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DE2159054A1 - Zigarettenstopfer - Google Patents

Zigarettenstopfer

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Publication number
DE2159054A1
DE2159054A1 DE19712159054 DE2159054A DE2159054A1 DE 2159054 A1 DE2159054 A1 DE 2159054A1 DE 19712159054 DE19712159054 DE 19712159054 DE 2159054 A DE2159054 A DE 2159054A DE 2159054 A1 DE2159054 A1 DE 2159054A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
cigarette
cavity
parts
pipe socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712159054
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Blom, Steven Jacob, Delft (Niederlande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blom, Steven Jacob, Delft (Niederlande) filed Critical Blom, Steven Jacob, Delft (Niederlande)
Publication of DE2159054A1 publication Critical patent/DE2159054A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/40Hand-driven apparatus for making cigarettes
    • A24C5/42Pocket cigarette-fillers

Landscapes

  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zigarettenstopfer mit einem zweiteiligen Fülltrichter, dessen beide Teile gegeneinander schwenkbar sind und sich in zusammengeklappter Stellung zu einem Hohlraum mit kreisförmigem oder ovalem Querschnitt ergänzen.
  • Ein derartiger Zigarettenstopfer bekannter Art - im nachstehenden auch einfach als Vorrichtung bezeichnet -, wird dadurch bedient, daß auf mindestens einen der beiden auseinander geschwenkten Trichterteile eine entsprechende Menge Tabak gelegt, die beiden Teile zusammengeklappt und eine leere Zigarettenhülseber den so gebildeten, gefüllten Trichter geschoben wird. Die Trichterteile werden schließlich einer nach dem anderen aus der Hülse gezogen, wobei der Tabak in der Hülse zurückbleibt.
  • Die bei der bekannten Vorrichtung angewandten Trichterteile sind derart ausgebildet, daß die durch diese Teile begrenzten Hohlräume je einen praktisch halbkreisförmigen oder halbovalen Querschnitt besitzen. Besonders wenn eine verhältnismäßig große Menge Tabak in den Trichter eingebracht ist, weisen deshalb die Trichterteile in zus ammen geklappter Stellung eine offene Fuge auf, aus der Tabaksfäden herausragen.können. Wenn man versucht, auf einen derartigen Fülltrichter eine Zigarettenhülse aufzuschieben, wird dieselbe vielfach durch die herausragenden Tabaks fäden beschädigt, so daß eine zum Rauchgenuß ungeeignete Zigarette erhalten wird. Besondere Maßnahmen zum Abschneiden der Tabaksfäden, z.B. mit Hilfe einer Schere, machen die Bedienung der bekannten Vorrichtung kompliziert, weil die beiden Trichterteile während dieser Zusatzbehandlung aufeinandergedrückt gehalten werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen auf einfache und zuverlässige Weise bedienbaren Zigarettenstopfer mit schwenkbaren Fülltrichterteilen zu schaffen, bei dem vermieden wird, daß Tabaksfäden aus dem Fülltrichter herausragen und die zu füllende Zigarettenhülse beschädigen.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung bei einem Zigarettenstopfer der eingangs genannten Art vor, daß der eine Trichterteil mit einer in die Wandoberfläche des Trichterhohlraumes dieses Teils übergehenden, teilzylindrischen und sich vorzugsweise im wesentlichen entsprechend der Berührungsfläche des Hohlraums an der Übergangs stelle erstreckenden Führungsoberfläche versehen ist, deren Zylinderachse mit der Schwenkachse der beiden Trichterteile zusammenfällt, während der andere Trichterteil mit einem während mindestens einer Strecke seiner Schwenkbewegung gegenüber dem ersten Teil sich dicht längs der genannten Führungsoberfläche bewegenden oder über dieselbe gleitenden Streichorgan versehen ist.
  • Durch die Anwendung der besonderen Führungsoberfläche und des mit dieser Oberfläche zusammenwirkenden Streichorgans, das mit seiner Außenkante praktisch bis in den mit Tabak zu füllenden Hohlraum des Fülltrichters reichen kann, wird vermieden, daß aus dem Fülltrichter hervorstehende Tabaksfäden die Zigarettenhülse beschädigen. Wegen des im wesentlichen vertikalen Verlauf der Führungsoberfläche, die über den zugehörigen Trichterteil des gebildeten halbzylindrischen oder halbovalen Hohlraums hinausführt, können praktisch keine Tabaks fäden über die diese Oberfläche bildende Wand herausragen. Eventuell noch längs dieser Führungsoberfläche sich nach oben erstreckende Tabaks fäden werden zudem bei der Schwenkbewegung des anderen Trichterteils durch das an demselben vorragende Streichorgan in den zwischen den beiden Trichterteilen gebildeten Hohlraum befördert.
  • Um den bei dieser Bewegung des Streichorgans durch die längs der Führungsoberfläche liegenden Tabaks fäden geleisteten Widerstand zu verringern und die Schwenkbewegung des anderen Trichterteils auch bei Anwendung von verhältnismäßig unschmiegsamen Tabak leicht verlaufen zu lassen, wird erfindungsgemäß bevorzugt, die Außenkante des Streichorgans mit einer entsprechend scharfen Schneide versehen. Durch den vorstehend erwähnten Verlauf der Führungsoberfläche, die die Zahl der durch die Schneide des Streichorgans abzutrennenden Tabaksfäden in erheblichem Maße verringert, wird die Schneide nur sehr geringem Verschleiß unterliegen, so daß die Funktion des erfindungsgemäßen Zigarettenstopfers über lange Zeit sichergestellt ist.
  • Um die Führungswirkung der Führungsoberfläche auf das Streichorgan und zugleich die Schneidwirkung der Schneide des Streichorganes auf den Tabak zu verbessern, besitzt das Streichorgan vorzugsweise einen sich an seine Außenkante anschließenden Außenoberflächenteil mit einem der teilzylindrischen Führungsfläche des einen Trichterteils folgenden Verlauf.
  • Der erfindungsgemäße Zigarettenstopfer hat den Vorteil einer einfachen Bauart und kann so kleine Abmessungen aufweisen, daß er in einer Manteltasche untergebracht werden kann.
  • Zweckmaßigerweise ist die Vorrichtung in an sich bekannter Weise mit einem hohlen Rohrstutzen, der sich in Verlängerung des durch die beiden zusammengeklappten Trichterteile gebildeten Hohlraums erstreckt und auf den eine zu fallende Zigarettenhülse aufschiebbar ist, mit einem beweglichen AndrEckorgan zum Andrucken einer Zigarettenhülse an den Rohrstutzen sowie mit einem in L§ngsrichtung und innerhalb des durch die Trichterteile eingeschlossenen Hohlraums beweglichen, gegebenenfalls einen löffel aufweisendem Stössel versehen, mit dem Tabak aus diesem Hohlraum durch den Rohrstutzen in eine Zigarettenhülse hineindrückbar ist. Dadurch wird in einfacher Weise sichergestellt, daß nicht eine flir eine normale Zigarette zu große Nenge Tabak in eine Zigarettenhülse gepresst werden kann, wodurch letzere beschädigt werden könnte, Die Erfindung nutzt dabei die geführte Relativbewegung der beiden FElltrichterteile aus und sieht vor, daß der hohle Rohrstutzen und das AndrEckorgan jeweils derart mit einem der beiden Trichterteile gekuppelt sind, daß die Bewegung des Andrilckorgans gegenüber dem Rohrstutzen mindestens dem letzten Teil der Gegeneinander-Bewegung der beiden Trichterteile folgt. Eine sehr einfache lösung wird in diesem Fall erzielt, wenn der Rohrstutzen und das AndrEckorgan ortsfest mit je einem der beiden Trichterteile verbunden sind. Es ist einleuchtend, daß das Andräckorgan bei einer durch eine zu große Tabakfällung herbeigeführten unvollständigen Schwenkbewegung der beiden Trichterteile zueinander sich nicht oder in ungenügendem Elaße an eine auf den Rohrstutzen aufgeschobene Zigarettenhillse anlegt, so daß dieselbe bei einer eventuellen durch den Stößel herbeigefdhrten Bewegung des Tabaks von dem Rohrstutzen abgeschoben wird und unbenutzt und unbeschädigt bleibt.
  • Die beiden Trichterteile werden im Prinzip von Hand aufeinander zu geschwenkt und können während des Ausschiebens von Tabak aus dem durch die Teile eingeschlossenen Füllhohlraum von Hand in ihrer Schließstellung gehalten werden. Zur Verminderung der dabei durch die Hand auszuübenden Kraft ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise mit einem Schieber versehen, der in der Schließstellung der beiden Trichterteile parallel zur Längsachse des durch diese Teile eingeschlossenen Füllhohlraums verschiebbar ist und dabei mit einem ersten Organ im einen und mit einem zweiten Organ im anderen Trichterteil geführt ist. Dabei wird die Bedienung der Vorrichtung noch einfacher, wenn das genannte zweite Organ durch ein in einem Schlitz des eilen oder des anderen Trichterteils geführtes Bedienungsorgan des Stößels gebildet ist. Während man den engen Trichterteil mit der einen Hand festhält, kann man dann mit der anderen Hand in einer ununterbrochenen Bewegung den anderen Trichterteil zu dem einen Trichterteil hinschwenken und anschließend mit dem Bedienungsorgan sowohl den Stößel bedienen als auch den Schieber in Längsrichtung der beiden Trichterteile verschieben, wodurch diese beiden Teile einwandfrei aneinander gezogen werden. Falls, wie die Erfindung außerdem vorschlägt, der Schieber sich über die Länge des Löffels erstreckt, wird während der Stößelbewegung der Schieber gemeinsam mit dem Löffel aus der Vorrichtung geschoben, so daß der Löffel an einer Seite durch den Schieber gegen Stöße o.dgl. geschützt ist.
  • Die Erfindung ist im nachstehenden anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert und dargestellt: Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zigarettenstopfers in geöffneter Stellung, Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in geschlossener Stellung, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Zigarettenstopfer nach Fig. 1 und 2 in geöffneter Stellung Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren, kompakten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in geöffneter Stellung, und Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht, teilweise in senkrechtem Schnitt eine dritte, kompakte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Der Zigarettenstopfer nach den Fig. 1, 2 und 3 ist mit einem Fuß 1 versehen, mit dem er sich auf einen Tisch abstützen kann.
  • Wie besonders aus Fig. 3 ersichtlich, geht der Fuß an seiner oberen Seite in einen schmaleren Schenkel über, der als erster Fülltrichter 2 wirkt und zu diesem Zweck einen im Querschnitt an seiner unteren Seite halbkreisförmigen Hohlraum 3 aufweist. Ein in Endplatten 4 des Schenkels 2 gelagerter Stift 5 dient als Schwenkachse für den anderen Fülltrichterteil 6, der einen ebenfalls im Querschnitt halbkreisförmigen Hohlraum 7 aufweist. Dieser ergänzt in der in Fig. 2 dargestellten Schließstellung der Vorrichtung, in der der Trichterteil 6 zu dem Trichterteil 2 hingeschwenkt ist, den Hohlraum 3 zu einem zylindrischen Hohlraum. Wenn die Vorrichtung zur Herstellung von Zigaretten von ovalem Querschnitt dient, müssen die Hohlräume 3 und 7 naturgemäß eine solche Form besitzen, daß sie gemeinsam einen Hohlraum mit den gewünschten Querschnitt bilden.
  • Der den einen Trichterteil bildende Schenkel 2 der Vorrichtung weist an der rechten oberen Seite (siehe Fig. 3) des Hohlraumes 3 eine sich im wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckende, entsprechend einem Teil eines Zylindermantels verlaufende Oberfläche 8 auf. Der andere Trichterteil 6 ist in der Nähe des Hohlraums 7 mit einem als Streichorgan dienenden Teil 9 versehen, dessen als verhältnismäßig scharfe Schneide ausgebildete Kante 10 bei der Schwenkbewegung des Trichterteils 6 gegenüber dem Trichterteil 2 sich längs der als Führungsoberfläche dienenden Oberfläche 8 des Teils 2 bewegt. Die Außenfläche 11 des Streichorgans 9 verläuft ebenfalls auf einem Zylindermantel und wird während -der genannten Schwenkbewegung längs der Führungsoberfläche 8 geführt.
  • Der Trichterteil 2 ist ferner mit einem als Anschlag für eine Bedienungsplatte 12 des Trichterteils 6 dienenden, an seiner oberen Seite tischförmigen Vorsprung 13 versehen. An der einen Endplatte 4 des Trichterteils 2 ragt ein hohler Rohrstutzen 14 vor, dessen zylindrische (gegebenenfalls ovale) Bohrung 15 mit dem bei Schließstellung der Vorrichtung von den beiden Trichterteilen 2 und 6 eingeschlossenen Hohlraum fluchtet und mit diesem Hohlraum in Verbindung steht. Am gelenkigen Trichterteil 6 oder an der Bedienungsplatte 12 desselben befindet sich ferner ein Andrückorgan 16, das in Schließstellung eine über den Rohrstutzen 14 geschobene Zigarettenhülse (in den Fig. 1, 2 und 4 durch gestrichelte Linien dargestellt) an dieselbe andrückt.
  • In der Endplatte 4 des unteren Trichterteils 2, die gegenüber der den Rohrstutzen 14 tragenden Endplatte 4 liegt, ist, ebenfalls in Flucht zum Hohlraum zwischen den beiden Trichterteilen, eine öffnung 17 vorhanden, durch welche ein mit einem Handgriff 18 versehener Stößel oder Kolben 19 geht, der an seinem innerhalb des genannten Hohlraums liegenden Ende einen Löffel 20 zur Einführung von Tabak aus dem Hohlraum in eine Zigarettenhülse trägt.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist folgende. In der in den Figuren 1 und 3 dargestellten öffnungsstellung der Vorrichtung befindet sich der Trichterteil 6 in seiner nach außen geschwenkten Stellung, während der Stößel 19 so weit nach außen gezogen ist, daß lediglich der Löffel 20 in dem halbzylindrischen Hohlraum 3 des unteren Trichterteils 2 (siehe Fig. 1) liegt. Anschließend wird eine für eine Zigarette passend bemessene Menge Tabak in den Hohlraum 3 eingebracht, z.B. indem der Tabak erst auf den Tisch 13 gelegt und dann über den Tisch hinweg in den Hohlraum 13 gestrichen wird. Der Tabak fällt dabei über den Rand des Tisches 13 in den Hohlraum 3. Wegen der hohlen, größtenteils vertikal verlaufenden Form der FUhrungsoberfläche 8, die über den Hohlraum 3 hervorragt, wird der Tabak in der Regel ganz in den Hohlraum 3 gelangen.
  • Anschließend wird eine leere Zigarettenhülse auf den Rohrstutzen 14 aufgeschoben und der gelenkige Trichterteil 6 mittels der Bedienungsplatte 12 zu dem unteren Trichterteil 2 hingeschwenkt, wobei die Bedienungsplatte 12 sich an den Tisch 13 anlegt und das Andrückorgan 16 die Zigarettenhülse an den Rohrstutzen 14 andrückt.
  • Während der Schwenkbewegung des oberen Trichterteils 6 gleitet das Streichorgan 9 mit seiner zylinderförmigen Außenoberfläche 11 längs der zylindrischen Führungsoberfläche 8 des unteren Trichterteils und streicht dabei den Tabak in den Hohlraum 3. Eventuell etwas mehr Widerstand leistende Tabaksfäden werden zudem von der Schneide 10 des Streichorgans 9 durchgeschnitten; es besteht also keine Gefahr, daß Tabaksfäden aus dem Fülltrichter herausragen.
  • Der Tabak wird bei dieser Bewegung zwischen den beiden Trichterteilen 2 und 6 in den Hohlräumen 3 bzw. 7 zusammengedrückt.
  • Am Ende dieser Bewegung liegt in einer Linie mit dem Stößel 19 die Tabaksmenge, die in dem zylindrischen (oder im Querschnitt ovalen) Hohlraum zusammengepreßt ist, welcher durch die komplementären Hohlräume 3 und 7 gebildet ist, und zwar auf dem im Hohlraum liegenden Löffel 20, gegenüber und ebenfalls mit der Bohrung 15 des Rohrstutzens 14 fluchtend auf dem das Andrückorgan 16 die Zigarettenhülse andrückt.
  • Während mit der einen Hand die Bedienungsplatte 12 auf dem Tisch 13 festgehalten wird, kann man nun mit der anderen Hand den Stößel 19 mittels des Handgriffs 18 in die Vorrichtung einstoßen, wobei der Stößel den auf seinem Löffel 20 befindlichen, zu einem Stab geformten Tabak durch die Rohrstutzenbohrung 15 in die Zigarettenhülse preßt. Nachdem die Vorrichtung wieder geöffnet ist, kann die nächste Zigarette hergestellt werden.
  • In diesem Zusammenhang sei nnch bemerkt, daß die Hohlräume 3 und 7 der Vorrichtung eine größere Länge besitzen als der zu füllende Teil einer Zigarettenhülse mit gesondertem Mundstück, so daß beim Pressen des Tabaks in die Hülse dieser einigermaßen zusammengedrückt wird. Dies hat den Vorteil, daß wenn der Tabak etwas unordentlich in die Vorrichtung gelegt ist, doch eine gleichmäßige Zigarette hergestellt wird. Der relativ große Hub des Stößels 19 hat ferner zur Folge, daß der Tabak sich besser an das Mundstück anschließt.
  • Außerdem geht aus dem Vorstehenden hervor, daß die erfindungsgemäß Bauart, und namentlich die Zusammenwirkung zwischen dem mit einer scharfen Schneide 10 und einer zylindrischen Außenoberfläche versehenen Streichorgan 9 des oberen Trichterteiles und der Führungsoberfläche 8 des unteren Trichterteils, eine einfache und besonders zweckmäßige Bedienungsart gewährleistet, wobei keinerlei Gefahr besteht, daß die Zigarettenhülse durch herausragende Tabaks fäden beschädigt wird.
  • Es ist nun aber denkbar, daß bei unsachgemäßer Bedienung zuviel Tabak verwendet wird, so daß die Bedienungsplatte 12 sich nicht auf den Tisch 13 auflegt. Falls anschließend doch der Stößel 19 mit großer Kraft in die Vorrichtung eingeführt wird, so daß ein Teil des verwendeten Tabaks trotzdem in die Zigarettenhülse getrieben wird, wird jedoch die über den Stutzen 14 geschobene Zigarettenhülse von dem Tabak wieder von dem Stutzen abgeschoben werden, weil die Hülse nicht von dem mit der Bedienungsplatte 12 ortsfest verbundenen Andrückorgan 16 auf den Stutzen festgehalten wird. Die Vorrichtung versagt dann ihre Funktion, während die Zigarettenhülse unbeschädigt bleibt.
  • Die in den Fig. 1,-2 und 3 dargestellte Vorrichtung ist deutlich eine Tischvorrichtung. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf eine derartige Ausführungsform.
  • Fig. 4 zeigt eine sehr kompakte Vorrichtung, die eventuell leicht in einer Manteltasche untergebracht werden kann, weil sie nur kleine vorspringende Teile aufweist.
  • In diesem Fall besitzt der Stößel 19 keinen mit ihm fluchtenden Handgriff 18, sondern einen Griff 28, der einen Längsschlitz 29 in der Seitenwand des Hohlraums 3 durchsetzt.
  • Der Löffel 20 ragt in diesem Fall an seiner einen Seite vorzugsweise über den Längsschlitz 29 hinaus, so daß er sich nicht in dem Schlitz festsetzen kann. Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 4 entspricht der der oben beschriebenen Vorrichtung.
  • Fig. 5 zeigt ebenfalls eine sehr kompakte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Bedienungsplatte 12 der Ausführungsformen nach den Fig. 1 - 4 ist in diesem Fall durch einen Schieber 30 ersetzt, der mit einem T-förmigen Vorsprung 31 in einer Nut 32 des oberen Trichterteils 6 geführt ist, so daß er gemeinsam mit diesem Teil schwenken kann, in gleicher Weise wie die ursprüngliche Bedienungsplatte 12. Der Schieber 30 weist zudem einen größtenteils vertikalen Schlitz 33 auf, mit dem derselbe in seiner nach unten geschwenkten Stellung den Bedienungsgriff 28 des Stößels 19 umgreift. An seinem oberen Ende weist der Schlitz 33 einen kurzen horizontalen Schlitz 34 auf.
  • Wenn man mit einer Hand den Schieber 30 zusammen mit dem oberen Trichterteil 6 zu dem mit der anderen Hand festgehaltenen Fuß 1 der Vorrichtung hinschwenkt, gelangt der Griff 28 erst in den Schlitz 33. Wenn man anschließend mit der erstgenannten Hand den Schieber 30 in Bezug auf den Fuß 1 in Längsrichtung des Hohlraums verschiebt, gelangt der Stößelgriff 28 in den kurzen Schlitz 34 und wird dann von dem Schieber 30 mitgenommen. Diese einhändige Verschiebung des Schiebers 30 in Bezug auf den Fuß 1 der Vorrichtung hat eine dreifache Wirkung: Erstens werden der Griff 28 des Stößels und somit der Stößel 19 und der Löffel 20 verschoben, wodurch der eingeschlossene Tabak herausgestoßen wird. Zweitens wird der Schieber 30 mittels des an seinem einen Ende im kürzesten Schlitz 34 eingeschlossenen und an seinem anderen Ende im Längsschlitz 29 geführten Griffes 28 um die beiden Trichterteile 2 (1) und 6 herum verriegelt, so daß derselbe die zum Aneinanderdrücken dieser beiden Teile erforderliche Kraft von der einen Hand des Benutzers aufnehmen kann. Drittens wird der (in der Zeichnung nicht sichbare) sich über die ganze Länge des Löffels 20 erstreckende Schieber 30 zusammen mit dem Löffel aus der Vorrichtung hinausgeschoben, so daß der Löffel in seiner aus der Vorrichtung herausragenden Stellung (entsprechend Fig. 2) an seiner oberen Seite durch den dann ebenfalls herausragenden Schieber 30 geschützt wird (in Fig. 5 nicht sichtbar). Diese Ausführungsform macht somit eine sehr einfacheHandbedienung möglich.
  • Naturgemäß sind auch andere Arten der Zusammenwirkung zwischen den beiden Trichterteilen, dem Schieber und dem Stößelgriff möglich. So können z.B. der Stößel, der Löffel und der Bedienungsgriff des Stößels nicht in dem unteren Trichterteil 2, sondern in dem gelenkigen Trichterteil 6 angeordnet werden Auch der Rohrstutzen 14 zur Aufnahme und das Andrückorgan 16 zum Andrücken einer Zigarettenhülse auf denselben können ihre Stellung wechseln.

Claims (8)

Ansprüche
1. Zigarettenstopfer, mit einem zweiteiligen Fülltrichter, dessen beide Teile gegeneinander schwenkbar sind und sich in zusammengeklappter Stellung zu einem Hohlraum mit kreisförmigem oder ovalem Querschnitt ergänzen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Trichterteil (2) mit einer in die Wandoberfläche des Trichterhohlraums dieses Teils (2) übergehenden, teilzylindrischen und sich vorzugsweise im wesentlichen entsprechend der Berührungsfläche des Hohlraums an der Übergangsstelle erstreckenden Führungsfläche (8) versehen ist, deren Zylinderachse mit der Schwenkachse der beiden Trichterteile zusammenfällt, während der andere Trichterteil (6) mit einem während mindestens einer Strecke seiner Schwenkbewegung gegenüber den ersten Teil sich längs der genannten Führungsfläche (8) bewegenden oder über dieselbe gleitenden Streichorgan (9) versehen ist.
2. Zigarettenstopfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkante (10) des Streichorgans (9) als Schneide ausgebildet ist.
3. Zigarettenstopfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Außenfläche (11) des Streichorgans (9), der sich an seine Außenkante (10) anschließt, einen der teilzylindrischen Führungsoberfläche des einen Trichterteils (2) folgenden Verlauf hat.
4. Zigarettenstopfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit einem hohlen Rohrstutzen, der sich in Verlängerung des durch die beiden zusammengeklappten Trichterteile gebildeten Hohlraumes erstreckt und auf den eine zu füllende Zigarettenhülse aufschiebbar ist, mit einem beweglichen Andrückorgan zum Andrücken einer Zigarettenhülse an den Rohrstutzen, sowie mit einem in Längsrichtung und inne'halb des durch die Trichterteile eingeschlossenen Hohlraums beweglichen, gegebenenfalls einen Löffel aufweisenden Stößel, mit dem Tabak aus diesem Hohlraum über den Hohlraum des Rohrstutzens in den Hohlraum einer Zigarettenhülse hineindrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Rohrstutzen (14) und das Andrückorgan (16) jeweils derart mit einem der beiden Trichterteile gekuppelt sind, daß die Bewegung des Andrückorgans (16) gegenüber dem Rohrstutzen (14) mindestens dem letzten Teil der Gegeneinanderbewegung der beiden Trichterteile folgt.
5. Zigarettenstopfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen (14) und das Andrückorgan (16) ortsfest mit je einem der beiden Trichterteile (2,6) verbunden sind.
6. Zigarettenstopfer nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch einen Schieber (30), der in zusammengeklappter Stellung der beiden Trichterteile parallel zur Längsachse des durch die beiden Teile eingeschlossenen Füllhohlraum verschiebbar ist und dabei mit einem ersten Organ im einen und mit einem zweiten Organ im anderen Trichterteil geführt ist.
7. Zigarettenstopfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste oder das zweite Organ durch ein in einem Schlitz (33,34) des einen oder des anderen Trichterteils (2,6) geführtes Bedienungsorgan (28) des Stößels (19) gebildet ist.
8. Zigarettenstopfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (30) sich über die Länge des Löffels (20) erstreckt.
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