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DE2140689A1 - Spachtelmaschine - Google Patents

Spachtelmaschine

Info

Publication number
DE2140689A1
DE2140689A1 DE19712140689 DE2140689A DE2140689A1 DE 2140689 A1 DE2140689 A1 DE 2140689A1 DE 19712140689 DE19712140689 DE 19712140689 DE 2140689 A DE2140689 A DE 2140689A DE 2140689 A1 DE2140689 A1 DE 2140689A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
spatula
container
filling machine
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712140689
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Righi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712140689 priority Critical patent/DE2140689A1/de
Publication of DE2140689A1 publication Critical patent/DE2140689A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/18Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material only one side of the work coming into contact with the liquid or other fluent material

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Spachtelmaschine Die Erfindung betrifft eine Spachtelmachine, bei welcher die Werkstücke unter einem mit einem Auslaufschlitz versehenen Spachtelbehälter und einer Glätteinrichtung hinwegbewegt werden, insbesondere für profilierte Holzwerkstücke.
  • Bei den beispielsweise durch die DPS 501 369 und die DAS 139 410 bekannten Spachtelmaschinen dieser Art ist der Auslaufschlitz des Spachtelbehälters in einem gewissen Abstand von dem zu spachtelnden Werkstück entfernt, so daß die Spachtelmasse im freien all auf das Werkstück gelangt und durch eine besondere Verteileinrichtung auf dem Werkstück verteilt werden muß. Eine genaue Dosierung ist dabei nicht möglich, so daß ein besonderer Sammelbehälter für die überschüssige Spachtelmasse notwendig ist.
  • Auch ist eine Spachtelung von profilierten Werkstücken in einem Arbeitsgang mit den bekannten Maschinen nicht möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spachtelmaschine zu schaffen, bei welcher dieser Nachteil vermieden ist, und bei @@lcher darübedrhinaus eine bessere Haftung der Spachtelmasse auf dem Molz erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch @elöst, daß der Spachtelbehälter auf seiner Unterseite ein dem Profil des Werkstückes entsprechendes Profil aufweist, daß das Werkstück gegen den Spachtelbehälter anpressbar ist, und daß die im Spachtelbehälter befindliche Spachtelmasse von einem Pressags beaufschlagbar ist.
  • Die Haftung der Spachtelmasse auf dem Werkstück kann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal dadurch verbessert werden, daß das Werkstück vor dem Spachteln einer Vakuumbehandlung unterzogen wird. Zu diesem Zweck ist dem Spachtelbehälter eine hinsichtlich der Unterseite gleichgestaltete, an eine Vakuumleitung anschließbare Absaugkamer vorgeschaltet.
  • Um eine einwandfreie und gleichmäßige Anpressung des Werkstückes an die Absaugkammer und den Spachtelbehälter zu erzielen, und zugleich die Justierung der Glätteinrichtung zu erleichtern, sind nach einem weiteren Erfindungsmerkmal der Spachtelbehälter, die vorgeschaltete Absaugkammer und die nachgeschaltete Glätteinrichtung in einem einheitlichen Spachtelwerkzeug vereinigt, das außer der Abszugkammer eine den Spachtelbehälter bildende Spachtelkammer und eine offene, die Glätteinrichtung enthaltende Kammer aufweist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal ist dadurch gekennzeichnet, daß Rollen mit horizontaler Achse und Rollen mit vertikaler achse vorgesehen sind, welche an der nicht zubearbeitenden unteren und seitlichen Fläche des Verkstückes zum Anliegen kommen und vorzugsweise durch Federn beaufschagt sind. Damit wird ein einwandfreies Anliegen des Werkstückes in zwei Ebenen zn das Spachtelwerkzeug über dessen Gesamtlänge bewirkt und somit die Spachtelung an zwei Ebenen des Werkstückes in einem Arbeitsgang ermöglicht.
  • Um auch die &ls'1tung an zwei Ebenen in einem Arbeitsgang zu ermöglichen, sind zwei dem Profil des Werkstückes angepaßte Ziehklingen vorgesehen, von denen die eine, wie bekannt, um eine horizontale schse schwenkbar ist und auf die obere Fläche des Werkstückes einwirkt, während die andere um eine vertikale @chse schwenkbar ist und auf die seitliche Fläche des Werkstückes einwirkt.
  • Die Erfindung wird anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert, darin zeigen: Fog. 1 einen Längsschnitt gemäß der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt genäß der Linie II-II der Pig. 1.
  • Der Übersichtlichkeithalber sind in der Zeichnung nur die Einzelteile dargestellt, welche unmittelbar von dem ErSindungsgedanken beeinflußt sind, während die übrigen Teile, beispielsweise das Maschinengestell und der Antrieb, die beliebig gestaltet sein können, in der Zeichnung nicht berücksichtigt sind.
  • In der Zeichnung ist das Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem die Absaugeinrichtung, die Spachteleinrichtung und die Glätteinrichtung zu einem einheitlichen Spachtelwerkzeug 1 vereinigt sind. Dieses enthält die Sapchtelkammer 2, die Absaugkammer 3 und die offene Glättkammer 4. Das Spachtelwerkzeug 1 weist auf seiner Unterseite Im Bereich aller drei Kammern das Profil des Werketückes 6 auf, dessen obere Fläche 61 und dessen eine seitliche Fläche 62 gespachtelt werden sollen.
  • Der quer über die ganze Unterseite des Spachtelwerkzeuges sich erstreckende Auslaufschlitz besteht aus einem horizontal verlaufenden, der Oberseite 61 des Werkstückes zugeordneten Dchlitzteil 21 und einem im Winkel dazu verlaufenden Schlitzteil 22, welcher der Seitenfläche 62 des Werkstückes zugeordnet ist.
  • Ähnlich sind die Schlitze 31 und 32 an der Absaugkammer gestaltet Außer dem nicht gezeichtneten Einhüllstutzen für die Spachtelmasse ist der Spachtelbehälter, bzw. die Spachtelkammer 2 mit einem Anschlußstutzen 23 für das Preßgas und die Absaugkammer 3 mit einem Saugstutzen 33 versehen.
  • In der Kammer 4 sind die Ziehklingen 41 und 42 befestigt. Die Ziehklingen 41, die der Glättung der oberen Fläche 61 des Werkstückes dient, ist in der Höhe verstellbar und um eine horizontale Achse schwenkbar. Die Ziehklinge 42 dient der Glättung der seitlichen Fläche 62 des Werkstückes 6 und ist in horizontaler Richtung verstellbar um eine vertikale Achse schwenkbar.
  • Für den Transprot des Werkstückes 6 sin Rollen 51 mit einer horizontalen Achse vorgesehen, von denen eine ode mehrere motorisch angetrieben sein können, Zur seitlichen Führung des Werketückes sind Rollen 52 mit lotrechten achsen angeordnet. Die Rollen 51 und 52 dienen aber auch zugleich zur Anpressung des Werkstückes 6 an die einen dem Werkstück entsprechenden horizontalen und einen vertikalen Teil aufweisende Unterseite des Werkzeuges 1. Zu diesem Zweck können die Rollen 51,52 beliebig beaufschlagt sein. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel stehen die Rollen unter der Einwirkung von Federn 55. Dadurch wird die obere Seite 61 des Werkstückes an den horizontalen Teil und die Seitenfläche 62 des Werkstückes an den vertikalen Teil des Spachtelwerkzeuges angepresst, und zwar auf der ganzen Lange des Werkzeuges 1.
  • Mit der beschriebenen Spachtelmaschine läßt sich ein neuartiges Spachtelverfahren durchführen, das eine bessere Haftung der Spachtelmasse auf dem Werkstück bewirkt. Durch die Absaugeinrichtung wird nicht nur die Oberfläche des Werkstückes gereinigt, sondern auch, wenn die Absaugkammer und die Spachtelka;iier in einem Werkzeug vereinigt sind, die Luft aus den Poren des Holzes entfernt. Dadurch kann beim anschließenden Spachteln die Spachtelmasse tiefer in des Holz eingedrückt werden. Dies wird dtdurch ermöglicht, daß die in der Spachtelkammer 2 befindliche Spachtelmasse von einem Pressgas beaufschlagt ist, wobei mit dem Druck, der bis zu 6 atü betragen kann, die Menge der @pachtelmasse geregelt werden kann.
  • Die Steuerung für die Ein- und lLbschaltung des Unterdruckes in der Absaugkammer und des Überdruckes in der Spachtelkammer erfolgt durch bekannte Mittel, wenn das Werkstück in den Bereich der Schlitze kommt, bzw. diesen verläßt. In der Spachtelkammer 2 kann zusätzlich ein Schieber angeordnet sein, welcher die Schlitzöffnung verdeckt.

Claims (5)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Spachtelmaschine, bei welcher die Werkstücke unter einem mit einem Auslaufschlitz versehenen Spachtelbehälter und einer Glätteinrichtung hinwegbewegt werden, insbesondere für profilierte Hohzwerkstücke, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Spachtelbahälter (2) auf seiner Unterseite ein dem Profil des Werkstückes entsprechendes Profil aufweist 2 daß das W Werkstück (6) gegen den Spachtelbehälter (2) anpressbar ist9 und daß die in dem Spachtelbehälter (2) befindliche Spachtelmasse von einem Pressgas beaufschlagbar ist.
2. Spachtelmaschine nach Anspruch 19 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Spachtelbehälter (2) eine hinsichtlich der Unterseite gleichgestaltetes an eine Vakumleitung anschließbare Absaugkammer (3) vorgeschaltet ist.
3. Spachtelmaschine nach den Ansprüchen 1 und 29 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Spachtelbehälter (2), die vorgeschaltete Absaugkammer (3) und die nachgeschaltete Glätteinrichtung in einem einheitlichen Spachtelwerkzeug (1) vereinigt sind, dag außer der Absaugkammer (3) eine den Spachtelbehälter bildende Spachtelkammer (2) und eine offene, die Glätteinrichtung enthaltende Kammer (4) aufweist.
4. Spachtelmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e z z e i c h n e t, daß zwecke Anpresseung des Werkstückes (6) an die Kammern (2,3,4,) Rollen mit horizontaler Achse (51) und Rollen mit vertikaler Achse (52) vorgesehen sind, welche an der nicht zu bearbeitenden unteren und seitlichen Fläche des Werkstückes zum Anliegen kommen und vorzugsweise durch Federn (53) beaufschlagt sind.
5. Spachtelmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Glätteinrichtung zwei dem Profil des Werkstückes angepaßte Ziehklingen (41,42) vorgesehen sind, von denen die eine (41), wie bekannt, um eine horizontale Achse schwenkbar ist und auf die obere Fläche (61) des Werkstückes einwirkt, während die andere (42) um eine vertikale Achse schwenkbar ist und auf die seitliche Fläche (62) des Werkstückes einwirkt.
DE19712140689 1971-08-13 1971-08-13 Spachtelmaschine Pending DE2140689A1 (de)

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DE (1) DE2140689A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2706285A1 (de) * 1977-02-15 1978-08-17 Bruno Tranziska Vorrichtung zum auftragen von leim auf waermedaemmplatten
DE202008013808U1 (de) * 2008-12-02 2010-04-15 Schröder, Jürgen Beschichtungsanlage für Leisten u.dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2706285A1 (de) * 1977-02-15 1978-08-17 Bruno Tranziska Vorrichtung zum auftragen von leim auf waermedaemmplatten
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