DE2140569A1 - Innenachsige rotationskolbenmaschine mit kaemmeingriff - Google Patents
Innenachsige rotationskolbenmaschine mit kaemmeingriffInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine innenachsige Rotationskolbenmaschine mit Kämmeingriff, insbesondere Motor, mit zwei Zahnelementen,
nämlich einem Zahnrad und einem einen Zahn mehr aufweisenden Zahnring, die zwischen sich Verdrängerkammern bilden, und
mit einem Verteiler-Drehventil, dessen erster Teil drehfest mit dem ersten Zahnelement verbunden ist und zu den Verdrängerkammerh
führende Ventilöffnungen aufweist, deren Zahl gleich der Zähnezahl dieses Zahnelements ist, und dessen zweiter Teil drehfest
mit dem zweiten Zahnelement verbunden ist und mit einem druckseitigen ersten Anschluß bzw, einem niederdruck- oder saugseitigen
zweiten Anschluß verbundene Ventilöffnungen aufweist, deren Zahl gleich der doppelten Zähnezahl dieses Zahnelements ist.
Bei einer derartigen Maschine (deutsche Patentschrift 1 198 750)
dienen die Zahnelemente nicht nur als Drehkolben, sondern bewirken auch eine Untersetzung. Maschinen dieser Art sind daher besonders
für langsamen Betrieb geeignet. Motoren haben ein hohes Drehmoment. Pumpen ergeben eine hohe Fördermenge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotationskolbenmaschine
der eingangs beschriebenen Art anzugeben, die mehr als ein Übersetzungsverhältnis hat.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei Verwendung
eines zweiten Zahnelements mit gerader Zähnezahl eine Umschaltvorrichtung vorgesehen ist, mit der wahlweise jede
zweite oder jede vierte der Ventilöffnungen des zweiten Ver- ' teilerventilteils mit einem Anschluß, vorzugsweise dem druckseitigen
ersten Anschluß, und die dazwischen angeordneten Ventilöffnungen mit dem anderen Anschluß verbindbar sind.
Wenn jede zweite Öffnung mit dem gleichen Anschluß verbunden ist, arbeitet die Maschine in der üblichen Weise. Ist dagegen
nur jede vierte Ventilöffnung mit dem einen Anschluß verbunden, während die drei dazwischen liegenden Ventilöffnungen dem anderen
Anschluß zugeordnet sind, ergibt sich überraschenderweise eine neue Betriebsart« Wird ein Motor unter gleichbleibenden
äußeren Bedingungen (Druck- und Durchsatzmenge) betrieben, dann arbeitet er etwa mit der doppelten Drehzahl und mit dem
halben Drehmoment. Die Übersetzung ändert sich im Verhältnis 1:2. Handelt es sich um den Antriebsmotor eines Fahrzeuges,
so ergibt sich ohne die Zuhilfenahme eines Umschaltgetriebes eine Gangschaltung. Ähnliches gilt für den Betrieb einer Pumpe.
Besonders günstig ist es, wenn das Zahnrad das zweite Zahnelement bildet und sechs Zähne hat. Hierbei ist jeweils nur eine Kammer
mit der Druckseite verbunden. Diese Kammer liegt in der Mitte der drei sonst wirksamen Druckkammern, so daß der Druck mit der
größten wirksamen Komponente auf die Drehung des Zahnrades Einfluß nimmt. Ähnliches gilt, wenn diese eine Kammer an die
Niederdruck- oder Saugseite angeschlossen ist.
Konstruktiv einfach ist eine Lösung, bei der jede vierte der
Ventilöffnungen des zweiten Verteilerventil teils dauernd mit dem einen Anschluß und die zu deren beiden Seiten liegenden
VentllÖffnühgen dauernd mit dem anderen Anschluß verbunden sind
und bei der die Umschaltvorrichtung lediglich die verbleibenden Ventilöffnungen wahlweise mit dem einen oder mit dem anderen
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Anschluß verbindet. Hierbei braucht nur öede vierte Ventilöffnung
umgeschaltet zu werden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dafür gesorgt, daß die Ventilöffnungen des zweiten Verteilerventilteils als
Axialnuten am Umfang eines Drehschiebers ausgebildet sind, daß drei Ringnuten am Umfang des Drehschiebers vorgesehen und
axial gegeneinander versetzt sind, von denen die erste Ringnut mit dem einen Anschluß verbunden und auf der einen Seite
der Axialnuten angeordnet ist, die zweite Ringnut mit dem anderen Anschluß verbunden und auf der anderen Seite der Axialnuten
angeordnet ist und die dritte Ringnut mit der Umschaltvorrichtung verbunden und auf der den Axialnuten gegenüberliegenden
Seite der zweiten Ringnut angeordnet ist, und daß jede vierte Axialnut die erste Ringnut und die zu deren beiden
Seiten liegenden Axialnuten die zweite Ringnut treffen, während Bohrungen im Drehschieber die verbleibenden Axialnuten mit der
dritten Ringnut verbinden. Da nur jede vierte Axialnut mit der dritten Ringnut verbunden werden muß, lassen sich die hierfür
erforderlichen Bohrungen bequem im Drehschieber unterbringen. Ein solches Verteilerventil erlaubt auch eine Drehrichtungsumkehr
durch Vertauschung des ersten und zweiten Anschlusses.
Die Umschaltvorrichtung kann von Hand betätigt werden. Sie läßt sich aber auch automatisch umschalten. Hierfür empfiehlt
es sich, daß die Umschaltvorrichtung ein Drei-Wege-Ventil ist, das in Abhängigkeit vom Druckabfall an der Maschine gesteuert
ist. Sinkt infolge abnehmender Belastung der Druckabfall an einem Motor, so schaltet dieser automatisch auf die andere Betriebsart,
die bei geringerem Drehmoment eine höhere Drehzahl erlaubt und umgekehrt.
Besonders günstig ist es hierbei, wenn das Drei-Wege-Ventil
einen Ventil kolben aiifweist, der in einer ersten Stellung einen
Druckkanal und in einer zweiten stellung einen Niederdruck—
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kanal mit den umschaltbaren Ventilöffnungen verbindet sowie in Abhängigkeit vom Druck in einer stirnseitigen Druckkammer aus
der einen in die andere Stellung verschiebbar ist, und wenn die Druckkammer über ein Steuerventil in Abhängigkeit von der
Stellung eines vom Druckabfall an der Maschine verstellbaren Kolbens mit dem ersten oder zweiten Anschluß verbindbar ist,
wobei der "Kolben die zugehörigen Ventilöffnungen mit einem
Totgang übersteuert. Infolge des Totganges ergibt sich eine obere Druckgrenze, bei der der Motor in den Normalgang geschaltet
wird, wenn er sich im Eilgang befand, und eine untere Druckgrenze, bei der der Motor in den Eilgang geschaltet wird,
wenn er sich im Normalgang befand.
Hierbei ist es auch möglich, das Steuerventil im Innern des Ventilkolbens des Drei-Wege-Ventils anzuordnen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Aufbaues
der erfindungsgemäßen Maschine mit Umschaltvorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Arbeitsteil einer erfindungsgemäßen Maschine,
Fig. 3 eine Abwicklung des Umfangs des Drehschiebers
in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Umschaltvorrichtung der erfindungsgemäßen Maschine und
Fig. 5 zwei. Zeitdiagramme, aus denen die Druckabhängigkeit
des Umschaltvorganges ersichtlich ist.
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'Bei der nachstehenden Betrachtung sei angenommen, daß die erfindungsgemäße
Maschine als Motor betrieben wird. An einen ersten Anschluß 1 wird daher eine Druckflüssigkeits-Zuleitung
und an einen zweiten Anschluß 2 eine Ableitung angeschlossen. Der Motor hat einen Zahnring 3 (erstes Zahnelement) mit sieben
Zähnen und ein Zahnrad 4 mit sechs Zähnen. Zwischen beiden werden Verdrängerkammern 5 gebildet.
Ein Verteilerventil 6 besteht aus einem mit dem Zahnring 3 drehfest verbundenen ersten Ventilteil 7 und einem mit dem f
Zahnrad 4 drehfest verbundenen zweiten Ventilteil 8. Der Ventilteil 7 hat sieben gleichmäßig am Umfang verteilte Ventilöffnungen
9, die über einen Kanal 10 mit je einer Verdrängerkammer 5 verbunden sind. Der zweite Ventilteil 8 hat zwölf
Ventilöffnungen 11, die in drei Gruppen a, b und c unterteilt sind. Jede vierte Ventilöffnung a ist über Leitungen 12 dauernd
mit dem druckseitigen ersten Anschluß 1 verbunden. Die zweite Gruppe b besteht aus Ventilöffnungen zu beiden Seiten der Ventilöffnungen
11a. Diese Ventilöffnungen 11b sind über Leitungen 13 dauernd mit dem zweiten Anschluß 2 verbunden. Die dritte
Gruppe c besteht aus den restlichen Ventilöffnungen, die über Leitungen 14 mit einer Umschaltvorrichtung 15 verbunden sind. λ
Diese Umschaltvorrichtung hat zwei Stellungen. In der ersten Stellung ist die Gruppe c mit dem ersten Anschluß 1 verbunden.
In der zweiten Stellung ist die Gruppe c mit dem zweiten Anschluß 2 verbunden. Die Umschaltvorrichtung wird über eine
Impulsleitung 16 in Abhängigkeit vom Druckabfall am Motor gesteuert.
In der veranschaulichten Stellung der Umschaltvorrichtung sind die Ventilöffnungen 11c an die Druckseite angeschlossen. Sie
wirken dann in gleicher Weise wie die Ventilöffnungen 11a. Es ergibt sich ein für derartige Maschinen üblicher Betrieb. Wird
dagegen die Umschaltvorrichtung 15 in die andere Stellung gebracht, so liegen lediglich die Ventilöffnungen 11a an der Druck-
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seite, während alle übrigen Ventilöffnungen mit dem Abfluß verbunden
sind. Es ist dann nur die schraffierte Verdrängerkammer 5a mit Druckflüssigkeit versorgt. Das Zahnrad 4 hat seinen
momentanen Drehpunkt M im Bereich des oberen Zahnes. Der in der Kammer 5a herrschende Flüssigkeitsdruck übt daher eine
Kraft auf das Zahnrad 4 aus, die etwa senkrecht zu dem das Zahnrad drehenden Hebelarm steht. Sie ist daher, anders als es
Druckflüssigkeit in den Nachbarkammern tun würde, mit voller Kraft für das Drehmoment wirksam. Unabhängig von der jeweiligen
Drehstellung des Zahnrades 4 und des Verteilerventilteils 8 ist immer nur eine mit Druckmittel gefüllte Verdrängerkammer
5a vorhanden. Diese Verdrängerkammer 5a hat auch immer etwa die gleiche Lage mit Bezug auf den momentanen Drehpunkt M des
Zahnrades. Versuche haben gezeigt, daß das Drehmoment bei dieser Schaltungsart etwa auf die Hälfte zurückgeht und die Drehzahl
etwa auf den doppelten Viert steigt. Der Wirkungsgrad, der bei einer solchen Zahnradmaschine normalerweise 80% beträgt, fällt
nur auf etwa 75% ab. Der Unregelmäßigkeitsgrad steigt lediglich Von 4% auf etwa 10%. Letzteres beruht auf der Tatsache, daß
die einzige wirksame Kammer 5a bei einer vorgegebenen Drehung des Zahnrades die größte Volumenänderung erfährt, während sich
die beiden. Nachbarkammern nur geringfügig ändern.
Es ist einleuchtend, daß ähnliche Verhältnisse auch auftreten, wenn die Anschlüsse 1 und 2 miteinander vertauscht werden. Dann
ist nur eine Kammer mit der Abflußleitung verbunden, während die übrigen mit der Druckseite verbundenen Verdrängerkammern
sich in ihrer Wirkung teilweise gegenseitig aufheben.
Eine praktische Ausführun.gsform ist in den Figuren zwei bin
vier veranschaulicht.
Der Arbe its teil der Maschine, der in Fig. 2 veranschaulicht;
ist, weint ein Gehäuse 17 auf, das an der linken OaLtG mit einem
Decket 18 abgeschlossen ist und sich an der rechten /leite über1
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ein Zwischenstück 19, de . Zahnring 3 und eine Deckel 20 fortsetzt.
Die einzelnen Teile sind durch Schrauben 21 miteinander verbunden. Im Gehäuse läuft eine Hauptwelle 22 um, die einstückig
mit einem Drehschieber 23 ausgebildet ist. Die Hauptwelle ist über eine Gelenkwelle 24 mit dem Zahnrad 4 gekoppelt.
Zu diesem Zweck ist die Gelenkwelle 24 mit verzahnten Gelenkköpfen versehen, die in entsprechende Innenverzahnungen von
Hauptwelle 22 und Zahnrad 4 eingreifen.
Das Gehäuse 17 bildet den ersten Teil 7, der Drehschieber 23 den zweiten Teil 8 des Verteilerventils 6. Am Innenumfang einer
Gehäusebohrung sind daher die Ventilbohrungen 9 vorgesehen, die über die als Bohrungen ausgebildeten Kanäle 10 im Gehäuse 17
und dem Zwischenstück 19 mit den Verdrängerkammern 5 verbunden sind. Am Umfang des Drehschiebers sind die als Axialnuten ausgebildeten
Ventilöffnungen 11 vorgesehene Eine erste Ringnut 25 befindet sich auf der rechten Seite der Axialnuten 11 und ist
mit einer Leitung 26 verbunden· Eine zweite Ringnut 27 befindet sich auf der linken Seite der Axialnuten 11 und ist mit einer
Leitung 28 verbunden. Eine dritte Ringnut 29 ist auf der den Axialnuten 11 gegenüberliegenden Seite der zweiten Ringnut 27
vorgesehen und mit einer Leitung 30 verbunden. Von der Ringnut
29 führen Bohrungen 31 zu den Axialnuten 11 der Gruppe c. Wie Fig. 3 zeigt, sind die Axialnuten 11 der Gruppe a bis zur Ringnut
25 verlängert, während die Axialnuten 11 der Gruppe b bis zur Ringnut 27 verlängert sind. Die Axialnuten 11 der Gruppe c
haben einen Abstand zu den beiden Ringnuten 25 und 27 und stehen nur mit der Ringnut 29 in Verbindung.
Fig. 2 bildet in Verbindung mit Fig. 4 eine vollständige Maschine.
In Fig. 4 ist eine Ausführung der Umschaltvorrichtung 15 veranschaulicht. Die Umschaltvorrichtung hat ein äußeres Gehäuse 32,
in welches eine Hülse 33 eingesetzt und beidseitig durch Stopfen 34 und 35 gesichert ist. In der Hülse ist ein Kolben 36 verschiebbar,
dessen Hut 37 eine Außtrittsöffnung 38, die mit der
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Leitung 14 verbunden ist, wahlweise mit einem Eintrittsraum
39 oder einem Eintrittsraum 40 verbindet. Der Eintrittsraum
39 ist über eine Leitung 41 und je ein Rückschlagventil 42, 43, das zum Raum 39 hin öffnet, mit den Leitungen 12 und 13 verbunden.
Im Eintrittsraum 39 herrscht daher immer der höhere. Druck, gleichgültig, ob die Druckmittelzufuhr über den Anschluß
1 oder 2 erfolgt. Der Eintrittsraum 40 ist über eine Leitung . 44 und zwei Rückschlagventile 45 und 46,*die zum Eintrittsraum
40 hin schließen, mit den Leitungen 12 und 13 verbunden. Im Eintrittsraum 40 herrscht daher immer der Ablaufdruck, gleichgültig,
ob die Ablaufleitung an den Anschluß 1 oder 2 angeschlossen ist. An der einen Seite des Kolbens 36 ist ein Raum
47 mit einer Druckfeder 48 vorgesehen. Der Raum 47 ist mit der Leitung 44 verbunden und steht daher unter Ablaufdruck. An der
gegenüberliegenden Stirnseite des Kolbens 36 ist ein Druckraum 49 vorgesehen, der.über einen Kanal 50 mit zwei Ventilöffnungen
51 und 52 wahlweise mit dem Zulaufdruck oder dem Ablaufdruck versehen werden kann. Zu diesem Zweck ist ein Steuerkolben 53
vorgesehen, der in einer Bohrung des Kolbens 36 gegen die Kraft einer Feder 54 verschiebbar ist. Die Bohrung ist durch einen
elastischen Puffer 3^ verschlossen. Im Raum 56 herrscht wegen
der Verbindung über die Leitung 57 mit der Leitung 41 Zulaufdruck, im Raum 58 wegen der Verbindung mit dem Eintrittsraum
40 Ablaufdruck. Der Kolben 53 hat bezüglich der Ventilöffnungen 51, 52 einen Totgang, so daß bei einer Verschiebung des Kolbens
die eine Öffnung erst freigegeben wird, nachdem die andere bereits einige Zeit geschlossen war.
Dieser Aufbau des Umschaltventils führt zu einer automatischen Gangumschaltung, bei der sich die beiden Arbeitsbereiche überlappen.
In Fig. 5 ist im oberen Diagramm über der Zeitachse •ein Druckverlauf veranschaulicht, während im unteren Diagramm
über der Zeitachse die Drehzahl des Motors dargestellt ist. Es sei angenommen, daß der Motor zu Beginn im Eilgang arbeitet,
bei dem das Umschaltventil die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung hat. Sobald ein vorgegebener Druckunterschied P^ herrscht,
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Ist der Steuerkolben 53 so weit nach links verschoben, daß die Ventilöffnung 52 freigegeben und der Zulaufdruck in den Druckraum
49 eingespeist wird. Der Ventilkolben 36 und damit die Umschaltvorrichtung 15 geht.daher in die andere Endlage. Nunmehr
arbeitet der Motor mit der kleineren Drehzahl n-,. Der
Druckabfall sinkt entsprechend ab. Wenn bei weiterer Belastung der Druck über den Grenzwert P^ ansteigt, ändern sich die Verhältnisse
nicht. Die Belastung ist bis zum Sicherheitsdruck P,
möglich. Dieser Sicherheitsdruck wird durch ein nicht veranschaulichtes Sicherheitsventil eingestellt. Sinkt nun die Belastung, so bleiben die Verhältnisse unverändert, bis der Druckabfall
den Wert P2 unterschreitet. Während des Druckabfalls
wurde vom Steuerkolben 53 zunächst die Ventilöffnung 52 geschlossen, wodurch sich an den Verhältnissen nichts ändert;
einige Zeit später wird die Ventilöffnung 51 freigegeben, so daß die Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 49 zur Ablaufseite
hin entweichen kann, weil der Kolben 36 durch die Feder 48
nach rechts gedrückt wird. Nunmehr läuft der Motor wieder mit der Ursprungsdrehzahl n2. Diese Drehzahl bleibt erhalten, auch
wenn der Druckabfall den Wert P2 unterschreitet. Innerhalb
des Druckbereichs A arbeitet der Motor daher im Normalgang und innerhalb des Druckbereichs B im Eilgang, wobei sich die beiden
Bereiche überlappen.
Wenn zum Zwecke der Drehrichtungsumkehr die Leitungen an den Anschlüssen 1 und 2 vertauscht werden, ändert sich an der Umschal
tvorrichtung 15 wegen der Rückschlagventile 42, 43, 45, 46 nichts. Vielmehr erfolgt die Umsteuerung nach wie vor beim Überschreiten
der vorgegebenen Druckunterschiede.
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Claims (7)
- 2H0563- ίο -Patentansprüche11JInnenachsige Rotationskolbenmaschine mit Kämmeingriff, insbesondere Motor, mit z\rei Zahnelementen, nämlich einem Zahnrad und einem einen Zahn mehr aufweisenden Zahnring, die zwischen sich Verdrängerkammem bilden, und mit einem Verteiler-Drehventil, dessen erster Teil drehfest mit dem ersten Zahnelement verbunden ist und zu den Verdrängerkammern führende Ventilöffnungen aufweist, deren Zahl gleich der Zähnezahl dieses Zahnelements ist, und dessen zweiter Teil drehfest mit dem zweiten Zahnelement verbunden ist und mit einem druckseitigen ersten Anschluß bzw. einem niederdruck- oder saugseitigen zweiten Anschluß verbundene Ventilöffnungen aufweist, deren Zahl gleich der doppelten Zähnezahl dieses Zahnelements ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines zweiten Zahnelements (4) mit gerader Zähnezahl eine Umschaltvorrichtung (15) vorgesehen ist, mit der wahlweise jede zweite oder jede vierte der Ventilöffnungen (11) des zweiten Verteilerventilteils (8) nit einem Anschluß, vorzugsweise dem druckseitigen ersten Anschluß (1), und die dazwischen angeordneten Ventilöffnungen mit dem anderen Anschluß (2) verbindbar sind.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (4) das zweite Zahnelement bildet und sechs Zähne hat.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede vierte der Ventilöffnungen (11a) des zweiten Verteilerventils (8) dauernd mit dem einen Anschluß (1) und die zu deren beiden Seiten liegenden Ventilöffnungen (11b) dauernd mit dem anderen Anschluß (2) verbunden sind und daß die Umschaltvorrichtung (1.5) lediglich die verbleibenden Ventilöffnungen (11c) wahlweise mit dem einen oder mit dem30 98U87Ü4902U0569anderen Anschluß verbindet.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilöffnungen (11) des zweiten Verteilerventilteils (8) als Axialnuten am Umfang eines Drehschiebers (23) ausgebildet sind, daß drei Ringnuten am Umfang des Drehschiebers vorgesehen und axial gegeneinander versetzt sind, von denen die erste Ringnut (25) mit dem einen Anschluß (1) verbunden und auf der einen Seite der Axialnuten angeordnet ist, die zweite Ringnut (27) mit dem anderen Anschluß (2) verbunden und auf der anderen Seite der Axialnuten angeordnet ist und die dritte Ringnut (29) mit der Umschaltvorrichtung (15) verbunden und auf der den Axialnuten gegenüberliegenden Seite der zweiten Ringnut angeordnet ist, und daß jede vierte Axialnut (11a) die erste Ringnut und die zu deren beiden Seiten liegenden Axialnuten (11b) die zweite Ringnut treffen, während Bohrungen (31) im Drehschieber die verbleibenden Axialnuten mit der dritten Ringnut verbinden.
- 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4* dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung (15) ein Drei-Wege-Ventil ist, das in Abhängigkeit vom Druckabfall an der Maschine gesteuert ist. -
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drei-Wege-Ventil (15) einen Ventilkolben (36) aufweist, der in einer ersten Stellung einen Druckkanal (41) und in einer zweiten Stellung einen Niederdruckkanal (44) mit den umschal tbaren Ventilöffnungen (11c) verbindet sowie in Abhängigkeit vom Druck in einer stirnseitigen Druckkammer (49) aus der einen in die andere Stellung verschiebbar ist und daß die Druckkammer über ein Steuerventil (51, 529 53) in Abhängigkeit von der Stellung eines vom Druckabfall an der Maschine verstellbaren Kolbens (53) mit dem ersten oder zweiten Anschluß (1y 2) verbindbar ist, wobei der Kolben309ÜUÖ/04 90die zugehörigen Ventilöffnungen mit einem Totgang übersteuert.
- 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (51, 52, 53) im Innern des Ventilkolbens (36) des Drei-Wege-Ventils (15) angeordnet ist.3098Ü8/Ü490Leerseite
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