DE2150599A1 - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von chlorierten Kohlenwasserstoffen - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von chlorierten KohlenwasserstoffenInfo
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Description
In der britischen Patentschrift 1 055 27? ist ein Verfahren
zur kontinuierlichen Herstellung von Kohlenwasserstoffen bepohriebon
bei dem ein Paraffinkohlenwasserstoff (der unter cien Arbeitsbedingungen flüssig ist), Chlor und Viaseer (als
liühlungsmittel) dem Kopf einer mit einer Packung versehenen
Kolonne bei einer Temperatur von vorzugsweise X20°C und
einem Druok von vorzugsweise 0*6 bis 0/f Atmosphären zugeführt
werden und ausreichend Wasser zugesetzt wird,, um sicherzustellen«
daß der Querschnitt der Kolonne vollkommen benetzt ist» Bei diesem Verfahren wird die Umsetzungstemperatur
innerhalb des Bereiches von 114 bis 1200C gehalten,
209827/106S
indem die Reaktionswärme von dem Reaktionsfeld durch Verdampfen
der so gebildeten wäßrigen Salzsäure verteilt wird. Das Vorhandensein von fcasser in der Reaktionsmischung kann jedoch
zu gewissen Nachteilen führen., So ist beispielsweise die gasförmige Salzsäure Hasser-Mischung, die bei der Reaktion entsteht
j, stark korrosiv und dies erfordert die Anwendung von
kostspieligen korrosionsbeständigen Werkstoffen in der Anlage. Darüberhinaus kann das chlorierte Paraffinprodukt Wasser enthalten,
das entfernt werden muß.
Das in der britischen Patentschrift 1 055 273 beschriebene
kontinuierliche Verfahren ist ein ohne Anwendung eines Lösungsmittels durchgeführtes Verfahren, das auf die Herstellung
von chlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen gerichtet ist, welche nach den Beispielen einen Chlorgehalt von 45 bis
46 % enthalten.
In der britischen Patentschrift 1 197 165 wird festgestellt,
daß die Herstellung von chlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen mit einem höheren Chlorgehalt, beispielsweise einem solchen
von über 60 %, insbesondere von über 65 Gew„-# sehr
schwierig ist* Dies wird auf die Tatsache zurückgeführt, daß
die Schmelz- oder Lösungsviskosität der gebildeten chlorierten Paraffinkohlenwasserstoffe rasch ansteigt bei diesen höheren
Chlorgehalten, so daß der Chloraustausch zwischen der gasförmigen und der flüssigen Phase nicht mehr normal stattfindet.
Das in der britischen Patentschrift 1 197 I65 beschriebene
Verfahren Überwindet dieses Problem, indem der Paraffinkohlenwasserstoff
oder die Paraffinkohlenwasserstoffmischung durch Vorchlorieren in der Schmelze auf einen Chlorgehalt
von etwa 40 bis 65 Gew. -% gebracht wird und dann unter einem
Druck innerhalb des Bereiches von 0,5 bis 20 Atmosphären auf
einen Chlorgehalt bis zu 75 Gew.-% weiterchloriert wird. Die
gasförmige Mischung oberhalb der flüssigen Reaktionsmischung
209827/1065
wird bei der weiteren Chlorierungsstufe gleichmäßig von dem Druck auf einen solchen, der niedrig genug ist, verringert,
um einen Umwandlungsgrad des Chlors von mindestens 40 % sicherzustellen,
wobei gleichzeitig in die flüssige Reaktionsmischung eine Chlomenge eingebracht wird* die erforderlich
ist, um den Druck in der Gasphase Innerhalb des angegebenen
Bereiches zu halten. Dieses Verfahren erfordert also umstand« liehe Mittel zur Regelung des Drucks in der weiteren Chlorierungsstufe»
wobei noch hinzukommt« daß diese Stufe unter einem Druck von 5*5 Atmosphären nach dem Beispiel und innerhalb
eines verhältnismäßig hohen Temperaturbereiches von 120 bis 15O°C durchgeführt wird. Darüberhinaus handelt es
sich bei dem Verfahren nach der britischen Patentschrift 1 197 I65 um ein absatzweise durchgeführtes Verfahrenρ bei
dem also nicht die Schwierigkelten auftreten, welche bei einem kontinuierlichen Verfahren vorliegen,, beispielsweise
die Tendenz einen weiten Bereich von chlorierten Produkten zu erzeugen, in Folge der Schwierigkeit eine wirksame Ausnutzung
des Chlors zu erreichen*
Die genannte britische Patentschrift 1 197 I65 erwähnt auch
frühere Vorschläge, Mischungen von festen Paraffinen mit einem niedrigen Schmelzpunkt und von flüssigen Paraffinen
dadurch zu chlorieren, daß die geschmolzene Ausgangsmischung in verschiedenen Stufen mit Chlor umgesetzt wird, wobei die
Reaktionsmischung durch Pumpen in 3ede dieser Stufen zurückgeführt
wird (siehe DAS-Schrift 1 195 024, entsprechend den
britischen Patentschriften 864 165 und 864 166)„ Bei dem
genannten RLickführungsverfahren wird das frische Chlor der letzten Arbeitsstufe zugeführt bzwc derjenigen, in die das
bereits auf den höchsten Grad chlorierte Paraffin zurückgeführt wird Jede Arbeitsstufe besteht aus einem Reaktionsgefäß,
durch die das Reaktionsgas und das chlorierte Paraffin in der gleichen Richtung hindurchlaufen. Danach wird
die Mischung in einem Entgasungsgefäß in einen gasförmigen und flüssigen Teil getrennte In der britischen Patentschrift
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1 197 Ι65 1st ausgeführt, daß dieses Rückleitungsverfahren
einen schädlichen Einfluß auf die Wärmestabilität des End-Produktes
ausüben kann, insbesondere, wenn die letzte Arbeistsetufe bei einer Temperatur von 120°C oder höher durchgeführt
wird und es hat den weiteren Nachteil, daß ungleichmäßige Endprodukte entstehen, welche einen verhältnismäßig
weiten Bereich an Chlorgehalt besitzen.
Es wurde nun ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von hochchlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen entwickelt,,
) das durchgeführt werden kann„ ohne daß Wasser zugeführt zu
werden braucht* wie es in der britischen Patentschrift
1 055 273 beschrieben ist* Darüberhinaus wird hierbei auch
die umständliche und kostspielige Druckregelungsanlage ver«
mieden^« wie sie in der britischen Patentschrift 1 197 I65
beschrieben istc Das neue Verfahren läßt sich bei im wesentlichen atmosphärischen Druck und brauchbaren niedrigen Temperaturen
durchführen und führt zu einem Produkt von im wesentlichen gleichmäßiger Zusammensetzung unter hoher Gesamtehlorausbeute
im Gegensatz zu den Produkten der britischen Patentschriften 864 165 und 864 166,
. Gemäß der Erfindung wird also ein kontinuierliches Verfahren
zur Herstellung eines hochchlorierten Paraffinkohlenwasserstoffes vorgeschlagen, welches darin besteht* daß unter wasserfreien Bedingungen und in Gegenwart eines Lösungsmittels
und eines freie Radikale aufweisenden Initiators ein chlorierter
Paraffinkohlenwasserstoff mit einem Chlorgehalt von mindestens 25 Gew„ -% im Gegenetrom mit Chlor oder einem chlorhaltigen
Gas bei einem Temperaturbereich von 65 bis 1O5°C und bei einem Druck in Berührung gebracht wird* der ein Sieden
des Losungsmittels ausschließt, Vorzugswelse wird das
Verfahren unter im wesentlichen atmosphärischen Bedingungen durchgeführt»
Aus dem oben geschilderten Stand der Technik ergibt sich,
daß umständliche und kostspielige Arbeitsweisen angewandt
~. 209827/1065
BAD ORIOJNAL
werden mußten, um die Probleme zu überwinden, welche bei der
Herstellung aines gleichmäßig hochehlorierten Kohlenwasser~
stoffprocuktes mit einen Chlorgehalt von mehr als 60 % auftreten*
L1S !wurde nun die überraschende Entdeckung gemacht,
daS diese kostspielige Maßnahmen zu einem beträchtlichen Aus=
ma.3 vermJeden werden köiinen,, wenn eine sorgfältige Auswahl
dex1 Reakbion3jparaaieter vorgenommen wird, mit dem Ergebnis*,
da3 ein verhältnismäßig einfaches Verfahren zur Herstellung solcher froehchlorLerter Paraffinkohlenwasserstoffe (beispielsweise
mit einem Chlorgehalt von 67 bis 72 %) entwickelt
worden IEt5 welches die außergewöhnlich unwirtschaftlichen
Maßnahmen des Standes dar Technik vermeidet*
GeaLgnete ftusgangsraafceriaiien sind chlorierte Paraffinkohlensuusserstoffe,
welche von 15 bis 40 Kohlenstoffatome (beii5piel3weJse
von 20 biß 30 Kohlenstoff atome) im Molekül enthalten
cider MLschungsn von chlorierten Paraffinkohlenwasserst
of fön, Λ-alohe 15 bis 'K)* beispielsweise 20 bis 50 Kohlenetoffaton.e
enfchalben.
Der als iuagangsmatei'ial i/erwendete chlorierte Paraffinkohlenwaisst'ratoff
enthält vorzugsweise j35 bis 50, insbesondere
'1IO bis 50 Gew.. -% Chlor„ jedoch können gewünschtenfalls auch
Ausgangsniaterialien verwendet werden« welche höhere Chlorgehalte
tesitsen^
Das chlorierte Paraffinkohlenwaaserstoff-Ausgangsmfeterial
kann in cer Üblichen Weise hergestellt werden, beispielsweise durch Chloi'ieren sines Paraffinkohlenwasserstoffes
in Gegenvax't f»ines frei s Radikale aufweisenden Katalysators ο
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren kann
vorzugsweise innerhalb des Bereiches von 70 bis 75°C durchgeführt v.-
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Es können die verschiedensten Lösungsmittel verwendet werden«
jedoch wird es vorgezogen, Chlor» und Chlorfluorkohlenwasser-»
stoffes Insbesondere Tetrachlorkohlenstoff zu verwenden.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren kann in einer einzigen Arbeitsstufe durchgeführt werden, jedoch wird
es vorgezogen, mindestens zwei Arbeitsstufen anzuwenden» Wenn
in mehr als einer Stufe gearbeitet wird, so kann das Chlor gewünschtenfalls als getrennter Ansatz jeder der Stufen zugeführt
werden, jedoch wird es vorgezogen, ea in die Endstufe einzuleiten. Das chlorhaltige Gas* welches jede Stufe verläßt,
wird der nächsten vorangehenden Stufe wieder zugeführt,.
Wenn in der vorliegenden Beschreibung von einem "freie Radi°
kale aufweisenden Initiator" die Rede ist, so wird darunter auch die Einwirkung von ultravioletten Strahlen* Röntgenstrahlen oder ^--Strahlen oder ein freie Radikale bildender Katalysator
verstanden.
Vorzugsweise besteht der freie Radikale bildende Katalysator aus einer Aζοverbindung, insbesondere einem Azonitril, beispielsweise
<xta.-Azo-dl~isobutyronitrilr, Einern organischen
Peroxyds beispielsweise Benzoyl- oder Laurylperoxyd, oder einem organischen Hydroperoxyd. Vorzugsweise wird als freie
Radikale bildender Katalysator «,«x-Azo-di-isobutyronitril
oder Laurylperoxyd verwendet„
Das chlorierte Paraffinkohlenwasserstoffprodukt kann aus der Reaktionsproduktmischung durch übliche Mittel isoliert werden*
beispielsweise indem die Produktmischung zunächst entgast wird, um Chlor und Salzsäure zu entfernen, worauf dann das
Lösungsmittel durch Blitzdestillation, beispielsweise in einem mit einem bewegten Film arbeitenden Verdampfer* entfernt
wird, der zweckmäßig kontinuierlich arbeitet.
209827/1066
La;· den G-sRens'cara cter .Erfindung bildende Verfahren .hat den
Vorteil einer· verbessert en Gesamtkontrolle im Vergleich mit
absatzweise durchgeführten Verfahren,, insbesondere wenn in
der Weise gearbeitet vjird, daß das Lösungsmittel von dem Produkt
kontinuierlich entfernt werden kanne Das Verfahren hat den weiteren Vorteil.., öaß mit «tetiger Geschwindigkeit und
im wesentlichen gleichmäßiger Zusammensetzung Salzsäure als Nebenprodukt gewonnen wird.
Die Erfindung ist in den folgenden Beispielen näher erläutert. ohii3 dai'üuf beisohränkt zu sein:
Beispiele 1-6
Die Apparatur bestand Im wesentlichen aus zwei zylindrischen
Οίαsreaktionsgefäßen und einem Glasauffanggefäß für das Produlft;
die kaskadenförmig angeordnet waren. Jedes Reaktionsgefäß mit einem Arfceitsvolumen von etwa 16OO ml wurde mit
Hilfe eines vier Flügel aufweisenden Turbinenrührers in Verbindung
mit Prallfläohen an den wänden gerührt. Entsprechende
Leitungen waren vorgesehen, um kontinuierlich eine Lösung von chloriertem Paraffinkohlenv/asserstoff dem ersten Reaktionsgefäfl
zuführen zu könnenr sowie für den kontinuierlichen Überlauf der Reaktionsmischung aus dem ersten Reaktioiisgefäß
in das zw-3ite Reaktioneg;efäß und die kontinuierliche Abführung des Heaktionsproduktes aus dem zweiten Reaktionsgefäß
in das Samme?i.gef äß Ein Eintauchrohr war vorgesehen, um
Chlorgas in das zweite ReaktIonsgefäß im Gegenstrom zu dem
Flu3 der Reaktionsrcischung einzuführen, wobei dieses Eintauchrohr
unterhalb des Rührernivea\is endete. Durch eine
weitere Leitung wurde das Ausgangsgas des ersten Reaktors einem Einfcauuhrohr zugeführt, das sich unterhalb des Niveaus
des Rührers in dem ersten Reaktionsgefäö erstreckte und so
ermöglichte, daß das Austrittsgas im Gegenstrom zu der Reaktionsmischung durch das erste Reaktionsgefäß geleitet werden konnte. Das erste Reaktionsgefäß war mit einem Auslaßrohr
für das Abgas versehen^ das mit einem wassergekühlten
209827/1065 BAD ORIGINAL
Rückflußkondensator zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels
verbunden warr Dieses Lösungsmittel wurde dem zweiten Reaktionsgefäß
wieder zugeführt. Die die beiden Reaktionsgefäße verbindende Gasleitung war gedrosselt, um die Rückführung
des Lösungsmittels, das das Austrittsgas aus dem ersten Reaktionsgefäß
enthielt, in das zweite Reaktionsgefäß durch Rückfluß zu begrenzen.,
Eine Mischung von ehlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen
(mit 20 bis 30 Kohlenstoffatomen im Molekül), 41 bis 4?
Gew., -% Chlor und einem Molekulargewicht von etwa 550 und
0,5 Gew.-%,(bezogen auf das Gewicht der chlorierten Paraffinkohlenwasserstoffe)
«,(X-Azo-di-isobutyronitril wurden in
Tetrachlorkohlenstoff aufgelöst* und zwar 25 Gew., -Teile chlorierter
Kohlenwasserstoff in 75 Gew.-Teilen Tetrachlorkohlenstoff. Die Lösung wurde kontinuierlich dem ersten Reaktionsgefäß zugeführt* in der sie mit 1000 Umläufen pro Minute gerührt
und bei 700C innerhalb von 11/2 bis 5 Stunden mit
einem im Gegenfluß strömenden Gas umgesetzt wurde« das aus dem zweiten Reaktionsgefäß entnommen wurde und Chlor und
Salzsäure enthielt» Die Reaktionsmischung aus dem ersten Reaktionsgefäß floß kontinuierlich in das zweite Reaktionsgefäß,
indem sie mit 1000 Umläufen pro Minute gerührt und bei 700C die gleiche Zeit lang wie im ersten Reaktionsgefäß
mit im Gegenfluß strömenden Chlor umgesetzt wurdeα Die Reaktionsmischung
wurde in einem Rührgefäß auf 100 bis 1200C bei einem Druck von 10 mm Hg erwärmt,, um Tetrachlorkohlenstoff
zu entfernen» Da« Produkt bestand aus chlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen
mit einem Chlorgehalt von 68 bis 70 Gew„»$
und einem mittleren Molekulargewicht von 1000. Einzelheiten der Versuchsbedingungen sind in der folgenden Tabelle zusam=
mengestellto
Beispiele .7 - 8
Die Chlorierung wurde in ähnlicher Weisef wie in den Beispielen 1 bis 6 beschrieben,, durchgeführt mit der Abwandlung, daß
209827/1065 BAD ORIGINAL
fieaintionsgefäö ein Volumen von 700 ml besaß und die
GesamtverveiIzeit 4 bis 6 Stunden betrug« Das Produkt bestand
im wesentlichen aus chlorierten Paraffinkohlenwasser-Stoffen
mit Chlorgehalten von 68 bis 69 Gew.-#. Einzelheiten
der Versuchsbedingungen sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt„
| Bei spiel |
Gesamtver- weilzeit (Stunden) |
Temp. (°c) |
Endprodukt (0ew„-# Cl) |
Chloraus nutzung . · (Mol #) |
| 1 | 3,0 | 70 | 70,1 | 84,1 |
| 2 | 6,3 | 70 | 68,5 | 99,8 |
| 8,0 | 70 | 67,8 | 99,9 | |
| 4 | 10,0 | 70 | 67,8 | 99,9 |
| 5 | 4,8 | 70 | 66,9 | 99 r 9 |
| 6 | 4,8 | 70 | 68,8 | 98,6 |
| 7 | 6,0 | 75 | 68,4 | 99,8 |
| 8 | 4.0 | 75 | 69*1 | 99-7 |
Patentansprüche:
20 9 827/1065
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE/ψ Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von hooh-/ jßhlorierten Paraffinkohlenwasserstoffen* dadurch gekennzeichnet, daß unter wasserfreien Bedingungen und in Gegenwart eines Lösungsmittels und eines freie Radikale aufweisenden Initiators ein chlorierter Pa^affinkohlenwasserstoff mit einem Chlorgehalt von mindestens 25 Gewo -*% im Gegenstrom mit Chlor oder einem chlorhaltigen Gas innerhalb eines Temperaturbereiches von 65 bis 105°C unter einem Druck umgesetzt wirdp welcher ein Sieden des Lösungsmittels ausschließt*2c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das chlorierte Paraffinkohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial 15 bis 40 Kohlenstoff atome enthält«,3, Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet 9 daß das chlorierte Paraffinkohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial 20 bis 30 Kohlenstoffatome enthält,4 Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das chlorierte Paraffinkohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial 55 bis 50 Gews-# Chlor enthält.3« Verfahren nach Anspruch 1K dadurch gekennzeichnet„ daß das chlorierte Paraffinkohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial 40 bis 50 aewu-£ Chlor enthält,6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dagekennzeichnet* daß die Umsetzung innerhalb des Temperaturbereiches von 70 bis 750C durchgeführt wLrd<209827/ 10857< Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel aus einem Chloroder Chlorfluorkohlenwaseerstoff besteht.8» Verfahren naoh Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel aus Tetrachlorkohlenstoff besteht-9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß die Umsetzung in mindestens zwei Stufen durchgeführt wird«10« Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,, daß unter im wesentlichen atmosphärischen Druck gearbeitet wirdoHo Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche„ dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in Gegenwart eines freie Radikale bildenden Katalysators durchgeführt wird.12c Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Radikale bildende Katalysator eine Azoverbindung ist.l?o Verfahren nach Anspruch 12t dadurch gekennzeichnet« daß die Azoverblndung ein Azonitril ist.14, Verfahren nach Anspruch Ij5> dadurch gekennzeichnet, daß das Azonitril ein <xP<*-Azo-di-i3obutyronitril istc15c Verfahren nach Anspruoh 11, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Radikale bildende Katalysator ein organisches Peroxyd oic-r Hydroperoxyd ist/16, Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet; daß der Katalysator aus Benzoylperoxyd oder Laurylperoxyd besteht,209827/1065
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|---|---|---|---|
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