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DE2144269A1 - Waelzlager fuer maessige beanspruchung - Google Patents

Waelzlager fuer maessige beanspruchung

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Publication number
DE2144269A1
DE2144269A1 DE19712144269 DE2144269A DE2144269A1 DE 2144269 A1 DE2144269 A1 DE 2144269A1 DE 19712144269 DE19712144269 DE 19712144269 DE 2144269 A DE2144269 A DE 2144269A DE 2144269 A1 DE2144269 A1 DE 2144269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
raceway
finished
bearing according
outer ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712144269
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Stahlecker GmbH
Original Assignee
Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Stahlecker GmbH filed Critical Wilhelm Stahlecker GmbH
Priority to DE19712144269 priority Critical patent/DE2144269A1/de
Priority to ES406299A priority patent/ES406299A1/es
Publication of DE2144269A1 publication Critical patent/DE2144269A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/58Raceways; Race rings
    • F16C33/64Special methods of manufacture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/006Guiding rollers, wheels or the like, formed by or on the outer element of a single bearing or bearing unit, e.g. two adjacent bearings, whose ratio of length to diameter is generally less than one

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Wälzlager für mäßige Beanspruchung Die Erfindung betrifft Wälzlager für mäßige Beanspruchungen und Vorrichtungen zum Herstellen derselben.
  • Derartige Wälzlager, die beispielsweise als Möbelkugellager verwendet werden, sind bekannt und unterscheiden sich von den normalen und hochbeanspruchbaren Wälzlagern, die auch Qualitäts-Wälzlager genannt werden, durch gröbere Herstellung und raumsparende Bauweise.
  • Die Laufringe der normalen und hochbeaiispruchbaren Wälzlager werden aus besonders geeignetem Kugellager-Stahl hergestellt. Ihre Laufbahnen werden geschliffen, dann gehärtet, beispielsweise auf Rockwell 61 HRa, und nach dem Härten feinbearbeitet, beispielsweise fein geschliffen und/oder poliert. Dabei werden in der Regel Oberflächen mit Bhhtieten Rt von 0,1 bis 0,5 my erreicht.
  • Bei den bekannten Wälzlagern für mäßige Beanspruchungen sind derartige Oberflächengenauigkeiten nicht erforderlich. Ihre Laufbahnen werden daher mehr oder weniger fein vorgedreht, dann gehärtet und in der Regel nach dem Härten geschliffen und/oder poliert. Dabei werden beispielsweise bei vergleichbaren Lagergrößen Oberflächen mit Rauhtiefen Rt von 1 bis 5myerreicht. Bei diesen bekannten Wälzlagern für mäßige Beanspruchungen ist es nachteilig, dass ihre aus Stahl bestehenden Laufringe, obwohl sie nicht hochbeansprucht werden, in einem besonderen Arbeitsgang gehärtet werden, so dass die Herstellung aufwendig und daher verhältnismäßig teuer bleibt.
  • Auch ist wegen des Härtevorgangsdie Auswahl des Werkstoffs für die Laufringe begrenzt.Wenn diese bekannten Lager eine gute Laufruhe, insbesondere auch einen leisen Lauf aufweisen sollen, müssen die gehärteten Laufflächen verhältnismäßig fein nachbearbeitet werden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Wälzlager für mäßige Beanspruchungen zu schaffen, die einen verringerten Herstellungsaufwand erfordern und die ausserdem unterschiedliche Ausgestaltungen je nach ihrem Verwendungszweck und den an sie gestellten Anforderungen hinsichtlich Beanspruchung und Laufruhe zulassen. Die Erfindung besteht darin, dass mindestens einer der beiden Laufringe aus Metall besteht, dessen Laufbahn für die Wålzkörpsrungehärtet und durch einen Walzvorgang unter geringer Formänderung geglättet und zu einer erhöhten Festigkeit verdichtet ist.
  • Versuche haben gezeigt, dass Wälzlager für mäßige Beanspruchungen mit Laufringen mit derart verfestigten Laufbahnen unter Wegfall eines besonderen Arbeitsgangs für das Härten bei richtiger Wahl des Werkstoffs, der Ausgangsmaßebzw. Vorbearbeitungsmaße einschließlich Oberflächenbeschaffenheit und bei entsprechender Ausbildung des Walzwerkzeugs und Wahl des Walzdrucks . die geforderte Lebensdauer und Laufruhe in befriedigender Weise erreichen. Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass bei einem Laufring aus Chromstahl mit einer ursprünglichen Rockwell-Härte von etwa 18 HRc (entsprechende Vickehärte 215 HV) die vorbearbeitete Kugelrolledurch den Walzvorgang eine Verfestigung auf etwa 35 HRc erfährt, wobei die Rillentiefe bsispielaweiseum 0,02 bis 0,05 mm vergrößert wird.'Für Lager an die geringere Anforderungen. gestellt werden, genügen geringere Festigkeitserhöhungen. Es ist dann möglich, andere, z.B. billigere oder leichter bearbeitbare Stahlsorten als Ausgangsmaterial zu nehmen. Auch bei Verwendung von Laufringen aus anderem Material als aus Stahl, beispielsweise aus Aluminium-Legierungen, ist es möglich, durch den erfindungsgemäßen Walzvorgang genügend geglättete Laufbahnen mit'erhöhter Festigkeit herzustellen. Die Erfindung lässt sich mit gleichem Vorteil sowohl für Kugellager als auch für Rollen-und Nadellager verwenden. Auch für Axiallager kann sie in Frage kommen. Je gleichmäßiger aie Oberächenbeohaffeeit der ;gafbahnfläche vor dem Welzvor ist, umso besser werden die Laufbahnen durch den Walzvorgang geglättet und verdichtet.
  • Insbesondere für Lager mit einer guten Tragfähigkeit oder für verhältnismäßig große Lager ist es vorteilhaft, die Laufbahn spanabhebend vorzuarbeiten. In der Regel genügt ein Vordrehen zu einer Fläche mit einer Rauhtiefe Rt von beispielsweise 10 my. In besonderen Fällen kann es jedoch zweckmässig sein, durch Schleifen vorzubearbeiten. In anderen Filzen, beispielsweise für Lager, an die etwas geringere Anforderungen gestellt werden, kann es Vorteile bringen, wenn die für den Walzvorgang bestimmten Laufbahnen durch Walzen oder Ziehen vorgeformt sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es insbesondere für radiale Wälzlager zweckmässig, wenn die Laufbahn des vorzugsweise aus Stahl bestehenden Aussenrings durch den Wälzvorgang fertigbearbeitet ist und die Laufbahn des aus Stahl bestehenden Innenrings vorgeformt, gehärtet und dann fertigbearbeitet, vorzugsweise geschliffen ist. Bei solchen Lagern, deren Lebensdauer bzw. Belastbarkeit nahe an die der. üblichen Wälzlager heranreichen kann, ist berücksichtigt dass die Lauffläche des Aussenrings spezifisch weniger beansprucht ist als die Lauffläche des Innenrings. Es ergibt sich durch diese Kombination von Aussen- und Innenring ein erheblicher wirtschaftlich er Vorteil. Aus demselben Grund kann ein weniger tragfähiges, aber für manche Zwecke ausreichendes Lager in anderer Ausgestaltung der Erfindung besonders wirtschaftlich hergestellt werden, wenn die Laufbahn des vorzugsweise aus Stahl bestehenden Innenrings durch den Walzvorgang fertigbearbeitet ist und die Laufbahn des aus hetall oder Kunststoff bestehenden Außenrings überhaupt nicht gehärtet oder verdichtet ist. s Sehr vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn die durch den Walzvorgang fertigbearbeiteten Laufbahnen vor dem Fertlgbearbeiten zylindrische Flächen sind. Es hat sich gezeigt, daß solche zylindrisch vorgeformto Laufbahne nicht nur für das. PeFtifaboarbtton der Laufbahnen für Rollen oder Nadeln, sondern auch für Kugeln geeignet sind. Dabei können Kugelrillen mit einem geeigneten Werkzeug 0,2 bis 0.3 mm tief eingewalzt werden, wobei der erfindungsgemäße Effekt der Glättung und Verdichtung noch erreicht wird. Laufbahnen dieser Tiefe sind für kleinere Wälzlager, wie sie beispielsweise als Möbelkugellager Verwendung finden, für Kugeln von beispielsweise 2 mm ohne weiteres ausreichend.
  • Bei Außenringen, deren Außenflächen abgerundet und/oder gewölbt sind und als Laufflächen oder Tragflächen dienen, ergibt sich eine besonders vorteilhafte zusätzliche Ausgestaltung der Erfindung, wenn die Laufbahn und auch die Außenfläche des Außenrings durch Walzvorgänge fertigbearbeitet werden, die ihre Oberfläche unter geringer Formänderung glätten und zu einer erhöhten Festigkeit verdichten. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung insbesondere für radiale Wälzlager sieht vor, daß mindestens einer der aus Metall, vorzugsweise Stahl bestehenden Laufring, vorzugsweise der Innenring, dessen Laufbahn durch den Walzvorgang fertigbearbeitet ist, eine als Befestigungsbolzen oder dgl. dienende Verlängerung aufweist.
  • Bei dieser Formgebung wird der große Vorteil der Erfindung ausgenützt, daß die Außenringe und Innenringe nicht gehärtet sind, so daß sie auch nach der Fertigbearbeitung der Laufbahn oder bei dem Einbau der fertigmontierten Wälzlager noch Formänderungen unterworfen werden können, beispielsweise mit Sicken versehen oder vernietet werden können.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Wälzlager lassen sich je nach der Form der Wälzlager und der an diese gestellten Anforderungen verschiedenartige Vorrichtungen verwenden. Es kann zweckmäßig sein, einen Walzdorn vorzusehen, der an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ abwälzbar ist.
  • Derartige Walzdorne eignen sich sowohl für Außenlaufbahnen als auch für Innenlaufbahnen.
  • Besondere technische und wirtschaftliche Vorteile ergeben sich, wenn das Walzwerkzeug mehrere Rollkörper aufweist, die an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ abwälzbar sind. Beim Wälzvorgang werden dann die Laufringe und auch das Werkzeug gleichmäßiger beansprucht und die Verwendung mehrerer Rollkörper ergibt eine bessere Glättung und Verfestigung. Insbesondere auch zum Fertigbearbeiten von Laufrillen für Kugellager ist es vorteilhaft, ein derartiges Walzwerkzeug zu verwenden, an dem mehrere Rollkörper mit gewölbtenDruckflächen angeordnet sind.
  • Es ist auch möglich, ein Walzwerkzeug zu verwenden, das mindestens einen Walzkörper aufweist, der an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ gleitend bewegbar ist.
  • Ein solches Walzwerkzeug ist sehr einfach, weil es keinen drehbar gelagerten Walzendorn oder Rollkörper oder dgl. benötigt. Insbesondere für relativ kleine Laufflächen genügt ein solches Werkzeug, das aber in der Leistung hinter den Werkzeugen mit sich relativ abwälzenden Walzenkörpernetwas furUckbleibt.
  • Die Erfindung soll anhand einiger Figuren näher erläutert werden Es zeigen, mehr oder weniger schematisch und teilweise vergrößert oder verzehrt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die obere Hälfte eines Kugellagers mit Laufbahnen, die durch Walzvorgänge fertigbearbeitet sind; Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Kugellager mit massivem und verlängertem Innenring und dessen Vernietung mit einer Laufschiene; Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Kugellager mit armiertem Außenring und einem mittels Nietbolzen an einer Schiene befestigten Innenring; Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein Rollenlager mit massivem Innenring und dessen Befestigung an einer Schiene mittels Schraube; Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Walzwerkzeug mit umlaufendem Dorn zum Feftigbearbeiten der Laufrille eines Außenrings; Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Walzwerkzeug mit einem mit mehreren Rollkörpern.versehenen Walzwerkzeug zum Fertigbearbeiten der Laufrille eines Innenrings und Fig. 7 eine Ansicht der Druckarme einer Walzvorrichtung mit plattenförmigen Walzkörpern zum Fertigbearbeiten der Lauffläche eines Innenrings.
  • In Fig. 1 ist der Innenring eines Kugellagers mit einer Kugellaufrille 2 versehen, die eine Rillentiefe t2 besitzt und einen Wölbungsradius R1 aufweist, der etwas großer ist als der Radius R der Kugeln 4. Die Kugellaufrille 2 ist dadurch hergestellt, daß ein Walzwerkzeug die strichpunktiert dargestellte vorgeformte, beispielsweise vorgedrehte Rille 3 mit der Rillentiefe t3 unter Druck bis zur Rillentiefe t2 verformt, wobei die Oberfläche der Laufrille eine Glättung und Verfestigung erfährt.(R1 ist in der Figur der Deutlichkeit wegen übertrieben groß und t3 im Vergleich zu t2 zu klein dargestellt.) Der Außenring 5 weist eine Laufrille 6 mit einer Rillentiefe t6 auf, die bei der dargestellten Ausführungsform wesentlich kleiner ist als'die Rillentiefe t2 des Innenrings 1 und durch einen Walzvorgang direkt in die zylindrische Innenfläche 5a fertig eingearbeitet ist. Dabei ist es zweckmäßig, die Dicke des Außenrings verhältnismäßig groß zu wählen. Die zylindrische Innelache 5a kann panabhebend vorbearbeitet sein oder gezogen oder gewalzt sein. Sind größere Rillentiefen t6 für den Außenring 5 verlangt, so können diese so wie beim Innenring 1 beschrieben und dargestellt, vorbearbeitet und fertigbearbeitet sein.
  • In Fig. 2 ist der Innenring 21 als eine massive Achse ausgebildet und mit einer Verlängerung 21a versehen. Diese Achse wird zweckmäßig auf einer Drehbank hergestellt, wobei alle Flächen fertigbearbeitet werden mit Ausnahme der Laufrille 22, die noch ein geringes nicht dargestelltes Ubermaß behält. Auf derselben Drehbank und in derselben Einspannung, also auf sehr wirtschaftliche Weise, wird die vorgedrehte Laufrille 22 mit einem Walzwerkzeug auf das Fertigmaß eingewalzt unter gleichzeitiger Glättung und Verfestigung. Da die Achse nicht gehärtet ist, kann sie mit ihrer Verlängerung 21a in einen Ilalter, beispielsweise die dargestellte Laufschiene 28, eingenietet werden. Der vernietete Kopf 21b ist strichpunktiert dargestellt.
  • In den Außenring 25 ist die Laufrille 26 eingearbeitet und zwar durch ein Walzwerkzeug, das die vorgeformte Rille unter geeigneter Formänderung glättet und verfestigt. Die Außenfläche 25b des Außenrings ist als eine gewölbte Lauffläche ausgebildet, die sich beispielsweise auf der Tragschiene 29 abstützt und abwälzt, wenn die von dem Wälzlager getragene Leufschiene 28 in Längsrichtung verschoben wird. Die gewölbte Fläche 25b kann spanabhebend, vorzugsweise durch Drehen hergestellt sein. Sie kann ähnlich wie die Laufrille 26 noch durch einen Walzvorgang geglättet und verfestigt werden. Für gering belastete Kugellager dieser Art ist es möglich, den Außenring 25 aus Kunststoff herzustellen. Solche Außenring ergeben einen sehr weichen Lauf des Lagers. Ihre Laufrille kann durch Drehen oder durch einen spanlosen Verformungsvorgang hergestellt oder beim Spritzen des Außenrings eingcîormt werden.
  • In Fig. 3 besteht das Kugellager aus dem Innenring 31 mit Laufrille 32, die in herkömmlicher Weise durch Vordrehen, Härten und Schleifen hergestellt sein kann. Der Außenring 35 ist nicht gehärtet und seine Laufrille 36 ist durch einen Walzvorgang unter geringer Formänderung geglättet und verfestigt. Um das Kugellager, das ähnlich dem Kugellager der Fig. 2 als Laufrolle dient, möglichst geräuscharm zu machen, ist der Außenring 35 mit einem Ring 37 armiert, der aus Gummi oder elastischem Kunststoff besteht. Die Befestigung des Lagers an der Schiene 38 erfolgt durch einen Nietbolzen 38a.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Kugellager kann als sogenanntes Billiglager gebaut werden, wenn auch der Innenring 31 eine gemäß der Erfindung unter geringer Formänderung geglättete und verfestigte, aber nicht gehärtete Laufrile aufweist.
  • Eine weitere Vereinfachung und Verbilligung ergibt sich, wenn der Außenring 35 nicht armiert wird, sondern aus einem Metallrohr mit kunststoffbeschichteter Außenfläche hergestellt wird, wobei dann evtl. auch noch auf das Glätten und Verfestigen der Laufrille verzichtet werden kann, wenn nur eine geringe Tragfähigkeit verlangt wird.
  • In Fig. 4 ist der Innenring des als Rollenlager oder Nadellager ausgebildeGeten Wälzlagers als massive Achse 41 mit einer Verlängerung 41a mit Gewindebohrung 41b ausgebildet.
  • Die zylindrische Lauffläche 42 der Achse ist nach dem Verformen durch Drehen oder Rdlen durch den erfindungsgemäßen Walzvorgang unter geringer Formänderung geglättet und verfestigt.
  • In den Außenring 45 ist die Lauffläche 46 eingearbeitet. Je nach den an das Lager gestellten Anforderungen kann die Lauffläche 46 nach ihrer Vorbearbeitung durch einen Walzvorgang mit geringer Formänderung geglättet und verfestigt sein oder aber unverfestigt bleiben. Wird statt des verhältnismäßig dünnen Außenrings 45 ein wesentlich stärkerer Außenring 45b verwendet, dessen enfläßhe atrichpuAktiert dargestellt ist, ßo kann die Lauffläche 46 auch mit einem kräftigen Rollwerkzeug in die zylindrische Innenfläche 45a eingewalzt werden.
  • Die Befestigung des Lagers in dem Halter 48 erfolgt durch eine Schraube 48a mit einer Sicherungsscheibe 48b, wobei ein Anlaufring 41c vor dem Zusammenbau aufgeschoben wird. Die Verlängerung 41a der Achse kann auch ähnlich wie die Verlängerung 21a in Fig. 2 als Nietbolzen ausgebildet werden, da die Achse 41 nicht gehärtet ist. Statt des Anlaufrings 41c kann auch für diese Seite des Wälzlagers eine Anlaufschulter an die Achse 41 angearbeitet sein. In diesem Fall müssen wegen der Montage die Rollen 44 in einen nicht dargestellten Käfig geführt sein.
  • Fig. 5 zeigt einen Teil einer Vorrichtung zum Glätten und Verfestigen der Laufrille 52 eines Außenringes 51 durch einen Walzdorn 55 unter geringer Formänderung, der einen gehärteten und der Borm der Laufrille entsprechend gewölbten Walzring 55a aufweist und in dem Walzwerkzeug 56 in Wälzlagern 57 drehbar gelagert ist. Der Außenring 51 ist an eäjn,-e'm drehbar, beispielsweise auf einer Drehbank angebrachten Spannwerkzeug 54 gehalten.
  • In derselben Einspannung kann die zylindrische Innenfläche 51a, die Stirnfläche 51b bearbeitet, die Laufrille 52 des Außenrings vorbearbeitet und die Laufrille 52 durch Andrücken des eingeführten Walzdorns 55 geglättet und verfestigt werden.
  • In Fig. 6 ist der als Vollachse ausgebildete Innenring 61 in eine Spannzange 64 einer Drehmaschine eingespannt. In dieser Einspannung wird die Laufrille 62 vorbearbeitet und anschließend durch mehrere Rollenkörper 65 unter geringer Formänderung geglätte,t und verfestigt, die drehbar in einem Walzwerkzeug 66 angeordnet sind. Die Halterungen 67 der Rollenkörper 65 sind im Werkzeug 66 mit nicht näher dargestellten mechanischen oder hydraulischen Mitte feilrichtung 67a radial veratellbar angoordnet. Zum Walzen der Laufrille 62 wird das Walzwerkzeug 66 axial über die Achse 61 in die dargestellte Lage geschoben. Danach werden die Rollenkörper 65 durch radiales Bewegen gegen die Lauffläche 62 gedrückt. Das Walzwerkzeug 66 kann während des Walzvorgangs stillstehen, wenn die Spannzange 64 gedreht wird. Umgekehrt ist es auch möglich, das Walzwerkzeug 66 zu drehen, während die Spannzange 64 stillstehen kann. Schließlich ist es möglich, sowohl die Spannzange 64 als auch das Walzwerkzeug 66 zu drehen. Das in Fig. 6 schematisch dargestellte Walzwerkzeug weist rundum gleichmäßig verteilte Rollenkövper 65, beispielsweise vier Rollenkörper, auf, so daß das Werkstück 61 nicht einseitig beansprucht wird.
  • Ein ähnliches, mit mehreren Rollkörpern versehenes Werkzeug kann auch einseitig drückend ausgebildet werden, wobei es eine etwa halbschalige Form erhält. Ein solches Werkzeug kann radial an das Werkstück herangeführt werden. Es ist auch möglich, zwei solche etwa halbschalig ausgebildete Werkzeuge für den Walzvorgang zu verwenden. Bei der in rig. 6 dargestellten Einspannung des Werkstücks können außer dem Bearbeiten der Laufrille noch weitere Verformungsarbeiten erledigt werden. Es ist auch möglich, ein Walzwerkzeug ähnlich Fig. 6 zu verwenden, das jedoch keine in Achsen gelager-Qen Rollenkörper 65, sondern Kugeln als Walzkörper aufweist.
  • Das radiale Zustellen dieser frei beweglichen Kugeln erfolgt über konische Buchsen o. dgl.
  • In Fig. 7 sind an den beiden Druckarmen 76 eines nicht näher dargestellten Walzwerkzeugs plattenförmige Walzkörper 75 befestigt, die aus besonders widerstandsfähigem Material bestehen. Zum Fertigbearbeiten der Laufbahn 72 eines Innenrings 71 werden die Platten 75 an die Laufbahn angedrückt. Die radiale Zustellung dieser Platten ist nicht näher dargestellt.
  • Im Gegensatz zu den in Fig. 5 und 6 dargestellten Werkzeugen wird hier die glättende und verdichtende Wirkung bei gleitender Reibung zwischen Werkzeug und Laufbahn erzielt.

Claims (12)

Patent- und Schutzansprüche
1. Wälzlager für mäßige Beanspruchungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Laufringe aus Metall besteht, dessen Laufbahn für die Wälzkörper ungehärtet und durch einen Walzvorgang unter geringer ZormAnderung gelättet und zu einer erhöhten Festigkeit verdichtet ist.
2. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Walzvorgang bestimmten Laufbahnen (2) spanabhebend vorgeformt sind (Fig. 1).
3. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Walzvorgang bestimmten Laufbahnen (6, 46) durch Walzen oder Ziehen vorgeformt sind (Fig. 1, 4).
4. Wälzlager nach Anspruch 1, insbesondere für radiale Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (36) des vorzugsweise aus Stahl bestehenden Außenrings durch den Walzvorgang fertigbearbeitet ist und die Laufbahn (32) des aus Stahl bestehenden Innenrings vorgeformt, gehärtet und dann fertigbearbeitet, vorzugsweise geschliffen ist (Fig. 3).
5. Wälzlager nach Anspruch i,insbesondere für radiale Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn des vorzugsweise aus Stahl bestehender Innenrings durch den Walzvorgang fertigbearbeitet ist und die Laufbahn des aus Metall oder Kunststoff bestehenden Außenrings nicht gehärtet oder verdichtet ist.
6. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Walzvorgang fertigbearbeiteten Laufbahnen (6, 42, 46) vor dem Fertigbearbeiten zylindrische Flächen sind (Fig. 1, 4).
7. Wälzlager nach Anspruch 1, mit abgerundeter und/oder gewölbter Außenfläche des aus Metall bestehenden Außenrings, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (26) und auch die Außenfläche (25b) des Außenrings durch Walzvorgange unter geringer Formänderung geglättet und zu einer erhöhten Festigkeit verdichtet ist (Fig. 2).
8. Wälzlager nach Anspruch 1, insbesondere für radiale Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der aus Metall, vorzugsweise Stahl bestehenden Laufringe, vorzugsweise der Innenring, dessen Laufbahn durch den % Walzvorgang fertigbearbeitet ist, eine als Befestigungsbolzen oder dgl. dienende Verlängerung (21a 41a) aufweist (Fig. 2, 4).
9. Vorrichtung zum Herstellen von Wälzlagern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Walzdorn (55) vorgesehen ist, der an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ abwälzbar ist (Fig. 5).
10. Vorrichtung zum Herstellen von Wälzlagern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Walzwerkzeug vorgesehen ist, das mehrere Rollkörper (65) aufweist, die an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ abwälzbar sind (Fig. 6).
11.Vorrichtung nach Anspruch 10 zum Fertigbearbeiten von Kugelrillen, dadurch gekennzeXhnet, daß an dem Walzwerkzeug mehrere Rollkörper (65) mit gewölbten Druckflächen angeordnet sind (Fig. 6)..
12. Vcrichtungzum Herstellen von Wälzlagern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnest, daß ein Walzwerkzeug mit mindestens einem Walzkörper (75) vorgesehen ist, der an die Laufbahn andrückbar und auf dieser relativ gleitend bewegbar ist (Fig. 7).
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