DE2157116A1 - Dach- oder Wandkonstruktion - Google Patents
Dach- oder WandkonstruktionInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
Diplom-Physiker Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honk·
Diplom-Ingenieur y\ G29As- Hans Dieter Gesthuysen
4300 Essen, den 16.11.1971
Theaterplatz 3
Patent- und Hilfsgebrauchsmusteranmeldung
der LIMA et COMPAGNIE, 11 Av, Pescatore, Luxembourg
Dach- oder Wandkonstruktion
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander angeordneten Rinnen.
Zur Herstellung von Dach- oder Wandkonstruktionen wurde bereits vorgeschlagen, Blechtafeln zu verwenden, welche die
allgemeine Form von breiten Rinnen besitzen, und diese nebeneinander anzuordnen. Für diese Elemente soll nachstehend der
Ausdruck Rinnen verwendet werden. Die Rinnen können aber im Rahmen der Erfindung aus beliebigen Werkstoffen bestehen.
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Die Verwendung solcher Rinnen bietet eine gewisse Anzahl
von Vorteilen gegenüber den bisher für derartige Fälle angewendeten üblichen Maßnahmen. Bei der Verwendung von
Rinnen ergeben sich jedoch auch Schwierigkeiten, und zwar insbesondere bei der Verwendung der Längskanten dieser Rinnen
mit leistenartigen Verankerungsorganen ο. dgl., welche
die Stabilität der auf diese Weise hergestellten Dach- oder Wandkonstruktionen gewährleisten sollen. Dabei ergeben sich
außerdem Schwierigkeiten bei der Verbindung mit den Tragelementen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dach- oder
Wandkonstruktion der erfindungsgemäßen Gattung in bezug auf Montage und Befestigung der Rinnen zu vereinfachen.
Die Erfindung betrifft eine Dach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander angeordneten Rinnen. Die Erfindung besteht
darin, daß an den Längskanten der Rinnen nach unten umgebogene Abkantungen angeordnet sowie die Rinnen mit diesen
Abkantungen an den Seitenstegen von vorher auf Tragelementen des Bauwerkes befestigten U-förrnigen Verbindungsorganen
eingehängt sind, und daß auf zwei nebeneinaüerliegende Abkantungen
Klammern aufgeschoben sowie diese fest mit auf der anderen Seite des Daches bzw. der Wand befindlichen Halteorganen
verbunden sind. Die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung, die sich in montagetechnischer Hinsicht durch Einfachheit auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Tragelemente des Bauwerkes, an denen die Verbindungsorgane
für die Rinnen befestigt sind, senkrecht zur Achse der Rinnen verlaufen und parallel dazu Zugstangen angeordnet sind,
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welche die verbindungsorgane untereinander verbinden. Im
Rahmen der Erfindung liegt die Möglichkeit, die Abkantungen der Rinnen an von den Verbindungs Organen unabhängigen Tragelementen
festzuhaken und auf diesen Tragelementen durch von der anderen Seite her aufgesetzte Klammern festzuhalten.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei der erfindungsge;.iäßen
Dach- oder Wandkonstruktion die Rinnen einfach und sicher an zugeordneten Elementen befestigt sind.
Dabei zeichnet die erfindungsgemäße Dach- oder Wandkonstruktion
auch durch montagetechnische Einfachheit und fertigungstechnische
Einfachheit in bezug auf die einzusetzenden Elemente
aus. Das alles vrird in; folgenden anhand einer lediglich
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Dachkonstruktion in einem
anderen Maßstab,
Fig. 3 eine Teilansicht der Dachkonstruktion vow einen Ende
her gesehen, v;lederuir. in einem anderen Maßstab,
PiG- ^ einen Ausschnitt aus Fig. 1 als Vertikalschnitt durch
ein Detail der Dachkonstruktion,
Fig. 5 eine Variante des details aus Fig. 4,
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Fig. 6-8 der Pig. J5 entsprechende Darstellungen zweier
Varianten der erfindungsgemaßen Dachkonstruktion und
Fig. 9 einen Teilausschnitt in perspektivischer Darstellung
einer erfindungsgemaßen Wandkonstruktion.
Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Dachkonstruktion besteht im wesentlichen aus einer Reihe von breiten Rinnen 1,
welche waagerecht nebeneinander angeordnet sind. Es mag sich dabei um Blechrinnen handeln.
Gemäß einem Hauptmerkmal der erfindungsgemaßen Dachkonstruktion
werden die Längskanten dieser Rinnen 1 zuerst waagerecht und dann nach unten abgekantet, so daß regelrechte Abkantungen
2 entstehen. Eei der Herstellung dieser Rinnen 1 aus Metallblech können diese Abkantungen 2 durch Umbiegen der
Längskanten vor dem Einbau ausgebildet werden. Andererseits ist es auch möglich., diese Abkantungen 2 zu verstärken., indem
Metallprofile entsprechenden Querschnitts angesetzt werden, nachdem die Abkantungen durch Verformung der Längskanten
der Rinnen 1 ausgebildet wurden.
Diese Rinnen 1 bestehen vorzugsweise aus dünnem Blech, dessen
Qualität entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen ausgewählt wird.
So ist es möglich, ein ochwarzblech oder ein galvanisiertes
Blech oder auch ein rostfreies Blech oder auch ein Blech :.iit irgendeiner Beschichtung zu verwenden. Außerdem können diese
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Rinnen 1 auch aus irgendeinem anderen geeigneten Werkstoff bestehen, beispielsweise aus einem Kunstharz wie Polyester.
Diese Rinnen 1 können auf der Baustelle geformt oder auch vorgeformt angeliefert werden.
Im ersteren Pail können diese Rinnen 1 aus aufgewickelten
Blechen hergestellt werden, die mit einem LKW in Spulenform in einer Länge von beispielsweise jeweils 100 m angeliefert
werden. Auf der Baustelle werden dann die Abkantungen 2 der verschiedenen Rinnen 1 mittels einer Rollenprofilmaschine
hergestellt, bevor die Rinnen 1 auf dem Dachstuhl angebracht werden. Die Krümmung einer jeden Rinne 1 wird dann lediglich
dadurch hergestellt, daß das Blech auf dem entsprechend geformten Tragsattel des Dachstuhls angebracht wird. Bei
einer Fertigung der Rinnen 1 in der Werkstatt werden zweckmäßigerweise diese Rinnen 1 in der Weise hergestellt, daß
zwei Bleche übereinandergelegt werden, von denen das eine eventuell mehrere in Längsrichtung verlaufende Falten aufweist,
um die Knickwirkungen einer jeden Rinne 1 einzuschränken.
Beim Anbringen der verschiedenen Rinnen 1 werden deren Abkantungen
2 an den senkrechten Seitenstegen von waagerechten U-förmigen Verbindungsorganen 5 i*1 der Weise eingehängt, daß
die Rinnen 1 jeweils zwischen zwei waagerechten Verbindungsorganen 3 verlaufen. Diese Verbindungsorgane 3 haben einen
im allgemeinen U-förmigen Querschnitt, genauer gesagt einen Querschnitt in Form eines umgekehrten SX . Sie bilden Verbindungsorgane
3 zwischen den verschiedenen Rinnen 1, welche
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an ihnen aufgehängt sind, und zwar über ihre Abkantungen 2, während die Verbindungsorgane j5 ihrerseits an den Tragelementen
5 der Dachkonstruktion abgestützt oder an dieser aufgehängt sind.
Nach dem Einhängen der Rinnen 1 wird eine Reihe von Klammern
11 auf die nunmehr nebeneinanderliegenden Abkantungen 2 zweier Rinnen 1 aufgeschoben und alsdann mittels Schraubverbindungen
11a an den darunterliegenden U-förmigen Verbindungsorganen J5
befestigt. Dadurch sind die Abkantungen 2 dieser Rinnen 1 zwischen den Verbindungs or ganen J5 und den Klammern 11 eingeklemmt.
Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
stützen sich die Verbindungsorgane 5 auf kleinen senkrechten
Tragstützen 4 o. dgl. ab, Vielehe sich auf den waagerechten
Tragelementen 5 der Dachkonstruktion abstützen. Diese Tragelemente 5 verlaufen senkrecht zu den Längsachsen der
Rinnen 1 und ruhen ihrerseits auf einer gewissen Zahl von vertikalen Stützen 6.
Bei der vorgesehenen Anordnung besitzt die Dachkonstruktion keine querlaufenden Verbindungselemente zwischen den verschiedenen
Tragelementen 5· Tatsächlich gewährleisten die Rinnen 1 ihrerseits diese Verbindung. Auf diese Weise wird
die Montage der Dachkonstruktion beträchtlich vereinfacht.
Um jedoch die Stabilität der gesamten Dachkonstruktion gegenüber einer Knickgefahr zu gewährleisten, ist eine gewisse
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Anzahl von Zugstangen 7 parallel zu den Tragelementen 5 vorgesehen,
die im Zwischenraum zwischen je zwei einander folgenden Tragelementen 5 angeordnet sind. Jede dieser Zugstangen
7 kann aus einer Metallstange bestehen, Vielehe durch
senkrechte Laschen 3 hindurchgeführt ist, Vielehe sich von den
zwischen den Rinnen 1 vorgesehenen Verb indungs organen 5 erheben.
Außerdem können auf jeder Zugstange 7 beiderseits einer jeden Lasche 8 Muttern 9 vorgesehen werden, um eine
einwandfreie Verbindung zwischen den Zugstangen 7 und Laschen
δ zu erreichen. Dadurch wird eine äußerst wirksame Verbindung zwischen den Verbindungsorganen 3 erreicht, welche
zwischen den Rinnen 1 vorgesehen sind, und infolgedessen auch eine Verbindung zwischen den Abkantungen dieser Rinnen.
An der Außenkante einer derartigen Dachkonstruktion wird zweckmäßigerweise ein verstärktes Verbindungsorgan 10 anstelle
des Verbindungsorganes j5 zwischen zwei nebeneinanderliegenden
Rinnen 1 vorgesehen. Dieses verstärkte Verbindungsorgan 10 kann als I-Profil ausgebildet werden, welches auf
den senkrechten Tragstützen 4 in der gleichen Weise befestigt wird wie die Verbindungsorgane 3·
Zumindest, wenn die Rinnen 1 vorher in der Werkstatt hergestellt
wurden, nehmen sie automatisch ihre endgültige Form beim Einbau an. Dies resultiert daraus, daß diese Rinnen aus
dünnem Blech hergestellt sind, welches die gewünschte gekrümmte Querschnittsform annehmen kann.
Zu diesem Zweck wird naturgemäß zwischen den verschiedenen Verbindungsorganen J ein Abstand E vorgesehen, welcher
kleiner ist als die ursprüngliche Breite eines jeden Bleches,
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solange dies sich noch in ebenem Zustand befindet.
Dieser Abstand kann beispielsweise 1,20 m betragen, während der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden waagerechten
Tragelernenten 5 beispielsweise 20 m betragen kann.
Die Anbringung der Rinnen 1 kann je nach den Gegebenheiten auf verschiedene Weise erfolgen. So kann zu diesem Anbringen
ein Rollgerüst verwendet werden, welches sich auf den Tragelementen 5 der Dachkonstruktion oder auf dein Boden bewegt.
Auf jeden Fall ist dieser Arbeitsgang sehr leicht und schnell durchzuführen und nach dem Auflegen der Blechrinnen sind ihre
Längskanten einwandfrei fixiert, da sie an den vertikalen Seitenstegen der U-förmigen Verbindungsorgane 3 eingehängt
und abschließend unter den Klammern Γ1 festgeklemmt sind.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher die
durchgehenden Verbindungsorgane 3 durch eine Reihe von Verbindungsorganabschnitten
J5a ersetzt sind, welche in Längsrichtung
verteilt angeordnet sind und jeweils mit darüber liegenden Klammern 11' verschraubt sind. Einige dieser Verbindungsorganabschnitte
j5a liegen naturgemäß über den Tragelementen 5 und sind auf diesen mittels der Tragstützen 4
befestigt, so daß sie die Rinnen 1 an den Kanten abstützen. Infolgedessen sind diese Rinnen 1 wie bei der vorbcs^nriebenen
Ausführung ebenfalls aufgehängt. Die Verwendung dieser Verbindungsorganabschnitte
j?a anstelle der durchgehenden Verbindungsorgane 5 ergibt die Möglichkeit, Tageslicht durch den
zwischen je zT,;ei Rinnen 1 bestehenden Zwischenraum in den
durch das Dach abgedeckten Raum einfallen zu lassen. Hierzu
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wird die Breite der Verbindungsorganabschnitte Ja. je nach
der statischen Berechnung mehr oder weniger breit gewählt.
Über dem Zwischenraum zwischen jeweils zwei Rinnen 1 wird
eine durchsichtige Abdeckung Ik- angeordnet, welche vorzugsweise
aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Profil besteht, beispielsweise aus Kunststoff. Andererseits sind
auch zahlreiche weitere Lösungen möglich, um den durch eine erfindungsgemäße Dachkonstruktion abgedeckten Raum aufzuhellen.
Eine weitere Ausführungsform einer Dachkonstruktion ist in
Pig. 6 dargestellt, wobei die in Längsrichtung verlaufenden Abkantungen 2 der Rinnen 1 an w-förmige Verbindungsorgane 15 ·
eingehängt sind, welche somit die Rinnen 1 tragen, so daß die Anbringung der Rinnen 1 in der gleichen Weise wie bereits
erläutert erfolgen kann. ..-
Die zwischen zwei nebeneinanderliegenden Rinnen 1 vorgesehenen w-förmigen Verbindungsorgane 15 sind naturgemäß beiderseits
der Achse des entsprechenden Zwischenraumes vorgesehen. Die beiden Einhängeprofile ein und desselben Paares können an
einem entsprechendausgebildeten Tragelement befestigt werden,
welches einen Teil der Tragkonstruktion der Dachkonstruktion bildet.
So werden bei dem in Pig. β dargestellten Ausführungsbeispiel die Verbindungsorgane 15 von Bögen getragen, welche aus
zickzackförmig in den senkrechten Ebenen angeordneten Winkeln 12 bestehen und sich auf den waagerechten Tragelementen 5 ab-
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stützen. Diese Tragbögen können andererseits auch durch irgendwelche andere geeigneten Tragelernente ersetzt werden,
beispielsweise durch ein Winkelgitter o. dgl..
Die Abkantungen 2 zweier ■ nebeneinanderliegender Rinnen 1
sind auch in diesem Fall durch untenliegende Verbindungsorganabschnitte 3b und obenliegende Klammern 11 miteinander verbunden,
welche ihrerseits untereinander durch Schraubverbindungen 11a befestigt sind. Hierbei sind die unteren Verbindungsorganabschnitte
3b ursprünglich nicht mit der Tragkonstruktion verbunden, doch legen sie sich bei ihrer Verbindung
mit den Klammern 11 von unten her fest gegen die Verbindungsorgane 15 an.
Wie Fig. 7 zeigt, können die Verbindungsorgane, an denen die
Rinnen 1 aufgehängt sind, ihrerseits an den Tragelementen 5 aufgehängt werden, so daß sie sich nicht mehr wie bei den vorbeschriebenen
Beispielen auf diesen abstützen. Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen diese Tragorgane aus durchlaufenden
U-förmigen VerbindungsOrganen 3>
welche am unteren Ende vertikaler Tragelemente 13 oder ähnlicher Organe befestigt
sind, die ihrerseits unter den waagerechten Tragelementen 5 der Tragkonstruktion herabhängen. Diese Tragelemente
13 können allerdings auch durch irgendwelche anderen Tragelemente, beispielsweise durch aus einander kreuzenden Winkelprofilen
hergestellte Gitter ersetzt werden.
Eine weitere Variante zeigt Fig. 8, bei welcher die Abkantungen 2a an den Längskanten der Rinnen la nicht nach außen,
sondern nach innen abgekantet sind. Hierbei werden diese Ab-
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kantimgen 2a zweier nebeneinanderliegender Rinnen la über
das untere hochgezogene Ende von Tragelernenten 13a gehakt, die an der Unterseite der Tragelemente 5 befestigt sind und
von diesen Tragelementen 5 herabhängen. Über die Abkantungen 2a je zweier nebeneinanderliegender Rinnen la werden dann
Klammern 11 geschoben und mit den unteren Schenkeln der Tragelemente 13a mittels Schraubverbindungen 11a verbunden, so
daß die Klammern dieser Rinnen 1 fest eingeklemmt sind.
Aus diesen verschiedenen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ergibt sich bereits, daß zahlreiche !Weitere Ausführungsbeispiele
je nach den Gegebenheiten möglich sind.
Die erfindungsgeniäße Konstruktion ist jedoch nicht nur zur
Herstellung von Dachkonstruktionen für verschiedenste Bauwerke geeignet, sondern auch zur Herstellung von Wandkonstruktionen.
So stell"*: Fig. 9 einen Teil einer Wandkonstruktion dar, welche
mit Hilfe von senkrecht angeordneten Rinnen Ic aufgebaut
ist, die nebeneinanderstehend angeordnet sind. Die Abkantungen 2c dieser Rinnen greifen hinter die Seitenflansche
von Verbindungsorganen 3c analog den VerbindungsOrganen 3>
wie sie bei der Herstellung einer Dachkonstruktion verwendet werden. Naturgemäß sind jedoch diese Verbindungsorgane 3c
vertikal und nicht horizontal wie die Verbindungsorgane 3
bei einer Dachkonstruktion angeordnet. Außerdem können diese Verbindungsorgane 3c die Tragpfosten für eine Wandkonstruktion
bilden.
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Auf die Abkantungen 2c zweier nebeneinanderstehender Rinnen Ic werden dann wieder Klammern 11 aufgesetzt, Vielehe mittels
Schraubenverbindungen 11a mit den VerbindungsOrganen Jc verbunden
werden.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ist anwendbar zur Herstellung
von Dachkonstruktionen oder Wandkonstruktionen verschiedenartigster
Gebäude, insbesondere für Industrie- und Handelsbauten, beispielsweise Hangars, Hallen, Werkstätten,
Garagen, Markthallen u. dgl..
Diese Bauwerke sowie die vorbeschriebene Konstruktion bieten
zahlreiche bereits eingangs erwähnte Vorteile. Als hervorstechende Merkmale sind u.a. zu nennen:
1. Die Leichtigkeit der Anbringung und Befestigung der zur Herstellung einer Dachkonstruktion oder einer Wandkonstruktion
verwendeten Rinnen 1;
2. Einwandfreie Fixierung der Längskanten dieser Rinnen 1
auf den Verbindungsorganen, die im vorliegenden Fall als
Einhakprofile ausgebildet sind;
5. Vereinfachte Ausbildung der Tragkonstruktion des Dachec
oder der Wand, wobei diese Tragkonstruktion lediglich Tragelemente rechtwinklig zur Achse der Rinnen unter ausschluß
aller Verbindungselemente 5 zwischen diesen .Tragelementen
5 umfaßt und
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4. Eine bedeutende Senkung des Herstellungspreises für die Dach- bzw. die Wandkonstruktion sowie des Herstellungspreises
des Traggerüstes, und zwar aus den vorgenannten Gründen.
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Claims (3)
- Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3PatentansprücheDach- oder Wandkonstruktion aus nebeneinander ange-Rinnen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längskanten der Rinnen (1, la, Ic) nach unten umgebogene Abkantungen (2, 2a, 2c) angeordnet sowie die Rinnen mit diesen Abkantungen an den Seitenstegen von vorher auf Tragelementen (5) des Bauwerkes befestigten U-förmigen Verbindungsorganen (3, 3a, 3c, 13a, 15) eingehängt sind, und daß auf zwei nebeneinanderliegende Abkantungen Klammern (11) aufgeschoben sowie diese fest mit auf der anderen Seite des Daches bzw. der Wand befindlichen Halteorganen verbunden sind.
- 2. Dach- oder Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (5) des Bauwerkes, an denen die Verbindungsorgane (3* 3a) für die Rinnen (1) befestigt sind, senkrecht zur Achse der Rinnen verlaufen und parallel dazu Zugstangen (7) angeordnet sind, welche die Verbindungsorgane untereinander verbinden.
- 3. Dach- oder Wandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkantungen (2a) der Rinnen (la) an von den Verbindungsorganen unabhängigen Tragelementen (13a) festgehakt und auf diesen Tragelementen durch von der anderen Seite her aufgesetzte Klammern (11) festgehalten sind.209833/0606
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