DE2148187B2 - - Google Patents
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- DE2148187B2 DE2148187B2 DE2148187A DE2148187A DE2148187B2 DE 2148187 B2 DE2148187 B2 DE 2148187B2 DE 2148187 A DE2148187 A DE 2148187A DE 2148187 A DE2148187 A DE 2148187A DE 2148187 B2 DE2148187 B2 DE 2148187B2
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- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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- G01S1/24—Systems for determining direction or position line using a comparison of transit time of synchronised signals transmitted from non-directional antennas or antenna systems spaced apart, i.e. path-difference systems the synchronised signals being pulses or equivalent modulations on carrier waves and the transit times being compared by measuring the difference in arrival time of a significant part of the modulations, e.g. LORAN systems
- G01S1/245—Details of receivers cooperating therewith, e.g. determining positive zero crossing of third cycle in LORAN-C
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Description
vallen das Hochfrequenzsignal abtastet und je- Hochfrequenzsignals zu Zeitpunkten, welche von
weils ein einem Binärwert entsprechendes Signal 15 den Zeitpunkten der Abtastung des Hochfre-
abgibt, welches eine Abtastprobe des Hochfre- quenzsignals in der ersten Schaltungsanordnung
quenzsignals darstellt, und mit einem Schiebe- um ungeradzahlige Vielfache einer Viertelperiode
register, welches von der Abtasteinrichtung die des Hochfrequenzsignals verschieden sind,
von dieser abgegebenen Signale nacheinander
aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, ao
von dieser abgegebenen Signale nacheinander
aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, ao
daß eine zweite Abtasteinrichtung (21), die durch
die Taktimpulsquelle (24) gesteuert in den genannten Abtastintervallen das Hochfrequenz-
signal abtastet und jeweils ein einem Binärwert Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsentsprechendes
Signal abgibt, welches eine Ab- »5 anordnung zur Identifizierung einer in einem vom
tastprobe des Komplements des betreffenden Empfänger eines (z. B. Loran-C-) Funknavigations-Hochfrequenzsignals
darstellt, und ein zweites systems aufgenommenen Hochfrequenzsignal auftre-Schieberegister
(23) vorgesehen ist, welches von tenden Gruppe von Hochfrequenzimpulsen, von der zweiten Abtasteinrichtung (21) Signale auf- denen einige mit einem bestimmten Code in Phase
nimmt, die gegenüber den dem ersten Schiebe- 30 sind, während andere gegenüber diesem Code pharegister
(22) zugeführten Signalen komplementär senverschoben sind, mit einer Abtasteinrichtung, die
sind, und daß eine logische Schaltung (26) vorge- durch eine Taktimpulsquelle gesteuert in der Wiedersehen
ist, die mit den Schieberegistern (22, 23) holungsperiode der Impulse entsprechenden Abtastverbunden
ist und die die Übereinstimmung der Intervallen das Hochfrequenzsignal abtastet und je-Binärwerte
der Signale in bestimmten Stufen (1, 35 weils ein einem Binärwert entsprechendes Signal ab-2,
5, 7) des ersten Schieberegisters (22), in wel- gibt, welches eine Abtastprobe des Hochfrequenzchen
Signale eines bestirnten Binärwertes enthal- signals darstellt, und mit einem Schieberegister, weiten
sind, mit den Signalen in denjenigen Stufen ches von der Abtasteinrichtung die von dieser abge-(3,
4, 6, 8) des zweiten Schieberegisters (23) er- gebenen Signale nacheinander aufnimmt,
mittelt, die anderen Stufen (3, 4, 6, 8) des ersten +o Der Zweck einer Identifizierung der vorstehend Schieberegisters (22) entsprechen als den genann- genannten Art besteht darin, in einer Empfangsvorten bestimmten Stufen (1, 2, S, 7). richtung eines Funknavigationssystems festzustellen,
mittelt, die anderen Stufen (3, 4, 6, 8) des ersten +o Der Zweck einer Identifizierung der vorstehend Schieberegisters (22) entsprechen als den genann- genannten Art besteht darin, in einer Empfangsvorten bestimmten Stufen (1, 2, S, 7). richtung eines Funknavigationssystems festzustellen,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- von welchem der zu diesem Funknavigationssystem
durch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung gehörenden Sender das betreffende Hocbfrequenz-(26)
eine UND-Schaltung enthält, deren Eingänge 45 signal empfangen worden ist. Bei diesen Sendern
mit den bestimmten Stufen (1, 2, 5, 7) des ersten kann es sich um Mutter- oderTochtersender handeln,
Schieberegisters (22) und mit denjenigen Stufen die zu einem als Loran-C-System bekannten Funk-(3,
4, 6, 8) des zweiten Schieberegisters (23) ver- navigationssystem gehören.
bunden sind, die den anderen Stufen des ersten Das als Loran-C-System bekannte Funknaviga-Schieberegisters
(22) entsprechen als den ge- 50 tionssystem stellt ein sogenanntes Hyperbel-Funknannten
bestimmten Stufen, und daß eine weitere navigationssystem dar, mit dessen Hilfe durch Verlogische
Schaltung (27) vorgesehen ist, die eine gleich der Zeitpunkte des Eintreffens von Impulsen,
UND-Schaltung enthält, deren Eingänge mit den die von einem Muttersender und einem Tochtersender
übrigen Stufen der beiden Schieberegister (22,23) ausgesendet worden sind, die Möglichkeit besteht,
verbunden sind. 55 die Lage einer Empfangseinrichtung auf einer Hyper-
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bel-Positionslinie zu bestimmen, bezüglich welcher
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtast- der Muttersender und der Tochtersender im Brenneinrichtungen
(20, 21) so ausgelegt sind, daß die punkt liegen. Eine weitere Bestimmung der Differenz
erste Abtasteinrichtung (20) ein digitales Signal zwischen den Zeitpunkten des Auftretens von Impuleines
bestimmten Binärwertes in dem Fall abgibt, 60 sen, die von dem Muttersender und einem weiteren
daß das Hochfrequenzsignal größer ist als ein Tochtersender ausgesendet worden sind, führt zu
bestimmter, von Null abweichender positiver einer weiteren Hyperbel-Positionslinie, welche die
Wert (12) unJ daß die zweite Abtasteinrichtung erste Hyperbel-Positionslinie am Ort der Empfangs-(21)
ein digitales Signal mit dem gen.am?fenBinär- einrichtung schneidet. Obwohl mit Hilfe eines derwert
in dem Fall abgibt, daß das Hochfrequenz- 65 artigen Systems die Möglichkeit besteht, eine besignal
einen bestimmten von Null abweichenden stimmte Posirionsangabe für die Empfangseinrichtung
negativen Wert (15) unterschreitet. zu erhalten, wenn nämlich während irgendeines Ar-
4. Schaltungsanordnung nach einem der An- beitszyklus ein einziger Impuls von dem Muttersender
3 4
und dem jeweiligen Tochtersender ausgesendet wird, Abtasteinrichtung die von dieser abgegebenen Signal
wird jedoch in üblicher Weise bei dem Loran-C- nacheinander aufnimmt. Der insgesamt erforderlich
System anstatt eines einzigen Impulses eine Gruppe schaltungstechnische Aufwand ist jedoch relativ hoch
von Impulsen mit einem bestimmten Wiederholungs- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einei
Intervall gesendet. Dies erleichtert die Anhebung des S Weg zu zeigen, wie bei einem System der eingang
mittleren übertragenen Leistungspegels, ohne daß die genannten Art mit relativ geringem schaltungstech
Sendespitzenleistung übermäßig erhöht werden muß. nischen Aufwand ausgekommen werden kann, um ii
Andererseits wird dadurch eine genaue Bestimmung einem Hochfrequenzsignal auftretende Hochfrequenzeiner
Positionslinie unabhängig vom Vorhandensein impulse im Hinblick auf das Vorhandensein eine;
einer Raumwelle erleichtert io bestimmten Codes sicher identifizieren zu können.
Im Zusammenhang mit dem als Loran-C-System Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgab«
bekannten Funknavigationssystem ist bereits eine bei einem System der eingangs genannten Art erfin-Funkempfangsvorrichtung
zum Empfang phasen- dungsgemäß dadurch, daß eine zweite Abtasteinrichcodierter Signale bekannt (deutsche Offenlegungs- tung, die durch die Taktimpulsquelle gesteuert in den
schrift 1 541554), die aus einer Anzahl von zyklisch 15 genannten Abtastintervallen das Hochfrequenzsigna]
wiederholt auftretenden Impulsen bestehen. Bei die- abtastet und jeweils ein einem Binärwert entspreser
bekannten Funkempfangsvorrichtung werden chendes Signal abgibt, welches eine Abtastprobe des
zwar die jeweils empfangenen Impulse abgetastet; Komplements des betreffenden Hochfrequenzsignals
für die Abtastung dieser Impulse werden jedoch Ab- darstellt, und ein zweites Schieberegister vorgesehen
tastimpulse benutzt, die koinzident mit phasencodier- 20 ist, welches von der zweiten Abtasteinrichtung Signale
ten Impulsen auftreten. Der Zweck dieser Maßnahme aufnimmt, die gegenüber den dem ersten Schieberegibesteht
darin, einen zu dem betreffenden Funknavi- ster zugeführten Signalen komplementär sind, und
gationssystem gehörenden Tochtersender auf den zu daß eine logische Schaltung vorgesehen ist, die mit
diesem Funknavigationssystem gehörenden Mutter- den Schieberegistern verbunden ist und die die Übersender
zu synchronisieren. Dabei wird davon ausge- 35 einstimmung der Binärwerte der Signale in bestimmgangen,
daß ein sogenanntes Phasenfortschrittmustcr ten Stufen des ersten Schieberegisters, in welchen
oder der Phasencode des jeweils empfangenen Signals Signale eines bestimmten Binärwertes enthalten sind,
von vornherein bekannt ist und daß die Signalverar- mit den Signalen in denjenigen Stufen des zweiten
beitiing erfolgt, wenn die erwähnte Synchronisierung Schieberegisters ermittelt, die anderen Stufen des
erzielt ist. In welcher Weise eine Identifizierung einer 30 ersten Schieberegisters entsprechen als den genannten
in einem Hochfrequenzsignal auftretenden Gruppe bestimmten Stufen. Die Erfindung bringt den Vorteil
von Hochfrequenzimpulsen vorzunehmen ist, von mit sich, daß mit besonders geringem schaltungstechdenen
einige mit einem bestimmten Code in Phase nischen Aufwand eine in einem Hochfrequenzsignal
sind, während andere gegenüber diesem Code phasen- auftretende Gruppe von HocMrequenzimpuIsen hinverschoben
sind, ist in diesem Zusammenhang jedoch 35 sichtlich eines bestimmten Codes sicher identifiziert
nicht bekannt. werden kann.
Es. ist ferner ein Phasencode-Pulskompressions- Zweckmäßigerweise umfaßt die Gruppe der ge-Radarsystem
bekannt (»Proc. IEEE«, Vol. 51, 1963, nannten Hochfrequenzimpulse acht Impulse, von
Nr. 9, September, S. 1262 und 1263), bei dem nur denen der dritte Impuls, der vierte Impuls, der sechste
solche Empfangssignale zu einem komprimierten Im- 40 Impuls und der achte Impuls einem Bezugssignal
puls führen sollen, die in derselben Weise phasen- gegenüber um 180° verschoben sind, während der
codiert sind wie die Sendesignale, weshalb diese erste Impuls, der zweite Impuls, der fünfte Impuls
Empfangssignale von anderen, störenden Fremd- und der siebente Impuls mit dem Bezugssignal in
Signalen unterschieden, d. h. identifiziert werden Phase sind (dies stellt die Codierung einer Impulsmüssen.
Die bei dem betreffenden bekannten Radar- 45 gruppe dar, die von einem Muttersender in dem
system als Hochfrequenzimpulse auftretenden Impulse Loran-C-System ausgesendet wird). In diesem Fall
können Phasenwerte besitzen, welche beliebige sind nach Aufnahme von acht Abtastproben des
Bruchteile von 360° betragen; ein Sonderfall ist die auftretenden Hochfrequenzsignals in dem einen
Verwendung von Phasenwerten 0 und 180°, und Schieberegister acht Abtastproben gespeichert, und
zwar für die Darstellung von Informationen entspre- 50 zwar entweder entsprechend der Bitfolge 11001010
chend einem binären Code. In diesem Fall könnte an oder der Bitfolge 00110101. Diese beiden Bitfolgen
Stelle eines bei dem betrachteten bekannten System sind zueinander komplementär; sie stellen im wesentverwendeten
Analog-Digital-Coders eine bloße Ab- liehen ein und dieselbe Information dar.
tasteinrichtung verwendet werden, die durch eine Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er-Taktimpulsquelle gesteuert in dem Wiederholungs- 55 findung enthält die logische Schaltung eine UND-intervall der einzelnen auftretenden Impulse entspre- Schaltung, deren Eingänge mit den bestimmten Stufen chenden Abtastintervallen das Hochfrequenzsignal des ersten Schieberegisters und mit denjenigen Stufen abtastet und dem jeweiligen Binärwert entsprechende des zweiten Schieberegisters verbunden sind, die den Signale abgibt. Bei diesen Signalen handelte es sich anderen Stufen des ersten Schieberegisters entspredann nicht um vollständige digitale Wörter, welche 60 cher* als den genannten bestimmten Stufen, und ferden jeweils vorliegenden tatsächlichen Phasenwert ner ist eine weitere logische Schaltung vorgesehen, eines Multi- oder Polyphasencodes quantisiert wie- die eine UND-Schaltung enthält, deren Eingänge mit dergeben, sondern jeweils um einen einzelnen Binär- den übrigen Stufen der beiden Schieberegister verwert, der anzeigt, ob der jeweils aufgenommene Im- bunden sind. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter puls mit einer Bezugsgröße in Phase ist oder aber 65 Weise ein besonders einfacher Aufbau der Schaldieser gegenüber (um 180°) phasenverschoben ist. tungsanordnung gemäß der Erfindung, und außerdem Bei dem betrachteten bekannten Radarsystem ist fer- lassen sich auf relativ einfache Weise Nutzsignale ner ein Schieberegister vorgesehen, welches von der von Störsienalen unterscheiden
tasteinrichtung verwendet werden, die durch eine Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er-Taktimpulsquelle gesteuert in dem Wiederholungs- 55 findung enthält die logische Schaltung eine UND-intervall der einzelnen auftretenden Impulse entspre- Schaltung, deren Eingänge mit den bestimmten Stufen chenden Abtastintervallen das Hochfrequenzsignal des ersten Schieberegisters und mit denjenigen Stufen abtastet und dem jeweiligen Binärwert entsprechende des zweiten Schieberegisters verbunden sind, die den Signale abgibt. Bei diesen Signalen handelte es sich anderen Stufen des ersten Schieberegisters entspredann nicht um vollständige digitale Wörter, welche 60 cher* als den genannten bestimmten Stufen, und ferden jeweils vorliegenden tatsächlichen Phasenwert ner ist eine weitere logische Schaltung vorgesehen, eines Multi- oder Polyphasencodes quantisiert wie- die eine UND-Schaltung enthält, deren Eingänge mit dergeben, sondern jeweils um einen einzelnen Binär- den übrigen Stufen der beiden Schieberegister verwert, der anzeigt, ob der jeweils aufgenommene Im- bunden sind. Hierdurch ergibt sich in vorteilhafter puls mit einer Bezugsgröße in Phase ist oder aber 65 Weise ein besonders einfacher Aufbau der Schaldieser gegenüber (um 180°) phasenverschoben ist. tungsanordnung gemäß der Erfindung, und außerdem Bei dem betrachteten bekannten Radarsystem ist fer- lassen sich auf relativ einfache Weise Nutzsignale ner ein Schieberegister vorgesehen, welches von der von Störsienalen unterscheiden
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Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestal- tr zwischen den Impulsen beträgt normalerweise inte
tung der Erfindung sind die Abtasteinrichtungen so 1 ms. Bekanntlich sendet eine Hauptbodenstation m.
ausgelegt, daß die erste Abtasteinrichtung ein digi- bzw. ein Mutterseuder in dem Loran-C-System den zelC
tales Signal eines bestimmten Binärwertes in dem in F i g. 1 dargestellten Code abwechselnd mit einem ""'
Fall abgibt, daß das Hochfrequenzsignal größer ist 5 Code, bei dem die zweiten und dritten Impulse cne'
als ein bestimmter, von Null abweichender positiver Hochfrequenzperioden aufweisen, die gegenüber dem
Wert und daß die zweite Abtasteinrichtung ein digi- Bezugssignal um 180° phasenverschoben sind, wäh-
tales Signal mit dem genannten Binärwert in dem Fall rend alle übrigen Impulse Hochfrequenzperioden
abgibt, daß das Hochfrequenzsignal einen bestimm- aufweisen, die mit dem Bezugssignal in Phase sind,
ten, von Null abweichenden negativen Wert unter- io Die Tochtersender senden Gruppen von Impulsen
schreitet. Hierdurch ist in vorteilhafter Weise eine aus, die in entsprechender Weise codiert sind wie die Sc*
besonders gute Unterscheidung von Nutzsignalen von dem Muttersender abgegebenen Signale. Eine s°n
gegenüber Störsignalen sichergestellt. Ausnahme hiervon besteht jedoch darin, daß die deJ
Bei Verwendung zweier in der gerade angegebenen ersten vier Impulse einer von dem Muttersender aus- au
Weise tjleichzeitig arbeitender Abtasteinrichtungen 15 gesendeten Gruppe von Impulsen in derselben Weise tas1
kann es vorkommen, daß die Hochfrequenzimpulse codiert sind wie die letzten vier Impulse der von en*'
zu Zeitpunkten abgetastet werden, zu denen der einem Tochtersender abgegebenen Gruppe von Im- '
Hochfrequenzträger einen niedrigen Wert hat, der pulsen im vorhergehenden Übertragungszyklus und sch
unzureichend positiv oder negativ ist, um von der daß die letzten vier Impulse der von dem Mutter- lmi
jeweiligen Abtasteinrichtung die Abgabe eines Aus- 20 sender abgegebenen Gruppe von Impulsen in dersel- **o
gangssignals zu bewirken. Aus diesem Grunde ist ben Weise codiert sind, wie die ersten vier Impulse ™°
gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestal der von dem Tochtersender zuvor in dem vorher- ßer
tung der Erfindung neben der ersten Schaltungsanord- gehenden Übertragungszyklus ausgesendeten Gruppe fr"
liimg noch eine entsprechende zweite Schaltungs- von Impulsen. Die vorliegende Erfindung wird unter Bir
anordnung mit Abtasteinrichtungen, Schieberegistern 25 Bezugnahme auf ein System zur Identifizierung einer 1^
und einer logischen Schaltung vorgesehen, wobei die von einem Muttersender ausgesendeten Gruppe von .
Abtasteinrichtungen an die Schieberegister der zwei- Impulsen erläutert, die in der in Fig.! dargestellten ?"'
ten Schaltungsanordnung Binärsignalc abgeben, Weise codiert sind. Die IdentifHeiung von in anderer ub'
welche kennzeichnend sind für Abtastproben des Weise codierten Gruppen, d. h. einer anderen Codie- scr
Hochfrequenzsignals zu Zeitpunkten, welche von den 30 rung als der für die Muttersender-Signale oder einer da;
Zeitpunkten der Abtastung des Hochfrequenzsignals von einem Tochtersender ausgesendeten Gruppe von ^
in der ersten Schaltungsanordnung um ungeradzahlige Signalen, kann in völlig analoger Weise ausgeführt °ai
Vielfache einer Viertelperiode des Hochfrequenz- werden, wie dies weiter unten noch näher erläutert .
signals verschieden sind Auf diese Weise wird mit werden wird. S12
besonders geringem schaltungstechnischen Aufwand 35 Der in F i g. 1 dargestellten Gruppe von Signalen 7^!
stets eine Identifizierung einer in einem Hochfre- folgt normalerweise ein Intervall, in welchem kein .
quenzsignal auftretenden Gruppe von Hochfrequenz- Impuls von dem betreffenden Sender ausgesendet zei
impulsen gewährleistet. wird. Sodann wird eine weitere Gruppe entsprechend zu
Ferner können Einrichtungen vorgesehen sein, die einer anderen Codierung ausgesendet, woraufhin ein H^
die zeitliche Lage sämtlicher Abtastzeitpunkte in 4° weiteres Intervall folgt, nach welchem sich der z.y- Γ,
Stufen von ganzzahligen Teilen des Abtastintervalls klus wiederholt. In diesem Fall erfolgt dip Aus-
verschieben. Hierdurch ist auf relativ einfache Weise sendung einer Gruppe von Impulsen, die in der in ^n
die Möglichkeit gegeben, die Abtastzeitpunkte zu Fig. 1 dargestellten Weise codiert sind. Gemäß der 7^
ändern, zu denen die Hochfrequenzimpulse abgetastet vorliegenden Erfindung ist ein Fingangssignal, be- dlJ
werden. 45 stehend aus den voneinander beabstandeten Gruppen
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung mit hauptsächlich zwischen diesen auftretenden Stör- ZU
nacnstehend näher erläutert. Signalen, in Intervallen abzutasten, die um tr vonein- ψ
Fig. 1 zeigt eine Gruppe von phasencodierten ander beabstandet sind, das ist das Wiederholungs- ·
Hochfrequenzsignalen; Intervall der Impulse in einer Gruppe. Den aufein- S"
F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab zwei der in 5° anderfolgenden Abtastsignalen entsprechende binäre
Fig. 1 dargestellten Impulse; Signale werden einem Schieberegister zugeführt und
F i g. 3 zeigt in einem weiteren Diagramm einen nacheinander durch dieses Schieberegister hindurch- w.'
abgetasteten Hochfrequenzimpuls; geschoben. Dieses Schieberegister weist im vorliegen- e!
F i g. 4 zeigt in einem Blockschaltbild eine Aus- den Fall vorzugsweise acht Stufen auf. Die Abtastung 5?
führungsform gemäß der Erfindung. 55 in den Zwischenperioden führt nicht zur Abgabe Y"
In F i g. 1 ist eine Gruppe von voneinander beab- irgendeines bedeutsamen bzw. sinnvollen Ausgangs-
standeten Hochfrequenzimpulsen 1 bis 8 in nicht signals von einer Abtasteinrichtung. Demgemäß sind ΐ
maßstabsgetreuer Darstellung gezeigt. Diese Impulse während dieser Zeitspannen die dem Schieberegister
stellen eine Gruppe der codierten Gruppen von Im- zugeführten Signale durch eine Folge von binären
pulsen in einem Signal S dar, das von einer Mutter- 60 Signalen gebildet, die in zufälliger Weise oder in
station bzw. einem Muttersender in dem Loran-C- anderer Weise codiert sind als in der gewünschten Sl
Navigationssystem ausgesendet wird. Gemäß F i g. 1 Weise. Einer der in F i g. 1 dargestellten Impulse W
weisen die Impulse 1, 2, 5 und 7 Hochfrequezzperi- wird schließlich jedoch abgetastet, wodurch ein Bi- 1S
jden auf, die mit einem ständig auftretenden Hoch- närzeichen r,\~. oder »0« abgegeben wird. Dieses
requenz-Bezugssignal in Phase sind. Demgegenüber 65 Binärzeichen wird in der ersten Stufe des Schiebe- α
weisen die Impulse 3, 4, 6 und 8 Hochfrequenzperi- registers gespeichert. Wenn die erste Abtastung zu ™
jden auf, die gegenüber dem Bezugssignal um 180° einem Binärzeichen »1« führt, dann führt die nächste Jf
)hasenverschoben sind. Das Wiederholungsintervall Abiactung auf Grund der Tatsache, daß das Abtast-
4n 0 i
intervall genauso lang ist wie das Wiederholungs- und 17 um irgendein ungeradzahliges Vielfaches
Serval! zu e"nem Binärzeichen »1«. Dieses Binär- einer Viertelperiode des Hochfrequenz-als voneinzeicheu
wird dem Eingang des Schieberegisters züge- ander beabstandet sind. .,'·.._. T, f.
führt wodurch das zuvor aufgenommene Binärzei- In Fig. 4 ist schematich em System zur Identi-
chen;i« in S zweite Stufe dieses Schieberegisters 5 fizierung einer Gruppe phasencod^rterImpulse uMer
geschoben wird. Die Abtastung des 'dritten Impulses Anwendung eines Verfahrens gezeigt wie es uu ZufSS
S Mcksicht darauf, daß die abgetastete sammenhang mit den Fig. 1 ^s erläutert^worden
Periode gegenüber dem Bezugssignal um 180° pha- ist. Das System gemäß F ι g. 4 bildet normalerweise
Verschoben ist, zu einem Binärzeichen »0«. Da- einen Teil eines Empfangers fur ein Hyperbel-Nav^
durch werden die beiden Binärzeichen »1« in dem „ gationssystem wie des Loran-C-Systems. We oben
sSeTegfster in die dritte bzw. zweite Stufe ver- ausgeführt, enthält der Empfanger "onnalerweise
schoben. Dieser Vorgang setzt sich so lange (ort, bis verschiedene Zeitsteuer- und Vergleichsschaltung
der Inhalt des Schieberegisters, der den acht zuletzt zur Bestimmung der Zeitverschiebung der Zeitpunkte
aSgSommenen Abtastproben entspricht, den Ab- des Auftretens von Impulsen von einem Muttersen-Storoben
der acht impulse in der codierten Gruppe i5 der und von Tochtersendern, und zwar fur eine
t η icht Eigen-Standortbestimmung. Die vorhegende Erfin-
e Die Wirkung der Abtastung ist in Fig. 2 veran- dung betrifft jedoch die automatische Identifizierung
schaulicht In Fig 2 ist der Impuls2 mit einer einer bestimmten impulscodierten Gruppe von Im-Irnpiseinhüllenden
9 und dessen Perioden 10 des pulsen. Die Identifizierung der Gruppe von Impulsen
Hochfrequenzträgers 10 dargestellt. Zu einem ersten zo bzw. Impulsgruppe wird normalerweise dazu heran-Abtastaugenblick
11 ist das Hochfrequenzsignal grö- gezogen, den Betrieb der Zeitsteuer- und Vergleichsßer
als ein Bezueswert, wie er durch die gestrichelte schaltungen auszulösen bzw. zu steuern.
Linie 12 angedeutet ist. Dies führt zur Abgabe eines Gemäß Fig. 4 wird ein Hochfrequenz-Eingangs-
Binärzeichens »1« am Ausgang der Abtasteinrich- signal, In welchem das Auftreten einer Impulsgruppe
rung und dieses Binärzeiche" *1« gelangt zu einem a5 erwartet wird, die in der in Fig. 1 dargestellten
Schieberegister hin. Der nächste Impuls 3 bewirkt Weise codiert ist, an einer Eingangsklemme 18 aufmit
Rücksicht darauf, daß die Abtästperiode gegen- genommen, die mit einer Antenne gekoppelt ist. Das
über dem Original-Bezugssignal um 180° phasenver- Hochfrequenzsignal wird mittels eines Verstärkers 19
schoben ist die Abgabe eines Binärzeichens »0« an verstärkt und dann gleichzeitig einem Vergleicherverdas
Schiet Register, wenn (wie dies durch die Ab- 30 stärker 20 und einem Vergleicherverstärker 21 zugetastprobe
14 veranschaulicht ist) um tr Sekunden führt. Der Vergleicherverstärker 20 ist so ausgebildet,
nach der Abtastprobe 11 eine Abtastung erfolgt. Zu daß er ein Einheits-Binärsignal abgibt, wenn das verdiesem
Zeitpunkt ist nämlich das Hochfrequenz- stärkte Hochfrequenzsignal größer ist als ein besignal
kleiner als der Wert 12. Es wird jedoch ein stimmter Wert, und zwai entsprechend dem Schweizweites
Schieberegister verwendet, das durch eine 35 lenwert 12 gemäß F i g. 2. Der Vergleichervcrstärker
Abtasteinrichtung gesteuert wird, die ein Binär- 21 ist so ausgebildet, daß er ein Einheits-Binärsignal
zeichen »1« liefert, wenn der Hochfrequenzträger 10 abgibt, wenn das Hochfrequenz-Eingangssignal
zum Zeitpunkt der Abtastung »negativer«, d. h. klei- »negativer« ist als ein bestimmter Schwellenwert 15,
ner bzw negativ und betragsmäßig größer ist als ein wie er in F i g. 2 dargestellt ist.
Wert 15 Unter diesen timständen ist das für die 40 Die Ausgänge der Vergleicherverstärker 20 und 21
Abtastprobe 14 des Impulses 3 kennzeichnende Si- sind mit den Serieneingängen zweier Schieberegister
onal durch ein Binärzeichen »1« gebildet, das dem 22 bzw. 23 verbunden. Das Einführen eines Binärzweiten
Schieberegister zugeführt wird. Damit sind signals in die Schieberegister wird von einer Taktdie
dem ersten Schieberegister auf die Abtastproben impulsquelle 24 gesteuert, und zwar in der Weise,
11 und 14 der Impulse 2 und 3 gemäß Fig. 2 hin 45 daß Signale in die Schieberegister nur in Intervallen
zugeführten Signale gegeben durch Binärzeichen »U auftreten, die Taktimpulsen entsprechen, welche auf
und »0« während die dem zweiten Register auf die einer mit den Schieberegistern verbundenen Leitung
Impulse 2 und 3 hin zugeführten Signale gegeben 25 auftreten. Demgemäß bilden der Vergleicherversind
durch Binärzeichen »0« und »1«. stärker 20 und die Taktimpulsquelle 24 zusammen
In F i g 3 ist der Impuls 2 näher dargestellt. Wenn 50 eine Abtasteinrichtung, die so ausgebildet ist, daß sie
der Abtastzeitpunkt, zu dem der Impuls 2 abgetastet ein Binärsignal abgibt, welches kennzeichnend ist für
wird auftritt wenn der Träger eine Amplitude nahe das augenblickliche Hochfrequenzsignal in IntervaleinesNulldur'chgangspunktes
aufweist und demgemäß len, die den Taktimpulsen entsprechen. Diese Takteine
Abtastprobe mit einem nahe bei Null liegenden impulse sind um eine Zeitspanne voneinander beab-Wert
abgegeben wird, wie dies in F i g. 3 durch einen 55 standet (im vorliegenden Fall beträgt das betreffende
Abtastimpuls 16 veranschaulicht ist, so liegt eine Intervall 1 ms), die dem Intervall zwischen den
unzureichende Amplitude vor, um die Abgabe eines Hochfrequenzimpulsen in der Impulsgruppe entdieitalen
Ausgangssignals zu bewirken. Die Ampli- spricht, deren Impulse zu identifizieren sind,
tude der Abtastprobe 16 liegt nämlich unterhalb des Es sei erneut angenommen, daß eine Suche bezüg-
Schwellenwertes 12. Wenn jedoch das Hochfrequenz- 60 lieh der in F i g. 1 dargestellten Impulsgruppe vorsignal
um eine Viertelperiode später abgetastet wird, genommen wird. Wenn demgemäß Abtastproben
wie dies durch die Abtastprobe 17 veranschaulicht sämtlicher acht in F i g. 1 dargestellter Impulse in
ist so entspricht der Abtastaugenblick einem Zeit- dem Schieberegister 22 enthalten sind, können die
punkt zu dem das Hochfrequenzsignal eine Ampli- Werte der Binärsignale in den Stufen des Schiebetude
nahe seiner Spitzenamplitude aufweist. Dadurch 65 registers 22 gebildet sein durch 11001010. Diese Bitwird
ein digitales Ausgangssignal erhalten. Ein Ab- Folge wird nachstehend als Null-Grad-Phasencode
tastzeitpunkt liegt dabei nahe einer Amplitudenspitze bezeichnet. Ip Abhängigkeit von der genauen Phades
Hochfrequenzsignals, wenn die Abtastproben 16 senbeziehung zwischen den Abtastaugenblicken und
Ληη Μ "Τ Μ7Λ
9 10
dem Hochfrequenzsignal kann demgegenüber das geradzahliges Vielfaches einer Viertelperiode des
Schieberegister 22 auch die Biit-Folge 00110101 ent- Hochfrequenz-Trägersignals verzögert sind. Das erhalten.
Diese Bit-Folge wird als zweiter Code oder wähnte ungeradzahlige Vielfache einer Viertelperiode
als 180°-Phasencode bezeichnet. Jeder Zustand des Hochfrequenz-Trägersignals beträgt hier 1. Wie
könnte dabei dazu herangezogen werden, die betref- 5 im Zusammenhang mit F i g. 3 erläutert worden ist.
fende Impulsgruppe zu identifizieren. Nunmehr ergibt sich in dem Fall, daß die Phasenbeziehung
könnte das Auftreten des ersten Codes in dem zwischen den durch die Taktimpulse der Taktimpuls-Schieberegister
22 dadurch ermittelt werden, daß der quelle 24 bestimmten Abtastzeitpunkten und dem
Inhalt des Schieberegisters mit Signalen verglichen Hochfrequenz-Trägersignal zu Abtastproben führt,
wird, die dem ersten Code entsprechen. Wenn dabei io die im Wert zu niedrig sind, um binäre Signale in die
eine genaue Übereinstimmung zwischen den einzel- Schieberegister 22 und 23 einführen zu können, daß
nen Signalen ermittelt wird, d. h. zwischen jedem die durch die von der Impulsquelle 32 abgegebenen
Signal in dem Schieberegister und dem entsprechen- Taktimpulse festgelegten Abtastzeitpunkte im weden
Signal des Identifizierungscodes, dann kann die sentlichen mit den Amplitudenspitzen des Hochfre-Vergleichereinrichtung
ein entsprechendes Signal ab- 15 quenzsignals koinzidieren und damit die Abgabe geben. bedeutungsvoller binärer Signale in die Schieberegi-
Das Auftreten des einen Binärwertes, in diesem ster 28 und 29 bewirken.
Fall des Binärzeichens »0«, ist jedoch mit einer feh- Die Ermittlung des benötigten Codes durch irgend-
lenden Feststellung eines hinreichenden Wertes eines eines der UND-Glieder 26, 27, 30 oder 31 genügt,
Signals verbunden. Um die Ermittlung von Codes zu 20 um anzuzeigen, daß das codierte Signal gefunden
verhindern, welche fehlerhaften Codes zugehörige worden ist. Demgemäß sind die Ausgänge der vier
Werte oder eine unzureichende Signalhöhe aufwei- UND-Glieder über ein ODER-Glied 33 zusammensen,
wird ein System angewandt, bei dem nur Binär- gefaßt, an dessen Ausgang 34 ein entsprechendes
zeichen »1« ermittelt werden. Da das Register 23 Ausgangssignal auftritt.
Signale enthält, welche den 180°-Code bilden, wenn 25 Es sei bemerkt, daß mit Rücksicht darauf, daß
d:e Signale in dem Schieberegister 22 dem Null- das Abtastintervall notwendigerweise länger ist als
Grad-Code entsprechen und umgekehrt, braucht ein die Dauer des jeweiligen Hochfrequenzimpulses, es
Vergleichersystem, das imstande ist, nur die binären ohne weiteres vorkommen kann, daß eine vollstän-Einheitssignale
zu identifizieren, Binärzeichen »1« in dige Übertragungsperiode abgetastet wird, ohne daß
der ersten, zweiten, fünften und siebenten Stufe des 3° die codierte Gruppe gefunden bzw. ermittelt wird.
Schieberegisters 22 und in der dritten, vierten, sechs- Durch Verwendung von Einrichtungen zur Änderung
ten und achten Stufe des Schieberegisters 23 festzu- der Steuerung der Abtastzeitpunkte um einen kleinen
stellen. Dies w>rl in sehr zweckmäßiger Weise durch Anteil des Abtastintervalls kann die Suche fortgesetzt
den Vergleicht· 26 bewirkt, der ein acht Eingänge werden, bis die betreffende Gruppe gefunden bzw.
aufweisc-ues UND-Glied enthält, dessen Eingänge 35 ermittelt ist.
jewr:1. mit einer der zuvor erwähnten Stufen der Um sicherzustellen, daß die codierte Gruppe
Schieberegister 22 und 23 verbunden sind. Das acht schließlich gefunden wird, sind Steuereinrichtungen
Eingänge aufweisende UND-Glied signalisiert die vorgesehen, welche auf die Taktimpulsquellen derart
Identifizierung der codierten Gruppe, wenn der Pha- einwirken, daß die zeitliche Steuerung sämtlicher
senabgleich der Abtastzeitpunkte tatsächlich so ist, 40 Taktimpulse in Stufen von 0,1 ms geändert wird.
daß der Null-Grad-Phasencode in dem Schieberegi- Nach zehn Verstellzyklen kehren die Taktimpulse
ster 22 und der 180-Grad-Phasencode in dem wieder in ihre ursprüngliche zeitliche Lage zurück.
Schieberegister 23 enthalten ist. Wenn der Phasen- In einem vollständigen System würden die vier
abgleich der Abtastzeitpunkte in bezug auf das Trä- Schieberegister drei weitere Gruppen mit vier Koinzigersignal
jedoch dazu führt, daß der 180-Grad-Pha- 45 denz-Vergleichern speisen, welche dazu dienen, die
sencode in dem Schieberegister 22 und der Null- anderen Codes zu ermitteln, die von dem Mutter-Grad-Phasencode
in dem Schieberegister 23 enthalten sender und den Tochtersendern ausgesendet worden
ist, dann wird von dem Vergleicher 27 ein Ausgangs- sind.
signal erhalten. Dieser Vergleicher ist in genau dei- I τι folgenden wird kurz erläutert, wie die vor-
selben Weise ausgebildet wie der Vergleicher 26. Die 5° liegende Erfindung in einem Loran-C-Empfänger einEingänge
des Vergleichers 27 sind jedoch mit den- gesetzt werden kann. Ein derartiger Empfänger entjenigen
Stufen des Schieberegisters 22 verbunden, die hält drei Austast-Generatoren, die als Mutter-Genenicht
mit den UND-Gliedern des Vergleichers 26 rator, Tochter-Generator A und Tochter-Generator B
verbunden sind. Außerdem ist der Vergleicher 27 mit bezeichnet seien. Die Austast-Generatoren weisen
denjenigen Stufen des Schieberegisters 23 verbunden, 55 acht Gleichlauf-Gater auf, welche erforderlich sind,
die nicht mit dem Vergleicher 26 verbunden sind. um die entsprechenden Sätze von Impulsen abzu-
Das in Fig. 4 dargestellte System enthält ferner tasten, die von dem Muttersender und den Tochterzwei
Schieberegister 28 und 29, die mit Vergleichern sendern in der Senderkette ausgesendet werden. Dir
30 und 31 in genau derselben Weise verbunden sind von den Gleichlauf-Gattern erhaltene abgetastete
wie die Schieberegister 22 und 23 mit den Verglei- 60 Information wird integriert bzw. zusammengefaßt und
ehern 26 und 27. Der einzige Unterschied zwischen in automatischen Frequenznachregelungs-Schleifen
den Anordnungen dieser Schieberegister und ihrer und automatischen Verstärkungsregel-Schleifen ai-s-Vergleicher
einerseits und den Anordnungen der genutzt. Diese Regelschleifen ermöglichen dem GeSchieberegister
22 und 23 andererseits besteht darin, nerator, seinem entsprechenden Signal nachzulaufen,
daß die Einführung der Abtastproben in die Register 65 Um die acht Gleichlauf-Gatter mit den Gruppen dei
28 und 29 durch eine Taktimpulsquelle 32 gesteuert übertragenen Signale zu synchronisieren, wird ein
wird, welche Taktimpulse abgibt, die in bezug auf die dem Zustand, daß ein Signal ermittelt worden ist,
Taktimpulse von der Taktimpulsquelle 24 um ein un- entsprechendes Ausga.*gssignal des in Fig. 4 dar-
4001
gestellten Systems dazu herangezogen, den Mutter-Generator
bzw. Mutter-Austast-Generator zurückzustellen, und "war derart, daß die acht Gleichlauf-Gatter
mit den acht Taktimpulsen in Koinzidenz gelangen, die den Abtastproben zugehörig sind,
welche die Abgabe des die Ermittlung eines Signals anzeigenden Ausgangssignals bewirken. Die acht
Gleichlauf-Gatter sind synchronisiert; sie werden dann dazu benutzt, das Signal, welches sie noch nicht
kennen, abzutasten und zu prüfen. Auf eine positive to Prüfung hin kann der Mutter-Austast-Generator dazu
herangezogen werden, seinem entsprechenden Signal
nachzulaufen. In entsprechender Weise wird ein die Ermittlung eines Signals anzeigendes Ausgangssignal
von dem in F i g. 4 dargestellten System entsprechenden Systemen, welche imstande sind, die Tochter-Gruppen
zu identifizieren, dazu herangezogen, den ersten Tochter-zl-Geneiator bzw. Tochter-zl-Austast-Generator
zurückzustellen. Auf das Vorliegen eines die Ermittlung eines Signals anzeigenden zweiten
Zustands hin wird der andere Austast-Generator zurückgestellt. Dadurch ist es dem Empfänger ermöglicht,
den ausgesendeten Mutter-Impulsgruppen und Tochter-Impulsgruppen nachzulaufen.
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung zur Identifizierung ganzzahligen Teilen des Abtastintervalls vereiner
in einem vom Empfänger eines (z. B. 5 schieben.
Loran-C-) Funknavigationssystems aufgenomme- 5. Anlage mit einer ersten Schaltungsanord-
nen Hochfrequenzsignal auftretenden Gruppe von nung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 in Ver-
Hochf requenzimpulsen, von denen einige mit bindung mit einer zweiten, der ersten Schaltungs-
einein bestimmten Code in Phase sind, während anordnung entsprechenden Schaltungsanordnung,
andere gegenüber diesem Code phasenverschoben io dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrich-
sind, mit einer Abtasteinrichtung, die durch eine tungen an die Schieberegister (28, 29) der zwei-
Taktimpulsquelle gesteuert in der Wiederholungs- ten Schaltungsanordnung Binärsignale abgeben,
periode der Impulse' entsprechenden Abtastinter- welche kennzeichnend sind für Abtastproben des
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4611570 | 1970-09-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2148187A1 DE2148187A1 (de) | 1972-04-13 |
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| DE2148187C3 DE2148187C3 (de) | 1974-11-21 |
Family
ID=10439897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2148187A Expired DE2148187C3 (de) | 1970-09-28 | 1971-09-27 | Impulsgruppen-Identifizierungsschaltung eines (z.B. Loran-C-) Funknavigationsempfängers |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPS5112515B1 (de) |
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| CA1124820A (en) * | 1977-10-17 | 1982-06-01 | Lester R. Brodeur | Loran-c navigation apparatus |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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- 1971-09-27 DE DE2148187A patent/DE2148187C3/de not_active Expired
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- 1971-09-28 JP JP46075160A patent/JPS5112515B1/ja active Pending
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| SE365918B (de) | 1974-04-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |