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DE2155980A1 - Lesegeraet fuer sehgeschaedigte - Google Patents

Lesegeraet fuer sehgeschaedigte

Info

Publication number
DE2155980A1
DE2155980A1 DE19712155980 DE2155980A DE2155980A1 DE 2155980 A1 DE2155980 A1 DE 2155980A1 DE 19712155980 DE19712155980 DE 19712155980 DE 2155980 A DE2155980 A DE 2155980A DE 2155980 A1 DE2155980 A1 DE 2155980A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
attached
stand
base plate
reader
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712155980
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Reinecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712155980 priority Critical patent/DE2155980A1/de
Publication of DE2155980A1 publication Critical patent/DE2155980A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/04Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa
    • H04N1/10Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using flat picture-bearing surfaces
    • H04N1/1004Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using flat picture-bearing surfaces using two-dimensional electrical scanning, e.g. cathode-ray tubes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/14Arrangements specially adapted for eye photography

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Lesegerä#t für behgeschädigte.
  • Als Lesegeräte für Sehgeschädigte sind optische Linsen, die als Buten arbeiten, und Vergrößerungsbrillen bekannt.Ein Nachteil der Buten besteht darin, daI3 ihre Vergrößerung zwecks Begrenzung der Linsenfehler auf ein erträglicnes Maß an eine obere Grenze gebunden ist.
  • Einen weiteren Nachteil bringt die Handhabung der Lupe mit sich, die dem behgeschädigten durch Verwacklungen und durch die erforderliche Akkomodation# des Auges während der Bildbetrachtung Schwierigkeiten bereitet. Die Vergrößerungsbrillen haben den Nachteil, daß sie große, unhandliche Gestelle erfordern, Um kleine Schriften lesen und Einzelheiten bildlicher Darstellungen erkennen zu können, sind die Sehgeschädigten neben starker Vergrößerung auch auf große Kontraste angewiesen. Die bekannten Lessgeräte können diese Voraussetzungen nicht oder nur unvollkommen erfüllen.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Lesegerät zu schaffen, das sehr starke Vergrößerungen ohne störende Abbildungsfehler zulässt, mit dem starke Kontrasteinstellungen möglich sind, und dessen Handhabung einfach und mühelos ist, so daß der Sehgeschädigte auch bei zeiger Benutzung des Gerätes nicht ermüdet.
  • l)ie Erfindungsaufgabe wird gelöst durch eine in einem Stativ höhenverstellbare Fernsehkamera, die in Abhängigkeit vom Abstand der Kameraoptik zur Gegenstandsebene selbstfokussier#nd ist und über das die Kamera tragende Stativ mit einer Grundplatte des stativs verbunden ist, auf der senkrecht zur optischen Achse der Kamera in zwei aufeinander senkrecht stehenaen dictitungen ein Doppelschlitten zur Auflage des Gegenstandes verschiebbar ist, wobei der Kamera mindestens ein Monitor zur Wiedergabe des Bildes zugeordnet ist. Mit Hilfe den erfindungsgemäßen Besegerates können bei Vermeidung störender Abbildungsfehler sehr starke Vergrößerungen mit automatischer Nachstellung der Bildschärfe erzielt werden. Da die Fernsehkamera auf einem Stativ und der den Gegenstand tragende Schlitten auf der Grundplatte des Stativs abgestützt sind, entfallen störende Einflüsse durch Verwacklungen. Der Sehgeschädigte kann das Gerät über Lange Zeiträume ohne Ermüdungsgefahr benutzen.
  • Hinzu kommt, daß neben dem Kontrast auch die Helligkeit des Bildes innerhalb großer Grenzen wählbar ist.
  • Durch die Erfindung sind ferner vorteilhafte Merkmale dadurch verwirklicht, daß die Fernsehkamera an dem einen Ende eines Parallelogrammlenkers angeschlossen ist, dessen anderes Ende an einem Halter angelenkt ist, der die Säule des Stativs mit zwei Hülsen umgreift, an deren untere ein parallel zur Säule nach unten verlaufender Fokusstab befestigt ist, der die Bewegung des Halters nach unten begrenzt, und daß an der die unteren Benkerstäbe verbindenden Querachse des Parallelogrammlenkers im Bereich der Kamera eine durch eine Verstellschraube einjustierbare Steuerkurve befestigt ist, die mit einem Mitnehmerrädchen in Reibverbindung steht, das an einem äußeren Tubus drehbar befestigt ist, der in einem an der Unterseite der Kamera angeflanschten Hohr gleitend höhenverstellbar ist, wobei ein Lampengehäuse einer Beuchtstofflampe an dem Stab des Parallelogrammlenkers befestigt ist. Durch den Parallelogrammienker in Verbindung mit der Vorrichtung für die Selbstfokassierung ist eine sehr einfache Handhabung des Lessgeräten gewährleistet.
  • Nach einer einmaligen Einstellung des unteren Endes des Fokusstabes auf die Gegenstandsebene ist die oelbstfokussierung für alle Gegenstände mit normaler Dicke, z.B. Zeitschriften, Bücher mit normalen Blattzahlen usw., und bei allen einstellbaren Vergrößerungen wirksam. Die Leuchtstofflampe macht die Bewegungen der Kamera mit, so daß dafür Sorge getragen ist, die Beleuchtungsstärte dann zu steigern, wenn starke Vergrößerungen zum rkennen kleiner Schriften oder kleiner Details in Bildern eine gute Ausleuchtung des Gegenstandes erfordern.
  • In vorteilhafter Weiterausbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesenen, da al unteren Ende des äußeren Tubus ein Rändelring von außen zugänglich ist, der mit einem inneren Objektivtabus verbunden ist, der in eshneckförmigem Ausnenmungen im inneren des äußeren Tubus durch Drehen des Rändelringes höhenverstellbar ist, wobei eine untere Stellung des Objektivtubus mittels einer Arretiervorrichtung fixierbar ist. Der Rändelring erspart in vorteilnafter Weise eine zeitraubende Verstellung des auf Gegenstände mit normalen Dicken eingestellten Fokusstab, wenn z.8. ein extrem dickes Buch als (Jegenstand benutzt wird. In diesem Falle wird die Arretiervorrichtung,die in der unteren stellung des Objektivtubus eingera#stet war, entarretiert. Durch Höneneinstellung des Objektivtubus mit dem Rändelring wiru ias oberste Blatt des dicken Buches scharf. Im Anschluß an die einmalige Einstellung des Objektivtubus kann jetzt eine große Zahl der oberen Blätter bei gleichbleibender Bildschärfe gelesen werden. Sobald bei Zurückdrchen des Rändelringes die Arretierung wieder einra3tet, wird die Steuerkurve als Mittel zur belbstfokussierung wieder wirksam.
  • Weiter vorteilhafte Erfindungsmerkmale sind bei der Ausbildung des Doppelschlittens verwirklicht, der aus zwei auf der Grandplatte des Stativs parallel zur Ebene der Grundplatte ausgerichteten Brettern besteht, deren unteres längs/einer auf der Grundplatte angebrachten ersten Führung auf die Stativsäule zu beweglich ist, und deren oberes längs einer auf dem unteren Brett senkrecht zur ersten Führung angebrachten zweiten Rührung beweglich ist, wobei an dem oberen Brett im Bereich der Ecken, die der Stativsäule abgewandt sind, je ein Handgriff angebracht ist. mit dem erfindungsgemäßen Doppelschlitten können die Zeilen des Gegenstandes ruckfrei abgetastet werden. Die Einstellung eines gewünschten Bildausschnittes am Monitor kann auch bei stärksten Vergrößerungen schnell vorgenommen werden. Es genügt hierzu in einfacher Weise die Handhabung nur eines Handgriffes. Ein Handgriff ist für Rechtshänder und der an der entgegengesetzten Seite des Brettes vorgesehene andere Handgriff für Linkshänder bestimmt.
  • Die Erfindung sieht ein weiteres vorteilhaftes Merkmal dadurch vor, daß in dem Lesegerät eine Umschaltvorrichtung von positive auf negative Bildwirkung eingebaut ist. Es ist bekannt, daß eine bestimmte Kategorie von Sehgeschädigten am besten schwarze Schrift auf hellem Untergrund erkennen kann, währen eine andere Kategorie der Sehbeschädigten auf eine hierzu komplementäre Wiedergabe angewiesen ist. Diesem Bedürfnis kommt die erfindung in vorteilhafter yjeise durch die Umschaltvorrichtung entgegen.
  • Bin bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Patentfiguren schematisch dargestellt.
  • Es zeigt Sig. 1 eine Vorderansicht des Lesegerätes, das aus der Kamera, dem Stativ mit Gegenstandstrager und dem Monitor besteht und Fig. 2 eine Seitenansicht des lesgeräts ohne monitor.
  • Eine 10 ist an dem einen Ende eines Parallelogrammlenkers ii angeschlossen, dessen Lenkerstäbe 12 und 13 an einem Halter 14 angelenkt sind. Mit 15 ist die Feder des an sich bekannten Parallelogrammlenkess bezeichnet.
  • Der Halter umgreift mit zwei Hülsen 16 und 17 die Säule 18 eines Stativs 19, die auf einer Grundplatte 20 abge -stützt ist. Ein auf der Grundplatte in zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen geführter Doppelschlitten 21 besteht aus zwei zur Ebene der Grundplatte ausgerichteten# Brettern. Das untere Brett 22 des Doppelschlittens ist in Richtung des Pfeils A auf die Stativsäule zu und von ihr weg auf nicht dergeatellten Rollen in einer nicht dargestellten ersten Führung beweglich. Das obere Brett 23, das dem Gegenstand 37 als Auflage dient, ist in einer nicht dargestellten zweiten Führung auf ebenfalls nicht dargestellten Rollen beweglich. Die zweite Führung verläuft senkrecht zur Eeichenebene der Sig. 2, so daß beide Führungen senkrecht aufeinander stehen. An den der Stativsäule abgewandten Ecken des oberes brettes sind zwei Handgriffe 24 befestigt. Um eine leichte Beweglichkeit er Bretter längs ibrer Führungen zu erzielen, sind die Rollen als Kugellager ausgebildet. Mit dem :Doppelschlitten kann ein gewünschter Bildausschnitt auch bei stärksten Vergrößerungen schnell und sicher eingestellt werden. Die Zeilenabtastung kann ruckfrei erfolgen. Zur Bewegung des Doppelschlittens genügt die Handhabung nur eines Handgriffs.
  • Ein Handgriff ist für Rechtshänder und der an der gegenüberliegenden Kante des Brettes angebrachte andere Handgriff für linkshänder bestimmt.
  • An der unteren Hülse 17 des Halters 14 ist ein parallel zur Stativsäule nach unten verlaufender Fokusstab 25 befestigt, der die Bewegung des Halters nach unten begrenzt.
  • Der Halter kann mittels einer Peststellvorrichtung 26 gegen die Stativsäule verklemmt werden.
  • An der Unterseite der Fernsehkamera ist ein Rohr 27 angeflanscht, das am Stab 38 des rarallelogrammlenkers befestigt ist. In dem Rohr ist ein äußerer Tubus 28 gleitend beweglich, der durch eine nicht dargestellte Zugfeder in eine untere fixe Lage gezogen wird. An dem Parallelogrammlenker ist im Bereich der Kamera eine Steuerkurve 29 angebracht, die mittels einer Verstellschraube 30 mit Händelgriff einjustierbar ist. Am äußeren Tubus ist ein Mitnehmerrädchen 31 drehbar befestigt, das mit der Steuerkurve in Reibverbindung steht. Im äußeren Tubus ist ein in den Figuren nicht sichtbarer innerer Objektivtubus in einer im Inneren des äußeren Tubus angebrachten schneckenartigen ftusnehmung höhenverstellbar angeordnet. Der Objektivtubus ist mit einem Händelring 32 verbunden, der an seiner gerändelten Umfangsfläche von außen erfasst und zwecks Höhenverstellung des Objektivtubus gedreht werden kann. Eine an sich bekannte, aus zwei Teilen bestehende Arretiervorrichtung 33 ist mit einem Teil am äußeren Tubus und mit dem anderen Teil am Rändelring befestigt. Die Teile der Arretiervorrichtung rasten ein, wenn der Objektivtubus eine untere Stellung eingenommen hat. Mit 34 ist das Gehäuse einer Leuchtstofflampe bezeichnet, das am Stab 38 des Parallelogrammlenkers befestigt ist.
  • In der Fig. 1 ist ein Monitor 35 schematisch dargestellt, der auf einem Gestell 36 ruht. Das Gestell ist vorsugsweise höhenverstellbar, damit der Bildschirm des Monitors in eine augengerechte Höhe eingestellt werden kann. An die Stelle eines Monitors kann ein handelsüblichei Fernsehempfänger treten. Auch können für mehrere Benutzer des Besegerätes mehrere Monitoren und/oder Pernsehempfänger an die Fernsehkamera angeschlossen werden.
  • Der Ubergang von kleinen zu starken Vergrößerungen kann dank des Parallelogrammlenkers in Verbindung mit der Selsbstfokussiervorrichtung bei gleichbleibender Bildschärfe in einfacher Weise erfolgen, wobei mit Hilfe des Doppelschlittens ein gewünschter Ausschnitt auf dem Gegenstand auch bei extrem starken Vergrößerungen schnell auf dem Monitor bezw. Fernsehempfänger sichtbar gemacht werden kann. Um die Bedienung des Gerätes noch weiter zu vereinfachen,sieht die Erfindung einen Schalter vor, mit dem die Fernsehkamera, die Beleuchtungseinrichtung und der Monitor eingeschaltet werden können. Ferner ist auf dem oberen Brett des Doppelschlittens ein Anschlag angebracht, der parallel zu der Brettkante verläuft, die dem Stativ benachbart ist. Gegen diesen Anschlag brauchen nur die oberen Blattkanten des Gegenstandes, der mit dem Lesegerät gelesen werden soll, angelehnt zu werden.
  • Wenn der Benutzer des Besegerätes ein Buch von normaler Dicke, eine Zeitschrift oder dergl. lesen will, wird der Halter 14 mit dem Fokusstab 25 so eingestellt, daß das untere Ende des Stabes in der Höhe der Oberfläche des oberen Brettes, die als Gegenstandsebene dient, liegt.
  • Nach dieser einmaligen Einstellung des Fokusstabes ist die Kamera dank der Wirkung der Steuerkurve und des liiitnehmerrädchens selbstfokussierend. Die Bildschärfe wird seBbständig nachgestellt, wenn die Vergrößerung durch Verstellung des Parallelogrannnlenkers verändert wird. Daw Bild bleibt auch dann scharf, wenn der Benutzer des Gerätes bei einer festeingestellten Vergrößerung die Blätter des Buches oder der Zeitschrift umblättert und die die darunter liegenden Blätter fortlaufend auf dem Monmtor abgebildet werden. Wenn ein extrem dickes Buch gelesen werden soll, muß der Fokusstab auf das obere Blatt des Buches als Gegenstands ebene eingestellt werden. Um die zeitraubende Einstellung des Fokusstabes zu umgehen, kann die Schärfeneinstellung mittels des Rändelringes vorgenommen werden. In diesem Palle ist die selbstfokussierende Wirkung der Steuerkurve aufgehoben.
  • Die bei dem Lesergerät vorgesehenen Einstellvorrichtungen für die Vergrößerung, den Bildkontrast und die Bildwelligkeit sind bei speziellen Sehschädigungen nicht ausreichend, tun den Sehgeschädigten, die z.B.
  • Augenschleier haben, das Erkennen und Lesen von bildlichen Darstellungen und kleinen dchriften zu ermöglichen. hus diesem Grunde sieht die Erfindung zusätzlich noch die Verwendung einer an sich bekannten Vorrichtung zur elektronischen Umschaltung von positive auf negative Bildwirkung bezw. Bildwiedergabe vor. Die elektronisch arbeitende Umsclialtvorricbtung von positive auf negative Bilditedergabe ergänzt in vorteilhafter Weise die optischen Einstellvorrichtungen für den Bildkontrast und die Bildhelligkeit.Dank der vielfachen Verstellmöglichkeiten für den Bild kontrast wird nicht nur den Sehgeschädigten geholfen, die nur eine schwarze Schrift auf hellem Untergrund lesen und erkennen können, sondern auch den Geschädigten, die auf eine hierzu komplementäre Bildwiedergabe angewiesen sind.
  • Das erfindungsgemäße Lesegerät stellt ein wichtiges Hilfsmittel dar, um den Sehgeschädigten das Schreiben zu ermöglichen oder zu erleichtern, wenn sie zur Zeit des Eintritts der Sehschädigung bereits schreiben konnten. Aber auch die Sehgeschädigten, die des Schreibens unkundig sind,können mit Hilfe# des Gerätes das Schreiben erlernen. Der Doppelschlitten dient dem zu beschreibenden Blatt als Auflage, wobei die auf dem Blatt aufgezeichneten dchriftzüge am Hildschirm laufend kontrolliert werden können.

Claims (5)

Schutzansprtche
1. Lesegerät für Sehgeschädigte, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einem Stativ höhenverstellbare Fernsehkamera (10) in Abhängigkeit vom abstand der Kameraoptik zur Gegenstandsebene selbstfokussiernd ist und über das die Kamera tragende Stativ (19) mit einer Grundplatte (20) des Stativs verbunden ist, auf der senkrecht zur optischen Achse der Kamera in zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen ein Doppelschlitten (21) zur Auflage des Gegenstandes (37) verschiebbar ist, wobei der Kamera mindestens ein IAonitor (35) zur wiedergabe des Bildes zugeordnet ist
2. Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pernsehkamera (10) an dem einen Ende eines Parallelogrammlenkers (11) angeschlossen ist, dessen anderes Ende an einem Halter (14) angelenkt ist, der die Säule (18) des Stativs (19) mit zwei Hülsen (16,17) umgreift, an deren untere ein parallel zur Stativsäule nach unten verlaufender Fokusstab (25) befestigt ist, der die Bewegung des Halters nach unten begrenzt, und daß an der die unteren Benkerstäbe (13) verbindenden Querachse des Parallelogrammlenkers im Bereich der Kamera eine durch eine Verstellschraube (30) einjllstier bare Steuerkurve (29) befestigt ist, die mit einem Is.itnehmerrädchen (31) in Reibverbindung steht, das an einem äußeren Tubus (28) drehbar befestigt ist, der in einem an der Unterseite der Kamera angeflanschten Rohr (27) gleitend höhenverstellbar ist, wobei ein Lampengehäuse (34) einer Leuchtstofflampe an dem Stab (38) des Parallelogrammlenkers befestigt ist
3. Lesegerät nach Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des äußeren Tubus (28) ein Rändelring (32) von außen zugänglich ist, der mit einem inneren Objektivtubus verbunden ist, der in schneckenförmigen Ausnehmungen im Inneren des auß'eren Tubus durch Drehen des Händelringes höhenverstellbar ist, wobei eine untere itelluns des Objektivtubus mittels einer Arretiervorrichtung (33) fixierbar ist.
4. lesegerät nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte (20) des Stativs (19) zwei parallel zur Ebene der Grundplatte (20) ausgerichtete Bretter (22,23) den Doppelschlitten (21) bilden, deren unteres längs einer auf der Grundplatte angebrachten ersten Führung auf die Stativsäule (18) zu beweglich ist, und deren oberes längs einer auf dem unteren Brett senkrecht zur ersten Führung angebrachten zweiten Führung beweglich ist, wobei an dem oberen Brett im Bereich der Ecken, die der Stativsäule abgewandt sind, je ein Handgriff (24) angebracht ist.
5. Lesegerät nach Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch eine Umschaltvorrichtung von positive auf negative Bildwirkung.
L e e r s e i t e
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