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DE2155114C2 - Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf - Google Patents

Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf

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DE2155114C2
DE2155114C2 DE19712155114 DE2155114A DE2155114C2 DE 2155114 C2 DE2155114 C2 DE 2155114C2 DE 19712155114 DE19712155114 DE 19712155114 DE 2155114 A DE2155114 A DE 2155114A DE 2155114 C2 DE2155114 C2 DE 2155114C2
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DE
Germany
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transport device
carriage
carriages
cavity
station
Prior art date
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Application number
DE19712155114
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DE2155114A1 (de
Inventor
Jean Augustin Versailles Bodet
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Individual
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • B65G35/06Mechanical conveyors not otherwise provided for comprising a load-carrier moving along a path, e.g. a closed path, and adapted to be engaged by any one of a series of traction elements spaced along the path
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/99Conveyor systems not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Transportvorrichtung ist aus der « waagerechten oberen Abschnitt 3, einen unter dem Ab-FR-PS 11 82 667 bekannt, wobei die Wagen entlang schnitt 3 liegenden geradlinigen waagerechten unteren
Rücklaufabschnitt
einer waagerechten Strecke des Kreislaufs mittels Rä dem auf Schienen laufen, durch welche sie nach unten abgestützt und seitlich geführt werden. Wenn an einer der Bearbeitungsstationen im Bereich dieses waagerechten Streckenabschnitts größere Kräfte auf den Wagen aufgebracht werden, insbesondere Druckkräfte, so kann das Laufwerk der Wagen leicht beschädigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Transportvorrichtung der eingangs angegebenen Art so hierfür auf beliebige gewünschte Weise, insbesondere auszubilden, daß auch bei einem starken Druck auf die
4 und zwei halbkreisförmige Anschlußbahnen umfaßt
Bei der Ausführungsform der F i g. 1 bis 4 erfolgt der Antrieb der Wagen durch eine endlose Antriebskette 7, welche nur an dem oberen Ende 3 der Kreisbahn entlangläuft und so ausgebildet ist, daß sie die Wagen längs dieses Abschnitts zwangsläufig antreibt und sie automatisch am Ende des Abschnitts losläßt. Die Verhakung der Wagen mit der Kette erfolgt
Wagen an einer Bearbeitungsstation eine Beschädigung des Laufwerks, insbesondere ein Verbiegen der Achsen, verhindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst Durch Anheben des Wagens wird dessen Laufwerk vollständig entlastet, so daß eine hohe Druckkraft zwischen Werkzeug und Wagenkörper aufgebracht werden kann. Dabei genügt es, den Wagen nur geringfügig von den Schienen abzuheben. Die Hubeinrichtung in Form eines unter dem Wagen angeordneten Kolbens kann zugleich zum Auf durch Eintreten von an den Wagen befestigten querliegenden Fingern 8 in an der Kette 7 befestigte V-förmige Gabeln 9 mit sich erweiternder Öffnung.
Die Wagen werden von Rollen 10 getragen, welche auf sie in der Querrichtung führenden Schienen 11 laufen. An jedem Wagen sind die Finger 8 durch axiale Verlängerungen einer der beide Rollenachsen ausgebildet
Die Gabeln 9 können durch ausgeschnittene Platten gebildet werden, welche auf ein Kettenglied seitlich so aufgesetzt sind, daß sie bei dem von ihnen bewirkten Antrieb nicht kippen können (F i g. 3).
Nachdem die Wagen von der Kette 7 losgelassen werden, durchlaufen sie infolge ihres Eigengewichts die abwärtsführende Kurvenbahn 5 und hierauf infolge ihres Schwunges den Rücklaufabschnitt 4.
An dem bewegungsabwärts liegenden Ende dieses Abschnitts werden sie von Armen 12 eines Rades 53 erfaßt, welches synchron mit der Kette 7 über ein Übertragungssystem 14 in Umdrehung versetzt wird, so daß sie längs der Kurvenbahn 6 wieder aufwärtsgeführt werden.
Längs des Abschnitts 4 und der Kurvenbahnen 5 und 6 ist jede Rolle 10 mit einem geringen Spiel zwischen einer Schiene 11 und einer äußeren parallelen Gegenschiene 21 geführt
Die durch einfache L-förmige Winkeleisen gebiideten Arme 12 wirken mit an den Wagen befestigten Fingern 15 zusammen, welche wie die Finger 8 ausgebildet sein können.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das System
14 so ausgebildet, daß die Tangentialgeschwindigkeiten der Kette und des Rades an der Stelle der Finger 8 und
15 identisch sind. Jedes Mal, wenn ein Arm 12 einen hinger 15 des Wagens an das bewegungsaufwärts liegende Ende des oberen Abschnitts 3 bringt, kommt eine Gabel 9 der Kette genau dem entsprechenden Finger 8 gegenüber zu liegen und übernimmt den A.itrieb des Wagens.
Der gegenseitige Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Wagen auf dem Abschnitt 3 kann sehr leicht verändert werden, was für gewisse Anwendungen nützlich sein kann, z. B. wenn auf eine Folie mit gefüllten Zellen ein in der Längsrichtung der Wagen vorstehender Deckel aufgesetzt werden soll.
Hierfür kann auf zweierlei Weise vorgegangen werden. Entweder man ersetzt einfach das Verhältnis R zwischen den Tangentialgeschwindigkeiten der endlosen Kette 7 bzw. des Rades 13 durch ein Vielfaches. Falls dieses Vielfache gleich 2 ist wird die Umfangsgeschwindigkeit des Rades 13 an der Stelle der Finger 15 halb so groß wie die der kette, so daß das Rad die Kette nur noch mit halb so vielen Wagen versorgt, wie vorher, indem die Wagen an die Kette nur an jedem zweiten Haken angehängt werden.
Man kann aber auch gleichzitig das Verhältnis R und den Abstand E zwischen den Verhakungsfdiedern der Kette verändern. Wenn man z. B. den Abstand E um 50% vergrößert und ihn durch 3£/2 ersetzt, genügt es, das Verhältnis R durch 3Ä/2 zu «setzen, um einen Synchronlauf zu erzielen. Ganz allgemein genügt es bei Ersatz des Abstands E durch pE, das Verhältnis R durch pR zu ersetzen, damit die Vorrichtung richtig arbeitet
Die Tatsache, daß die Wagen von der Kette mit Spiel erfaßt werden, kann für eine geringe Verschiebung der Wagen ausgenutzt werden.
Eine derartige Verschiebung kann in der Längsrichtung erfolgen, z. B. um den Wagen an einer Station genau auf eine Hubeinrichtung zu zentrieren, wofür insbesondere eine an dieser befestigte (nicht dargestellte) Stange in ein Loch 16 des Wagens eingeführt werden kann.
Jeder Wagen kann durch einen Kolben 17 angehoben werden, welcher unter einem Wagen angeordnet ist und dessen Oberseite gegen ein Werkzeug 18 drückt, gegebenenfalls nach einer Absenkbewegung desselben.
Hierdurch sind verschiedene Arbeitsgänge möglich, insbesondere Anpressen zur Herstellung einer örtlichen Heißklebung oder zur Herstellung einer dichten Verbindung zwischen dem in den Wagen ausgebildeten Hohlraum 2 und äußeren Leitungen ■;:<;!·;> Xümmern. 7. b. ;■ ur Ui-tstellung eines Vakuums zum A.idrückim ein·.:/ U-UiJ.-;Mijffuüe an die Innenwände des Hohlraums unter Verformung der folie. Es können Dichtungen 19 zwischer. Jem Wagen und den Druckstücken vorgesehen werden, um die Dichtigkeit der Verbindungen zu gewährleisten, wobei diese Dichtungen gegebenenfalls durch die Herstellung der Oberseite eines jeden Wagens aus einem nachgiebigen Werkstoff ersetzt werden.
Bei der schematisch in F i g. 5 dargestellten Ausführung werden die Wagen längs eines zwischen der Station A und der Station X liegenden Teils des oberen Abschnitts angetrieben, indem diese Wagen in einer kontinuierlichen Reihe hintereinander angeordnet werden und ein Schub auf den letzten Wagen der Reihe ausgeübt wird.
Ferner ist eine zurückziehbare Schranke 22 vorgesehen, welche eine kleine Abmessung in der Vorschubsrichtung der Wagen besitzt und mit den Γ tigern 8 des vordersten Wagens der Reihe folgendermabei. zusammenwirken kann: zu Beginn eines jeden Vorschubszyklus ist die Schranke solange zurückgezogen, daß der vorderste Wagen um eine Strecke vorrückt, welche größer als der Di'--chmesser der Finger 8 ist, worauf sie wieder in die Betriebsstellung gebracht wird, um als Anschlag für den nächsten Wagen zu dienen, welcher nun der vorderste Wagen der Reihe wird. Das durch einen Teil 23 gesteuerte Zurückziehen der Schranke 22 ist mit dem Anlassen eines den Vorschubszyklus steuernden Motors 24 synchronisiert Diese verschiedenen Teile werden durch die Schließung eines schematisch bei 25 dargestellten elektrischen Schalters gesteuert, wobei diese Schließung ihrerseits vorzugsweise automatisch durch Vollendung des längsten an den Arbeitsstellen A bis Zausgeführten Arbeitsgangs gesteuert wird.
Der Teil 23 kann durch zwei parallele, beiderseits der Fahrbahn der Wagen angeordnete Elektromagnete in dem bevorzugten Fall gebildet werden, in welchem die Schranke 22 durch zwei die Tauchkerne dieser Elektromagnete bildende Stangen gebildet wird.
Zur Ausübung des Schubes auf den hintersten Wagen der Reihe kann jedes beliebige gewünschte System benutzt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform wird hierfür ein Mitnehmer 26 benutzt, der von einer endlosen Kette 27 getragen wird, welcher während jedes Arbeitszyklus eine hin und her gehende Bewegung durch den Motor 24 erteilt wird.
Die Amplitude dieser hin und her gehenden Bewegung ist wenigstens gleich dem »Schritt« p, d. h. der Länge eines Wagens 1. Sie entspricht vorzugsweise der größten Lärgt der Wagen, welche in der betrachteten Vorrichtung benutzt werden können, was keinen Nachteil für den Antrieb o'er kleineren Wagen darstellt, da dann der Mitnehmer bei jedem Arbeitszyklus einen kurzen »toten Weg« durchläuft, während welchem er keinen Schub auf den hintersten Wagen ausübt, wobei dieser Weg der Differenz zwischen der genannten gröB-
ten Länge und der Länge der tatsächlich benutzten Wagen ist
Der Mitnehmer 26 is>. eis-tisch zurückziehbar, derart, daß er die Finger 8 i~r V/i,;?n mitnimmt, wenn er vorwärts bewvijt wirH und mi· den Fingern in Derühru-ir kommt, während er bei Berührung mit den Fingen zurücktritt, wenn er Jiesen gegenüber nach rückwärts bewegt wird.
Sobald die Finger 8 des vorüc■; si; ■·· Waeens der Reih.:
an der Schranke 22 angeschlagen hnben, wird der hinterste Wagen am Zurückfahren durch die Entspannung eines elastischen Riegels 28 verhindert, so daß die Wagenreihe zwischen den beiden mechanischen Anschlägen 22 und 28 blockiert ist und sichergestellt ist, daß sich alle Wagen genau in ihrer für den Arbeitsgang gewünschten Stellung befinden.
Wenn der letzte Arbeitsgang an dem vordersten Wagen der Reihe ausgeführt ist, kommt dieser an die abwärtsgehende Kurvenbahn 5, fällt durch sein Eigengewicht herab, kommt während dieses Falles in Schwung und kehrt schnell längs des unteren Abschnitts 4 zu der aufwärtsführenden Kurvenbahn 6 zurück.
Die die Wiederaufwärtsbewegung der Wagen bewirkenden Mittel können automatisch mit einer bestimmten Verzögerung nach der Ingangsetzung eines jeden Vorschubszyklus gesteuert werden.
Sie können auch automatisch durch die Wagen während ihrer Rückfahrt gesteuert werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform schließt jeder Wagen beim Vorbeifahren einen Mikroschalter 29, welcher sofort den Antriebsmotor 30 des die Wagen aufwärtsführenden Rades 31 anläßt
Dieses Rad kann auf einen einzigen Arm beschränkt werden, wie auf der Zeichnung dargestellt, wenn jedes Arbeitsspiel der vollständigen Aufwärtsbewegung eines Wagens und einer vollständigen Umdrehung dieses Rades entspricht
Die gegenseitigen Stellungen des Mikroschalters 29, des Arms des Rades 31 in der Ruhestellung und des Mitnehmers 26 in der Ruhestellung sind so gewählt, daß der Arm durch eine Drehung in Richtung des Pfeils 32 nach Erfassen des auf der Kurvenbahn 6 aufwärtszuführenden Wagens in seine unterste Stellung kommt und hierauf den Wagen längs dieser Kurvenbahn vorwärtsdrückt und ihn schließlich so weit auf den oberen Abschnitt stößt, daß seine Finger 8 über den Mitnehmer 26 hinausgehen.
Man erhält dann folgendes Ergebnis: praktisch alle auf der Vorrichtung vorhandenen Wagen, nämlich die Gesamtzahl der Wagen vermindert um nur eine Einheit, nimmt tatsächlich jederzeit an den auf dem oberen Abschnitt vorgenommenen Arbeitsgängen teil.
Bei gewissen Ausführungsformen kann es zweckmäßig sein, gewisse auf dem oberen Abschnitt laufende Wagen um eine Strecke ; auseinander zu rücken.
Dies ist z. B. bei der schematisch in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform bei den drei ersten an den Arbeitsstellen X, Kund Zbefindlichen Wagen der Fall. Bei dieser Ausführungsiorm empfangen die Wagen an der Stelle A von einer Rolle 33 eine Kunststoffolie 34, welche an den verschiedenen Arbeitsstellen nacheinander durch Wärmeformung mit Zellen versehen, hierauf mit einem beliebigen Inhalt (z. B. Dragees, Pulver oder Flüssigkeit) gefüllt und hierauf verschlossen wird
An der Station ^empfängt die gefüllte Packung einen Pappdeckel 35, welcher einen in der Längsrichtung über den Wagen vorstehenden Rand 36 besitzt und an der Packung an der Station V zum Haften gebracht werden muß, bevor das Ganze an der Station Z abgeführt wird.
Der Zwischenraum /gestattet, zu verhindern, daß der Rand 36 des von einem Wagen getragenen Pappstücks bis auf einen Nachbarwagen reicht.
Zur Einhaltung dieses Zwischenraums /zwischen den Wagen werden diese durch ein endloses Band 37 der in Fig. 1 dargestellten Art angetrieben, welches mit den Fingern 8 zusammenwirkende Mitnehmer 38 trägt.
Diese Mitnehmer werden hier durch einfache Anschläge gebildet, wobei dann die zurückziehbaren Anschläge 39 mit den Fingern 8 in der gleichen Weise wie die Schranke 22 zusammenwirken. Diese durch Teile 40 gesteuerten Anschläge 39 können wie die Schranke 22 durch Tauchkerne von Elektromagneten gebildet werden.
Der das Band 37 antreibende Motor 41 ist dann zweckmäßig ein einen gewissen Schlupf gestattender Reibungsmotor.
Die Steuerung dieses Motors 41 und der Teile 40 ist natürlich mit der des Teils 23 des Motors 24 synchroni-
SlCIl, IMUCIII 5IC lliaucauilll Schalters 25 erfolgt, wie dies in F i g. 5 durch die strich-
punktierten Linien 42 schematisch dargestellt ist.
Man sieht noch in F i g. 5 das Gestell 43 der gesamten Vorrichtung und der Teile 44, welche wie die Kolben 17 gestatten, die Wagen an gewissen Stationen (hier an A und Y) zeitweilig anzuheben, um das Andrücken von Werkzeugen an die Wagen ohne Belastung der Rollen zu ermöglichen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung der F i g. 5 ist folgende:
Es sei angenommen, daß zu Beginn alle Wagen auf
dem oberen Abschnitt stillstehen, wobei alle Wagen außer dem an dem Hinterende angeordneten an ihren Arbeitsstellen einem Arbeitsgang unterworfen werden. Wenn dieser Arbeitsgang beendet tr,i, wird der Schalter 25 geschlossen, wodurch ««ährend eines Bruchteils einer Sekunde die Schranken 22 und 39 zurückgezogen und die Motoren 24 und 41 angelassen werden. Alle Wagen des oberen Abschnitts werden dann um einen Schritt vorwärtsgeschoben, wobei die ersten einzeln durch die Mitnehmer 38 des endlosen Bandes 37 um eine Strecke angetrieben werden, welche etwas größer als die Länge ρ eines Wagens ist, während die letzten Wagen zusammen durch den Schub des hinteren Mitnehmers 26 um eine Strecke angetrieben werden, welche gleich der I -änge ρ ist
Jeder der verschiedenen Wagen nimmt dann die Stelle des Wagens ein, der ihm vorausging, und bleibt in einer Längsslsliung stehen, welche vorne durch Anschlagen an den Schranken 22 und 39 und hinten durch Anschlagen an dem Riegel 28 und den Mitnehmern 38
so vollkommen bestimmt ist, mit Ausnahme des vordersten
Wagens, der an den Scheitel der Kurvenbahn 5 kommt
und durch sein Eigengewicht auf seinen Rückweg fällt
Der nächste Arbeitsgang wird dann an den Wagen
des oberen Abschnitts vorgenommen, während der vor derste Wagen seinen Rückgang längs des unteren Ab schnitts ausführt und hierauf von dem Aufzugsarm 31 erfaßt wird, welcher ihn auf den oberen Abschnitt bis in eine Stellung schickt, in welcher er das Hinterende des an der Arbeitsstelle A befindlichen Wagens berührt, und in welcher seine Finger 8 über den hinteren Mitnehmer 26 hinausgegangen sind
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf entlang einer Anzahl an einem waagerechten oberen Abschnitt des Kreislaufs liegenden Bearbeitungsstationen, wobei die Wagen wenigstens in diesem oberen Abschnitt mittels Rollen auf Schienen nach unten abgestützt und seitlich geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einer der Bearbeitungsstationen (A bzw. Y) eine Hubeinrichtung zum Abheben eines an der Station angehaltenen Wagen (1) von den Schienen (11) und Anpressen gegen ein oberhalb liegendes Werkzeug (18) vorgesehen ist, wobei die Hubeinrichtung einen unter dem Wagen (1) angeordneten Kolben (17) einschließt
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen (1) an seiner oberen Fläche einen als Ziehmatrize für eine Folie od. dgl. dienenden Hohlraum (2) aufweist, und der um den Hohlraum (2) liegende Rand beim vertikalen Anheben gegen eine Umfangsfläche eines darüber in der Bearbeitungsstation (A bzw. Y) angeordneten Werkzeugs (18) anpreßbar ist
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß um den Rand des Hohlraumes (2) jedes Wagens (1) eine Dichtung (19) vorgesehen ist
4. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen (1) nur in dem d-, Bearbeitungsstationen (A, Y) enthaltenen Tvaagerechten oberen Abschnitt (3) des durch die Schiene gebildeten Kreislaufs durch eine umlaufende Antriebskette (7) angetrieben ist
bringen des Anpreßdruckes verwendet werden.
Aus der DE-PS 12 88 505 ist es zwar bekannt, bei einer Transportvorrichtung für eine Anlage zur automatischen Montage von Werkstücken die Werkstückträger mittels Schieber am Transportband gleitend in eine montagegerechte Lage zu bringen, wobei sie aus dem Bereich des Transportbandes heraus angehoben werden, jedoch liegt bei dieser Transportvorrichtung der Werkstückträger ohne Rollen auf einer horizottal verlaufenden Auflageschiene auf, die durch entsprechende Bemessung auch größere Kräfte aufnehmen könnte, die aber bei dieser bekannten Transportvorrichtung nicht auftreten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Transportvorrichtung,
F i g. 2 eine teilweise Draufsicht auf diese Vorrichtung, F i g. 3 eine Seitenansicht einer Einzelheit dieser Vorrichtung,
Fig.4 eine schematische Darstellung der Hubeinrichtung und
F i g. 5 eine Seitenansicht einer Ausführungsabwandlung.
Die Vorrichtung transportiert identische Wagen 1 schrittweise von einer ersten Bearbeitungsstation A bis zu einer letzten Bearbeitungsstation Z, wobei diese nacheinander an mehreren Zwischenstationen B, C usw. vorbeilaufen.
Bei einer möglichen Anwendung weist jeder Wagen 1 wenigstens einen als Ziehmatrize dienenden Hohlraum 2 (F i g. 2) auf, nimmt in diesem Hohlraum an der Station A eine (nicht dargestellte) Folie auf, welche sich der Form des Hohlraums anpaßt, erfährt an den nächsten Stationen B, C usw., gegebenenfalls nach zusätzlichen Faltvorgängen, Arbeitsgänge zur Füllung mit geeigneten Produkten (Medikamenten od. dsl.) und zur Schließung, worauf die erhaltene gefüllte und verschlossene Verpackung an der Station Z von dem Wagen entfernt wird.
Die Wagen 1 werden längs einer geschlossenen Kreisbahn angetrieben, welche einen geradlinigen
25
DE19712155114 1970-11-06 1971-11-05 Transportvorrichtung zum Führen einer Anzahl identischer Wagen in einem Kreislauf Expired DE2155114C2 (de)

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FR7040107A FR2116222B1 (de) 1970-11-06 1970-11-06

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DE2155114A1 DE2155114A1 (de) 1972-05-10
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GB (1) GB1371059A (de)

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