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DE2148689A1 - Einrichtung zum bereichsschutz von informationsspeichern - Google Patents

Einrichtung zum bereichsschutz von informationsspeichern

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Publication number
DE2148689A1
DE2148689A1 DE19712148689 DE2148689A DE2148689A1 DE 2148689 A1 DE2148689 A1 DE 2148689A1 DE 19712148689 DE19712148689 DE 19712148689 DE 2148689 A DE2148689 A DE 2148689A DE 2148689 A1 DE2148689 A1 DE 2148689A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information
protected
memory
read
write
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712148689
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Haug
Hans Albrecht Dipl I Kiessling
Gerhard Dipl Ing Wiest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19712148689 priority Critical patent/DE2148689A1/de
Publication of DE2148689A1 publication Critical patent/DE2148689A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F12/00Accessing, addressing or allocating within memory systems or architectures
    • G06F12/14Protection against unauthorised use of memory or access to memory
    • G06F12/1416Protection against unauthorised use of memory or access to memory by checking the object accessibility, e.g. type of access defined by the memory independently of subject rights
    • G06F12/1425Protection against unauthorised use of memory or access to memory by checking the object accessibility, e.g. type of access defined by the memory independently of subject rights the protection being physical, e.g. cell, word, block
    • G06F12/1441Protection against unauthorised use of memory or access to memory by checking the object accessibility, e.g. type of access defined by the memory independently of subject rights the protection being physical, e.g. cell, word, block for a range

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Storage Device Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bereichsschutz von Informationsspeichern.
  • In Nachrichtenverarbeitungsanlagen und Fernsprechvermittlungsanlagen sind häufig Festig Festinformationen, semipermanente Informationen und variable Informationen gleichzeitig zu speichern. Aus Gründen wirtschaftlicher Speicherorganisation werden hierzu nur zwei Speicherarten, nämlich Festwertspeicher für die festen Informationen und leicht änderbare Speicher, beispielsweise Magnetkernspeicher für die semipermanenten und die variablen Informationen verwendet. In letztgenannten Speichern müssen in diesem Falle besondere Maßnahmen zum Schutze der die semipermanenten Informationen enthaltenden Speicherbereiche getroffen werden, um zu verhindern, daß der Inhalt dieser Bereiche fälschlicher Weise gelöscht wird. Ein derartiger Fehlerfall kann beispielsweise dadurch auftreten, daß zusammen mit einen Schreib- oder Löschbefehl durch eine Adressenverfälschung eine in einem derartigen geschützten Bereich befindliche Information angesteuert und überschrieben oder gelöscht wird. Einer solchen Adressenverfälschung könnte man zwar durch Zufügung eines sogenannten Paritätsbits zur Adresse begegnen, das die Nahprüfung der Richtigkeit der Adresse ermöglicht. Damit wäre jedoch noch kein ausreichender Schutz erzielt, da die ullerwunschte Zerstörung einer geschützten Information bei an sich fehlerfrei gelieferter Adresse auch dadurch zustande kommen kann, daß ein Lesebefehl in einen Schreib- oder Löschbefehl verfälscht wird.
  • Es nüssen also zusätzliche Maßnahmen zur Vermeidung einer Informationszerstörung getroffen werden.
  • Bei einer bekannten Speicherschutzeinrichtung (vgl.
  • DT-AS 1 114 049) wird ein Speicherschutz unter dem Aspekt angestrebt, daß bei der Notwendigkeit, in ausgewählten mehr oder weniger großen Teilen des Speichers nicht mehr benötigte Informationeen endgültig zu löschen, Sorge dafür getragen werden muß, daß eine derartige löschung nicht fehlerhafter Weeise in nicht hierzu vorgesehenen Speicherbereichen vorgenommen wird.
  • Hierzu werden dem ganzen Speicher oder beliebigen Teilen desselben, sofern nur solche für eine derartige Behandlung' in Frage kommen, ein oder mehrere Speicherelemente zugeordnet, deren Speicherinlialte ein endgültiges Löschen der Informationeen in den zugeordneten Speicherbereichen verhindern. Dies geschieht dort dadurch, daß durch eine Steuerschaltung die nicht mehr schutzwürdigen Bereiche durch entsprechende Änderung des Speicherinhaltes der zusätzlichen Speicherelemente gekennzeichnet werden, Ein zum Zwecke des Löschen gegebener Lesebefehl hat dann nur bei solchen Speicher bereichen ein Auslesen und endgültiges Löschen des Informationsinhaltes zur Folge. Bei Ansteuerung aller anderen Speicherbereiche bewirkt die Schutzinformation in den zusätzlichen Speicherstellen, daß die beim lesen in ein Pufferregister übergebene Information einerseits nicht weitergegeben, andererseits beim nachfolgenden Schreibvorgang wieder in den Speicher rückübertragen wird.
  • Um eine derartige Speicherschutzeinrichtung in der Weise flexibler zu machen, daß einzelne Speicherbereiche nicht schlechthin sondern lediglich gegenüber dem Zugriff entsprechend bestimmter Programme geschützt s wird bei einer anderen bekannten Einrichtung (DT-AS 1 499 203) den zu schützenden Speicherbereichen anstelle lediglich.einer Schutzinformation ein ganzes Speicherschlüsselwort zugeordnet, das vor Ausführung eines Lösch befehls mit einem Befehlsschlüsselwort verglichen wird, und bei der die Durchführung eines Löschvorganges verhindert wird, wenn weder eine ttbereinstimmung zwischen Speicherschlüsselwort und Befehlsschlüsselwort festgestellt wird, noch ein die eigentliche Schutzinformation darstellender f,estvorgegebener Bestandteil der Schlüsselworte erkannt wird.
  • Die Schutzinformationen bzw. die Schlüsselworte erfordern bei diesen bekannten Einrichtungen zusätzlichen Speicherraum, wozu bei größeren Speichereinheiten ein beträchtlicher Aufwand erforderlich ist, der insbesondere dann, wenn die zu schützenden Speicherbereiche immer dieselben bleiben, nicht mehr vertreten werden kann.
  • Es ist auch schon bekannt, in einem Pufferspeicher gespeicherte Informationegegen eine normalerweise vorgesehene Übertragung in einen Hauptspeicher zu sichern, indem diese Informstion um auf besonderen Speicherplätzen untergebrachten Speicherschutz-Informationen erweitert werden, die die Adresse des Bereiches darsteilen, indem sich die zu schützende Information befindet. Bei jeder gewünschten Übertragung von Informationen vom Pufferspeicher in den Hauptspeicher werden hier die von zyklisch fortschreitenden Adressierschaltungen erzeugten Adressen mit den eebenfalls nacheienander in ein Feldschutzregister eingegebenen als Schutzinformation dienenden Beginnadressen verglichen. Bei Übereinstimmlrng der beiden adressen wird eine Inforniationsübergabe in den Hauptspeicher unterbunden (vgl. DT-OS 2044 ()49). Auch hier erfordert der Bereichsschutz eine Erweiterung des Speichers um die Aufnahme der Schutsinformationen zu ermöglichen. Ausserdem kann hier ein Fehler in der Ansteuerschaltung, die die Übernahine der Schutzinformation des jeweils in der Reihenfolge nächsten zu schützenden Speicherbereiches in das Schutzregister veranlaßt, dazu führen, daß der betreffende Speicherbereich von der Adressensteuerung angesteuert wird, oLne daß die betreffende Schutzinformation sich im Feldschutzregister befindet. In diesem Falle wäre eine unerwbscht'e Übergabe der Information in den Hauptspeicher nicht vermieden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Bereichsschutz von Informationsspeichern mit gering-em Aufwand zu erzielen, ohne daß eine geringere Sicherheit in Kauf genommen werden müßte.
  • Die Erfindung betrifft daher eine Einrichtung zum Schutz von Informationen in bestimmten Bereichen eines Informationsspeichers, die bei Übereinstimmung der jeweils von der Ansteuerschaltung des Speichers erzeugten Adresse mit der Adresse einer im zu schützenden Speicherbereich befindlichen Information zum Informationsverlust füllende Speicheroperationen blockiert. Diese Einrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß sie sämtliche Adressen zu schützender Informationen gleichzeitig in den zur Feststellung einer Übereinstimmung dienenden Vergleich einbezieht, und daß eie die Blockierung bei gleichzeitig mit dem betreffenden Operationsbefehl auftretendem Freigabesignal aufhebt.
  • Während also beim Stand der Technik zunächst eine Entscheidung darüber getroffen wird, ob zum Intormationsverlust führende Speicheroperationen in geschützten Bereichen durchgeführt werden dürfen oder nicht und dementsprechend diese Bereiche daraufhin mit Schutzinformationen versehen werden bzw. vorhandene Schu tzinforna onen" dem Vergleich zugänglich gemacht werden, wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung in jedem Falle ein Adressenvergleich durchgeführt, wobei sämtliche Adressen geschützter Bereiche in den Vergleich einbezogeen werden, und dann erst im Falle einer durch adressenübereinstimmung bedingten Blockierung aufgrund des Vorliegens oder Nichtvorliegens eines Freigabesignals über die Zulässigkeit der betreffenden zum Informationsverlust führenden Speicheroperationen en-tschieden wird.
  • Hierdurch erübrigt es sich bei der, er.findungsgemäBen Ein richtung einerseits, als Schutzinformation dienende Adressen der zu schützenden, Bereiche in den Speicher mit aufzunehmen, diese Adressen können vielmehr ein für alle mal in dem Adressenbewerter festgelegt werden, andererseits ist eine doppelte Sicherung gewährleistet, indem nämlich in dengeschützten Bereichen eine Informationszerstörung fälchlicher Weise nur dann eintreten kann, wenn sowohl die, von der Adressensteuerung gelieferte Adresse als auch das Freigabesignal verfälscht sind. Bei den bekannten Anordnungen hingegen kann, wie schon angegeben, allein ein Fehler in der Steuerschaltung, die die Eingabe der Schutzinformation in den Speicher bzw. diee Übergabe einer dort gespeicherten Schutzinförmation in ein Feldschutzregister bewirkt dazu führen, daß es zu einer ungewollten Informationszerstörung kommt.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung werden bei der Adressenbewertung aus den Adressen von Informationen in zu schützenden Bereichen Kriterien darüber abgeleitet, ob die ganze Information oder ein bestimmter Teil derselben zu schützen ist. Auf diese Weise ist es dann ohne großen aufwand möglich, in einem Speicherbereich von beispielsweise 4 Bits drei derselben zu schützen, das vierte dagegen frei zugänglich zu machen, ohne daß dieser Speicherbereich durch Zuteilung zweier Adressen untert eilt zu werden bräuchte.
  • Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung betreffen(1 zur Blockierung bzw. zur Freigabe der Schreib-und Löschoperationen zweckmässige Einzelheiten, sowohl für den Fall des Vollbereichsschutzes als auch für den Fall des Teilbereichsschutzes.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbcis,piel der erfindungsgemäßen Einrichtung anhand eines Blockschaltbildes näher erläutert.
  • Das in der Figur mit St bezeichnete Steuerwerk gibt die von ihm erzeugten Adressen jeweils in das Adressenregister AR. Von dort werden diese dem gemäß der Erfindung als Bestandteil der Informationsschutzeinrichtung vorgesehenen Adressenbewerters AB zur Bewertung angeboten.
  • Dies.er Adressenbewerter AB ist so eingerichtet, daß,, er erkennen kann, ob die angebotene Adresse mit der Adresseeines zu schützenden Bereiches übereinstimmt und ob hierbei der gesamte Bereich oder nur ein bestimmter Teil desselben zu schützen ist. Diese Differenzierungsfähigkeit des Adressenbewerters ist in der Figur durch Aufteilung des, selben, in den der Vollzeichenschutzerkennung dienenden Teil VZ und den der Teilzeichenschutzerkennung TZ dienenden Teil versinnbildlicht.
  • Es sei angenommen, daß der Adressenbewerter die im Adressenregister AR befindliche Adresse als zu einem in seiner Gesamtheit zu schützenden Bereich gehörig erkennt. Er gibt dann an seinen Ausgang vz ein Signal, an den einen Eingang des Verknüpfungsgliedes K1 ab, das ein Koinzidenzglied mit zwei nichtnegierten und einem negierten Eingang ist.
  • Der negierte Eingang dieses Koinzidenzgliedes ist mit dem Ausgang aF des Steuerwerkes verbunden, über den jeweils zusammen mit einem Lösch- oder Schreibbefehl ein Preigabesignal abgegeben werden kann. Der dritte Eingang des Koinzidenzgliedes K1 ist mit dem Ausgang des ODER-Gliedes 01 verbunden, dessen beiden Eingängen vom Befehlsregister BR her entweder ein einen Schreibbefehl. oder ein einen Löschbefehl darstellendes Signal zugeführt wird.
  • Sofern also ein Speicherbereich angesteuert wird, der in seiner Gesamtheit zu schützen ist und sofern es sich bei dem durchzuführenden Befehl um einen Schreib- -oder Löschbefehl handelt, gibt das Koinzidenzglied Ki immer dann ein ausgan gessignal ab, wenn nicht gleichzeitig mit den von den Ausgängen vz des Adressenbewerters AS bzw. des ODER-Gliedes 01 an deren Eingänge gelieferten Signale vom Steuerwerk über dessen Ausgang aP ein Freigabesignal geliefert wird. dieses Ausgangssignal des Koinzidenzgliedes I,1 wird einerseits über den Sperrausgang ASp weitergegeben und dazu verwendet, die Speicheroperationen "Schreiben" und "Löschen" zu blockieren, andererseits zusammen mit einem Taktimpuls dem Koinzidenzglied K2 zugeführt, dessen Ausgangssignal eine Fehlerkippstufe FF betätigt, die der Veranlassung einer Störungsmeldung dient, In geschützten Speicherbereichen können Schreib- oder Löschoperationen also nur dalm durchgeführt werden, wenn gleichzeitig mit dem betreffenden Befehl ein Freigabesignal auftritt, wodurch die Abgabe eines Ausgangssignals durch das Koinzidenzglied K1 unterbunden und damit die Blockierung aufgehoben wird.
  • Wenn der Adressenbewerter AB der erfindungsgemäßen Einrichtung eine im Adressenregister AR befindliche Adresse als ru Einem teilweise zu schützenden Bereich gehörig erkernit, gilt er über seinen Ausgang tz ein Signal ab, das einem nichtnegierten Eingang des Koinzidenzgliedes K3 ugeführt wird, das zwei nichtnegierte und einen negierten Eingang aufweist. Dem zweiten nichtnegierten Eingang sowie dem negierten Eingang dieses Koinzidenzgliedes werden genau wie beim Koinzidenzglied Kl das Ausgangssignal des ODER-Gliedes Ol bzw. das am Ausgang aF des Steuerwerkes St abgegebene Freigabesignal zugeführt.
  • Liegt bei Ansteuerung eines teilweises zu schützenden Speicherbereiches ein Freigabesignal vor, dann ist die Verknüpfungsbedingung des Koinzidenzgliedes K3 erfüllt und über dessen Ausgang wird ein Signal abgegeben.
  • Wenn es sich bei der im teilweise geschützten Bereich durchzuführenden Operation um eine Schreeiboperation handelt, spielen sich folgende Vorgänge ab: Vor Durchführung der Schreiboperation wird die neu einzuschreibende, Information über das Koinzidenzglied K6, dessen einem Eingang vom Befehlsausgang AB des Steuerwerkes ST ein Schreibbefehl und dessem anderen Eingang eJ die Information zugeführt wird, in ein Less-Schreib-Register LSR eingegeben. Ist nun der Schreibbefehl nicht von einem Freigabesignal begleitet, dann werden während des dem Schreibvorgang vorangehenden Lesevorgangs die Bits 1 bis 3 der im lese-Schreib-Register zwischengespeicherten neuen Information mit der ausgelesenen Information überschrieben, wogegen Bit.4 der neuen Information unverändert in Lese-Schreib-Register LSR stehen bleibt.
  • Das erwähnte teilweise Überschreiben der im Lese-Schreib-Register stehenden Information wird dadurch veranlaßt, daß das Koinzidenzglied K3 sein Ausgangssignal an den einen Eingang des Koinzidenzgliedes K4 weitergibt, dessen zweiten Eingang von der Speicherablaufsteuerung her ein Abtastimpuls zugeführt wird, so daß dieses Koinzidenzglied K4 entsprechend dem Auftreten von Abtastimpulsen Ausgangs-Impulse abgibt, die über das ODER-lied 02 an den einen Eingang des Koinzidenzgliedes K5 gelangt. Dem anderen Eingang des Koinzidenzgliedes K5 werden die Lesesignale der den ersten drei Informationsbits zugeordneten Leseverstärker LV zugeführt. Der dem vierten Bit zugeordnete Leseverstärker LV gibt seine Signale an den einen Eingang des Koinzidenzgliedes K8 ab, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des Koinzidenzgliedes K7 verbunden ist, das nur dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn seinen beiden Eingängen ausser dem vom Steuereingang eS gelieferten Abtastimpuls der Ablaufsteuerung vom Ausgang aL des Befehlsregisters BE her ein lesebefehl geliefert wird, was in der augenblicklich betrachteten Situation nicht der Fall ist, da das Befehlsregister BR voraussetzungsgemäß einen Schreibbefehl enthält. Es werden also sofern -ein Freigabesignal nicht vorliegt, die Leseverstärker 1 bis 3 abgetastet, womit die ersten drei Bits der neu.en Information mit den entsprechenden Bits der bisher im Speicher befindlichen Information überschrieben werden, wogegen da das Koinzidenzglied K8 kein Ausgangssignal abgibt, das Bit 4 im Lese-Schreib-Register unverändert bleibt.
  • Wenn daher während des nachfolgenden Schreibvorganges der Inhalt des lese-Schreib-Registers LSR durch entsprechende Steuerung der Inhibitverstärker IVin den eigentlichen Informationsspeicher eingeschrieben wird, bedeutet dies, daß die Bits 1 bis 3 der ursprünglichen Information unverändert zurückgeschrieben werden, Bit 4 jedoch einen der neuen Information entsprechenden Wert annimmt.
  • Wenn dagegen bei Ansteuerung eines teilweises zu schützenden Bereichs zusammen mit einem Schreibbefehl auch das Freigabesignal auftritt, bleiben auch die zunächst im Lese-Schreib-Register LSR zwischengespeicherten Bits 1 bis 3 der neuen Information unverändert, da die Verknüpfungebedingung für das Koinzidenzglied K3 und damit auch für die Koinzidenzglieder K4 und K nicht erfüllt sind und dementsprech.end keine Abtastung der ersten drei Leseverstärker LV stattfindet. Während des Schreibvorganges wird also die gesamte neue Information anstelle der alten Information in den Informationsspeicher eingegeben, Liegt für einen teilweise zu schützenden Speicherbereich ein Löschbefehl vor, so wird die Zulässigkeit der Löschoperation ebenfalls davon abhängig gemacht, ob ein Freigabesignal vorliegt oder nicht0 Liegt kein Freigabesignal vor, dann gibt das Koinzidenzglied K3 ein Signal ab, was in der oben beschriebenen Weise zur Abtastung des ersten bis dritten Leseverstärker LV führt. Das bedeutet, daß beim d-em Löschvorgang vorausgehenden Lesevorgang die Bits 1 bis 3 in das Lese-Schreib-Register LSR eingegeben werden. Der vierte Leseverstärker dagegen wird nicht abgetastet, so daß die vierte Stelle im Lese-Schreib-Register leer bleibt. Ein anschließender Schreibvorgang hat dann zur Balge, daß auf den Stellen 1 bis 3 des geschützten Bereiches die ursprüngliche Information wieder eingeschrieben wird, die vierte Stelle hingegen verbleibt in dem durch das Auslesen bedingten gelöschten Zustand0 Wenn gleichzeitig mit einem Löschbefehl für einen teilweise zu schützenden Bereich das Freigabesignal geliefert wird, das Koinzidenzglied K3 also kein Ausgangssignal abgibt, wird keiner der Leseverstärker LV abgetastet, so daß das gesamte Lese-Schreib-Register leer bleibt und dementsprechend bein anschließenden Schreibvorgang auch keine Heucinschreibung erfolgt, so daß sämtliche 4 Bit der Information in diesem Bereich gelöscht werden.
  • 6 Patentansprüche 1 Figur

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zum Schutz von Informationen in bestimmten Bereichen eines Informationsspeichers, die bei Übereinstimmung der jeweils von der Ansteuerschaltung des Speichers erzeugten Adresse mit der Adresse einer im zu schützenden Speicherbereich befindlichen Information zum Informationsverlust führende Speicheroperationen blockiert, d; a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß sie sämtliche Adressen zu schützender InformSionen mit Hilfe eines Adressenbewerters (AB) gleichzeitig in den zur Feststellung einer Übereinstimmung dienenden Vergleich einbezieht, und daß sie die Blockierung bei gleichzeitig mit dem betreffenden Operationsbefehl auftretendem Freigabe signal aufhebt, 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a du r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß sie mit Hilfe des Adressenbewerters (AB) aus den Adressen von Informationen in zu schützenden Bereichen Kriterien darüber ableitet, ob die ganze Information oder ein bestimmter Teil derselben zu schützen ist.
    3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß sie bei Mehlen des Freigabesignals für eine in ihrer Gesamtheit zu schützenden Information, die die Schreib-bzw. Löschoperationen veranlassenden Taktimpulse unterbindet und die Abgabe einer Störungsmeldung veranlaßt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß sie bei Fehlen des Freigabesignals für eine teilweise zu schützende Information im Falle des Vorliegens eines Schreibbefehls die neueinsuschreibende Information in ein Lese-Schr,eib-Register (LSR) eingibt, diese dann an den zu schützenden Stellen durch die entsprechenden aus dem Informations-Speicher ausgelesenen Informationsteile überschreibt, und daraufhin in Durchführung des Schreibvorganges die Übergabe des Lese-Schreib-Register-Inhalts in den Informationsepeicher veranlaßt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß sie zum teilweise Überschreiben der im Lese-Schreib-Register zwischengespeicherten Information lediglich die den geschützten Informationsstellen zugeordneten Leseverstärker freigibt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k-e n n z e i c h n e t , daß sie bei Fehlen des Freigabesignals für eine teilweise zu schützende Information im Falle des Vorliegens eines Löschbefehls lediglich die beim Auslesen der geschützten Informationsteile auftretenden Lesesignale in das Lese-Schreib-Register (LSR) eingibt, so daß beim nachfolgenden Schreibvorgang lediglich diese Teile neu in den Informationsspeicher eingeschrieben werden.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008355A1 (de) * 1978-08-25 1980-03-05 Siemens Aktiengesellschaft Einrichtung zum Sichern von in Datenverarbeitungslagen gespeicherten Daten gegen unberechtigten Zugriff
EP0011685A1 (de) * 1978-09-29 1980-06-11 Siemens Aktiengesellschaft Programmierbare Speicherschutzeinrichtung für Mikroprozessorsysteme und Schaltungsanordnung mit einer derartigen Einrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008355A1 (de) * 1978-08-25 1980-03-05 Siemens Aktiengesellschaft Einrichtung zum Sichern von in Datenverarbeitungslagen gespeicherten Daten gegen unberechtigten Zugriff
EP0011685A1 (de) * 1978-09-29 1980-06-11 Siemens Aktiengesellschaft Programmierbare Speicherschutzeinrichtung für Mikroprozessorsysteme und Schaltungsanordnung mit einer derartigen Einrichtung

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