DE2156008C2 - Druckwandler - Google Patents
DruckwandlerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B5/00—Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckwandler für hohe Drücke mit einer als Membran dienenden,
unter Druckbelastung kalottenförmig sich verformenden Metallplatte, die zwischen einem Gehäuseoberteil
und einem den Anschlußstutzen tragenden Gehäuseunterteil eingespannt ist, wobei die Metallplatte am Boden
einer zylindrischen Ausnehmung des Gehäuseunterteils, die den gleichen Durchmesser wie die Metallplatte
aufweist, über einen dort aufliegenden Ring abgestützt ist und das Gehäuseoberteil mit einer ringförmigen, an
der Metallplatte anliegenden Schulter versehen ist.
Ein derartiger Druckwandler ist aus der FR-PS 1146271 bekannt. Der Rand der Membran dieses
Druckwandlers ist sowohl in axialer als auch in radialer Richtung absolut unbewegbar festgelegt. Die dadurch
bei einer Druckbeaufschlagung der Membran erforderlichen Verformungskräfte erhöhen sich mit größeren
Drücken überproportional, so daß dieser Druckwandler nur für relativ kleine Drücke verwendbar ist.
Aus der FR-PS 7 39 221 ist eine manuell verstellbare Drossel bekannt, die eine elastische Metallplatte
aufweist, die kalottenförmig durch Beaufschlagung von einer Stellschraube verformbar ist, wodurch der
zwischen der Metallplatte und einem senkrecht darauf mündenden Einlaß vorhandene Abstand verstellbar ist.
Eine Erzeugung eines vom Druck des Druckmittels abhängiges Signal ist nicht möglich.
Ein aus der DE-OS 16 73 609 bekannter Druckwandler besitzt eine als Membran dienende Metallplatte, die
sich unter Druckbelastung kalottenförmig verformt. Die Metallplatte ist dabei aber mit radialem und axialem
Spiel in eine zylindrische Ausnehmung eines Gehäuseteils eingesetzt, so daß die durch die Metallplatte
getrennten Kammern nicht dicht von einander getrennt sind. Dies führt insbesondere bei hohen Drücken zu
Leckage und Verfälschungen des zu erzeugenden Signals.
Weiterhin ist aus der CH-PS 4 98 305 eine Schalteinrichtung
mit einer Membran bekannt, die zwei Kammern eines Gehäuses trennt, wobei gegen die fest
eingespannte Membran in ihrem Randbereich ein ι Dichtring anliegt Ein Gehäuseteil besitzt eine Schulter,
die an der Membran in Anlage ist
Die feste Einspannung der Membran in ihrem Randbereich läßt eine Verwendung der Schalteinrichtung
nur für kleine Drücke zu.
ι« Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Druckwandler
nach dem Oberbegriff zu schaffen, der für hohe Drücke geeignet ist
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schulter mit Linienberührung senkrecht auf der unbelasteten
is Metallplatte aufliegt und diese derart gegen den als elastisch verformbarer Dichtring ausgebildeten Ring
drückt und daß die Metallplatte in ihrem Randbereich in bestimmten Grenzen aus ihrer Ebene des unbelasteten
Zustands beweglich ist
Bei einem so aufgebauten Druckwandler ist die Metallplatte an ihren Rändern nicht mehr fest, sondern
in gewissen Grenzen schwenkbar beweglich eingespannt Infolgedessen ergibt sich bei Beaufschlagung der
Metallplatte mit einem Druck eine über die ganze Plattenfläche verteilte, kartenförmige Durchbiegung,
die zu einem größeren Hub pro Druckeinheit führt als bei den bekannten Druckwandlern, bei denen die
Platfjnrander unbeweglich eingespannt sind und sich infolgedessen nur ein Teil der Plattenflächen durch-Ji)
wölbt. Dadurch ist der erfindungsgemäße Druckwandler gegenüber den bekannten Wandlern für hohe
Drücke wesentlich besser geeignet als die bekannten Membrandruckwandler. Die Beweglichkeit des Randes
der Metallplatte führt zu einer hohen Schwingungsfeü stigkeit und damit zu einer erhöhten Lebensdauer der
Metallplatte.
Darüber hinaus besitzt der Druckwandler einen konstruktiv einfachen Aufbau, der zudem den Vorteil
bietet, daß ohne Änderung der beiden Gehäuseteile und der die Durchwölbung auf den Schalter oder den
Analoggeber übertragenden Bauelemente unterschiedliche dicke Metallplatten verwendet werden können
und somit der Druckwandler lediglich durch Austauschen der Metallplatten und gegebenenfalls des
Dichtringes für verschiedene Druckbereiche ausgelegt werden kann. Dies bringt erhebliche Vereinfachungen,
insbesondere bei der Lagerhaltung, mit sich.
Besonders günstige Werte bezüglich des Hubs pro Druckeinheit werden erreicht, wenn die Schulter in eine
ίο ringförmige Schneide übergeht. Des weiteren empfiehlt
es sich, einen Dichtring mit einem kreisförmigen Querschnitt zu verwenden, um der Gefahr eines
Einklemmens des Drichtrings zwischen Gehäuseoberteil und der Kante der Metallplatte entgegenzuwirken.
» Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei anhand der Zeichnung, zum Teil in schematischer Darstellung,
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Druckwandler, F i g. 2 eine Detailansicht des Druckwandlers gemäß
wi F i g. 1 mit unter Druck stehender Metallplatte.
Der Druckwandler besteht aus einem Gehäuseoberteil 1 und einem Gehäuseunterteil 2 mit einem daran
sitzenden Anschlußstutzen 3. Zwischen den beiden Gehäuseteilen 1 und 2, die mittels die auf dem Umfang
<v"> der Gehäuseteile verteilten Bohrungen 4 durchsetzende
Schrauben 5 zusammengehalten sind, ist eine als Membran dienende Metallplatte 6 eingespannt.
Im Gehäuseunterteil 2 befindet sich eine zylindrische
Ausnehmung 7, deren Durchmesser um einige Zehntel Millimeter größer als der der Metallplatte 6 ist Die
Metallplatte 6 stützt sich über einen Dichtring 8 kreisförmigen Querschnitts auf dem Boden 9 der
Ausnehmung 7 ab. Das Gehäuseobertei! 1 ist ebenfalls
mit einer zylindrischen Ausnehmung 10 versehen, deren Durchmesser um einige Millimeter kleiner als der der
Ausnehmung 7 ist, so daß eine ringförmige Schulter 11
entsteht Die Schulter 11 geht in eine Schneide 12 über, an der die Metallplatte 6 anliegt
Die Metallplatte 6 steht über einen auf ihr sitzenden
Zapfen 13 mit einer Blattfeder in Wirkverbindung, die mit ihrem einen Ende am Gehäuseoberteil 5 angeschraubt
ist und an ihrem anderen Ende einen Mikroschalter 15 trägt dessen Schaltglied 16 gegen die
Oberfläche des Gehäuseoberteils 1 gerichtet ist und entsprechend des Metallplattenhubs ein- bzw. ausge-
rückt wird. Zur Justierung des Schaltpunktes ist eine Stellschraube 17 vorgesehen, die in eine auf der
Blattfeder 14 befestigte Mutter 18 eingeschraubt ist und mit ihrem Ende auf dem Zapfen 13 ruht
Bei Beaufschlagung der Metallplatte 6 mit einem Druck biegt sich diese unter Zusammendrücken des
Dichtrings 8 nach oben durch und stützt sich hierbei auf der Schneide 12 ab, wie dies aus F i g. 2 hervorgeht Man
erkennt, daß der Metallplattenrand elastisch eingespannt ist und sich infolgedessen die Durchbiegung der
Metallplatte 6 auf ihre gesamte Fläche verteilt, im Gegensatz zu den bekannten Druckwandlern mit steifer
Membran, wo dies nicht der Fall ist Damit ergibt sich ein gegenüber den bekannten Druckwandlern größerer
Hub, wodurch sich im übrigen auch die Hysterese im Mikroschalter wesentlich weniger auf den Schaltpunkt
auswirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Druckwandler für hohe Drücke mit einer als Membran dienenden, unter Druckbelastung kalottenförmig
sich verformenden Metallplatte, die zwischen einem Gehäuseoberteil und einem den
Anschlußstutzen tragenden Gehäuseunterteil eingespannt ist wobei die Metallplatte am Boden einer
zylindrischen Ausnehmung des Gehäuseunterteils, die den gleichen Durchmesser wie die Metallplatte
aufweist über einen dort aufliegenden Ring abgestützt ist und das Gehäuseoberteil mit einer
ringförmigen, an der Metallplatte anliegenden Schulter versehen ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Schulter (11) mit Linienberührung senkrecht auf der unbelasteten Metallplatte (6)
aufliegt und diese derart gegen den als elastisch "erformbarer Dichtring (8) ausgebildeten Ring
drückt, und daß die Metallplatte (6) in ihrem Randbereich in bestimmten Grenzen aus ihrer
Ebene des unbelasteten Zustands beweglich ist.
2. Druckwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (11) in eine
ringförmige Schneide (12) übergeht
3. Druckwandler nach einem der Ansprüche 1 —2, gekennzeichnet durch einen Dichtnng (8) mit
kreisförmigem Querschnitt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156008 DE2156008C2 (de) | 1971-11-11 | 1971-11-11 | Druckwandler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156008 DE2156008C2 (de) | 1971-11-11 | 1971-11-11 | Druckwandler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2156008A1 DE2156008A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2156008C2 true DE2156008C2 (de) | 1982-12-16 |
Family
ID=5824803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712156008 Expired DE2156008C2 (de) | 1971-11-11 | 1971-11-11 | Druckwandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2156008C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4101747A (en) * | 1976-01-30 | 1978-07-18 | Ranco Incorporated | Differential pressure operated switch |
Family Cites Families (5)
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|---|---|---|---|---|
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| FR1146271A (fr) * | 1956-03-26 | 1957-11-08 | Applic Mach Motrices | Détecteur de pression |
| DE1673609A1 (de) * | 1967-01-13 | 1971-08-12 | Mess & Regelungst Veb K | Einrichtung zur Druck-und Leistungsverstaerkung von als Luft-oder Gasdruck vorliegenden pneumatischen Signalen |
| CH498305A (de) * | 1970-03-03 | 1970-10-31 | Baumgartner & Co Hans | Pneumatische Schalteinrichtung, insbesondere für automatische Türöffner |
| DE2039312B2 (de) * | 1970-08-07 | 1972-07-13 | Kabushiki Kaisha Yokogawa Denki Sei sakusho, Musashino, Tokio (Japan) | Differenzdruck-umformersystem |
-
1971
- 1971-11-11 DE DE19712156008 patent/DE2156008C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2156008A1 (de) | 1973-05-17 |
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Legal Events
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