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DE2152037B2 - - Google Patents

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Publication number
DE2152037B2
DE2152037B2 DE2152037A DE2152037A DE2152037B2 DE 2152037 B2 DE2152037 B2 DE 2152037B2 DE 2152037 A DE2152037 A DE 2152037A DE 2152037 A DE2152037 A DE 2152037A DE 2152037 B2 DE2152037 B2 DE 2152037B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxide
catalytically active
catalyst
vanadium
molybdenum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2152037A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2152037C3 (de
DE2152037A1 (de
Inventor
Michkazu Ninomiya
Takashi Ohara
Masahiro Wada
Isao Yanagisawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Shokubai Co Ltd
Original Assignee
Nippon Shokubai Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Shokubai Co Ltd filed Critical Nippon Shokubai Co Ltd
Publication of DE2152037A1 publication Critical patent/DE2152037A1/de
Publication of DE2152037B2 publication Critical patent/DE2152037B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2152037C3 publication Critical patent/DE2152037C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • B01J23/76Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36
    • B01J23/84Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36 with arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
    • B01J23/85Chromium, molybdenum or tungsten
    • B01J23/86Chromium
    • B01J23/868Chromium copper and chromium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/21Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen
    • C07C51/25Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of unsaturated compounds containing no six-membered aromatic ring
    • C07C51/252Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with molecular oxygen of unsaturated compounds containing no six-membered aromatic ring of propene, butenes, acrolein or methacrolein

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

nvüzent molekularem Sauerstoff, 20 bis 60 Volumprozent Wasserdampf und 20 bis 50 Volumprozent Inertsia-über einen., in der vorstehend angegebenen Weise umgestellten Katalysator bei einer Temperatur von ■700 bis 35OC und einem Druck von Atmosphürendruckbis zu 10 at geführt wird. Die Raumgeschwindigkeit wird bei 500 bis 5000 Stunden l gehalten. Die Reaktion kann sowohl in einem Fesibeit als auch in einem Fließbett- oder Wirbelschichtbett ausgeführt werden.
Gemäß der Erfindung kann die Ausbeute bei einem Durchgang an ungesättigter Carbonsäure ohne Ab-
Senkung der Raumgeschwindigkeit hoch gehalten verden Es wird angenommen, daß dies vermutlich Surch verursacht wird, daß die katalytische Aktiv,-tot durch die Bindung der komptaen Ox. J von kupfer. Chrom und Wolfram oder den Saure*alzen m dem Mo-V-System reguliert wird und daß dies durch die Porosität des Trägers gcsteuert wird
Die folgenden Beispiele und Vergle.Oisve.Miclu dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
Umwandlung, Selektivität und Ausbeute bei einem Durchgang, wie sie hier angegeben sxnd, entsprechen den folgenden Definitionen:
Mol de« umgesetzten ungesättigteri Aldehyds_ 1Q0 Umwandlung (%) - ~Μο1 des zugefühTtin^elättigten Aldehyds
Mo! der gebildeten ungesättigten Carbonsäure^ lQQ Selektivität (%) = ~ "J-1·-1"
Mol des umgesetzten ungesättigten Aldehyds
Mol der gebildeten ungesätt^e^arbonsäure_ Ausbeute bei einem Durchgang (%) = —^ des"zugefuhrten ungesättigten Aldehyds
100
Beispiel 1
5000 ml Wasser wurden unter Rühren erhitzt und 104 g Ammoniumparawolframat, 86 g Ammoniummetavanadat, 338 g Ammoniummclybdat und 12 g Ammoniumbichromat in das Wasser gegeben. Getrennt wurde eine wäßrige Lösung von 86 g Kupfernitrat in 300 ml Wasser hergestellt und mit der vorstehend erhaltenen wäßrigtn Lösung vermischt. Die erhaltene Mischlösung wurde in -nne Porzellanabdampfschale auf einem Wasserbad gegeben und 1000 ml teilchenförmiges a-Aluminiumoxid mit einem Durchmesser von 3 bis 5 mm (Oberfläche Im2Zg oder weniger, Porosität 42%, wobei 92% der Poren eine Größe von 75 bis 250 Mikron hatten) wurde als Triger zugesetzt. Unter Rühren wurde das Gemisch zur Trockne eingedampft und die Verbindungen auf dem Träger abgeschieden und dann während 5 Stunden bei 400°C calciniert. Dabei wurde ein Katalysator erhalten, bei dem ein katalytisch wirkendes Oxid mit einer Metallzusammensetzung von
Mo12V4,6Cu2-2Cr0.6W2,4
auf dem a-Aluminiumoxid als Träger abgeschieden
war.
1000 ml des erhaltenen Katalysators wurden in ein U-formiges Rohr aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser von 25 mm gepackt und das Rohr in ein geschmolzenes Nitratbad, das auf 220 bis 2600C erhitzt war, eingetaucht. Ein Gasgemisch aus 4% Acrolein, 55% Luft und 41% Wasserdampf, alles auf das Volumen bezogen, wurde in das Rohr eingeführt und bei einer Raurngesch windigkeit von 1000 bis 3000 Stunden"1 umgesetzt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt.
Vergleichsbeispiel 1
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch Ammoniumparawolfi amat, Ammoniumbichromat oder Kupfernitrat nicht verwendet. Es wurde ein Katalysator erhalten, bei dem ein katalytisch wirksames Oxid mit einer Metallzusammensetzung Mo12V4 6 auf dem a-Aluminiumoxid als Träger abgeschieden war. Unter Verwendung dieses Katalysators wurde die Reaktion unter den gkichen Bedingungen wie im Beispiel 1 ausgeführt. Die dabei erhaltenen 40 Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle I aufgeführt.
Vergleichsbeispiel 2
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch wurden Ammoniumparawolframat und Am-45 rnoniumbichromat nicht verwendet. Es wurde ein Katalysator erhalten, bei dem ein katalytisch wirksames Oxid mit einer Metallzusammensetzung von "■ ---' «!..",inmmnviH nhoeschieden
sames υ
Mo12V46Cu22 auf ad
Mo12V46Cu22 auf a-Aluminiumoxid abgeschieden war. Unter Verwendung dieses Katalysators wurde die 5° Reaktion unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 ausgeführt. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle I angegeben.
Tabelle
Alornverhältnis der Mo V vleUiUe im Cr W Raumge- /
schwindig-
katalytisch 12 4,6 wirksamen Oxid 0,6 2.4 Reaktions keit
temperatur (Stun
12 4,6 Cu 0 o den"1)
2,2 ('C) 1000
2000
Beispiel 1 220
240
3000
0 260 1000
2000
Vergleichsbeispiel 1 220
240
3000
260
Selektivi Acrylsäure-
Acrolein- tät für ausbeute
umwand- Acrylsäure bei einem
lung (Mol Durchgang
(Mol prozent) (Mol
prozent) 98,0 prozent)
100 98,0 98,0
99,5 98,2 97,5
99,0 40,0 97,2
49,5 46,5 19,8
45,0 51,0 20,9
38,0 19.4
Fortsetzung
Vergleichsbeispiel 2
Atomverhälmis der Metalle im katalytisch wirksamen Oxid
Mo
12
Cu
4,6
2,2
Reaktionstemperatur
220
240
260
Acrolein- Selektivi Acrylsäurc-
Uaumge- Um Wand tät für ausbeiMe
schwindig- lung Acrylsäure bei einem
kcit (Mol- (Mol Durchgang
(Stun Prozent) prozent) (MoI-
den"') 54,6 92,0 proicnt)
1000 46,3 93,0 50,2
2000 40,0 93,0 43,1
3000 37,2
Beispiele 2 und
Unter Anwendung des gleichen Katalysators wie im Beispiel 1 wurde die Umsetzung unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 ausgeführt, jedoch wurde die Raumgeschwindigkeit auf 4000 Stunden (Beispiel 2) und 5000 Stunden"1 (Beispiel 3) gesteigert. Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt.
Tabelle II Beispiele
Raumgeschwindigkeil
(Stunden"1)
4000
5000
Rcakiiomtemperatur ( C)
270
270
Acroleinurnwandiung
(Molprozent)
Selektivität lür
Acrylsäure
Acrylsäureau>beute bei einem Durchgan
(Molprozent)
96,5
94,9
Beispiele 4 bis
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch die Zusammensetzung des Gasgemisches geändert. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
Zusammensetzung des Gasgemisches
(Volumprozent)
Luft Wasserdampf Tabelle III Acrolein-
umwandlur.g
Selektivität
für Acryl
säure
Acrylsäure-
ausbeute bei
einem Durch
gang
Beispiel Acrolein 55 40 Reaktions-
lentficratur
Raumge
schwindigkeit
(Molprozent! (Molprozent) (MolprozcnU
5 54 40 ( C) (Stunden"') 98,0 97,7 95,8
4 6 62 30 270 4000 99,0 97,0 96.0
5 8 265 3000 98,5 96,1 94.7
6 265 3000
Beispiele 7 bis
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch ein unterschiedlicher Träger verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV angegeben.
Tabelle IV Beispiel
Träger
Siliciumcarbid
«-Aluminiumoxid (50%)
Siliciumcarbid
α-Aluminiumoxid (75%)
Kieselsäure
Physikalische Eigenschaften des Trägers
Oberfläche
weniger
als
1 nf/g
weniger
als
1 m2/g
weniger
als
1 m2/g
Porosität
55%
47%
40%
Porenverteilung
75 bis 500 μ 93%
75 bis 1000 μ 95%
50 bis 1200 μ 95% '
Reaktions
temperatur
Raumge-
schvvindig-
keit
Acrolcin-
umwand-
lung
Selektivi
tät für
Acrylsäure
( C) (Stun
den"1)
(MoI-
prozcnl)
(Mo;-
prozent)
230 2000 99,0 98,0
230 2000 99.0 98,0
230 2000 100 98,0
Acrylsäureausbeote bei einem
Durchgang
(MoI-prozenl)
97,0
97.0
98.0
Beispiele 10 bis
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, jedoch wurde das Verhältnis der Metalle in dem katalytisch wirkenden Oxid variiert. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt.
Mo \lomverhältnis der Metalle in den Cu Cr Tabelle V 1 W Reaklions- Raumge- Acrolein- Selektivität Acrylsäure-
ausbeute
12 katalytisch wirkenden Oxid 2,2 0 2,4 temperatur schwindigkeit umwandlung für Acryl
säure
bei einem
Durchgang
Beispiel 12 V 2,2 0,6 4 (C) (Stunden"1) (Molprozent) (Molprozent) (Molprozent:
12 6 2,2 1,2 0 240 2000 99,0 98,0 97,0
10 12 4,6 4,4 0,6 2,4 250 2000 98,0 97,5 95,6
11 12 6 2,2 0,8 2,0 240 2000 99,5 98,0 97,5
12 4,6 Beispiel 15 240 2000 98,5 98,0 96,5
13 8 230 2000 100 97,5 97,5
14 Beispie 1 18
Unter Anwendung des gleichen Katalysators und der gleichen Vorrichtung wie im Beispiel 1 wurde ein Gasgemisch aus4 Volumprozent Methacrolein, 5! Volumprozent Luft und 45 Volumprozent Wasserdampf bei 340° C und einer Raumgeschwindigkeit von 2000 Stunden"1 umgesetzt. Die Umwandlung an Methacrolein betrug 70%, die Selektivität für Methacrylsäure betrug 75,5%, und die Ausbeute bei einem Durchgang an Methacrylsäure betrug 52,8%.
Beispiel 16
Es wurde ein Katalysator mit einer Zusammensetzung Mo12V10Cu2 2Cr, 7W9 nach dem gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 hergestellt. Es wurde der gleiche Träger wie im Beispiel 1 verwendet.
Der Katalysator wurde in die gleiche Reaktionsvorrichtung wie im Beispiel 1 gepackt und die Umsetzung mit einem Gasgemisch der gleichen Zusammensetzung wie im Beispiel 1 ausgeführt. Reaktionsbedingungen und Ergebnisse sind in Tabelle VI angegeben.
Beispiel 17
Das Verfahren wurde in praktisch der gleichen Weise wie im Beispiel 1 durchgeführt, jedoch wurde die Reaktion unter den in Tabelle VI angegebenen Bedingungen unter Verwendung eines Katalysators mit der Zusammensetzung
Das Verfahren wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 unter den in Tabelle VI angegebenen Bedingungen durchgeführt und ein Katalysator mit der Zusammensetzung Mo12V46Cu22Cr06W24. verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VI enthalten.
Beispiel 19
Es wurde ein Katalysator mit der gleichen Zusammensetzung wie im Beispiel 1 auf einem Träger mit einem Korndurchmesser von 3 bis 5 mm (Oberfläche etwa I,5m2/g; Porosität 41%; 92% der Poren hatten einen Porendurchmesser von 50 bis 1500 Mikron), der aus 50% Kieselsäure und 50% a-Aluminiumoxid bestand, abgeschieden.
Das Verfahren entsprechend Beispiel 1 wurde unter Anwendung dieses Katalysators ausgeführt und die Reaktion unter den in Tabelle VI angegebenen Bedingungen ausgeführt. Die Ergebnisse sind gleichfalls in Tabelle VI enthalten.
Tabelle VI
Mo
12
V7Cu3-0Cr2-5W4-5
durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle VI aufgeführt.
Beispiel
Nr.
Reaktions-
temperatui
Raumge
schwindig
keit
Acrolein-
umwand-
lung
Selektivi
tät für
Acrylsäure
Acrylsäure-
ausbeute
bei einem
Durchgang
(3C) (Stun
den"1)
(Mol
prozent)
(Mol
prozent)
(Mol
prozent)
16 260 2000 97,5 98,0 95,6
17 250 2000 99,0 97,5 96,5
18 300 5000 97,0 97,5 94,6
19 240 2000 98,5 98,0 96,5

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von u,fi-oiennisch ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren durch Umsetzung der entsprechenden α,^-olennisch ungesättigten aliphatischen Aldehyde mit molekularem Sauerstoff in der Gasphase bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Wasserdampfund einem calcinierten, Molybdän, Vanadin und Kupfer enthaltenden, auf einem Träger aufgebrachten Oxidkatalysator, dadurch gekennzeichnet, daß man Acrolein oder Methacrolein bei 200 bis 35O0C und 1 bis 10 at umsetzt und dabei einen Oxidkatalysator verwendet, der die Metalle MoIy bdän, Vanadin, Kupfer und Chrom und/oder Wolfram gemäß der Formel
    Mo12V2_14CUl_6Cr0_4W0_12
    enthält, wobei mindestens eines der Elemente Chrom und Wolfram vorhanden sein muß, außeidem bei 350 bis 6000C calciniert worden ist und auf einem Träger aufgebracht ist, der eine Oberfläche von nicht mehr als 2 m2/g und eine Porosität von 30 bis 65% besitzt, wobei mindestens 90% der Poren einen Durchmesser von 50 bis 1500 Mikron aufweisen.
    30
    Ganz allgemein ist es bei der technischen Herstellung von ungesättigten Carbonsäuren durch katalytische Gasphasenoxydation von ungesättigten Aldehyden von äußerster Bedeutung, Katalysatoren zu verwenden, die hohe Umwandlungen der ungesättigten Aldehyde und hohe Selektivitäten für die ungesättigten Carbonsäuren ergeben. Es ist weiterhin erforderlich, daß die Katalysatoren sehr leicht in technischem Maßstab herzustellen sind und Stabilität während langer Zeiträume besitzen.
    Beispiele für übliche Katalysatoren zur Anwendung bei der Herstellung von Acrylsäure oder Methacrylsäure durch katalytische Gasphasenoxydation von Acrolein oder Methacrolein umfassen ein katalytisch wirkendes Oxid, das aus Molybdän und Vanadin aufgebaut ist, wie in der japanischen Patent Veröffentlichung 1775/66 angegeben, und ein katalytisch wirkendes Oxid, das aus Molybdän, Vanadin, Aluminium und Kupfer aufgebaut ist, wie in der japanischen Patentveröffentlichung 26 287/69 angegeben. In der Beschreibung der japanischen Patentveröffentlichung 1775/66 ist ausgeführt, daß mit dem dort verwendeten Katalysator die maximale Ausbeute bei dem Durchgang an Acrylsäure 76,4% beträgt. Nach der Be-Schreibung der japanischen Patentveröffentiichung 26 287/69 kann die Ausbeute an Acrylsäure 97 bis 97,5% bei einer Raumgeschwindigkeit von 500 bis 1000 Stunden"1 betragen, wenn Aluminiumschwamm als Träger verwendet wird und der Katalysator unter stark reduzierenden Bedingungen durch eine Vorbehandlung hergestellt wird und als katalytisch wirkendes Oxid in einem Zustand, wo Sauerstoff unzureichend vorliegt, verwendet wird. Wenn jedoch die Raumgeschwindigkeit auf 2000 Stunden"1 geändert wird, sinkt die Ausbeute auf 89,5% ab. Da außerdem die Vorbehandlung für den stark reduzierenden Kata-Ivsator eine Behandlungsstufe mit einem reaktionsfähigen Gas bei Temperaturen oberhalb der Reaktionsternperatur umfaßt, treten deshalb weiterhin verschiedene Schwierigkeiten auf.
    Die Aufgabe der Erfindung besteht somit in einem Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Carbonsäuren, welches auf technischer Basis unter Anwendung eines geeigneten Katalysators ausgeführt werden kann.
    Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von α,/i-olefinisch ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren durch Umsetzung der entsprechenden α,/Ü-olefinisch ungesättigten aliphatischen Aldehyde mit molekularem Sauerstoff in der Gasphase bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Wasserdampf und einem calcinierten, Molybdän, Vanadin und Kupfer enthaltenden, auf einem Träger aufgebrachten Oxidkatalysator ist dadurch gekennzeichnet, daß man Acrolein oder Methacrolein bei 200 bis 350 C und 1 bis 10 at umsetzt und dabei einen Oxidkatalysator verwendet, der die Metalle Molybdän, Vanadin. Kupfer und Chrom und/oder Wolfram gemäß der Formel Mo12V2_uCu,-bCro_4W0-u enthält, wobei mindestens eines der Elemente Chrom und Wolfram vorhanden sein muß, außerdem bei 350 bis 600 C calciniert worden ist und auf einem Träger aufgebracht ist. der eine Oberfläche von nicht mehr als 2 m2 g und eine Porosität von 30 bis 65% besitzt, wobei mindestens 90% der Poren einen Durchmesser von 50 bis 1500 Mikron aufweisen.
    Dieses katalytisch wirkende Oxid braucht nicht zwangsläufig in einem solch stark reduzierten Zustand vorliegen wie gemäß dem Stand der Technik die bekannten katalytisch wirkenden Oxide, d. h. im Sauerstcffmangelzustand.
    Es wird angenommen, daß der Sauerstoff in dem katalytisch wirkenden Oxid in Form eines komplexen Metalloxides oder eines Metallsäuresal/es vorliegt. Deshalb variiert die Menge des in dem katalytisch wirkenden Oxid vorliegenden Sauerstoffs entsprechend den Atomverhältnissen der Metalle, welche das katalytisch wirkende Oxid aufbauen.
    Als inerter Träger für das katalytisch wirkende Oxid gemäß der Erfindung seien als Beispiele aufgeführt natürliche oder synthetische inerte poröse Substanzen. Spezifische Beispiele umfassen a-Aluminiumoxid, Siliciumcarbid, Bims, Kieselsäur/, Zirkonoxid, Titanoxid oder Gemische hiervon.
    Die gemäß der Erfindung verwendeten Katalysatoren können beispielsweise durch Zugabe einer wä ßrigen Lösung von Ammoniumbichromat und einer wäßrigen Lösung von Kupfernitrat zu einer wäßrigen Lösung, die Ammoniummolybdat, Ammoniumparawolframat und Ammoniummetavanadat enthält. Eingießen eines Trägermaterials in das Gemisch, Erhitzen des Gemisches zur Eindampfung zur Trockne und zur dadurch bewirkten Abscheidung der Verbindungen auf dem Träger, gewünschtenfalls Formung beispielsweise zu Tabletten und anschließende Calcinierung bei 350 bis 6000C hergestellt werden. Sämtliche Verbindungen, die das katalytisch wirkende Oxid durch Calcinierung bilden können, beispielsweise Hydroxide oder Carbonate, können als Ausgangsmaterialien für die Herstellung der Katalysatoren eingesetzt werden.
    Das katalytische Oxydationsverfahren in der Gasphase gemäß der Erfindung kann durchgeführt werden, indem ein Gasgemisch aus 1 bis 10 Volumprozent Acrolein oder Methacrolein, 5 bis 15 Volum-
DE2152037A 1970-10-23 1971-10-19 Verfahren zur Herstellung von α,β-olefinisch ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren durch Umsetzung der entsprechenden α,β-olefinisch ungesättigten aliphatischen Aldehyde Expired DE2152037C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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