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DE2155193A1 - Motorgrader mit laserstrahlgeraet - Google Patents

Motorgrader mit laserstrahlgeraet

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Publication number
DE2155193A1
DE2155193A1 DE19712155193 DE2155193A DE2155193A1 DE 2155193 A1 DE2155193 A1 DE 2155193A1 DE 19712155193 DE19712155193 DE 19712155193 DE 2155193 A DE2155193 A DE 2155193A DE 2155193 A1 DE2155193 A1 DE 2155193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shield
motor grader
sight
line
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712155193
Other languages
English (en)
Other versions
DE2155193C3 (de
DE2155193B2 (de
Inventor
J F Michael Strauss
Bernhard Dipl Ing Vocke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
B & G Vocke Tiefbau Unternehmu
Original Assignee
B & G Vocke Tiefbau Unternehmu
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by B & G Vocke Tiefbau Unternehmu filed Critical B & G Vocke Tiefbau Unternehmu
Priority to DE19712155193 priority Critical patent/DE2155193C3/de
Publication of DE2155193A1 publication Critical patent/DE2155193A1/de
Publication of DE2155193B2 publication Critical patent/DE2155193B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2155193C3 publication Critical patent/DE2155193C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/76Graders, bulldozers, or the like with scraper plates or ploughshare-like elements; Levelling scarifying devices
    • E02F3/80Component parts
    • E02F3/84Drives or control devices therefor, e.g. hydraulic drive systems
    • E02F3/844Drives or control devices therefor, e.g. hydraulic drive systems for positioning the blade, e.g. hydraulically
    • E02F3/847Drives or control devices therefor, e.g. hydraulic drive systems for positioning the blade, e.g. hydraulically using electromagnetic, optical or acoustic beams to determine the blade position, e.g. laser beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Motorgrader mit Laserstrahlgerät Die erfindung betrifft einen Motorgrader (Erd- oder Straßenhobel) mit dessen Hilfe das Planum, insbesondere das Peinplanum einer Straße, hergestellt werden kann.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Motorgrader derart auszubilden, daß man mit seiner Hilfe ein Straßenplanum mit ständig wechselnden Querneigungen herzustellen vermag.
  • Es ist bekannt, das Höhenniveau des von dem Schild eines I:otorgraders erzeugten Planums automatisch unabhängig von den Fahrer des Motorgraders zu steuern. Hierbei wird mit tels eines auf der Schar des Graders angebrachten Höhentasters oder eines Tastrades die Sollhöhe des Schildes oder der Schar abgetastet und die Abweichungen der Höhenla6e der Schar oder des Schildes von der Sollhöhe automatisch mittels eines insbesondere elektronisch ausgebildeten Steuergerätes in Form von korrigierenden Steuerbefehlen auf z.B. zwei zwischen Motorgrader und Schar angeordnete hydraulische Stellmotor übertragen. Die Sollhöhe kann von einem längs des Straßenrandes gezogenen Beitdraht bestimmt werden, auf dem ein auf dem Schild oder der Schar angeordneter Höhentaster mit geringem Auflagedruck entlanggleitet0 Falls auf diese gleise ein elanumstreifen entsprechend der Breite des Schildes oder der Schar hergestellt worden ist, kann auch dieses Teilplanum als Bezugsfläche dienen, auf dem ein an dem Schild oder der Schar angebrachtes Tastrad entlangrollt. Die Querneigung wird hierbei auf den jeweils gewünschten Wert fest eingestellt und von einem indel kontrolliert. Normalerweise reicht diese konstante Querneigung des Planums aus. Balls jedoch beispielsweise eine Straße, etwa eine Autobahn, nahe einer Ortschaft vorbeigeführt werden soll, kann es erforderlich sein, die Fahrbahn mit häufig wechselnden Radien zu bauen. Um dem zukünftigen Verkehr auf einem derartigen Streckenabschnitt später keine GeschwindigkeitsbeschränkNngen auferlegen zu müssen, ist man in solchen Fällen gezwungen, die Fahrbahn mit ständig wechselnden, dem entsprechenden Radius angepaßte Querneigungen zu verlegen.Diese Aufgabe kann mit den bekannten Geräten nur unter Schwierigkeiten und mit großem Arbeitsaufwand gelöst werden.
  • Eine moderne Straße, beispielsweise eine Autobalin, wird in ihrem Erdkörper häufig so aufgebaut, daß als letzte Lage vor dem AuSbringen der Decke eine Frostschutzsandschicht von ca. 0,6 m Stärke eingebaut wird. Diese Frostschutzschicht wird anschließend mit Zement vermörtelt, und zwar mit einer geforderten Planumsgenauigkeit von + 1 cm bis 0 cm.
  • ;anstelle des Zements kann hier der Boden auch auf andere Weise verfestigt werden, beispielsweise mit Kalk, Uraßzement oder mit bituminösem Bindemittel.
  • Alles was über dem Planumsniveau der Frostschutzschicht liegt, muß abgeschliffen werden, alles was darunter liegt, muß mit einem bituminierten Sand aufgefüllt werden.
  • Diese Genauigkeit in der Vermörtelung ist nur zu erreichen, wenn schon das Frostschutzplanum innerhalb der genannten Toleranz hergestellt wird.
  • Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung von einem Motorgrader zur Erzeugung eines Planums im Straßenbau aus, dessen Höhenniveau selbsttätig mittels eines auf dem Schild des Motorgraders angeordneten Tasters, der mit einer sich längs der Straße erstreckenden Bezugslinie zusammenarbeitet, und dessen Querneigung durch Verstellung des Schildes von Hand veränderbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist auf der Rückseite des Schildes eines derartigen Iotorgraders ein Laserstrahlgerät angeordnet, dessen gebündelter Strahl mit einer am Straßenrand angeordneten Visierlinie zur Ermöglichung einer laufenden Überwachung und Beeinflussung der Querneigung des von dem Schild zu erzeugenden Planums zusammenarbeitet.
  • Das Laserstrahlgerät ermöglicht eine derartig scharfe Bündelung des von ihm erzeugten Strahles sichtbaren Lichtes, daß der Fahrer des Motorgraders selbst auf 10 bis 15 m Entfernung den von dem Laserstrahlgerät erzeugten kleinen Lichtfleck auf der am Straßenrand angeordneten Visierlinie zu erkennen vermag. Es ist unschwer möglich, den Strahl sichtbaren Lichtes, der von dem Laserstrahlgerät erzeugt wird, derart scharf zu bündeln, daß auf der Visierlinie nur ein Fleck von etwa 2 cm Durchmesser erscheint. Der Fahrer kann diesen Lichtfleck selbst bei hellem Sonnenschein eindeutig erkennen und ist dadurch in der Lage, die Querneigung des Schildes von Hand entsprechetden Anzeigen des Laserstrahlgerätes einzustellen, selbst wenn die Querneigung sehr häufig gewechselt wird.
  • Anhand der beiliegenden Abbildung, in der schematisch der Erfindungsgegenstand dargestellt ist, werden weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben. Es stellen dar: Fig. 1 einenschematischen 0wuerschnitt durch das Rohplanum einer Straße mit einer Ansicht von vorn auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Motorgrader mit dem dazugehörigen Schild.
  • Fig. 2 eine Ansicht von oben auf die iichtung der ls'iS. 1. - Der in den Figuren 1 und 2 gestrichelt dargestellte Motorgrader besteht aus einem Fahrgestell 1 mit zwei Hinterräderpaaren 2 und 3 und einer Vorderachse 4 mit zwei Vorderrädern 5. Die Vorderachse 4 ist mit dem Fahrgestell 1 durch einen Rahmen 6 verbunden. Das Fahrgestell trägt auf übliche Sireise ein Fahrerhaus 7 und den Motor zum Antrieb des Motorgraders. Der Schild 8 des Motorgraders ist an dem Bahrgestellt mit Hilfe zweier insbesondere hydraulisch betätigter Stellmotore 9 10 höhenbewegbar und in der Schrägstellung einstellbar gelagert. Die Breite des Schildes beträgt auf übliche Weise etwa 3 m, so daß der Motorgrader zur Herstellung des Planums mehrere Male in der Längsrichtung der Straße bewegt werden muß, um das Planum in der ganzen Straßenbreite herzustellen.
  • auf der einen Seite des Rohplanums der Straße ist ein beitdraht 11 mit Hilfe von Stahlstäben 12 und verstellbaren Bügeln 13 gespannt. Der Abstand der Stäbe 12 und der Bügel 13 voneinander beträgt etwa 10 m. Auf dem Seite draht 11 liegt mit geringem Gewicht ein Höhentaster 12, der über einen auf der gleichen Seite des Schildes angeordnetes Potentiometer 21 und ein insbesondere elektronisches Steuergerät die jeweilige Höhenstellung des Schildes 8 selbsttätig steuert. Das elektrische Steuergerät ist nicht dargestellt und beschrieben, da es bekannt ist.
  • Der Fahrer vermag die gemunschte tuerneigung mit einem im Fahrerhaus angeordneten Neigungsregler 14 einzustellen.
  • Xuf der gegenüberliegenden Rückseite des Schildes ist eine Plattform 15 angeordnet, auf der ein Lasergerät 16 montiert ist. Der von ihm erzeugte scharf gebündelte Strahl 22 sichtbaren Lichtes trifft auf eine Visierlinie 17 die am Rand des Rohplanums mit Hilfe von roten Visierplatten 18 und weiBen Visierplatten 19 auf Stäben 20 angeordnet ist. Es genügt, wie sich aus Fig. 2 ergibt, wenn die Visiertafeln oder -latten mit geringem Abstand voneinander angeordnet sind. Die Stromversorgung des Laserstrahlgerätes 16 erfolgt durch einen Stromaggregat 24, das auf dem Fahrgestelll und insbesondere demjenigen Kotflügel 23 angeordnet ist, der auf der Seite des Laserstrahlgerätes 16 liegt.
  • In der Fig. 2 ist beispielshalber angegeben, daß mit Hilfe des Laserstrahlgerätes 16 uerneigungen von +/-2 ,O laufend beobachtet und bei der tuerneigungseinstellung des Schildes 8 berücksichtigt werden können, ohne daß die Erfindung auf diese beispielsweise angegebenen Höchstwerte beschränkt wird.
  • Es sei nunmehr die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Obwohl der Motorgrader im Betrieb nur einen -auf der einen Straßenseite angeordneten Xieitdraht 11 benötigt, empfiehlt es sich, anfangs zwei teitdrähte (je einen auf jeder Fahrbahnseite) zu montieren, um den Schild anfangs auf eine waagerechte Ebene einjustieren zu können und um auch eine waagerechte Bezugsebene für die Anordnung der von den Latten 18, 19 gebildeten Visierlinie 17 zu haben.
  • Zusätzlich werden die Visierlatten 18, 19 auf der Innenfahrbahnseite installiert, wobei die Visierlinie 17 zwischen diesen Visierlatten 18, 19 auf eine vorher bestimmte, die Querneigung berücksichtigende Höhe gebracht wird.
  • Danach wird das Steuergerät zur selbsttätigen Höhenregulierung des Schildes 8 eingebaut und justiert, indem, wie beschrieben, auf der einen Seite des Grades der Höhentaster 12 mit dem entsprechenden Potentiometer 21 an der Schar befestigt ist. Der Höhentaster wird durch ein Tastrad ersetzt, falls ein Streifen des Planums in der Breite des Schildes schon hergestellt worden ist.
  • Dieses Tastrad läuft dann auf diesem Planumsstreifen ab.
  • Luf der gegenüberliegenden Rückseite der Schar wird nunmehr auf der schon vorher angebrachten Plattform 15 das Laserstrahlgerät 16 montiert. Dadurch wird eine direkte Verbindung zwischen dem teitdraht 11 auf der einen Seite der Fahrbahn und der Visierlinie 17 auf der anderen Fahrbahnseite hergestellt, in die die Schar als derjenige Teil, welcher die Bodenmassen höhengerecht abschieben soll, parallel zum Laserstrahl vol intregriert ist. Die Verbindung läuft von der einen, beispielsweise der rechten Fahrbahnseite, über den Itöhentaster 12, die Schar und den Laserstrahl 22 zur anderen, im Beispiel also der linken i1ahrbahnseite, wo die Visierlatten 18, 19 zur Bildung des Visierlinie 17 stehen.
  • Durch das bekannte selbsttätige Höhensteuergerät wird die vorher eingestellte Höhenlage der Schar über den Höhentaster 12 bzw. das ihm in der Wirkung gleichwertige Beitrag kontrolliert und eingehalten. Die Querneigung der Schar wird vom Fahrer über den entsprechenden Stellknopf 14 und eine Neigungsskala so eingestellt und laufend kontrolliert, daß der Laserstrahl 22 die Mittellinie 17 zwischen der roten Latte 18 und der weißen Latte 19 trifft.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Motorgrader (Erd- oder StraBenhobel) zur Erzeugung Motorgrader (Erd- oder $traßenhobel) zur Erzeugung eines Planums dessen Höhenniveau selbsttätig mittels eines auf dem Schild des Motorgraders angeordneten Tasters, der mit einer sich längs der Straße erstreckenden Bezugslinie zusammenarbeitet, und dessen Querneigung durch Verstellung des Schildes von Hand veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schild (8) des Motorgraders ein Laserstrahlgerät (16) angeordnet ist, dessen Strahl mit einer am Straßenrand angeordneten Visierlinie (17) zwecks Ermöglichung einer laufenden Überwachung und Beeinflussung der Querneigung des von dem Schild zu erzeugenden Planums zusammenarbeitet.
2. Motorgrader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom für das Lasergerät (16) mittels eines besonderen Stromaggregates (24) erzeugbar ist, das auf dem Fahrgestell des Motorgraders, insbesondere dem Kotflügel (23) eines Paares seiner Hinterräder (3), aufgebaut ist.
3. Motorgrader nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Ende seines Schildes (8) das Lasergerät (16) und auf dem anderen Ende des Schildes der Höhentaster (12) und ein Potentiometer (21) angeordnet sind, das mit der Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung des Höhenniveaus zusammenarbeitet.
4. Motorgrader nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Lasergerät (16) zusammenarbeitende Visierlinie (17) von Visierlatten (18, 19) gebildet ist, deren farbiger, vorzugsweise mehrfarbiger Anstrich zur besseren Reflexion des Laserlichtstrahles mit Glasstaub bestreut ist.
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