DE2158857C3 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/001—Faceting gems
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- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
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Description
einen geroeinsamen Scheitelpunkt aufweisen, der von der Basisbruu. 20 (s. Fig. 2) in einem Winkel von
der Kalette im Abstand ist. Die restlichen Facetten etwa 65° zu der Ebene des Rondist ausgebildet,
weisen danach eine verzerrte rautenförmige Gestalt während der Restteil des Unterteils eine Pyramiden·
auf und haben lange Spitzen, die sich vom Rondist förraige Form bei einem Winkel von etwa 414° TO
aus nach unten erstrecken, während die Hauptfoeet- 6 de« gleichen Ebene erhält. Indem man von einer
ten in ihren langen Spitzen sich von der Kalette in Kante einer solchen Pyramide aus arbeitet, wird jede
Richtung auf den Rondist, d. h. die vorgelagerte Lu- Fläche der Pyramide in zwei Hälften 21 ausgebildet
nula erstrecken. (s- auch F i g. 3). Jede Hälfte 21 wird dann weiter un-
Im folgenden werden Aufbau und Form eines er- terteilt, so daß äußere und innere Facetten 14 und JS
fjndungsgemäßen geschliffenen Diamanten an Hand io entstehen, wobei die erstere der Rest der ursprtmgü.
der Zeichnung im einzelnen näher erläutert. Dabei chen Hälfte 21 ist. Es verbleiben die restlichen pyra-
jgigt midenförraigen Hauptfacetten 17. Schließlich werden
Fig. I den geschliffenen Diamanten in einer per- die Eckfacetten 16 ausgebend von den Eckfacetten
spektivischen Darstellung, (12) des Rondist ausgescbliffen und die Kalette auf-
Fig.2 eine Seitenansicht eines solchen geschliffe- 15 gebracht
nen Diamantens in einem frühen Herstellungszu- Die soeben angegebenen Verfahrensschritte sind
St3Qd, lediglich beispielhaft genannt, wobei auch andere
Fig. 3 ein Scnliffbild zu einem späteren Zeitpunkt Folgen verwendet werden können, die zu dem glei-
verglichen mit dem Diamanten der Fig. 2, chen Endresultat führen. So kann man es beispiels-
F j g. 4 ein SchUffbOd zu einem noch späteren Zeit- ao weise auch vorziehen, die Eckfacetten 16 auszubü-
punkt und den, bevor die erwähnten Hälften hergestellt werden.
F i g. 5 einen geschliffenen Diamanten in Aufsicht, Eine Vielzahl von Diairanten unterschiedlicher
wobei die Reflektion des pyramidenförmigen Unter- Größe sind gemäß der Erfindung viereckig geschlif-
teils durch den Plattel hindurch dargestellt ist. fen worden (square cut). Besonders bei kleineren
Ein erfindungsgemäß zugeschliffener Diamant 15 Abmessungen näherte sich das auf eken Beschauer
weist die folgenden konventionellen Merkmale auf: einwirkende Feuer dem des Brillantschliffes an.
Eine Tafel oder Plattel 6 als obere große Schliff- Diese Steine sind auch im Handel eingeführt worden
fläche, Kronenbrüche 7,8 und 9 sowie (in übertriebe- und tragen auf sehr großen Anklang, insbesondere
ner Darstellung gezeigt) eine sogenannte Kalette oder auf Märkten, wo Viereckschliffe bevorzugt sind.
Spitzenschliff 10 an der Spitze eines im wesentlichen 30 Es ist offensichtlich, daß die weiter oben erwähnten pyramidenförmig ausgebildeten Unterteils sowie Schleifschritte hinsichtlich tines Ausführungsbeieinen Rondist 23 mit langen Facetten 11 und kurzen spiels auch auf andere geradseitig geformte Diaman- oder Eckfacetten 12. Die Kronenbrüche existieren ten, die beispielsweise mit dreieckförmiger oder rechtselbstverständlich auch an den Ecken, sind dort je- eckförmiger Form angewendet werden können. Tatdoch nicht durch getrennte Bezugszeichen aufge- 35 sächlich kann die Erfindung dort, wo ein Stein Kroführt. nenbrüche vom Smaragdtyp aufweist, auch auf
Spitzenschliff 10 an der Spitze eines im wesentlichen 30 Es ist offensichtlich, daß die weiter oben erwähnten pyramidenförmig ausgebildeten Unterteils sowie Schleifschritte hinsichtlich tines Ausführungsbeieinen Rondist 23 mit langen Facetten 11 und kurzen spiels auch auf andere geradseitig geformte Diaman- oder Eckfacetten 12. Die Kronenbrüche existieren ten, die beispielsweise mit dreieckförmiger oder rechtselbstverständlich auch an den Ecken, sind dort je- eckförmiger Form angewendet werden können. Tatdoch nicht durch getrennte Bezugszeichen aufge- 35 sächlich kann die Erfindung dort, wo ein Stein Kroführt. nenbrüche vom Smaragdtyp aufweist, auch auf
Nachdem der Stein erfindungsgemäß geschliffen solche Steine angewendet werden, bei denen der
und poliert worden ist, weist er vier Lunulae 13 auf, Rondist mehr als vier Seiten aufweist. Es wird jedoch
d. h. etwa mondsichelförmige Schlifflächen, acht au- angenommen, daß das Unterteil so sein sollte, daß
ßere Facetten 14 und acht innere Facetten 15 sowie 40 Lunulae erzeugt werden können, die mit der Ebene
vier EcKfacetten 16 und vier restliche pyramidenför- der Fassungskante einen Winkel zwischen 52 und
mige Hauptfacetten 17, sogenannte Pavilions. 65° bildet. In sämtlichen diesen Fällen ist es einer
Nimmt man an, daß während früherer Herstel- der Hauptzecke der Erfindung, den Schliff so auszu-
Iungsschritte die Krone oder das Oberteil geschliffen führen, daß soviel wie möglich der wertvollen Dia-
und der Rondist ausgebildet worden ist, dann wird 45 mantensubstanz zurückbehalter, wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Geschliffener Diamant mit SmaragdscWiff- ^d °fSe vertretbar, so daß Künstler, Werkstät-Oberteü
und BnHantscWifHMerteU, bei dem 5 g^^n ^ r 8ehr oft nach einem viereckigen
der Rondist mindestens drei lange Seitenkanten tont undjJJJ
und die gleiche Anzahl kurze Seitenkanten auf- ^"Lr" A Erfmdung ist es, einen geschliffenen
weist, zwischen Tafel (Platte!) und Seitenkanten Aufgabe der er * obwobJ ^ ^ ^
Stuferacbliffe mit Kronenbrücben vorgesehen Diam^n_f ^6n, Brfllantschliff geschliffvn, bei
sind und das im wesentlichen pyramidenförmige so «»en nanwu roehrseitigen Ausgangsform,
Unterteil in einer Kalette (Sptaenfacette) end* g^bwefi Sdrefeckförmig, viereckig, (rechteckig
dadurch gekennzeichnet, daß das Un- ^"SffiscW oder noch vielseitiger, jedoch be-
tertea (22) angrenzend an jede lange Seitenkante bzw. Wjjgg wesentlich mehr Feuer erzeugen
(11) dl Rondist (23) eine mondsichelartige Fa- "^^f^efem Falle bekannten üblichen
cettenfläche (13) (Lunula) und angrenzend an x5 turnals^*e * i" h der Veriust m Diamanten-
jede kurze Seitenkante eine Eckfacette (16), die Schliffe und wob« au
sich entlang den Pyramidenkanten des Unterteüs «*g««j3£iS^ geht die Erfindung aus
erstreckt, aufweist, daß an den Längsseiten der 2^SnT genannten ieschliffe»^ Diaman-
Eckfacetten (16) je zwei Nebenfacetten (14 15 von dem «n^8J »£ daß B das Unterteil _
und jeweils eu,e verbindende Hauptfacette Π « ^n^nfede SnLe Seitenkante des Rondist eine
(Pavilion) angeschliffen sind, wobei letztere (17) «ad .^cVlartige Facettenfläche (Lunula) und an-
mit dem Scheitelpunkt an die Lunula (13) grenzt. monds'che'^'8 de Jurze Seitenkante eine Eckfacette,
2. Diamant nach Anspruch 1, dadurch gekenn- grenzend ^n Jede de k n U?yramidenkanten des Unterteil
zeichnet, daß sich die Lunula (13) auf etwa ein d'V S'a^wfist daß an den Längskanten der Eck-Viertel
der Höhe des Unterteils (22) erstrecken as erstreckt, aufweise °™ und jeweUs eine ver-
und mit Winkeln zwischen 52 und 65° zur facetten je ^Jgebagcette^^d, Ebene
des Rondist (23) angeschliffen sind. bind ende .Maup ^ ^^.^ ^
3. Diamant nach den Ansprüchen 1 und 2, da- sind, wooei letztere
durch gekennzeichnet, daß die Hauptfacetten Lunula B™* Vorteü dnes solcheili bev0 t
(17) einen Winkel von etwa 41° mit der Rondist- so t Als-W"en™kigen Diamanten anwendbaren
ebene bilden und die Nebenfacetten (14 15) die ^..^^.J^ einem Brillantschliff ist anzuse-
gleiche Neigung aufweisen, *· daß Eckfacetten JchLffs gegenüber em ubstanz we
(16) und Nebenfacetten 14, 151 einen gemeinsa- hen, daB^er VerHist an ^ ^
men Scheitelpunkt aufweisen, d,r von der Kalette toUjjMj^ Feuer efziek ^ ßei einem
(10) im Abstand ,st. 35 «vergiß ^^.^ def verb,eibende fcrti? ge.
schliffene Diamant selten 5O°/o des ursprünglichen
Rohdiamantengewichts, wohingegen die Zurückhaltuno
an wertvoller Diamarten-Si ostanz bei einem
40 viereckigen Schliff, wie hier vorgeschlagen, bis zu
vierckigen Schl,
Die Erfindung betrifft einen geschliffenen Diaman- 70»/. betragen kann. Geht man
ten« mit Smaragdschliif-Oberteü und Brillantschliff- chen rohen Stein ^^^
Unterteil, bei dem der Rondist mindestens drei lange dem ftm™^ÄZ;rM!n3.BffTS
Seitenkanten und die gleiche Anzahl kurze Seiten- Verlust an Rohmaterial als .der Bn »^™· I»«
kanten aufweist, zwischen Tafel (Plattel) und Seiten- 4S geben .sich somit auch offenbar erkennbare Wirt
kanten Stufenschliffe mit Kronenbrüchen vorgesehen schaftliche Vorteile ni-manten ^Τ£(1ν;ο m
sind und das im wesentlichen pyramidenförmige Un- Eine Möglichkeit einen Diamanten viereckig zu
terteil in einer Kalette (Spitzenfacette) endet. schle.fen, besteht dann, daß "8J *!! Ki°™ m
Aus den USA.-Patentschriften 3 490 250 sowie einem Smaragdschliff ausbildet und d e Bas, mrt
2265316 ist es bekannt, über der Rondistebene, 5o einem viereckigen Smaragdschliff hersteJlLfodesem
d. h. im Oberteil eine andere Schliffart zu verwenden letzteren Fall ergeben sich 25 bis 58 voll 8^chhffene
als unter der Rondistebene, d. h. im Unterteil. Facetten. Dennoch hegt ein Verlust an Feuer vor,
Der Zeitschrift »Die Uhr«, Heft 21, 1962 können verglichen mit dem BnllantschhH,:so daß d^es Ve auf
S. 29 weiterhin verschiedene Schlifformen, mit fahren auf Steine von einem V.ertelkarat und wenidenen
ein Rohdiamant in einen Brillanten umgewan- 55 ger begrenzt ist.
delt werden kann, entnommen werden. Schließlich Es ist schon erwähnt worden, daß em erfindungs-
zeigt die deutsche Auslegeschrift 1230 605 einen gemäß geschliffener Diamant dreieckfoimig, vier-DiLanten
mit Brillantschliff, bei dem im Unterteil eckig (rechteckig bzw quadratisch) oder eine noch
des Steins mehr Facetten eingeschliffen sind als im größere Eckenzahl aufweisen kann-Dabei erstreckt
Steinoberteil, nämlich insgesamt 72 Facetten, die in 6o sich die Lunula gemäß einem^bevoreugten Autfhfa.
mehreren um die Längsachse des Steins verteilt in rungsbe.sp.el auf e wa ein ViertelI der Hohe^ des^Un-Gruppen
von unterschiedlichen Flächenformen ein- terteils und tchhefit Winkel zwischen Sl mcI 65 ar
Besci,liffen sind Ebene des Rondist ein. Bevorzugt ist auch die Pyra-
g Es ist bekannt, daß zur Zeit die überwiegende mide des Unterteil« in einem Winkel vmjι etwa
Mehrheit von Diamanten in einer als Brillantschliff 65 zum Rondist ausgebildet, d.h. die Hauptfacetten
bezeichneten Weise geschliffen wird. Dies geschieht schließen einen Winkel von 41 mit der Rondistdeshalb,
weil der Brillantschliff von allen bisher be- ebene ein und die Nebenfacetten weisen die gleiche
kannten Schliffen am eindrucksvollsten das überra- Neigung auf, so daß Eckfacetten und Nebenfacetten
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