DE2152299A1 - Vorrichtung zum Nachweis von Infrarotintensitaet - Google Patents
Vorrichtung zum Nachweis von InfrarotintensitaetInfo
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- G01J5/00—Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
- G01J5/10—Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
- G01J5/34—Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using capacitors, e.g. pyroelectric capacitors
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nachweis von InfrarotintensitHt, insbesondere auf eine Vorrichtung
solcher Art, bei der eine pyroelektrische Polymerverbindung, welche ein erwünschtes Formänderungsvermögen besitzt,
verwendet wird.
Herkömmliche Vorrichtungen zum Nachweis von Infrarotintensität,
bei denen Pyroelektrizität ausgenutzt wird, v/eisen infrarotempfindliche Elemente auf, welche aus Einkristallen
oder Polykristallen dielektrischen Materials zusammengesetzt sind, welch letzteres hervortretende pyroelektrische Eigenschaft
besitzt, wie Lithiumniobat, Glyciniumsulfat, Bleititanat
usw. Aus Gründen schneller Ansprechbarkeit ist es erwünscht,
daß das empfindliche Element dünner gemacht wird als
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etwa 20 pn. Außerdem sollte das empfindliche Element beträchtlich breit gemacht werden, ura hohe Empfindlichkeit zu ergeben,
und in einigen Fällen sollte es für die bevorzugte Gestalt der Nachweisvorrichtung verschiedenartig geformt sein.
Jedoch begegnet man bei einer solchen Bildung des oben erwähnten infrarotempfindlichen Elementes einer Schwierigkeit,
weil die dielektrischen Kristallmaterialien sämtlich große Härte und hohe Spaltbarkeit besitzen. Dies hat zum Ergebnis, daß
die herkömmliche Vorrichtung zum Machweils von Infrarotintensität
unter Verwendung eines dielektrischen Materials aus Einkristall oder Polykristall nicht geformt werden kann, um eine
hinreichende Ansprechbarkeit bzw. Empfindlichkeit zu besitzen.
Erfindungsgemäß soll eine Vorrichtung zum Nachweis von
Infrarotintensität geschaffen werden, welche die folgenden Merkmale aufweist: Einen infrarotempfindlichen Film aus einem pyroelektrischen
Polymermaterial; zwei dünne Elektroden aus einem Material, welches einem Infrarotstrahl gestattet, durch es
hindurchzudringen und welches auf beiden Oberflächen des dünnen Filmes angeordnet ist; einen Träger aus Isoliermaterial, dessen
Oberfläche mit einem fortlaufenden, leitfähigen Film Überzogen
istr welch letzterer eine Oberfläche besitzt, die über ein elektrisch
leitfähiges Klebemittel mit einer der beiden dünnen Elektroden verbunden ist; eine Metallplatte, welche mit einer anderen
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Oberfläche des leitfähigen Filmes in Verbindung steht und welehe
eine Bohrung besitzt, welche die Metallplatte durchdringt; eine erste elektrisch leitfähige Leitung, welche mit der Metallplatte
verbunden ist; und eine zweite elektrisch leitfähige Leitung, welche mit ihrem einen Ende mit der anderen Elektrode in
Verbindung steht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, zum Nachweis von Infrarotintensität,
weist einen infrarotempfindlichen, dünnen Film aus einem Polymeren wie Polyvinylchlorid, Polyvinylfluorid, Polyvinylidenfluorid,
Nylon auf, welche sämtlich hervortretende pyroelektrische Eigenschaften besitzen. Diese Polymerverbindungen
sind so leicht verformbar, daß sie leicht dünner als IO pro und hinreichend groß geformt werden können.
Art und Einzelheiten der Erfindung treten unter Bezugnahme der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der anliegenden
Zeichnung klarer hervor, wobei die Zeichnung eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zum Nachweis von
Infrarotintensität ist, welche ein infrarotempfindliches Element
12 aufweist, das aus einer Polymerverbindung mit pyroelektrischer Eigenschaft zusammengesetzt ist.
Der infrarotempfindliche Film 12 besitzt eine Dicke
von vorzugsweise unterhalb 2O p, so daß das Element 12 eine
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hinreichend geringe Wärmekapazität besitzt und daher bemerkens-
wert rasch anspricht» Solche oben erwähnten Polymerverbindungen
lassen eich sämtlich bemerkenswert leicht verformen und der
Film 12 wird leicht so dünn wie oben angegeben und für einen gewünschten Bezirk groß genug verformt. Auf beiden Oberflächen
des Filmes 12 befinden sich zwei Elektroden 14 und 14· aus einem
Material mit einem kleinen Absorptionskoeffizienten für Infrarotstrahlung,
beispielsweise aus Gold, Nickel, Nickel-Chrom, oder Aluminium. Die Elektrode 14' steht über ein elektrisch leitfähiges
Klebemittel 16 mit einer Oberfläche eines Trägers 10 in Verbindung, v/elcher mit einem fortlaufenden leitfähigen
Film 20 überzogen ist. Der leitfähige Film 2O besteht vorzugsweise
aus Zinnoxyd. Die äußere Oberfläche des Trägers 18 ist über ein elektrische ieitfähiges Klebemittel 22 mit einer Oberfläche
einer Metallplatte 24 verbunden. Eine Leitung 26 steht mit einem geeigneten Teil der Metallplatte 24 in Verbindung und
dient als das eine Ende der Nachweisvorrichtung 10 für Infrarotintensität. Die Metallplatte 24 ist ferner mit einer durch dte
Platte hindurchgehenden Bohrung 28 versehen. Eine zweite Leitung 30 1st in die Bohrung 28 eingesetzt und in der Bohrung 28
mittels eines isolierenden Füllstoffes befestigt. Ein Ende der anderen Leitung 30 ist über einen Draht 32 mit der anderen Elektrode
14 verbunden, wodurch die zweite Leitung 30 als das andere Ende wirkt.
Weil der infrarotempfindliche Film bzw. das infrarotemp-209816/0998
fihdliche Element der erfindungsgemaßen Nachweisvorriehtung
wegen der leichten Verformbarkeit der Polymerverbindung in gewünschter
Weise dünn und groß geformt v/erden kann, besitzt die Hachweisvorrichtung hinreichende Ansprechbarkeit und Empfindlichkeit.
Außerdem ist die Nachweisvorrichtung wegen ihrer einfachen und kompakten Konstruktion aur Massenherstellung geeignet.
Die Erfindung ist nicht auf die hier beispielsweise wiedergegebene Ausführungsform beschränkt. Im Rahmen der Erfindung
sind dem Fachmann vielmehr mannigfache Abänderungen ohne weiteres gegeben.
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Claims (5)
- P a ten t ans pri I eheI.J Vorrichtung zum Nachweis von Infrarotintensität, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: Einen infrarotempfindlichen Film (12) aus pyroelektrischem Polymermaterial; zwei dünne Elektroden (14, 14') aus einem Material, welches das Hindurchdringen eines Infrarotstrahles gestattet, wobei die beiden dünnen Elektroden auf beiden Oberflächen des dünnen Filmes (12) angeordnet sind; einen Träger (13) aus Isoliermaterial, dessen Oberfläche mit einem kontinuierlichen leitenden Film (20) überzogen ist, wobei der Film (20) eine Oberfläche besitzt, welche mit einer der dünnen Elektroden (14') über ein elektrische leitfähiges Klebemittel (16) in Verbindung steht; eine Metallplatte (24), welche mit einer anderen Oberfläche des leitfähigen Filmes (20) in Verbindung steht, wobei die Metallplatte (24) eine durch sie hindurchgehende Bohrung 423) besitzt; eine erste elektrische Leitung (26), welche mit der Metallplatte (24) verbunden ist; und eine zweite elektrische Leitung (30) , welche mit ihrem einen Ende mit der anderen Elektrode (14) verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das pyroeiektrische Polymermaterial Polyvinylchlorid, Polyvinylfluorid, Polyvinylidenfluorid oder Nylon ist.209813/0998
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das infrarottransparente Material Gold, Nickel, Nickel-Chrom oder Aluminium ist,
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der fortlaufende leitfHhige Film aus Zinnoxyd besteht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der infrarotempfindliche Film dünner als 20 um ist.209818/0998Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
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| JP9296370A JPS5112272B1 (de) | 1970-10-20 | 1970-10-20 | |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (6)
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