DE214202C - - Google Patents
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- DE214202C DE214202C DENDAT214202D DE214202DA DE214202C DE 214202 C DE214202 C DE 214202C DE NDAT214202 D DENDAT214202 D DE NDAT214202D DE 214202D A DE214202D A DE 214202DA DE 214202 C DE214202 C DE 214202C
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- DE
- Germany
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- push rod
- handle
- plane
- lawn
- knife
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Links
- 238000007688 edging Methods 0.000 claims description 4
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 2
- 241000208195 Buxaceae Species 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/06—Hand-held edge trimmers or shears for lawns
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
KAISERLICHi
Die Erfindung bezieht sich auf Rasenkantenscheren, bei welchen ein das Untermesser tragender
Schuh durch einen festen Stiel geführt und das Obermesser durch eine Schubstange
auf und nieder bewegt wird. Dabei war bisher der Führungsstiel an dem Schuh fest angebracht
und die Schubstange gegen das Obermesser nur scharnierartig — also nur in einer
Ebene — beweglich.
ίο Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der
Führungsstiel so angebracht, daß er beim Gebrauch zwar auch gegen den Schuh feststeht,
daß er aber mit Bezug auf die Messerebene oder mit Bezug auf die Fortbewegungslinie
des Gerätes verstellt werden kann. Während also der Stiel bisher in der senkrechten Ebene
der Messer oder parallel zu dieser Ebene unverstellbar fest stand, kann er gemäß der Erfindung
so verstellt werden, daß er nach links oder nach rechts aus dieser Ebene heraustritt,
der Gärtner also bei der Führung des Gerätes links oder rechts von der gedachten
Ebene gehen kann. Ist das Gerät — wie es in der Regel der Fall sein wird —T so eingerichtet,
daß es bei der Vorwärtsbewegung die Rasenfläche links liegen läßt, so kann also
der Gärtner entweder auf der Rasenfläche oder rechts vom Gerät im Wege oder auch direkt
hinter dem Gerät — vielleicht mit einem Fuß auf der Rasenfläche, mit dem anderen auf
dem Wege — hergehen. Diese Möglichkeiten sind für die gärtnerische Praxis von erheblichem
Vorteil, insbesondere dann,- wenn es sich nicht um geradlinige und leicht zugängliehe,
sondern um stark gekrümmte oder von der einen oder anderen Seite nicht zugängliche
Rasenkanten handelt. Solche stark gekrümmten und nur zum Teil von Wegen begrenzten
Kanten finden sich bei Teppichbeetanlagen und an Rasenflächen, die gegen Bäume oder Gebüsch abschließen, insbesondere an
den Rasenaussparungen für Bäume (Baumscheiben).
Des weiteren wird gemäß der Erfindung die Schubstange zur Bewegung des Obermessers
mit diesem universalgelenkig verbunden, so daß sie nicht bloß in der Messerebene auf und
ab bewegt, sondern auch von der außerhalb der Messerebene liegenden Hand bewegt werden
kann. Diese Möglichkeit- entspricht einerseits der Verstellbarkeit des Führungsstieles,
hat aber andererseits auch selbständige Bedeutung. Die Handhabung des Gerätes ist an
sich gewiß keine schwere Arbeit, nimmt aber auf die Dauer gewisse Muskelgruppen einseitig
und deshalb besonders ermüdend in. Anspruch. Die scharniergelenkig nur in einer Ebene bewegliche
Schubstange erfordert eine ganz bestimmte und dauernd zu beobachtende Haltung des Armes, zu welcher als ermüdendes
Moment die engbegrenzte', kein freies »Ausarbeiten« zulassende Auf- und Abwärtsbewegung
der Schubstange hinzukommt. Vermöge der Universalgelenkigkeit der Schubstange können sich die Muskeln freier und abwechselungsreicher
betätigen.
. Aus den gleichen Gründen empfiehlt der Erfinder, auch die beiden je mit einer einseitigen Krücke zu versehenden Stiele — Führungsstiel und Schubstange — hinsichtlich der Lage der Krücke durch Verdrehen um ihre eigene Achse drehbar zu machen, wobei es
. Aus den gleichen Gründen empfiehlt der Erfinder, auch die beiden je mit einer einseitigen Krücke zu versehenden Stiele — Führungsstiel und Schubstange — hinsichtlich der Lage der Krücke durch Verdrehen um ihre eigene Achse drehbar zu machen, wobei es
einer Feststellung nur für den Führungsstiel bedarf. So kann der Gärtner die Lage der
Krücken der jeweiligen Einstellung des Führungsstieles anpassen bzw. diejenige Lage
wählen, welche ihm die bequemste ist
In dieser Ausführung mit drehbaren Stielen
ist das Gerät auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein
Grundriß, jedoch ohne Schubstange, Fig. 3 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie 3-3 der
Fig. i. Die übrigen Figuren sind Einzeldarstellungen. Es ist α der schaufelartige Führungsschuh,
an welchem das Untermesser b befestigt ist. Der federnde Halm- oder Zweigheber
c bewirkt, daß alle über den zu verschneidenden Rasenrand oder aus der zu
stutzenden Buchsbaumeinfassung hervorstehenden Halme bzw. Zweige sicher erfaßt und der
Schere zugeführt werden. Unter der Spitze der Schere ist ein Laufröllchen d angeordnet.
Bei e befindet sich der Drehbolzen für das Obermesser f.
Der Führungsstiel g ist mit dem Schuh durch ein feststellbares Scharniergelenk mit
schrägliegender Achse, gebildet vom Schraubenbolzen h, verbunden. Die Feststellung erfolgt
dadurch, daß das Auge k des aus dem Stiel g herausragenden Bolzens i ein achtkantiges
Loch enthält (Fig. 4 und 5), in welches der Kopf des Scharnierbolzens h durch die
Flügelmutter I hineingezogen wird. So kann der Stiel g im Grundriß entweder in die Fortbewegungslinie
des Gerätes oder schräg zu ihr eingestellt werden, wie es in Fig. 2 gezeichnet bzw. punktiert angedeutet ist.
Der Stiel g mit der einseitigen Krücke m
ist auf dem Gewinde des Bolzens i um seine eigene Achse drehbar und durch eine Gegenmutter
η oder andere geeignete Mittel feststellbar.
Die Schubstange 0 ist mit dem Obermesser durch ein Kreuzgelenk (Fig. 1 und 6) verbunden.
In der Messerebene schwingt um den querliegenden Bolzen p der längsliegende Bolzen
q, um welchen wiederum die Schubstange 0 mit dem Gelenkauge r quer zur Messerebene
schwingen kann. Damit ist die universalgelenkige Beweglichkeit der Schubstange gegeben.
Die mit einer einseitigen Krücke t versehene Schubstange ist aber auch um ihre eigene
Achse drehbar. Zu diesem Zwecke setzt sich das Gelenkauge r in einem Bolzen s fort, welcher
in dem Beschlag u der Schubstange drehbar angeordnet wird. .
Claims (2)
1. Rasenkantenschere, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schuh (a) des
Untermessers (b) feststehend verbundene Stiel (g) zur Führung des Gerätes mit Bezug
auf die Ebene der Schere einstellbar und feststellbar ist, und daß die Schubstange
(0) zur Bewegung des Obermessers (f) mit dem Obermesser durch ein Kreuzgelenk
ο. dgl. verbunden ist.
2. Rasenkantenschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
mit je einer einseitigen Krücke (m, t) versehenen
Stiele — Führungsstiel (g) und Schubstange (0) —· um ihre eigene Achse
drehbar sind, wobei Stiel (g) auch feststellbar ist, während Schubstange (0) frei
drehbar sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214202C true DE214202C (de) |
Family
ID=475793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214202D Active DE214202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214202C (de) |
-
0
- DE DENDAT214202D patent/DE214202C/de active Active
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