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DE215617C - - Google Patents

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Publication number
DE215617C
DE215617C DENDAT215617D DE215617DA DE215617C DE 215617 C DE215617 C DE 215617C DE NDAT215617 D DENDAT215617 D DE NDAT215617D DE 215617D A DE215617D A DE 215617DA DE 215617 C DE215617 C DE 215617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction disk
friction
drums
engagement
support disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215617D
Other languages
English (en)
Publication of DE215617C publication Critical patent/DE215617C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/34Non-adjustable friction discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

Maitet-Cicfycu- $ca&ntcwnIs.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
δ 215617 -KLASSE 47δ. GRUPPE
KARL FRIEDRICH BUCHERER,
in NEW-YORK.
Reibscheibe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere zum Antrieb von Nähmaschinen geeignete Reibscheibe, welche aus zwei an federnd nachgiebigen Tragscheiben befestigten kegeligen Trommelhälften besteht, die ein gutes Anliegen am Umfang der mit ihr in Berührung stehenden Scheibe ermöglichen, wobei am Trommelrand Verzahnungen vorgesehen sein können, die einen vollkommen sicheren Eingriff gewährleisten.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführuhgsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι ein Mittelschnitt durch die Antriebsscheibe und
Fig. 2 eine Endansicht derselben.
Fig. 3 zeigt die neue Reibscheibe in Eingriff mit einer gewöhnlichen Reibscheibe im Schnitt.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Verzahnungen am Umfang der Reibscheiben in Seitenansicht und Querschnitt.'
Die Nabe der Reibscheibe besteht vorteilhaft aus zwei Muffen 20, die mittels Stellas schrauben 21 auf der Welle 2 befestigt sind. An den äußeren Enden dieser Muffen sind Tragscheiben 22 aus leichtem biegsamen Metall, zweckmäßig Federstahl, befestigt. Diese Tragscheiben können auch sternförmig gestaltet und in der aus Fig. 2 ersichtlichen Art mit Armen 23 versehen sein. Zur Befestigung der Tragscheiben an den Muffen dienen Schrauben 24. An jeder der beiden Tragscheiben ist mittels Stifte 25 (Fig. 1) eine kegelige Trommel 26 befestigt, wobei die breiteren Endflächen dieser Trommeln einander zugekehrt sind und die äußeren Enden derselben je einen Flansch 27 tragen. Diese Trommeln können aus beliebigem Material bestehen, es ist aber zweckmäßig, sie aus Leder herzustellen, das in Form von Ringen 28 in Verwendung kommt.
Wenn die Reibscheibe 10 gegen eine gewöhnliche Reibscheiben gedrückt wird (Fig. 3), so daß die äußeren Ränder dieser Teile aneinanderliegen, dann werden die mittleren Teile der Trommeln an der Berührungsstelle mit der Reibscheibe n zurückgedrängt, wobei die nachgiebigen Tragscheiben die erforderliche Verbiegung zulassen. Hierdurch wird ein gutes Anliegen der einander berührenden Teile ermöglicht.
Um einen vollkommen sicheren Eingriff zu erzielen, können die Trommeln und die Reibscheibe die aus den Fig. 3 bis 7 ersichtliche Ausgestaltung erhalten. Die Scheibe 11 ist am Umfang an den Flanken 30 mit einer aus radial angeordneten Vorsprüngen 32 bestehenden Verzahnung versehen. Die inneren Seiten 40 der Flanschen 27 weisen eine ähnliche Verzahnung auf, in deren Vertiefungen 42 die Vorsprünge 32 der Reibscheibe 11 passen.
Die Reibscheibe 10 liegt beim Einrücken anfangs nur mit dem mittleren Teil an der Reibscheibe 11 an. Mit dem steigenden Druck
40
45
50
g
verbreitert sich die Berührungsfläche nach der
65
Seite immer mehr, und schließlich kommen die Vorsprünge 32 mit den Vertiefungen 42 in Eingriff, wodurch eine vollkommen sichere Übertragung der Kraft gewährleistet ist. Beim Ausrücken der Antriebsscheibe kommt' zuerst die Verzahnung außer Eingriff, so daß die Mitnahme bloß durch Reibung erfolgt, bis schließlich auch diese zu wirken aufhört, so daß die Kraftübertragung aufhört.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Reibscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei an federnd nachgiebigen Tragscheiben befestigten kegeligen Trommelhälften besteht, die ihre breiteren Endflächen einander zukehren, ohne sich zu berühren.
  2. 2. Reibscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rand der Trommelhälften ein Flansch angeordnet ist, der an seiner Innenseite eine Verzahnung trägt, welche bei der infolge des Anliegens der Trommeln auftretenden Verbiegung der Tragscheiben mit einer Flankenverzahnung der anderen Reibscheibe in Eingriff kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT215617D Active DE215617C (de)

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DE215617C true DE215617C (de)

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