[go: up one dir, main page]

DE2157116A1 - Dach- oder Wandkonstruktion - Google Patents

Dach- oder Wandkonstruktion

Info

Publication number
DE2157116A1
DE2157116A1 DE19712157116 DE2157116A DE2157116A1 DE 2157116 A1 DE2157116 A1 DE 2157116A1 DE 19712157116 DE19712157116 DE 19712157116 DE 2157116 A DE2157116 A DE 2157116A DE 2157116 A1 DE2157116 A1 DE 2157116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
roof
support elements
folds
connecting members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712157116
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Aubonne Lima (Frankreich). E04c 2-32
Original Assignee
Lima et Compagnie, Pescatore (Luxemburg)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lima et Compagnie, Pescatore (Luxemburg) filed Critical Lima et Compagnie, Pescatore (Luxemburg)
Publication of DE2157116A1 publication Critical patent/DE2157116A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/08Vaulted roofs
    • E04B7/10Shell structures, e.g. of hyperbolic-parabolic shape; Grid-like formations acting as shell structures; Folded structures
    • E04B7/102Shell structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/366Connecting; Fastening by closing the space between the slabs or sheets by gutters, bulges, or bridging elements, e.g. strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

Andrejewski, Honke & Gesthuysen Patentanwälte
Diplom-Physiker Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honk· Diplom-Ingenieur y\ G29As- Hans Dieter Gesthuysen
Anwaltsakte:
4300 Essen, den 16.11.1971 Theaterplatz 3
Patent- und Hilfsgebrauchsmusteranmeldung der LIMA et COMPAGNIE, 11 Av, Pescatore, Luxembourg
Dach- oder Wandkonstruktion
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander angeordneten Rinnen.
Zur Herstellung von Dach- oder Wandkonstruktionen wurde bereits vorgeschlagen, Blechtafeln zu verwenden, welche die allgemeine Form von breiten Rinnen besitzen, und diese nebeneinander anzuordnen. Für diese Elemente soll nachstehend der Ausdruck Rinnen verwendet werden. Die Rinnen können aber im Rahmen der Erfindung aus beliebigen Werkstoffen bestehen.
203833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
Die Verwendung solcher Rinnen bietet eine gewisse Anzahl von Vorteilen gegenüber den bisher für derartige Fälle angewendeten üblichen Maßnahmen. Bei der Verwendung von Rinnen ergeben sich jedoch auch Schwierigkeiten, und zwar insbesondere bei der Verwendung der Längskanten dieser Rinnen mit leistenartigen Verankerungsorganen ο. dgl., welche die Stabilität der auf diese Weise hergestellten Dach- oder Wandkonstruktionen gewährleisten sollen. Dabei ergeben sich außerdem Schwierigkeiten bei der Verbindung mit den Tragelementen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dach- oder Wandkonstruktion der erfindungsgemäßen Gattung in bezug auf Montage und Befestigung der Rinnen zu vereinfachen.
Die Erfindung betrifft eine Dach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander angeordneten Rinnen. Die Erfindung besteht darin, daß an den Längskanten der Rinnen nach unten umgebogene Abkantungen angeordnet sowie die Rinnen mit diesen Abkantungen an den Seitenstegen von vorher auf Tragelementen des Bauwerkes befestigten U-förrnigen Verbindungsorganen eingehängt sind, und daß auf zwei nebeneinaüerliegende Abkantungen Klammern aufgeschoben sowie diese fest mit auf der anderen Seite des Daches bzw. der Wand befindlichen Halteorganen verbunden sind. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die sich in montagetechnischer Hinsicht durch Einfachheit auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente des Bauwerkes, an denen die Verbindungsorgane für die Rinnen befestigt sind, senkrecht zur Achse der Rinnen verlaufen und parallel dazu Zugstangen angeordnet sind,
209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
welche die verbindungsorgane untereinander verbinden. Im Rahmen der Erfindung liegt die Möglichkeit, die Abkantungen der Rinnen an von den Verbindungs Organen unabhängigen Tragelementen festzuhaken und auf diesen Tragelementen durch von der anderen Seite her aufgesetzte Klammern festzuhalten.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei der erfindungsge;.iäßen Dach- oder Wandkonstruktion die Rinnen einfach und sicher an zugeordneten Elementen befestigt sind. Dabei zeichnet die erfindungsgemäße Dach- oder Wandkonstruktion auch durch montagetechnische Einfachheit und fertigungstechnische Einfachheit in bezug auf die einzusetzenden Elemente aus. Das alles vrird in; folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Dachkonstruktion in einem anderen Maßstab,
Fig. 3 eine Teilansicht der Dachkonstruktion vow einen Ende her gesehen, v;lederuir. in einem anderen Maßstab,
PiG- ^ einen Ausschnitt aus Fig. 1 als Vertikalschnitt durch ein Detail der Dachkonstruktion,
Fig. 5 eine Variante des details aus Fig. 4,
BA0 209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
Fig. 6-8 der Pig. J5 entsprechende Darstellungen zweier
Varianten der erfindungsgemaßen Dachkonstruktion und
Fig. 9 einen Teilausschnitt in perspektivischer Darstellung einer erfindungsgemaßen Wandkonstruktion.
Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Dachkonstruktion besteht im wesentlichen aus einer Reihe von breiten Rinnen 1, welche waagerecht nebeneinander angeordnet sind. Es mag sich dabei um Blechrinnen handeln.
Gemäß einem Hauptmerkmal der erfindungsgemaßen Dachkonstruktion werden die Längskanten dieser Rinnen 1 zuerst waagerecht und dann nach unten abgekantet, so daß regelrechte Abkantungen 2 entstehen. Eei der Herstellung dieser Rinnen 1 aus Metallblech können diese Abkantungen 2 durch Umbiegen der Längskanten vor dem Einbau ausgebildet werden. Andererseits ist es auch möglich., diese Abkantungen 2 zu verstärken., indem Metallprofile entsprechenden Querschnitts angesetzt werden, nachdem die Abkantungen durch Verformung der Längskanten der Rinnen 1 ausgebildet wurden.
Diese Rinnen 1 bestehen vorzugsweise aus dünnem Blech, dessen Qualität entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen ausgewählt wird.
So ist es möglich, ein ochwarzblech oder ein galvanisiertes Blech oder auch ein rostfreies Blech oder auch ein Blech :.iit irgendeiner Beschichtung zu verwenden. Außerdem können diese
BAD ORIGINAL
209833/0606
2157118
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
- 5 —
Rinnen 1 auch aus irgendeinem anderen geeigneten Werkstoff bestehen, beispielsweise aus einem Kunstharz wie Polyester.
Diese Rinnen 1 können auf der Baustelle geformt oder auch vorgeformt angeliefert werden.
Im ersteren Pail können diese Rinnen 1 aus aufgewickelten Blechen hergestellt werden, die mit einem LKW in Spulenform in einer Länge von beispielsweise jeweils 100 m angeliefert werden. Auf der Baustelle werden dann die Abkantungen 2 der verschiedenen Rinnen 1 mittels einer Rollenprofilmaschine hergestellt, bevor die Rinnen 1 auf dem Dachstuhl angebracht werden. Die Krümmung einer jeden Rinne 1 wird dann lediglich dadurch hergestellt, daß das Blech auf dem entsprechend geformten Tragsattel des Dachstuhls angebracht wird. Bei einer Fertigung der Rinnen 1 in der Werkstatt werden zweckmäßigerweise diese Rinnen 1 in der Weise hergestellt, daß zwei Bleche übereinandergelegt werden, von denen das eine eventuell mehrere in Längsrichtung verlaufende Falten aufweist, um die Knickwirkungen einer jeden Rinne 1 einzuschränken.
Beim Anbringen der verschiedenen Rinnen 1 werden deren Abkantungen 2 an den senkrechten Seitenstegen von waagerechten U-förmigen Verbindungsorganen 5 i*1 der Weise eingehängt, daß die Rinnen 1 jeweils zwischen zwei waagerechten Verbindungsorganen 3 verlaufen. Diese Verbindungsorgane 3 haben einen im allgemeinen U-förmigen Querschnitt, genauer gesagt einen Querschnitt in Form eines umgekehrten SX . Sie bilden Verbindungsorgane 3 zwischen den verschiedenen Rinnen 1, welche
20 9 8 33/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
an ihnen aufgehängt sind, und zwar über ihre Abkantungen 2, während die Verbindungsorgane j5 ihrerseits an den Tragelementen 5 der Dachkonstruktion abgestützt oder an dieser aufgehängt sind.
Nach dem Einhängen der Rinnen 1 wird eine Reihe von Klammern 11 auf die nunmehr nebeneinanderliegenden Abkantungen 2 zweier Rinnen 1 aufgeschoben und alsdann mittels Schraubverbindungen 11a an den darunterliegenden U-förmigen Verbindungsorganen J5 befestigt. Dadurch sind die Abkantungen 2 dieser Rinnen 1 zwischen den Verbindungs or ganen J5 und den Klammern 11 eingeklemmt.
Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel stützen sich die Verbindungsorgane 5 auf kleinen senkrechten Tragstützen 4 o. dgl. ab, Vielehe sich auf den waagerechten Tragelementen 5 der Dachkonstruktion abstützen. Diese Tragelemente 5 verlaufen senkrecht zu den Längsachsen der Rinnen 1 und ruhen ihrerseits auf einer gewissen Zahl von vertikalen Stützen 6.
Bei der vorgesehenen Anordnung besitzt die Dachkonstruktion keine querlaufenden Verbindungselemente zwischen den verschiedenen Tragelementen 5· Tatsächlich gewährleisten die Rinnen 1 ihrerseits diese Verbindung. Auf diese Weise wird die Montage der Dachkonstruktion beträchtlich vereinfacht.
Um jedoch die Stabilität der gesamten Dachkonstruktion gegenüber einer Knickgefahr zu gewährleisten, ist eine gewisse
209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
Anzahl von Zugstangen 7 parallel zu den Tragelementen 5 vorgesehen, die im Zwischenraum zwischen je zwei einander folgenden Tragelementen 5 angeordnet sind. Jede dieser Zugstangen 7 kann aus einer Metallstange bestehen, Vielehe durch senkrechte Laschen 3 hindurchgeführt ist, Vielehe sich von den zwischen den Rinnen 1 vorgesehenen Verb indungs organen 5 erheben. Außerdem können auf jeder Zugstange 7 beiderseits einer jeden Lasche 8 Muttern 9 vorgesehen werden, um eine einwandfreie Verbindung zwischen den Zugstangen 7 und Laschen δ zu erreichen. Dadurch wird eine äußerst wirksame Verbindung zwischen den Verbindungsorganen 3 erreicht, welche zwischen den Rinnen 1 vorgesehen sind, und infolgedessen auch eine Verbindung zwischen den Abkantungen dieser Rinnen.
An der Außenkante einer derartigen Dachkonstruktion wird zweckmäßigerweise ein verstärktes Verbindungsorgan 10 anstelle des Verbindungsorganes j5 zwischen zwei nebeneinanderliegenden Rinnen 1 vorgesehen. Dieses verstärkte Verbindungsorgan 10 kann als I-Profil ausgebildet werden, welches auf den senkrechten Tragstützen 4 in der gleichen Weise befestigt wird wie die Verbindungsorgane 3·
Zumindest, wenn die Rinnen 1 vorher in der Werkstatt hergestellt wurden, nehmen sie automatisch ihre endgültige Form beim Einbau an. Dies resultiert daraus, daß diese Rinnen aus dünnem Blech hergestellt sind, welches die gewünschte gekrümmte Querschnittsform annehmen kann.
Zu diesem Zweck wird naturgemäß zwischen den verschiedenen Verbindungsorganen J ein Abstand E vorgesehen, welcher kleiner ist als die ursprüngliche Breite eines jeden Bleches,
209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
solange dies sich noch in ebenem Zustand befindet.
Dieser Abstand kann beispielsweise 1,20 m betragen, während der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden waagerechten Tragelernenten 5 beispielsweise 20 m betragen kann.
Die Anbringung der Rinnen 1 kann je nach den Gegebenheiten auf verschiedene Weise erfolgen. So kann zu diesem Anbringen ein Rollgerüst verwendet werden, welches sich auf den Tragelementen 5 der Dachkonstruktion oder auf dein Boden bewegt. Auf jeden Fall ist dieser Arbeitsgang sehr leicht und schnell durchzuführen und nach dem Auflegen der Blechrinnen sind ihre Längskanten einwandfrei fixiert, da sie an den vertikalen Seitenstegen der U-förmigen Verbindungsorgane 3 eingehängt und abschließend unter den Klammern Γ1 festgeklemmt sind.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher die durchgehenden Verbindungsorgane 3 durch eine Reihe von Verbindungsorganabschnitten J5a ersetzt sind, welche in Längsrichtung verteilt angeordnet sind und jeweils mit darüber liegenden Klammern 11' verschraubt sind. Einige dieser Verbindungsorganabschnitte j5a liegen naturgemäß über den Tragelementen 5 und sind auf diesen mittels der Tragstützen 4 befestigt, so daß sie die Rinnen 1 an den Kanten abstützen. Infolgedessen sind diese Rinnen 1 wie bei der vorbcs^nriebenen Ausführung ebenfalls aufgehängt. Die Verwendung dieser Verbindungsorganabschnitte j?a anstelle der durchgehenden Verbindungsorgane 5 ergibt die Möglichkeit, Tageslicht durch den zwischen je zT,;ei Rinnen 1 bestehenden Zwischenraum in den durch das Dach abgedeckten Raum einfallen zu lassen. Hierzu
209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
wird die Breite der Verbindungsorganabschnitte Ja. je nach der statischen Berechnung mehr oder weniger breit gewählt.
Über dem Zwischenraum zwischen jeweils zwei Rinnen 1 wird eine durchsichtige Abdeckung Ik- angeordnet, welche vorzugsweise aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Profil besteht, beispielsweise aus Kunststoff. Andererseits sind auch zahlreiche weitere Lösungen möglich, um den durch eine erfindungsgemäße Dachkonstruktion abgedeckten Raum aufzuhellen.
Eine weitere Ausführungsform einer Dachkonstruktion ist in Pig. 6 dargestellt, wobei die in Längsrichtung verlaufenden Abkantungen 2 der Rinnen 1 an w-förmige Verbindungsorgane 15 · eingehängt sind, welche somit die Rinnen 1 tragen, so daß die Anbringung der Rinnen 1 in der gleichen Weise wie bereits erläutert erfolgen kann. ..-
Die zwischen zwei nebeneinanderliegenden Rinnen 1 vorgesehenen w-förmigen Verbindungsorgane 15 sind naturgemäß beiderseits der Achse des entsprechenden Zwischenraumes vorgesehen. Die beiden Einhängeprofile ein und desselben Paares können an einem entsprechendausgebildeten Tragelement befestigt werden, welches einen Teil der Tragkonstruktion der Dachkonstruktion bildet.
So werden bei dem in Pig. β dargestellten Ausführungsbeispiel die Verbindungsorgane 15 von Bögen getragen, welche aus zickzackförmig in den senkrechten Ebenen angeordneten Winkeln 12 bestehen und sich auf den waagerechten Tragelementen 5 ab-
209833/0606
2157118
40 Andrejewski, Honice & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
- 10 -
stützen. Diese Tragbögen können andererseits auch durch irgendwelche andere geeigneten Tragelernente ersetzt werden, beispielsweise durch ein Winkelgitter o. dgl..
Die Abkantungen 2 zweier ■ nebeneinanderliegender Rinnen 1 sind auch in diesem Fall durch untenliegende Verbindungsorganabschnitte 3b und obenliegende Klammern 11 miteinander verbunden, welche ihrerseits untereinander durch Schraubverbindungen 11a befestigt sind. Hierbei sind die unteren Verbindungsorganabschnitte 3b ursprünglich nicht mit der Tragkonstruktion verbunden, doch legen sie sich bei ihrer Verbindung mit den Klammern 11 von unten her fest gegen die Verbindungsorgane 15 an.
Wie Fig. 7 zeigt, können die Verbindungsorgane, an denen die Rinnen 1 aufgehängt sind, ihrerseits an den Tragelementen 5 aufgehängt werden, so daß sie sich nicht mehr wie bei den vorbeschriebenen Beispielen auf diesen abstützen. Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen diese Tragorgane aus durchlaufenden U-förmigen VerbindungsOrganen 3> welche am unteren Ende vertikaler Tragelemente 13 oder ähnlicher Organe befestigt sind, die ihrerseits unter den waagerechten Tragelementen 5 der Tragkonstruktion herabhängen. Diese Tragelemente 13 können allerdings auch durch irgendwelche anderen Tragelemente, beispielsweise durch aus einander kreuzenden Winkelprofilen hergestellte Gitter ersetzt werden.
Eine weitere Variante zeigt Fig. 8, bei welcher die Abkantungen 2a an den Längskanten der Rinnen la nicht nach außen, sondern nach innen abgekantet sind. Hierbei werden diese Ab-
209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
- 11 -
kantimgen 2a zweier nebeneinanderliegender Rinnen la über das untere hochgezogene Ende von Tragelernenten 13a gehakt, die an der Unterseite der Tragelemente 5 befestigt sind und von diesen Tragelementen 5 herabhängen. Über die Abkantungen 2a je zweier nebeneinanderliegender Rinnen la werden dann Klammern 11 geschoben und mit den unteren Schenkeln der Tragelemente 13a mittels Schraubverbindungen 11a verbunden, so daß die Klammern dieser Rinnen 1 fest eingeklemmt sind.
Aus diesen verschiedenen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ergibt sich bereits, daß zahlreiche !Weitere Ausführungsbeispiele je nach den Gegebenheiten möglich sind.
Die erfindungsgeniäße Konstruktion ist jedoch nicht nur zur Herstellung von Dachkonstruktionen für verschiedenste Bauwerke geeignet, sondern auch zur Herstellung von Wandkonstruktionen.
So stell"*: Fig. 9 einen Teil einer Wandkonstruktion dar, welche mit Hilfe von senkrecht angeordneten Rinnen Ic aufgebaut ist, die nebeneinanderstehend angeordnet sind. Die Abkantungen 2c dieser Rinnen greifen hinter die Seitenflansche von Verbindungsorganen 3c analog den VerbindungsOrganen 3> wie sie bei der Herstellung einer Dachkonstruktion verwendet werden. Naturgemäß sind jedoch diese Verbindungsorgane 3c vertikal und nicht horizontal wie die Verbindungsorgane 3 bei einer Dachkonstruktion angeordnet. Außerdem können diese Verbindungsorgane 3c die Tragpfosten für eine Wandkonstruktion bilden.
BAD ORIGINAL 209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
- 12 -
Auf die Abkantungen 2c zweier nebeneinanderstehender Rinnen Ic werden dann wieder Klammern 11 aufgesetzt, Vielehe mittels Schraubenverbindungen 11a mit den VerbindungsOrganen Jc verbunden werden.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ist anwendbar zur Herstellung von Dachkonstruktionen oder Wandkonstruktionen verschiedenartigster Gebäude, insbesondere für Industrie- und Handelsbauten, beispielsweise Hangars, Hallen, Werkstätten, Garagen, Markthallen u. dgl..
Diese Bauwerke sowie die vorbeschriebene Konstruktion bieten zahlreiche bereits eingangs erwähnte Vorteile. Als hervorstechende Merkmale sind u.a. zu nennen:
1. Die Leichtigkeit der Anbringung und Befestigung der zur Herstellung einer Dachkonstruktion oder einer Wandkonstruktion verwendeten Rinnen 1;
2. Einwandfreie Fixierung der Längskanten dieser Rinnen 1 auf den Verbindungsorganen, die im vorliegenden Fall als Einhakprofile ausgebildet sind;
5. Vereinfachte Ausbildung der Tragkonstruktion des Dachec oder der Wand, wobei diese Tragkonstruktion lediglich Tragelemente rechtwinklig zur Achse der Rinnen unter ausschluß aller Verbindungselemente 5 zwischen diesen .Tragelementen 5 umfaßt und
BAD ORIGINAL 209833/0606
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
- Γ5 -
4. Eine bedeutende Senkung des Herstellungspreises für die Dach- bzw. die Wandkonstruktion sowie des Herstellungspreises des Traggerüstes, und zwar aus den vorgenannten Gründen.
209833/0606

Claims (3)

  1. Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
    Patentansprüche
    Dach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander ange-
    Rinnen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längskanten der Rinnen (1, la, Ic) nach unten umgebogene Abkantungen (2, 2a, 2c) angeordnet sowie die Rinnen mit diesen Abkantungen an den Seitenstegen von vorher auf Tragelementen (5) des Bauwerkes befestigten U-förmigen Verbindungsorganen (3, 3a, 3c, 13a, 15) eingehängt sind, und daß auf zwei nebeneinanderliegende Abkantungen Klammern (11) aufgeschoben sowie diese fest mit auf der anderen Seite des Daches bzw. der Wand befindlichen Halteorganen verbunden sind.
  2. 2. Dach- oder Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (5) des Bauwerkes, an denen die Verbindungsorgane (3* 3a) für die Rinnen (1) befestigt sind, senkrecht zur Achse der Rinnen verlaufen und parallel dazu Zugstangen (7) angeordnet sind, welche die Verbindungsorgane untereinander verbinden.
  3. 3. Dach- oder Wandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkantungen (2a) der Rinnen (la) an von den Verbindungsorganen unabhängigen Tragelementen (13a) festgehakt und auf diesen Tragelementen durch von der anderen Seite her aufgesetzte Klammern (11) festgehalten sind.
    209833/0606
DE19712157116 1970-11-19 1971-11-17 Dach- oder Wandkonstruktion Pending DE2157116A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU62093 1970-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2157116A1 true DE2157116A1 (de) 1972-08-10

Family

ID=19726537

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712157116 Pending DE2157116A1 (de) 1970-11-19 1971-11-17 Dach- oder Wandkonstruktion

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2157116A1 (de)
FR (1) FR2115125B1 (de)
LU (1) LU62093A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3542610A1 (de) * 1985-12-03 1987-06-04 Ulrich Layher Schnell-montage-hallendach

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045821A1 (de) * 1980-12-05 1982-02-17 Eckhard Dr. Schulze-Fielitz Multifunktionales Rinnendach und Montageverfahren
FR2528480A2 (fr) * 1982-06-15 1983-12-16 Pizzone Mario Onde metallique autoporteuse pour couverture de batiment et son procede de fabrication
BR9100456A (pt) * 1991-02-05 1992-09-22 Almeida Borges Carlos A De Sistema de armacao de coberturas de calhas metalicas integrais encurvadas e de seu suporte pantograficamente distendido e produto resultante
FR2785924B1 (fr) * 1998-11-18 2005-04-29 Alfabat Couverture avec cheneaux pour une toiture comportant une pluralite de coques en beton
DE10028262A1 (de) * 2000-06-09 2001-12-13 Layher W Vermogensverw Gmbh Planendachkonstruktion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3542610A1 (de) * 1985-12-03 1987-06-04 Ulrich Layher Schnell-montage-hallendach

Also Published As

Publication number Publication date
FR2115125B1 (de) 1973-06-08
FR2115125A1 (de) 1972-07-07
LU62093A1 (de) 1972-07-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH658285A5 (de) Stegrost und verfahren zu dessen herstellung.
DE2930470A1 (de) T-profil fuer die herstellung von traggeruesten von haengedecken und verfahren zur herstellung eines solchen t-profils
DE1168622B (de) Unterdecke mit Traegern und in die Traeger eingreifenden Haltegliedern fuer duennwandige Deckenplatten
EP0813280B1 (de) Als Blechformteil hergestellter Ausleger
EP0735209A1 (de) Längs- oder Querträger für eine Deckenverkleidung
DE2424196B2 (de) Leichtbauträger
DE2157116A1 (de) Dach- oder Wandkonstruktion
DE202009007245U1 (de) Hochregallager sowie Stütze für ein Hochregallager
EP0588187B2 (de) Messe- und Ladenbauwand
DE202019003006U1 (de) Regal-Gitterboden mit Unterzügen
WO2002076857A1 (de) Lagerregal mit lift
DE7027532U (de) Regal.
EP0275425A1 (de) Regalboden aus Schichtwerkstoff
DE1908801C3 (de) Träger, vorzugsweise Schalungsträger
DE2752963A1 (de) Wand- oder deckenkonstruktion
DE1530862A1 (de) Auf dem Dach eines Fahrzeuges anzuordnender Traeger
DE2363112A1 (de) Stahlbetontraeger, insbesondere fuer herstellung von flachdaechern und decken
DE2022906A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Wandung,insbesondere eines Gelaenders fuer Balkone,Galerien u.dgl.
DE19623957C1 (de) Als Blechformteil hergestellte Kopfplatte
DE202019003441U1 (de) Regal-Gitterboden mit Unterzügen
DE2065838C3 (de) Vorrichtung zum Abstützen von die äußere Schale eines zweischaligen Flachdaches bildenden Dacheindeckungsplatten
DE8813624U1 (de) Bodenentwässerungsrinne
EP0813278B1 (de) Als Blechformteil hergestellte Kopfplatte
DE8809307U1 (de) Bausatz für Sicherheitszaun
DE2457036A1 (de) Fahrzeugrahmen, insbesondere kraftfahrzeugrahmen