DE2141650A1 - Lichtstrahlablenkeinrichtung - Google Patents
LichtstrahlablenkeinrichtungInfo
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Description
"Liehstrahlablenkeinrichtung"
Die Erfindung betrifft eine Lichstrahlablenkeinrichtung mit einer Anzahl in einer Reihe parallel zueinander angeordneter
Lichtstrahldeflektoren, die zur analogen Steuerung der Winkellage eines Lichtstrahles dient. Bei .einer großen
Anzahl der bekannten Lichtstrahlablenkeinrichtungen wird die Ablenkung eines durch die Einrichtung beeinflußten
Lichtstrahles dadurch erreicht, daß dieser durch einen aus elektrooptisehern Material wie beispielsweise KDP, KTN oder
LiNbO- bestehenden Körper geführt wird, welcher einen von einem anliegenden elektrischen Feld abhängigen Brechungsindex
aufweist. Da die genannten Materialien nur schwer zu erhalten sind, ist es von großer Wichtigkeit mit möglichst
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» ρ —
wenig Material ein möglichst großes Auflösungsvermögen zu
erzielen oder anders ausgedrückt, die Zahl der/auflösbaren
Punkte im Verhältnis zur elektrooptischen Masse möglichst groß zu halten. Um eine große Anzahl auflösbarer Punkte zu
erhalten ist es notwendig, daß die Lichtstrahlablenkeinrichtung im Vergleich zu den Fraunhofer'sehen Streuwinkel des
finen
es möglichst großen Gesamtablenkungswinkel aufweist. Die Auflösbarkeit der Punkte ist deshalb nötig, da die einzelnen Punkte Markierungen für optische Speicher bilden sollen.
es möglichst großen Gesamtablenkungswinkel aufweist. Die Auflösbarkeit der Punkte ist deshalb nötig, da die einzelnen Punkte Markierungen für optische Speicher bilden sollen.
Der Winkel 0 über den ein Lichtstrahl mittels eines elektrooptischen
Kristalles abgelenkt wird ergibt sich aus dem Snell'schen Gesetz^, welches eine.. Näherung erster Ordnung
für den Ablenkwinkel bildet. 0 = -Δ NL ,
W dabei ist 4N = Differenz zwischen dem
Brechungsindex zweier einander- : grenzender Regionen infolge eines
anliegenden elektrischen Feldes, W = öffnungsweite des Deflektors und
L = Die Länge des Deflektors.
Daraus ergibt sich, daß zur Vergrößerung des Ablenkwinkels
L vergrößert und W verkleinert werden muß. Nun soll aber das Licht nicht auf den Deflektorseiten, sondern durch die
Deflektorenden hindurehtreten, wodurch einer gegebenen öffnungsweite W eine gegebene Länge L zugeordnet ist, mit
der ein maximal möglicher Ablenkwinkel erzielbar ist. Deflektoren mit gleichern Längen-Öffnungsweitenverhältnis und
den gleichen Maximalwert von <& N haben einen gleich großen
maximalen Ablenkwinkel.
Um nun die Zahl der auflösbaren Punkte N-. zu berechnen,
teilt man den gesamten Ablenkwinkel durch den Fraunhofer'sehen
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214165α
■.Streuwinkel θ = Λ, , wobei Λ, die optische Wellenlänge
' W
des einfallenden Lichtes im Vakuum ist* Daraus läßt sich bei
einem Längen-öffnungsweitenverhältnis,durch welches der
maximale Ablenkungswinkel Q erreicht wird, die Zahl der auflösbaren Punkte NR nur durch eine Verminderung des
'Fraunhofer'sehen Brechungsindex erreichen. Eine Möglichkeit
hierzu besteht in der Vergrößerung von W,um hierbei aber das gleiche Längen-öffnungsweitenverhältnis zu behalten,
muß L ebenfalls um einen entsprechenden Betrag vergrößert werden. Ist es beispielsweise erwünscht die Zahl der auflösbaren
Punkte zu verdoppeln, so müssen sowohl L und W verdoppelt werden,wodurch ein viermal größerer Betrag
elektrooptischen Materials notwendig ist, wenn man in beiden Fällen von der gleichen Deflektorstärke ausgeht.
In der US-Patentschrift 3 ^97 285 wurde zur Vergrößerung
der Zahl der auflösbaren -Punkte bei einer gegebenen Menge elektrooptischen Materials vorgeschlagen, eine Anzahl dreieckförmiger
Elektroden auf gegenüberliegenden Flächen des elektrooptischen Kristalls aufzureihen. Das bedeutet praktisch,
daß der Deflektor aus einer Reihe parallel zueinander liegende einzelner Deflektoren mit der Länge L und der öffnungsweite
W besteht. Erreicht jeder der einzelnen Deflektoren einen Ablenkwinkel 0 und NR auflösbare ■ Punkte, so können
mit fünf Deflektoren der gleiche Ablenkwinkel, aber wegen der/in Bezug auf den Fraunhofer'sehen Ablenkwinkel fünfmal
größeren öffnungsweite (öffnungsweite ist 5W) anstatt NR·
jetzt 5NR auflösbarer Punkte erzielt werden. In der Praxis
ist aber wegen des Gitterverhaltens der parallel zueinander liegenden einzelnen Deflektoren ein derartiger Anstieg der
auflösbaren Punkte nicht möglich. Das/der Wirkung eines Gitters ähnliche Verhalten der nebeneinander liegenden
Einzeldeflektoren ergibt sich aus der Tatsache, daß das in die Deflektoren eintretende Licht coplanar ist und die
Lichtwellenfront während sie in die einzelnen Deflektoren
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-n-
eintritt, in einzelne Wellenfronten aufgeteilt wird, die
, . , abpel,enkt werden separat um einen im wesentlichen gleichen Winkel (üyDie
aus den einzelnen von den Deflektoren abgegebenen Teil^
wellenfronten J3i'ch zusammengesetzte, von der Lichtstrahlablenkeinrichtung
abgehende Wellenfront ist nicht mehr coplanar. Das bedeutet, daß die einer bestimmten Phase
entsprechenden Wellenfronten nicht in der gleichen Ebene liegen, sondern in parallel zueinander liegenden stufenförmig
versetzten Ebenen liegen. Eine gleichartige Wellenfront ergibt sich durch Verwendung einesEchelettegitters.
Fokussiert man die austretenden Teilwellenfronten, so er-' geben sich Interferenzen, wodurch anstatt eines einzelnen
Punktes getrennt voneinander liegende unterschiedlichen Brechungen entsprechende Punkte erhalten werden. Nur bei
einer anliegenden Spannung V^- , die so groß ist, daß die
induzierte optische Wegdifferenz (IOPD) ein Vielfaches der Lichtwellenlänge T^ ist, sind die einzelnen aus den Deflektoren
austretenden Wellenfronten coplanar und man erhält einen auflösbaren 'Punkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lichtstrahlablenkeinrichtung
der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der die beschriebenen Nachteile der Lichtstrahlablenkeinrichtungen
der eingangs geschilderten Art vermieden werden.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Ablenksteüereinrichtung zur Erzielung im wesentlichen gleicher Ablenkwinkel
in den einzelnen Deflektoren sowie eine Phasenverschiebungseinrichtung zur Steuerung der Phase . der die einzelnen Deflektoren
durchdringenden Teilstrahlen vorgesehen ist, so daß die von der Lichtstrahlenablenkeinrichtung abgegebene,
sich aus einzelnen Teilstrahlen zusammensetzende Wellenfront ebenso wie die in die Lichtstrahlenablenkeinrichtung
einfallende Itfellenfront coplanar ist. Mit Hilfe der Phasenverschiebungseinrichtung
werden die Phasen der einzelnen
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Teilwellenfronten derart korrigiert, daß nach der Ablenkung
die aus von den einzelnen Deflektoren abgegebenen Wellenfronten zusammengesetzte Wellenfront coplanar ist, wodurch
der Gittereffekt vermieden wird. Auf. diese Weise wird die Anzahl der mittels einer einzigen Deflektoreinrichtung auflösbaren
Punkte stark vergrößert ohne die Menge des verwendeten elektrooptischen Materials nennenswert zu vergrößern.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus Ausführungsbeispielen:·,, die nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert
werden. Darin zeigt:
Pig. Il- eine erfindungsgemäße Ausfuhrungsform einer
Lichtstrahlablenkeinrichtung, bei der eine Reihe parallel zueinander angeordneter Lichtstrahldeflektoren
sowie eine veränderbare Phasenplatte vorgesehen ist,
Fig.' 2 eine Ablenkspannung V^ sowie eine Phasenplattenspannung
V in Abhängigkeit von dem Quotienten aus der induzierten optischen Wegdifferenz und
der Weglänge (IOPD/Λ. )>
Fig. 3 eine bekannte Ausführungsform einer Lichtstrahlablenkvorrichtung
mit einer Reihe parallel zueinander angeordneter Deflektoren ohne veränderbare Phasenplatte,
Fig. 4 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lichtstrahlablenkeinrichtung, welche mit einer Fazettenaugenlinse versehen ist,
Fig..5 eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Lichtstrahlablenkeinrichtung die mit einer
Gitterblende versehen ist,
Fig. 6 drei quadrupolare Deflektoren, die als parallel· in einer Reihe zueinander angeordnete einzelne
Deflektoren verwendet werden können und
Fig. 7 die Anordnung in einer Reihe parallel zueinander
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- 6 stehender quadrupolarer Deflektoren.
Die in Fig. 1 dargestellte Lichtstrahlablenkeinrichtung ist
mit parallel zueinander 'in einer Reihe angeordneter Deflektoren
10 versehen. Zum besseren Verständnis sind vier · mit dreieckförmigen/auf einander gegenüberliegenden Seiten
der Deflektoren angeordneten Elektroden 11 versehene elektrooptische
Deflektoren gezeigt. Die Elektroden sind derart geformt, daß eine Seite 17 des Dreiecks parallel und eine
andere Seite 18 des Dreiecks senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Lichtstrahles liegt. Die zur Veränderung der
Phasenlage der Lichtstrahlen dienende Phasenänderungsplatte 12 ist aus elektrooptischen! Material gebildet, wobei die
Elektroden 13 auf einander gegenüberliegenden Flächen des Kristalls liegen und wobei die Platte im Sinne der Bewegungsrichtung
des Lichtstrahls vor den parallel ausgerichteten Deflektoren liegt.
Eine Elektrode 13 der Phasenänderungsplatte 12 is%neine
Spannung V gelegt, vrodurch die' Phase der in die einzelnen
Deflektoren 10 eintauchenden Wellenfronten 15 veränderbar sind und hierdurch eine Wellenfront 16 gewonnen wird, welche
als coplanare Wellenfront aus den einzelnen Deflektoren austritt. Wenn jedem der einzelnen Deflektoren fünf auflösbare
Punkte zugeordnet werden können, so beträgt die induzierte optische Wegdifferenz IOPD zwischen zwei externen Strahlen
bei einem gegebenen Deflektor fünf Wellenlängen des Lichtes. Wenn die auf die Deflektoren 10 gegebene Spannung V^ so .
groß gewählt ist, daß IOPD ein Vielfaches der Wellenlänge /L
beträgt, so sind die Wellenfronten aller vier Deflektoren coplanar und die Spannung V ist an der Phasenänderungsplatte
12 Null. Bei anderen Spannungen ist die auf die Platte 12 einwirkende Spannung V so groß, daß ein coplanares
Verhalten der von den parallelen Deflektoren abgehenden Wellenfronten gewährleistet ist. Fig. 2a und 2b zeigen Vd
und V in.Abhängigkeit von dem Quotienten IQPD/Λ. . Aus
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Fig. 2a läßt sich'entnehmen, daß IQPD sich linear mit V,
ändert. Aus Fig. 2b ergibt sich, daß bei ganzzahligem Quotienten IOPD//L (in anderen Worten dann wenn IOPD ein
Vielfaches der Wellenlänge Λ. ist ). V zu Null wird. Um
nun eine kontinuierlich? Ablenkung des Lichtstrahl.es zu
haben, ist es notwendig, daß die von den parallelen';-Def]ektoren
abgehenden Wellen'fronten auch dann coplanar sind, wenn der Quotient IOPD/A* nicht eine ganze Zahl bildet.
Hierbei ist V die Spannung, die zur Kompensation der
Stufen und zur Erzielung eines coplanaren Verhaltens der einzelnen Wellenfronten notwendig ist.
Fig. 3 zeigt eine bekannte Ausführungsform einer Lichtstrahlablenkeinrichtung,bei
der eine Reihe paralleler Deflektoren vorgesehen ist, bei der aber keine Phasenänderungsplatte
Verwendung findet. Während die in die parallelen Deflektoren eintretenden Wellenfronten 21 des Lichtes coplanar
sind, sind die aus den Deflektoren austretenden Wellenfronten 22 im allgemeinen nicht coplanar. Nur dann,
wenn IOPD/A> eine ganze Zahl bildet, sind die austretenden
Wellenfronten 22 coplanar.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform in der eine Reihe parallel zueinander angeordneter Deflektoren 10 je.-weils
fünf einzelne Punkte auflösen, wird jeder/der einzelnen Deflektoren in Verbindung mit einer Phasenänderungsplatte
ange\vendet. Die Gesamtzahl der mittels der vier Deflektoren
auflösbaren Punkte ist 4 χ 5 = 20. Die Menge des für die
parallelen Deflektoren benötigten elektrooptischen Materials ist gleich der vierfachen Menge des für einen einzigen fünf
Punkte auflösenden Deflektor benötigten Materials. Um das Auflösungsvermögen eines einzigen Deflektors zu vervierfachen,
muß die Menge des elektrooptischen Materials mindestens auf das Sechzehnfache anwachsen, da sowohl die Länge
als auch die Öffnungsweite vergrößert werden muß. Ganz allgemein gilt, daß bei einer aus einer Anzahl N1 bestehenden
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Reihe paralleler Deflektoren mit einem Längen-Weitenverhältnis L/W, das Volumen des elektrooptischen Materials
einen Wert N1LWd hat, wobei d die Dicke des Deflektors ist
Hat man einen Deflektor mit der gleichen Fläche L1W' = N1
wie die,Deflektorreihe und mit dem gleichen Längen-Weitenverhältnis
L' = L so läßt sich zeigen, daß die Deflekto'r-W«
W
reiheVKL N^/N^ + N? mal so viele Punkte auflöst wie der
einzelne Deflektor, wobei N„ die Auflösung der parallel
angeordneten Deflektoren ist. Bei gleicher Menge optischen Materials ist daher der AuflösungsgewinnVN^N2/N1+ N3. Für
den Fall, daß N1 sehr viel kleiner als Np ist, ist der
Aüflösungsgewinn daher annäherndVNT , wob-ei die Materialmenge
für die Phasenänderungsplatte im Vergleich zu der für die Deflektorreihe benötigten Materialmenge vernachlässigbar
gering ist. Die Gesamtauflösung einer Deflektorreihe mit
Phasenänderungsplatte ist N1N2.
Die erfindungsgemäße Lichtstrahlablenkeinrichtung mit
Phasenänderungsplatte läßt sich als Y-Deflektor in einem
X-Y-Deflektorsystem verwenden, wobei die Ablenkung in X- · Richtung vor derAblenkung in Y-Richtung geschieht. Bei den
bekannten zweidimensionalen Deflektorsystemen sind die
Y-Deflekt'oren sehr viel größer als die X-Deflektoren, da .
die Ablenkung in X-Richtung geschieht, bevor noch der Lichtstrahl die Y-Deflektoren erreicht. Aus diesem Grunde sind
die Y-Deflektoren sehr dick und werden mit einer Spannung betrieben, die erheblich über der liegt, die für die
X-Ablenkung notwendig ist. Mit der Deflektorreihe ist eine
erheblich größere Ablenkung möglich, die mit einer geringeren Spannung bewirkt wird als der die bei einem einzigen Defl'ektor
der gleichen Größe notwendig ist.
In Fig. 1 ist die Phasenablenkplatte zwischen der Lichtquelle und der Deflektorreihe 10 angeordnet. Es ist aber
möglich, die Phasenänderungsplatte hinter der Reihe 10 an-
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zuordnen, sofern sichergestellt ist, daß der Ablenkwinkel nicht zu groß ist und der einen bestimmten Bezirk der
Platte zugeordnete Strahl nicht durch den Nachbarbezirk' hindurchtritt.
Bei der erfindungsgemäßen Lichtstrahlablenkeinrichtung ist es vorteilhaft dafür Vorsorge zu treffen, daß das Licht :
nicht auf die Seitenwände der einzelnen Deflektoren abgelenkt wird. Fig. 4 zeigt eine Fazettenaugenlinse 40 mit
jeweils einer den einzelnen Deflektoren zugeordneten Linse 4l. Die einzelnen Linsen bündeln das in die einzelnen Deflektoren
10 eintretende Licht 42 nur schwach. Bei richtiger Ausrichtung der einzelnen Teillinsen 41 wird praktisch das
gesamte Licht durch die einzelnen Deflektoren hindurchgeführt. Vor dem gegenüberliegenden Ende der einzelnen Deflektoren
ist eine komplementäre Fazettenaugenlinse 43 angeordnet, um die gebündelten Einzelstrahlen 44 wieder
parallel zu machen. Von Lee und Zook wurde in den IEEE Journal-of Quarfcum Electronics Seite 445, Juli 1968 gezeigt,
daß die maximale Auflösung NR für einen gebündelten Strahl
durch
NR = m
Λ. v. nw
gegeben ist, wobei 0m für den maximalen Ablenkungswinkel
steht.
Der Reduktionsfaktor für die Zahl der auflösbaren Punkte für einen gebündelten Strahl ist durch den in den Klammern angegebenen
Ausdruck
gegeben. Die Reduktion ergibt sich aus der Tatsache, daß der gebündelte Strahl eine weniger große Menge elektrooptischen
Materials durchdringt als ein ungebündelter Strahl.
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- ίο -
5 zeigt eine andere Möglichkeit als die in angegebene. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist eine
Gitterblende 50 vorgesehen, die den Teil des Lichtes
zurückhält, welcher auf die Seitenwände der Deflektoren 10 auf treffen würde. Wird mit Wx. die verminderte
öffnung des Strahles an der Auftreffläche eines einzelnen
Deflektors bezeichnet, so ist die Anzahl der auflösbaren Punkte
NR = Aft-
Λ.
und wegen V=W-1
~ΊΓ
ergibt sich 0 L
_0n, V ( 1 - m ) .
7t
Es läßt sich zeigen, daß der optimale Wert für W. = 4-/5 W ist, wobei ein Anteil von 4/5 des ursprünglichen Strahles durch den Deflektor hindurchgelassen wird.
Es läßt sich zeigen, daß der optimale Wert für W. = 4-/5 W ist, wobei ein Anteil von 4/5 des ursprünglichen Strahles durch den Deflektor hindurchgelassen wird.
• Bei der Verwendung einer mit einer Reihe paralleler Deflektoren
versehenen Lichtstrahlablenkeinrichtung ist
es notwendig, daß die einzelnen Deflektoren jeweils im wesentlichen gleiche Ablenkwinkel haben. Das bedeutet,
daß die auftretende Wellenfront coplanar sein muß,wenn keine Spannung zugeführt wird. Daher ist es sehr wünschenswert,
daß die einzelnen Deflektoren/einander identisch sind, was insbesondere für die Länge gilt. Die
Herstellung identischer Deflektoren ist besonders einfach, wenn sie sehr unkompliziert aufgebaut sind. Der
einfachste Typ eines elektrooptischen Deflektors ist
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ein quadrupolarer Deflektor» Fig. 6 zeigt drei mögliche
Ausgestaltungen eines quadrupolaren Deflektors,
der aus einem einzigen elektrooptischen Kristall 60 hergestellt ist. Die in Fig. 6 dargestellten Deflek~
toren lassen sich als einzelne Elemente einer Deflektorreihe verwenden. Die Elektroden 62 des Deflektors
verlaufen entlang der Kanten des Parallelepipeds und "bilden ein quadrupolares Feld, sobald Spannungen in
gleicher Polarität an jeweils zwei gegenüberliegende Kanten angelegt werden. Wenn, wie in Fig. 6a gezeigt,
die Elektroden 62a eine hyperbolische Form haben, so
weist das resultierende Feld innerhalb des Kristalls lineare Gradienten auf, welche eine lineare Änderung
des Brechungsindex quer zur Ausbreitungsrichtung des Lichtes bewirken. Der Lichtstrahl wird in Richtung
der Gradienten der Brechung ausgelenkt. Fig. 6b und 6c zeigen Ausgestaltungen von Elektroden 62b und 62c,
die einfacher als die Elektroden nach Fig. 6a herge-:- stellt werden können, mit denen aber ein genügend
genaues Quadrupolfeld zur Erzielung der Ablenkung aufgebaut werden kann. Ein wesentlicher Vorteil des
quadruplaren Deflektors besteht darin, daß der Defl ektor-körper homogen ist, während bei einem aus
zwei dreieckförmigen Prismen bestehenden Deflektor ein Spalt zwischen den Prismen liegt, durch den der
Strahl hindurchtreten muß. Jede Kristallfläche, durch die der Strahl hindurchtritt, muß poliert werden, wodurch
sich für den quadrupolaren Deflektor zwei zu polierende Flächen ergeben, nämlich die Auftreff-
und die AbstraiSflache. Der prismatische Deflektor,der
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aus zwei oder mehr Kristallen bestellt, weist aber vier oder mehr zu polierende Flächen auf. Bei dem
prismatischen Deflektor muß weiterhin noch ein optischer Kontakt oder ein die Kristalleigenschäften anpassender
Klebstoff vorgesehen sein, der die beiden Kristalle miteinander verbindet. Die verminderte Anzahl
der polierten Flächen und die Vermeidung einer optischen Kontaktgabe durch einen Klebstoff bedingen
im Vergleich zu dem prismatischen Deflektor eine wesentlich
einfacherere Ausgestaltung und leichtere Herstellbarkeit des quadrupolaren Deflektors.
Da die Auftreffläche und die Abstraflfläche des quadxrupolaren
Deflektors kritische Flächen sind, kann eine große Zahl identischer einzelner quadrupolarer Deflektor
en dadurch hergestellt werden, daß zuerst einander
gegenüberliegende Flächen eines einzelnen aus elektrooptischem Material bestehenden Kristalls poliert
werden und danach dieser in einzelne Deflektoren zerschnitten wird. Hierdurch ist sichergestellt,
daß die Auftreff- und Abstrahlfläche jedes einzelnen Deflektors gegenüber den anderen im wesentlichen identisch
ist, da sie alle zur gleichen Zeit poliert wurden. Eine andere Methode besteht darin, eine Reihe
parallel zueinander angeordneter Deflektoren herzustellen und dann die beiden kritischen Flächen aller
Deflektoren gleichzeitig zu polieren.
Fig. 7 zeigt zwei Ausführungsformen zweier Deflektorreihen
mit quadrupolaren Deflektoren in der Ausführungsform, wie sie in Fig. 6 dargestellt sind. Fig. 7a
zeigt eine einzige Reihe quadrupolarer Deflektoren 70. Jede Elektrode 72 ist zwei aneinander angrenzenden
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Deflektoren zugeordnet.Die Polarität der den· Elektroden
eines Deflektors zugeordneten Spannungen und damit des in ihm herrschenden Feldes ist der der jeweils
angrenzenden Deflektoren entgegengesetzt. Um daher sicherzustellen, daß der'Gradient des Brechungsindex
in jedem Deflektor/der.gleichen Richtung wirkt, muß die
kristallografisehe Ausrichtung jedes.Deflektors, wie
durch einen Pfeil 71 angedeutet, bei aneinander angrenzenden Deflektoren entgegengesetzt sein. Bei mit einer
polaren Achse versehenen Materialien muß die Achse jedes Deflektors den Achsen der angrenzenden Deflektoren
entgegengesetzt sein. Bei Material ohne polare Achse, wie "beispielsweise kubischem Material mit linear
elektrooptischem Effekt, müssen die hintereinander angeordneten Deflektoren so ausgerichtet sein, daß die
' durch sie bewirkte Auslenkung immer in der gleichen Richtung wirkt.
Pig. 7b zeigt mehrere übereinander angeordnete Deflektorreihen
aus einzelnen Deflektoren 70· Wie schon bei
der Ausführungsform nach Pig. 7& ist die durch einen
Pfeil 71 angedeutete krxstallografische Orientierung der einzelnen Deflektoren der der angrenzenden Deflek-'
toren entgegengesetzt. Eine derartige schachbreilt =?--·-
förmige Anordnung hat den Vorteil, daß jeder Elektrode 72 vier quadrupolare Deflektoren zugeordnet sind.
Ein weiterer Vorteil der in Pig. 7 gezeigten Deflektorreihe
liegt in den /akustischen Resonanzeigenschäften,
eines solchen Systems. Zum einen sind die Frequenzen für die ·» akustische Dicken re son an ζ der Breite
des Elementes umgekehrt proportional. Die akustische Dickenresonanz liegt daher für eine Deflektorreihe .bei
höheren Frequenzen als bei einem einzelnen Deflektor gleicher Größe, da die Resonanz sehr viel mehr durch
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die Abmessungen der einzelnen Deflektoren als durch die Abmessungen der gesamten Deflektorreihe bestimmt ist.
Zum zweiten ist vorteilhaft, daß die Elektroden gleicher Polarität an diagonal gegenüberliegenden Kanten
der einzelnen Deflektoren anliegen. Hierdurch sind gegenüberliegende Seiten der Deflektoren entgegengesetzten
Beanspruchungen ausgesetzt, wodurch die Grundfrequenz
der Dickenschwingung nicht auftreten kann. Es läßt sich zeigen, daß die erste Resonanzfrequenz
höher als die Grundfrequenz der Dickenschwingung liegt, was von dem Verhältnis Breite zu Dicke des Parallelepipeds
abhängig ist. Als drittes sind durch die miteinander verbundenen Deflektoren Biegeschwingungen praktisch
ausgeschlossen.
Die geschilderten Ausführungsformen lassen eine ganze Reihe von Abänderungen zu, ohne den Rahmen der Erfindung
zu. verlassen. So ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Deflektoren elektrooptisch^ Deflektoren sind,-Die
geschlidderten Wirkungen lassen sich auch durch akusto-roptische oder mechanische Deflektoren erreichen.
Auch läßt sich die Phasenänderungsplatte durch andere zur Steuerung der Phase des in die Deflektoren eindringenden Lichtes geeignete Einrichtungen ersetzen.
Patentansprüche 209816/0839
Claims (1)
- 2 U 1.650Patent an Sprüche:)Lichtstrahlablenkeinrichtung mit einer Anzahl in einer Reihe parallel zueinander angeordneter Lichtstrahldeflektoren , dadurch gekennze ichn e t , daß eine Ablenksteuereinrichtung (V-, 11,17) zur Erzielung im wesentlichen gleicher Ablenkwinkeln in den einzelnen Deflektoren (11) spwie eine Phasenverschiebungseinrichtung (12) zur Steuerung der Phase, der die einzelnen Deflektoren durchdringenden Teilstrahlen vorgesehen ist, so daß die von der Lichtstrahlenablenkeinrichtung (12 - 18) abgegebene, sich aus einzelnen Teilstrahlen zusammensetzende Wellenfront (16) ebenso wie die in die Lichtstrahlenablenkeinrichtung einfallende Wellenfront (14) kopla- . nar ist.2) Lichtstrahleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Teilstrahlen die Phasenverschiebungseinrichtung (12, 13) durchdringen, bevor sie noch zu den Lichtstrahldeflektoren (10,11) gelangen.3) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dad urch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebungseinrichtung (12, 13) aus einem einzigen Stück (12) elektrooptischen Materials mit einem Paar profilierter Elektroden (13) gebildet ist.4) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deflektorenreihe aus einzelnen Körpern (10) eines in seinem Brechungsindex mittels Änderung eines209816/08392U1650- ι β -elektrischen Feldes steuerbaren Materials gebildet ist.5) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet , daß die Ablenksteuereinrichtung (V, 11, 17) mit einer Brechungsindexsteuerung zur gleichzeitigen. Änderung des Brechungsindex eines Jeden Deflektors (10) versehen ist.6) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn·zeichnet, daß die Brechungsindexsteuerung mit Elektroden (62) versehen ist, die derart angeordnet. sind, daß eine im wesentlichen lineare Änderung des Brechungsindex des Materials in einer quer zur Ausbreitungsrichtung der Teilstrahlen liegenden Richtung bewirkt.7) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-5) dadurch gekennzeichnet ,daß die Elektroden aus ersten, zweiten, drittenund vierten Einzelelekroden (62a,b,c,d) bestehen, die sich entlang des vierten Körpers in Ausbreitungsrichtung des Lichtstrahls erstrekken.8) Licht strahl ablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch, gekennze ichnet, daß die Elektroden (72) eines der Deflektoren (70) sich mit Elektroden angrenzender Dellektoren im elektrischen Kontakt befinden und die209816/0839kristallographische Orientierung (72) dieses Deflektors der des angrenzenden Deflektors (71) entgegengesetzt ist.9) Li clit strahl ablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurchgekenn-* zeichnet, daß vor der Eintrittsfläche der einzelnen Deflektoren (10) diesen zugeordnete Sammellinsen (4-1) angeordnet sind, um den Teilstrahl (44a, 44b) innerhalb der Deflektoren zu bündeln (Fig. 4).10) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach Anspruch 9> da.durch gekennzeichnet, daß vsr der Austrittsfläche der einzelnen■ Deflektoren (10) einzelne Streulinsen (43) angeordnet sind, um die gebündelten Teilstrahlen (44a, 44b) wieder parallel zu machen 0?ig. 4).11) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet , daß eine Blende (50) zur Ausblendung des Teiles der Teilstrahlen ( 14) vorgesehen ist, der in die Deflektoren in dsr Nähe ihrer Längsseiten eintritt (Pig.5)·12) Lichtstrahlablenkeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Deflektoren miteinander identisch sind.209816/0839Leerseite
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Family Cites Families (1)
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-
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Also Published As
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