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DE2158978A1 - Antrieb fuer elektrische schalter - Google Patents

Antrieb fuer elektrische schalter

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Publication number
DE2158978A1
DE2158978A1 DE19712158978 DE2158978A DE2158978A1 DE 2158978 A1 DE2158978 A1 DE 2158978A1 DE 19712158978 DE19712158978 DE 19712158978 DE 2158978 A DE2158978 A DE 2158978A DE 2158978 A1 DE2158978 A1 DE 2158978A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
drive
shaft
spring
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712158978
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Karl Dipl Ing Grossmann
Guenter Leonhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Calor Emag AG
Original Assignee
Calor Emag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Calor Emag AG filed Critical Calor Emag AG
Priority to DE19712158978 priority Critical patent/DE2158978A1/de
Priority to DE19717144791 priority patent/DE7144791U/de
Publication of DE2158978A1 publication Critical patent/DE2158978A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using spring motor
    • H01H3/3005Charging means
    • H01H3/3015Charging means using cam devices

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • antrieb für elektrische Schalter Die erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für elektrische Schalter mit je einem Bederkraftspeicher für die Ein- bzw.
  • ausschaltung, bei dem jeweils ein Ende zweier, in die gleiche Richtung wirkende Beaern an einem, diese Federn gemeinsam spannenden Federhebel befestigt ist, und wobei das andere Ende der einen Beder unmittelbar am Schalthebel angreift, während die Kraft der anderen Feder über den Federhebel und einer 3chubstange an den Schalthebel gelangt.
  • pie Aufgabe der Erfindung ist es, einen Antrieb, insbesondere für Hochspannungsleistungsschalter, möglichst verschleißfest, d.h. mit großem chalthäufigkeitsvermögen und dennoch mit geringem Herstellungsaufwand, bei Wahrung wirtschaftlicher Abmessungen, also kleinräumig, zu erstellen.
  • Die rufgabe ist weit gespannt; sie läßt sich wohl auch nur lösen, wenn sämtliche Antriebsteile von den Kraftspeichern bis zu der operr- und Auslösevorrichtung, sowie die Art der Einbringung der Kraft und ihre Übertragung systematisch untersucht und verbessert werden. Dafür besonders geeignet, wird als der eingangs genannte Antrieb betrachtet0 Er wird erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß der Federhebel als einarmiger Hebel ausgebildet und sein Spannwinkel auf der Antriebswelle nur eta halb so groß ist, wie der entsprechende Schaltwinkel des ochalthebels auf der Schalterwelle.
  • Dies läßt sich auf einfache Weise durch Länge und Gestalt der Hebel erreichen, bietet aber den Vorteil der Auslegung der chaltfedern für eine geringe Spannkraft. Die wirksame Länge des ochalthebels zur Schalterwelle kann bei einem so großen Schaltwinkel vorteilhaft von einem minimal - bis zu einem maximalwert ausgenutzt werden, wobei diese wirksamme Schalthebellänge dem Kraftbedarf der Schalthandlungen genau angepaßt werden kann; so kann sie z.B. am Ende der Bin- sowie am strang der Ausschaltung groß gewählt werden0 Es braucht wohl nicht besonders hervorgehoben werden, daß durch diese maßnahme keine Energie unnötig vergeudet ist, und demzufolge auch die Sperr- und Auslösekräfte auf ein notwendiges Maß begrenzt sind0 Im übrigen gestattet es der erfindungsgemäße Antrieb, die Kraft vorteilhaft über eine Kurvenscheibe einzubringen0 Über eine Kurvenscheibe kann man bekanntlich den unterschiedlichen Kraftbedarf der zu spannenden Bedern in Verbindung mit den jeweils wirkenden Hebellängen ausgleichen. Das ist hier besonders wichtig, weil der Herstellungsaufwand für die Spanneinrichtung bekanntlich dann am geringsten ist, wenn das Aufzugsmoment über die gesamte opannzeit konstant gehalten werden kann. Eine solche Kurvenscheibe wird aber nur vernünftige bmessungen dann erreichen, wenn ein entsprechend kleiner opannwinkel anfällt. Zwar wächst bei einem solchen Spannwinkel zwangsläufig die Länge des Federhebels, um die nötige Spannkraft zu erreichen Hier kommt der Erfindung aber die Verwendung des einarmigen Federhebels für den Lagerdruck seiner Welle sehr zustatten. Würde nämlich die Ausschaltfeder an einem separaten Hebelarm befestigt, so daß z.BO um 1800 versetzte Hebel gebildet wären, so würden nicht nur erhebliche Lagerdrücke in der ßinschaltstellung anfallen, sondern auch ein sehr an Raum- und Materailaufwendungen. Dagegen ist es leicht einzusehen, daß beim neuen Antrieb die Ausschaltfeder nur geringe Kräfte auf die Federhebellagerung ausüben kann.
  • besondere Erwähnung bedarf noch die Sperr- und Auslösevorrichtung des antriebes. In ihr wird erfindungsgemäß die Speicherkraft nicht hauptsächlich an den üblichen huslösehalbwellen gehalten, sondern auf einen Stützhebel in Richtung auf seinen Lagerungspunkt so übertragen, daß in ihm nach seiner Entklinkung noch ein Drehmoment für seine Verschwenkung zur Freigabe der Speicherkraft aufgebracht wird.
  • All Hand beigefügter Zeichnungen wird zunachst in den Fig. 1 - 3 die Funktion des bekannten Antriebssystems beschrieben. In den wivig. o und 7 ist sodann das Wesentliche des erfinderischen Antriebes gezeigt, wobei, des besseren Verständnisses wegen, teil-weise die Bezeichnung funktionsgleiche Teile des bekannten Antriebes in klammern mitangeführt sind.
  • jach Fig. 1 befindet sich in einem Schalterpol 1 die Lichtbogenlöscheinrichtung 2, sowie der ortsfeste Einsteckkontakt 3 und der ortsfeste Gleitkontakt 4. Im letzteren befindet sic in der Ausschaltstellung der Schaltstift 5, der sich nach unten gradlinig durchechieben läßt, um in der Einschaltstellung die beiden Kontakte 3 und 4 elektrisch leitend zu verbinden, An dem oberen Ende des schaltstiftes 5 ist der Bolzen 6 angebracht, der sich im Kraftschluß zu der Gabel 7 am freien ende des Schaltarmes 8 befindet0 Letzterer ist frei drehbar auf der ortsfesten Schaltelle 9 angeordnet, er steht jedoch in kraftschlüssiger Verbindung zu dem ochalthebel 10 und dem Sperrhebel 11O All dem freien Ende des Schalthebels 10 ist das untere Ende der Einschaltfeder 12 eingehängt, die oben an dem freien Ende des Federhebels 13, bzw. in dessen Nähe eingehängt ist. Binde Stange 14 mit Langloch 15 hält die Einschaltfeder 12 auf Vorspannung und bildet für die Linksverschwenkung des Federhebels 13 beitnahezu entspannter Einschaltfeder 12 eine kraftschlüssige Schubstangenverbindung von dem Pederhebel 13 zu dem Schalthebel 10.
  • Der Federhebel 13 ist frei drehbar auf der ortsfesten Antriebswelle 16 gelagert, steht jedoch zu dem Federhebel 17 und dem Antriebshebel 18 ,sowie zu dem Sperrhebel 19 in Kraftschluß.
  • An dem freien Ende des Bederhebels 17 ist das untere Sande der Ausschaltfeder 20 eingehängt, die mit ihrem oberen Bunde im ortsfesten Lager 21 eingehängt ist.
  • In der gezeichneten Stellung hält die Vorspannung der Ausschaltfeder 20 den Schaltstift im Andanschlag der Äusschaltstellung. Weiterhin fixiert ist der Schaltstift in dieser Stellung durch den Sperrhebel 11, dessen freie Schwenkbewegung durch die in Sperrstellung gedrehte Halbwelle 22 gehindert wirdO Letztere kann über den Auslösehebel 23 in Breigabestellung gedreht werden.
  • Wird jetzt durch eine äußere Kraft der Antriebshebel 18 nach Fig. 2 in Pfeilrichtung nach rechts verschwenkt, dann spannt sich die Zinschaltfeder 12 sowie die Ausschaltfeder 20o Der blockierte Schaltarm 8 kann dieser Bewegung nicht folgen.
  • Die Schwenkung des Antriebshebels 18 wird soweit fortgesetzt, bis der Sperrhebel 19 in Verbindung mit der Halbwelle 24 in eine Sperrstellung gelangt.
  • Wird jetzt nach Figo 3 über den Auslösehebel 23 die Halbwelle 22 in Freigabestellung gedreht, dann kann sich das drehbare System auf der Schaltwelle 9 unter dem Krafteinfluß derEinschaltfeder 12 verschwenken; es erfolgt eine Einschaltung.
  • Wird jetzt über den Auslösehebel 25 die Halbwelle 24 in Freigabestellung gedreht, dann wird unter dem Krafteinfluß der Äusschaltfeder 20 das bewegliche System auf der Antriebswelle 16 verschwenkt, dabei wird diese Bewegung unter dem Kraftschluß der Stange 14 auf das bewegliche System der Schaltwelle 9 übertragen und es erfolgt eine AusschaltungO Das gesamte system gelangt wieder in die in Sigo 1 gezeigte Ausschaltstellung, das Schaltspiel ist abgeschlossen.
  • Wie aus der Beschreibung hervorgeht; führt der Antriebshebel 18 beim Spannen der beiden Federn 12 und 20 eine Rechtsschwenkung und beim Entspannen der Ausschaltfeder20 eine Linksschwenkung aus. Er ist in dieser Anordnung für Hand- oder sonstige Antriebsformen nicht verwendbar, da er beim Schalten auf einen Kurzschluß schlagartig zurückschnelltO Es müßte im Falle, daß der Antrieb als Federsprungantrieb ausgebildet ist, doh. die. Einschaltung erfolgt direkt nach Spannen der Federn, eine blitzartige Entkupplung der äußeren Antriebskraft zu diesem Antriebshebel 18 vorgesehen werden. Derartige Einrichtungen lassen sich nur mit aufwendigen Mitteln verschleißfest erstellen, Andererseits war die Borderung erhoben, die äußere Antriebskraft möglichst klein zu halten, doh. sie möglichst gleichmäßig ohne Spitzenwerte einzubringen, Wie sich dieses zweckmäßig durchführen läßt, ist in FigD 4 dargestellt.
  • Auf einer ortsfest gelagerten Welle 26 ist die Kurvenscheibe 27 befestigt, auf deren äußerer Mantelfläche bei einer vollen Umdrehung die Rolle 28 abläuft, die auf dem freien Ende des Antriebshebels 18 drehbar gelagert ist. Bei einer durch eine äußere Kraft bewirkten vollen Umdrehung der KurveSscheibe 27 wird demnach der Antriebahebel 18 zum Spannen der Schaltfedern 12 und 20 nach rechts verschwenkt, so, daß nach erfolgter Verklinkung der Kraftschluß aufgehoben wird und die Rolle 28 bei einer Ausschaltung in die gestrichelte Stellung zurückschwenken kann.
  • Xie Kurve ist so ausgelegt, daß unter Berücksichtigung der Sederkennlinien, der übertragenden Hebel und deren jeweiliger Konstellation für den Aufzugsvorgang t ein gleichbleibendes Drehmoment auf die Welle 26 aufzuwenden ist.
  • Da die Auslösekräfte für eine Ausschaltung im allgemeinen sehr gering sind, andererseits aber auch um den Verschleiß der Halbwelle 24 herabzusetzen, sieht die Erfindung nach Fig. 5 an dieser Stelle eine Kraftuntersetzung vor, Hierzu ist an dem freien Schenkel des Sperrhebels 19 die Rolle 29 frei drehbar gelagert; sie stützt sich in Sperrstellung auf dem Stützhebel 30 ab, der frei drehbar auf der Welle 31 gelagert ist0 Sie Stützfläche ist zur Tangente des Schwenkkreises dieses Hebels 30 etwas geneigt, so daß durch die Aufstützkraft eine Drehkomponente für den Hebel 30 erzeugt wird. per Hebel 30- kann dieser Krafteinwirkung erst dann folgen, wenn die durch die Halbwelle 32 blockierte Sperrklinke 33 durch Betätigung des Auslösehebels 34 freigegeben ist. Erst dann drückt die Rolle 29 die Stützfläche des Stützhebels 30 nach unten und gibt die Schwenkbewegung des Sperrhebels 19 zu einer Ausschaltung frei0 Der Stützhebel 30 ist durch einen weiteren Bederhebel 35, verlängert, an dessen freiem Ende die Rückholfeder 36 eingehängt ist, die wiederum am unteren Ende an dem ortsfesten Lager 37 befestigt ist.
  • Naturgemäß läßt sich dieses Kraftuntersetzungssystem auch auf den Sperrhebel 11 übertragen.
  • Bs gibt noch eine Anzahl von gegenseitigen Verriegelungen der einzelnen Bewegungsglieder, die will- oder unwillkürliche Fehlmanipulationen ausschalten, wie beispielsweise das Weiterdrehen der Kurvenscheibe 27 nach einem Federaufzug oder unsachgemäße Betätigung der Auslösehebel 23 und 25 usw.. Kiese Zusatzeinrichtungen sind aber nicht Gegenstand der Erfindung.
  • In der konstruktiven Ausführung des erfindungsgemäßen Antriebes nach den Fig. 6 und 7 ergeben sich sehr zweckmäßige Vereinfachungen0 Zunächst ist die Stange 14 mit Langloch 15 durch ein konzentrisch zur Einschaltfeder 12 gelegtes Teleskopsystem 14 ersetzt. Ferner werden die Federhebel 13 und 17 zu einem gemeinsamen Hebel ausgebildet0 Dann bilden die Wellen 26 und 31 eine gemeinsame Welle. Ferner wird der Antriebshebel 18 mit dem Sperrhebel 19 zusammengelegt und mit einer Rolle 29 ausgestattet0 In den Fig. 6 und 7 wird gezeigt, wie sich in raumsparender Weise die einzelnen Bauelemente in einem geschlossenen Antriebsblock zusammenfügen lassen. Zur besseren Übersicht sind zwei Längsschnitte in zwei Funktionsebenen mit der gemeinsamen Antriebswelle 16, der Stützwelle 31 in baulicher einheit mit der Welle 26 und der Schaltwelle 9 durch den Antriebsblock gelegt. Zur besseren Ausnutzung der Einschaltfeder 12 ist der Schalthebel 10 gewinkelte 3ie Stange 14 ist funktionsgleich durch ein Teleskop 14 ersetzt. Der gemeinsame Federhebel 13, 17, an dem oben die Ausschaltfeder 20 eingehängt ist, bildet mit dem Antriebshebel 18 und der Rolle 28 eine bauliche EiMheito Der Antrieb ist in Ausschaltstellung gezeichnet (Schema nach Sigo 1)* Demnach befindet sich die Rolle 28 in der tiefen Ausspannung der Kurvenscheibe 27. Letztere ist an dem Kettenrad 38 befestigt und dieses wird durch die Rollenkette 39 und das Kettenritzel 40 angetrieben, das auf der Antriebswelle 16 gelagert ist und-über Hand oder Motorantrieb betätigt werden kann.
  • In der Bigo 7 ist der Sperrhebel 19 mit der Rolle 29 zu erkennen, ferner der Stützhebel 30 in baulicher Einheit mit der Sperrklinke 33 die mit dem Hebel 35 zusammengelegt ist, sowie die Halbwelle 32 und die Rückholfeder 36 die nun mit 47 bezeichnet ist0 Dieses Xraftuntersetzungssystem für die Ausschaltauslösung ist im vorliegenden Falle auch für die Einschaltauslösung vorgesehen, es ergeben sich Analogien zu den einzelnen Bauteilen: Sperrhebel 19 und 41, Rolle 29 und 42, Stützhebel 30 und 43, Sperrklinke 33 und 44, Halbwelle 32 und 45 sowie Hebel 35 und 46.
  • Ä>ie die Einschaltfeder 12 tragenden Hebel 10 und 13 sind nach Fig. 6 so gestaltet und so angeordnet, daß währeni des Einschaltvorganges, während sich die Einschaltfeder 12 kontinuierlich entspannt, sich das dadurch auf die Schaltwelle 9 und somit das auf die nicht eingezeichneten beweglichen Schaltelemente übertragene Drehmoment kontinuiertich vergrößert und in der Einschaltstellung einen Maximalwert aufweist. Das bedeutet ein-erseits, daß die Verriegelungskraft für die gespannte Feder ein Minimum aufweist, andererseits aber auch, daß die Feder selbst mit relativ geringer Arbeitskraft ausgestattet- werden braucht. Umgekehrt bringt dadurch die Ausschaltfeder 20 bei Beginn der Ausschaltung ein besonders großes Schalt drehmoment auf, demnach braucht auch sie, da sie ihre maximale Energie genau an der richtigen Steile zum Einsatz bringt, auch nur relativ gering ausgelegt werden. Dieser Umstand, daß die beiden Energiehauptspeicher mit relativ geringer Speicherenergie auskommen, trägt naturgemäß wesentlich zur wirtschaftlichen Ausgestaltung des gesamten Antriebes bei und unterstreicht seine besondere Fähigkeit, eine hohe Schalthäufigkeit zu bewältigen.
  • Ferner ist der Sperrhebel 41 mit einem Kurvenstück 48 ausgestaltet mit der Aufgabe, nach erfolgter Auslösung der Halbwelle 45, d.ho nach verschwenktem Sperrhebel 411 den Stützhebel 43 und damit die Sperrklinke 44 in' ihrer Ausgelöst-Stellung zu halten, damit beim Ausschalten eine Schlagbeanspruchung auf die Hebel 43, 44 ausgeschlossen wird.
  • Mit 49 ist ein gemeinsamer Rückans-chlag bezeichnet0

Claims (10)

  1. A n s p r ü c h e 1.) Antrieb für elektrische Schalter mit je SillOfl) Federkraftspeicher für die Ein- bzw.
  2. Ausschaltung, bei dem Jeweils ein Ende zweier in die gleiche Richtung wirkende Federn an einem, diese Federn gemeinsam spannenden Federhebel befestigt ist, und wobei das andere Ende der einen Feder unmittelbar am Schalthebel angreift, während die Kraft der anderen Weder über den Federhebel ulld-einer Schubstange an den Schalthebel gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß der Federhebel (13) als einarmiger Hebel ausgebildet und sein Spannwinkel auf der Antriebswelle (16) nur etwa halb so groß ist, wie der entsprechende Schaltwinkel des Schalthebels (10) auf der Schalterwelle (9) 2.) Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Schalthebel (10) jeweils in der Einschaltstellung des Schalters den größten Hebelarm zur Schaltwelle (9) erreicht.
  3. 3.) Sperr- und Auslösevorrichtung für den Antrieb ach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherkraft über eine Rolle (29, 42) eines Sperrhebels (19, 41) nahezu auf der Mittelpunkt der Lagerstelle eines Stützhebels (30, 43) wirkt und ihn nach seiner Freigabe verschwenkt, so daß der Sperrhebel (19, 41) für die Hergabe der Speicherkraft frei Abrollen kann.
  4. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützhebel (30, 43) über eine mit ihm verbundene Sperrklinke (33, 44) von einer Halbwelle (32, 45) blokiert bzw. ausgelöst wird.
  5. 5.) Vorrichtung nach Anspuch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie jeweils für die Aus- und für die Einschaltung vorhanden ist, und die Stützhebel (30, 43) mit den Sperrklinken (33, 44) symmetrisch zueinander drehbar auf einer Welle (31) gelagert sind und welche außerdem als Lager für eine Kurvenscheibe (27) zum Spannen des Antriebs und dessen Antriebsorgan (38, 39) dient.
  6. 6.) Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrhebel (19, 41) auf einer Kreisbahn an den Stützhebeln (30, 43) abrollen.
  7. 7.) Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrhebel (19, 41) ein Kurvenstück (48) tragen, das die jeweils dazugehörigen Stützhebel (30, 43) mit ihren Sperrklinken (33, 44) in ihrer jeweiligen Ausgelöststellung hält.
  8. 8.) Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine, mit dem Federhebel (13) kraftschlüssig verbundene Sperrhebel (19) auf einer Welle (16) gelagert ist, die gleichzeitig auch das lager für ein Antriebsritzel (40) bildet.
  9. 9.) Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für ihr symmetrisch angeordnetes Hebelsystem (30, 33, 43, 44) eine gemeinsame Rückholfder (47) sowie ein gemeinsamer Rückanschlag (49) vorhanden ist.
  10. 10.) Antrieb nach Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch die Verwendung von sich selbst stabilisierten Zugfedern (12, 20) als Energiespeicher.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2376509A1 (fr) * 1976-12-30 1978-07-28 Westinghouse Electric Corp Disjoncteur a energie accumulee
EP0003352A1 (de) * 1978-01-28 1979-08-08 Karl Pfisterer Elektrotechnische Spezialartikel GmbH & Co. KG Schalter-Antriebsvorrichtung
DE4138333A1 (de) * 1991-02-28 1992-09-03 Gold Star Instr & Electrics Ein zweigliedriger mechanismus mit freiausloesung zur verwendung in einem schalteraufbau

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DE7144791U (de) 1975-01-16

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