DE2155114C2 - Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf - Google Patents
Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem KreislaufInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem
Kreislauf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Transportvorrichtung ist aus der « waagerechten oberen Abschnitt 3, einen unter dem Ab-FR-PS 11 82 667 bekannt, wobei die Wagen entlang schnitt 3 liegenden geradlinigen waagerechten unteren
einer waagerechten Strecke des Kreislaufs mittels Rä
dem auf Schienen laufen, durch welche sie nach unten abgestützt und seitlich geführt werden. Wenn an einer
der Bearbeitungsstationen im Bereich dieses waagerechten Streckenabschnitts größere Kräfte auf den
Wagen aufgebracht werden, insbesondere Druckkräfte, so kann das Laufwerk der Wagen leicht beschädigt
werden.
Transportvorrichtung der eingangs angegebenen Art so hierfür auf beliebige gewünschte Weise, insbesondere
auszubilden, daß auch bei einem starken Druck auf die
4 und zwei halbkreisförmige Anschlußbahnen umfaßt
Bei der Ausführungsform der F i g. 1 bis 4 erfolgt der
Antrieb der Wagen durch eine endlose Antriebskette 7, welche nur an dem oberen Ende 3 der Kreisbahn entlangläuft und so ausgebildet ist, daß sie die Wagen längs
dieses Abschnitts zwangsläufig antreibt und sie automatisch am Ende des Abschnitts losläßt.
Die Verhakung der Wagen mit der Kette erfolgt
Wagen an einer Bearbeitungsstation eine Beschädigung des Laufwerks, insbesondere ein Verbiegen der Achsen,
verhindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst Durch Anheben des
Wagens wird dessen Laufwerk vollständig entlastet, so daß eine hohe Druckkraft zwischen Werkzeug und Wagenkörper aufgebracht werden kann. Dabei genügt es,
den Wagen nur geringfügig von den Schienen abzuheben. Die Hubeinrichtung in Form eines unter dem
Wagen angeordneten Kolbens kann zugleich zum Auf
durch Eintreten von an den Wagen befestigten querliegenden Fingern 8 in an der Kette 7 befestigte V-förmige
Gabeln 9 mit sich erweiternder Öffnung.
Die Wagen werden von Rollen 10 getragen, welche auf sie in der Querrichtung führenden Schienen 11 laufen. An jedem Wagen sind die Finger 8 durch axiale
Verlängerungen einer der beide Rollenachsen ausgebildet
Die Gabeln 9 können durch ausgeschnittene Platten gebildet werden, welche auf ein Kettenglied seitlich so
aufgesetzt sind, daß sie bei dem von ihnen bewirkten Antrieb nicht kippen können (F i g. 3).
Nachdem die Wagen von der Kette 7 losgelassen werden, durchlaufen sie infolge ihres Eigengewichts die
abwärtsführende Kurvenbahn 5 und hierauf infolge ihres Schwunges den Rücklaufabschnitt 4.
An dem bewegungsabwärts liegenden Ende dieses
Abschnitts werden sie von Armen 12 eines Rades 53 erfaßt, welches synchron mit der Kette 7 über ein Übertragungssystem
14 in Umdrehung versetzt wird, so daß sie längs der Kurvenbahn 6 wieder aufwärtsgeführt werden.
Längs des Abschnitts 4 und der Kurvenbahnen 5 und 6 ist jede Rolle 10 mit einem geringen Spiel zwischen
einer Schiene 11 und einer äußeren parallelen Gegenschiene 21 geführt
Die durch einfache L-förmige Winkeleisen gebiideten
Arme 12 wirken mit an den Wagen befestigten Fingern 15 zusammen, welche wie die Finger 8 ausgebildet sein
können.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das System
14 so ausgebildet, daß die Tangentialgeschwindigkeiten
der Kette und des Rades an der Stelle der Finger 8 und
15 identisch sind. Jedes Mal, wenn ein Arm 12 einen hinger
15 des Wagens an das bewegungsaufwärts liegende Ende des oberen Abschnitts 3 bringt, kommt eine Gabel
9 der Kette genau dem entsprechenden Finger 8 gegenüber zu liegen und übernimmt den A.itrieb des Wagens.
Der gegenseitige Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Wagen auf dem Abschnitt 3 kann sehr leicht
verändert werden, was für gewisse Anwendungen nützlich sein kann, z. B. wenn auf eine Folie mit gefüllten Zellen
ein in der Längsrichtung der Wagen vorstehender Deckel aufgesetzt werden soll.
Hierfür kann auf zweierlei Weise vorgegangen werden. Entweder man ersetzt einfach das Verhältnis R
zwischen den Tangentialgeschwindigkeiten der endlosen Kette 7 bzw. des Rades 13 durch ein Vielfaches. Falls
dieses Vielfache gleich 2 ist wird die Umfangsgeschwindigkeit des Rades 13 an der Stelle der Finger 15 halb so
groß wie die der kette, so daß das Rad die Kette nur noch mit halb so vielen Wagen versorgt, wie vorher,
indem die Wagen an die Kette nur an jedem zweiten Haken angehängt werden.
Man kann aber auch gleichzitig das Verhältnis R und
den Abstand E zwischen den Verhakungsfdiedern der
Kette verändern. Wenn man z. B. den Abstand E um 50% vergrößert und ihn durch 3£/2 ersetzt, genügt es,
das Verhältnis R durch 3Ä/2 zu «setzen, um einen Synchronlauf
zu erzielen. Ganz allgemein genügt es bei Ersatz des Abstands E durch pE, das Verhältnis R durch
pR zu ersetzen, damit die Vorrichtung richtig arbeitet
Die Tatsache, daß die Wagen von der Kette mit Spiel erfaßt werden, kann für eine geringe Verschiebung der
Wagen ausgenutzt werden.
Eine derartige Verschiebung kann in der Längsrichtung
erfolgen, z. B. um den Wagen an einer Station genau auf eine Hubeinrichtung zu zentrieren, wofür insbesondere
eine an dieser befestigte (nicht dargestellte) Stange in ein Loch 16 des Wagens eingeführt werden
kann.
Jeder Wagen kann durch einen Kolben 17 angehoben werden, welcher unter einem Wagen angeordnet ist und
dessen Oberseite gegen ein Werkzeug 18 drückt, gegebenenfalls nach einer Absenkbewegung desselben.
Hierdurch sind verschiedene Arbeitsgänge möglich, insbesondere Anpressen zur Herstellung einer örtlichen
Heißklebung oder zur Herstellung einer dichten Verbindung zwischen dem in den Wagen ausgebildeten Hohlraum
2 und äußeren Leitungen ■;:<;!·;>
Xümmern. 7. b. ;■ ur
Ui-tstellung eines Vakuums zum A.idrückim ein·.:/
U-UiJ.-;Mijffuüe an die Innenwände des Hohlraums unter
Verformung der folie. Es können Dichtungen 19 zwischer.
Jem Wagen und den Druckstücken vorgesehen
werden, um die Dichtigkeit der Verbindungen zu gewährleisten, wobei diese Dichtungen gegebenenfalls
durch die Herstellung der Oberseite eines jeden Wagens aus einem nachgiebigen Werkstoff ersetzt werden.
Bei der schematisch in F i g. 5 dargestellten Ausführung werden die Wagen längs eines zwischen der Station
A und der Station X liegenden Teils des oberen Abschnitts angetrieben, indem diese Wagen in einer
kontinuierlichen Reihe hintereinander angeordnet werden und ein Schub auf den letzten Wagen der Reihe
ausgeübt wird.
Ferner ist eine zurückziehbare Schranke 22 vorgesehen, welche eine kleine Abmessung in der Vorschubsrichtung
der Wagen besitzt und mit den Γ tigern 8 des vordersten Wagens der Reihe folgendermabei. zusammenwirken
kann: zu Beginn eines jeden Vorschubszyklus ist die Schranke solange zurückgezogen, daß der
vorderste Wagen um eine Strecke vorrückt, welche größer als der Di'--chmesser der Finger 8 ist, worauf sie wieder
in die Betriebsstellung gebracht wird, um als Anschlag für den nächsten Wagen zu dienen, welcher nun
der vorderste Wagen der Reihe wird. Das durch einen Teil 23 gesteuerte Zurückziehen der Schranke 22 ist mit
dem Anlassen eines den Vorschubszyklus steuernden Motors 24 synchronisiert Diese verschiedenen Teile
werden durch die Schließung eines schematisch bei 25 dargestellten elektrischen Schalters gesteuert, wobei
diese Schließung ihrerseits vorzugsweise automatisch durch Vollendung des längsten an den Arbeitsstellen A
bis Zausgeführten Arbeitsgangs gesteuert wird.
Der Teil 23 kann durch zwei parallele, beiderseits der Fahrbahn der Wagen angeordnete Elektromagnete in
dem bevorzugten Fall gebildet werden, in welchem die Schranke 22 durch zwei die Tauchkerne dieser Elektromagnete
bildende Stangen gebildet wird.
Zur Ausübung des Schubes auf den hintersten Wagen der Reihe kann jedes beliebige gewünschte System benutzt
werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform wird hierfür ein Mitnehmer 26 benutzt, der von einer endlosen Kette
27 getragen wird, welcher während jedes Arbeitszyklus eine hin und her gehende Bewegung durch den Motor
24 erteilt wird.
Die Amplitude dieser hin und her gehenden Bewegung ist wenigstens gleich dem »Schritt« p, d. h. der
Länge eines Wagens 1. Sie entspricht vorzugsweise der größten Lärgt der Wagen, welche in der betrachteten
Vorrichtung benutzt werden können, was keinen Nachteil für den Antrieb o'er kleineren Wagen darstellt,
da dann der Mitnehmer bei jedem Arbeitszyklus einen kurzen »toten Weg« durchläuft, während welchem er
keinen Schub auf den hintersten Wagen ausübt, wobei dieser Weg der Differenz zwischen der genannten gröB-
ten Länge und der Länge der tatsächlich benutzten
Wagen ist
Der Mitnehmer 26 is>. eis-tisch zurückziehbar, derart,
daß er die Finger 8 i~r V/i,;?n mitnimmt, wenn er vorwärts
bewvijt wirH und mi· den Fingern in Derühru-ir
kommt, während er bei Berührung mit den Fingen zurücktritt,
wenn er Jiesen gegenüber nach rückwärts bewegt wird.
Sobald die Finger 8 des vorüc■; si; ■·· Waeens der Reih.:
an der Schranke 22 angeschlagen hnben, wird der hinterste Wagen am Zurückfahren durch die Entspannung
eines elastischen Riegels 28 verhindert, so daß die Wagenreihe zwischen den beiden mechanischen Anschlägen 22 und 28 blockiert ist und sichergestellt ist, daß sich
alle Wagen genau in ihrer für den Arbeitsgang gewünschten Stellung befinden.
Wenn der letzte Arbeitsgang an dem vordersten Wagen der Reihe ausgeführt ist, kommt dieser an die
abwärtsgehende Kurvenbahn 5, fällt durch sein Eigengewicht herab, kommt während dieses Falles in
Schwung und kehrt schnell längs des unteren Abschnitts 4 zu der aufwärtsführenden Kurvenbahn 6 zurück.
Die die Wiederaufwärtsbewegung der Wagen bewirkenden Mittel können automatisch mit einer bestimmten Verzögerung nach der Ingangsetzung eines jeden
Vorschubszyklus gesteuert werden.
Sie können auch automatisch durch die Wagen während ihrer Rückfahrt gesteuert werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform schließt jeder Wagen beim Vorbeifahren einen Mikroschalter
29, welcher sofort den Antriebsmotor 30 des die Wagen aufwärtsführenden Rades 31 anläßt
Dieses Rad kann auf einen einzigen Arm beschränkt
werden, wie auf der Zeichnung dargestellt, wenn jedes Arbeitsspiel der vollständigen Aufwärtsbewegung eines
Wagens und einer vollständigen Umdrehung dieses Rades entspricht
Die gegenseitigen Stellungen des Mikroschalters 29, des Arms des Rades 31 in der Ruhestellung und des
Mitnehmers 26 in der Ruhestellung sind so gewählt, daß der Arm durch eine Drehung in Richtung des Pfeils 32
nach Erfassen des auf der Kurvenbahn 6 aufwärtszuführenden Wagens in seine unterste Stellung kommt und
hierauf den Wagen längs dieser Kurvenbahn vorwärtsdrückt und ihn schließlich so weit auf den oberen Abschnitt stößt, daß seine Finger 8 über den Mitnehmer 26
hinausgehen.
Man erhält dann folgendes Ergebnis: praktisch alle auf der Vorrichtung vorhandenen Wagen, nämlich die
Gesamtzahl der Wagen vermindert um nur eine Einheit, nimmt tatsächlich jederzeit an den auf dem oberen Abschnitt vorgenommenen Arbeitsgängen teil.
Bei gewissen Ausführungsformen kann es zweckmäßig sein, gewisse auf dem oberen Abschnitt laufende
Wagen um eine Strecke ; auseinander zu rücken.
Dies ist z. B. bei der schematisch in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform bei den drei ersten an den Arbeitsstellen X, Kund Zbefindlichen Wagen der Fall. Bei dieser Ausführungsiorm empfangen die Wagen an der
Stelle A von einer Rolle 33 eine Kunststoffolie 34, welche an den verschiedenen Arbeitsstellen nacheinander durch Wärmeformung mit Zellen versehen, hierauf
mit einem beliebigen Inhalt (z. B. Dragees, Pulver oder Flüssigkeit) gefüllt und hierauf verschlossen wird
An der Station ^empfängt die gefüllte Packung einen
Pappdeckel 35, welcher einen in der Längsrichtung über den Wagen vorstehenden Rand 36 besitzt und an der
Packung an der Station V zum Haften gebracht werden muß, bevor das Ganze an der Station Z abgeführt wird.
Der Zwischenraum /gestattet, zu verhindern, daß der
Rand 36 des von einem Wagen getragenen Pappstücks
bis auf einen Nachbarwagen reicht.
Zur Einhaltung dieses Zwischenraums /zwischen den Wagen werden diese durch ein endloses Band 37 der in
Fig. 1 dargestellten Art angetrieben, welches mit den
Fingern 8 zusammenwirkende Mitnehmer 38 trägt.
Diese Mitnehmer werden hier durch einfache Anschläge gebildet, wobei dann die zurückziehbaren Anschläge 39 mit den Fingern 8 in der gleichen Weise wie
die Schranke 22 zusammenwirken. Diese durch Teile 40 gesteuerten Anschläge 39 können wie die Schranke 22
durch Tauchkerne von Elektromagneten gebildet werden.
Der das Band 37 antreibende Motor 41 ist dann zweckmäßig ein einen gewissen Schlupf gestattender
Reibungsmotor.
Die Steuerung dieses Motors 41 und der Teile 40 ist natürlich mit der des Teils 23 des Motors 24 synchroni-
punktierten Linien 42 schematisch dargestellt ist.
Man sieht noch in F i g. 5 das Gestell 43 der gesamten Vorrichtung und der Teile 44, welche wie die Kolben 17
gestatten, die Wagen an gewissen Stationen (hier an A und Y) zeitweilig anzuheben, um das Andrücken von
Werkzeugen an die Wagen ohne Belastung der Rollen zu ermöglichen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung der F i g. 5 ist folgende:
dem oberen Abschnitt stillstehen, wobei alle Wagen
außer dem an dem Hinterende angeordneten an ihren Arbeitsstellen einem Arbeitsgang unterworfen werden.
Wenn dieser Arbeitsgang beendet tr,i, wird der Schalter 25 geschlossen, wodurch ««ährend eines Bruchteils
einer Sekunde die Schranken 22 und 39 zurückgezogen und die Motoren 24 und 41 angelassen werden. Alle
Wagen des oberen Abschnitts werden dann um einen Schritt vorwärtsgeschoben, wobei die ersten einzeln
durch die Mitnehmer 38 des endlosen Bandes 37 um
eine Strecke angetrieben werden, welche etwas größer
als die Länge ρ eines Wagens ist, während die letzten Wagen zusammen durch den Schub des hinteren Mitnehmers 26 um eine Strecke angetrieben werden,
welche gleich der I -änge ρ ist
Jeder der verschiedenen Wagen nimmt dann die Stelle des Wagens ein, der ihm vorausging, und bleibt in
einer Längsslsliung stehen, welche vorne durch Anschlagen an den Schranken 22 und 39 und hinten durch
Anschlagen an dem Riegel 28 und den Mitnehmern 38
so vollkommen bestimmt ist, mit Ausnahme des vordersten
und durch sein Eigengewicht auf seinen Rückweg fällt
des oberen Abschnitts vorgenommen, während der vor
derste Wagen seinen Rückgang längs des unteren Ab
schnitts ausführt und hierauf von dem Aufzugsarm 31 erfaßt wird, welcher ihn auf den oberen Abschnitt bis in
eine Stellung schickt, in welcher er das Hinterende des an der Arbeitsstelle A befindlichen Wagens berührt,
und in welcher seine Finger 8 über den hinteren Mitnehmer 26 hinausgegangen sind
Claims (4)
1. Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf entlang einer
Anzahl an einem waagerechten oberen Abschnitt des Kreislaufs liegenden Bearbeitungsstationen,
wobei die Wagen wenigstens in diesem oberen Abschnitt mittels Rollen auf Schienen nach unten abgestützt und seitlich geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einer der
Bearbeitungsstationen (A bzw. Y) eine Hubeinrichtung zum Abheben eines an der Station angehaltenen Wagen (1) von den Schienen (11) und Anpressen gegen ein oberhalb liegendes Werkzeug (18)
vorgesehen ist, wobei die Hubeinrichtung einen unter dem Wagen (1) angeordneten Kolben (17) einschließt
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen (1) an seiner
oberen Fläche einen als Ziehmatrize für eine Folie od. dgl. dienenden Hohlraum (2) aufweist, und der
um den Hohlraum (2) liegende Rand beim vertikalen Anheben gegen eine Umfangsfläche eines darüber
in der Bearbeitungsstation (A bzw. Y) angeordneten
Werkzeugs (18) anpreßbar ist
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß um den Rand des Hohlraumes (2) jedes Wagens (1) eine Dichtung (19) vorgesehen ist
4. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Wagen (1) nur in dem d-, Bearbeitungsstationen (A, Y) enthaltenen Tvaagerechten oberen Abschnitt (3) des durch die Schiene gebildeten Kreislaufs durch eine umlaufende Antriebskette (7) angetrieben ist
bringen des Anpreßdruckes verwendet werden.
Aus der DE-PS 12 88 505 ist es zwar bekannt, bei einer Transportvorrichtung für eine Anlage zur automatischen Montage von Werkstücken die Werkstückträger mittels Schieber am Transportband gleitend in eine
montagegerechte Lage zu bringen, wobei sie aus dem Bereich des Transportbandes heraus angehoben werden, jedoch liegt bei dieser Transportvorrichtung der
Werkstückträger ohne Rollen auf einer horizottal verlaufenden Auflageschiene auf, die durch entsprechende
Bemessung auch größere Kräfte aufnehmen könnte, die aber bei dieser bekannten Transportvorrichtung nicht
auftreten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Transportvorrichtung,
F i g. 2 eine teilweise Draufsicht auf diese Vorrichtung, F i g. 3 eine Seitenansicht einer Einzelheit dieser Vorrichtung,
Fig.4 eine schematische Darstellung der Hubeinrichtung und
F i g. 5 eine Seitenansicht einer Ausführungsabwandlung.
Die Vorrichtung transportiert identische Wagen 1 schrittweise von einer ersten Bearbeitungsstation A bis
zu einer letzten Bearbeitungsstation Z, wobei diese nacheinander an mehreren Zwischenstationen B, C usw.
vorbeilaufen.
Bei einer möglichen Anwendung weist jeder Wagen 1 wenigstens einen als Ziehmatrize dienenden Hohlraum
2 (F i g. 2) auf, nimmt in diesem Hohlraum an der Station A eine (nicht dargestellte) Folie auf, welche sich der
Form des Hohlraums anpaßt, erfährt an den nächsten Stationen B, C usw., gegebenenfalls nach zusätzlichen
Faltvorgängen, Arbeitsgänge zur Füllung mit geeigneten Produkten (Medikamenten od. dsl.) und zur Schließung, worauf die erhaltene gefüllte und verschlossene
Verpackung an der Station Z von dem Wagen entfernt wird.
Die Wagen 1 werden längs einer geschlossenen Kreisbahn angetrieben, welche einen geradlinigen
25
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