DE2150088A1 - Steuerventil - Google Patents
SteuerventilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
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Description
1. Eldon Earl Hulsey, Houston, Texas / USA
2. I.R. Butler, Trustee, Houston, Texas / USA
3. Pipe Line Technologists, Inc. Houston, Texas / USA
Steuerventil
Die Erfindung betrifft ein Steuerventil mit einem Gehäuse, das eine Verschlüsse aufnehmende Kammer um-schließt,
welche eine Hauptachse und öffnungen besitzt, die an voneinander abgesetzten Punkten mit der Kammer in Verbindung
stehen und einen in einem spitzen Winkel zur Hauptachse
angeordneten Durchflußweg durch die Kammer begrenzen, und mit einem in der Kammer drehbar angeordneten Küken, bestehend aus einem in der Kammer sitzend geformten Körper, dessen Drehachse koaxial mit der Kammerachse verläuft.
angeordneten Durchflußweg durch die Kammer begrenzen, und mit einem in der Kammer drehbar angeordneten Küken, bestehend aus einem in der Kammer sitzend geformten Körper, dessen Drehachse koaxial mit der Kammerachse verläuft.
309815/013S
In der Patentschrift Nr. J>
kkj 793 der Vereinigten
Staaten wurde die oben beschriebene Form eines Steuerventils offenbart, in dem sich ein Durchflußweg durch das
Küken in spitzem Winkel in bezug auf die Drehungsachse erstreckt und dadurch in der für den Durchfluß geöffneten
Stellung des Kükens genau auf die genannten öffnungen ausgerichtet
ist.
In dem genannten Steuerventil wird der Durchflußweg
durch das Küken an einer oder beiden Seiten durch sich im Kreisumfang um den Körper erstreckende langgestreckte
Schlitze begrenzt, die durch in der Weise geneigte konvergierende wände gebildet sind, daß sie den Durchfluß
durch das Küken im spitzen Winkel zur Durchflußachse schneiden. Der Schlitz oder die Schlitze, die in dieser Weise
geformt und geneigt sind, sind so konstruiert, daß sie bei Drehen des Kükens mit dem in einem Winkel angeordneten
Durchflußweg zusammenwirken, um den effektiven Querschnittsbereich des Durchflußweges zu verändern, und zwar je nach
der Winkelstellung der geschlitzten Enden des Durchflusses in bezug auf die Durchflußöffnungen unter Aufrechterhaltung
eines im wesentlichen geradli-nigen oder direkten Flusses durch den Durchflußweg bei allen Offenstellungen des Ventils.
In einer wesentlichen Ausführungsform des Patents hat das Küken die Form eines im wesentlichen nass Ιτεη Körpers,
durch den ein die offenbarte neuarti-ge Form aufweisender
Durchfluß hergestellt wurde. In der Offenbarung der Patentschrift
3 558 100 der Vereinigten Staaten besitzt das Küken
die Form einer rohrförmigen Hülse bzw. eines rohrförmigen Körpers, dessen durch letzteren führender Durchflußweg die
gleichen kennzeichnenden Schlitzmerkrnale der entsprechenden Ausführungsformen des patentierten Ventils besitzen. Durch
Verwendung eines hülsenartigen Körpers anstelle eines im
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wesentlichen massiven Körpers wurde, wie sich herausstellte,
die Herstellung des Ventils stark vereinfacht, Gewicht und Kosten entsprechend verringert, und die im Bedarfsfall entstehenden
Kosten des Austausches des Kükens wurden stark verringert, ohne daß die neuartigen Durchflußeigenschaften
des Ventils geopfert werden mußten.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Ventil der eingangs genannten Art auf vorteilhafte Weise weiterzubilden.
In der vorliegenden Anmeldung besitzt das Küken die gleiche hohle Struktur, wie das in der Patentschrift
3 558 100 der Vereinigten Staaten offenbarte Küken und verwendet die kennzeichnenden spiralförmigen Schlitze zum
Verändern der Öffnungsfläche des Durchflußweges durch das
Küken. Jedoch enthält der Durchflußweg durch letzteres jetzt eine ununterbrochene rohrförmige Hülse bzw. Leitung, die einen
völlig geöffneten direkten Durchflußweg begrenzt, welcher sich in einem Winkel in bezug auf die Umdrehungsachse des hohlen
Kükens durch das Innere desselben erstreckt, so daß die Enden der Leitung genau auf die Durchflußöffnungen im Ventilgehäuse
ausgerichtet sind, wenn das Küken sich in völlig geöffneter Stellung befindet, durch welche der Gesamtdurchfluß des
fließenden Mediums gehalten ist. Die größeren Enden der veränderlichen Öffnungsschlitze enden unmittelbar neben den einander
entgegengesetzten Enden der Leitung und erstrecken sich in entgegengesetzten Richtungen um den Kreisumfang des Kükenkörpers.
Dadurch, daß eine direkte Durchflußleitung durch ein
hohles Küken vorgesehen ist, ergebeiySich mehrere Vorteile
bei der Betätigung eines Ventils der hier ins Auge gefaßten Art mit öffnungen, deren Flächengröße verändert werden kann.
Insbesondere ergibt sich bei völlig geöffneter Stellung ein
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minimaler Druckabfall beim Durchfluß des fließenden Mediums, weil der Gesamtdurchfluß durch die Leitung und die Durchflußöffnungen
des Ventils völlig gerade ist, anders als bei konventionelleren Steuerventilen, bei denen der Durchfluß des
Strömungsmittels verschiedenen Richtungsänderungen zwischen Eingang und Ausgang auch in der völlig geöffneten Stellung
unterworfen ist.
Kurz gesagt bezieht sich die Erfindung auf ein Steuerventil des hohlen Typs mit Böden oder in Kugelform und
^ spiralförmigen Durchflußöffnungen von veränderlicher Flächengröße,
kombiniert mit einer ununterbrochenen geradlinigen Durchflußleitung bei völliger Öffnung. Diese Leitung dient
dazu, den Durchfluß des Strömungsmittels wahlweise und veränderlich zu steuern, und zwar über einen großen Einstellungsbereich, wobei bei allen Einstellungen ein im wesentlichen
geradliniger oder direkter Durchfluß aufrecht erhalten bleibt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Küken weiterhin aus einer rohrförmigen Durchflußleitung besteht,
welche sich durch den Körper in im wesentlichen spitzem Winkel in bezug auf die Drehachse erstreckt und an
der Wand des Körpers Öffnungen bildet, wodurch bei in völlig ) geöffnete Stellung gebrachtem Küken die Enden der Leitung
genau auf die Öffnungen ausgerichtet sind, daß langgestreckte Schlitze sich durch die Wand des Körpers am Kreisumfang
desselben in entgegengesetzten Richtungen von den entgegengesetzten
Seiten der Durchflußleitung erstrecken, wobei die Schlitze von in Richtung ihrer hinteren Enden konvergierenden
Wänden begrenzt sind, daß an dem Körper zwischen den hinteren Enden der Schlitze und den benachbarten Seiten der
Leitung nichtgeschlitzte Bereiche vorgesehen sind, welche zum Verschließen der Durchflußwegöffnungen dienende Verschlußbereiche
bilden, wenn sich das Küken in seiner den
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Durchflußweg verschliei3enden Stelung befindet, daß die
Schlitze und die Seiten der Leitung mit den betreffenden Durchflußwegöffnungen zusammenwirken, um den effektiven
Querschnittsbereich des Durchflußweges je nach Winkelstellung
der Schlitze und Leitungsseiten in bezug auf die öffnungen zu verändern, während bei allen Offen-Stellungen
des Ventils ein im wesentlichen geradlinig verlaufender Durchfluß aufrechterhalten bleibt, und daß von den entgegengesetzten
Enden des Körpers gehaltene und an der Hauptachse im Gehäuse drehbar gelagerte zylindrische
Zapfenelemente vorgesehen sind.
Dies hat den Vorteil, daß durch Kombination der Schlitze von veränderlichen Flächengrößen mit der geradlinig
durchführenden Leitung der Durchfluß des fließenden Mediums durch das Ventil bei allen anderen Offen-Stellungen
des Ventils im wesentlichen geradlinig erfolgt und auf diese Weise den Druckabfall in diesen
Stellungen auf das Äußerste verringert,und zugleich ein großer Bereich für die Durchflußsteuerung vorsehen- ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben
werden, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
Fig. 1 ist eine teilweise längsgeschnittene Ansicht eines erfindungsgemäßen Steuerventils mit
Böden,in völlig geöffneter Stellung,
Fig. 2 ist eine Fig. 1 ähnliche Ansicht des teilweise
geöffneten Ventils,
Fig. j5 ist eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1
gezeigten Steuerelementes bzw« Kükens,
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- 6
Pig. 4 ist ein vertikaler Querschnitt durch ein kugelartiges Steuerventil gemäß einer anderen erfindungsgemäßen
Ausführungsform,in völlig geöffneter
Stellung,
Fig. 5 ist eine Fig. 4 ähnliche Ansicht des Ventils in
teilweise geöffneter Stellung,
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht des Ventilkükens
gemäß Fig. 5.»
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Bodenventils
gemäß Fig. 1 und zeigt den Durehflußweg innerhalb des Kükens und die entsprechende öffnung im Ventilgehäuse
bei teilweise offener Stellung des Kükens,
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht des kugelartigen Ventils gemäß Fig. 4 und zeigt die Lage der Durchflußwege
im Verhältnis zur öffnung im Ventilgehäuse bei teilweise geöffneter Stellung des Kükens,
Fig. 9 ist eine Fig. 1 ähnliche,teilweise längsgeschnittene
Ansicht mit dem Küken in völlig geschlossener Stellung, und
Fig. 10 Ist eine Fig. 4 ähnliche teilweise vertikal geschnittene
Ansicht und zeigt das Küken in völlig geschlossener Stellung.
Anschließend wird zuerst auf die Böden aufweisende AusfUhrungsform
gemäß Fig. 1 bis 3» 7 und 9 Bezug genommen, in der das Ventil ein Gehäuse 10 mit einer allgemein zylindrischen
Bohrung besitzt, welche eine Verschlüsse aufnehmende Kammer umschließt. Die Enden des Gehäuses 10 sind mittels Deckel-
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elemente 12 und 12a geschlossen, welche in (nicht gezeigter) bekanntere!se am Gehäuse abnehmbar befestigt sind. Eine
Kammer 11 dient zum Aufnehmen eines allgemein mit der Bezugszahl 13 bezeichneten Kükens, welches aus einem rohrförmigen
Körper 14 mit axialer Bohrung 15 besteht, genau in die Wände
der Bohrung der Kammer 11 eingepaßt und darin drehbar angeordnet ist, wobei die Wände einen Sitz für das Küken bilden.
Die entgegengesetzten Enden des Körpers 14 sind durch abnehmbare Böden 16 und 17 geschlossen, deren Außendurchmesser
genau mit dem Süßeren des Körpers 14 übereinstimmen und die jeweils zylindrische Verlängerungen 18 und 19 von
reduziertem Durchmesser von Abmessungen besitzen, daß sie in Bohrung 15 des Körpers 14 mit genauem Gleitsitz passen,
und an denen jeweils die nach innen gewendeten ringförmigen Absätze 20 und 21 ausgebildet sind, an denen die angrenzenden
Enden des Körpers Ik anliegen. Bei aufgesetzten Böden
weist die Gesamtlänge des Kükens IJ>
eine Abmessung auf, die ein genaues Einpassen zwischen den einander gegenüberliegenden
Flächen der Deckelelemente 12 und 12a gestattet.
Die Böden 16 und 17 sind mit sich jeweils entgegengesetzt
erstreckenden zylindrischen Zapfen 22 und 23 gleichen
Querschnitts versehen, die koaxial mit-einander und der Längsachse des Körpers Ik verlaufen. Die Zapfen 22 und 23
sind in koaxialen öffnungen 25 und 26 der entsprechenden
Deckelelemente 12 und 12a drehbar gelagert. Diehtungspackungen 27 und 27a sind jeweils in den öffnungen 25 und
26 angebracht, um die jeweiligen Zapfen r.ingsum abzudichten.
Der eine Boden, z.B. Boden 16 kann als Antriebsglied zum Drehen des Kükens 13 verwendet ,und zu diesem Zweck mit
einem oder mehreren Paßstiften 30 (Fig. 1 und 2) versehen
werden, welche sich aus dem Absatz 20 an den Seiten der
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Verlängerung 18 erstrecken und in am angrenzenden Ende des Kükens 14 vorgesehenen entsprechenden Schlitzen 31 aufge-.
nommen sind. Am äußeren Ende des Zapfens 22 sind Angriffsmögllohkeiten
wie z.B. Schlüsselflächen 32 vorgesehen, damit an dem Zapfen irgendeines der üblichen Werkzeuge angesetzt
werden kann, das zum Drehen des Kükens verwendet wird.
Der Boden 17# dessen Konstruktion aber auch der des Bodens 16 gleichen kann, ist in einer Form dargestellt,
bei der der Zapfen 23 an dem Boden angeformt ist. Dadurch, ^ daß der Kükenkörper mit abnehmbaren Böden versehen ist,
" liegt es auf der Hand, daß ein Austauschen des Kükenkörpers stark vereinfacht und verbilligt ist.
Am Gehäuse 10 sind aufeinander ausgerichtete Öffnungen 40 - 40 vorgesehen, welche um l80° voneinander abgesetzt
und auf einer Achse angeordnet sind, welche sich in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Gehäuses 10 erstreckt.
Die Öffnungen 40-40 begrenzen die Ein- und Ausflußöffnungen des Ventils, an denen koaxiale Rohrstücke 41-41 angeschlossen
sind, welche den Durchflußweg durch das Ventil begrenzen und mit denen das Ventil in eine vom Ventil zu
steuernde Durchströmleitung eingefügt werden kann. Bei ) einer solchen Anordnung handelt es sich bei dem Ventil um
ein sogenanntes "Winkel"-Ventil, insofern, als die Hauptachse des Ventilgehäuses in spitzem Winkel in bezug auf die
Längsachse der Durchströmleitung, in der es angebracht ist, verläuft.
Das Küken 13 ist, wie bereits vermerkt, von zylindrischer,
rohrförmiger Gestalt, und eine rohrförmige Durchflußleitung
42 mit axialer Bohrung 43 erstreckt sich durch Bohrung 15 in
spitzen, Winkel in bezug auf die Längsachse des Kükens, so
daß sie mit der Achse des Durchflußweges durch das Ventil
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zusammenfällt, wenn das Küken gemäß Flg. 1 in Offen-Stellung
steht. Die entgegengesetzten Enden der Durchflußleitung 42 sind an entgegengesetzten Punkten der Kükenwand an Öffnungen
39-59 dichtend angeschlossen.
Ein Paar schlitzförmiger Öffnungen 44-44 erstreckt sich
im wesentlichen um den Kreisumfang des Körpers 14 des Kükens in entgegengesetzten Richtungen von Punkten, welche unmittelbar
an den entgegengesetzten Enden der Durchflußleitung 42
liegen. Die Schlitze 44 werden jeweils von Wänden 45-45 begrenzt,
welche in Richtung ihrer hinteren Enden 46 konvergieren und in Richtung des Inneren des Körpers 14 genel gt
sind, und zwar in solchen Winkeln, daß sie die Achse der Durchflußleitung 42 in einem spitzen Winkel schneiden, der
im wesentlichem dem Winkel zwischen der Achse der Durchflußleitung durch das Ventil und der Hauptachse der Kammer 11 entspricht.
Abgewickelt zeigt Schlitz 44 eine langgestreckte, im wesentlichen dreieckige Form, wobei die Schlitzbasis von der
Außenwand des nahen Endes der Leitung 42 und der Scheitelpunkt durch das hintere Ende 46 bestimmt wird. Im allgeminen wird
die Winkellänge des Schlitzes 44 größer als 90° sein und vorzugsweise zwischen ungefähr l80° und 270° liegen. Die
ausgestreckte Länge des Schlitzes gestattet eine Drehung des Kükens um einen Winkel von bis zu ungefähr 270°
zwischen der vollkommen geschlossenen und vollkommen geöffneten Stellung, wodurch ein vergrößerter ■Veränderungsbereich
der Öffnungsflächengröße vorgesehen ist, um den Durchfluß des fließenden Mediums durch das Ventil "genau steuern
zu können. Die nicht geschlitzten Bereiche des Körpers 14 zwischen den hinteren Enden 46 der Schlitze und den entsprechenden
Enden der Leitung 42 begrenzen mit 47 bezeichnete VersenLuübereiche (Fig. 3 und 9), welche bei der den Durchfluß
schließenden Stellung des Kükens auf die dazugehörigen DurchfIui3öffnungen 40 genau ausgerichtet werden können. Wie
■ >M S / J Π 5
- ίο -
in der oben erwähnten Patentschrift und ebenfalls anhängigen
Anmeldung offenbart,können die Verschlußbereiche 47 von
Dichtungsringen eingeschlossen sein, welche an der Oberfläche des Körpers 14 sitzen und eine solche Form aufweisen, daß sie
gegen fließende Medien dichte Dichtungen um die Durchflußöffnungen 40 bilden, wenn das Ventil die den Durchflußweg
schließende Stellung gemäß Pig. 9 einnimmt. Eine sich um den Kreisumfang erstreckende Dichtung 48 sitzt in einer sich
um den Kreisumfang des Körpers 14 erstreckenden Nute 49 in der Mitte des Körpers 14, um die das Küken aufnehmende Kammer
" zwischen der Eingangs- und Ausgangsseite abzudichten.
Bei einem die oben beschriebene Konstruktion aufweisenden Ventil geht bei voller öffnung der gesamte Durchfluß
durch die Leitung 42. Da die Leitung 42 im wesentlichen die gleiche Querschnitts- Flächengröße wie der von Zufluß- und
Ausflußöffnung 40 begrenzte Durchflußweg durch das Ventil aufweisen wird, er-leidet der Fluß des fließenden Mediums
durch das Ventil einen minimalen Druckabfall. Bei jeder anderenWinkelstellung des Kükens 13 zwischen voll geöffneter
und voll geschlossener Stellung findet wenigstens ein Teil des Durchflusses des fließenden Mediums durch die den öffnungen
40 (Fig. 2) freigegebenen Bereiche des Schlitzes 44, und bei einigen Stellungen findet der Durchfluß teilweise
■ durch Leitung 42 und teilweise durch die freigegebenen Bereiche des Schlitzes 44 (Fig. 7) statt. In jedem Fall verläuft
aufgrund der beschriebenen Neigung der die Schlitze 44 begrenzenden Wände 45 und der offenbarten allgemeinen
symmetrischen Anordnung bei teilweise offenen Stellungen des Ventils die Durchflußbahn des fließenden Mediums durch
das Ventil im wesentlichen koaxial mit dem Ventil-durchflußweg, wodurch ein im wesentlichen ip?adliniger Durchfluß durch
das Ventil bei jeder öffnung bei minimalem Druckabfall vorgesehen i ;-·.'
- li -
Der durch die beschriebene Konstruktion vorgesehene geradlinige Durchfluß vermindert durch Reduzieren der
Wirbelbildung Innerhalb des Flusses ebenfalls das unerwünschte
Geräusch, das üblicherweise das Fließen eines fließfähigen Mediums durch konventionellere Steuerventile
begleitet.
In den Fig. 4 bis 6, 8 und 10 ist eine andere erfindungsgemäße
Ausführungsform dargestellt, bei der das Küken im wesentlichen kugelförmig gestaltet Ist.
Wie dargestellt, ist ein allgemein mit der Bezugszahl 110 bezeichnetes Im wesentlichen kugelförmiges Gehäuse
aus zwei halbkugelförmigen Teilen 110a und 110b konstruiert, welche jeweils ringförmige Vereinigungsflansche 110c und HOd tragen, welche durch bekannte
(nicht gezeigte ) Befestigungselemente miteinander verbunden werden können. Das Gehäuse umschließt eine im
wesentlichen kugelförmige Kammer 111 zum Aufnehmen des Kükens. Koaxial genau aufeinander ausgerichtete Durchflußöffnungen
140-140 stehen an diametral entgegengesetzten Seiten des Gehäuses 110 mit der Kammer 111 in
Verbindung und begrenzen einen Durchflußweg durch das Gehäuse.
Ein allgemein mit der Bezugszahl 113 bezeichnetes und einen Körper 114 besitzendes Küken 113 ist in Kammer
111 drehbar angebracht und mit einer rohrförmigen Durchflußleitung
142 versehen, die eine sich diametral durch den Körper 114 erstreckende axiale Bohrung 143 besitzt,
deren Enden sich in der körperwand öffnen und an diese dichtend angeschlossen sind. Die Querschnitts- Flächengröße
der Leitung 142 entspricht im wesentlichen der des von öffnungci l4O-l4o begrenzten Durehflußweges. Pej in
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die völlig geöffnete Stellring (Fig. 4) gedrehtem Küken
stimmen seine Enden genau mit den DurchflußÖffnungen
14O-14O überein, und die Längsachse der Leitung 142
fällt mit derjenigen des Durchflußweges durch das Ventilgehäuse zusammen.
Ein Paar im wesentlichen dreieckiger, Schlitzförmiger Öffnungen 144 erstrecken sich im wesentlichen um den
Kreisumfang des Körpers 114 in entgegengesetzter Richtung von unmittelbar an den entgegengesetzten Enden der Leitung
142 liegenden Punkten und gleichen im wesentlichen in " bezug auf Gestalt und Länge den Schlitzen 44 der bereits
beschriebenen Ausführungsform, sind ebenfalls durch Wände 145 gekennzeichnet, die in Richtung des Körperinneren in einem spitzen Winkel zur Achse der Leitung
geneigt sind und sich in Richtung der hinteren Enden 146 verjüngen. Die zwischen dem hinteren Ende 146 und dem
dazugehörigen Ende der Leitung 142 liegenden nicht geschlitzten Bereiche des Körpers 114 begrenzen mit 147
bezeichnete Verschlußstellunen(Fig· 6 und 10), welche
bei den Durchfluß verschließender Stellung des Kükens genau auf die dazugehörigen DurchflußÖffnungen I4o ausgerichtet
werden können.
Der Körper 114 ist mit sich/entgegengesetzten Richtungen
erstreckenden koaxialen zylindrischen Zapfen 122 versehen, von denen der eine als Betätigungsschaft .
dienen kann,und die in koaxialen Öffnungen 116 aneinander diametral gegenüberliegenden Punkten am Körper 114 angebracht
sind und sich an diametral einander gegenüberliegenden Punkten am Gehäuse 110 durch die koaxialen rohrförmigen
Ansätze 112-112 erstrecken. Die zusammenfallenden Achsen der Zapfen 122 und Ansätze 112 bilden die Drehungsachse
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des Kükens, die zugleich mit der Hauptachse der Kammer 111 zusammenfällt und in spitzem Winkel zur Leitungsachse angeordnet ist, der dem von Durchflußwegachse und
Hauptkammerachse gebildeten Winkel entspricht.
Wie in der erstbeschriebenen Ausführungsform verläuft der Gesamtdurchfluß in der völlig geöffneten
Stellung durch die Leitung 142 (Fig. 4) und in jeder anderen Offen-Stellung teilweise durch Leitung 142 und
teilweise durch die Schlitze 144 (Fig. 5 und 8) und ist im wesentlichen geradlinig. In vollständig geschlossener
Stellung (Pig. 9) bedecken die Verschlußbereiche 147 die Durchflußöffnungen l40.
Die symmetrisch ausgewogene Konstruktion beider beschriebenen Ausführungsformen gestattet im Bedarfsfall
ein Drehen der Küken von einem Ende zum anderen, so daß das eine der beiden Enden mit einem Betätigungselement
verbunden werden kann, z.B. einem Rad oder einem anderen Typ eines manuell zu bedienenden Griffes, oder
auch einem auf diesem Gebiet bekannten kraftbetriebenen Betätigungselement.
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Claims (6)
- - 14 Patentansprüche1J Steuerventil mit einem Gehäuse, das eine Verschlüsse aufnehmende Kammer umschließt, welche eine Hauptachse und öffnungen besitzt, die an voneinander abgesetzten Punkten mit der Kammer in Verbindung stehen und einen in einem spitzen Winkel zur Hauptachse angeordneten Durchflußweg durch die Kammer begrenzen, und mit einem in der Kammer drehbar angeordneten Küken, bestehend aus einem in der Kammer sitzend geformten Körper, dessen Drehachse koaxial mit der Kammerachse verläuft, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Küken weiterhin aus einer rohrförmigen Durchflußleitung (42, 142) besteht, welche sich durch den Körper in im wesentlichen spitzem Winkel in bezug auf die Drehachse erstreckt und an der Wand des Körpers öffnungen bildet, wodurch bei in völlig geöffnete Stellung gebrachtem Küken die Enden der Leitung genau auf die öffnungen ausgerichtet sind, daß langgestreckte Schlitze (44, 144) sich durch die Wand des Körpers am Kreisumfang desselben in entgegengesetzten Richtungen von den entgegengesetzten Seiten der Durchflußleitung erstrecken, wobei die Schlitze von in Richtung ihrer hinteren Enden kon-' vergierenden Wänden (45, 145) begrenzt sind, daß an dem Körper zwischen den hinteren Enden der Schlitze und den benachbarten Seiten der Leitung nichtgeschlitzte Bereiche vorgesehen sind, welche zum Verschließen der Durchflußwegöffnungen dienende Verschlußbereiche (47, 147) bilden, wenn sich das Küken in seiner den Durchflußweg verschließenden Stellung befindet, daß die Schlitze und die Seiten der Leitung mit den betreffenden Durchflußwegöffnungen zusammenwirken, um den effektiven Querschnittsbereich des Durchflußweges je nach Winkelstellung der Schlitze und Leitungsseiten in bezug auf die öffnungen zu verändern, während bei- 15 -309815/0135allen Offen-Stellungen des Ventils ein im wesentlichen geradlinig verlaufender Durchfluß aufrechterhalten bleibt, und daß von den entgegengesetzten Enden des Körpers gehaltene und an der Hauptachse im Gehäuse drehbar gelagerte zylindrische Zapfenelemente (22, 23; 122) vorgesehen sind.
- 2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (13) eine im wesentlichen zylindrische Form aufweist.•r ■
- 3. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (113) im wesentlichen eine Kugelform aufweist.
- 4. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Schlitze (44, 144) in spitzem Winkel in bezug auf die Drehungsachse geneigt sind.
- 5. Steuerventil nach Anspruch 2 und den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (13) Böden (16, 17) enthält , welche die entgegengesetzten Enden des Körpers (14) abnehmbar verschließen und die Zapfenelemente (22, 23) tragen, von denen mindestens ein Zapfenelement (22) so konstruiert ist, daß es als Betätigungsschaft für das Küken wirkt.
- 6. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenlänge der Schlitze (44, 144) zwischen 90° und 270° liegt.309815/0135
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712150088 DE2150088C3 (de) | 1971-10-07 | 1971-10-07 | Hohlküken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712150088 DE2150088C3 (de) | 1971-10-07 | 1971-10-07 | Hohlküken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2150088A1 true DE2150088A1 (de) | 1973-04-12 |
| DE2150088B2 DE2150088B2 (de) | 1979-11-15 |
| DE2150088C3 DE2150088C3 (de) | 1980-07-24 |
Family
ID=5821744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712150088 Expired DE2150088C3 (de) | 1971-10-07 | 1971-10-07 | Hohlküken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2150088C3 (de) |
-
1971
- 1971-10-07 DE DE19712150088 patent/DE2150088C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2150088C3 (de) | 1980-07-24 |
| DE2150088B2 (de) | 1979-11-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |