DE2158372A1 - Vorrichtung zum herstellen von armbaendern und dgl - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von armbaendern und dglInfo
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Description
- BESCHREIBUNG zu der Patentanmeldung Vorrichtung zum Herstellen von Armbändern und dgl.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Armbändern und dgl. aus paarweise links und rechts gewickelten Drahtspiralen, die nach dem Ablängen und unter Verwendung von einsteckbaren Achsen zu einem Band miteinander verbunden sind, wonach die Achsen durch Einbiegen der beiderseitigen Spiralenden verwahrt werden. Es ist bereits bekannt, Armbänder, Gürtel und- dgl. aus gewickelten Drahtspiralen herzustellen und die ineinander greifenden Spiralen durch dünne Achsen, deren Länge die Band- oder Gürtelbreite nicht ganz erreichen, miteinander zu verbinden, worauf die Achsen beim Einwärtsbiegen der beiderseitigen Spiralenden gegen Herausfallen ausreichend gesichert sind. Wieder eine andere Sicherung der Achsen wird dadurch erreicht, daß man die einwärts gebogenen Spiralenden jeweils mit einem Achsende verlötet. Das Einstekken der die Verbindung zwischen benachbarten Drahtspiralen herstellenden Achsen geschieht bisher von Hand. Der Grund hier-.
- für may vor allem darin liegen, daß es außerordentlich schwierig ist, ein flexibles Glied, wie z.B. eine Drahtspirale in Bezug auf das Anschlu?>glied des bereits fertiggestellten Bandteiles so auszurichten, daß beim maschinellen Einstecken der Achse beide Glieder miteinander in Verbindung gebracht werden.
- Wenn es schon schwierig ist, eine Drahtspirale nach der anderen den Band einzuverleiben, um wieviel schwieriger ist es, zwei Drahtspiralen gleichzeitig miteinander und mit dem Anschlußglied des Bandes zu verbinden. Hierzu sind somit zwei Achsen notwendig und so bereitzuhalten, daP, sie gleichzeitig in die sich überschneidenden Uffnungen benachbarter Drahtspiralen eingreifen können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Herstellung von Armbändern und ähnlichem TTetallflechtwerk zu schaffen und so zu verbessern, daß die montage der Einzelglieder zu einem geschlossenen Armband oder dgl. mechanisch vorgenommen wird, so daß sich hierdurch eine wesentliche Leistungssteigerung erzielen läßt.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Drahtspiralen paarweise mittels eines Transportorgans einer hlontagestation zuführbar sind, in der sie sowohl seitlich ausgerichtet als auch zwischen einer Boden- und einer nachgiebigen Druckplatte eingespannt sind, derart daß mittels eines quer zum Bandvorschub verschiebbaren Drahthalters zwei Achsen abgelängt, vorgebracht und so zwischen die öffnungen der Drahtspiralen einstellbar sind. daß sowohl die beiden zuletzt zugeführten Drahtspiralen miteinander als auch beide mit der vordersten Drahtspirale des Bandes verbunden sind.
- Ein weiteres merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Transportorgan aus einem Schieber besteht, der auf einer parallel zum Bandvorschub angeordneten Schlittenbahn hin- und herbeweglich geführt ist, und der die beiden Drahtspiralen mit dem gleichen Abstand wie bei deren Herstellung verwendeten Abstand in zwei von der Einsteckseite her offenen Ausnehmungen aufnimmt und in Bandrichtung vorbringt und dann absetzt, wobei die mit der Vorderkante des Schiebers beim vorhergehenden Hub abgesetzten Drahtspiralen mit dem Band in die Achsenmontagestellung verschiebbar sind.
- Wieder ein anderes erfinderisches Rlerkmal besteht darin, daß das Absetzen eines vorgeholten und das Aufnehmen und Vorbringen eines neuen Drahtspiralenpaares durch eine zusätzliche quer zur Vorschubrichtung erfolgende Bewegung des Schiebers ermöglicht wird.
- Ferner werden erfindungsgemäß die von einer Vorratsrolle abgezogenen Achsendrähte parallel nebeneinander über eine Richtvorrichtung einem Schlitten und einem mit einem Trennmesser versehenen Drahthalter zugeführt, die mit Mitteln zum Vorschub, Freigeben und Festklemmen des Achsendrahtes versehen sind.
- Schließlich werden die Achsen durch Einwärtsbiegen der Spiralenden mittels bewegungsgesteuerter Leisten verwahrt, vwährend die Drahtspiralen zwischen Boden- und Druckplatte eingespannt sind. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus dem an Hand der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel und der folgenden Beschreibung zu entnehmen und zwar zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung zum Herstellen von Armbändern in Vorderansicht, Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in Draufsicht, Fig. 3 eine Einzelheit mit dem die Drahtspiralen in die Montagestation überführenden Schieber in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 4a eine Einzelheit mit dem seitlichen Drahtvorzug in vergrößertem Maßstab und Fig. 5 eine Einzelheit mit der Montagestation.
- Auf einer Grundplatte 1 steht der Maschinenrahmen 2, in dem mit Abstand nebeneinander die Antriebswellen 3 und 3a für die in je einem Spannkopf 4 und 4a eingesetzten Wickeldorne 5 und 5a gelagert sind. Während die längere 3 der beiden Wellen 3 und 3a sowohl mit Keilriemenscheiben 6 als auch mit einer Elektromagnetkupplung 7 und zusätzlich auch mit t einer von Hand verstellbaren mechanischen Rutschkupplung 8 bestückt ist, sind beide Wellen 3, 3a mittels ständig im Eingriff stehender Zahnräder 9 und 9a miteinander verbunden. Bekanntlich sind die freien Enden der Wickeldorne 5 und 5a von feststehenden llickelspiralen lo und loa umgeben, deren Steigung der der herzustellenden Drahtspiralen entsprechen.
- Mittels nicht dargestellter Vorratsrollen werden zwei Wickeldrähte aus Gold, Silber, Kupfer oder Nirostahl über je eine die Vorabwicklung konstant haltende Wippe und deren Wippräder 11 den Wickeldornen 5, 5a zugeführt. Nach Einschalten des Antriebes über die E-Kupplung 7 erfolgt eine Mitnahme der Antriebswellen 3, 3a erst dann, wenn das Stellrad 8a von Hand betätigt wird, wodurch ein sehr sanftes Anfahren der ellen 3, 3a mit einem kleinen Drehmoment erreicht wird. Durch den ständigen Eingriff beider Zahnräder 9, 9a werden die Wellen 3, 3a in entgegengesetzter Richtung gedreht, so daß gleichzeitig eine rechts- und eine linksgeickelte Drahtspirale 12, 12a entstehen. Bei dem Vorschub der Wickeldrähte ist auch ein Zählwerk eingeschaltet, das bei Erreichen einer vorbestimmten Abzugslänge, die der vorgeschriebenen Anzahl Windungen entspricht, ein Trennmesserpaar 13, 13a beeinflußt, mit dem die rechts- und linksgewickelte Drahtspirale 12 und 12a unmittelbar hinter der Wickelstation getrennt werden. Ein gelenkig an einem Hebel 14 angeordnetes Druckstück 15 sorgt für einen festen Halt der beiden Drahtspiralen 12, 12a beim Trennvorgang. Beide Drahtspiralen 12, 12a liegen, vom Druckstück 15 festgehalten, auf einer schmalen Bodenplatte 16. Nunmehr führt ein mit zwei von der Einsatzseite her offenen Ausnehmungen 17 versehener Schieber 18 in die Drahtspiralen 12, 12a hinein. Das Druckstück 15 hebt nach oben ab, so daß der Schieber 18, der in einer Schlittenbahn 19 mittels einer Gelenkstange verschiebbar geführt ist, parallel zur Bodenplatte 16 bewegt wird. Dieser Vorschub des Schiebers 18 bewirkt zweierlei: erstens werden die mitgenommenen Drahtspiralen 12, 12a in eine Stellung gebracht, in der sie von oben durch ein sich über den weiteren Teil der Bodenplatte 16 erstreckende, mittels eines Tragrahmens 21 und zwischengelagerter Federpakete 22 beweglich angeordnete Druckplatte 20 gegen die Bodenplatte 16 eingespannt sind und in der sie die beim vorhergehenden Hub zurückgelassenen Drahtspiralen 12, 12a soweit vor sich herschieben, daß deren Uffnungen genau die Montagestellung einnehmen.
- In dieser Stellung werden ebenfalls von zwei nicht dargestellten Vorratsrollen Achsendrähte abgewickelt, die parallel nebeneinander Richtwerke 23 durchlaufen und von dort einem Schlitten 24 und einem mit einem Trennmesser 26 versehenen Drahthalter 25 zugeführt werden. Wie aus Fig. 4 und 4a ersichtlich, ist sowohl der Schlitten 24 als auch der Drahthalter 25 in der Längsmittelebene der die beiden Drähte aufnehmenden Bohrungen 24a und 25a aufgeschnitten, so daß die Drähte bequem durchgezogen werden können, solange die Oberteile des Schlittens 24 und des Drahthalters -25 nicht fest aufeinander liegen. Dies geschieht dadurch, daß die Oberteile durch Druckstücke 27 beaufschlagt werden. Hierbei sind die Drähte um ihre vorbestimmte Länge aus der Stirnfläche des Drahthalters 25 herausgetreten, so daß mittels des bewegungsgesteuerten Trennmessers 26 aus beiden Drahtenden die Achsen 28 und 28a zum Verbinden der Drahtspiralen gewonnen werden.
- Sobald die Achsen 28 und 28a aus dem Drahthalter 25 teilweise ausgetreten sind, können sie schon in die Uffnungen der Drahtspiralen eintreten, so daß bei jedem Achsenvorschub sowohl die beiden zuletzt vorgebrachten Drahtspiralen 12, 12a miteinander als auch mit der letzten bereits am Armband 29 befestigten Drahtspirale verbunden erden. Nachdem der Schieber 18 mit einem Hub das vorhergehende Paar Drahtspiralen genau in die Montagestellung und das letzte Paar Drahtspiralen 12, 12a vorher abgesetzt hat, wird er seitlich weggezogen und in dieser ausgerückten Stellung in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, in der er mit seinen beiden Ausnehmungen 17 in die vom Druckstück 15 festgehaltenen neugefertigten Drahtspiralen 12, 12a hineinfährt, worauf nach dem Lüften des Druckstücks 15 der Schieber 18 mit einem neuen Vorschub einsetzt.
- Inzwischen ist das Armband 29 ebenfalls um einen Schritt weiter bewegt worden. Nach insgesamt zwei oder drei Schritten gelangt das Armband 29 in den Bereich einer Vorrichtung zum Ve > en der Achsen 28, 28a im Armband. Dies geschieht bei eingespanntem Band 29 zwischen Boden- und Druckplatte 16, 20 dadurch, daß von beiden Seiten des Bandes 29 bewegungsgesteuerte Leisten 30 und 31 zueinander bewegt werden, die in der gleichen waagerechten Ebene wie die Achsen 28, 28a angeordnet sind. Bei jedem Arbeitshub werden die Enden der Drahtspiralen 12, 12a nach innen gebogen, so daß die etwas kürzer als die Bandbreite ausfallenden Achsen 28, 28a nicht mehr verlorengehen können.
- Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung möglich, anstelle einer links- und rechtsgewinkelten Drahtspirale auch nur eine nach der anderen oder zwei gleichsinnig gewickelte Spiralen herzustellen und sie zu einem Band zu verbinden.
- Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die räumliche Ausbildung und konstruktive Ausgestaltung, werden - soweit sie gegenüber dem Stand der Technik einzeln oder in Kombination neu sind - als erfindungswesentlich beansprucht.
Claims (6)
- Ansprüche9 Vorrichtung zum Herstellen von Armbändern und dgl. aus paarweise links- und rechtsgewickelten Drahtspiralen, die nach dem Ablängen und unter Verwendung einsteckbarer Achsen zu einem Band miteinander verbunden sind, wonach die Achsen durch Einbiegen der beiderseitigen Spiralenden verwahrt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtspiralen (12, 12a) mittels eines Transportorgans (18) einer ontagestation zuführbar sind, in der sie sowohl seitlich ausgerichtet als auch zwischen einer Boden- und einer federbeeinflußten Druckplatte (16, 20) eingespannt sind, derart, daß mittels eines quer zum Bandvorschub verschiebbaren Schlittens (24) und eines Drahthalters (25) jeweils zwei Achsen (28, 28a) vom bevorrateten Achsendraht (32) abgelängt, vorgeschoben und so zwischen die Uffnungen der Drahtspiralen (12, 12a) einsteckbar sind, daß sowohl die beiden zuletzt zugeführten Drahtspira-len (12, 12a) miteinander als auch beide mit der letzten Drahtspirale des Bandes (29) verbunden sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportorgan aus einem Schieber (18) besteht, der auf einer parallel zum Bandvorschub angeordneten Schlittenbahn (19) hin- und herbeweglich und senkrecht dazu zugeführt ist und der die beiden Drahtspiralen (12, 12a) mit dem gleichen wie bei deren Herstellung verwendeten Abstand in zwei von der Einsteckseite her offenen Ausnehmungen (17) aufnimmt und in Bandrichtung dann absetzt, wobei mit der Vorderkante des Schiebers (18) die beim vorhergehenden Hub zurückgelassenen Drahtspiralen (12, 12a) mit dem Band (29) in die Montagestellung verschiebbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absetzen der beiden vorgeholten und das Aufnehmen und Vorbringen von zwei neuewickelten Drahtspiralen (12, 12a) durch eine quer zur Vorschubrichtung erfolgte Hin-und Herbewegung des Schiebers (18) ermöglicht wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden, von je einer Vorratsrolle abgewickelten Achsendrähte (32) parallel nebeneinander über je eine Richtvorrichtung (23) einen Schlitten (24) und einen mit einem Trennmesser (26) versehenen Drahthalter (25) zuführbar sind, die mit Mitteln zum Vorschub, Freigeben und Festklemmen des Achsendrahtes (32) versehen sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Drahtspiralen (12, 12a) eingesetzten Achsen (28, 28a) durch Einwärtsbiegen der Spiralenden mittels beiderseits des Bandes (29) angeordneter und zueinander beweglicher Leisten (30, 31) gesichert sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichern der Achsen (28, 28a) bei eingespannten Drahtspiralen (12, 12a) zwischen Boden- und Druckplatte (16, 20) erfolgt.L e e r s e i t e
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Cited By (4)
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| EP0036972A1 (de) * | 1980-03-28 | 1981-10-07 | Emil Jäger KG | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gliederbandes |
| EP0039850A1 (de) * | 1980-05-07 | 1981-11-18 | Heinz Kerber | Verfahren und eine zu dessen Ausführung dienende Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgliederbändern |
| EP0041685A1 (de) * | 1980-06-07 | 1981-12-16 | EHVAK-Maschinen GmbH | Verfahren und Vorrichtungen zum Zusammenfügen von Wendeln aus Metalldraht bzw. Kunststoffdraht zu Flächengebilden |
| DE102007052594A1 (de) * | 2007-11-03 | 2009-05-14 | Nova Bausysteme Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Wendelsieben |
-
1971
- 1971-11-25 DE DE19712158372 patent/DE2158372A1/de active Pending
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| DE102007052594B4 (de) * | 2007-11-03 | 2009-07-23 | Nova Bausysteme Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Wendelsieben |
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