DE2156328A1 - Gerät zur Gesichtspflege - Google Patents
Gerät zur GesichtspflegeInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description
PATENTANWALT DIPL. ING. HANS- PETER GAUGER
8 MÜNCHEN 81 EFFNERSTRASSE 43 TELEFON 0811/980 762
TELEGRAMMADRESSE: GAUPAT MÜNCHEN
| IHR ZEICHEN: | Mat-2304 | MEIN ZEICHEN: | Mat-2304 | DATUM : |
| YOUR REF.: | MY REF.: | DATE! | ||
| Anwaltsakt·: | ||||
12, Nov. 1971
"Gerät zur Gesichtspflege."
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Gesichtspflege mittels einer Dampf
erzeugenden Einrichtung.
Die Erfindung besteht nach ihrem Hauptmerkmal darin, daß die Dampf erzeugende
Einrichtung mit einer Ausströmdüse fUr den Dampf versehen und diese Düse innerhalb einer eine öffnung mit randseitiger Gesichtsauflagefläche
aufweisenden Haube angeordnet ist, die wenigstens im wesentlichen bodenseitig eine bezüglich der Öffnung im wesentlichen konkav kugelförmige
Ein Gerät dieser erfindungsgemäßen Ausfuhrungsform kann gesichtsreinigende,
-Massierende und -pflegende Aufgaben Übernehmen, wobei die Reflexionsgesetzen
folgende Dampfströmung innerhalb der Haube insbesondere in Verbindung mit einer nahe der Haubenöffnung vorzugsweise vorgesehenen
Dampf-^ntlUftungsbohrung einer Art Konvektionsströmung gleicht, die
eine gleichmäßige Temperaturbeaufechlagung der Gesichtshaut bewirkt, so
daß also schmerzende, örtliche Überhitzungen derselben vermieden werden. Das Gerät kann demnach als eine Art Gesichts-Sauna-Gerät angesprochen
Il werden, das durch zusätzliche Ausstattung mit einem in der Haube angeordneten
und vorzugsweise Über eine bodenseitige Öffnung mit der Umgebungsatmosphäre nach außen verbundenen Atmungsrohr, das an seinem inneren
Ende auf eine mund- und nasengerechte Weite im wesentlichen trichterförmig erweitert sein sollte, optimale Ergebnisse für die Gesichtspflege
erwarten läßt, ohne daß sein Benutzer irgendwelchen Unannehmlichkeiten ausgesetzt ist.
Gemäß weiteren Gestaltungsmerkmalen des erfindungsgemäßen Gesichtspflegegerätes
sollte dessen Haube Über einen pfannenartigen bzw. napfförraigen
Lagerteil mit der Dampf erzeugenden Einrichtung lösbar verbunden sein W and aus zwei relativ zueinander beweglichen Teilen bestehen. Der Lagerteil
fungiert bei einer solchen Ausbildung als Auffangwanne fUr das Schwitzwasser und für das an der Innenwand der Haube sich bildende Kondensat,
und die Beweglichkeit des einen Teils der Haube relativ zu dem anderen Teil fördert die individuelle Anpassungsmöglichkeit fUr die
jeweiligen Verhältnisse des Benutzers.
Die mittels des erfindungsgemäßen Gerätes erzielbare Gesichtspflege kann
vervollständigt werden durch eine Pflege auch mit einem flüssigen Reinigungsmittel.
Solche flüssigen Reinigungsmittel werden in einer Vielzahl von der kosmetischen Industrie zur Hautpflege empfohlen· Die Erfindung
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sieht deshalb gemäß einem bevorzugten Teilmerkwal vor, daß Über den
pfannenartigen bzw. napfförmigen Lagerteil ein solches flüssiges Gesichtsreinigungsmittel
zusätzlich in die Haube zuleitbar und aus dieser ableitbar ist· Die in der Haube vorherrschende Konvektionsströmung
des Dampfes wird das Reinigungsmittel aus dem Lagerteil aufnehmen und
mit dem Dampf gegen die Gesichtshaut tragen. Optimale Ergebnisse werden dabei dann erzielbar sein, wenn die vorzugsweise von einem an dem Gerät
festgelegten Behälter ausgehende Zuleitung fUr das flüssige Gesichtsreinigungsmittel
in einer Düse endet, die im Ausströmbereich der Use fUr den Dampf im wesentlichen quer zu dieser ausgerichtet ist, weil sich
dann der Dampf unmittelbar mit dem von ihm angesaugten Reinigungsmittel vermischt, ehe er zusammen mit diesem zur reflektorischen Umlenkung auf
die Innenwand der Haube auftrifft·
Weitere Gestaltungsmerkmale des erfindungsgemäßen Gerätes zur Gesichtspflege,
welche durch das darauf bezogene Anspruchsbegehren erfaßt sind, bringen eine kompakte und wenig störanfällige Bauweise des Gerätes unter
besonderer Beachtung der Zielsetzung, das Gerät fUr seinen unbenutzten Zustand transportabel und raumsparend zu gestalten.
Ein Ausfuhrungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes zur Gesichtspflege
ist in der beigefugten Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt des Gerätes, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes gemäß Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 3 eine Perspektivansicht des Gerätes gemäß Fig. 1 in einer bezüglich
der Haube und des Ständers zerlegten Darstellung, teilweise im Schnitt, und
Fig. 4 eine Seitenansicht des Gerätes gemäß Fig. 1 in seinem unbenutzbaren
transportablen Zustand.
Das in der Zeichnung gezeigte Gerät besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen
Ständer A, der vorzugsweise als Formteil aus Kunststoff ge-
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fertigt ist· Dieser Ständer A haltert in Ausformungen 3 und 4 an seiner
Vorderseite zwei Behälter 1 und 2, von welchen der Behälter 1 mit einen
flüssigen Reinigungs- oder Schönheitsmittel, wie beispielsweise mit mit
Wasser verdünntem Zitronensaft oder einem anderen kosmetischen Präparat,
gefüllt ist, das nach seinem Gebrauch in dem anderen Behälter 2 gesammelt wird. Rückseitig ist der Ständer A an «einem Stellfuß mit einem zapfenförmigen
Dorn 5 und oben mit zwei Reihen von Entlüftungsbohrungen 6 und 7 versehen, deren Funktion später erläutert wird.
Mit dem oberen Ende des Ständers A ist ein Lagerteil B lösbar verbunden,
der aus einem pfannenartigen bzw. napfförmigen Auffangbehälter 8 besteht,
welcher randseitig mehrere Verschlußglieder 9 eines bajonettartigen Drehverschlusses
zur lösbaren Anschlußmöglichkeit einer im wesentlichen kugelförmigen
Haube F aufweist. In dem Boden dieses Auffangbehälters 8 mündet ein in den Behälter 1 einfassendes Saugrohr 10 und ein hohles Verbindungsstück
11 zu dem anderen Behälter 2, so daß die von diesem Auffangbehälter
aufgegfangene Flüssigkeit bei entsprechender Formgebung des Bodens zu
dem Behälter 2 abfließen und in diesem gesammelt, werden kann· Der Auffangbehälter
8 ist mittels eines zentral hochgezogenen, mit einer zentralen Öffnung 12 versehenen Bodenteils 13 auf das obere Ende des Ständers A
aufgestülpt.
Der Ständer A nimmt mittig eine stehend angeordnete Wasserkammer C auf,
welche die öffnung 12 im Boden des Auffangbehälters 8 nach oben durchdringt
und an ihrem oberen Ende mit einer Füllöffnung 14 für Wasser versehen
ist. In die etwas eingezogene Wand der dm wesentlichen hohlzylindrischen Wasserkammer C ist eine Düse D mittels einer Buchse 15 und eines
Befestigungsringes 16 eingesetzt. Über welche der in der Wasserkammer
mittels eines Flächenheizelementes H erzeugte Dampf ausströmen kann. An dem Boden 17 der Wasserkammer C ist mittels einer Schraube 18 ein Thermostat
S, befestigt.
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Die Wasserkammer C ist mit Abstand von einer zu ihr konzentrisch angeordneten
Wand E vorzugsweise aus metallischem Material umgeben, die oben auf eine öffnung 20 einer der Öffnung 12 entsprechenden Öffnungsweite verengt ist© Auf dem Rand dieser öffnung 20 sitzt die Wasserkammer
C unter Zwischenfügung einer Dichtung 21 mittels eines angeformten Ringflansches
19 auf, auf welchem gleichfalls unter ZwischenfUgung einer solchen Dichtung 21 der zentrale Bodenteil 13 des Auffangbehälters 8
aufsitzt. Befestigungsschrauben 31 legen die Wand E, die Wasserkammer C und den Auffangbehälter 8 gegenseitig fest. Die Wand E ist in Höhe des
Flächenheizelementes H noch mit oberen und unteren Lappen 22 und 23 versehen, die durch einen Stanzschnitt der Wand E und durch anschließendes
Umbiegen nach innen erzeugt sind und zwischen sich das Flächenheizelement H ortsfest halten. Eine in Höhe des unteren Endes der Wasserkammer C in
der Wand E vorgesehene Öffnung 24 ist durch eine Sicherungsplatte I abgedeckt, die an der Wand E mittels Befestigungselementen 25 befestigt
it.-Diese Sicherungsplatte I besitzt zwischen Anschlußklemmen 26 und 27 angeordnete Wärmesicherungen 28.
Auf das obere Ende der Wass«kammer C ist eine vorzugsweise metallische
Kappe G unter ZwischenfUgung einer Dichtung 30 gestülpt, welche die
sich in einer Öffnung im oben liegenden Boden dieser Kappe G fortsetzen-CB
Füllöffnung 14 umgibt. Die Kappe G ist an ihrem freien Rand mit einem
angeformten Ringflansch versehen, der auf dem zentralen Bodenteil 13 des Auffangbehälters 8 aufliegt und an diesem mittels der Befestigungsschrauben
31 befestigt ist.
Der Ständer A nimmt bodenseitig eine Bodenplatte 32 auf, die an Erhebungen
33 anliegt. Die Bodenplatte 32 ist mittels einer Schnube 34 mit einem in Wandungsöffnungen der Wandung E eingefügten Profil 35 verschraubt.
Innerhalb eines Fensters 36 ist eine Platzlampe P angeordnet, die an einen mittels eines Knopfes 37 betätigbaren Schalter S2 zum Zu-
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und Abschalten einer an das Flächenheizelement H angelegten Stromquelle
angeschlossen ist*
Die DUse D ist von einer zylindrischen Hülse 38 umgeben, die eine
sich konisch erweiternde Austrittsöffnung fUr den Dampfstrahl begrenzt. Eine zweite Düse J1 die zu der Düse D im wesentlichen quer ausgerichtet
ist, mündet in den Hohlraum der Hülse 38 im wesentlichen vor der DUse D, so daß der aus dieser austretende Dampfstrahl Über die Öffnung
der DUse J streicht. Diese Düse J ist über einen flexiblen Schlauch mit dem Ansaugrohr 10 verbunden, das in den Behälter 1 einfaßt, wel-
* eher das flüssige Gesichtsreinigungsmittel speichert. In der axialen
Verlängerung der Düse J ist in der gegenüberliegenden Wand der Hülse
eine öffnung 40 vorhanden, über weiche sich die Düse J reinigen läßt.
Im Boden der Hülse 38 ist unterhalb der Düse D eine Ansaugöffnung 58 vorhanden.
Über die Kappe G ist eine weitere Kappe K gestülpt, die eine im wesentlichen
zylindrische Innenwand 41 und eine zu dieser konzentrisch angeordnete Außenwand 42 besitzt. Eine erste Ventilfeder 43 stützt sich
innerhalb der Innenwand 41 zwischen der Kappe K und dem Ventilstößel ^ 44 eines Sicherheitsventils ab, dessen Ventilteller 47 eine durch diesen
Ventilstößel 44 normalexveise geschlossene Öffnung 46 besitzt und durch eine zweite Ventilfeder 45 gegen die die Füllöffnung 14 umgebende
Dichtung 30 angedrückt wird. Die Außenwand 42 besitzt randseitig eine Umlaufende Ausnehmung 48, die über eine Wulstförmige Ausformung
der Kappe G übergeschnappt ist. An der Kappe K ist noch ein Traghenkel 49 umklappbar befestigt.
Eine Haube F ist mit einem ersten, im wesentlichen halbkugelförmigen
Teil f, mit dem Lagerteil B lösbar verbunden. Der Haubenteil f, ist
im wesentlichen mittig mit einer Bodenöffnung versehen, die von einem nach innen ragenden Ringflansch 50 umgeben ist. Dieser Ringflansch 50
haltert ein Atmungsrohr L, das folglich über die bodenseitige Öffnung^
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des Haubenteils f. mit der Umgebungsatmosphäre nach außen Verbindung
hat und welches an seinem inneren Ende 51 auf eine mund- und nasengerechte Weite im wesentlichen trichterförmig erweitert ist. An den
Haubenteil f, ist weiterhin außen ein Ringflansch 53 ang«6rmt, welcher
mit Vfcschlußglie dem 52 versehen ist, die den Verschlußgliedern
am Lagerteil B entsprechen, so daß der Haubenteil f darüber mit dem
Lagerteil B lösbar verbunden werden kann· Mit dem Heu benteil I. ist
andererseits ein weiterer Haubenteil f„ bei 57 drehbeweglich verbunden,
der im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildet ist und mit seinem einen Ende in eine Aufweitung 56 des Haubenteils f, einfaßt und an
seinem anderen Ende eine öffnung R besitzt, die randseitig von einer
durch Umbiegung des Haubenteils fr, gebildeten Auflagefläche 54 umgeben
ist· In der Nähe dieser Auflagefläche 54 ist in dem Haubenteil f„
eine EntlUftungsbohrung 55 vorhanden.
Wenn die Haube F abgenommen ist, dann kann die Schnappverbindung zwischen
den Kappen K und G gelöst werden, so daß die Wasserkammer C Über die Füllöffnung 14 mit Wasser gefüllt werden kann. Ist die Kappe K
mit dem von ihr aufgenommenen Sicherheitsventil 43 bis 47 Über die
Kappe G wieder gestülpt und ist die Haube F an dem Lagerteil B befestigt,
dann ist das Gerät betriebsbereit. Durch Betätigung des Schalters Sλ wird das Flächenheizelement H unter Strom gesetzt, wodurch das
in der Wasserkammer C gespeicherte Wasser zur Dampferzeugung erhitzt wird. Der Dampf strömt Über die DUse D aus und saugt dabei das in dem
Behälter 1 gespeicherte flüssige Gesichtsreinigungsmittel Über die DUse
J, den Schlauch 39 und das Ansaugrohr 10 an, «o daß mit diesem Reinigungsmittel
vermischter Dampf auf die Innenwand des Haubenteils f, auftrifft und von diesem gegen die Öffnung R des Haubenteils f« reflektiert
wird. Wenn der Benutzer nun sein zu pflegendes Gesicht auf die Auflagefläche 54 aufgelegt hat, dann kann er einerseits ungehindert
atmen, weil sich das Ende 51 des Atmungsrohres L maskenartig um seine Nase und seinen Mund legt, und andererseits wird seine Gesichtshaut
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von den als Konvektionsströmung das Innere der Haube F durchströmenden
Dampf-Reinigungsmittel-Gemisch beaufschlagt, das mit der Zeit entlang der Innenwand der Haube F kondensiert wird· Das Kondensat wird
von dem Auffangbeheälter 8 aufgefangen und in dem Behälter 2 gesammelt.
Ist die Gesichtspflege nach nochmaliger Betätigung des Schalters S„ beendet, dann wird der Behälter 2 entleert und eventuell der
Behälter 1 nachgefüllt oder nach Entleerung mit einem neuen Reinigungsmittel
für die nächste Benutzung gefüllt· Es wird dann die Haube F
abgenommen, das Atmungsrohr L von der Haube gelöst und auf den Dorn 5 aufgesteckt und schließlich die Haube F Über die Öffnung R auf den
Ständer A so aufgestülpt, daß die Kappe K in den bodenseitigen Ringflansch
50 einfaßt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Das Gerät kann
dann also mmittels des Traghenkels 49 transportiert und raumsparend
abgestellt werden.
Damit sind wohl ohne weiteres die folgenden Vorteile des vorgeschlagenen
Gerätes zur Gesichtspflege erkennbar. Die drenwegliche Anordnung des einen Teils f« der Haube F erlaubt zunächst jede beliebige Winkeleinstellung
der öffnung R bezüglich der lotrechten Achse des Ständers A,
so daß der Benutzer eine Anpassungsmöglichle it an seine individuellen
Gegebenheiten besitzt. Es versteht sich dabei, daß die relative Beweglichkeit der beiden Haubenteile konstruktiv auch anders gelöst werden
kann und daß der Ständer A gegebenenfalls mit höhenverstellbaren Stellfüßen ausgerüstet sein kann, um darüber eine zusätzliche Anpassungsmöglichkeit zu geben« Das Vorsehen das Atmungsrohres L in der Haube F
stellt andererseits während der Gesichtspflege eine ungehinderte Atmung
sicher, weil sich das innere Ende dieses Atmungsrohres um die Nase und den Mund des Benutzers an das auf die Auflagefläche 54 aufgelegte
Gesicht maskenartig anlegt und das andere Ende Über die bodenseitige
öffnung in dem Teil f, der Haube F mit der Umgebungsatmosphäre Verbindung
hat. Weil das Atmungsrohr L mit der Haube lediglich Über eine
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teckverbindung verbunden ist, kann es leicht von der Haube gelöst und auf den Dorn 5 aufgesteckt werden, so daß mittels dieser Maßnahme
das Gerät raumsparend abgestellt werden kann.
Das Gerät ist insbesondere hinsichtlich der gesichtspflegenden Bampfbeaufschlagung
vorteilhaft. Der aus der Düse D ausströmende Dampf erfährt durch den Teil f, der Haube F eine gleichförmige, Reflektionsgesetzen
folgende Umlenkung innerhalb der Haube F, wobei er anfangs zunächst entlang der Innenwandung der Haube zu der Öffnung R hin strömen
wird. Er erfährt dann durch die Auflagefläche 54 eine scharfe Umlenkung, so daß er in eine Konvektionsströmung entlang der Innenwandung
der Haube Übergeht, die in der Einzelheit von besonderer Bedeutung ist,
daß dadurch eine Kondensierung des Dampfes wirksam verhindert wird·
Es ist demgemäß davon ausfugehen, daß auf die Gesichtshaut des Benutzers
nur Dampf}also keine durch Kondensierung entstandene Tropfen,
zur Beaufschlagung kommt, wodurch die Hautporen mit optimalem Wirkungsgrad geöffnet werden und aller Staub und sonstige Verunreinigungen
tiefenwirkend entfernt wird. Weil diese gleichmäßige Dampfbeaufschlagung der Gesichtshaut bei hoher, aber keinesfalls störender bzw.
schmerzender Temperatur vorgenommen wird, wird dadurch die Gesichtshaut gleichzeitig massiert und es werden weiterhin die HautdrUsen zur
Sekretion angeregt, so daß die Drüsen-Sekrete mit abgewaschen werden können. Andererseits kann in die Drüsen dann, wenn das Gerät gleichzeitig
mit einem flüssigen Geischtsreinigungsmittel arbeitet, dieses die Gesichtshaut nährende Reinigungsmittel eindringen, so daß die
Gesichtshaut weich und schmiegsam wird. Das vorgeschlagene Gerät bringt also in dieser Richtung einen effektiven Beitrag zur modernen Gesichtspflege.
Die Ausbildung der DUse D ist notlr&h auch mit maßgebend fUr eine in
der Haube F gleichmäßige Temp raturverteilung. Weil die DUse D von der
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Heise 38 umgeben ist, die mit ihrer sich konisch erweiternden Öffnung
vor der DUsenöffnung liegt, ist darüber vorgesorgt, daß der sich eventuell bei der Ansaugung des flüssigen Reinigungsmittels verflüssigende
Dampf nicht erst auf die Innenwand der Haube F auftreffen kann, das Kondensct, das ja schwerer ist als Dampf, wird vielmehr sofort entweder
Über die bodenseitige öffnung 58 oder Über die Vorderkante der
Hülse 38 in den Auffangbehälter t des Lagerteils B abfließen. Die Kombination
der Düsen D und J stellt im Übrigen eine intensive Vermischung des Dampfes mit dem flüssigen Reinigungsmittel sicher, bevor beide
Gemischteile auf die Innenwand der Haube auftreffen, in welchem Zu-P
sammenhang es sich natürlich versteht, daß das Gerät noch zusätzlich
mit einer Sperre flL Jas flüssige Reinigungsmittel versehen sein kann,
die es erlaubt, das Ansaugen des Reinigungsmittels wahlweise zu unterbinden. Es reicht hierzu bereits aus, den Schlauch 39 von dem Saugrohr
10 zu trennen.
Das in der Kappe K vorgesehene Sicherheitsventil fungiert dann, wenn
sich im Betrieb des Gerätes in der Wasserkammer C beispielsweise durch eine Verstopfung der Döse D eine Druckspitze aufbauen sollte. Zu einer
Verstopfung der Düse D kann es beispielsweise durch Ansetzen von Kesselstein kommen. Bei abgenommener Haube F kann einerseits die DUse D und
andererseits die DUse J leicht gereinigt werden, ohne daß es dazu erforderlich wäre, das Gerät noch weiter zu demontieren. Zur ReinigungsmöglicHeit
der Düse J ist die Öffnung 40 in der gegenüberliegenden Wandung der Hülse 38 vorgesehen.
Auch in der Verwendung des Flächenheizelementes H zum Aufheizen der
WasserkammerC sind gewisse Vorteile erkennbar. Einmal ist die Festlegung dieses Heizelementes durch die Lappen 22 und 23 der Wand E
äußerst einfach. Andererseits wird in Verbindung mit dieser Wand E eine die Wasserkammer C konzentrisch umgebende Luftkammer bereitgestellt,
in der es zur Avsbildung deiner Wärmeströmung kommt, die eine
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örtliche Überhitzung der Wand E durch das Heizelement H vermeiden
läßt und insbesondere auch des Ständers A, Über dessen Entlüftungsbohrungen 6 und 7 ständig Frischluft angesaugt und Warmluft abgeströmt
wird« Der Ständer A kann deshalb ohne weiteres aus Kunststoff gefertigt werden, weil er durch die vorerwähnte Wärmeströmung in
Verbindung mit dem zur Verwendung vorgeschlagenen Flächenheizelement eine Ausreichende Abschirmung von der von letzterem zur Dampferzeugung
entwickelten Wärme erfährt.
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Claims (1)
- Ansprüche1J Gerät zur Gesichtspflege mittels einer Dampf erzeugenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampf erzeugende Einrichtung (C) mit einer Ausströmdüse (D) fUr den Dampf versehen und diese Düse (D) innerhalb einer eine öffnung (R) mit randseitiger Gesichtsauflagefläche (54) aufweisenden Haube (F) angeordnet ist, die wenigstens im wesentlichen bodenseitig eine bezüglich der öffnung (R) im wesentlichen konkav-kugelförmige Reflektionsfläche fUr dem Dampf aufweist.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (F) Über einen pfannenartigen bzw. napfförmigen Lagerteil (B,8) mit der Dampf erzeugenden Einrichtung (C) lösbar verbunden ist.3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Haube (F) «in Atmungsrohr (L) angeordnet ist, das an seinem in der Nähe der Haubenöffnung (R) liegenden Ende (51) auf eine mund- und nasengerechte Weite im wesentlichen trichterförmig erweitert ist.4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Atmungsrohr (L) mit dem Boden der Haube (F) lösbar verbunden ist und über eine öffnung in diesem mit der Umgebungsatmosphäre nach außen Verbindung hat.5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bodenseitige Öffnung mit einem Ringflansch (50) zur Steckverbindung mit dem Atmungsrohr (L) versehen ist.6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich-2098 5 0/0088net, daß die Haube (F) aus einem an dem pfannenartigen bzw· napffärmigen Lagerteil (B,8) der Dampf erzeugenden Einrichtung (C) lösbar befestigten Bodenteil (f.) und einem relativ zu diesem Bodenteil beweglichen, mit der Heubenöffnung (R) versehenen Teil,(f2) besteht.7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (f«) der Haube (F) im wesentlichen hohlzylindrisch ist und zur Bildung der Gesichtsauflagefläche (54) entlang seiner einen Kante nach innen umgebogen ist·8· Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (F) nahe ihrer öffnung (R) mit einer Dampf-Entlüftungsbohrung (55) versehen ist·9.- Gerät wenigstens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Über den pfannenartigen bzw· napfförmigen Lagerteil (B,8) ein flüssiges Gesichtsreinigungsmittel in die Haube (F) zuleitbar und aus dieser ableitbar ist.10, Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e η η * zeichnet, daß die Zuleitung fUr das flüssige Gesichtsreinigungsmittel in einer Düse (j) endet, die im Ausströmbereich der Düse (D) für den Dampf im wesentlichen quer zu dieser Ausgerichtet ist.11« Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampf erzeugende Einrichtung aus einer stehend angeordneten, aufheizbaren Wasserkammer (C) besteht, an deren oberem Ende die DampfaustrittsdUse (D) angeordnet ist·209850/QQ8812. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserkammer (C) ein Sicherheitsventil (43 bis 47) zugeordnet ist.13. Gerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil (43 bis 47) in einem der Füllöffnung (14) der Wasserkammer zugeordneten Kappenverschluß (K) angeordnet ist.14. Gerät nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch g e k e η η - ψ zeichnet, daß die Wasserkammer (C) durch ein Flächenheizelement (H) auFheizbar ist.15. Gerät nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserkammer (C) von einer sie konzentrisch umgebenden Luftkammer umfaßt ist, die Über Entlüftungsbohrungen (6, 7) mit der Umgebungsatmosphäre nach außen Verbindung hat.16. Gerät nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserkammer (c) und die Luftkammer (E)" in einem hohl ausgeführten Formteil (A) angeordnet sind.17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (A) abgetrennte Hohlräume fUr frisches und verbrauchtes Gesichtsreinigungsmittel aufweist·18. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Formteil (A) äußere Halterungen (3,4) für Behälter (1, 2) fUr frisches und verbrauchtes Gesichtsreinigungsmittel vorgesehen sind.209850/0088Λ"19, Gerät nach einem der Ansprüche 16 bis 18 , dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (A) aus Kunststoff bestehto2Oo Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (A) einen zapfenförmigen Dorn (5) zur Aufsteckmöglichkeit des Atmungsrohres (L) aufweist,21· Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenverschluß (K) der Wasserkammer (C) mit einer äußeren Sitzfläche für den Ringflansch (50) an der bodenseitigen öffnung der Haube (F) versehen ist.22. Gerät wenigstens nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappenverschluß (K) der Wasserkammer (C) mit einem Traghenkel (49) versehen ist·23. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfaustrittsdüse (D) von einer ringförmigen Hülse (38) umgeben ist, die mit einer vor der DUsenöffnung liegenden, sich konisch erweiternden Austrittsöffnung versehen ist.209850/0088
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