DE214536C - - Google Patents
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- DE214536C DE214536C DENDAT214536D DE214536DA DE214536C DE 214536 C DE214536 C DE 214536C DE NDAT214536 D DENDAT214536 D DE NDAT214536D DE 214536D A DE214536D A DE 214536DA DE 214536 C DE214536 C DE 214536C
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- door
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
- E05D15/50—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening at either of two opposite edges
- E05D15/502—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening at either of two opposite edges by axial separation of the hinge parts at the hinge axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 214536 KLASSE 68c. GRUPPE
KELLE & HILDEBRANDT in DRESDEN-A.
Der Erfindungsgegenstand gehört der bekannten
Gattung zweiseitig zu öffnender Türen an; bei welchen an den Längsseiten die abwechselnd
als Drehzapfen und als Verschlußmittel dienenden Angelzapfen durch eine senkrecht geführte
Stange und einen Handhebel verschiebbar angeordnet sind. Während aber bei den älteren
Ausführungsarten solcher Türen die zwecks Öffnens der Tür auf der einen oder anderen
ίο Seite ausgehobenen Angelzapfen in der gehobenen
Lage verbleiben, so daß sie zwecks Festlegens der Tür in der ursprünglichen oder
neu eingenommenen Stellung besonders gesenkt werden müssen, sind vorliegend die je aus der
Stange mit den Angelzapfen und dem Handhebel bestehenden Gestänge so angeordnet, daß
sie nach dem Ausheben der Angelzapfen sich selbst überlassen unter ihrem Eigengewicht
(also unter Vermeidung leicht versagender und unter der Einwirkung von Stalldünsten u. dgl.
' bald unbrauchbar werdender Federn) in die . ursprüngliche Tief stellung zurückgehen.
Infolgedessen könnten an den die Angelzapfen aufnehmenden Rasten oder Augen der Türpfosten
die bekannten schrägen Anlaufflächen angeordnet werden, durch welche die Angelzapfen
bei ihrer Annäherung an die Rasten unter vorübergehender Hebung des betreffenden
Gestänges von selbst in die Rasten hineingeleitet werden. Beim Umstellen der Tür, d. h.
beim Öffnen mit Bezug auf ein Pfostenp.aar und gleichzeitigen Schließen mit Bezug auf ein
zweites Pfostenpaar (vgl. Fig. 2) erfolgt also sofort und ohne weiteres die Festlegung der
Tür in der neu eingenommenen Stellung.
Bei der. Benutzung der Tür in Schlachthäusern muß unter allen Umständen vermieden
werden, daß die geöffnete Tür zurückpendelnd einen falschen Weg eröffnet oder auch nur den
richtigen Weg teilweise sperrt; es wird vermieden, wenn.die Tür vermöge der von selbst
zurückfallenden Gestänge und der bekannten Anlaufflächen in der neuen Stellung sofort
selbsttätig festgelegt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 in Vorderansicht und
in -Fig. 2 in wagerechtem Querschnitt dargestellt.
An den senkrechten Rahmenstäben α der Gittertür A ist auf der dem Türpfosten B zugekehrten
Seite je eine Stange b längsverschiebbar. An diesen Stangen sind oben und unten
Lappen c angeordnet, an welchen die senkrecht nach unten ragenden Angelzapfen d befestigt
sind. Die Angelzapfen d gehen durch die Bohrungen der Hülsen der Türbeschläge e hindurch
und ragen in die Bohrungen der Hülsen der Pfostenbeschläge f hinein.
Nahe dem oberen Ende der Stangen b sind Schlitze g vorgesehen, in welche die Enden je
eines rechts und links an der Tür drehbar befestigten Kniehebels h hineinragen. Wenn ein
Kniehebel h durch eine Handbewegung zum Ausschwingen nach der Türmitte zu gebracht ■
wird, so wird die zugehörige Stange b nach oben verschoben, soweit es ein Anschlag i für
den Kniehebel gestattet, nämlich so weit, daß die Angelzapfen α zwar aus der Hülse der
Pfostenbeschläge herausgezogen werden, jedoch in der Hülse der Türbeschläge verbleiben.
Wird nach dem öffnen der Tür der Handhebel h, der bei der Ausschwingung die senkrechte Lage nicht erreicht, losgelassen, so sinkt die betreffende Stange b infolge des Eigengewichtes ihres Gestänges wieder nach unten, so
Wird nach dem öffnen der Tür der Handhebel h, der bei der Ausschwingung die senkrechte Lage nicht erreicht, losgelassen, so sinkt die betreffende Stange b infolge des Eigengewichtes ihres Gestänges wieder nach unten, so
ίο daß die Angelzapfen d in ihre Anfangslage zurückkehren.
An den Türpfostenbeschlägen sind die bei Fallenschlössern gebräuchlichen Schrägflächen
k vorgesehen, auf welche beim Zuschlagen der Tür die Zapfen auflaufen, so daß sie
unter vorübergehendem Heben des Gestänges in die Rasten oder Augen der Türpfostenbeschläge
hineingeleitet werden.
Um zu verhindern, daß die beiden Handhebel h gleichzeitig zum Ausschwingen gebracht
werden können, also um ein gleichzeitiges öffnen der Tür auf beiden Seiten unmöglich zu machen,
sind die Hebel h gegeneinander abgesichert. Zu diesem Zwecke ist zwischen den gegabelten
Armen η der Kniehebel h eine Zugstange .1
angeordnet. Ihre Bunde m geben einem Kniehebel, aber nicht beiden, den zum Ausheben
der Gestänge nötigen Spielraum. Wird also der eine Hebel zum Ausschwingen gebracht, so legt
sich der Bund m am anderen Ende der Stange 1 vor den Arm r des zweiten Kniehebels und
hindert dessen gleichzeitige Bewegung.
Für den Fall, daß sich zwei Türen in einem Abstande von Angelzapfenmitte zu Angelzapfenmitte
gegenüberstehen (s. Fig. 2) und die um 90° geöffnete Tür in dieser Lage festgehalten
werden soll, sind an den Türpfostenbeschlägen Rasten 0 vorgesehen, in welche die Angelzapfen
ebenfalls durch vorgelagerte Schrägflächen f hineingeleitet werden.
Claims (1)
- 40 Patent-Anspruch:Rechts und links zu öffnende Tür mit an den Längsseiten angebrachten, die Angelzapfen tragenden, je durch einen Hebel verschiebbaren Stangen, dadurch gekennzeichnet, daß die je aus der Stange (b) mit den Angelzapfen (d d) und dem als Gewichtshebel wirkenden Hebel (h) bestehenden Verriegelungsgestänge nach dem Ausheben der Angelzapfen unter ihrem Eigengewicht in die ursprüngliche Stellung zurückgehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214536C true DE214536C (de) |
Family
ID=476109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214536D Active DE214536C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214536C (de) |
-
0
- DE DENDAT214536D patent/DE214536C/de active Active
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