DE2148582B2 - Verfahren zur erfassung der eigenschaften von schmucksteinen durch lichtreflexion - Google Patents
Verfahren zur erfassung der eigenschaften von schmucksteinen durch lichtreflexionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung der Eigenschaften von Schmucksteinen durch Licht-
reflexion, wobei die Reflexe durch eine Punktlichtquelle erzeugt werden, die senkrecht zu einer ausgewählten
Schlifffläche, vorzugsweise der Tafel des Steins, angeordnet ist.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer
Lichtquelle und einer Anordnung zur ausgerichteten Einstellung des Schmucksteins.
Ein solches Verfahren und eine solche Einrichtung sind insbesondere zur Bestimmung des Wertes oder
zur Identifizierung geschliffener Diamanten, wie Brillanten, vorteilhait.
Bekannt ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 945 863 eine Einrichtung, inweicher ein Brillant in
seiner Wirkung fotografisch registriert werden soll.
Zu diesem Zweck wird eine ausgewählte Schlifffläche, vorzugsweise die Tafel, zu einer lichtempfindlichen
Schicht ausgerichtet und entweder durch ein", Öffnung in dieser Schicht oder mittels eines optischen
Systems mit Spiegeln ein Lichtstrahl auf die
ausgewählte Schlifffläche bzw. Tafel gerichtet. Die Reflexe werden dann auf der lichtempfindlichen
Schicht abgebildet. Dadurch, d?ß immer die gleiche Ausrichtung eingestellt werden kann, soll dann ein
Vergleich von Abbildungen als Identifizierungsgrundlage dienen. Dabei können besondere elektronische
Mittel zur genauen Justierung des Brillanten vorgesehen sein.
Diese bekannte Ausführung erfaßt nur einen kleinen Sektor der Reflexe und führt vor allem wegen
der ebenen Schicht zu einer verzerrten Aufzeichnung von Randreflexen. Dadurch arbeitet die bekannte
Einrichtung unzureichend, zumal dünn auch die Auswertung
der aufgezeichneten Lichtreflexe auf der Schicht mühevoll und zeitraubend ist. Reflexintensi-
5u täten werden dabei nicht meßbar erfaßt, so daß in
Verbindung mit der bekannten Einrichtung menschliche Fehlereinflüsse bei der Auswertung nicht ausgeschlossen
werden können. Solche Einrichtungen konnten sich daher auf dem Markt nicht durchset-
zen.
Der Fachmann bemüht sich bekanntlich, bei geschliffenen Diamanten (z. B. Brillanten) den Wert
des Steins durch die Einstufung nach Gewicht, Farbe, nach den Einschlüssen und dem Schliff zu erfassen.
Dabei ist es einfach, das Gewicht zu bestimmen und mit einer Zahl auf ein Hundertstel Karat
genau festzustellen. Inzwischen ist auch ein Gerät bekanntgeworden, das die Farbe des Diamanten in
einem Zahlenwert erfaßt. Übrig bleiben also die Ein-Schlüsse
und der Schliff des Steins, die die Schmuckwirkung maßgeblich bestimmen. Gerade der Schliff
beeinflußt die Schmuckwirkung eines Brillanten in doppelter Hinsicht:
1. durch die Winkel der Facetten zueinander und
2. durch die Qualität der Oberflächen der Facetten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der eingangs angegebenen Ausführung ein
Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, durch die alle wesentlichen Eigenschaften eines Schmucksteins
.ifaßt und subjektive Fehlerquellen bei der
Auswertung weitestgehend ausgeschlossen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gelöst, bei welchem der Schmuckstein um
eine Achse taumelfrei gedreht wird, während ein lichtempfindlicher Empfänger, der hinter einer Ersatzpupille
angeordnet ist, um eine Drehachse geschwenkt wird, die senkrecht zur Achse des Schmucksteins verläuft, so daß eine spiralförmige
Abtastung des Reflexionsraums des Schmucksteins erfolgt und daß die resultierenden Reflexe durch
einen Schreiber registriert oder mif einem Zähler gezählt
werden.
Dadurch werden die fünf Eigenschaften des Brillanten (Gewicht, Farbe, Einschlüsse, Schliffwinkel
und Schiiffqualität) durch die Auszählung und Aufzeichnung der Reflexe vom Brillanten in einer Messung
gleichzeitig erfaßt, weil ihre Lichtintensität mit Größe und Güte des Brillanten anwächst:
1. Gewicht: Je größer ein Brillant ist, um sn größer
ist die Intensität der Reflexe;
2. Farbe: Je weißer ein Brillant ist, um so intensiver sind seine Reflexe;
3. Einschlüsse: Je reiner ein Brillant ist, um so intensiver sind die Reflexe aus seinem Innern:
4. Schliff winkel: Je korrekter die Winkel der Facetten
und der Tafel zueinander stehen, um so größer ist das Feuer, also die Intensität der Reflexe
aus dem Brillanten; und
5. Schliffqualität: Je besser die Oberflächen von Tafel und Facetten eines Brillanten poliert sind,
je geringer die Rauhtiefe und je besser die Ebenheit der Flächen sind, um so größer ist die
Intensität der Reflexe und um so reiner sind die Spektralfarben aus dem Stein.
Es ergibt sich somit ein echter Maßstab in feingraduierter Art für die Bewertung eines Brillanten, sofern
diese fünf Eigenschaften gleichzeitig erfaßt werden, wobei sie tunlichst in einer einzigen Zahl ausgedrückt
werden sollten.
Vorzugsweise liegt die Drehachse der Empfängereinheit
im Schnittpunkt der Drehachse des Schmucksteins mit der Rondistebene des Schmucksteins.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden dabei auch durch die Aufzeichnung der Reflexe in
genauer winkelabhängiger Darstellung zum Betrachtungswinkel Schliffvvinkelabvveichungen festgehalten,
so daß dieses Diagramm den objektiven, seit langem gewünschten »Identitätspaß« oder Edelsteinpaß ergibt.
Dieser Paß beschreibt den wertvollen Brillanten, wie der Fingerabdruck einen Menschen kennzeichnet.
Das gerade spielt eine beachtliche Rolle für Versicherungen. Nicht zuletzt aber ist diese objektive
Bewertung ein echter Maßstab für den Stein selbst bei Kauf und Verkauf. Das Verfahren besitzt also
eine große wirtschaftliche Bedeutung.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung erfolgt die Aufzeichnung der Reflexintensität im logarithmischen
Maßstab mit einer oder mehreren einstellbaren Schwellen bei gleichzeitiger Zählung der
Reflexe und bei gleichzeitiger Speicherung und Summierung der Lichteinheiten.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Wert eines Brillanten (bzw. eines Schmucksteins allgemein) von
der Anzahl der Lichteindrücke auf den Beschauer abhängt, wobei das »Feuer« eines Brillanten durch
ίο seine Brillanz (Oberflächenglanz und Metallglanz aus
dem Innern) und seine Farbenpracht (Zerlegung des weißen Lichtes in die Spektralfarben) definiert wird.
Die erwünschte Lebhaftigkeit des Brillanten wächst mit der Anzahl der Reflexe, besonders der farbigen,
wobei jene minderer Intensität (aus Sekundärreflexen), die das Auge nicht, beeindrucken, unterdrückt
werden. Das Verfahren arbeitet folgerichtig mit mindestens einer Schwelle, von der ab die Reflexe mit
hinreichender Intensität «ezählt und aufgezeichnet werden. Eine weitere Scmvelle kann besonders große
Intensitäten ermitteln.
Daher ist eine Bewertung durch objektive Ausmessung ohne die Mangel einer subjektiven Beurteilung
möglich, wobei jedoch ein Vergleich mit der subjektiven Beurteilung eines erfahrenen Fachmannes erreicht
wird.
Durch Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sollen daher die Eigenschaften des Brillanten
mit den Charakteristika des menschlichen Auges erfaßt werden:
1. Die Intensität der Reflexe wird logarithmisch aufgetragen;
2. die Ersatzpupille entspricht im Durchmesser der Pupille des Auges bei angemessener Beleuchtung;
3. der Betrachtungsabstand entspricht dem normalen Leseabstand;
4. die Augenempfindlichkeitskurve bestimmt den spektralen Verlauf der Aufnahmeapparatur.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht zu diesem Zweck auch vor, daß die spektrale Empfindlichkeit
des lichtempfindlichen Empfängers dem spektralen
Verlauf der Augenempfindlichkeitskurve entspricht und die Lichtquelle entsprechend angepaßt ist.
Unter dem gleichen Gesichtspunkt liegt eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, daß die Ersatzpupille
im normalen Leseabstand vom Schmuckstein entfernt geführt wird.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung wird die Lichtquelle durch ein Eichnormal ersetzt. Hierdurch
wird die Bezugsgröße genormt, was für einen zwischenstaatlichen Vergleich vorteilhaft ist.
Die mit einer Lichtquelle und einer Anordnung zur ausgerichteten Einstellung des Schmucksteins
ausgestattete Einrichtung ist erfindungsgemäß so ausgeführt, daß eine Halteeinriehtung für den
Schinuckteil mit einem Motor zum Drehen des Schmucksteins ausgestattet und in bezug zu einer
Drehachse einer Empfängereinheit angeordnet ist, und daß die Halteeinriehtung zu einer optischen
Bank mit einer Lichtquelle sowie Linsen und Blenden ausgerichtet angeordnet ist. Schon hierdurch
fährt das Aufnahmegerät den gewünschten Winkel-
bereich spiralisch ab, wenn die Einrichtung arbeitet.
Dabei wird bevorzugt, daß die Empfängereinheit
mit einem Schreiber verbunden ist, dessen Abszisse
5 6
η Abhängigkeit von der Drehung der Empfängerein- Vorganges der Position des aufzuzeichnenden Refle-
lieit um ihre Drehachse steuerbar ist, so daß die Aus- xes 1.10 auf der Abszisse 1.20.
wertung objektiviert ist. Parallel dazu werden die Reflexe über einstellbare
Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungs- Schwellen 1.21 und 1.22 auf Zählwerke 1.23 und
form ist aber die Empfängereinheit mit Zählwerken 5 1.24 gegeben, so daß am Ende des Meßvorganges die
verbunden, und vorteilhaft ist den Zählwerken ein Anzahl der Reflexe vom Schmuckstein in der einmal
Speicher in Verbindung mit einem Zähler nachge- eingestellten Schwellhöhe abgelesen werden kann,
schaltet, so daß auch gleichzeitig die Intensität der Das aufgeschriebene »Gebirge« der Reflexe gibt da-
Reflexe zweckmäßig über einer bestimmten Schwelle mit eine winkelgetreue Abbildung der tatsächlichen
aufgenommen wird und in Verbindung mit der An- io Schmuckwirkung eines Brillanten auf den Beschauer
zahl solcher Reflexe eine Summicrung stattfindet. für alle das Auge beeindruckenden Reflexe wieder.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in In der Flächendarstellung kann selbst ein Laie leicht
der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüh- beurteilen, ob der zur Rede stehende Brillant oder
rungsbeispiels erläutert. ein anderer Schmuckstein die gewünschte Wirkung
Eine Lichtquelle 1.1 wird aus dem Gleichstromge- 15 besitzt. Einmal betrachtet er die Gleichmäßigkeit der
rät 1.2 mit einstellbarem, konstanten Strom versorgt. Reflexe über die Abszisse, zum anderen die Angabe
Wahlweise kann ein Filter 1.3 für monochromati- über die Anzahl der Reflexe im Verhältnis zu einem
sches Licht in den Strahlengang 1.4 eingefügt wer- ihm bekannten Stein.
den, bzw. die Lichtquelle 1.1 erzeugt ein monochro- Zusätzlich kann er an der Höhe des Wertes für die
malisches Licht, z.B. Thallium (555 nm). Der Licht- ao Lichteinheiten über den Speicher 1.26 und Zähler
strahl 1.4 trifft den zu untersuchenden Schmuckstein 1.27 abschätzen, wie groß der Wert des Schmuck-
1.7 über die Linse 1.5 für paralleles Licht und die steins ist.
Blende 1.6. Der Schmuckstein 1.7 ist drehbar und Das Filter 1.3 bzw. das monochromatische Licht
taumelfrei über einer Einrichtung 1.8 und einem Mo- gibt in einem zweiten Meßvorgang Aufschluß über
tor 1.9 mit der Tafel senkrecht zum Strahlengang 1.4 »5 die t arbigkeit eines Brillanten. Ein blaues Filter beiangeordnet.
Die Empfängereinheit ist mit 1.12 bis spielsweise läßt lediglich die blauen Anteile zur Regi-
1.14 bezeichnet. Sie wird längs des Kreisbogens so be- strierung gelangen, so daß die Anzahl der farbigen
wegt. daß ihr Spiegel 1.12 in jeder Stellung längs des Reflexe, die unser Auge besonders erfreuen, erfaßt
Kreisbogens einen Reflex 1.10 aut den Empfänger werden.
wirft. Daraus entsteht in Verbindung mit der Dre- 30 Der lichtempfindliche Empfänger 1.14 ist vorzugs-
hung des Schmucksteins die spiralische Abtastung. weise ein Photo-Multiplier oder ein Siliziumtransi-
Das Reflcxbild von der Tafel läuft damit direkt in stör. Wichtig ist, daß dieser Empfänger zusammen
den Strahlengang 1.4 zurück, während die Reflexe mit der Lichtquelle auf die Augenempfindlichkeits-
von den Kronenfacetten des Brillanten und aus sei- kurve abgestimmt ist, notfalls durch ein weiteres FiI-
nem Innern über die Halbkugel über der Rondist- 35 tcr im Strahlengang 1.4.
ebene mehr oder weniger gleichmäßig abgestrahlt In den Lichtweg kann vor die Blende 1.13 eine
werden, wie es der Reflex 1.10 als Beispiel zeigt. Da Ga As-Diode (z.B. für 560 nm) eingeschwenkt wersich
der Brillant 1.7 gleichmäßig dreht, beschreibt je- den, wobei gleichzeitig die Lichtquelle 1.1 abgeblender
Reflex einen Kreis 1.11 um die optische Achse det wird, um das gesamte System über die GaAsdes
Systems 1.4. Diese Reflexe treffen den Spiegel 40 Diode 1.25 zu eichen. Mit dieser Eichung kann an-
1.12 und gelangen durch die Ersatzpupillc 1.13 mit schließend auch die Lichtquelle 1.1 auf Normgröße
einem Durchmesser von 3 mm (entsprechend dem gebracht werden. Diese Eichung ist für einen zwimenschlichen
Auge bei einer Beleuchtung von schenstaatlichen Vergleich von Schmucksteinen un-1000
Lux) auf den lichtempfindlichen Empfänger erläßlich.
1.14. der die Lichtimpulse in elektrische umwandelt, 45 In der Figur ist ein Drehkranz 1.28 mit einem An-
die darauf im logarithmischen Verstärker 1.15 mit triebsmotor 1.29 gezeigt. Die Drehachse des Dreh-
der Stromversorgung 1.16 verstärkt werden, um end- kranzes 1.28 fällt mit der Drehachse 1.18 zusammen,
lieh von einem Schreiber 1.17 aufgezeichnet zu wer- Der Drehkranz 1.28 trägt den Spiegel 1.12 mit den
den. Die Winkelstellung y der Empfängereinheit 1.12 zugeordneten Elementen der EmpfängereinheiL Die-
bis 1.14 wird von der Drehachse 1.18 auf ein Poten- s» ser Drehkranz 1.28 und Motor 1.29 sind auf einem
tiometer 1.19 winkelgetreu auf die Abszisse des Gestell angeordnet, an welchem sich auch die opti-
weilige Position des Spiegels 1.12 während des Meß- teeinrichtung 1.8 für den Schmuckstem 1.7 befinden.
Claims (11)
1. Verfahren zur Erfassung der Eigenschaften von Schmucksteinen durch Lichtreflexion, wobei
die Reflexe durch eine Punktlichtquelle erzeugt werden, die senkrecht zu einer ausgewählten
Schlifffläche, vorzugsweise der Tafel des Steins, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schmuckstein (1.7) um eine Achse (1.4) taumelfrei gedreht wird, während ein lichtempfindlicher
Empfänger (1.14), der hinter einer Ersatzpupille (1.13) angeordnet ist, um eine
Drehachse (1.18) geschwenkt wird, die senkrecht ?ur Achse (1.4) des Schmucksteins (1.7) verläuft,
so daß eine spiralförmige Abtastung des Reflexionsraums des Schmucksteins erfolgt, und daß
die resultierenden Reflexe durch einen Schreiber (1.17) registriert oder mit einem Zähler (1.24) gezählt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (1.18) der Empfängereinheit
(1.12, 1.13, 1.14) im Schnittpunkt der Drehachse (1.4) des Schmucksteins mit der
Rondistebene des Schmucksteins (1.7) liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung der Reflexintensität
im logarithmischen Maßstab mit einer oder mehreren einstellbaren Schwellen (1.21,
1.22) bei gleichzeitiger Zählung der Reflexe (1.23, 1.24) und bei gleichzeitiger Speicherung
(1.26) und Summieiung du Lichteinheiten (1.27)
erfolgt.
4. Verfahren nach den voi angehenden Ansprächen,
dadurch gekennzeichnet, daß die spektrale Empfindlichkeit des lichtempfindlichen Empfängers
(1.14) dem spektralen Verlauf der Augenempfindlichkeitskurve entspricht und die Lichtquelle
entsprechend angepaßt ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ersatzpupille (1.13) im
normalen Leseabstand vom Schmuckstein (1.7) entfernt geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Liciitquelle (1.1) wahlweise monochromatisches Licht verschiedener
Frequenzen aussendet.
7. Verfahren nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle
(1.1) durch ein Eichnormal (1.25) ersetzt wird.
8. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer
Lichtquelle und einer Anordnung zur ausgerichteten Einstellung des Schmucksteins, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Halteeinrichtung (1.8) für den Schmuckteil mit einem Motor zum Drehen des Schmucksteins ausgestattet und in bezug zu
einer Drehachse (1.18) einer Empfängereinheit (1.12 bis 1.14) angeordnet ist und daß die Halteeinrichtung
(1.8) zu einer optischen Bank mit einer Lichtquelle (1.1) sowie Linsen (1.5) und
Blenden (1.6) ausgerichtet angeordnet ist.
9. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Empfängereinheit (1.12 bis 1.14) mit einem Schreiber (1.17) verbunden ist,
dessen Abszisse in Abhängigkeit von der Drehung der Empfängereinheit (1.12 bis 1.14) um
ihre Drehachse (1.18) steuerbar ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Empfängereinheit (1.12 bis 1.14) mit Zählwerken (1.23, 1.24) verbunden ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß den Zählwerken (1.23, 1.24) ein Speicher (1.26) in Verbindung mit einem
Zähler (1.27) nachgeschaltet ist.
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