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DE2154412A1 - Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen - Google Patents

Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen

Info

Publication number
DE2154412A1
DE2154412A1 DE2154412A DE2154412A DE2154412A1 DE 2154412 A1 DE2154412 A1 DE 2154412A1 DE 2154412 A DE2154412 A DE 2154412A DE 2154412 A DE2154412 A DE 2154412A DE 2154412 A1 DE2154412 A1 DE 2154412A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
gas
sole
carbon deposits
preheated air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2154412A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl Ing Pries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DE2154412A priority Critical patent/DE2154412A1/de
Priority to JP47038378A priority patent/JPS4854102A/ja
Priority to IN696/CAL/73A priority patent/IN138628B/en
Publication of DE2154412A1 publication Critical patent/DE2154412A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/20Methods of heating ovens of the chamber oven type
    • C10B21/22Methods of heating ovens of the chamber oven type by introducing the heating gas and air at various levels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/10Process efficiency
    • Y02P20/129Energy recovery, e.g. by cogeneration, H2recovery or pressure recovery turbines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte Verkokungsöfen Die Erfindung betrifft eine Anordnung an regenerativ beheizten Verkokungsöfen mit in Heizzüge aufgeteilten Heizwänden, wobei sich an der Sohle der Heizzüge Starkgasbrenner befinden.
  • Bei waagerechten Verkokungsäfen befinden sich die Regeneratoren, in denen die wärme der verbrannten Gase gespeichert und die noch nicht zur Vereinigung gebrachten gasförmigen Verbrennungsmittel vorgewärmt werden, unterhalb der Ofenkammern und Heizwäde. Das den/Euße der Heizzüge befindlichen Brennern zugeführte Starkgas muß also von den Verteilungsstellen zu den Brennst ellen einen längeren Weg durch verhältnismäBig hoch erhitztes Mauerwerk zurücklegen. Dabei besteht die Gefahr, daß sich die im Starkgas enthaltenen Kohlenwasserstoffe zersetzen und sich Eohlenstoff abscheidet.
  • Es besteht seit langem bei regenerativ beheizten Öfen die Übung, in die Zuführungskanäle des Starkgases in derjenigen Halbperiode, in der eine Zuführung von Starkgas nicht erfolgt, Luft zuin Zweck der Entgraphitierung, d.h. zur Aufzehrung des sich abscheidenden Kohlenstoffes einzuleiten. Die auf diese Weise in die abbrennenden Züge gelangende iitgraphitierungsluft wirkt im Sinne einer Verdünnung der in den Heizzügen verbrannten Gase und erhöht damit den Wärseverbauch, der für den Verkokungsvorgang benötigt wird.
  • Es liegt daher im Zuge eines wirtschaftlichen Betriebes, die Menge dieser flitgraphitierungsluft so gering wie möglich zu halten.
  • Die Gefahr der Kohlenstoffabscheidung aus a dem den Brennstellen zugeführten Starkgas ist naturgemäß umso höher, je größer der Anteil an Kohlenwasserstoffen im Gase ist, er macht sich also insbesondere bei den Restgasen der verschiedenen Synthesen und bei Gasen bemerkbar, die bei der Verarbeitung von Erdgas oder Erdöl anfallen, Um die Beheizung von Verkokungsöfen mittels scher Gase durchzuführen, die Heizwerte von 8000 oder 10000 cal. haben, hat man schon zentral diesen Gasen gewisse Luftmengen beigegeben, um die Kohlenstoffabscheidung in Grenzen zu halten. Dabei war die Luftzugabe selbstverständlich so gering, daß in der Gas-Luft-iischung der Luftanteil weit unterhalb des Bereiches lag, in dem ein explosives Gemisch vorliegt; um sicher zu sein, daß der Luftanteil nicht überschritten wurde, waren in die Gaszuleitung selbsttätig arbeitende Meßgeräte eingebaut, die im Falle einer Vberschreitung der zulässigen Luft zugabe die Gaszufuhr absperrten.
  • Besondere Schwierigkeiten ergeben sich, wenn in einem Heizzug nicht nur Starkgasbrenner mit einer Mündung in der Nähe der Heizzugsohle vorgesehen sind, sondern auch röhrenartig ausgebildete höhere Starkgasbrenner vorhanden sind, aus denen das Gas am oberen Ende ausströmt; eine solche Anordnung höhergestufter Starkgasbeheizung findet heute vielfach bei Öfen mit- größerer Höhe der Verkokungskammer beispielsweise von 6 und 7 m Anwendung.
  • Es ist eine Ofenkonstruktion bekannt, wo in die über die Heizzugsohle hinausragenden Starkgasbrenner verbrannte Gase eingeleitet werden, indem z.B. bei einem Zwillingszug eine Verbindung zwischen dem Suße des abbrennenden Heizzuges und den röhrenartig ausgebildeten höheren Starkgasbrennern des jeweils aufbrennenden Zuges geschaffen wird. Die Verdünnung des Starkgases durch verbrannte Gase soll dabei der Zersetzung der Kohlenwasserstoffe und der Abscheidung von Kohlenstoff entgegenwirken.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung geht dahin, auch bei Anordnung von Starkgasbrennern, die über die Reiz zugsohle hinausragen, einen durch Kohlenstoffabscheidungen aus crem Gas nicht gestörten Betrieb durchzuführen und dabei die Luftmenge, die den Gasleitungen in der Halbperiode zugeführt wird, während deren diese nicht mit Starkgas beaufschlagt sind, möglichst gering zu halten.
  • Gemäß der Erfindung sind bei batterieweise angeordneten, regenerativ beheizten Verkokungsöfen in den röhrenartig ausgebildeten höheren Starkgasbrennern inder Nähe der Heizzugsohle Öffnungen solcher Art und solcher Größe angeordnet, daß ein für die Vermeidung der Bildung von Kohlenstoffabscheidungen hinreichende Menge regenerativ vorgewärmter Luft durch diese Öffnungen angesaugt wird.
  • Versuche haben erwiesen, daß praktisch leicht zu verwirklichende Abmessungen solcher Öffnungen in den Wandungen des röhrenartig ausgebildeten Starkgasbrenners ausreichen, um einen hinreichenden Luft zusatz zum Starkgas zu erzielen.
  • Ein 50 mm breiter Schlitz in der äußeren Wandung eines röhrenartig ausgebildeten Starkgasbrenners dicht über der Ofensohle wurde durch Schieber mehr oder weniger derart abgedeckt, daß die Luftöffnung eine Höhe zwischen 10 und 70 mm hatte. Der Querschnitt der Öffnung lag also zwischen 5 und 35 cm2. Bei einem Druck des Starkgases von 40 mm lag der prozentuale Anteil an Sauerstoff in dem im Brenner nach oben strömenden Gas-Luft-Gemisch zwischen 4,6 vXO (10 mm L3ciIiüzIiöbe) und 8,6 tX0 (70 mm S(hlitzhöhe). Bei einem Gasdruck von 60 mm stiegen die Werte von 4,4 % auf 6,4 % an, bei einem Gasdruck von 80 mm lagen die Werte zwischen 3,6 ß und 6 /o . flan sieht also, daß man in einem weiten Bereich von Öffnungsquerschnitten zu einer wirksamen Beimischung von Luft kommen kann.
  • Auf den anliegenden Zeichnungen sind Teile einer Heizwand batterieweise angeordneter regenerativ beheizter Verkokungsöfen, bei denen die Erfindung angewendet wird, dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Heizwand eines regenerativ beheizten waagerechten Verkokungsofens, Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt in Batterielängsrichtung entsprechend der Schnittlinie I - I von Figur 1.
  • In dem mit 10 bezeichneten Zwillingszug wird der aufbrennde Teil von dem abbrennenden Teil durch die Wand 11 getrennt. Mit 13 und 14 sind die Verbindungen der Regeneratoren mit den Teilheizzügen 10 a bzw. 10 b bezeichnet. 17 ist der Umkehrpunkt. Mit 15 sind die niedrigen Starkgasbrenner, mit 12 die röhrenförmig ausgebildeten höheren Starkgasbrenner bezeichnet. In diesen sind in der Nähe der Heizzugsohle schräge Schlitze 16 vorgesehen, durch welche die Luft angesaugt wird.
  • In der einen Regenerativhalbperiode sind 10 a die aufbrennenden, 10 b die abbrennenden Züge. Die durch den Verbindungskanal 13 an die Heizzugsohle gelangende, regenerativ vorgewärmte Luft wird teilweise durch den Schlitz 16 angesaugt und verdünnt das im Brenner 12 aufströmende Gas.
  • Die Abhitze zieht durch den Kanal 14 ab.
  • Nach Zugumkehr tritt die vorgewärmte Luft aus dem Kanal 14 in den Heizzug 10 b und die verbrannten Gase strömen durch den Kanal 13 zum Regenerator. In Figur 2 ist zwischen den beiden Heizwänden die Ofenkammer 18 erkennbar.
  • Von besonderer Bedeutung ist die Erfindung dann, wenn neben einem weit über die Heizzugsohle hinausragenden Starkgasbrenner in dem gleichen Heizzug ein weiterer Brenner vorgesehen ist, dessen Mundung sich dicht über der Heizzug sohle befindet. In diesem Falle wird die Wandung des röhrenartig ausgebildeten höheren Starkgasbrenners von der an der Mündung des unteren Brenners ansetzenden Flamme stark erhitzt, wodurch die Gefahr der Abscheidung von Kohlenstoff besonders groß ist.
  • Patentaaspruche

Claims (1)

  1. Patent an s p r u c h Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte Verkokungsöfen mit in Heizzüge aufgeteilten Heizwänden, in denen über die Heizzugsohle hinausragende Starkgasbrenner angeordnet sind und eine Zumischung von Luft zum Starkgas vor dem Eintritt in den Heizzug vorgesehen ist, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in den röhrenartig ausgebildeten höheren Starkgasbrennern (12) in der Nähe der Heizzugsohle Öffnungen (16) solcher Art und solcher Größe angeordnet sind, daß eine für die Vermeidung der Bildung von Kohlenstoffabscheidungen hinreichende Menge regenerativ vorgewärmt er Luft durch diese Öffnungen (16) angesaugt wird.
    L e e r s e i t e
DE2154412A 1971-11-02 1971-11-02 Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen Pending DE2154412A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2154412A DE2154412A1 (de) 1971-11-02 1971-11-02 Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen
JP47038378A JPS4854102A (de) 1971-11-02 1972-04-18
IN696/CAL/73A IN138628B (de) 1971-11-02 1973-03-27

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2154412A DE2154412A1 (de) 1971-11-02 1971-11-02 Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2154412A1 true DE2154412A1 (de) 1973-05-03

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ID=5823977

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2154412A Pending DE2154412A1 (de) 1971-11-02 1971-11-02 Batterieweise angeordnete, regenerativ beheizte verkokungsoefen

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS4854102A (de)
DE (1) DE2154412A1 (de)
IN (1) IN138628B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993022398A1 (de) * 1992-04-29 1993-11-11 Ruhrkohle Aktiengesellschaft Koksofen

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CN106949630A (zh) * 2017-04-26 2017-07-14 宁夏凤城永生锅炉有限公司 加热炉

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WO1993022398A1 (de) * 1992-04-29 1993-11-11 Ruhrkohle Aktiengesellschaft Koksofen

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Publication number Publication date
IN138628B (de) 1976-03-06
JPS4854102A (de) 1973-07-30

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