DE2151422A1 - Spruehduese zum zerstaeuben von fluessigkeit - Google Patents
Spruehduese zum zerstaeuben von fluessigkeitInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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Description
- Sprühdüse zum Zerstäuben von Flüssigkeit Cegenstand der Erfindung ist eine Spriihdiise, bestehend ans einem Gehäuse mit Dralleinsatz, bei welcher die Zerstäubung von Flüssigseit in Form eines vollen Kegels mit voll beaufschlagter Kreisfläche bzw. eines hohlen Kegels mit beaufsclllagter Ringfläche erfolgt.
- Die bisher bekannten Zerstäubungsdüsen dieser Art werden in der Regel spanbhebend hergestellt, ihre Strahlform und Beaufschlagung ist nur mit jeweils besonderen Dralleinsätzen beeinflußbar.
- Der Erfidnung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dralleinsatz zu schaffen, der für jedes beliebige Zerstäuberstrahlbild zwischen Hohl- und Vollkegel durch geringfügige nachträgliche Veränderungen verwendbar ist. Dadurch soll die Herstellung großer Scrien ermöglicht und damit gleichzeitig der material- und Fertigungsaufwand für die Herstellung der einzelnen Dralleinsätze bzw. Düsen so niedrige wie möglich gehalten werden.
- Zur Lösung des Problems wird gemäß dem Grundgedanken der Erfindung vorgeschlagen, daß der Dralleinsatz aus einer kreisförmigen Scheibe mit mehreren rotationssymmetrisch zum Mittelpunkt angeordneten sekantenförmigen Einschnitten besteht, und daß die durch die Einschnitte erzeugten Teilkreisabschnitte in Strömungsrichtung um einen Winkel abgebogen sind.
- Um das gewünschte Zerstäuberstrahlbild zu erhalten, ist lediglich ein Verdrehen der in Strömungsrichtung abgebogenen Teilkreisabschnitte um einen Winkel bzw. ß' um eine Horizontalachse erforderlich. Durch geeignete Wahl der Winkel α und ß bzw. ß' sind somit sämtliche Beaufschlagungsvarianten einer Düse mit Kegelstrahlform, von einer Ringbeaufschlagung huber die gleichmaßig beaufschlagte Kreisfläche bis zur verstärkten Mittenbeaufschlagung zu erzielen.
- Zur Erzeugung eines Vollkegelstrahls sind beispielsweise die Teilkreisabschnitte in Bezug auf die Düsenachse nach innen um einen bestimmten Winkel ß zu verdrehen. Diese Wirkung kann noch dadurch variiert werden, daß in der Mitte des Dralleinsatzes eine kreisrunde Bohrung vorgesehen ist. Zur Erzeugung eines Hohlkegelstrahls müssen dagegen die Teilkreisabschnitte in Bezug auf die Düsenachse um einen Winkel ß nach außen verdreht werden.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß Durchsat7 und kegelstrahlwinkel durch die Anzahl und/oder die Länge der Einschnitte variierbar sind. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Dralleinsatz drei Einschnitte auf mit einer geringfügig huber die jeweils senlcrecht dazu stehenden Kreisdurchmesser hinausreichenden Länge. Der crfindungsgemäße Dralleinsatz kann aus Mctdl oder Kunststoff hergestollt und als Staiiz- bzw. Spritzteil ausgebildet sein.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können aus der Zeichnllng, in der Aiisfiihrungsbeispiele der Erfindung veranschaulicllt sind sowie aus der nachstehenden Beschreibung entnommen werden. In der Zoic;lnullg zeigt: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Düse mit vollkegelförmigem Zerstäubungsbild im Längsschnitt (Schnitt längs der Linie 1 - 1 in Fig. 2), Fig. 2 die Düse nach Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt längs' der Linie III - III in Fig. 1 durch den dort dargestellten Dralleinsatz, Fig. 4 eine Diise mit hohlkegelförmigem Zerstäubungsbild in l.ängsschnitt (Schnitt- längs der Linie IV - IV in lig. 5), Fig. 5 die Diise nach Fig. 4 in Draufsicht und Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI - VI in Fig. 5 durch den dort dargestellten I)ralleinsatz.
- Nach der Zeichnung besteht der Düsenkörper aus einem spanabehend hergestellten zylindrischen Metallteil 10, welches ein Gewinde 11 aufweist zum Einschrauben in ein nicht dargestelltes Anschlußteil. Der Düsenkörper kann auch aus einer Platine gezogen werden und erhält dadurch eine andere Außenform. Der untere Rand des Düsenkörpers 10 ist als Sechskant 12 ausgebildet, um die Betätigung durch einen Schraubenschlüssel zu ermöglichen.
- Der Düsenkörper 10 weist einen zylindrischen Innenraum 13 atit, ticr sich nach unten zu einer den Düsenaustritt darstellenden Bohrung 14 verengt.
- Der zylindrische Innenraum 13 ist in seinem oberen Bereich mit citlem Bund 15 versehen, der die untere Begrenzungsfläche für einen im Innenraum 13 eingesetzten Dralleinsatz 16 (Fig. 1 - 3) bzw. 17 (Fig. 4 - 6) bildet.
- Der Dralleinsatz 16, 17 ist jeweils in den Düsenkörper 10 eingepreßt oder in anderer Weise befestigt. Der aus Metall oder Kunststoff zu fertigende Dralleinsatz 16, 17 hat die Grundform einer Kreisscheibe und weist drei sehnenartige Einschnitte 18 auf, die rotationssymmetrisch zu der Mittelaciise 1') der Düse angeordnet sind und jeweils geringfiigig über die zugehörige Durchmesserlinie - z.B. 20 - des Dralleinsatzes 16, 17 hinausreichen. Die auf diese Weise entstandenen Teilkreisabschni ite 21 sind in Strömungsrichtung nach unten um den Winkel von der Scukrechten gebogen (Fig. 1) Der Winkel rt kann im Bereich variieren. Je größer der Winkel, desto kleiner der Kegelstrahlwinkel der Düse. Außerdem sind die Teilkreis-abschnitte um den Winkel ß bzw. ß' zur Horizontalen verdreht (Fig 3 u. 6). Werden die Flachen 21 der Teilkreisabschnitte im Gegenuhrzeigersinn der Mittelachse 19 zugedreht (Fig. 1 - 3), so wird je nach Größe des Winkels ß ein Vollkegel strahl mit mehr oder weniger gleichmäßiger Beaufschlagung erzeugt.
- Werden die Flächen 21 der Teilkreisabschnitte um den WinkelL3 von der Mittelachse 19 weg nach außen (d. im Uhrzeigersinn) gedreht, so entsteht ein Hohlkegel-Strahl mit je nach Größe der Winkel mehr oder weniger breiter Kreisringfläche (Fig. 4 - 6). Der Winkel/3 bzw.'3> kann schwanken von O -900. Versieht man diesen Dralleinsatz mit einer zentralen Bo1rung, wie sie in Fig. 2 angedeutet und mit 22 bezeichnet ist, so wird ebenfalls je nadel; Große der Bohrung 22 und Neigung der Teilkreisabschnittsflächen 21 ein Vollkegel erzeugt, mit unterschiedlicher Beaufschlagung.
Claims (9)
- PatentansprücheSprühdüse, bestehend aus einem Gehäuse mit Dralleinsatz, bei welcher die Zerstäubung von Flüssigkeit in Form eines vollen Kegels mit voll beaufschlagter Kreisfläche bzw. eines hohlen Kegels mit beaufschlagter Ringfläche erfolgt, dadurch geieennzeichnet, daß der Dralleinsatz (16, 17) aus einer ;-reisfbnigen Scheibe mit mehreren rotationssymmetrisch zum Mittelpunkt (19) angeordneten sekantenförmigen Einchnitten (18) besteht, und da die durch die Einschnitte erzeugten Teilkreisabschnitte (21) in Strömungsrichtung um einen Winkel 8;abgebogen sind.
- 2. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zerstäuberstrahlbild durch Verdrehen der in Strömungsrichtung abaebogenen Teilkreisabschnitte (21) um einen Winkel ß bzw. um eine 11orizontalachse variierbar ist.
- 3. Sprühdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines Vollkegelstrahls die Teilkreisabschnitte (21) in Bezug auf die Düsenachse (19) nach innen verdreht sind (Fig. 1 - 3).
- 4. Spriihdüse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ü, der Mitte des Dralleinsatzes (16} eine kreisrunde Bohrung (22) vorgesehen ist.
- 5. Sprühdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines Hohlkegelstrahls die Teilkreisabschnitte (21) in Bezug auf die Düsenachse (19) nach außen verdret sind (Fig. 4 - 6).
- 6. Sprühdüse nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Durchsatz und Kegelstrahlwinkel durch die Anzahl und/ oder die Länge der Einschnitte (21) variierbar sind.
- 7. Sprühdüse nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dralleinsatz (16, 17) drei Einschnitte (21) aufweist mit einer geringfügig über die jeweils senkrecht dazu stehenden Kreisdurchmesser (z.B. 20) hinausreichenden Länge.
- 8. Sprühdüse nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüciie, dadurch gekennzeichnet, daß der Dralleinsatz (16, 17) aus Metall oder Kunststoff hergestellt ist.
- 9. Sprühdiise nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Dralleinsatz (16, 17) und der Düseiikörper (10) als Stanz- bzw. Prägeteil ausgebildet sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712151422 DE2151422C3 (de) | 1971-10-15 | Sprühdüse mit Dralleinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712151422 DE2151422C3 (de) | 1971-10-15 | Sprühdüse mit Dralleinsatz |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2151422A1 true DE2151422A1 (de) | 1973-04-19 |
| DE2151422B2 DE2151422B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE2151422C3 DE2151422C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3124876A1 (de) * | 1981-06-25 | 1983-01-13 | Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad Kg, 7201 Kolbingen | "weitwurfduese" |
| EP4484015A1 (de) * | 2023-06-29 | 2025-01-01 | Lechler GmbH | Sprühdüse, anordnung mit einer sprühdüse und verfahren zum herstellen einer sprühdüse |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3124876A1 (de) * | 1981-06-25 | 1983-01-13 | Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad Kg, 7201 Kolbingen | "weitwurfduese" |
| EP0068448A3 (de) * | 1981-06-25 | 1983-08-31 | Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG | Weitwurfdüse |
| EP4484015A1 (de) * | 2023-06-29 | 2025-01-01 | Lechler GmbH | Sprühdüse, anordnung mit einer sprühdüse und verfahren zum herstellen einer sprühdüse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2151422B2 (de) | 1976-09-16 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
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