnet. Diese drei Filme werden mit rotem, grünem bzw. blauem Licht beleuchtet und das durchfallende Licht wird sich überlappend auf einen Schirm projiziert, um ein Farbbild zu rekonstruieren.
  • Dieses bekannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die pro Flächeneinheit des Films aufzeichenbare Informationsmenge verhältnismäßig klein ist, und daß die Einjustierung der sich auf dem Bildschirm überlappenden Lichtbündel sehr schwierig ist.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Aufnahme und zur Rekonstruktion von Farbbildern mit Hilfe von Scwrzweißfilmen anzugeben, bei dem pro Flächeneinheit des Films größere Informationsmengen gespeichert werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Aufnahme und Rekonstruktion von Farbbildern mit Hilfe von Schwarzweißfilmenerfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Farbinformationen enthaltende Objekt mit einer Anzahl von kohärenten Lichtbündeln unterschiedlicher Wellenlänge leuchtet wird, daß eine Wellenfront von dem Objekt mit Licht jeder der Wellenlängen mit einer Anzahl von Bezugsbündeln zur Interferenz gebracht wird, daß die so erzeugte Interferenz figur auf der Oberfläche eines Aufzeichnungsträgers für ein Hologramm räumlich getrennt als ein Teilhologramm für jede der Wellenlängen aufgezeichnet wird, und daß dieses Hologramm mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge für jedes Teilhologramm zum Zwecke der Rekonstruktion beleuchet wird.
  • Durch die Erfindung wurde deshalb ein Verfahren zur Aufnahme und zur Rekonstruktion von Farbbildern angegeben, bei dem die Prinzipien der Holografie Verwendung finden, um die erwähnten Schwierigkeiten zu vermeiden. Dabei findet die Eigenschaft eines Hologramms Verwendung, daß die gespeicherte Informationsmenge groß ist. Selbst wenn Farbinformationen eines Objekts mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge in einer Lage aufgenommen werden, in der sich das Objekt zum Zeitpunkt der Aufnahme befand, ergibt sich nicht die Gefahr einer Unschärfe der Farben.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine Einrichtung zur Erläuterung eines Aufnahme verfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 2 ein durch die Einrichtung in Fig. 1 hergestelltes Hologramm; Fig. 3 eine Einrichtung zur Rekonstruktion mit Hilfe des Hologramms in Fig. 2; Fig. 4 eine Einrichtung zur Erläuterung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Verfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 5 eine Einrichtung zur Erläuterung eines dritten Ausführungsbeispiels des Aufzeichnungsverfahrens ger der Erfindung; Fig. 6 eine Einrichtung zur Erläuterung eines vierten Ausführungsbeispiels eines Aufzeichnungsverfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 7 eine Einrichtung zur Erläuterung eines fünften Ausführungsbeispiels eines Aufzeichnungsverfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 8 und 9 ein optisches System für das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel; Fig. 10 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Rekonstruktionsverfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 11 ein Hologramm für die Rekonstruktion eines dreidimensionalen Farbbilds; Fig. 12 und 13 ein Rekonstruktionsverfahren für das Hologramm in Fig. 11; und Fig. 14 eine Einrichtung zur Erläuterung eines Verfahrens zur Herstellung eines synthetischen Hologramms, das für die Erfindung verwendbar ist.
  • In Fig. 1 ist das Objekt 1 ein Träger von Farbinformationen. Das Objekt kann mit Licht 31 32 und 33 unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet werden, bepielsweise mit rotem, grünem und blauem Licht, welches durch eine Diffusorplatte 2 durchtritt.
  • Lichtempfindliches Material, beispielsweise ein Schwarzweißfilm oder eine Fotoplatte 4 für holografische Aufnahmen wird hinter dem Objekt angeordnet. Vor der Fotplatte 4 ist ein Spalt 5 vorgesehen, welcher entlang der Stirnfläche der Fotoplatte 4 beweglich ist. Die Lichtbündel 61, 62 und 63 sind kohärente Bezugsbündel unterschiedlicher Wellenlängen, beispielsweise rotes, grünes und blaues Licht.
  • Das Objekt 1 wird zuerst mit einem einzigen farbigen Beleuchtungsbündel 31 beleuchtet und gleichzeitig wird das Bezugsbündel 61 von derselben Lichtquelle des beleuchtenden Lichtbündels 31 auf die Fotoplatte projiziert, um das Hologramm des Lichts einer ersten Wellenlänge aufzunehmen (ein Hologramm eines ersten Farbanteils). Dann werden das Beleuchtungsbündel und das Bezugsbündel als Licht einer zweiten Wellenlänge 32 bzw. 62 verwandt und der Spalt 5 vor der Fotoplatte 4 wird bewegt, um ein Hologramm mit Licht der zweiten Wellenlänge aufzunehmen (Holografie des zweiten Farbanteils).
  • In entsprechender Weise erfolgt eine Holografie des Lichts der dritten Wellenlänge (Hologramm des dritten Farbanteils).
  • Fig. 2 zeigt ein in dieser Weise hergestelltes Hologramm. In dem Hologramm 7 sind Hologramme 8, 9 und 10 der Farbanteile voneinander getrennt.
  • Für die Rekonstruktion eines Farbbilds wird das Hologramm 7 mit dreifarbigem Licht 11 von der Seite beleuchtet, die der Seite bei der Aufnahme gegenüberliegt, und Farbfilter 12, 13 und 14 entsprechend den Farbanteilhologrammen 8, 9 und 10 werden hinter oder vor dem Hologramm 7 angeordnet, um die Farbanteilbilder 1511 152 und 153 von den Hologrammen 8, 9 und 10 zu rekonstruieren. Da diese Bilder 151, 152 und 153 vollständig in Koinzidenz rekonstruiert werden, ergibt sich keine Farbunschärfe oder Farbverdunkelung. Wenn ein Diffusor 16 vor diesem rekonstruierten Bild angeordnet wird, werden die Farbinformationen gemischt und ein Farbbild wird beobachtet.
  • Wie aus der Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels hervorgeht, findet gemäß der Erfindung die Eigenschaft der Hdografit Verwendung, daß dieselben rekonstruierten Bilder von unterschiedlichen Stellen des Hologramms erhalten werden, weshalb Farbanteilhologramme entsprechend jeder Farbe getrennt auf dem Hologramm aufgenommen werden. Bei der Rekonstruktion wird jedes Hologramm mit Licht entsprechender Wellenlänge beleuchtet, um ein Farbbild zu erhalten.
  • Bei dem obigen Ausführungsbeispiel wird das Objekt mit diffusem kohärentem Licht beleuchet. Wenn jedoch das Objekt selbst das Licht diffus streut, kann nicht diffuses kohärentes Licht Verwendung finden.
  • Bei dem obigen Ausführungsbeispiel wird kohärentes Licht unterschiedlicher Wellenlänge zeitlich aufeinanderfolgend benutzt.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel in Fig. 4 wird kohärentes Licht unterschiedlicher Wellenlänge gleichzeitig für die Aufnahme benutzt.
  • Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Objekt mit dreifarbigem kohärentem Licht 17 durch den Diffusor 2 beleuchtet. Drei Schichten 18, 19 und 20 sind vor der Fotoplatte für das Hologramm angeordnet, und die Holografie erfolgt unter Verwendung eines dreifarbigen Bezugsbündels 21 zur Ausbildung von Farbanteilhologrammen entsprechend jeder der Farben, und zwar in einem Abstand voneinander, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Bei dem dritten Ausführungsbeispiel in Fig. 5 ist das Hologramm ein Fourier-Umwandlungshologramm.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Objekt 1 mit von einem Laser abgegebenen Lichtbündeln 31 32 und 33 beleuchtet. Eine Linse 22 ist hinter dem Objekt 1 derart angeordnet, daß das Objekt 1 in der vorderen Brennebene der Linse liegt, während die Fotoplatte 4 in der hinteren Brennebene der Linse liegt. Bei einer derartigen Anordnung wird das Objekt 1 mit Licht einer ersten Wellenlänge 31 des dreifarbigen Lichts beleuchtet.
  • Gleichzeitig wird Licht von derselben Lichtquelle als Bezugsbündel 61 auf die Fotoplatte 4 projiziert, um eine holografische Aufnahme zu ermöglichen. Dann findet Licht einer zweiten Wellenlänge für das Beleuchtungsbündel 32 und das Bezugsbündel 62 Verwendung. Die Fotoplatte 4 wird in einer horizontalen Richtung bewegt, damit eine zweite Aufnahme an einer anderen Stelle gegenüber der ersten Aufnahme erfolgen kann. In diesem Falle wird nur die Fotoplatte 4 bewegt und der Spalt 5 wird nicht bewegt. Entsprechend wird bei dem Licht mit der dritten Wellenlänge verfahren, um die Aufnahme durchzuführen. Ein derartiges Hologramm, das durch Anordnung des Objekts 1 und der Fotoplatte 4 in der vorderen Brennebene bzw. der hinteren Brennebene hergestellt wird, wird als Fourier-Umwandlungshologamm bezeichnet.
  • Für die Rekonstruktion des obigen Hologramms erfolgt eine Beleuchtung mit einem Bezugsbündel von der gegenüberliegenden Seite (im Vergleich zu der Aufnahme), wobei dieselbe Anordnung wie in Fig. 3 Verwendung finden kann. Ein Merkmal dieser Fourier- Umwandlungshologramme ist darin zu sehen, daß ein rekonstruiertes Bild in einer gewissen konstanten Lage im Raum hergestellt wird, selbst wenn eine horizontale Bewegung des Hologramms im Zeitpunkt der Aufnahme und der Rekonstruktion erfolgt.
  • Bei dem dritten Ausführungsbeispiel werden Bildinformationen entsprechend jeder der Farben räumlich auf der Hologrammoberfläche getrennt, auf Grund des oben genannten Merkmals des Fourier-Umwandlungshologramms.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der ortsfeste Spalt 5 vor der Fotoplatte 4 angeordnet, welcher Spalt jedoch wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel auch beweglich sein kann.
  • Ein ohne Linsen hergestelltes Fourier-Umwandlungshologramm kann als Hologramm mit entsprechenden Eigenschaften wie das Fourier-Umwandlungshologramm bezeichnet werden. Im Falle eines derartigen Hologramms entsprechend dem 4. Ausführungsbeispiel in Fig. 6 wird eine punktförmige Lichtquelle 23 für Bezugsbündel in derselben Ebene wie das Objekt 1 angeordnet. Die holografische Aufnahme erfolgt auf der Fotoplatte 4 in entsprechender Weise wie im Falle des dritten Ausführungsbeispiels in Fig. 5.
  • Bei allen vier Ausführungsbeispielen wird das Objekt mit Be1euchtungsbindeln unter demselben Winkel beleuchtet und die Farbanteilhologramme werden getrennt auf dem Aufzeichnungsträger aufgenommen. Der Einfallwinkel des Beleuchtungsbündels auf das Objekt kann jedoch geändert werden. Diese abgewandelte Ausführungsform ist in Fig. 7 dargestellt.
  • Bei dem in Fig. 7 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein nicht diEuses Objekt direkt mit drei farbigen Lichtbündeln 251, 252 und 253 mit unterschiedlichen Einfallwinkeln beleuchtet und das von dem Objekt gestreute Licht fällt getrennt auf die Oberfläche der Fotoplatte 4 auf. Für die Herstellung von Lichtbündeln mit drei Farben und unterschiedlichen Emfallwinkeln für die Beleuchtung des Objekts ist es zweckmäßig, ein Beugungsprisma 26 in Fig. 8 oder ein Beugungsgitter 27 zu verwenden.
  • Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, werden Farbanteilhologramme entsprechend den verschiedenen Farben eines Objekts auf der Hologrammoberfläche für die Aufzeichnung und die Rekonstruktion von Farbbildern getrennt ausgebildet. Die Rekonstruktion wird erhalten, indem ein Hologramm entsprechend jeder der Farben durch ein Farbfilter filtriert wird, oder indem das Hologramm mit Licht einer entsprechenden Wellenlänge beleuchtet wird. Die Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß ein Farbbild rekonstruiert wird, ohne daß ein Farbfilm benutzt werden muß, und daß das dreifarbige Licht für die Beleuchtung bei der Rekonstruktion in derselben Richtung auffällt, so daß es nicht erforderlich ist, die Lage der Farbanteilbilder einzujustieren, wenn ein Laser zur Erzeugung von drei Farben oder eine entsprechende Einrichtung Verwendung findet.
  • Die obigen Ausführungsbeispiele wurden im Zusammenhang mit der Rekonstruktion eines positiven Bilds beschrieben. Im Falle der sogenannten Vorbeobachtung durch das Hologramm findet jedoch das vierte Ausführungsbeispiel der Erfindung Verwendung.
  • In diesem Falle wird ein linsenfreies Fourier-Umwandlungshologramm benutzt. Wie in Fig. 10 dargestellt ist, werden Farbfilter 12, 13 und 14 vor den Farbanteilhologrammen 291r 292 und 293 dieses Hologramms 28 angeordnet. Die Fotoplatte des Hologramms 28 wird mit dreifarbigem Licht 11 beleuchtet und das Hologramm 28 und die Farbfilter 12, 13 und 14 werden synchron vibriert, damit farbige Negative beobachtet werden können.
  • Wenn ein dreidimensionales Objekt gemäß der Erfindung farbig aufgenommen und rekonstruiert wird, werden die Lichtbündel entsprechend den dreifarbigen Bildinformationen in der Beobachtungsebene getrennt, obwohl sie in dem Rekonstruktionspunkt zusammenfallen, so daß ein vollständiges Farbbild nicht beobachf tet werden kann, weil die Beobachtungsebene des rekonstruierten dreidimensionalen Bilds im allgemeinen von dem Rekonstruktionspunkt entfernt liegt. Aus diesem Grund finden die folgenden Maßnahmen Verwendung. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, sind die streifenförmigen Farbanteilhologramme entsprechend den drei Farben, die mit den dreidimensionalen Informationen gespeichert werden, die in einer Richtung reduziert sind, in derselben Richtung angeordnet, wie die dreidimensionalen Informationen reduziert sind, und das Hologramm 31 wird mit Farbfiltern 12,13 und 14 versehen und mit dreifarbigem Licht 11 beleuchtet. Ein dreidimensionaler Diffusor 33 ist in der Nähe des positiven Bilds 32 in der Richtung der reduzierten dreidimensionalen Informationen angeordnetr oder wie in Fig. 13 dargestellt ist, wird ein Fourier-Umwandlungshologramm (oder ein linsenfreies Fourier-Umwandlungshologramml anstelle des Hologramms in Fig. 11 benutzt, weldies Hologramm 34 mit Farbfiltern 12, 13 und 14 versehen wird, die mit Licht 11 mit drei Farben beleuchtet werden. Dann werden das Hologramm 34 und die Farbfilter 12, 13 und 14 synchron vibriert, um den Lichtstrom entsprechend den Bildinformationen der drei Farben zu vermischen, welche in der Beobachtungsebene getrennt werden, so daß das dreidimensionale Farbbild 36 durch eine Autokollimations-Rastereinrichtung 35 der dargestellten Art beobachtet werden kann.
  • Im Falle einer dreidimensionalen Rastereinrichtung mit Vorzugsrichtung ist jedoch das rekonstruierte Bild neben der Rastereinrichtung wegen der Streuung in der einzigen Richtung verdunkelt.
  • Im Falle eines Fourier-Umwandlungshologramms liegt der ruhende Bildpunkt noch in den Steilen auf der Ebene, welche den Bedingungen für die Fourier-Umwandlung genügt, und die anderen Stellen erfahren eine geringe Bewegung, um eine Bildverdunkelung zu verursachen. Deshalb können die besten Resultate erzielt werden, wenn die Erfindung für ein nahezu planares Objekt Verwendung findet.
  • Für die Rekonstruktion von dreidimensionalen Farbbildern gemäß dem Verfahren der Erfindung kann das zusammengesetzte (synthetische)Hologramm, das durch die dreidimensionalen Bilder gebildet wird, besonders vorteilhaft sein, wie in Fig. 14 dargestellt ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 14 wird ein Bildelement eines Films 38, auf dem dreidimensionale Bildelemente 371 372 und 373 mit unterschiedlichen Parallaxen aufgenommen sind, wird mit einem Laserbundel beleuchtet. Das positive Bild wird auf der Diffusorplatte 39 durch eine Linse 22 abgebildet.
  • Mit dem auf die Diffusorpiatte projizierten Hologramm des Bilds erfolgt eine Hologrammaufzeichnung durch Anordnung des Spalts 5 vor der Fotoplatte 4, wobei der Spalt jedesmal bewegt wird, wenn die Bildelemente des Films 38 geändert werden. Ein derartiges Hologramm, das von planar-dreidimensionalen Bildelementen erzeugt wird, wird als synthetisches Hologramm bezeichnet. Jedes dreidimensionale Bild, das von diesem Hologramm rekonstruiert wird, wird in derselben Ebene rekonstruiert, so daß derartige Hologramme sehr nützlich für die Aufnahme von Farbbildern und deren Rekonstruktion mit dem Verfahren gemäß der Erfindung sind.
  • Patentansprüche

Claims (10)

  1. Patentansprüche Verfahren zur Aufnahme und Rekonstruktion von Farbbildern, d a d u r c h ( - k e n n z e i c h n e t , daß das Farbinformationen tragende Objekt mit einer Anzahl von kohärenten Lichtbündeln mit unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird, daß eine Wellenfront von dem Objekt entsprechend dem kohärenten Licht jeder Wellenlänge mit einer Anzahl von Bezugsbündeln entsprechend dem kohärenten Licht zur Interferenz gebracht wird, daß ein dadurch erzeugtes Interferenzmuster auf der Oberflache eines Aufzeichnungsmediums für ein Hologramm als ein Teilhologramm für jede der Wellenlängen räumlich getrennt aufgezeichnét wird, und daß dieses Hologramm mit einer rekonstruierten Wellenfront mit unterschiedlicher Wellenlänge für jedes Teilhologramm beleuchtet wird, im ein rekonstruiertes Bild herzustellen.
  2. 2. Verfahren nach Allipruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das die Farbinformationen tragende Objekt mit diffusem kohärentem Licht unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Objekt das Licht diffus streut und mit kohärentem Licht unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Objekt mit diffusem kohärentem Licht unterschiedlicher Wellenlänge aufeinanderfolgend bei der Beleuchtung des Objekts mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird, und daß die Interferenzmuster durch eine Trenneinrichtung zum Trennen der Interferenzmuster in die Teilhologramme beim Aufzeichnen der Interferenzmuster unterteilt werden, welche von der Interferenz auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums räumlich getrennt als ein Teilhologramm für jede der Wellenlängen erzeugt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß die Trenneinrichtung ein Spalt ist, der relativ zu dem Aufzeichnungsmedium bewegt wird, wenn eine Beleuchtung mit kohärentem Licht in einer anderen Wellenlänge erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß das Objekt gleichzeitig mit diffusem kohärentem Licht bei der Beleuchtung mit kohärentem Licht mit unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird, und daß die Interferenzmuster durch eine Trenneinrichtung zum Trennen der Interferenzmuster in die Teilhologramme bei der Aufzeichnung der Interferenzmuster unterteilt werden, die bei der Interferenz auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums räumlich getrennt als die Teilhologramme für jede der Wellenlängen erzeugt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z ei c h -n e t , daß die Trenneinrichtung ein Filter ist, das nur Licht einer speziellen Wellenlänge hindurchläßt und in der Nähe der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums angeordnet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß das Objekt das Licht nicht diffus streut und mit nicht diffusem kohärentem Licht unterschiedlicher Wellenlänge unter verschiedenen Winkeln beleuchtet wird.
  9. 9 Verfahren nach Anspruch 1, d. a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t t daß das aufgezeichnete Hologramm gleichzeitig mit rekonstruierenden Wellenfronten unterschiedlicher Wellenlänge beleuchtet wird1 um ein rekonstruiertes Bild herzustellent in dem Filter unterschiedlicher Eigenschaften vor oder hinter dem Hologramm angeordnet werden.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß das aufgezeichnete Hologramm mit der rekonstruierenden Wellenfront unterschiedlicher Wellenlänge für jedes der Teilhologramme beleuchtet wird, und daß das rekonstruierte Bild durch Anordnung eines Autokollimations-Rasters oder eines "large lens screen" (35) in der Rekonstruktionsebene erhalten wird.
    L e e r s e i t e
DE19712159873 1970-12-04 1971-12-02 Verfahren zur Aufnahme und Rekon struktion von Farbbildern Pending DE2159873A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0231464A3 (de) * 1986-01-07 1990-08-16 Gerd Dipl.-Ing. Seele Verfahren und Vorrichtung zum achromatischen Rekonstruieren von Transmissionshologrammen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0231464A3 (de) * 1986-01-07 1990-08-16 Gerd Dipl.-Ing. Seele Verfahren und Vorrichtung zum achromatischen Rekonstruieren von Transmissionshologrammen

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JPS508946B1 (de) 1975-04-08

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