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DE2143018A1 - Grabenbagger - Google Patents

Grabenbagger

Info

Publication number
DE2143018A1
DE2143018A1 DE19712143018 DE2143018A DE2143018A1 DE 2143018 A1 DE2143018 A1 DE 2143018A1 DE 19712143018 DE19712143018 DE 19712143018 DE 2143018 A DE2143018 A DE 2143018A DE 2143018 A1 DE2143018 A1 DE 2143018A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
endless
attached
excavator according
shovel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712143018
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Joseph Polinek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WORLEX IND Inc
Original Assignee
WORLEX IND Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WORLEX IND Inc filed Critical WORLEX IND Inc
Priority to DE19712143018 priority Critical patent/DE2143018A1/de
Publication of DE2143018A1 publication Critical patent/DE2143018A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Grabenbagger Die Erfindung bezieht sich auf Bagger und insbesondere auf nach rückwärts schaufelnde Bagger.
  • Nach rückwärts schaufelnde Bagger sind naturgemäß in bezug auf ihre Baggergeschwindigkeit, ihre Kapazität, die Baggertiefe und die Konfiguration des auszubaggernden Grabens begrenzt. Es besteht schon lange ein Bedürfnis nach einem mit einer endlosen Schaufelkette arbeitenden, nach rückwärts schaufelnden Bagger, der diese Beschränkungen überwindet.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen nach rückwärts schaufelnden, mit einer endlosen Schaufelkette arbeitenden Bagger zu schaffen, dessen Grabenbaggergeschwindigkeit, Kapazität und Tiefe bedeutend verbessert sind. Bei einem solchen Bagger kann die endlose Schaufelvorrichtung sowohl in Längsrichtung als auch seitlich verschoben werden, und es wird der Vorrichtung eine Vorschubkraft erteilt. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, einen Bagger der vorgenannten Art zu schaffen mit Mitteln zur Beförderung von Abtragegut nach rechts oder links in bezug auf den Bagger.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, einen Bagger der vorgenannten Art zu schaffen, dessen endlose Schaufelvorrichtung kreisförmig, dreieckig, trapezförmig oder rechteckig ist, so daß Gräben der genannten Konfigurationen ausgebaggert werden können. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, einen Bagger der vorgenannten Art zu schaffen, bei dem Abtragegut von den Schaufeln weggeführt und um eine vorbestimmte Entfernung seitlich von dem Bagger weg befördert werden kann.
  • Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, einen Bagger der vorgenannten Art zu schaffen, dessen Aufbau einfach ist, der billig in der Herstellung und hochwirksam im Betrieb ist.
  • Die vorgenannten Aufgaben werden gelöst mittels einer herkömmlichen nach rückwärts schaufelnden Maschine mit einem Kettenfahrwerk oder einem gummibereiften Fahrwerk, das einen vertikal einstellbaren Ausleger aufweist, wobei die üblicherweise vorgesehene Stange mit einer Schaufel vom äußeren Ende des Auslegers entfernt worden sind. Eine langgestreckis endlose Baggerschaufelvorrichtung ist lösbar zwischen ihren Enden am äußeren Ende des Auslegers befestigt mittels eines Paares von im Abstand voneinander vorgesehenen parallelen Haltearmen, die an ihren inneren Enden an dem Ausleger befestigt sind; dabei ist die Schaufelvorrichtung drehbar an den Außenenden der Haltearme so befestigt, daß die Vorrichtung in-einer im wesentlichen vertikalen Ebene rotieren kann.
  • Die endlose Schaufelvorrichtung ist in Längsrichtung verschiebbar durch einen hydraulischen Kolben-Zylinder-Mechanismus, der an einem Ende in der Nähe der Auslegerspitze zwischen seinen Enden befestigt ist und am anderen Ende in der Nähe des Oberteils der Vorrichtung. Der genannte Kolben-Zylinder-Mechanismus dient auch dazu, die Vorrichtung aufrecht zu halten, wenn dies gewünscht wird. Eine seitliche Verschiebung wird ermöglicht durch einen umsteuerbaren hydraulischen Rotor oder hydraulischen Motor, der zwischen dem Ende des Auslegers und der Vorrichtung zwischen deren Enden angeordnet ist und den Ausleger und die Vorrichtung verbindet. Der Rahmen der endlosen Schaufelvorrichtung kann aus lösbaren Gliedern gebildet sein, so daß die Vorrichtung in vorbestimmten Längen zusammengesetzt werden kann, um Gräben von vorbestimmter Tiefe auszubaggern. Eine die Schaufeln tragende endlose Zahnkette oder ein Gelenkmechanismus ist an der Vorrichtung vorgesehen und wird angetrieben durch ein geeignetes Antriebsmittel, beispielsweise einen hydraulischen Zahnkettenmotor, über einen Satz von Gegenrädern, die alle vorzugsweise am Unterende der Vorrichtung vorgesehen sind, um den Bagger schaufeln mehr Vortrieb zu verleihen; es ist jedoch zu beachten, daß die genannten Gegenräder und der Motor auch in der Mitte oder am Oberende der Vorrichtung angeordnet sein können. Ein solcher Zahnkettenmotor ist umsteuerbar, so daß im Erdreich oder sonstigem Abtragegut steckengebliebene Schaufeln befreit werden können. Erdreich kann von dem Bagger weggeschafft werden mittels eines Bohrers und einem mit diesem zusammenwirkenden Erdabfuhrkübel, der am Oberende der Vorrichtung angeordnet ist und seitlich in bezug auf die Vorrichtung bewegbar ist, so daß Erdreich ein beträchtliches Stück nach rechts oder links von der Vorrichtung entfernt abgekippt werden kann, falls dies erwünscht ist. Die endlose Schaufelvorrichtung kann für das Ausbaggern von Gräben entsprechender Konfiguration kreisförmig, dreieckig, trapezförmig oder rechteckig im Längsschnitt ausgebildet sein.
  • Eine Norschubkraft wird auf die endlose Schaufelvorrichtung übertragen durch einen Kolben-Zylinder-Mechanismus, der drehbar am Oberende des Auslegers oder in dessen Nähe zwischen seinen Enden und an seinem anderen Ende an dem Sahrwerk oberhalb der Stelle, an der der Ausleger mit dem Fahrwerk verbunden ist, befestigt ist.
  • Die Schaufeln werden durch einen oder mehrere hydraulische Motoren angetrieben, die an dem Rahmen der endlosen Schaufelvorrichtung in jeder beliebigen Position befestigt sind, so daß erforderlichenfalls eine maximale Energie zuführung gewährleistet ist. Die Hauptenergie für die hydraulischen Motoren, welche das kontinuierliche Schaufelsystem antreiben, wird durch eine-Pumpe an der primären Energiequelle der Baggermaschine geliefert.
  • Der erfindungsgemäße Bagger wird hauptsächlich verwendet zum Graben, Ausschachten, Grabenbaggern, Planieren und für Aufräumungsarbeiten. Es ist zu beachten, daß die primäre Energiequelle ein voll hydraulischer nach rückwärts schaufelnder Grabenbagger ist, bei dem der als "Stange und Schaufel" bekannte Ansatz entfernt ist und der als Ausleger bekannte normale Ansatz an seinem äußeren Ende am Rahmen der endlosen Schaufelvorrichtung befestigt ist. Der hydraulische Zylinder, der die nunmehr entfernte rückwärts grabende Schaufel steuerte, wird nunmehr dazu verwendet, die endlose Baggerschaufelvorrichtung anzutreiben. Die früher für den die eine Schaufel steuernden hydraulischen Zylinder verwendete Energie ist die für die erfindungsgemäße Vorrichtung verfügbare Energie.
  • Dieses kontinuierliche Schaufelsystem kann mit jedem der verschiedenen Arten von herkömmlichen hydraulischen rückwärts schaufelnden Bagger verwendet werden, wobei diese entweder auf Gleisketten oder auf Bädern laufen und mit oder ohne Drehscheibe ausgebildet sein können, einschließlich der in der Landwirtschaft verwendeten Hack- und Grabgeräte.
  • Das vorbeschriebene System der baukastenählichen Rahmenteile kann so aufgebaut sein, daß, wenn die Rotationsebene der Schaufeln senkrecht zur Längslinie des auszubaggernden Grabens verläuft, der Graben eine Vielzahl von Querschnittsformen erhalten kann. Die Abflachung des Grabens und die Neigung der Grabenseiten stellen daher für den Bauunternehmer kein Problem mehr dar, wie es bisher der Fall gewesen ist. Der Boden des ausgebaggerten Grabens kann eben oder gewölbt sein.
  • Durch die Verwendung von hydraulischen Mitteln, eine Vielzahl von Startkontrollgeschwindigkeiten der Baggerschaufeln und Zuführung der Vorschubkraft ist eine Einstellung auf die unterschiedlichsten Bedingungen von einfachem bis zu schwierigem Ausbaggern möglich.
  • Das Abtragegut, das durch die Verwendung des endlosen Schaufelsystems ausgebaggert wird, wird nach oben und zu einem Bereich befördert, wo sich die Schaufeln auf den vorgenannten Bohr- oder Bandförderer entleeren, der ebenfalls hydraulisch betrieben wird, und dieses System befördert das ausgebagger te Gut zu einem der Baggerstelle benachbarten und parallel zu dieser liegenden Ablagerungsbereich. Ein weiterer Vorteil eines solchen Schaufelsystems, das an dem Ausleger befestigt ist, besteht darin, daß um feste Objekte herum unterschiedliche Umrisse und Krümmungen ausgebaggert werden können, was durch die Schwingbewegung des rotierenden Baggers in einer parallel zur Baggerlinie verlaufenden Exkavationsebene erleichtert wird.
  • Ein beachtlicher Vorteil bei der Anwendung eines hydraulischen Motors zum Antreiben der endlosen oder kontinuierlichen Schaufeln besteht in der Möglichkeit, den Motor umzusteuern, wenn man auf Bereiche trifft, die schwer auszubaggern sind und normalerweise entweder den direkten mechanischen Antrieb zum Stillstand kommen lassen und/oder mechanische Verbindungen, wie beispielsweise Scherbolzen, abschneiden und unterbrechen.
  • Durch die Anwendung von hydraulischen Mitteln und ein einfaches, in die Leitung eingebautes uberlastungsschutz- oder Entlastungsventil wird bei Aufbau von übermäßigen hydraulischen Drücken das Vent 1 wirksam.
  • Der Vorschub und die Geschwindigkeiten der endlosen Schaufelvorrichtung sind gemäß den angetroffenen Baggerbedingungen variabel durch die Anwendung einer automatischen Verstellspule oder einer ähnlichen Vorrichtung in den Ventisteuermitteln des Baggers. Alle Steuermittel für die Tiefe, das Vorrücken, die Geschwindigkeit und die Vorschubwirkung der endlosen Schaufelvorrichtung sind steuerbar ohne wesentliche Veränderungen eines herkömmlichen hydraulischen, nach rückwärts schaufelnden Baggers. Zusätzlich würden alle herkömmlichen Hand- und Fußsteuermittel einen nahezu identischen Betrieb bewirken, wenn die Maschine ordnungsgemäß als nach rückwärts schaufelnder Bagger ausgestattet wäre, wobei spezielle Bedienungsanweisungen und Ermpdung eliminiert wären.
  • Wenn man die Enrgieanlagen und die Einschätzung gemäß der Pferdekraft von Maschinen existierender kontinuierlicher Eimerbagger und Heberadbagger in Betracht zieht1sowie die Funktion der Exkavation, die mit Breite x Tiefe (Querschnitt gemessen in m2) x Geschwindigkeit in m/min bezeichnet werden kann, so wird bei gleicher Größe weit mehr Leistung erhalten mit der endlosen Schaufelvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei sich noch der Vorteil einer durch den angetriebenen Ausleger leichter erreichbaren maximalen Baggertiefe ergibt.
  • Die Grab- und Baggerleistung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann theoretisch als 100 % wirksam angesehen werden aufgrund der kontinuierlichen Arbeitsleistung im Gegensatz zu einem einfachen rückwärts schaufelnden Bagger, der nur mit einem theoretischen Leistungsfaktor von ungefähr 50 ffi gräbt und baggert. Ein einfacher rückwärts schaufelnder Bagger hat einen Verlust von etwa 50 ffi seines gesamten Arbeitszyklus.
  • Der grundsätzlich vorgesehene hydraulische Ausleger kann auch mit einer als Rad ausgebildeten endlosen Schaufelvorrichtung ausgestattet sein, die als Werkzeug zum Beladen von Lastwagen oder zum Transport von Objekten verwendet wird, je nachdem, ob sie zum Ausbaggern oder zur Handhabung von Material verwendet wird. Die Rotation des Rades findet in einer Ebene parallel zur Böschung oder dem Ablagebereich statt und hat eine Schneidwirkung im Lauf der Exkavation zur Polge, die einem Plandreh- oder Stirnfräsvorgang an einer Werkzeugmaschine gleicht.
  • Die Nützlichkeit der erfindungsgemäßen endlosen Schaufelvorrichtung besteht in der beträchtlichen Velringerung des von einem Bauunternehmer zu investierenden Kapitals, der bisher nicht nur einen Schaufelbagger, sondern auch einen fortlaufenden Grabenbagger einsetzen mußte, um zwei spezifische Arten von Arbeit auszuführen. Mit der vorliegenden Erfindung ergibt sich für den Bauunternehmer nur eine größere Investition in Form des Schaufelbaggers sowie eine verhältnismäßig weit geringere Investition für das zusätzliche kontinuierliche oder endlose Baggerschaufelgerät.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Von den Figuren zeigen: Figur 1 eine seitliche Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Schaufelbaggermaschine; Figur 2 eine vergrößerte Darstellung entlang der Linie 2-2 von Figur 1; Figur 3 eine vergrößerte seitliche Aufsicht auf die endlose Schaufelvorrichtung von Figur 1, wobei eine abgewandelte Ausführungsform derselben gezeigt ist; Figur 4 eine Endaufsicht auf die Vorrichtung von Figur 3; Figur 5 eine seitliche Aufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen endlosen Schaufelvorrichtung; Figur 6 eine seitliche Aufsicht auf abgewandelte Kettenglieder, die mit der Vorrichtung von Figur 5 Verwendung finden; Figur 7 eine seitliche Aufsicht auf eine weitere abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen endlosen Schaufelvorrichtung; Figur 8 eine Endaufsicht auf die Vorrichtung von Figur 7; Figur 9 eine seitliche Aufsicht auf eine längliche trapezförmige endlose Schaufelvorrichtung; Figur 10 eine abgewandelte Ausführungsform der in Figur 9 gezeigten Vorrichtung; Figur 11 eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung von Figur 9; Figur 12 eine seitliche Aufsicht auf eine rechteckige endlose Schaufelvorrichtung; und Figur 19 eine seitliche Aufsicht auf eine kreisförmige endlose Schaufelvorrichtung.
  • Die Erfindung wird zwar im folgenden unter Bezugnahme auf Bagger mit Kettenfahrwerk oder gummibereiftem Fahrwerk beschrieben, es ist jedoch selbstverständlich, daß die Erfindung auch bei anderen Arten von Baggern Anwendung finden kann.
  • Der im folgenden gebrauchte Ausdruck "Zugmaschine" bezieht sich auf Kettenfahrwerke, gummibereifte Fahrwerke, landwirtschaftliche Zugmaschinen und alle Baggerzugmaschinen mit einem Ausleger.
  • Die Zeichnungen zeigen einen herkömmlichen Schaufelbagger mit einer Zugmaschine 10, an der ein vertikal einstellbarer Ausleger 12 befestigt ist, wobei die übliche Grabstange und -schaufel vom äußeren Ende des Auslegers entfernt worden sind. Eine aufrechte langgestreckte endlose Grabschaufel-oder Baggervorrichtung 14 ist lösbar zwischen ihren Enden mit dem äußeren Ende des Auslegers 12 wirksam verbunden mittels geeigneter Befestigungsmittel, wie beispielsweise einem Paar von im Abstand voneinander liegenden parallelen Haltearmen 16 und 17, die an ihren inneren Enden starr mit dem Ausleger mittels Schraubenbolzen 18 und 19 befestigt sind; die Vorrichtung 14 ist mittels des Schraubenbolzens 20 drehbar mit den Außenenden der Haltearme 16, 17 verbunden, so daß die Vorrichtung in einer im wesentlichen vertikalen Ebene rotieren kann.
  • Eine Längsverschiebung in der Positionierung der Vorrichtung 14 in bezug auf den Ausleger 12, wie sie durch den unterbrochenen Pfeil in Figur 1 angedeutet ist, wird erhalten durch einen hydraulischen Kolben-Zylinder-Mechanismus 22, der an einem Ende drehbar mit dem Haltearm 24 an der Oberseite des äußeren Abschnitts des Auslegers 12 zwischen dessen Enden befestigt ist und an seinem anderen Ende mit dem Oberteil der Vorrichtung 14 mittels des Haltearmes 25 und des Schraubenbolzens 26 verbunden ist. Ein derartiger Eolben-Zylinder-Mechanismus 22 dient auch dazu, die Vorrichtung 14 aufrecht zu halten, falls dies gewünscht wird. Auf diese Weise kann die Vorrichtung 14 selektiv unter einem Winkel zur Vertikalen in der Längsebene des Auslegers 12 positioniert werden.
  • Eine seitliche Verschiebung, wie sie durch die unteren Pfeile in Figur 4 angedeutet ist, wird erreicht mittels geeigneter Rotationsmittel in Form eines umsteuerbaren hydraulischen Rotors oder hydraulischen Motors 30 (Figuren 3 und 4), der zwischen dem Ende des Auslegers 12 und der Vorrichtung 14 zwischen deren Enden angeordnet ist und den Ausleger 12 und die Vorrichtung 14 miteinander verbindet. Daher kann die Vorrichtung 14 unter einem Winkel zur Vertikalen in einer zur Längsebene des Auslegers 12 im rechten Winkel verlaufenden Ebene positioniert werden. Sätze von Kugelgleitlagern 31, 32 und 35 sind i ier gezeigten Weise vorgesehen und gestatten eine freie Bewegung der jeweiligen Teile bei Durchführen einer seitlichen Verschiebung.
  • Gemäß Figur 5 besteht der Rahmen der endlosen Schaufelvorrichtung 14 aus lösbaren Baukastenabschnitten 34 und 35, so daß die Vorrichtung 14 zum Ausgraben von Gräben vorbestimmter Tiefe eine vorbestimmte Länge erhalten kann. Ein kontinuierliches Gelenksystem, wie beispielsweise eine die Schaufeln tragende endlose Zahnkette 38, ist an der Vorrichtung 14 vorgesehen und wird von einem umsteuerbaren hydraulischen Zahnkettenmotor 39 über einen Satz von zusammenwirkenden Gegenrädern 40, 41 und 42 angetrieben. In Figur 5 sind der Motor und die Gegenräder am Oberende der Vorrichtung 14 positioniert. In Figur 7 sind der Motor und die dazugehörigen Gegenräder vorzugsweise alle am Unterteil der Vorrichtung positioniert, um den Grab- oder Baggerschaufeln 44, die im Abstand voneinander an der Kette 38 befestigt sind, mehr Vortrieb zu geben. Der Zahnkettenmotor 39 ist umsteuerbar, so daß im Erdreich oder Abtragegut steckengebliebene Schaufeln freigelegt werden können. In Figur 7 weisen die zusammenwirkenden Gegenräder ein Antriebszahnrad 45 auf.
  • Erdreich oder sonstiges Abtragegut wird von dem Bagger oder der Schaufelvorrichtung 14 mittels eines Erdreichzuführ- oder Erdreichabfährbohrers 50 (Figur 5) und eines damit zusammenwirkenden Erdreichabführkübels 51, die beide am Oberteil der Vorrichtung 14 angeordnet sind, wegbefördert.
  • In den Figuren 7 und 8 wird Erdreich von den Schaufeln 44 auf eine endlose Pörderbandanordnung 52 abgeladen, die seitlich nach rechts oder links in bezug auf die Vorrichtung bewegbar ist (Figur 8), so daß Erdreich unmittelbar neben der Vorrichtung auf einen Haufen 53 oder in einem beträchtlichen seitlichen Abstand von der Vorrichtung 14 auf einen Haufen 54 aufgeschüttet werden kann. Figur 6 veranschaulicht eine abgewandelte, die Schaufeln tragende endlose Zahnkette, die aus gekrümmten oder teilweise gekrümmten Gliedern 48 gleicher Größe gebildet ist, von denen jedes Zahnradzähne 49 aufweist.
  • Jedes Glied 48 hat den gleichen Teilkreisdurchmesser und Zahneingriffswinkel wie das Antriebszahnrad. Vorzugsweise sind die Schaufeln an jedem zweiten Gelenk der Zahnkette angeordnet.
  • Gemäß den Figuren 9 bis 13 kann die endlose Schaufelvorrichtung 14 dreieckig, trapezförmig oder rechteckig im Längsschnitt sein zwecks Ausbaggerung von Gräben entsprechender Querschnittsform. Figur 9 zeigt eine vertikal verlängerte trape: förmige Ausführungsform 55. Figur 10 zeigt eine dreieckige Ausführungsform 56. Figur 11 zeigt eine in horizontaler Richtung verlängerte trapezförmige Ausführungsform 57.
  • Figur 12 zeigt eine rechteckige Ausführungsform 58. Figur 13 zeigt eine kreisförmige Konfiguration 59. In diesem Fall wird der Graben ausgebaggert, indem die Vorrichtung in einer Ebene im rechten Winkel zur Ebene des Auslegers angeordnet wird und dann auf eine vorbestimmte Tiefe ausgebaggert wird, wonach die Vorrichtung zur Erdoberfläche bewegt und in Längsrichtung des Grabens um eine der Breite der Schaufeln entsprechende Entfernung verschoben wird, wonach wiederum auf die vorbestimmte Tiefe ausgebaggert wird.
  • Eine Vorschubkraft wird der endlosen Schaufelvorrichtung 14 erteilt über einen Kolben-Zylinder-Mechanismus 60 (Figur 1), der drehbar an dem Haltearm 61 an der Oberseite des Auslegers desselben 12 zwischen den Enden/befestigt ist und mit seinem anderen Ende am Haltearm 62 an der Zugmaschine 10 an einer Stelle 63 befestigt ist, und zwar oberhalb der Stelle, an der der Ausleger 12 an der Zugmaschine befestigt ist. Weiterhin ist ein hydraulischer Kolben-Zylinder-Mechanismus 70 vorgesehen, der an einem Ende an der Stelle 71 zwischen den Enden des Auslegers 12 drehbar an dem Ausleger befestigt ist und mit dem anderen Ende an der Zugmaschine 10 befestigt ist, und zwar unterhalt der Stelle 72, an welcher der Ausleger an der Zugmaschine befestigt ist; der Mechanismus 70 wird zum Anheben und Absenken des Auslegers verwendet. Der Eolben-Zylinder-Mechanismus 60 übt zusammen mit dem Kolben-Zylinder-Mechanismus 70 eine selektive nach unten gerichtete Vorschubkraft auf den Ausleger aus. Die Kolben-Zylinder-Mechanismen 60 und 70 greifen hydraulisch so ineinander, daß sie zusammenwirken bei der Beaufschlagung des Auslegers mit der genannten Vorschubkraft.
  • Wie bereits erwähnt, werden die Schaufeln 44 (Figur 5) über ihre endlose Schaufelkette 38 durch einen oder mehrere hydraulische Motoren 39 angetrieben, die an dem Rahmen der endlosen Schaufelvorrichtung in jeder geeigneten Stellung so montiert sein können, daß bei Bedarf eine maximale Energiezuführung stattfindet. Die dio hydraulische Hauptenergie für die das endlose Schaufelsystem antreibenden hydraulischen Motoren wird von einer konventionellen Pumpe in der Hauptenergiequelle der Zugmaschine 10 geliefert.
  • Patentansprüche:

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Grabschaufeln aufweisender Grabenbagger mit einer Zugmaschine, an der ein vertikal einstellbarer Ausleger befestigt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß eine endlose Baggerschaufelvorrichtung (14) zwischen ihren Enden an dem Ausleger (12) befestigt ist, daß Befestigungsmittel (16, 17, 18, 19) zur lösbaren Befestigung der Vorrichtung (14) an dem Ausleger (12) in Arbeitsstellung vorgesehen sind, wobei die Befestigungsmittel aus einem Paar von im Abstand voneinander befindlichen parallelen Haltearmen (16, 17) bestehen, die an ihren inneren Enden starr an dem Ausleger (12) befestigt (18, 19) sind, daß die endlose Schaufelvorrichtung (14) drehbar an den äußeren Enden der Haltearme (16, 17) so befestigt (20) ist, daß die Vorrichtung (14) in einer vertikalen Ebene rotieren kann, daß ein hydraulischer Kolben-Zylinder-Me chanismus (22) wirksam an der Oberseite des äußeren Abschnitts des Auslegers (12) im wesentlichen parallel dazu angeordnet ist, wobei das innere Ende des Mechanismus (22) an dem 'Ausleger (12) befestigt ist, daß die endlose Schaufelvorrichtung (14) langgestreckt ist und von dem Ausleger (12) in im wesentlichen aufrechter Arbeitestellung getragen wird, daß das Außenende des Kolben-Zylinder-Mechanismus (22) so am Oberende der endlosen Schaufelvorrichtung (14) befestigt ist, daß eine Längsverschiebung der Vorrichtung (14) in bezug auf den Ausleger erreicht wird, wodurch die Vorrichtung (14) selektiv unter einem Winkel zur Vertikalen in der Längsebene des Auslegers (12) positionierbar ist, daß Rotationsmittel (30) zwischen den Haltearmen und dem Ende des Auslegers (12) angeordnet sind und diese verbinden, so daß eine seitliche Verschiebung der Position der langgestreckten endlosen Schaufelvorrichtung (14) möglich ist, wodurch die Vorrichtung (14) unter einem Winkel zur Vertikalen in einer im rechten Winkel zur Längs- ebene des Auslegers (12) verlaufenden Ebene positionierbar ist, wobei die genannten Rotationsmittel aus einem umsteuerbaren hydraulischen Motor (30) bestehen, und daß zwei Sätze von Kugelgleitlagern (31, 32, 33) wtrksam am äußeren Ende der Haltearme befestigt sind, so daß die endlose Schaufelvorrichtung (14) seitlich frei schwenkbar ist.
  2. 2. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Schaufelvorrichtung (14) einen aus lösbaren Baukastenabschnitten (34, 35) gebildeten Rahmen aufweist, so daß die langgestreckte Vorrichtung (14) zur Bildung von Gräben vorbestimmter Tiefe auf eine vorbestimmte Länge einstellbar ist.
  3. 3. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Schaufelvorrichtung (14). einen langgestreckten Rahmen aufweist, daß eine endlose Zahnkette (38) wirksam an dem Rahmen angeordnet ist und um diesen rotiert, daß Baggerschaufeln (44) wirksam an der Kette (38) im Abstand voneinander angeordnet sind, daß zusammenwirkende Gegenräder (40, 41, 42) und ein Antriebszahnrad (45) an dem Rahmen angeordnet sind und in die Zahnkette (38) zwecks Antriebs derselben eingreifen und daß an 'dem Rahmen ein umsteuerbarer hydraulischer Motor (39) angeordnet ist und mit den Zahnrädern (40, 41, 42) zwecks Antriebs derselben in Eingriff steht, so daß die Zahnkette (38) in der einen oder anderen Richtung auf dem Rahmen rotieren kann.
  4. 4. Grabenbagger nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Zahnräder (40, 4;, 42) und der hydraulische Motor (39) am Unterende der aufrechten endlosen Schaufelvorrichtung (14) angeordnet sind, so daß die Baggerschaufeln (44) mit einem größeren Vortrieb beaufschlägt werden.
  5. 5. Grabenbagger nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eine umsteuerbare endlose Förderbandanordnung (52) wirksam an der endlosen Schaufelvorrichtung (14) so angeordnet ist, daß sie Erdreich von den sich über das Oberende des Rahmens bewegenden Schaufeln (44) aufnimmt und das Erdreich seitlich der Vorrichtung (14) ablädt, wobei die Förderbandanordnung (52) in bezug auf die Vorrichtung (14) seitlich so verschiebbar ist, daß sie in bezug auf die Vorrichtung (14) in einer vorbestimmten seitlichen Position angeordnet ist, so daß Abtragegut unmittelbar links oder rechts neben der Vorrichtung oder in einem beträchtlichen Abstand von derselben abgekippt werden kann.
  6. 6. Grabenbagger nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß ein Erdreichzuführungsbohrer (50) und ein damit zusammenwirkender Erdreichabführkübel (51) wirksam so an der Vorrichtung (14) angeordnet sind, daß sie Abtragegut von den sich über das Oberende des Rahmens bewegenden Schaufeln (44) aufnehmen und das Abtragegut seitlich links oder rechts der Vorrichtung abkippen.
  7. 7. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -e e n n z e i c h n e t , daß die endlose Schaufelvorrichtung (55) im Längsschnitt trapezförmig istçzwecks Ausbaggerung von im Querschnitt trapezförmigen Gräben.
  8. 8. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Schaufelvorrichtung (58) im Längsschnitt rechteckig ist zwecks Ausbaggerung von im Querschnitt rechteckigen Gräben.
  9. 9. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Schaufelvorrichtung (56) im Längsschnitt dreieckig ist zwecks Ausbaggerung von im Querschnitt dreieckigen Gräben.
  10. 10. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Sohaufelvorrichtung (59) im Längsschnitt kreisförmig ist zwecks Ausbaggerung von im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Gräben.
  11. 11. Grabenbagger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n £ e i c h n e t , daß ein hydraulischer Eolben-Zylinder-Mechanismus (70) drehbar an einem Ende zwischen den Enden des Auslegers (12) an demselben befestigt ist und am anderen Ende an der Zugmaschine (10) unterhalb der Stelle (72) befestigt ist, an welcher der Ausleger (12) an der Zugmaschine (10) festgelegt ist, so daß der Ausleger (12) angehoben und abgesenkt werden kann, und daß ein damit zusammenwirkender zweiter Kolben-Zylinder-Mechanismus (60) drehbar an einem Ende zwischen den Enden des Auslegers (12) an demselben und am anderen Ende an der Zugmaschine (10) oberhalb der Stelle befestigt ist, an welcher der Ausleger (12) an der Zugmaschine festgelegt ist, so daß der Ausleger (12) mit einer -nach unten gerichteten Vorschubkraft beaufschlagt wird.
  12. 12. Grabenbagger nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Eolben-Zylinder-Mechanismen (60, 70) hydraulisch so ineinandergreifen, daß sie miteinander zusammenwirken bei der Beaufschlagung des Auslegers (12) mit einer nach unten gerichteten Vorschubkraft.
  13. 13. Grabenbagger nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die endlose Zahnkette aus gekrümmten Zahnradgliedern (48) von gleicher Größe besteht, die jeweils Zahnradzähne (49) aufweisen, wobei der Teilkreisdurchmesser und der Eingriffswinkel jedes Gliedes (48) gleich denen des Antriebszahnrades sind.
  14. 14. Grabenbagger nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß an jedem zweiten Glied (48) der Zahnkette eine Baggerschaufel (44) angeordnet ist.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2722648A1 (de) * 1976-05-26 1977-12-08 Ballast Nedam Groep Nv Verfahren und vorrichtung zum lockern steiniger boeden
DE3424409C1 (de) * 1984-07-03 1986-01-30 Alfred Dr. 2095 Obermarschacht Hackmack Als Anbaugeraet fuer einen Tiefloeffelbagger ausgebildete Anbaugrabenfraese
US4681483A (en) * 1984-03-12 1987-07-21 S.W.R. (Australia) Pty. Ltd. Casting of structural walls
USRE34576E (en) * 1984-03-13 1994-04-05 S.W.R. (Australia) Pty., Limited Casting of structural walls
DE29500561U1 (de) * 1995-01-14 1995-03-16 Doppstadt, Werner, 42555 Velbert Fräsvorrichtung
DE4413289A1 (de) * 1994-04-16 1995-10-19 Lobbe Xenex Gmbh Bodenbearbeitungsgerät

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