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xl a p p r e g al Die Erfindung bezieht sich auf ein Regal, im wesentlichen
bestehend aus einem leiterartigen Rahmen und daran befestigten Gefache bildenden
Regalbrettern, Gitterrosten oder dgl. Vielfach werden derartige Regale für Freizeit-und
Campingzwecke benutzt. Man kann sie entweder aufhängen oder, sofern ein Untergestell
oder Füße vorhanden sind, auch aufstellen. Teilweise sind sie auch für Wandmontage
ausgebildet.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein derartiges
Regal so auszubilden, daß @s bei Nichtgebrauch oder zum Transport, aber auch beim
Versand ab Fabrik einen möglichst geringen Raum beansprucht.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Regal der eingangs genannten Gattung
vorgeschlagen, welches erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß die Regalbretter
abnehmbar und/oder schwenk- sowie in um mindestens zwei zueinander versetzten Lagen
feststellbar an Rahmen befestigt sind, wobei sie in der einen Schwenkendlage etwa
parallel zur Rahmenebene und in einer Aufklappschwenklage vorzugsweise der anderen
Schwenkendlage etwa senkrecht dazu angeordnet sind. Zum Transport, Versand usw.
nimmt man die Regalbretter oder dgl. ab bzw. bringt sie in ihre eine Schwenkendlage,
wodurch ein sehr flaches Gebilde entsteht. Falls die Regalbretter den durch die
beiden Leiterholme und zwei benachbarte Sprossen gebildeten R@um größenmäßig nicht
übertreffen, bestimmen sich die Abmaße des Regals in seiner Transportstellung durch
die Größe des leiterartigen Rahmens. Bei der schwenkbaren Ausführung sind die Regalbretter
mit entsprechenden Lagerhülsen oder -ringen oder dgl. verschen, die mit entsprechenden
Lagerachsen
oder -zapfen zusammenwirken. Denkbar ist auch der umgekehrte Fall, daß die Regalbretter
mit einer Achse oder zwei Lagerbolzen ausgestattet sind, die dann in Lagerbohrungen
des Rahmens eingreifen. In der Transportlage ist eine Arretierung der schwenkbaren
Regalbretter zwar zweckmäßig, jedoch nicht unbedingt erforderlich. Diese müssen
in der Gebrauchsstellung durch geeignete Mittel festgehelten oder von unten her
unterstützt werden.
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Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Er@ndung sind
die Sprossen des leiterartigen Rahmens gleichzeitig als Schwenkachsen für die Regalbretter
oder dgl. und/oder Anschläge in deren Transportlage ausgebildet. Die Sprossen müssen
zu diesem Zwecke nicht notwendigerweise einen kreisrunden Querschnitt besitzen.
Sofern sie gleichzeitig auch als Anschläge verwendet werden, setzt dies selbstverständlich
vorsus, daß die Größe der Regalbretter einschließlich ihrer Lagerhülsen den Abstand
zweier Sprossen übertrifft. Sie nehmen demnach in der Transportlage eine leicht
geneigte Stellung zur Ebene des Rahmens ein, die durch ihre Dicke insbesondere am
sich abstützenden Ende bestimmt ist. Besonders vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhange,
daß die Größe der Regalbretter
oder dgl. etwa der Länge der Sprossen
einerseits und etwa dem Sprossenabstand andererseits entspricht, letzteren insbesondere
geringfügig übertrifft.
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Der Rahmen ist gesäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit wenigstens
zwei Stützfußpaaren versehen, wobei sich die Stützfüße quer zur Rahmenebene erstrecken
und an ihrem freien Ende itt Je einer Klemm- bzw. Befestigungsvorrichtung für Auto-Dachrinnen
oder -Befestigungselemente versehen sind. Hierdurch ist eB möglich, das Regal zum
Transport in der Art eines Dachgepäckträgers auf dem Dach beispielsweise aines Pkw
ZU befestigen. Da während des Transports die Regalbretter oder dgl. sich atwa in
Rahmenebene erstrecken, kann dieses Regal ohne weiteres beladen werden. Demnach
besteht also der Vorzug dieser Ausgestaltung darin, daß das Regel zweierlei Zwecken
zugeführt wird und seine Mitnahme flir den Fall, daß man sowieso einen Dachgepäckträger
verwendet hätte, praktisch keinen zusätzlichen Ballast darstellt. Abgesehen dwon
spart an bei der Anschaffung eines derartigen Regals die Kosten für einen Dachgepäckträger
ein.
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In besonders zweckmäßiger Weise sind jeweils zwei Füße unter Bildung
eines U-förmigen Bügels miteinander verbunden. Außerdem sind die Füße in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung klapp- und/oder abnehmbar am Rahmen befestigt, so daß
sie bei Nichtgebrauch abgenommen oder zur Seite verschwenkt werden können.
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Gemäß einem weiteren Erfindung@merkmal ist auf der von den Füßen abgewandten
Seite des Rahmens etwa parallel zu jedem Leiterlängsholm und im Abstand von diesem
je ein Zusatzholm angeordnet, wobei insbesondere dessen beide Enden mit den zugeordneten
Holmenden über je ein vorzugsweise U- oder bogenförmigen Verbindungsglied verbunden
sind. Diese Zusatzholme verhindern ein seitliches Verrutschen der Ladung bei Verwendung
des Regals als Dachgepäckträger. Sie können an ihren beiden Enden, also im Bereich
der Verbindungsglieder durch zusätzliche Elemente miteinander verbunden werden,
wodurch sich einerseits die Stabilität erhöht und andererseits ein Verrutschen nach
allen Richtungen hin unterbunden wird.
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Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß
die Zusatzholme drehbar in den Verbindungsgliedern gelagert und etwa ii Abstand
der Sprossen mit sie beidseits überragenden Querelementen versehen sind, deren einer,
insbesondere kürzerer Teil als Stdtzglied ftir das zugeordnete, in Gebrauchsstellung
befindliche Regalbrett oder dgl. dient und deren anderer Teil eine etwa dz Abstand
zwischen Holm und Zusatzholm entsprechende Länge besitzt und als Niederhalter für
das in Transportstellung befindliche Regalbrett oder dgl. ausgebildet ist.
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Die Querelemente nehmen demnach in ihren beiden Gebrauchsstellungen
zwei etwa um 90° zueinander versetzte Lagen ein.
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Einmal ragen die beiden kurzen Enden jeder Seite gegeneinander, so
daß sich das zugeordnete Regelbrett darauf abstützen kann, was selbstverständlich
Voraussetzt, daß sie letzterem in geeigneter Weise zugeordnet, insbesondere im gleichen
Abstand von dessen Schwenkachse angeordnet sind. Die anderen Enden stehen dabei
seitlich nach außen ab und können als Aufhängebolzen für die verschiedensten Dinge
benutzt werden. In der anderen Gebrauchslage dienen die insbesondere längeren Enden,
wie gesagt, als Niederhalter,
wobei dann die kurzen Enden nach oben
ilberstehen und die wirksame Stützfläche vergrößern. Auch hier ist wiederum eine
genaue Zuordnung und funktionsgerechte Ausbildung der Regalbretter und zugeordneten
Querelementteilen erforderlich. Vor allen Dingen geht es darum, ein Klappern oder
allgemein gesprochen jede Bewegung der Regalbretter in der Transportlage zu unterbinden,
um einerseits Geräusche auszuschalten und andererseits hieraus resultierende Beschädigungen
zu verhindern.
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Die Regalbretter oder dgl. bestehen gemW3 einem anderen Merkmal der
Erfindung aus Metall, insbesondere Aluminium und/oder Kunststoff und sie besitzen
Versteifungsrippen und/oder -nicken, wobei ihr eines Ende unter Bildung einer Lagerhülse
rohrförmig gestaltet ist, während das andere mit wenigstens einem, insbesondere
elastischen Stützelement ausgestattet ist. Bei Kunstatoffausführung kann auf letzteres
gegebenenfalls auch verzichtet werden. Es liegt in der Transportlage des Regals
auf dem benachbarten Gefachboden oder dessen Schwenkachse auf und wirkt dabei schwingungs-
ind geräuschdämpfend.
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Bei einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung sind die Regalbretter
an ihren in Transportstellung den Holmen zugekehrten Seiten mit wenigstens je einem
randoffenen Schlitz versehen und die Niederhalter mit einer entsprechend geformten
Nut, insbesondere Ringnut ausgestattet.
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Letztere muß so angebracht sein, daß die elastischen Stützelemente
bei der Transportlage unter leichter Vorspannung stehen. Damit kann einerseits die
Verriegelung oder Arretierung der Gefachboden in der Transportlage einerseits und
deren Abstützung in der Gebrauchslage andererseits in Sekundenschnelle erreicht
werden. Es bedarf dazu lediglich einer Vierteldrehung der beiden Zusatzholme.
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In besonders vorteilhafter Weise ist an Jed Holm oder Zusatzholm,
insbesondere im Bereich seines einen Endes ein klappbarer oder kltpp- und schwenkbarer
Stützarm angelenkt, der in der Gebrauchsiage des Regals herausgeklappt wird und
dadurch die Standsicherheit des Regals beträchtlich erhöht. Zur besseren Versteifung
können beide Stützarme auch miteinander verbunden werden. Außerden kann nan sie
in sehr zweckmäßiger Weise telemkopartig ausziehbar machen, damit man das Regal
je nach Bedarf
senkrecht oder gegebenenfalls auch leicht geneigt
aufstellen kann. Um einen guten Stand zu erreichen, können an den freien Enden der
Stützarme Dorne und/oder Gummipuffer angebracht werden, wobei letztere relativ zu
den Dornen verschiebbar angeordnet sein müssen, falls sie nicht ausschließlich vorgesehen
sind.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es @eigen: Figur 1 eine perspektivische, teilweise abgebrochene Darstellung des
erfindungsgemäßen Regales in der Transportlage, Figur 2 das Regal in gebrauchsstellung,
Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem gebrauchsbereiten Regal, Figur 4 die
Verbindungsstelle zwei@r zugeordneter Regalbrettenden in der Transportlage, Figur
5 eine andere Ausführungsvariante für das Querelement.
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Das erfindungsgemäße Regal besteht im wesentlichen aus einem leiterartigen,
aus zwei Holmen 2 und aprosen 3 aufgebauten Rahmen 1, den schwenkbar an den Sprossen
gelagerten Regalbrettern 4, den Zusatzholmen 5, mit den daran befestigten Querelementen
6.
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Die Sprossen 3 stellen, wie Figur 4 besonders deutlich zeigt, gleichzeitig
die Lagerachsen für das hülsenartig gebogene Ende 7 des zugeordneten, mit Sieken
8 versehenen Regalbretts dar. Das andere Ende 8 jedes Regalbretts ist unter Bildung
einer im Querschnitt etwa U-förmigen Nut 9 mehrmals umgebogen. In letztere ist eine
Profilgummileiste 10 eingesetzt, welche sich in der in Figur 1 dargestellten Transportlage
an dem hülsenartigen Ende 7 des benachbarten Regalbretts 4 abstützt und die bei
der Gebrauchslage (Figur 3) als Rutschsicherung dient. Statt einer Leiste können
auch einzelne stopfenartige Puffer Verwendung finden, die entweder aufgeklebt oder
in entsprechende Bohrungen eingesprengt werden. Die Rückseiten der Enden 8 bilden,
wie Figur 1 zeigt, eine Auflagefläche wie man sie von Rosten her kannt. Die Erstreckung
der Regalbretter in Pfeilrichtung 11 ist etwas größer als der Abstand zweier benachbarter
Sprossen
3. Senkrecht hierzu entspricht die Breite der Regalbretter
etwa der lichten Weite zwischen den Holmen 2. Nicht gezeigte Stützfüße können mit
Hilfe geeigneter Klemmvorrichtungen oder Schellen zwischen zwei benachbarten Verstärkungen
12 befestigt werden. Man kann das Regal auch lösbar mit zwei U-förmigen Bügeln verbinden,
wie man sie beispielsweise zum Transport von Ski verwendet.
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Die Zusatzholme 5 sind in zwei Lagerhülsen 19 der Verbindungsglieder
14 drehbar gelagert. Außerdem sind an ihnen dreh- und verschiebefest die rerrwahnten
Querelemente befertigt, deren eines kurzes Ende 15, wie Figur 3 zeigt, als Stützelement
für das zugeordnete Regalbrett 4 dient, während das längere Ende 16 als Niederhalter
ausgebildet ist. Selbstverständlich entspricht der gegenseitige Abstand zweier benachbarter
Verbindungsglieder 14 dem Abstand zweier nebeneinander angeordneter Sprossen 3.
In der Gebrauchstellung des Regals dienen die längeren Enden 16 als Aufhängebolzen.
Die freien Enden der längeren Verbindungsgliedteile 16 sind entweder in nicht gezeigter
Weise mit einer Ringnut oder aber mit einem im Durchmesser dünneren Zapfen 17 versehen.
Letzterer greift in der Transportstellung
in einen randoffenen
Schlitz 18, der sich an Jeder kurzen Seite des Regalbrette 4 in der Nähe von dessen
U-förmigem Ende 8 befindet. Dabei stützt sich dann die Schulter 19 (Figur 3) auf
der in Figur 1 oberen Fläche des Regalbretts 4 ab. Der Schulterabstand ist so gewählt,
daß der Profilgummi lo bei der Verriegelung unter leichter Vorspannung steht. Figur
5 zeigt eine andere Ausführungsvariante 6 a, deren längerer Teil 16 a an seinen
freien Ende 2o ahkenartig ausgebildet ist und das zugeordnete Regalbrett seitlich
umfaßt. Die Arbeite- und Wirkungsweise ist ansonsten genau dieselbe.
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An jedem Zusatzholm 5 ist ein in Pfeilrichtung 21 verschwenkbarer
Klapparm 22 angelenkt. Seine Schwenkachse trägt die Bezugsziffer 23. In der Transportstellung
(Figur 1) ist sein freies Ende in einer Klemmvorrichtung 24 gehalten. In der Gebrauchsatellung
(Figur 2), in welche er automatisch mit den Querelementen zusammen gebrscht wird,
nimmt er eine zu seinem Zusatzholm geneigte Stellung ein. An seinem Ende ist eine
Festctellvorrichtung 25, , beispielsweise in Form einer Knebelschraube angebracht,
welche zur Arretierung eines teleskopartigen Verlängerungsgliedes
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dient. Letzteres ist, wie Figur 1 zeigt, augespitzt, um dem Regal einen sicheren
Stand zu verleihen.