DE2159384A1 - Zeitmultiplex-Übertragungssystem, das über einen Satelliten eine Mehrzahl von Stationen verbindet - Google Patents
Zeitmultiplex-Übertragungssystem, das über einen Satelliten eine Mehrzahl von Stationen verbindetInfo
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Description
8496-71/H DB 224
33 133 A/70 ν. 17.12.1970
SOCIETA1 ITALIANA TELECOMUNICAZIONI SIEMENS s.p.a.,
Mailand / Italien
Zeitmultiplex-Übertragungssystem, das über einen Satelliten eine Mehrzahl von Stationen verbindet
Die Erfindung betrifft ein Zeitmultiplex-Übertragungssystem,
das über einen Satelliten eine Mehrzahl von Stationen verbindet, von denen eine als Bezugsstation
zum Erzeugen von Synchronisiersignalen für die übrigen Stationen dient, wobei Daten-Unterrahmen für Nutzinformationen
und Bezugs-Unterrahmen für die Synchroninformationen übertragen werden, mit einer Anordnung zum
selbsttätigen Ersetzen der Bezugsstation durch eine der übrigen Stationen. Letzteres ist notwendig, falls die
Bezugsstation die Sendung der Synchronsignale einstellt.
Es ist ein mit Satelliten arbeitendes Übertragungssystem bekannt, bei dem von den auf der Erde befindlichen
Stationen eine dazu bestimmt wird, ein Synchronwort auszusenden, das den übrigen Stationen die richtige zeitliche
Verteilung der von ihnen gesendeten Informationen
ermöglicht. Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, daß die Bezugsstation automatisch durch, eine der Stationen
des Systems ersetzt werden muß, die zu einem gegebenen Zeitpunkt Informationen übertragen, falls
zu diesem Zeitpunkt die Bezugsstation die Übertragung der Synchronsignale einstellt.
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Die Erfindung löst dieses Problem-dadurch, daß jede
Station auf der Erde eine Kontrolleinheit besitzt, die im wesentlichen aus folgenden Schaltungen, besteht:
Einer Generatorschaltung, die das Synchronwort und die Adresse der (örtlichen) Station in Übereinstimmung mit
dem Bezugs-Unterrahmen erzeugt, falls die Station als
Bezugsstation arbeitet; einer Schaltung zur Erkennung der im gegebenen Zeitpunkt in Übereinstimmung mit dem
Bezugs-Unterrahmen übertragenen, der augenblicklichen
Bezugsstation entsprechenden Adresse; einem Register, in welchem die am Ausgang der Kennschaltung erscheinende
Adresse der Bezugsstation gespeichert wird J einer Koinzidenzschaltung, die den der Bezugsstation entsprechenden
Daten-Unterrahmen erkennt, der von einem
örtlichen Zähler abgetastet oder abgezählt wird; einem Netzwerk zur Erkennung des Synchronwortes, das den
Ausfall der augenblicklichen Bezugsstation übermittelt, wenn es das Fehlen des Synchronwortes für eine festgelegte
Anzahl von aufeinanderfolgenden Rahmen feststellt einem Programmnetzwerk, das nach Empfang der Information
über das Fehlen des Synchronwortes beim Ausfall der augenblicklichen Bezugsstation die örtliche Station
in den Zustand einer Bezugsstation versetzt, wenn der erste Daten-Unterrahmen, der nach dem Daten-Unterrahmen
der ausgefallenen Bezugsstation erscheint und bei dem eine Übertragung von Informationen erfolgt,
die örtliche Station betrifft.
Wie schon erwähnt wurde, ist hierbei unter einem Daten-Unterrahmen
ein Unterrahmen zu verstehen, der zur Übertragung von Nutζinformationen bestimmt ist, während
ein Bezugs-Unterrahmen zur Übertragung der Synchronin-
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forraationen des gesamten. Systems bestimmt ist.
In Verbindung mit der Zeichnung wird ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Struktur des Rahmens, des Daten-Unterrahmens und des Bezugs-Unterrahmens;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Kontrolleinheit des Systems;
Fig. 3 die schematische Schaltungsanordnung des Programmnetzwerkes zum Ersetzen der Bezugsstation durch die örtliche Station, wenn
die Bezugsstation ausfällt;
und
Fig. 4 die zeitliche Lage von im Programmnetzwerk auftretenden Signalen.
Gemäß Fig. la setzt sich jeder Rahmen mit der Dauer T aus η Unterrahmen, die zur Übertragung von Nutzinformationen
bestimmt sind, und aus einem Bezugs-Unterrahmen
r mit der Dauer T1 zusammen. Jeder Station können ein oder mehrere Daten-Unterrahmen zugeteilt werden. Im
Bezugs-ünterrahmen r, der genauer in Fig. Ic dargestellt
ist, werden das Signal Sm für die Synchronisierung der Modems, das Rahmen-Synchronwort St und die Adresse Ir
der Bezugsstation übertragen. Die Adresse besteht aus einer solchen Anzahl X von Bits, daß 2 _>
n, wobei η die Anzahl der Unterrahmen ist. In einem in seiner allgemeinen Form in Fig. Ib dargestellten Daten^Unterrahmen
werden das Träger-Wiedergewinnungssignal Rp, das Modem-Synchronsignal Sm, das Unterrahmen-Synchronsignal
Sst und schließlich die Daten d übertragen. Das Synchronsignal Sst ist bei allen Stationen gleich, unterscheidet
sich aber vom Rahmen-Synchronsignal.
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In jeder Station befindet sich eine zentrale Einheit, welche den der Station zugeteilten Unterrahmen synchronisiert
, um eine Überschneidung von Unterrahmen im Transponder des Satelliten zu vermeiden. Diese Einheit
enthält einen Bit-Zähler, mit dem die Bits jeder Station berechnet werden können, und ein Unterrahmen-Zähler,
der deshalb vorgesehen ist, damit jede Station den Zeitpunkt des ihr zugeteilten Unterrahmens kennt. Diese
Zähler werden vom Rahmen-Synchronsignal auf Null gestellt,
In jeder Station ist ferner eine Kontrolleinheit vorgesehen, die am Eingang die vom Transponder des Satelliten
kommenden Signale empfängt und aufgrund dieser Signale bestimmt, ob die Station als Bezugsstation arbeiten
soll oder nicht. Im ersteren Fall bewirkt die Kontrolleinheit, daß die Schaltung zum Erzeugen des
Synchronwortes und der Stationsadresse in Betrieb gesetzt
wird. Anderenfalls meldet sie , daß die Station als Ortsstation arbeitet.
Die Kontrolleinheit (Fig. 2) enthält eine Verknüpfungsschaltung Re zum Identifizieren der Adresse der Bezugsstation; ein Register Rg, in welches die Adresse der
Bezugsstation übertragen wird; eine Koinzidenzschaltung Co, welche die im Register Rg geschriebene Zahl mit dem
Zählwert eines (nicht dargestellten) Zählers vergleicht, der die auf den Bezugs-Unterrahmen folgenden Daten-Unterrahmen
der Reihe nach zählt; und ein Programmnetzwerk Rpr. Das Programmnetzwerk Rpr entscheidet aufgrund
des Rahmen-Synchronimpulses It, eines Impulses Ic, der den Ausfall der augenblicklichen Bezugsstation anzeigt,
des Unterrahmen-Synchronimpulses Ist, eines Impulses Si,
der anzeigt, daß der augenblickliche Unterrahmen zur
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betreffenden Station gehört, und des von der Koinzidenzschaltung Co erzeugten Impulses, ob die Station als
Bezugsstation oder als Ortsstation arbeiten soll. Im ersten Fall wird das Signal Q, im zweiten Fall das Signal
Q erzeugt. Der erwähnte Zähler für die Daten-Unterrahmen ist eine in der Station bereits vorhandene Einheit, die
zum Synchronisieren der Station selbst dient.
Im betrachteten Fall sei angenommen, daß die Adresse jeder Station mit der Adresse des zugehörigen Daten-Unterrahmens
übereinstimmt. Diese Übereinstimmung ist jedoch nicht notwendig, wenn eine geeignete Umformungsmatrix
vorgesehen ist, welche die Daten-Unterrahmenadresse in
die Adresse der Station umwandelt.
Die Verknüpfungsschaltung Re zum Identifizieren der Adresse der Bezugsstation arbeitet nur einmal zu Beginn
der Übertragung nach einem Mehrwertkriterium (Majorität skr it er ium) aufgrund von drei aufeinanderfolgenden
Prüfwerten, und jedesmal, wenn die Beaugsstation wechselt.
Eine genaue Beschreibung dieser Verknüpfungsschaltung erübrigt sich, da sie im wesentlichen einer gewöhnlichen
Schaltung zur Datenextraktion aus dem Rahmen (die Daten des Unterrahmens r) entspricht. Der einzige Unterschied
besteht darin, daß ein Zähler vorgesehen ist, der nach
dem Empfang der Information über das Feststellen der Nummer der Bezugsstation eine vorbestimmte Anzahl von
weiteren Feststellungsversuchen verhindert, bis er einen Impuls Ir empfängt, der den Ausfall der Bözugsstation
anzeigt. Die Adresse der Bezugsstation verbleibt solange im Register, bis der Ausfall der Bezugsstation festgestellt
wird und somit in das Register die Adresse der
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neuen Bezugsstation geschrieben werden muß.
Die Koinzidenzschaltung Co vergleicht, wie schon erwähnt
wurde, die Ausgangssignale des Registers mit denjenigen des Unterrahmen-Zählers. Wenn dieser Zähler
die Zahl erreicht hat, die der Bezugsstation bzw. deren
Nummer entspricht, erzeugt die Koinzidenzschaltung einen Impuls, der solange wie der Unterrahmen der Bezugsstation
dauert und dem Programmnetzwerk Rpr übermittelt wird.
Im Programmnetzwerk, dessen Schaltungsanordnung im einzelnen Fig. 3 zu entnehmen ist, setzt der Koinzidenzimpuls Ic die bistabile Kippschaltung F1. Die Kippschaltung
F. wird vom ersten Unterrahmen-Synchronimpuls
Ist rückgesetzt, der dem ersten Daten-Unterrahmen entspricht, in welchem zum gegebenen Zeitpunkt die Informationsübertragung
erfolgt. Von einem Dekodierungsnetzwerk
werden während des Empfanges der Daten-Rahmen- und Daten-Unterrahmen-Synchronworte die Impulse Si, It und
Ist erzeugt. Venn der vom Impuls Ist identifizierte Unterrahmen derselbe ist wie der vom Impuls Si identifizierte
Unterrahmen, erzeugt die Torschaltung A1 ein
Setzsignal für die bistabile Kippschaltung F_. Die in der Kippschaltung F„ enthaltene Information zeigt an,
daß die örtliche Station zur Reservestation des Systems bestimmt ist.
Wenn ein Impuls Ir erscheint, der angibt, daß die gegenwärtige Bezugsstation ausgefallen ist, wird die in der
bistabilen Kippschaltung F2 enthaltene Information
über die Torschaltung A„ und die Summenbildungs-Verknüpfungsschaltung
O1 in die bistabile Kippschaltung
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F übertragen, wodurch festgelegt wird, daß die örtliche
Station vom Ortsbetrieb dazu übergeht, als Bezugsstation zu arbeiten. Für den ersten Zustand (Ortsbetrieb) erzeugt
die bistabile Kippschaltung F das Signal Q, für den zweiten Zustand das Signal Q. Wenn in der bistabilen
Kippschaltung F die Information, daß die betreffende Station die Reservestation ist, nicht enthalten ist,
wird über die Torschaltung A, und die Summenbildungs-Verknüpfungsschaltung
0_ beim Erscheinen des den Ausfall der Bezugsstation anzeigenden Impulses Ir in der
bistabilen Kippschaltung F_ der erste Betriebszustand (Betrieb als Ortsstation) bestätigt. Die Kippschaltung
F0 wird bei jedem Rahmen vom Rahmen-Synchronimpuls It
auf Null gestellt. Die Information, ob die Station eine Reservestation ist oder nicht, wird also bei jedem
Rahmen erneuert.
Der restliche Teil der Schaltung dient zum Einschalten der Station in das System. Das Handnullstellungssignal
Az erzeugt durch die monostabile Kippschaltung M. ein
allgemeines Nullstellungssignal Azg, das die gesamte Anlage für den richtigen Betrieb vorbereitet. Über die
Summenschaltung O^ setzt das Signal Azg die bistabile
Kippschaltung F , in die dadurch der Bezugsstations-Betriebszustand
geschrieben wird. Hierdurch erfolgt im Bereich des Systems keine Störung, wenn bereits
einige Stationen in die Übertragung eingeschaltet sind, da die Station in der Anfangsphase nicht zum Satelliten
übertragen, sondern nur Informationen von den anderen Stationen empfangen kann.
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— ο -
Wenn die Summenbildungs-Verknüpfungsschaltung O einen
Rahmen-Synchronimpuls It oder einen Unterrahmen-Synchronimpuls Ist abtastet, setzt sie die bistabile Kippschaltung
F^ auf Null zurück. Durch den Wechsel des Ausgangssignals
der Kippschaltung F. wird die monostabile Kippschaltung
M0 angesteuert, die einen Impuls erzeugt, welcher seinerseits die bistabile Kippschaltung F_ auf
Null zurücksetzt. In der Kippschaltung F_ wird hierdurch die Information geschrieben, daß die Station als Ortsstation arbeiten soll. Wenn weder ein Unterrahmennoch
ein Rahmen-Synchronimpuls empfangen wird, bestätigt dies den Betrieb als Bezugsstation, wobei dies bedeutet,
daß die örtliche Station die erste Station ist, die in das System eingeschaltet wird. Das Programmnetzwerk
führt die beschriebenen Operationen aus, bevor der Zugang der Station zum Satelliten freigegeben wird.
In Fig. 4 zeigt das Diagramm (a) die Struktur des Rahmens,
der aus dem Bezugs-Unterrahmen r und den Daten-Unterrahmen
1 ... η besteht. Im Diagramm (b) sind die Rahmen-Synchronimpulse It dargestellt, die zeitlich mit den
entsprechenden Bezugs-Unterrahmen zusammenfallen. Das Diagramm (c)' zeigt die Unterrahmen-Synchronimpulse Ist,
die nur in Übereinstimmung mit den Unterrahmen erzeugt werden, die zu aktiven Stationen gehören. Im vorliegenden
Fall sind dies die Stationen, welche die Unterrahmen n-1, 2, 3» 6, 7, η - 3 belegen. Das Diagramm (d) zeigt
die Koinzidenzimpulse Ic, die unter der Annahme erzeugt werden, daß die Bezugsstation den Unterrahmen 3 belegt.
Der Koxnzidenzimpuls hat die gleiche Dauer wie der Unterrahmen. In den Diagrammen (e) und (f) sind die Impulse
Sg bzw. S_ gezeigt, welche die Daten-Unterrahmen identi-
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_ Q — '
fizieren, in denen zur gegebenen Zeit die örtlichen
Stationen 6 bzw. 7 übertragen. Im Diagramm (g) ist die im Punkt A (Fig. 3) am Ausgang der bistabilen Kippschaltung
F1 auftretende Schwingungsform unter der Annahme
dargestellt, daß der erste von der Station nach dem Unterrahmen, der der Bezugsstation entspricht,
empfangene Daten-Unterrahmen der vom Impuls S/- identifizierte
Unterrahmen 6 ist.
Das Diagramm (h) zeigt die im Punkt B am Ausgang der Torschaltung A.. auftretende Schwingungsform, wenn die
örtliche Station im Daten-Unterrahmen 6 überträgt. In diesem Fall erscheint am Ausgang der Torschaltung A.
ein Impuls, der die bistabile Kippschaltung F0 umschalten
läßt. Wenn der Daten-Unterrahmen 6 für eine andere
Station bestimmt wäre und die örtliche Station über den Daten-Unterrahmen 7 und einen beliebigen folgenden
Daten-Unterrahmen verfügen würde, wären am Punkt B keine
Impulse vorhanden. Das Diagramm (i) zeigt die am Punkt C zwischen dem Ausgang der bistabilen Kippschaltung-F2
und dem Eingang der Torschaltung A2 auftretende Schwingungsform
für den Fall, daß in dieser Kippschaltung die Information gespeichert wird, daß die örtliche Station
zur Reservestation bestimmt ist. Entsprechend dem Bezugs -Unterrahmen wird die in der Kippschaltung F2 enthaltene
Information gelöscht und in einem folgenden Rahmen nur dann wieder hergestellt, wenn die Torschaltung
A1 die Information liefert, daß die Ortsstation zur
Reservestation bestimmt ist.
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Wenn einer solchen Station mehrere Daten-Unterrahmen
zugeteilt werden, wird nur einer von ihnen, z.B. der erste im Rahmen enthaltene Unterrahmen, für das hier beschriebene
System als der dieser Station entsprechende Daten-Unterrahmen identifiziert. Die den anderen Unterrahmen
derselben Station entsprechenden Unterrahmen-Synchronimpulse werden daran gehindert, in das Programmnetzwerk
zu gelangen und die bistabile Kippschaltung F1
zu löschen.
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Claims (2)
- 215938APatentansprüche( 1. /Zeitmultiplex-Übertragungssystem, das über einen Satelliten eine Mehrzahl von Stationen verbindet, von denen eine als Bezugsstation zum Erzeugen von Synchronisiersignalen für die übrigen Stationen dient, wobei Daten-Unterrahmen für Nutzinformationen und Bezugs-Unterrahmen für die Synchroninformation übertragen werden, mit einer Anordnung zum selbsttätigen Ersetzen der Bezugsstation durch eine der übrigen Stationen, dadurch gekennzeichnet , daß jede Station auf der Erde eine Kontrolleinheit besitzt, die im wesentlichen aus folgenden Schaltungen besteht: einer Generatorschaltung, die das Synchronwort und die Adresse der Station in Übereinstimmung mit dem Bezugs-Unterrahmen erzeugt, falls die Station als Bezugsstation arbeitet; einer Schaltung (Re) zum Identifizieren der im gegebenen Zeitpunkt in Übereinstimmung mit dem Bezugs-Unterrahmen übertragenen, der augenblicklichen Bezugsstation entsprechenden Adresse; einem Register (Rg), in dem die am Ausgang der Identifizierungsschaltung (Re) erscheinende Adresse der Bezugsstation gespeichert wird; einer Koinzidenzschaltung (Co), die den der Bezugsstation entsprechenden Daten-Unterrahmen erkennt, der von einem örtlichen Zähler abgezählt wird; einem Netzwerk zur Erkennung des Synchronwortes, das den Ausfall der augenblicklichen Bezugsstation übermittelt, wenn es das Fehlen209829/0A32des Synchronwortes für eine festgelegte Anzahl von aufeinanderfolgenden Rahmen feststellt; einem Programmnetzwerk (Rpr), das nach dem Empfang der Information über das Fehlen des Synchronvrortes beim Ausfall der augenblicklichen Bezugsstation die örtliche Station in den Zustand einer Bezugsstation versetzt, wenn der erste Daten-Unterrahmen, der nach dem Daten-Unterrahmen der ausgefallenen Bezugsstation erscheint und bei dem eine Übertragung von Informationen erfolgt, die örtliche Station betrifft.
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch geken nzeichnet, daß das Pr ο gr ammne t zvrerk (Rpr) eine erste bistabile Kippschaltung (F^ ) enthält, die bei jedem Rahmen eine Information speichert, welche besagt, daß der der augenblicklichen Bezugsstation entsprechende Daten-Unterrahmen erkannt worden ist, und welche von jedem erscheinenden Daten-Unterrahmen-Synchronimpuls gelöscht wird; ferner eine Torschaltung (Aj), die erkennt, ob der Daten-Unterrahmen-Synchronimpuls, der die in der bistabilen Kippschaltung (F.) gespeicherte Information löscht, dem der örtlichen Station zugeteilten Daten-Unterrahmen entspricht oder nicht; eine zweite bistabile Kippschaltung (F2^' ^*-e oei jedem Rahmen die von der Torschaltung (A1) gelieferte Information speichert; sowie eine dritte bistabile Kippschaltung (F-) , in welche die in der zweiten bistabilen Kippschaltung (F2) enthaltene Information übertragen wird, wenn das Programmnetzwerk einen Impuls empfängt, der anzeigt , daß die augenblickliche Bezugsstation außer209829/0432Betrieb ist, und welche ein Ausgangssignal erzeugt , das anzeigt, ob die Station als Bezugsstation arbeiten soll oder nicht.209829/OA32
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