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DE2039931C3 - Pr13 08 69 Japan 64039 69 Leukodruckfarbe fur Schablonenoder Matrizenvervielfaltigungsdruckverfahren - Google Patents

Pr13 08 69 Japan 64039 69 Leukodruckfarbe fur Schablonenoder Matrizenvervielfaltigungsdruckverfahren

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Publication number
DE2039931C3
DE2039931C3 DE2039931A DE2039931A DE2039931C3 DE 2039931 C3 DE2039931 C3 DE 2039931C3 DE 2039931 A DE2039931 A DE 2039931A DE 2039931 A DE2039931 A DE 2039931A DE 2039931 C3 DE2039931 C3 DE 2039931C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chlorinated
printing
leuco
stencil
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2039931A
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English (en)
Other versions
DE2039931A1 (de
DE2039931B2 (de
Inventor
Masayoshi Tsuboi
Hiroshi Yamashita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE2039931A1 publication Critical patent/DE2039931A1/de
Publication of DE2039931B2 publication Critical patent/DE2039931B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039931C3 publication Critical patent/DE2039931C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Andererseits sind chlorierte Isoparaffine, welche verleibung von Hilfsmitteln, wie Wachsen, Fetten durch Chlorierung von Isoparaffinen erhalten wer- oder ölen, natürlichen hochmolekularen Verbindunden, beträchtlich gelblich gefärbte Öle, die nicht nur gen, thermoplastischen synthetischen Polymeren aufdringlichen Geruch, sondern auch noch die Nach- u. dgl., 7um Zweck der Verbesserung der Druckteile einer leichten Chlorwasserstoffabspaltung und 5 fähigkeit als Druckfarbe und Steuerung der Fließleichten Verfärbung des Farbstoffvortäufers im Fall fähigkeit und der thixotropen Eigenschaften, (3) Erdes Erhitzens auf 50 bis 130° C, wenn der Farbstoff- hitzen des Gemisches zur Auflösung des Farbstoffvorläufer darin gelöst werden soll, zeigen. Vorläufers in dem Lösungsmittel und gleichzeitig zur
Deshalb ist die Anwendung von chlorierten Iso- Auflösung oder Schmelze der Hüfsmittel unter Ausparaffinen als Hauptlösungsmittel in Leukodruck- io bildung einer einheitlichen Lösung, Abkühlung unter farben ungünstig. Rühren zur Ausfällung eines Teiles der Gesamt-
Das Lösungsmittel gemäß der Erfindung für die menge der Hilfsmittel in feinen Teilchen in der Lö-Leukodruckfarben besteht aus chlorierten n-Paraffi- sung des Farbstoffvorläufers in dem chlorierten nen mit einer Viskosität von 0,2 bis 25 Poisen η-Paraffin, wobei in diesem Fall mehr als 1% minbei 25° C mit einem Chlorierungsgrad von mehr als 15 destens eines der Hilfsmittel, welches einzeln oder 30% bis weniger als 60%. Bei einem Viskositätswert in Kombination von zwei oder mehreren verwendet von unterhalb 0,2 Poisen wird eine Feststoff-Flüssig- werden kann, ohne Losung in dem chlorierten keitstrennung bei der Herstellung der Leukodruck- η-Paraffin verbleibt und durch Ausfällung beim Abfärben erhalten, so daß die Abtrennung des Öles kühlen in feiner Teilchenform verhalten wird, so daß leicht wird, und Materialien über 25 Poisen be- 20 das chlorierte η-Paraffin in Netzen oder Gittern des sitzen eine zu hohe Viskosität, um gute Druckbilder Hilfsmittels gehalten wird, und (4), erforderlichenauf den Ausgangsbögen zu erzielen. falls, Zugabe von feinzerteiltem Cellulosepulver, ge-
Weiterhin sind in chlorierten η-Paraffinen mit pulvertem Gummiarabikum oder kurzen Fasern,
einem Chlorierungsgrad unterhalb 30% die Färb- beispielsweise aus Polyamid oder Polyester,
stoffvorläufer schwierig zu lösen und diejenigen mit 25 Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens ist
einem Chlorierungsgrad von mehr als 60% be- es möglich, zwei oder mehr Arten von chlorierten
sitzen eine hohe Viskosität und ergeben leicht eine η-Paraffinen mit unterschiedlichen Viskositäten und
Chlorwasserstoffabspaltung. Chlorierungsgraden als Hauptlösungsmittel zu ver-
Die chlorierten η-Paraffine können üblicherweise wenden und auch 1 bis 20% an Hilfslösungsmittehi
in einem Anteil von rund 30 Gewichtsprozent, be- 30 zuzusetzen.
zogen auf Leukodruckfarbe, verwendet werden. Be- Besonders überlegene Lösungsmittel für die Leuko-
sonders werden ausgezeichnete Druckbilder mit we- druckfarben gemäß der Erfindung ist ein Gemisch
nig Flecken in dem Siebdruck auf dem Tonpapier aus 80 bis 90 Teilen an chloriertem η-Paraffin mit
erhalten, wenn eine Leukodruckfarbe mit einem einem Chlorierungsgrad von 50% und 12 bis 14
chlorierten η-Paraffin mit einer Viskosität von 35 Kohlenstoffatomen und 20 bis 10 Teilen eines chlo-
1 Poise bis 13 Poisen verwendet wird. rierten η-Paraffins mit einem Chlorierungsgrad von
Weiterhin weisen die Leukodruckfarben mit dem 30 bis 35% und 12 bis 14 Kohlenstoffatomen,
chlorierten η-Paraffin als Lösungsmittel für die Als Hilfslösungsmittel können im Rahmen der
Pigmentgrundlage eine äußerst geringe Nebelbildung Erfindung beispielsweise flüssiges Paraffin, Siliconöl,
auf den matrizengedruckten Bögen auf, weiche 40 Alkylbenzole u. dgl. verwendet werden. Auch kön-
durch das Löslichwerden der Harzschicht auf einem nen weniger als 5% an chloriertem Isoparaffin ein-
Matrizenpapier für Schreibmaschine verursacht wird, gemischt werden.
wie sie häufig für Matrizenvervielfältigungsdruck Die Leukodruckfarben gemäß der Erfindung werangewendet werden, im Vergleich zu den bekannten den allgemein in eine Tube verpackt oder können Leukodruckfarben, die chloriertes Diphenyl enthal- 45 durch Freigabe kleiner Anteile bei ihrer Verwenten; so wird z. B. eine Nebelbildung auf der gesam- dung als Druckfarbe für eine Drehkopiermaschine ten Oberfläche der gedruckten Bögen vom 400. bis oder Vervielfältiger verwendet werden, werden je-600. gedruckten Bogen im ersteren Fall und im doch bevorzugt in Form von Leukodruckfarbenletzteren Fall vom 100. bis zum 150. gedruckten bögen verwendet, ohne daß sich Flecken auf der Bögen erhalten. Deshalb ergibt sich ein äußerst be- 5° Hand oder Tüchern bei der Druckstufe ergeben,
merkenswerter Unterschied in der Anzahl der von Der Leukodruckfarbenbogen wird durch Auftraeinem Matrizenpapier zu druckenden Bögen. Wie gung der Leukodruckfarbe auf einen Träger, der gevorstehend bereits erwähnt, zeigen die chlorierten genüber der Leukodruckfarbe beständig ist, in einem η-Paraffine verschiedene Überlegenheiten als Lö- rahmenförmigen Zustand erhalten. Beispiele für Träsungsmittel für Farbstoffvorläufer, wie sie in Leuko- 55 ger umfassen Zellglas, mit Polymerfilmen beschichdruckfarben verwendet werden, nicht nur gegen- tete Papiert, synthetische Polymerbögen und mit über chlorierten Isoparaffinen, sondern auch gegen- unterschiedlichen Arten von Polymeren überzogene über chloriertem Diphenyl, welches ein ausgezeich- oder beschichtete Polymere.
netes Lösungsmittel für die bisher bekannten Leuko- Von Leukodruckfarbenbogen, die mit dieser
druckfarben darstellt, im Hinblick auf die geringere 60 Druckfarbe in einer Stärke von 200 μ auf einem
Nebelbildung, die durch Matrizenpapier für Schreib- Träger überzogen wurden, wurden 200 bis 300
maschinen verursacht wird, geringeren Geruch, nied- Druckbogen erhalten. In der Stufe der Matrizen-
rige Toxizität und Kosten. druckung unter Anwendung der Leukodruckbögen
Ein typisches Beispiel zur Herstellung der Leuko- wird eine mittels optischer, elektrischer, thermischer
druckfarbe wird nachfolgend gegeben. 65 oder mechanischer Arbeitsweisen geöffnete Matrize
Es wurden in Kombination die folgenden Stufen auf die druckfarbenüberzogene Oberfläche des
angewendet, (1) Mischen eines Farbstoffvorläufers Leukodruckfarbenbogens gebracht und, damit das
mit chloriertem η-Paraffin als Lösungsmittel, (2) Ein- tonüberzogene Papier mit der Matrizenoberfläche in
Berührung kommt, mittels einer Walze zur Übertragung der Leukodruckfarbe von den Öffnungen der Matrize auf das tonüberzogene Papier und zur Bildung von Farbbildern entspreenend den Öffnungen der Matrize auf dem tonüberzogenen Papier gepreßt und die Massenproduktion von Druckmaterial wird durch die Wiederholung dieses Arbeitsganges leicht und mit großem Erfolg durchgeführt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Beispielen erläutert.
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 95 g chloriertem n-Paraffin (Chlorierungsgrad 43°/«, Viskosität 2 Poisen bei 25° C) und 2,0 g Kristallviolettlacton wurde bei einer Temperatur unterhalb 65° C zur Auflösung erhitzt. Nach Zugabe von 18 g miKrokristallinem Wachs mit einem Schmelzpunkt von 70 bis 72° C wurde das erhaltene Gemisch auf 75° C erhitzt, so daß eine einheitliche Lösung erhalten wurde. Diese Lösung wurde auf Raumtemperatur unter Rühren abgekühlt und dabei eine schwachgrünliche pastenartige Leukodruckfarbe erhalten, worin ausgefälltes mikrokristallines Wachs enthalten war. Wenn die Leukodruckfarbe auf ein Tonpapier durch die Matrizenpapieröffnungen vervielfältigt wurde, wurden klare blaue Bilder auf den Druckbögen erhalten. Mit dieser Leukodruckfarbe war es möglich, mehr als 500 Bögen an Dnickmaterial ohne Schädigung des Matrizenpapiers zu erhalten; weiterhin war das Ma- 3c terial geruchsfrei.
Ein Gemisch aus 95 g chloriertem n-Paraffin (Chlorierungsgrad 50 bis 52°/o, Viskosität 12 Poise bei 25°C), 5 g Rhizinusöl und 1,5 g Rhodamin-B-Lacton wurde zur Auflösung erhitzt. Dann wurden 12 g Spermaceticum, 2 g Paraffinwachs mit einem Schmelzpunkt von 68° C und 3,0 g eines Polystyrols Molekulargewicht hierzu unter BiI-
Die
spÄ und Paraffinwachs enthielt. d™ckfarbe wurde dun auf em warme-Zellglas aufgetragen, so daß ein Raum
Sch die öffnungen des Matrizenpapiers gepreßt unddrfS rote Druckbilder auf dem tonuberzogenen Spier erhalten; dieser Arbeitsgang wurde wieder-Sft und mehr als 300 Bögen des gle.chen Druckmaterials erhalten.
Beispiel 3
Zu einem Gemisch von 90 g eines chlorierten n-Paraffm (Chlorierungsgrad 50·/., Viskos,* SVoise bei 25° C) eines,chlorierter' "-Paraffins rm einem Chlorierungsgrad von 30·/« I(V^OS1^ n, poise bei 250C) und 2,0 g 3-Methyl-2 2-sPIroii(benZo[7]chromen) wurden 12,0 g geblechtes Bienenwachs zugegeben.
Das erhaltene Gemisch wurde dann auf Π U L-zur Auflösung erhitzt und auf Raumtemperatur unter Rühren abgekühlt, wodurch eine schwachgrün-Uche pastenartfge Leukodruckfarbe «falten wurde.
Wenn die Leukodruckfarbe durch ein Wachsmatrizenpapier mit öffnungen auf ein tonüberzogenes Papier aufgetragen wurde, wurden tiefgrune Wiedergaben auf den tonüberzogenen Papieren gebildet.

Claims (3)

Chlorierungsgrad im Bereich von 30 bis 6Oe/o Chlor, Patentansprüche: auf das Gewicht bezogen, und einer Viskosität von 0,2 bis 25 Poisen bei 25 0C besteht
1. Leukodruckfarbe für Schablonen- oder Ma- Im allgemeinen ist der Farbstoffvoriäufer farblos trizenvervielfältigungsdruckverfahren, enthaltend 5 und bildet eine Farbe bei Berührung mit einem elekeira Lösungsmittel, mindestens einen farblosen, in tronenannehmenden Material, so daß eine den Farbdiesem Lösungsmittel gelösten Farbstoffvoriäufer Stoffvorläufer enthaltende Druckfarbe farblos oder und feine Teilchen mindestens eines der Materia- höchstens gering gefärbt ist Deshalb werde wenn lien Wachs, Fett, öl und thermoplastischen syn- ein übliches Papier mit der Druckfarbe uruckt thetischen Verbindungen von hohem Molekular- io wird, keine klargedruckten Bilder erhalten. Wird jegewicht, dadurch gekennzeichnet, daß doch auf einem mit einem elektronenaufnehmenden das Lösungsmittel aus einem chlorierten η-Par- Material überzogenen oder imprägnierten Papier geaffin mit einem Chlorierungsgrad im Bereich von druckt, das nachfolgend als tonüberzogenes Papier 30 bis 60 0Zo Chlor, auf das Gewicht bezogen, bezeichnet wird, werden klare Farbbilder gebildet, und einer Viskosität von 0,2 bis 25 Poisen bei 15 Die Leukodruckfarbe gemäß der Erfindung enthält 25° C besteht ein chloriertes η-Paraffin, das gelöst einen farblosen
2. Leukodruckfarbe nach Anspruch 1, dadurch Farbstoffvoriäufer und ein Hilfsmittel zur Erteilung gekennzeichnet, daß das chlorierte η-Paraffin einer guten Druckfähigkeit, beispielsweise ein Wachs. 8 bis 26 Kohlenstoffatome enthält. Fett oder öl oder eine synthetische hochmolekulare
3. Leukodruckfarbe nach Anspruch 1 oder 2. ao Verbindung aufweist. Der in diesen Lösungsmitteln dadurch gekennzeichnet daß das chlorierte gelöste Farbstoffvoriäufer ergibt eine tiefe Farbe in η-Paraffin mit einem der Hilfslösungsmittel flüs- Berührung mit einem tonüberzogenen Papier, jedoch sigen Paraffinen, Siliconölen und/oder Alkyl- ergibt ein darin dispergierter Farbstoffvoriäufer keine benzolen vermischt ist. tiefe Farbe, selbst in Berührung mit einem tonüber-
»5 zogenen Papier. Deshalb unterscheidet sich die Matnzen- oder Schablonendruckfarbe, die den Farbstoff-
vorläufer als Färbungsbestandteil enthält, von den
üblichen bekannten Druckfarben vom Pigment-
Die Erfindung betrifft eine Leukodruckfarbe für suspensions-Typ für Schablonen- oder Matrizendruck Schablonen- oder Matrizenvervielfältigungsdruckver- 30 im Hinblick darauf, daß der Farbstoffvoriäufer in fahren. dem Trägerstoff gelöst sein muß.
Bisher werden als bekannte Lösungsmittel in Ma- Als Beispiele für Farbstoffvoriäufer im Rahmen
trizen- oder Schablonen- oder Siebdruckdruckfarben, der Erfindung seien Leukoderivate von Farbstoffen, die einen farblosen Farbstoffvorläufer enthalten, bei- wie Leukokristallviolett oder Leukomethylenblau, spielsweise chloriertes Diphenyl, Ricinusöl, Leinsam- 35 Lactondcrivate von Farbstoffen, wie Kristallviolettöl, Phthalsäureester u. dgl., verwendet. Es ist auch lacton, Lactamderivate von Farbstoffen, wie Rhodbekannt, daß das wirksamste Lösungsmittel aus chlo- amin-B-lactam, und Spiroverbindungen, wie 3-Meriertem Diphenyl besteht (vgl. DT-AS 1812 380, thyl-2,2-spirobi(benzo[f]-chromen) aufgeführt.
DT-AS 1 247 348, DT-AS 1 275 550, GB-PS 852 131 Bevorzugte Beispiele für Lösungsmittel für diese
und US-PS 3 104 980). 40 Farbstoffvoriäufer umfassen chlonerte n-Paraffine,
Dieses chlonerte Diphenyl ist jedoch als Lösungs- die mehr als 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das mittel für Druckfarben, die bei Amateurdruckverfah- Lösungsmittel, des Farbstoffvorläufers lösen und ren, beispielsweise bei Siebdruckverfahren, ange- eine rasche Farbbildungsgeschwindigkeit auf dem wandt werden, da es in den Schablonen- oder Ma- tonüberzogenen Papier entwickeln,
trizenbogen für die Schreibmaschine eindringt und 45 Die chlorierten n-Paraffine sind allgemein farblos außerdem einen aufdringlichen Geruch und toxische oder sdiwachgelblich und bekanntlich nicht toxisch. Eigenschaften besitzt, ungünstig. Es war deshalb er- Die Löslichkeit der Farbstoffvorläufer in den chlowünscht, diese schädlichen, toxischen Lösungsmittel rierten η-Paraffinen wird hoch bei einer Zunahme durch geeignetere zu ersetzen. der Chlorierung (Gewichtsprozent Chlor). So kann
Aus der DT-AS 1 226 610, der DT-AS 1 191 836 50 z. B. ein chloriertes η-Paraffin, das aus einem n-Par- und der DT-PS 853291 war es ferner bekannt, affin mit 12 bis 14 Kohlenstoffatomen mit einer Chlorierungsprodukte als Bindemittel für Druckfar- Chlorierung zu 50°/» besteht, mehr als 6 Gewichtsben zu verwenden. Gemäß diesem Stand der Technik prozent des Farbstoffvorläufers, beispielsweise wurden jedoch keine farblosen Farbstoffvorläufer 3-MethyI-2,2'-spiro(benzo|f]-chromen) bei gewöhneingesetzt. 55 licher Temperatur lösen, jedoch ein gleiches n-Par-
Gemäß der Erfindung wurde nun festgestellt, daß affin, welches zu 20% chloriert ist, kann lediglich chlonerte n-Paraffine sehr wirksam als Lösungsmittel 1,5 Gewichtsprozent dieses Farbstoff Vorläufers löfür eine Druckfarbe sind, die farblose Farbstoftvor- sen. Weiterhin sind chlonerte n-Paraffine mit mehr läufer enthält. als 20, beispielsweise 20 oder 24 Kohlenstoffatomen,
Die Leukodruckfarbe für Schablonen- oder Ma- 60 von hoher Viskosität und sind bei einem Chlorietrizenvervielfältigungsdruckverfahren, enthaltend ein rungsgrad von etwa 5O»/o sehr viskose öle und wer-Lösungsmittel, mindestens einen farblosen, in diesem den weiterhin bei einem Chlorierungsgrad von über Lösungsmittel gelösten Farbstoffvorläufer und feine 70 °/o fest.
Teilchen mindestens eines der Materialien Wachs, Chlorierte n-Paraffine mit einem Chlorierungsgrad
Fett, öl und thermoplastischen synthetischen Verbin- 63 von 30 bis 6O°/o besitzen jedoch eine hohe Löslichdünnen von hohem Molekulargewicht, gemäß der Er- keit für die Farbstoffvorläufer und sind chloriertem findung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungs- Diphenyl im Hinblick auf die Farbbildungsgeschwinmittel aus einem chlorierten η-Paraffin mit einem digkeit auf Tonpapier überlegen.
DE2039931A 1969-08-13 1970-08-11 Pr13 08 69 Japan 64039 69 Leukodruckfarbe fur Schablonenoder Matrizenvervielfaltigungsdruckverfahren Expired DE2039931C3 (de)

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DE2039931B2 DE2039931B2 (de) 1974-07-04
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