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DE2143019A1 - Reifenzapfen - Google Patents

Reifenzapfen

Info

Publication number
DE2143019A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
bore
tire
wear
pen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712143019
Other languages
English (en)
Inventor
RoIfJ. Grove Pa. Cantz (V.StA.). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kennametal Inc
Original Assignee
Kennametal Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kennametal Inc filed Critical Kennametal Inc
Publication of DE2143019A1 publication Critical patent/DE2143019A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

2U3019
Anmelder: Kennametal Inc., Latrobe, PA. I5650, USA
Reifenzapfen
Die Erfindung betrifft einen Reifenzapfen, bestehend aus einem Grundkörper bzw. einer Hülse und einem in diesen eingesetztenStift.
Mit der Erfindung wird ein Reifenzapfen geschaffen, bei welchem der Stift entsprechend der Abnutzung der Hülse während der Laufdauer in die Hülse hineinwandert, so daß er während der ganzen Lebensdauer stets gleichweit aus der Hülse herausragt.
Die bekannten Reifenzapfen haben einen zylindrischen Aufnahmekörper mit einem Kopf bzw. ilqnch an dem einen Ende; ein verschleißfester Stift ist so eingesetzt, daß er über das eine Eade ein Stück herausragt. Die bekannten Reifenzapfen sind unterschiedlich in Art und Größe, der Stift ist gewöhnlich halb so lang oder etwas langer als der Körper.
Diese Reifenzapfen werden mit dem Kopf voraus in Blindlöcher eingesetzt, die in der Reifendecke vorgesehen sind, so daß der Zapfen ein kurzes Stück über die Reifendecke herausragt, wobei das ifäüßere Ende des Zapfens mit der Straße in Kontakt kommt.
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Einige schwierige Probleme treten in Verbindung mit Reifenzapfen auf. Die Körper bestehen gewöhnlich aus Metall, entweder gediegenem Metall oder gesintertem Metallpulver, es sind auch Zapfenkörper aus vorzugsweise durch Glasfasern verstärktem Plastikmaterial bekannt. Die Stifte bestehen zwecks ausreichender Verschleißfestigkeit aus zementiertem Metallkarbid wie WSlframkarbid oder Titankarbid oder Mischungen davon.
Bisher ist das Material für die Stifte so ausgewählt worden, daß der Stift ungefähr dieselbe Verschleißrate wie das Gummimaterial des Reifens hat, auf diese Weise wollte man erreichen, daß der Zapfen bzw. Stift stets gleichweit aus dem Reifen hervorragt.
Es ist jedoch ziemlich schwer, diese genaue Zusamensetzung zu treffen, meist wird der Zapfen dann doch in Reifen mit andersartigem Gummimaterial eingesetzt. Fast alle Reifenzapfen werden nämlich im Einzelhandel vertrieben oder beim Runderneuern von Reifen eingesetzt.
Wenn jedoch der Zapfen und die Reifendecke nicht gleichmäßig verschleißen, sei es, weil der Stift zu schnell verschleißt und dann nicht mehr herausragt, oder sei es, weil die Reifendecke zu schnell verschleißt und dann der Zapfen bzw. Stift zu weit herausragt, entstehen schwierige Bedingungen.
Wenn der Zapfen bzw. Stift zu weit aus der Reifendecke herausragt, wird er beim Abrollen zu sehr hin-und hergebogen bzw. geschwenkt, so daß ersieh lockert. Es entsteht dabei zusätzliche Hitze und die Straße wird zusätzlich verschlissen.
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Ferner ist die Reibung auf einer sauberen trockenen Straße kleiner, als wenn der Zapfen korrekt Om das vorbestimmte Maß herausragen würde und dabei senkrecht zur Reifendecke stehen würde. Auch macht der zu weit herausstehende Reifenzapfen zu viel Lärm; er greift auch nicht mehr so gut.
Demgegenüber liegt der Erfindung im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, einen Reifenzapfen zu schaffen, bei welchem der Stift stets ,genau um das vorgesehene Maß aus dem freien Ende des Körpers herausragt, so daß der Verschleiß insbesondere der Straße vermindert wird, weniger Wärme entwickelt wird, ein ruhiger Lauf erreicht wird und wobei man ferner eine größere Ereiheit in der Auswahl des Materials für den Stift hat und wobei überdies Material eingespart wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung im wesentlichen darin,
daß der Stift konisch ist und mit seinem schmaleren Ende eingesetzt ist und daß der Stift einen Indifferenzsitz in der Bohrung hat, so daß beim allmählichen Verschleiß der Reifendecke und des Körpers die zum Einschub des Stiftes in den Körper erfordediche Kraft gleich oder nur wenig größer ist als die auf den Stift während des Betriebes ausgeübte Kraft,
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so daß der' Stift beim allmählichen Verschleiß des Körpers in die Bohrung eingeschoben wird, so daß er während der ganzen Lebensdauer des Reifenzapfens stets gleichweit aus dem Körper herausragt.
Nachstehend wird die Erfindung im einzelnen anhand der Zeichnung erläutert,' wobei verschiedene Ausführungsbeispiele beschrieben werden.
Die Figuren 1-6 zeigen im Längsschnitt verschiedene Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung;
Figur 7 ist ein radialer Schnitt nach der Linie VII VII in Figur 6 j Figur 8 zeigt ebenfalls im Querschnitt eine Abwandlung; Figur 9 ist ein Längsschnitt nach Linie IX IX in Figur 8;
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Figur 1o zeigt zur Veranschlaulichung der Erfindung ein und denselben Reifenzapfen während verschiedener Stadien A-E seiner Lebensdauer. Die Kurve gemäß
Figur 11 zeigt die Aufprallintensität auf den Stift in Abhängigkeit von seiner vorstehenden Länge;
Figur 12 zeigt schematisch, daß der Aufprall bzw. Schlag auf den Stift im wesentlichen in dessen Achsrichtung erfolgt.
Figur 13 zeigt in einer Grafik, wie bei einer Ausführung der "Verbindung die zum achsialen Eintreiben des Stiftes in den Körper erfordediche Kraft sich ändert (also abnimmt) wenn der Stift in den Körper hineinwandert;
Figur 14 zeigt das Ausmaß des Einschubes des Stifts in den Zapfen bei unterschiedlicher Aufprallintensität;
Figur 15 zeigt im Längsschnitt Einzelheiten und Abmessungen eines typischen Zapfens gemäß der Erfindung;
Figur 16 zeigt ausschnittweise eine Abwandlung,
Gemäß der Erfindung wandert der Stift also achsial in den Zapfen hinein, wenn die Zapfenhülse und die Reifendecke allmählich verschleißen. Der Stift kann ebenfalls mit der Reifendecke bzw. dem Zapfen verschleißen aber in geringerem Ausmaß, der Stift kann aber auch ausreichend hart sein, no daß er praktisch nicht verschleißt.
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Gemäß Figur 1 hat der Zapfenkörper "Io eine achsiale, durchgehende Bohrung in die der Stift 14 an einem Ende herausragend hineingesetzt ist. Unten hat der Körper 1o einen Kopf in F^orm eines umlaufenden Flanches. Die Bohrung ist am unteren Ende trichterförmig erweitert 18; hierdurch ist Eaum geschaffen zur Aufnahme von Material des Reifens, wenn der Zapfen "beim Abrollen übe: die Straße in den Reifen hineingedxückt wird. Die Oberseite des Reifens, in den der Zapfen korrekt eingesetzt ist, ist mit 2o bezeichnet. Der Stift soll nun während der ganzen Lebensdauer des Zapfens bzw. des Reifens gleichweit herausragen. Das Material des Körpers 1o ist so ausgewählt, daß seine Verschleißrate wenigstens so groß wie diejenige des Reifenmaterials ist. Das äußere Bade des Körpers 1o verbleibt somit während der ganzen Lebensdauer auf gleicher Höhe mit der Außenseite 2o des Reifens.
Der Stift 14 dagegen besteht aus zementiertem Karbid wie Wolframkarbid, Titankarbid oder einer Mischung und ist extrem hart. Durch Wahl eines Bindermetalles wie Kobalt oder Nickel oder einer Mischung davon und je nach der Menge dieses Binderzusatzes kann die Verschleißrate des Stiftes so eingestellt werden, daß sie derjenigen des Reifens entspricht. Wegen der Schwierigkeiten beim praktischen Einsatz ist diese Möglichkeit aber nicht zufriedenstellend. Die Zapfen sind gewöhntlich in Autozubehörgeschäften verkauft, wo man nicht genau darauf achtet, in welchen Reifen sie eingesetzt werden sollen.
Wenn also die Verschleißrate des Stiftes nicht derjenigen des Reifenmaterials entspricht, verschleißt der Stift entweder zu schnell und wird also unwirksam, oder zu langsam, so daß er zu weit hinausragt.
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Die Nachteile davon sind eingangs beschrieben worden. Der Keifenzapfen gemäß der Erfindung dagegen verhindert ein zu weites Herausragen des Stiftes, selbst wenn dessen Verschleißrate kleiner als die des Reifens ist, in^dena man den Stift in kontrollierterVeise in den Körper hinein wandern läßt, während der Seifen und der Körper allmählich verschleißen. Hierdurch braucht der Stift in seiner Verschleißrate auch nicht mehr genau auf das Reifenmaterial abgestimmt zu werden. Der Reifenzapfen ist wirksamer, der Verschleiß ist geringer, es wird weniger Material für den Stift benötigt undkann fast völlig aufgebraucht werden.
Gemäß Eigur 1 ist der Körper 1o aus verstärktem Plastikmaterial, glasfaserverstärkt beispielsweise, geformt. Zu verwenden ist Plastikmaterial wie Delrin (Handelsname) oder ein Polykarbonat oder anderes Material, welches genügend beständig gegen erhöhte Temperaturen und gegen die Stöße und Schläge im Betrieb ist.
Bei einem solchen Körper ist der Stift 14 konisch mit einem Winkel zwischen den .beiden ELanken von 1o Grad. Konische Stifte für Reifenzapfen sind zwar bekannt und erlaubei Einsetzen des Stiftes in den Körper ohne Zement oder Kitte, da die Stifte in die Bohrung eingepresst werden können und sich somit festkeilen. Ein solcher Reifenzapfen ist beispielsweise aus πβ-Ρε 3 23o 997 bekanntgeworden. Dabei hat man jedoch nur an die Erleichterungen beim Einsetzen gedacht. Gemäß der Erindung dagegen wird die Konizität in Anpassung an die Materialien so bemessen, daß der Stift im Laufe der Zeit in den Körper hineinwandert.
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Zu diesem Zweck ist gemäß Figur 1 - bei einem Korper aus Plastikmaterial die Konizität auf ungefähr 1o Grad vorgesehen. Gerade diese Konizität hält den Stift in dem Körper fest und erlaubt ihm,axial in den Körper hineinzuwandern, wenn der Körper und die Reifendecke im laufe der Zeit verschleißen. Denn es ist offensichtlich, d'-aß beim ersten Zusammenbau eiiie maximale Länge des Stiftes vom Körper umschlossen ist. Anfänglich mag der Stift von 2,5 - 2,6 mm Durchmesser an seinem dickeren Ende ungefähr· 1 - 1,5 mm her-* U vorstehen, während etwa 3,9 mm in den Körper eingeschoben sind. Die gesamte Länge des Stiftes ist also rund 4,9 mm, der Stift ist also wesentlich kurzer als bisher möglich war. Wenn nun der Körper mit der Reifendecke verschleißt, vermindert sich die Tiefe, mit welcher der Stift in den Körper eingesetzt ist. Entsprechend vermindert sich die zum Einschieben des Stifts in den Körper erforderliche Kraft. Sei Anordnung nach Figur 1 ist der Werkstoff für den Stift so zusammengesetzt, (taJß sich auch der Stift etwas abnutzt, aber wesentlich weniger als der Körper und die Reifendecke.
^ Der exakt in den Reifen eingesetzte Zapfen wird beim Lauf über dieStraße beaufschlagt* Solange der Stift im wesentlichen radial im Reifen sitzt, sind die Stöße radial zum Reifen bzw. in Längsrichtung des Stiftes gerichtet. Der genaue Betrag der Stöße ist nicht bekannt, er wird auf 27 kg bis ~$G kg geschätzt, was natürlich stark veränderlich ist mit der Geschwindigkeit usw. Der gesamte Reifenzapfen wird beim Lauf über die Straße radial nach innen geschoben. Diese Einschubkraft wird vorallem von der Ausnehmung 18 am Kopf kontrolliert.
Bei Körpern aus Plats t ik hat die Bohrung 12"tuber ihre ganze Länge den gleichen Durchmesser-mit Ausnahme eines kurzen nach außen konischen Teils.
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Dieser konische Teil der Bohrung erlaubt ein leichtes Einsetzen des Stiftes, beeinträchtigt aber in keiner Weise die Einschubbewegung des Stiftes gemäß der Erfindung.
Gemäß Figur 2 hat der Körper 3o einen Stift 32 mit einer Konizität von 2,5 3 Grad. Der Körper 3o besteht aus gesintertem Metallpulver, wie Eisenpulver. Die axiale Bohrung geht mit gleichem Durchmesser durch und hat einen erweiterten äußeren Teil 3o an dem Kopfende. Wie gemäß Figur 1 wird der Stift 32 in die Bohrung 34 hineinwandern, wenn der Reifen mit dem Zapfen auf der Straße rollt und der Körper sowie das Reifenmaterial sich abnutzen und somit eine geringere länge des Stiftes vom Körper umgriffen ist. Wie bei Figur 1 kann der Stift um 1 - 1,5 mm hervorragen, während etwa 4 mm in den Körper hineinragen.
Der Körper 4o gemäß Figur 3 besteht aus massivem Metall, er ist beispielsweise auf einer Nieten- bzw. Schraubenmaschine hergestellt. Er hat einen Kopf 42 und zentrale Bohrung 44, in die oben ein Stift 46 eingesetzt ist. Der Stift 46 hat dieselben Abmessungen und ragt ebensoweit nach vor wie bei Figuren 1 u. 2.
Der Metallkörper ist etwas fester als der Plastikkörper nach Figur 1 oder der gesinterte Körper nach Figur 3, daher ist ein kleinerer Keilwinkel vorgesehen.
um den Stift in die Bohrung 44 hineinwandern zu lassen.
Am Kopfende der Bohrung ist wieder eine konische Erweiterung 48 vorgesehen.
Gemäß Figur 4 hat der Körper 5o aus Metall eine zentrale Bohrung 52 mit konischer Erweiterung 54 am Kopfende. Der Stift % hat im wesentlichen die gleichen Abmessungen und steht gleichweit hervor wie bei den vorherigen _^0_
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Beispielen. Gemäß Figur 4 hat die Bohrung 52 jedoch eine Konizität nach innen zum Kopf hin.von 15 Minuten - Jo Minuten. Bas Hineinwandern des Stiftes gemäß der Erfindung bei dem allmählichen Verschleiß -von Körper und Reifendecke gewähleistet ist.
Gemäß Figur 5 hat der Körper 6o eine gerade Bohrung 62 mit erweiteitem Teil 64 am Kopfende, oben ist der Stift 66 eingesetzt. Der Stift 66 hat eine Konizität von etwa 3 Grad und ist sehr hart, so daß er sehr langsam verschleißt. Der Stift kann ebenfalls · 1 - 1,5 mm vorstehen, er kann aber bedeutend kürzer als 4 mm sein wegen seines weit geringeren VersÜLeißes. Venn nur der Stift axial einschieben kann, genügt ein extrem kurzer Stift,
Die Ausführung nach Figuren 6-7 erlaubt einen kontrollierten Einschub des Stiftes in den Körper. Der Körper ^o hat einen Kopf J2 und eine durchgehende zentrale Bohrung 74 mit konischer Erweiterung 76. Ein Hartmetallstück 78 ist oben eingesetzt und hat eine Konizität von rund 3 Grad. Wie Figur 7 zeigt, hat die Bohrung 74 axiale Nuten oder Taschen 8o, die über den Tfinfang verteilt sind und deren in TJmfangsriehtung gemessene Weite zum Kopf- hin abnimmt. Der Stift 78 ist also getragen von den Rippen oder Schultern zwischen den Hüten, die Schultern 82 erweitern sich zum Kopfende des Zapfens hin.
Durch die Verbreiterung der Schultern bzw. Längsrippen zum Kopfende des Zapfens hin kann der Widerstand gegen Einschub ungefähr konstant gehalten werden, während der Körper verschleußt und damit die eingesetzte Tiefe des Stiftes abnimmt, so daß der Stift gleichbleibend rund 1 mm vorsteht.
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Bei der Ausführung nach Figuren 8u, 9 sitzt der konische Stift 9o in der Bohrung 92 in dem Körper 94. Die Bohrung ist nicht rund, sondern im wesentlichen quadratisch. Me Flaehseiten 96 sind geneigt und konvergieren zu dem unteren bzw. Kopfende des Körpers. Auf diese Weise ist ebenfalls der Widerstand gegen den Einschub des Stiftes in den Körper konstant gehalten, unabhängig davon, daß der Stift im Laufe der Zeit eingeschoben und dann nur über eine Kürzere Länge vom Körper umfaßt ist.
Es sei bemerkt, daß die vorstehenden Ausführungsbeispiele die Erfindung nur.erläutern, nicht aber begrenzen. Figur 1o zeigt schematisch ein und denselben Zapfen während verschiedener Stadien seiner Lebensdauer. Im Stadium A ist der Zapfen neu, im Stadium E fast verschlissen. Im Stadium E ist der Stift um rund 5,7 mm eingeschoben worden, ragt aber immer noch etwa genausoweit heraus wie zu Anfang. Der Stift kann dabei wesentlich kurzer und aus viel härterem Material gemacht werden.
Der Verschleiß des Stiftes braucht auch nicht mehr abgestimmt zu werden auf den Verschleiß des Körpers und der Reifendecke, unabhängig davon ragt der Stift immer um die richtige Länge aus dem Körper hervor.
In Pigur^/ist auf der Abgösse die überstehende Länge und auf der Ordinate der Aufprallimpuls aufgetragen. Demgegenüber wird mit der Erfindung erreicht, daß der Stift während der ganzen" Lebenslänge gleichweit herausragt. Bei der erwünschten überstehenden Länge I00 ergibt sich der Aufprallimpuls 1o2.
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Wenn gemäß Figur 12 der Eeifen I04 über eine Straße I06 rollt, wird der Zapfen I08 an seinem Ende im wesentlichen in Eichtung des Pfeiles Ho beaufschlagt. Der Aufschlag erfolgt im wesentlichen in axialer Eichtung des Stiftes.
Figur 13 ist eine Grafik und zeigt die Bedingungen, die eingestellt werden müssen, wenn sowohl der Zapfen wie der Stift sich abnutzen. Es ist leicht einzusehen, daß, wenn der Körper verschleißt, eine geringere Länge des Stiftes umfaßt wird und <Sier eine geringere Kraft zum Eintreiben des Stiftes in den Körper genügt.
Venn jedoch sowohl der Stift wie der Körper sich abnutzen, nimmt die Länge des Stiftes in dem Körper ab um die gleiche vorstehende Länge des Stiftes zu erhalten. Dies erfordert, daß der Widerstand des Stiftes gegen axiale Verschiebung zunimmt. Die idealen Bedingungen sind in Figur 13 gezeichnet, wobei die Länge des Stiftes in dem Körper aufgezeichnet ist gegen den Wi-
_ derstand, den der Körper der Längeneinheit des Stiftes dem Einschub des
Stiftes in den Körper entgegensetzt.
Wenn also der Körper so ausgebildet ist, daß er dem Einschub des Stiftes über dessen sich verkürzende Länge gemessen einen größeren und größeren Widerstand im Laufe des Einschuibs entgegensetzt, kann sowohl der Körper wie der Stift verschleißen und dennoch wird der Stift stets gleichbleibend wedt aus dem Körper hervorragen.
Figur 14 zeigt die Bedingungen bei einem Stift von sdcher Härte, daß es nur wenig verschleißt.
in diesem Falle ist die Bohrung im Körper so ausgebildet, daß sie über die gesamte Lebensdauer des Zapfens dem Stift im wesentlichen cen gleichen Widerstand gegen Einschub entgegensetzt. Diese Widerstandskraft ist natürlich per länge des Stiftes berechnet. Wenn sich also der Stift abnutzt und ein größerer Anteil der Länge des Stiftes hervorr# und ein kleinerer in den Körper eingreift, wird die erhöhte Stoßkraft den Stift axial eintreiben und somit die ursprünglichen Bedingungen wiederherstellen.
In Figur 14 liegt die erfordediche herausragtende Länge des Stiftes in den Grenzen 114. Die Kraft, die zum Eintreiben des Stiftes zwischen diesen Grenzen erforderlich ist, liegt zwischen den Linien 116.
Wenn der Stift über die obere Grenze 114 hinausragt,, wird er durch die vergrößerte Kraft wieder bis zu dieser Grenz hineingeschoben; sollte der Stift weniger weit als bis zur unteren Grenze 114 hinausragen, so wird er nicht eingeschoben werden, bis der Körper soweit abgenutzt ist, daß der Stift wieder um die erforderliche Länge hinausragt.
Figur 15 zeigt ein typisches Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, wobei der Stift nur lose in das obere Ende der Bohrung eingesetzt aber noch nicht festgepresst ist. Der Stift 2o2 ist relativ kurz gegenüber dem Körper 2oo. Dies ist möglich aufgrund der Erfindung, da der Stift axial einwärtswandert in der Bohrung 2o4, wenn sich der Körper abnutzt.
Der größere Durchmesser D 1 des Stiftes beträgt 2,5 - 2,6 mm, während der kleinere Durchmesser D 2 zwei bis 2,o7 mm beträgt. Die Konizität beträgt 2,5 - 5 Grad. Der Körper hat eine Länge von L 12,7-14f2 mm und einen Durch-
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messer des Kopfes von H«7,4 - 8,6 mm. Die Bohrung 2o4 ist konisch und verjüngt sich zum Kopf hin ungefähr 1 Grad 16 min. Der Durchmesser der Bohrung ist oben D 3 etwa 2,5 mm und unten D 4 etwa 2,15 mm. Der äußere Durchmesser des Körpers D 5 beträgt 4,95 mm.
Der Reifenzapfen gemäß Figur 15 ist aber nur ein Ausfülrnngsbeispiel für die Erfidnung, Abweichungen sind möglich.
Gemäß Figur 16 erstreckt sich die Bohrung 3oo axial durch den Körper und hat unten eine Schulter 3°4. Mit Schulter 3<>4 soll verhindert werden, daß der Stift vollständig durch den Körper hindurciigedrückt wird, wenn der Körper weitgehend abgenutzt ist, weil der Stift sonst Schaden in dem Reifen, in welchem der Zapfen montiert ist, anrichten könnte.
Wie beschrieben, kann die Bohrung auch anders als rund sein, um den gewünschten Widerstand gegen Einschub des Stiftes in den Körper sowie die Änderung dieses Einschubswiderstandes per Länge des Körpers zu erhalten.
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Claims (1)

  1. 2U3019
    Anmelderin: Kennametal Inc., Latrobe, PA. I5650 USA
    Patentansprüche
    1. Seifenzapfen mit einem zylindrischen Körper mit einem flanchartigen Kopf an dem einen Ende und einer axialen Bohrung, in die ein über das andere Ende hervorstehender Hartmetallstift eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift konisch ist und mit seinem schmaleren Ende eingesetzt ist und daß der Stift einen Indifferenzsitz in der Bohrung hat, so daß beim allmählichen Verschleiß der Reifendecke und des Körpers die zum Einschub des Stiftes in den Körper erforderliche Kraft gleich oder nur wenig größer ist als die auf den Stift während des Betriebes ausgeübte Kraft, so daß der Stift beim allmählichen Verschleiß des Körpers in die Bohrung eingeschoben wird, so daß er während der ganzen Lebensdauer des Reifenzapfens stets gleichweit aus dem Körper herausragt.
    2. Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet j daß sich die Bohrung vollständig durch den Zapf enkörper1 Jiindurch erstreckt.
    3. Zapfen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrung am kopfseitigen Bade konisch erweitert.
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    4. Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus Plastik meterial besteht.
    5. Zapfen nach Anspruch^, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff faserverstärkt ist.
    6. Zapfen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Konizität zwischen ψ den äußeren Mantellinien gemessen, etwa 1o Grad beträgt.
    7. Zapfen-Tnach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bohrung des Körpers über die ganze Länge konstant ist.
    8. Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicliet, daß der Körper aus gesintertem Metallpulver besteht.
    9. Zapfen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift über seine äußeren Mantellinien gemessen eine Konizität von 2,5-3 Grad hat.
    10. Zapfen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichet, daß die Bohrung innerhalb des Stiftes sich in Richtung fort von dem Stift leicht verjüngt.
    11. Zapfen nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung in der Größenordnung von ungefähr 15 Fuß bis Jo Fuß eingeschlossenen Winkel zwischen den Seiten der Bohrung beträgt.
    12. Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus gediegenem Metall besteht.
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    13. Zapfen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift eine Konizität von etwa 2 Grad hat.
    14. Zapfen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, äaß sich die Bohrung unterhalb des unteren bzw. inneren Ende des Stiftes leicht verjüngt.
    15. Zapfen nach Anspruch I4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung 1-2 Minuten abeträgt.
    16. Zapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung sich axial erstreckende über den Umfang versetzte erste Regionen hat, an denen der Stift anliegt und dazwischen zweite Regionen, die sich im Abstand vom Stift befinden.
    17. Zapfen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie die zweiten Regionen in Richtung zu dem Kopfende hin verengen.
    18. Zapfen nach Anspruch I7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Regionen Zylinderflächen sind.
    19. Zapfen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Kopfes eine Schulter vorgesehen ist, die einen Anschlagl.für den Stift bildet.
    20. Verfahren zur Herstellung eines Reifenzapfens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ars prüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper wit dor Uohrung zur Aufnalime oinou Stiftes geformt wird,daß der koni-
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    BAD ORIGINAL
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    sehe Stift geformit wird, daß der Stift mit seinem schmalen Ende zuerst in die Bohrung eingesetzt wird, bis eine vorbestimmte Länge des Stiftes aus der Bohrung herausragt und der größere Teil der Länge in die Bohrung hineinragt und daß die Bohrung so geformt wird, daß sei einem weiteren Einschub des Stiftes eine Kraft entgegensetzt, die gleich oder etwas größer als die auf den Stift beim Lauf über die Straße ausgeübte Kraft.
    .Verfahren nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung so ausgebildet ist, daß sie dem weiteren Einschub des Stiftes einen mit steigendem Verschleiß mehr und mehr ansteigenden Widerstand entgegensetzt.
    22.Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt der Länge des Stiftes innerhalb der Bohrung und dem Einschubwiderstand per Länge der Bohrung während der Betriebsdauer bzw. während desEinschubes konstant ist.
    23.Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift aus zementiertem Metallkarbid von solcher Härte besteht, daß die Verschleißrate des Stiftes Minimal ist.
    24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet» daßder Stift aus einer
    zementierten Metallkarbidmischung solcher Härte besteht, daß die Verschleißkleiner
    rate des Stiftes während der Lebensdauer wesentlich, aber ,als die Verschleißrate des Körpers und der Reifendecke ist*
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    -r-
    25. Verfahren nach 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift aus zementiertem Metallkarbid von selcher Härte ist, daß die Verschleißrate des Stiftes nur einen kleinenTeil der Verschleißrate des Körpers und der Reifendecke ist.
    26. Verfahren nach 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift aus zementiertem Metallkarbid solcher Härte besteht, daß die Verschleißrate des Stiftes geringer als ein wesentlicher Bruchteil der Verschleißrate des Körpers und des Reifenma±erials ist.
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US8509770A 1970-10-29 1970-10-29

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CA (1) CA927262A (de)
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